Welcher Tee passt zu welchem Essen?

Schwarz, Weiß, Grün – Der richtige Tee für jeden Geschmackstyp

Alle Teesorten stammen von den Blättern der gleichen Pflanze – doch Tee ist nicht gleich Tee. Es gibt eine fast unendliche Auswahl verschiedener Variationen. Doch worin unterscheiden sich diese Sorten? Für wen eignen sich welche Tees am besten. Und wann und zu welchen Anlässen schmeckt welcher Tee am Besten? Natalia Panne, Gründerin des Teeversands www.tea-exclusive.de kennt die Antworten und stellt fünf beliebte Teesorten vor.

Schwarzer Tee
Schwarzer Tee gehört zu den beliebtesten und vielseitigsten Teesorten. Wer Kaffee mag und grundsätzlich intensive Geschmacksrichtungen bevorzugt, für den eignen sich ebenfalls schwarze Tees mit den charakteristischen malzigen und kräftigen Aromen, erklärt Natalia Panne. Wer einen passenden Begleiter zu pikanten Fleischgerichten sucht, sollte ebenfalls einmal einen schwarzen Tee probieren. Aber auch zum Dessert kann die Kombination mit schwarzem Tee ganz neue Aromen hervorzaubern.

Weißer Tee
Weißer Tee schmeckt allen, die feine, zarte und unverfälschte Aromen mögen. Er ist außerdem sehr einfach zuzubereiten und eignet sich daher auch für hektischere Zeiten im Beruf oder Alltag. „Ein guter weißer Tee kann lange ziehen, wird trotzdem nicht bitter und schmeckt auch kalt noch hervorragend“, erklärt Natalia Panne. Durch diese Eigenschaften ist er gut für Menschen geeignet, die über den Tag mehr Flüssigkeit zu sich nehmen möchten, aber sich mit Wasser nicht richtig anfreunden können. Weißer Tee passt außerdem sehr gut zu milden Speisen, Geflügel, Süßwasserfisch und leichten Desserts mit Mandeln oder Kokosnuss.

Grüner Tee
Grüne Tees sind sehr vielseitig, denn neben milden Sorten existieren auch sehr intensive Tees. Je nach Art der Zubereitung entstehen viele weitere Geschmacksnuancen im zubereiteten Aufguss. Liebhaber der asiatischen Küche und von Fischgerichten finden im Bereich der Grüntees mit Sicherheit mehr als nur eine Lieblingssorte. Grüntee passt immer gut zu Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten und Reis. Ein Geheimtipp sowohl für Grüntee-Anfänger aber auch -Profis ist der Monkey King Grüntee mit seinem milden Geschmack bei gleichzeitig langanhaltenden blumigen Aromen.

Matcha
Wer vor einem kräftigen Grüntee-Geschmack mit durchaus herben Noten nicht zurückschreckt, viel arbeitet, lange wach bleiben möchte und voll mit dem Trend gehen möchte, dem empfiehlt Natalia Panne japanischen Matcha-Tee. Der zu einem feinen Pulver zerriebene Grüntee besitzt einen hohen Koffeingehalt, doch unterscheidet sich die Wirkung des Matchas deutlich von der des Kaffees. „Matcha wirkt langsam, langanhaltend und dreht den Organismus nicht auf, wie man es manchmal bei einem starken Espresso verspürt“, erläutert Panne.

Oolong
Der Oolong besitzt von allen Tees vielleicht den größten Reichtum an Geschmacksnuancen und Aromen. Den Geschmack kann man als delikat bezeichnen mit vielen blumigen Nuancen. “Besonders dunkle Oolong-Tees besitzen ein breites Geschmacksspektrum, das je nach Sorte von würzig, fruchtig bis hin zu reifen Früchten und dezenter Süße reicht”, erläutert Panne. Besonders beliebt ist Oolong-Tee bei Menschen, die feine, blumige Aromen wie Flieder oder Orchidee mögen. Durch seine Vielfalt gibt es aber meist für jeden Geschmack eine passende Sorte. In Kombination mit Speisen ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt: Leichte Oolongs mit blumigen oder fruchtigen Aromen passen nicht zu schweren, stark gewürzten Speisen. Zu leichten Schweinefleischgerichten, Jakobsmuscheln, Scampi und Garnelen finden sich aber durchaus passende Kombinationen.

