Emu-Carpaccio, Kamel-Pastete und Krokodil-Saté

Queenslands Restaurants bieten spannende Erlebnisse für den
Gaumen – Oft steht etwas ganz Unerwartetes auf der Speisekarte

Ein Nationalgericht haben die Australier zwar nicht, dafür aber einen bunten Mix aus verschiedensten „importierten“ Speisen von Einwanderern aus aller Welt. So findet man in australischen Küchen alles, was das Herz begehrt – von frischem Seafood über Thai Curry bis hin zu mediterranen Gerichten. Das wohl beliebteste Essen auf dem Fünften Kontinent ist und bleibt aber das Barbecue. Egal zu welchem Anlass: jede Gelegenheit wird genutzt, um den Grill anzuwerfen.

Experimentierfreudige Urlauber, die sich auf ein kulinarisches Geschmackserlebnis der etwas anderen Art einlassen möchten, haben in Queensland verschiedene Möglichkeiten, Bush Food oder Bush Tucker zu probieren – Essen, das auf die traditionelle Küche der Aborigines zurückgeht und ausschließlich einheimische Pflanzen und Tiere verwendet. Egal ob Kamel-Pastete, Emu-Carpaccio oder Känguru-Braten – eine gelungene Abwechslung für den Gaumen ist garantiert. Hier ein paar kulinarische „Leckerbissen“:

Köstliches Krokodil
Käsekuchen mal mit Krokodilgeschmack? Queensland-Besucher, die das proteinreiche Fleisch von Schnappi in einem Kuchen verpackt probieren möchten, können das in der „Silky Oaks Lodge“ im Daintree Regenwald tun. Vielleicht darf es aber auch Krokodil in Salz und Pfeffer als Vorspeise sein? Auf der Speisekarte vom „Ochre Restaurant“ in Cairns kann dies bestellt werden. Und wer lieber Crocodile Satay mit Chilli-Salat und Teriyaki-Soße versuchen möchte, ist im „Restaurant Dundee’s“ an Cairns’ Waterfront genau richtig.

Curry Camel Pie – das gibt es nur im Outback
Das kleine und abgelegene Outback-Örtchen Birdsville ist bekannt für die jährlich am ersten September-Wochenende stattfindenden Birdsville Races. Zahlreiche Besucher reisen dafür extra an, um bei den Pferderennen zuzusehen. Spannend geht es dann auch in der „Birdsville Bakery“ zu, in der Curry Camel Pie serviert wird.

Emu in allen Variationen
Der Emu brilliert nicht nur in freier Natur mit einer Laufgeschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern und einer Größe von bis zu 1,80 Metern. Sein Fleisch kann sich auch auf dem Teller sehen lassen: geschmacklich eher wie rotes Fleisch eignet es sich zum Räuchern, Braten, Schmoren und zum Grillen. Die „Public Bar & Kitchen“ in Brisbane bietet seinen Gästen eine spezielle Spaghetti Emu-Bolognese und kombiniert italienische Pappardelle-Bandnudeln mit einer Emu-Kaninchen-Soße. Emu steht auch auf der Speisekarte des „Ochre Restaurant“ in Cairns – hier gibt es Emu-Carpaccio als Vorspeise.

Känguru als Braten oder Carpaccio
Kängurus sind für Touristen nicht nur schön anzusehen, sie schmecken auch gut. Das rote Fleisch der Beuteltiere hat einen hohen Nährstoffgehalt. Bei einem romantischen Candle Light-Dinner können Urlauber im tropischen Norden Queenslands in der Nähe von Port Douglas bei „Flames of the Forest“ bei einem traditionellen Känguru-Braten den Dreamtime-Geschichten der Aborigines lauschen und mehr über die Verbindung zwischen den Ureinwohnern und dem Land erfahren – ein Schmaus für die Ohren und den Gaumen. Auch auf der Speisekarte des „Seabelle Restaurants“ im Kingfisher Bay Resort auf Fraser Island steht Känguru – hier wird als Vorspeise Smoked Kangaroo Carpaccio angeboten. Als Nachspeise wird Lemon Myrtle Panna Cotta mit Apfel-, Gurken- und Bombay Gin-Sorbet serviert. Außerdem demonstriert das Restaurant die Verwendung von heimischen Beeren und Pflanzen in ihren täglichen Bush Tucker-Vorführungen.

