Heribert Werden

Diesen Tag werden die Schüler so schnell nicht vergessen. Assistierten sie doch einem echten Sternekoch in der Küche des Parkrestaurant „Werden“. Heribert Werden, ausgezeichneter Euro-Toques-Meisterkoch machte es möglich. Rund 30 Grundschüler der vierten Klasse schnupperten einen halben Tag lang echten Küchenduft, und schnibbelten, kochten und kredenzten, was „das Zeugs hält“. Seit je her ist es die Philosophie von World-Toques*Euro-Toques, den Nachwuchs im Bereich des Geschmacks- und Gesundheits-Bewusstsein zu unterrichten.

Heribert Werden vom gleichnamigen „Parkrestaurant“ im eigenen Hotel ist schon einiges gewöhnt, und daher auch nicht mehr aus der Fassung zu bringen. Doch wann kommt es schon mal vor, dass die Klassen eines ganzen vierten Grundschul-Jahres, als „Beiköche“ mithelfen? Das muss dann erst einmal organisiert und koordiniert werden. Was auch bestens gelang, wie Heribert Werden erfreut mitteilte. Gemeinsam kochten Schüler, Köche und Lehrer wie Schulleiter im Parkrestaurant von Heribert Werden. „Tatkräftig“, so Werden, wurde sein Küchenteam unterstützt. Immerhin galt es, ein „Drei-Gänge-Menü vorzubereiten“, wie Euro-Toques Sterne-Koch Werden zurückblickt. Erstaunt war er schon über die Disziplin und Aufmerksamkeit der Pennäler, als Werden durch die Küche führte, und Aufgaben verteilte. Ernst-Ulrich W. Schassberger, World-Toques*Euro-Toques-Gründer und Geschäftsführer, war einer der Ersten überhaupt, der sich um die Sensibilisierung des Bewusstseins für gesunde Ernährung bei den Kleinsten, den Köchen von morgen quasi, stark machte – und immer noch macht. Schassberger: „Euro-Toques-Meisterkoch wird man nicht von Ungefähr…Ein Euro-Toques-Koch verpflichtet sich, sein Wissen um gesundes Kochen und um den guten Geschmack, an den Nachwuchs weiterzugeben!“

Bereits ein paar Mal hat Heribert Werden Geschmacksschulungen und Unterricht für Schüler gegeben. Und die Nachfrage steigt, wie Werden zu berichten weiß. Dass der Beruf des Kochs einen „schweren Stand“ hat, ist ja bekannt – denn, mit den „Fernsehköchen“, so Werden, hat der Alltag wenig zu tun. Man muss „seinen Beruf schon lieben“, und das Beste für den Gast kochen wollen. Frische, und einwandfreie Qualität, so Heribert Werden, seien die wichtigsten Kriterien für ein gelungenes Gericht. Das Ziel des Unterrichts sei „natürlich“ auch gewesen, den Kindern zu zeigen, dass sie auch für sich selbst „Zuhause“ mit frischen Zutaten ein „leckeres Essen“ kochen können – und wenn Mama und Papa sie dabei unterstützen, schmecke es noch besser – und die „Tischkultur“, das gemeinsame Essen, verkümmere nicht. Heribert Werden, ein Euro-Toques Sterne-Koch, der die Philosophie aus Überzeugung „lebt“, wie Präsident Ernst-Ulrich W. Schassberger wissen läßt.

www.eurotoques.org

Gault Millau 2012 Sachsen-Anhalt

Die besten Restaurants des Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt

14 Punkte
Château & Co* in Halle
Forellenstube*** in Ilsenburg
Die Saison, Landhaus Hadrys und Red Snapper* in Magdeburg Ritter’s Weinstuben in Merseburg
Schloss Storkau*** in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong** in Wernigerode Parkrestaurant Vogelherd*** in Zerbst

13 Punkte
Schlosshotel Blankenburg in Blankenburg Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Berghotel Ilsenburg** in Ilsenburg
Bon apart in Magdeburg
Bocks in Naumburg
Weinstube* in Quedlinburg
Philipp August in Wanzleben Wittenberger Hof** in Wittenberge

*Aufsteiger **Newcomer Absteiger*** im Vergleich zum Vorjahr

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Gault Millau 2011 in Sachsen-Anhalt

Die 15 besten Restaurants

Aufsteiger*, Newcomer** und Absteiger*** im Vergleich zum Vorjahr

1. Forellenstube in Ilsenburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst (15 Punkte),
4. Die Saison, Landhaus Hadrys und Red Snapper* in Magdeburg,
Ritter’s Weinstuben* in Merseburg,
Bohlenstube in Wernigerode (14 Punkte),
9. Schlosshotel Blankenburg** in Blankenburg,
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben,
Pächterhaus in Dessau,
Bon apart* in Magdeburg,
Bocks in Naumburg,
Philipp August*** in Wanzleben,
Orchidea Huong in Wernigerode (13 Punkte)

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Küchendirektor Heiko Triller