Kolja Kleeberg in Glücksburg (SH)

Viele Michelin-Sterne und Gault Millau-Punkte treffen bei dem 29. Schleswig-Holstein Gourmet Festival mit Auftaktgala am 20. September 2015 wieder zusammen. Als eins der 15 Mitgliedshäuser des Festivals ist das Strandhotel Glücksburg wieder dabei. Zu Gast bei Küchenchef André Schneider: Kolja Kleeberg.

Am 8. November 2015 zaubert Kleeberg ein festliches Galadinner. Am 9. November 2015 wird es dann legerer, wenn er mit vier weiteren Gast-Köchen die legendäre Küchenparty des Hauses veranstaltet. Beide Abende kosten je 140 Euro pro Person inklusive Aperitif und korrespondierenden Getränken. Die passende Übernachtung im Strandhotel ist ab 149 Euro pro Nacht im Doppelzimmer buchbar.

Sein Restaurant Vau in Berlin ist seit der Eröffnung 1997 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, bei Gault-Millau erreicht es 17 von 20 Punkten, drei von fünf Diamanten im Varta-Führer und drei von fünf „F“ in Der Feinschmecker. Und dennoch ist Kolja Kleeberg mit diesem Erfolg nicht abgehoben. Im Gegenteil: Der gebürtige Kölner ist vor allem für seinen Witz und seine sympathische Art gepaart mit Professionalität und Unterhaltsamkeit bekannt. Mit genau diesen ganz persönlichen Zutaten gibt er seinem Gastspiel im Strandhotel Glücksburg die ganz eigene Note.

So beispielsweise beim Galadinner mit 5-Gang-Menü am 8. November: an festlich gedeckten Achtertischen im Elisabeth-Saal haben Kleeberg-Spezialitäten ihren großen Auftritt. Hautnah und etwas gelassener erleben Gäste gleich sechs Spitzenköche bei der legendären Küchenparty am nächsten Tag: Zusammen mit den vier Kollegen Jens Kommerau (Kaffee Worpswede, Worpswede), Holger Zurbrüggen (Restaurant Balthazar, Berlin), Charlotte und Daniel Schröter (Toshido & Schröter‘s Leib und Seele, Bremen) präsentieren Kolja Kleeberg und Strandhotel-Küchenchef André Schneider ihre frisch zubereiteten Genüsse an verschiedenen Stationen im Restaurant Felix und in der Küche. Beide Events starten um 18.30 Uhr. Am Piano sorgt Peter Sörensen für die passende musikalische Begleitung.

Innerhalb der 15 verschiedenen Restaurants, in denen Gourmets vom 26. Oktober 2015 bis zum 06. März 2016 zwischen Timmendorf und Friedrichstadt, Sylt und Ratzeburg ihre Feinschmecker Abende buchen können, ist das Strandhotel Glücksburg die fünfte Station. Außer Kolja Kleeberg stehen in diesem Jahr noch weitere 17 Gastköche am Herd – darunter mit vier Frauen so viele wie noch nie. Sie alle sind angetreten, um Schleswig-Holstein als Feinschmecker-Bundesland weiter zu etablieren. Sehr zum Vergnügen aller Freunde exzellenter Küche.

Passendes Arrangement im Strandhotel Glücksburg
Was gibt es schöneres, als nach einem herausragenden Essen mit vorzüglichen Weinen und anregender Unterhaltung mit Wellengeplätscher vor dem Fenster einzuschlafen. Wer sich auch noch auf einen Tag mit Strandspaziergang, entspannender Sauna oder Massage am nächsten Tag freuen möchte, kann seinen Dinner-Genuss am 8. oder 9. November mit dem passenden Übernachtungsangebot des Strandhotels verlängern. Eine Nacht im nordisch-eleganten Doppelzimmer ist ab 149 Euro buchbar und inkludiert Frühstücksbuffet und Nutzung der Wellness-Lounge.

www.strandhotel-gluecksburg.de

New Amsterdam Vodka

Wie lässt sich der Geist einer Metropole einfangen? Der neue Premiumvodka New Amsterdam macht es vor. Aus erlesenen Zutaten hergestellt und inspiriert vom Wesen der Stadt New York, steht die Spirituose für Nightlife und Großstadtfeeling. Besonders für die Generation Y, die selbstbewusst ist, klar definierte Ansprüche und eine hohe Affinität zu Qualität verkörpert, ist New Amsterdam Vodka das passende Szenegetränk, ob pur oder gemixt.