Opossum-Confit in Brisbane
Für die einen mag es der unbeliebteste Gast im Garten sein, für andere ist es ein knuddeliges Beuteltier. Auch wenn sich die Geister in manchen Punkten scheiden, das Opossum mundet auf jeden Fall. Obwohl es ursprünglich Grundnahrungsmittel für die weniger Wohlhabenden war, findet es langsam seinen Weg zurück in die Welt der Restaurants. Das „Tukka Restaurant“ im West End, einem angesagten Stadtviertel von Brisbane, rühmt sich mit einem Opossum-Confit, serviert mit gebratenem Rosenkohl und Schweinebauchkuchen.

Nähere Einzelheiten zu den beschriebenen Delikatessen unter http://blog.queensland.com/2012/07/23/5-weird-animals-you-havent-eaten-before/

Mehr Food Facts über Queensland unter http://restaurant.australia.com/en/explore/queensland/food-facts-of-queensland.html

Allgemeine deutschsprachige Informationen zu Queensland unter www.queensland.com

Osterbräuche aus aller Welt

Ostern steht vor der Tür und damit das Ende der Fastenzeit. Das bedeutet Vorfreude auf buntgefärbte Ostereier, Hefezopf und Lammbraten. Zumindest hier zu Lande. Doch was kommt eigentlich in anderen Regionen zu Ostern auf den Tisch? REWE Feine Welt stellt Traditionen rund um den Globus vor und bietet passende Rezepte für einen internationalen Osterbrunch.

Die Osterfeiertage sind der ideale Anlass, die Familie oder gute Freunde einzuladen und in geselliger Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. In Deutschland dürfen zu diesem Anlass die allseits beliebten Ostereier nicht fehlen.

The British way zu Ostern
Das englische Pendant zum deutschen Osterzopf wird traditioneller Weise bereits am Karfreitag gebacken. Das süße kleine Hefebrötchen, mit Gewürzen wie Nelken, Zimt, Muskatnuss, Korinthen oder Rosinen verfeinert, trägt den Namen „Hot Cross Buns“. Jedes Brötchen wird in Erinnerung an die Kreuzigung Jesu mit einem kleinen Kreuz aus Zuckerglasur verziert. Ein weiterer beliebter Osternachtisch ist der „Simnel Cake“. Ein klassischer britischer Früchtekuchen, der aus hochwertigen getrockneten und kandierten Früchten gemacht wird. Charakteristisch ist die Verzierung – eine Marzipandecke und elf Marzipankugeln. Jede Kugel soll einen Apostel Jesu symbolisieren. Der Verräter Judas wird dabei bewusst nicht mitgezählt.

Tipico italiano, tipico köstlich
Für die italienische Variante des Osterkuchens muss man ein bisschen Zeit einplanen. Die „Colomba Pasquale“ ist ein kaltgegangener Hefeteigkuchen. Das Aufgehen bei Kühlschranktemperatur dauert länger, dafür entwickelt der Teig ein ganz besonders feines Hefearoma. Übersetzt bedeutet der Begriff „Colomba Pasquale“ Ostertaube. Darum wird der Kuchen auch in einer speziellen Backform gebacken, die wie eine Friedenstaube geformt ist. Neben dieser süßen Versuchung kommen in Italien auch gerne herzhafte Gerichte auf die reich gedeckte Ostertafel. Die „Torta Pasqualina“ ist zum Beispiel eine würzige Pastete mit Eiern, Blattspinat, Ricotta, Parmesan und vielen anderen erlesenen Zutaten. Auf Italienisch heißt Ostern übrigens Pasqua, was auch den Namen der Pastete erklärt. In Italien ist es Brauch, die „Torta Pasqualina“ am Ostermontag bei einem großen Picknick im Freien zu genießen.

Osterbrot aus Griechenland
Als „Tsoureki“ bezeichnen die Griechen ihr österliches Hefegebäck, eine Mischung aus Brot und Kuchen. Es eignet sich bestens als Nachtisch, zur Kaffeetafel oder als Frühstücksbrot. Die enthaltenen Gewürze wie Mastix, Felsenkirsche oder Piment sind in der Regel besonderen Feiertagen vorbehalten. Diese Tradition macht das Gebäck zu einem besonders feinen Genuss. In seiner ursprünglichen Form wird es mit roten Eiern dekoriert.