Back to the roots: Im 17. Jahrhundert hieß New York noch New Amsterdam. Im heutigen Manhattan fing damals der Puls dieser Stadt zu schlagen an, Kulturen verschmolzen im Laufe der Zeit, eine bunte Lifestyle-Szene etablierte sich. In Erinnerung an die Ursprünge der Metropole ist New Amsterdam Vodka entstanden. Hochwertiges Getreide aus Missouri und Nebraska, eine dreifache Kohle-Filtration und eine fünffache Destillation schaffen eine Spirituose mit 37,5 % Vol., die bereits in den USA seit ihrer Einführung 2010 eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Durch seine milde und klare Struktur und das moderne Flaschendesign spricht der Vodka Cocktailtrinker und Genießer purer Destillate gleichermaßen an. Vodka erfreut sich aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten generell großer Beliebtheit, der ausgewogene New Amsterdam punktet zusätzlich durch die qualitativ hochwertige Verarbeitung. Ein Grund, weshalb er in Europa und den USA mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit der Silbermedaille der International Spirits Challenge 2014.

Doch nicht nur der Genuss an sich hat New Amsterdam Vodka zu einer rasant wachsenden Marke in den USA gemacht, auch das Lebensgefühl, das mitschwingt, beeinflusst vor allem die Generation Y: Sie gönnt sich etwas, weil sie es kann, feiert das Nachtleben mit Freunden in der Großstadt und möchte auch bei Drinks keine Abstriche machen. New Amsterdam Vodka liefert dazu eine passende und zeitgemäße Antwort im Glas.

www.newamsterdamspirits.com/Vodka

(advertorial)

Die Zukunft des Kochens?

Supercomputer „Watson“ füttert Range Cooker von Miele mit Rezepten
IBMs lernender Supercomputer Watson hat einen neuen Job: Er entwickelt Rezepte und gibt dem Miele-Range Cooker HR 1956 – einem Herd im XXL- Format – gleich das passende Automatikprogramm für die Zubereitung mit auf den Weg. Zu sehen ist diese Innovation auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, die am 6. Januar begonnen hat.

Die Präsentation auf dem IBM Messestand in Las Vegas ist noch eine Studie. Für viele Experten sieht so allerdings die Zukunft des Kochens aus. Und die ist einfacher als gedacht: Per Smartphone nimmt der Anwender Kontakt mit dem Supercomputer auf, der längst nicht mehr physisch an einen Standort gebunden ist, sondern in der Cloud, also über ein Rechnernetzwerk, operiert. Der Nutzer teilt mit, auf was er heute Appetit hat oder liefert einfach eine Liste mit den verfügbaren Lebensmitteln. Watson schlägt daraufhin bis zu 100 Rezepte vor. Diese sind einfach einzugrenzen – etwa mit Blick auf gute Bewertungen anderer Nutzer („classic“) bis hin zu Zusammenstellungen mit Überraschungspotenzial („surprise me“). Berücksichtigt werden beispielsweise auch Einschränkungen wie „glutenfrei“. Die ausgewählte Rezeptur und die Zubereitungsschritte übermittelt Watson an Smartphone oder Tablet des Nutzers – inklusive des Hinweises, dieses Gericht doch bitte im Miele- Backofen zuzubereiten. Abhängig von den Lebensmitteln und den im Haushalt vorhandenen Geräten kann die Empfehlung auch „Zubereitung im Dampfgarer“ lauten. Der Rest ist beinahe Formsache: Zum Rezept sendet der Computer gleich das passende Automatikprogramm an den Backofen.

„In letzter Konsequenz ist das ein Paradigmenwechsel in der Kochkultur“, erklärt Andreas Enslin, Leiter des Miele DesignCenters und Initiator der Studie mit IBM. „Ich bin überzeugt, dass solche Assistenzsysteme, wie sie Watson ermöglicht, das Kochen kreativer, komfortabler – und mit Blick auf die Ergebnisse – auch zuverlässiger machen“, so Enslin. Watsons Wissen basiert zum einen auf über 9.000 Rezepten der Cuisine- und Cateringfirma „Bon Appetit“, mit denen Watson gefüttert wurde. Food-Experten des New York Institute of Culinary Education haben zudem tausende Zutaten nach Aromen und Beschaffenheit bewertet und diese als Daten beigesteuert. Mit Hilfe von Tastings, bei denen Verbraucher die entwickelten Rezepte bewerten, hat der Supercomputer gelernt, was geschmacklich zusammen passt – so wird Watson mit jedem einzelnen Kontakt zu einem immer besseren Koch.

Die IBM-Experten sprechen – angelehnt an „cognitive computing“ – von „cognitive cooking“: Wissen und Erfahrungen des Menschen werden mit der Rechenleistung eines Computers kombiniert. Damit dies dann auch im Zusammenspiel mit dem Range Cooker HR 1956 funktioniert, hat Miele im Vorfeld die Betriebsarten, Zeiten und Temperaturen einiger hundert Automatikprogramme für den IBM-Computer zur Verfügung gestellt.

Zur CES in Las Vegas stellt Miele den Range Cooker HR 1956, der Bestandteil einer komplett neu entwickelten Range-Baureihe ist, erstmals einem größerem Publikum vor. Der HR 1956 ist ein 48-Zoll Herd mit für diese Produktkategorie einzigartigen Ausstattungsmerkmalen. Dazu gehören zwei Garräume, einer davon auch als Mikrowelle nutzbar, sechs Gasbrenner, ein Griddle sowie eine Wärmeschublade. Eine weitere Besonderheit ist die Funktionsart Klimagaren (bessere Brat- und Backergebnisse durch Feuchtigkeitsunterstützung). Wichtigste Voraussetzungen für das Projekt mit IBM sind jedoch die Vernetzungsfähigkeit des Gerätes sowie die hochwertige elektronische Gerätesteuerung. Diese bieten die Grundlagen für die Übermittlung von Rezepten und Automatikprogrammen via Internet.

Watson gehört zu einer neuen Art von Computersystemen, die in der Lage sind, selbstständig Informationen aus Daten zu gewinnen und Schlüsse zu ziehen. Damit nähert sich dieses Computersystem den kognitiven Fähigkeiten des Menschen und birgt enormes Potenzial für zukünftige Anwendungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Datenmenge wächst extrem schnell und wird in den kommenden fünf Jahren um 800 Prozent zunehmen. Bekannt geworden ist Watson in den USA, als er in der beliebten Quizsendung „Jeopardy“ die zwei besten Kandidaten eines Jahres deutlich besiegt hat. Aktuell wird Watson bei der Behandlung von Krebspatienten eingesetzt. Hierfür kann er auf riesige Datenmengen unter anderem aus Untersuchungen, Forschungsergebnissen und Fachliteratur zugreifen, diese analysieren, Hypothesen formulieren und Behandlungsvorschläge machen.

Rhöner Wurstmarkt

Die Rhön, das Land der offenen Fernen im Herzen Deutschlands, ist nicht nur bekannt für sein Kreuzbergbier und das Segelfliegereldorado Wasserkuppe, sondern auch für seine Wurst- und Schinkenspezialitäten. Die Metzgerskunst hat in den Dörfern und Städtchen des Mittelgebirges seit jeher Tradition, Hausschlachtungen sind bis heute keine Seltenheit. Denn die weiten Kuppen der Rhön bieten Rinder-, Schaf- und Ziegenherden reichlich Platz und feinstes Futter durch die artenreiche Flora des Biosphärenreservats.

Die unglaubliche Vielfalt an Wurst- und Schinkenspezialitäten präsentiert bereits zum siebten Mal der Rhöner Wurstmarkt am 11. und 12. Oktober 2014 im Luftkurort Ostheim vor der Rhön. Wie in den Vorjahren werden rund 20.000 Besucher entlang der malerischen Marktstraße bummeln und an 50 rustikalen Holzhäuschen die ausschließlich handwerklich erzeugten regionalen Erzeugnisse verkosten. Dazu gibt es passende Begleiter, ebenfalls hochwertig und nachhaltig von Bäckern, Brauern, Brennern, Winzern und Direktvermarktern produziert.

Der Bogen spannt sich dabei neben den Klassikern aus der Wursttheke bis zu kreativen Kompositionen. Die Initiatoren der alle zwei Jahre stattfindenden Open-Air-Veranstaltung, die Stadt Ostheim, das Biosphärenreservat und die Metzgerinnung Rhön-Grabfeld erhalten fachliche Unterstützung vom Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken.