Vive la Osterfeiertage!
Während das gebackene, süße Osterlamm und der Osterhase sich hier zu Lande großer Beliebtheit erfreuen, spielen sie in Frankreich eher eine untergeordnete Rolle. Die Franzosen lieben es zu Ostern herzhaft. Das absolute Highlight jedes mehrgängigen französischen Ostermenüs ist ein köstliches Lammgericht mit dem Namen „Gigot d´agneau“. Verfeinert wird es mit Rotwein, frischem Ingwer, Knoblauch und Pfifferlingen.

Fisch- und Fleischsuppe statt Ostereier in Peru
Auch in Peru gibt es typische Ostergerichte. Am Karfreitag darf die „Chupe de Viernes Santo“ nicht fehlen. Dabei handelt es sich um eine Suppe aus Fisch, Meeresfrüchten, Kartoffeln und Gemüse. Am Ostersonntag gibt es „Caldo Blanco“ oder „Sopa de siete carnes“, ein deftiger Eintopf mit verschiedenen Fleischsorten.

www.rewe-feine-welt.de

Saurer Widderhoden zum Abendbrot

Auf Island sind die Wikinger los – Iceland Express fliegt kulinarische Abenteurer zu den einzigartigen Festen Thorrablot und Viking Market

Svidasulta, Hrútspungar und einen Schluck Brennivin – klingt harmlos, ist aber kulinarisch aufregend. Derzeit können Probierfreudige beim Wikingerfest Thorrablot ihre normalen Essgewohnheiten vergessen machen und kulinarische Grenzen neu abstecken. Noch bis zum 21. Februar stehen auf Island Gerichte und Getränke der traditionellen regionalen Küche auf dem Speiseplan, die es spielend mit den lukullischen Mutproben des „RTL-Dschungelcamps“ aufnehmen können. Die isländische Low Cost Airline Iceland Express fliegt Experimentierfreudige direkt zu den kuriosesten Gaumenfreuden der Insel.

Svidasulta – Schafskopfsülze
Eine Delikatesse, die in keinem isländischen Supermarkt fehlt: Sülze aus angesengtem und gekochtem Schafskopf. Im Handumdrehen zubereitet, ist Svidasulta ein Gaumenschmaus. Zunächst wird den frischen Schafsköpfen über dem offenen Feuer das Fell entfernt. Dies sorgt zugleich für das einzigartige Röst-Aroma. Anschließend mit frischem Wasser abgespült, werden die Köpfe in jeweils zwei gleich große Hälften geteilt und in Salzwasser 90 bis 120 Minuten gekocht.

Hrútspungar – Gesäuerter Widderhoden
Als Snack für zwischendurch, als Pastete oder in einem Knoblauchkuchen verarbeitet – beim Thorrablot findet sich immer eine Möglichkeit, den gesäuerten Widderhoden zu vertilgen. Die Hoden werden gepresst und in Molke konserviert, was ihnen einen leicht sauren Beigeschmack verleiht. Schenkt man den Einheimischen Glauben, schmeckt vor allem die Pastete deliziös – solange man nicht darüber nachdenkt, was man gerade isst.

Brennivin– oder auch „Schwarzer Tod“
Brennivin ist Islands Nationalschnaps. Gebrannt aus Kartoffeln und verfeinert mit einer Kümmel-Note, ist dieser feine Tropfen bei den Isländern auch als der „Schwarze Tod“ bekannt. Der starke Geschmack und hohe Alkoholgehalt dieses „Brennstoffs“ hilft auch hartgesottenen Isländern, ihre deftige Kost zu verdauen.

Viking Market in Hafnarfjördur
Wer das Wikingerleben über die ungewöhnliche Küche hinaus kennenlernen möchte, kann vom 14. bis 17. Juni 2012 beim „Viking Market“ im nur etwa 8 Kilometer südlich von Reykjavik gelegenen Hafnarfjördur auf den Spuren der Wikinger wandeln. Hier können Reisende die Kultur der isländischen Vorfahren beim Bogenschießen, Nachahmen überlieferter Musik und Tänze, Erzählen alter Geschichten und Kämpfen hautnah erleben.