Der 7. Rhöner Wurstmarkt ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Livemusik, Kirchenburgführungen und Aktionen des Gewerbes mit verkaufsoffenem Sonntag ergänzen das familienfreundliche Programm. Der Eintritt kostet 2 EURO pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei.

www.rhoener-wurstmarkt.de

Wie beschwert man sich korrekt im Restaurant?

Es kommt eher selten vor – jedoch manchmal gerät auch der Restaurantbesuch zur Enttäuschung. Dann steht der Gast vor der Frage, wie beschwert man sich richtig, ohne dabei unfair zu werden

Bookatable und Gourmet Report geben Tipps für die passende Beschwerde in der Gastronomie

Eine aktuelle Bookatable-Umfrage hat ergeben: 96 Prozent aller Restaurantgäste halten schmutziges Geschirr in der Gastronomie für unverzeihlich. Unsaubere Lebensmittel sind für neun von zehn Gästen ein absolutes Tabu. Und auch wenn gute Gastronomen alles für die Zufriedenheit ihrer Gäste tun, passiert es gelegentlich doch, dass nicht alles perfekt passt.
Klassiker: Das Essen ist nicht warm genug, der Kellner hat die falsche Bestellung aufgenommen oder das Essen schmeckt einfach nicht. Fehler, die zwar durchaus passieren können, aber trotzdem aus Gästesicht angesprochen werden sollten. Doch wie sieht die passende Reklamation im Restaurant aus? Wie beschwert man sich richtig, ohne die Contenance zu verlieren?

Eine Frage des Stils
Schon in der Bibel heißt es: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ – soll heißen: Fehler können jedem passieren. Das sollte sich jeder Gast grundsätzlich vor Augen führen, bevor er das Servicepersonal an den Tisch ruft, um die Arbeit des Kochs oder anderer Mitarbeiter im Restaurant zu beanstanden.
Die Devise lautet: Stil bewahren! Alleine durch die Tatsache, dass im Restaurant das Essen und der Service bezahlt werden muss, hat niemand das Recht beleidigend oder ausfallend zu werden. Die passende Beschwerde wird daher in ruhigem Ton, freundlich und vor allem höflich vorgetragen. Wichtig: Sie muss nicht immer objektiv sein, denn natürlich ist der Gästeeindruck ein subjektives Erlebnis, das man auch so artikulieren kann. Und doch: Höfliche Beschwerden werden wesentlich ernster genommen und führen am Ende auch eher zu einem Ergebnis – etwa dadurch, dass die Rechnung erstattet oder der Gast mit einem guten Wein des Hauses entschädigt wird.

Das Trinkgeld – Gradmesser der Zufriedenheit
Ein Spiel dauert 90 Minuten und abgerechnet wird eben zum Schluss. Wenn sich also weder Koch noch Servicepersonal für eine höflich vorgetragene Reklamation interessieren, gibt es immer noch die Möglichkeit, die Unzufriedenheit über das eigentlich obligatorische Trinkgeld auszudrücken. Kurz gesagt: Wer schlecht bedient wird, darf ruhig auf das Trinkgeld verzichten und beim Bezahlen auch noch einmal darauf hinweisen, warum er sich das Restgeld auf Heller und Pfennig zurückgeben lässt. Der vorher vielleicht unfreundliche Kellnerwird sein Verhalten eventuell doch noch einmal überdenken, wenn sein Geldbeutel darunter leidet.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an
Wer sein Essen oder den Service in einem Restaurant beanstanden möchte, sollte das in jedem Fall sofort dann tun, wenn ihm ein Missstand auffällt. Hintergrund: Wer bis zum Schluss wartet, vermittelt schnell den Eindruck, eigentlich doch nur den Rechnungsbetrag drücken zu wollen. Folge: Wenn die Vorspeise nicht geschmeckt hat, bietet es sich an, dies beim Servieren der Hauptspeise zu äußern. Und wenn der Wein korkt, sollte man das gleich nach dem ersten Schluck bemängeln und sofort eine neue Flasche verlangen – nicht erst, wenn die Flasche bereits geleert ist.

Neue DLG-Studie: Was wollen wir essen?

Neue DLG-Studie: Was wollen wir essen?
 
Gibt es für jede Lebensphase das passende Produkt, und ist das überhaupt gewünscht? – Ergebnisse einer tiefenpsychologische Studie in Zusammenarbeit mit dem rheingold institut in Köln
 
Produkte, die auf die Bedürfnisse der Verbraucher zugeschnitten sind, haben das größte Potenzial auf dem Markt. Die Ansprüche der Konsumenten unterscheiden sich jedoch erheblich. Dabei spielen nicht allein individuelle Bedürfnisse eine Rolle, nicht allein das Alter, die Herkunft, die Sozialisation oder individuelle Vorlieben. Auch gesamtkulturelle Entwicklungen und Trends verändern die Vorstellungen und Wünsche des Einzelnen an Ernährung und Nahrungsmittel. Bei genauem Hinsehen lässt sich feststellen, dass sich auch Lebensphasen bzw. Übergänge von einer Phase in die nächste, auf die Ernährungsgewohnheiten auswirken können. Gibt es aber für jede Phase das passende Produkt? Die Ergebnisse der Studie sagen Nein. Ein expliziter Bezug auf spezifische Lebensabschnittsthemen ist für die Verbraucher kein relevantes Kriterium, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht.
 
Ergebnisse im Überblick:
·        Verbraucher plagt die latente Sorge, sich „falsch“ zu ernähren, bzw. den gesellschaftlichen Ansprüchen nicht zu genügen.
·        Biographische Phasenwechsel sind zwar mit Umstellungen auch der Ernährungsgewohnheiten verbunden, dazu braucht es aber aus Verbrauchersicht keine „phasenspezifische Spezialprodukte“. Das bestehende Angebot ist vielfältig genug.
·        Allerdings verändert sich das gelebte Versorgungssystem und der persönliche Ernährungsstil nach lebensgeschichtlichen Umbrüchen bzw. Phasenwechsel (z.B. „versorgt werden durch die Eltern“, „Loslösung aus der elterlichen Versorgung“, „Partnerschaft“, „Elternschaft, kleine Kinder“, „Best Ager“).
·        Verbraucher haben Probleme, sich vorzustellen, über welche konkreten Produkteigenschaften eine glaubhafte, nachvollziehbare Differenzierung nach Lebensphasen bei Lebensmitteln erfolgen könnte.
·        Der moderne Konsument sträubt sich gegen die Vorstellung auf die Zugehörigkeit zu einer Lebensphase reduziert zu werden. Er möchte zumindest optional alles sein können, sich jederzeit verändern und verwandeln können. Die Abneigung gegen eine Festlegung auf „alte“ Rollenmodelle zeigt sich gerade bei der älteren Generation.
·        Grundlegende Problematik der Zielgruppendenke anhand soziodemographischer Merkmale: Derart definierte Zielgruppen erlauben kaum noch sichere Rückschlüsse auf das tatsächliche Kauf- und Entscheidungsverhalten der Konsumenten. Der Kauf eines Produktes hat meist wenig mit Soziodemographie als mit kontextabhängigen Verfassungen und Gestimmtheiten zu tun.
 
Das rheingold Institut in Köln ist im Auftrag der DLG in einer qualitativen Verbraucherstudie der Frage nachgegangen, wie stark spezifische Lebensabschnitts-Themen bei Verbrauchern die grundlegenden Erwartungen und Ansprüche im Bereich Lebensmittel beeinflussen. Und welche spezifischen Lebensabschnitts-Themen sich überhaupt identifizieren lassen.
 
Im Rahmen der Studie wurden 50 Verbraucherinnen und Verbraucher in jeweils zweistündigen ,face-to-face Interviews‘ zu ihrer aktuellen Ernährungswirklichkeit, aber auch zu ihrer Ernährungsbiographie psychologisch vertiefend befragt. Dies wurde flankiert durch ein ,Consumption Diary‘, in dem die Befragten über eine Woche lang Tagebuch darüber führten, in welchen konkreten Situationen und unter welchen Rahmenbedingungen sie welche Lebensmittel konsumierten. In der Stichprobe wurden unterschiedliche, relativ pragmatisch gefasste ,Lebensphasen‘ berücksichtigt.
 