Zu buchen unter: www.gourmet-report.de/goto/icelandexpress

Iceland: Winkingerfest Thorrablot

Einmal Schafskopf in Aspik

Man muss kein Promi sein und für zwei Wochen in den australischen Dschungel ziehen, um an seine kulinarischen Grenzen zu gehen. Derzeit können Abenteuerlustige mit robustem Magen ihre normalen Essgewohnheiten zu Hause lassen und sich an traditionellen Gerichten Islands versuchen. Denn noch bis Ende Februar wird auf Island das Wikingerfest Thorrablot gefeiert, das seit dem 19. Jahrhundert jährlich stattfindet und mit schmackhaften Köstlichkeiten aus der vergangenen Zeit für besondere Gaumenfreuden sorgt. Die isländische Low-Cost Airline Iceland Express zeigt Interessierten die kuriosesten Festmahle der Insel aus Feuer und Eis.

Hakarl – Fermentierter Hai

Zu weltweiter Bekanntheit hat es der fermentierte Grönlandhai geschafft. Roh verzerrt würde der Fisch zwar eher zu Magenverstimmungen oder Schlimmerem führen, durch die typisch isländische Zubereitung wird er aber zur Delikatesse. Der Isländer lässt ihn einfach lang genug in der Sonne hängen und faulen. Dadurch verabschieden sich die Harnstoffe aus dem Fleisch und der Hai verwandelt sich in ein kulinarisches Erlebnis. Unter wohligen Ausdünstungen von Ammoniak trocknet der Hakarl bis zu vier Monaten vor sich hin. Zum fermentierten Hai reichen die Einheimischen ausschließlich ihren Lieblingsschnapps Brennivin, der auch „schwarzer Tod“ genannt wird. Genau das Richtige für Kontinentaleuropäer, um sich Mut anzutrinken. Tipp: Hakarl gilt als sehr verdauungsfördernd, deshalb sollte auf einen wohlüberlegten Konsum geachtet werden.

Svid – Angesengter, gekochter Schafskopf

Island-Touristen sollten beim Shoppen im Supermarkt vorsichtig sein. Besonders ein Blick in die Tiefkühltruhe kann einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. So kann es passieren, dass man statt Hähnchenschenkeln einen ganzen Schafskopf on the rocks entdeckt. Für Isländer ein ganz alltäglicher Anblick, denn schon die alten Wikinger aßen gekochten Schafskopf. Nach dem Schlachten wird den Schafsköpfen erstmal richtig Feuer gemacht und so das Fell entfernt, dadurch erhält das Fleisch außerdem das unvergleichliche Röst-Aroma.

Slatur – Schafsinnereien im Schafsmagen

Allein die Zubereitung von Slatur gilt bereits als Highlight des Thorrablot – für die ganze isländische Familie, versteht sich. Da Isländer bekanntermaßen sparen müssen, verwerten sie gleich alles, was das Schaf zu bieten hat. Da darf natürlich ein Gericht ähnlich dem Pfälzer Saumagen oder dem schottischen Haggis nicht fehlen. Das Innereien-Potpourri des Schafs wird im Magen desselbigen gekocht. Jede Familie hat dabei ihr eigenes wohlgehütetes Rezept, das über Generationen vererbt wird.

Sursadir Hrutspungar – Hammelhoden in Molke

Ob frittiert, als Pastete oder in einem Kuchen, der saure Hammelhoden findet beim Thorrablot mannigfaltige Anwendungsbereiche. Was bei manchen Ekel hervorruft, lässt bei anderen das Wasser im Mund zusammen laufen. Haben sie die Hammel-Testikel einmal probiert, finden viele Besucher der Insel schnell Gefallen an der ungewöhnlichen Zutat. Einheimischen-Tipp: Nicht darüber nachdenken, dann schmeckt vor allem die Pastete fantastisch.