Der moderne Ernährungsalltag fordert schnelle, aber gesunde Produkte
Heute findet Ernährung zunehmen dann statt, wenn sich spontan ein Zeitfenster im Alltag auftut. Das gilt auch für ältere Generationen. Das hat Folgen für die Auswahl der Lebensmittel. Was zu sperrig ist, in der Zubereitung zu komplex oder zeitaufwändig hat es heutzutage schwer. Von dieser Entwicklung profitieren alle Convenience-Angebote. Schnelligkeit allein ist aber nicht genug. Die Verbraucher suchen nach Lösungen, die ihnen das Gefühl geben, den modernen Ansprüchen an „gesunde Ernährung“ gerecht zu werden. Zentrale Begriffe sind Frische und Ausgewogenheit. Ein weiteres wichtiges Thema ist punktgenaue Dosierbarkeit von Lebensmitteln, zum Beispiel kleine Packungsgrößen, Wiederverschließbarkeit, „Kammersysteme“ und die Möglichkeit einer portionsweisen Entnahme. Aus den Ergebnissen lässt sich die These formulieren: Im modernen Ernährungsalltag braucht man Produkte, die als schnelle, taktische „Eingreiftruppe“ punktgenau eingesetzt werden können.
 
Trend-Thema Regionalität
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je voller die Regale, je variantenreicher das Angebot, desto dankbarer sind die Verbraucher für Produkte, die ihnen die Orientierung leicht machen. Zumal viele Verbraucher sich nach einem Gefühl von mehr Transparenz und „Ehrlichkeit“, Authentizität und klaren „Verhältnissen“ im Food-Sektor sehnen. Vor diesem Hintergrund kommt der Informationsgestaltung auf der Verpackung eine zentrale Bedeutung zu. Ein Trend-Thema wie „Regionalität“ greift dabei die latente Sehnsucht der älteren wie der jüngeren Konsumenten nach Überschaubarkeit und Vertrauen auf.
 
Kaufentscheidung weitestgehend unabhängig von Alter oder Lebensphase
Für jede Lebensphase das passende Produkt – es wäre schön, wenn das funktionieren würde. Doch wäre es das wirklich? Die Studienergebnisse zeigen mehr Risiken als Chancen. Die befragten Verbraucher erleben entsprechende Überlegungen mehr als persönliche Einengung denn als Zugewinn. Die Vision, sich zukünftig im Supermarkt dazu genötigt zu fühlen, seinen Einkaufswagen lebensphasengerecht zu befüllen, ist ihnen unangenehm, ja sie verweigern sich diesem Gedanken regelrecht.
 
Die Überlegungen, lebensphasenabhängige Lebensmittel anzubieten, folgt letztlich einem klassischen Zielgruppen-Denken, das heute mehr Probleme denn je aufwirft. Es geht davon aus, dass Menschen, die bestimmte soziodemographische Merkmale teilen, auch in ihren Kaufentscheidungen weitgehend konform sind – was natürlich voraussetzt, dass diese Merkmale die Kaufentscheidungen des Einzelnen determinieren und quasi vorhersagbar machen. Die vorliegende Untersuchung gibt aber Einblicke in eine Realität, in der die relevanten Faktoren für Kaufentscheidung völlig unabhängig und oft konträr zu Merkmalen wie Alter oder Lebensphasen verlaufen. Und in der Kaufentscheidung durch teils unbewusste Selbstentwürfe und Verwandlungswünsche der Konsumenten bestimmt sind. Heute mehr denn je und von Menschen unterschiedlichster Altersstufen.
 
Die Zusammenfassung der Studie ist erhältlich bei: als Download unter: http://www.dlg.org/aktuelles_ernaehrung.html?detail/dlg.org/4/1/6250

Kulinarische Reise mit Nelson Müller

Am 5. Juli starten 30 Teilnehmer ihre kulinarische Reise durch Nordrhein-
Westfalen beim Audi Zentrum Düsseldorf und Autohaus Moll.

An drei Erlebnisstationen bereiten sich die Teilnehmer der Genuss Rallye auf einen Kochkurs mit Sternekoch
Nelson Müller vor. Dabei fahren sie durch halb Nordrhein-Westfalen und können sich bei einer Probefahrt
von verschiedenen Audi-Modellen überzeugen.
Stationen der Rallye sind ein Feinkostgeschäft und die Bleichermühle in Schwalmtal. Dort haben die Teilnehmer die Gelegenheit an einem Schleifkurs für Kochmesser teilzunehmen. Eingesetzt werden Kochmesser von CHROMA CCC by Sebastian Conran und der passende Schleifstein CHROMA ST-1000.

Im Anschluss der Rallye kommen alle Teilnehmer ins
K-LAN Düsseldorf zum gemeinsamen Kochabend mit dem beliebten Küchenchef aus Essen mit abschließenden
Dinner. Nelson Müller arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche

Wein- und Delikatessenmesse, Fürth

Die Fürther Stadthalle verwandelt sich vom
03. – 04. November 2012 in einen Weinladen: Aussteller aus ganz Europa präsentieren über 1.000 Weine aus allen wichtigen Anbauregionen, Delikatessen, passende Spirituosen u.v.m. – 10 Euro Eintritt

Die Fürther Wein- und Delikatessenmesse ist sowohl für Wein- und Gourmetfreunde als auch für Vertreter des Handels und der Gastronomie eine äußerst beliebte Begegnungsstätte. In wenigen Wochen ist es wieder soweit und die Messe in der Stadthalle in Fürth öffnet zum zweiten Mal ihre Tore. In diesem Jahr wird es ein noch umfangreicheres Angebot an nationalen und internationalen Spitzenweinen geben. Daneben halten die Aussteller eine große Vielfalt an Edelbränden, Liköre, Sekt, Delikatessen, Essige & Öle und Wurst- und Käsespezialitäten bereit.

Besucher tauchen auf der Messe in die faszinierende Welt des Weins ein und erfahren alles über die Geschichte und die Herkunft der Spitzenweine. Und wer könnte die herrlichen Weine besser beschreiben und erklären als die Winzer selbst! Ganz gleich, ob die Besucher einen eleganten, blumigen oder vollmundigen Wein bevorzugen, hier steht für jeden Geschmack das passende Angebot bereit. Nicht nur Klassiker aus Deutschland, Frankreich oder Italien, sondern auch Exoten werden auf der Messe angeboten.

Während eines Rundganges über die Wein- und Delikatessenmesse in Fürth entdecken Besucher eine Vielfalt an traditionellen und authentischen Spezialitäten und können mit den Menschen in Kontakt treten, die hinter diesen Angeboten stehen. Natürlich können die Weine und Delikatessen verglichen, gekostet und gekauft werden. Die Messe wendet sich sowohl an private Personen als auch an Fachbesucher aus Handel, Hotellerie und Gastronomie.

In diesem Jahr präsentiert zum ersten Mal die Südliche Weinstraße eine Auswahl der Siegerweine des Wettbewerbs „die junge Südpfalz – da wächst was nach“ bei dem junge Kellermeister ihre Kostbarkeiten einer prominent besetzten Jury vorgestellt haben.

Die Weinmesse öffnet an den beiden Ausstellungstagen 03. und 04. November jeweils um 12 Uhr. Veranstaltungsort der Messe ist die Stadthalle in Fürth, die sehr einfach zu erreichen ist. Besucher können mit den U-Bahn Linien U1 und U11 direkt bis zur Haltestelle Stadthalle fahren. Mit den Buslinien 172 – Haltestelle Stadthalle Süd- und 179 – Haltestelle Maxbrücke – bestehen Fahrverbindungen im Minutentakt zur Stadthalle Fürth. Im hauseigenen Parkhaus der Stadthalle stehen den Besuchern der Weinmesse kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Weitere Parkmöglichkeiten sowie Busparkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Eintrittskarten für einen Preis von 10 Euro pro Person erhalten Besucher direkt an der Tageskasse. Kinder unter 16 Jahren – in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten – haben freien Eintritt.

Festival Nacional de Gastronomia

Foodfestival in Santarém

Die hohe Qualität der in Portugal hergestellten Lebensmittel, fangfrischer Fisch und die Vielfalt regionaler Obst- und Gemüsessorten stärken seit jeher den guten Ruf der portugiesischen Küche. Im portugiesischem Santarém führt das Festival Nacional de Gastronomia vom 26. Oktober bis zum 4. November durch den kulinarischen Reichtum der Landesküche. Gewürze, Kräuter, Käse, Fisch und landestypische Süßigkeiten laden zum Probieren ein. Geschichte, Entwicklung und Lage des Landes lassen sich in vielen landestypischen Gerichten erschmecken. Der passende Wein aus den verschiedenen Regionen des Landes begleiten die Gaumenfreuden und unterstreichen ihren Geschmack.

www.festivalnacionaldegastronomia.com