Der beste Hot-Dog Europas

Isländer kennen allerdings nicht nur kuriose Gerichte. Natürlich gehören auch harmlosere Speisen mit Lamm und Fisch zum Portfolio, exzellentes Fast-Food nicht zu vergessen. Zu regelrechtem internationalen Ruhm hat es eine Hot-Dog-Bude aus Reykjavik gebracht. Die britische Zeitung “The Guardian“ kürte den Imbiss 2006 zum besten Hot-Dog-Stand Europas. Grund ist die spezielle Rezeptur der Remoulade und die Herstellung der Würstchen aus Lamm anstatt aus Schwein. Sogar Bill Clinton hat hier bereits einen der bekannten „heißen Hunde“ verspeist. Zum Beweis hängt in dem Imbiss immer noch ein Foto des Ex-Präsidenten, Arm in Arm mit der Verkäuferin.

Iceland Express fliegt unter anderem ab Berlin, Frankfurt-Hahn, Friedrichshafen und Ba-sel nach Reykjavik. Der einfache Flug, inklusive aller Steuern und Gebühren, ist ab 119 Euro unter http://www.icelandexpress.de buchbar.

Preisverglaiech bei Opodo

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

DMAX, Montag, 28.12., 09:15 – 10:10 Uhr

Anthony Bourdains kulinarische Reise führt diesmal nach South Carolina. Als der Food-Tester die traditionellen Südstaaten-Gerichte ‚Shrimps and Grits‘, ‚Big Nasty‘ und Buttermilch-Pastete probiert hat, ist ihm klar, dass ihm hier ein handfestes Abenteuer blüht! Ein weiteres Highlight sind die Gerichte der Gullah People, Nachfahren der Afrikaner, die als Sklaven in die USA gebracht wurden. Nach ‚Frogmore Stew‘ und ‚Shecrab Soup‘ darf Anthony mit Restaurant-Besitzer Bill bei einer Schnitzeljagd mit reiten und kostet im Anschluss Coca-Cola-Schoko-Kuchen und gegrillte Austern.

Zu Tisch in … Finnland

So, 13.12. um 17:35 Uhr arte

Zu Tisch in … Finnland

Marjaana und Pekka sind Öko-Bauern in Südfinnland, betreiben Milch- und Forstwirtschaft. Ihre Milchprodukte verkaufen sie an Stammkunden und einige Ökoläden. Von Zeit zu Zeit kocht Marjaana bei großen Festen in ihrer Umgebung für die Gäste und bringt die Spezialitäten der Region auf den Tisch.

Der kleine Bauernhof, den Marjaana Lahtua und Pekka Eskelinen in Südfinnland bewirtschaften, entspricht in vielen Punkten den Vorstellungen, die sich ein Mitteleuropäer von typisch finnischen Bauernhöfen macht. Das nächste Dorf ist einige Kilometer entfernt. Birkenwälder umgeben das Anwesen, das in eine sanft geschwungene Hügellandschaft eingebettet ist. Marjaana und Pekka sind Öko-Bauern, betreiben Milch- und Forstwirtschaft. Ihre Milchprodukte, den selbst gemachten Käse eingeschlossen, verkaufen sie an Stammkunden und einige Ökoläden. Weil es ihr Spaß macht, aber auch weil sie auf diese Weise nebenher noch etwas Geld verdienen kann, kocht Marjaana bei großen Festen in ihrer Umgebung für die Gäste. Dann kommen die Spezialitäten der Region auf den Tisch: Sienisalaatti aus den verschiedenen Pilzsorten, die in den kühlen Birkenwäldern wachsen; Kalakukko, eine Pastete aus Flussbarsch, Schweinefleisch und Speck, die in einen kräftigen Teig aus Roggenmehl gehüllt und lange bei niedriger Hitze gebacken werden, bis die Aromen von Fisch und Fleisch verschmolzen sind; schließlich Rhabarberkuchen mit süßem Baiser und einer säuerlich-frischen Joghurtsoße.

Lecker hoch 3

Eins Plus, Donnerstag, 19.02. um 09:15 Uhr

Lecker hoch 3
Thema: Was man aus Grillhähnchen zaubern kann

„lecker³“ ist die neue EinsPlus-Kochshow mit Timo Böckle. Darin zeigt der Böblinger Meisterkoch jeden Montag, welche kulinarischen Genüsse sich aus dem zaubern lassen, was vom Wochenende übrig geblieben ist. Um eingefahrene Kochmuster aufzulockern werden jeweils zwei Varianten präsentiert. Von Gnocchi oder Tortilla aus übrig gebliebenen Kartoffeln bis hin zu Gelee oder Pastete aus der Fischsuppe von gestern – bei „lecker³“ sind der Fantasie des Kochs keine Grenzen gesetzt. Rezeptschreiber Jan Henning notiert die Kochideen und sorgt dafür, dass die Zuschauer sie im Internet unter www.einsplus.de wieder finden können.

„lecker³“ ist die neue EinsPlus-Kochshow mit Timo Böckle. Darin zeigt der Böblinger Meisterkoch jeden Montag, welche kulinarischen Genüsse sich aus dem zaubern lassen, was vom Wochenende übrig geblieben ist.
Um eingefahrene Kochmuster aufzulockern werden jeweils zwei Varianten präsentiert. Von Gnocchi oder Tortilla aus übrig gebliebenen Kartoffeln bis hin zu Gelee oder Pastete aus der Fischsuppe von gestern – bei „lecker³“ sind der Fantasie des Kochs keine Grenzen gesetzt. Rezeptschreiber Jan Henning notiert die Kochideen und sorgt dafür, dass die Zuschauer sie im Internet unter www.einsplus.de wieder finden können.

Kochshow mit Timo Böckle

Eins Plus, Mittwoch, 18.02. um 16:15 Uhr

Lecker hoch 3

Thema: Was man aus Grillhähnchen zaubern kann

„lecker³“ ist die neue EinsPlus-Kochshow mit Timo Böckle. Darin zeigt der Böblinger Meisterkoch jeden Montag, welche kulinarischen Genüsse sich aus dem zaubern lassen, was vom Wochenende übrig geblieben ist.
Um eingefahrene Kochmuster aufzulockern werden jeweils zwei Varianten präsentiert. Von Gnocchi oder Tortilla aus übrig gebliebenen Kartoffeln bis hin zu Gelee oder Pastete aus der Fischsuppe von gestern – bei „lecker³“ sind der Fantasie des Kochs keine Grenzen gesetzt. Rezeptschreiber Jan Henning notiert die Kochideen und sorgt dafür, dass die Zuschauer sie im Internet unter www.einsplus.de wieder finden können.

Lecker hoch 3 mit Timo Böckle

Eins Plus, Montag, 16.02. um 20:15 Uhr

Lecker hoch 3

Thema: Was man aus Grillhähnchen zaubern kann

„lecker³“ ist die neue EinsPlus-Kochshow mit Timo Böckle. Darin zeigt der Böblinger Meisterkoch jeden Montag, welche kulinarischen Genüsse sich aus dem zaubern lassen, was vom Wochenende übrig geblieben ist. Um eingefahrene Kochmuster aufzulockern werden jeweils zwei Varianten präsentiert. Von Gnocchi oder Tortilla aus übrig gebliebenen Kartoffeln bis hin zu Gelee oder Pastete aus der Fischsuppe von gestern – bei „lecker³“ sind der Fantasie des Kochs keine Grenzen gesetzt. Rezeptschreiber Jan Henning notiert die Kochideen und sorgt dafür, dass die Zuschauer sie im Internet unter www.einsplus.de wieder finden können.

„lecker³“ ist die neue EinsPlus-Kochshow mit Timo Böckle. Darin zeigt der Böblinger Meisterkoch jeden Montag, welche kulinarischen Genüsse sich aus dem zaubern lassen, was vom Wochenende übrig geblieben ist.
Um eingefahrene Kochmuster aufzulockern werden jeweils zwei Varianten präsentiert. Von Gnocchi oder Tortilla aus übrig gebliebenen Kartoffeln bis hin zu Gelee oder Pastete aus der Fischsuppe von gestern – bei „lecker³“ sind der Fantasie des Kochs keine Grenzen gesetzt. Rezeptschreiber Jan Henning notiert die Kochideen und sorgt dafür, dass die Zuschauer sie im Internet unter www.einsplus.de wieder finden können.

Rezept – Galantine de faisan auporto

Köstlicher Rutsch ins Jahr 2009!

Die Nacht der Nächte des Jahres naht. Die meisten von uns müssen
wahrscheinlich noch etliche Vorbereitungen treffen, damit der Jahresübergang
zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Da müssen Freunde eingeladen,
Tickets gekauft oder Partys geplant, das passende Outfit gefunden und die
Weihnachtsdeko gegen Glitzergirlande, Glücksschweinchen, Hufeisen und Co.
ausgetauscht werden. Darüber hinaus muss natürlich auch über das passende
Essen an Silvester nachgedacht werden. Und genau da kommen die
tv.gusto-Profiköche ins Spiel. Bei all den Dingen, die wir vor dem Abend zu
erledigen haben, können wir uns in Sachen Kulinarisches beruhigt auf ihre
Tipps verlassen. Sie liefern Ihnen in dieser Woche das Rezept für den
Hauptgang eines ganz besonderen Silvestermenüs und empfehlen „Galantine de
faisan auporto“ – ein Pastetchen vom Fasan an Portwein.

Einen köstlichen Rutsch ins neue Jahr wünscht tv.gusto!

Galantine de faisan auporto ( Pastetchen vom Fasan an Portwein)

Zutaten ( 4 Personen)
Für die Füllung:
1 TL Gemüseöl
4 Streifen Speck, fein gehackt
6 Tasse(n) 1/3 Tasse fein gehackte Schalotten
2 Tasse(n) Knoblauchzehen, gehackt
3 Je ¼ Teelöffel Muskat und Nelke
2 Tasse(n) Salz und Pfeffer
1/3 Tasse Port
Je 2 Möhren und Selleriestangen
Für die Pastete:
2 Tasse(n) gebleichte, entwässerte Spinatblätter
3 Fasane (oder 3 Hühnerbrüste)
1 Tasse(n) Port
6 Tasse(n) Wildfond oder dunkler Hühnerfond
4 Je ¼ Teelöffel Salz und Pfeffer
2 TL geschmacklose Gelantine
Petersilie (Zweige)

Zubereitung
Für die Füllung:
Öl in einer Pfanne erhitzen und Speck hinzugeben. Alles Fett bis auf 1
Esslöffel abgießen und dann Schalotten und Knoblauch dazugeben. Stetig
umrühren. Dann Muskatnuss, Nelke, je ¼ Teelöffel Salz und Pfeffer und Port
dazugeben.
Außerdem müssen die Möhre und Sellerie in lange, sehr dünne Streifen
geschnitten werden. Dann getrennt voneinander für jeweils 2 Minuten in
Salzwasser kochen lassen und unter dem Wasserhahn abkühlen. Abtrocknen und
mit Salz und Pfeffer bestreuen.

Für die Pastete:
Zuerst wird die Haut von den Fasanen entfernt, die Flügel und Beine
abgetrennt (aufbewahren). Dann vorsichtig mit einer Knochenzange die Brust
eines jeden Fasans in einem Stück abtrennen. Außerdem alle kleinen Knochen
entfernen.
Beine, Flügel und Knochen dann bei ca. 190°C im Ofen rösten.
Die Brüste plätten, innen mit dem Speck-Schalotten-Mix bestreichen und mit
einem Spinatblatt bedecken. Dann mit Möhren und Sellerie bestreichen, jede
Brust zu einem engen Zylinder rollen und die Enden mit Küchenschnur
verknoten.

Das Fleisch und im Ofen gerösteten Knochen kommen anschließend alle in einen
großen Topf, in welchem vorher Gelatine gelöst wurde.
Port dazugeben, mit Fond bedecken und dann bei mittlerer Hitze „kochen“ und
dann langsam garen. Nach dem Entnehmen des Fleisches, dieses zum Warmhalten
einwickeln und den Fond durch ein feines Sieb geben und darauf achten, dass
eine klare „Kraftbrühe“ entsteht. Diese dann mit Pfeffer und Salz
abschmecken. 1 ½ Tassen der Brühe aufbewahren und den Rest in eine flache
Pfanne geben und warten, bis sie sich setzt.
Währenddessen das Fleisch auswickeln, in kleine Filetstücke schneiden und
dann mit Pfeffer und Salz würzen. Die „Medaillons“ in der überbehaltenen
Consommé wenden und dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Medaillons müssen lange liegen, bis die Gelatine fest ist. Der Vorgang
wird so lange wiederholt, bis die Medaillons mit einer guten Schicht
Gelatine überdeckt sind.

tv.gusto wünscht viel Spaß beim Nachkochen