Radisson Blu Axelmannstein Resort Bad Reichenhall:
Neues Gastronomie-Konzept im „Axelmannstein“: Wellness, Salz und Regionales – – Genuss und Leidenschaft: Gesunde Küche und kreative Salzmischungen – – Lokales und Leichtes direkt vom Erzeuger – Klassisches neu in Szene gesetzt

„Neues gestalten und Gutes erhalten“ – darauf setzt das Radisson Blu Axelmannstein Resort Bad Reichenhall bei seinem neuen Gastronomie-Konzept, das im „Parkrestaurant“, im „Axelstüberl“ und im „Axel Pur“ umgesetzt wird. Kreativer Kopf der neuen Gerichte ist Küchendirektor Heiko Triller, der mit seinen exklusiven Salzmischungen bereits kulinarisch-überraschende Akzente gesetzt hat. „Mit frischen Ideen und den Dingen, die für Bad Reichenhall typisch sind, möchten wir unser Speisenangebot attraktiver machen“, erklärt Direktorin Marika Schumann. „Was liegt also näher, als das ‚Weiße Gold’ zeitgemäß zu interpretieren, auf natürliche Produkte und traditionelle Rezepte aus der Region sowie eine frische Vital-Küche – ganz dem Kurstadt-Gedanken folgend – zurück zugreifen?“ Flankierend begleitet wird das neue Konzept durch eine Flyer-Kampagne: Unter dem Titel „Aber kochen kann er“ wirbt Küchendirektor Triller mit einem Augenzwinkern als „unmusikalischer Koch“ für die Gastronomie im Radisson Blu Axelmannstein Resort.

Genuss und Leidenschaft – die aktuellen Menüs im Parkrestaurant

Beispielhaft für das neue Konzept stehen die drei aktuellen Vier-Gänge-Menüs im eleganten Parkrestaurant. Das sogenannte „Salzmenü“, besteht beispielsweise aus Carpaccio, Schnittlauchsüppchen, Rinderfilet und Schokoladenkuchen. Zu jedem Gang wird eine korrespondierende Auswahl aus den insgesamt 13 Gewürzsalz-Kreationen von Heiko Triller gereicht. So kann der Gast jedem Gericht seine ganz individuelle Note geben. Mit dem „Berchtesgadener Land Menü“ setzt Triller lokale Spezialitäten neu in Szene: Kalbstafelspitzscheiben mit Bärlauch-Walnusspesto, Rhabarbersorbet und Bachforellenfilets – kross gebraten und geräuchert. Leicht und besonders bekömmlich ist das „Well-Vital“-Spargel-Menü: Hier dürfen sich die Gäste auf einen Wildkräutersalat, Spargelsüppchen mit Zitronengras und Vanillelachs, Kalbsrückensteak sowie Panna Cotta mit karamellisiertem Spargel freuen.

Lokales und Leichtes direkt vom Erzeuger: „Axelstüberl“ und „Axel Pur“

Neu interpretierte und klassische bayerische Schmankerl werden im rustikalen „Axelstüberl“ serviert. Hier – wie in allen gastronomischen Einrichtungen des Radisson Blu Axelmannstein Resorts – stammen die verwendeten Zutaten überwiegend von regionalen Qualitätsproduzenten wie der Fischzucht Alpenland, der Traditionsbrauerei Bürgerbräu, der Metzgerei Hartmann aus Bad Reichenhall und der Landmetzgerei Geigl in Saaldorf-Surheim. Spezialität – und jüngst mit dem Regionalsiegel der Solidargemeinschaft Berchtesgadener Land ausgezeichnet – ist die „Reichenhaller Knusperforelle“. Gesund und vital präsentiert sich die Küche des „Axel Pur“: Im Fokus stehen leichte Fisch-, Rind- und Puten-Gerichte – oft asiatisch zubereitet, Salate, Suppen und raffinierte Desserts. So zum Beispiel Kokos-Honigeis mit Mango, Limone und marinierter Ananas an Safranjoghurt und Pistazien. Alle Gerichte können als “kleine Portion” oder “Sattmacher” bestellt werden.

www.radisson.blu.com/resort-badreichenhall

Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!

Kabel1, Samstag, 16.01., 12:45 – 13:40 Uhr

Vor drei Jahren hat sich Klaus Pascoletti (63) seinen Traum erfüllt. Zusammen mit seiner Frau kaufte er eine Schlossruine und baute sie zu einem Parkrestaurant um. Doch das Restaurant läuft eher schlecht als recht. Kein Wunder, denn der ehemalige Bauunternehmer und die Bürokauffrau haben von Gastronomie keine Ahnung. Neben den Finanzen sind die fehlende Personalplanung und das geschmacklose Essen ein Problem. Viel zu tun für Frank Rosin, der dem sympathischen Team helfen will.

Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!

Kabel1, Dienstag, 12.01., 21:15 – 22:15 Uhr

Vor drei Jahren hat sich Klaus Pascoletti (63) seinen Traum erfüllt. Zusammen mit seiner Frau kaufte er eine Schlossruine und baute sie zu einem Parkrestaurant um. Doch das Restaurant läuft eher schlecht als recht. Kein Wunder, denn der ehemalige Bauunternehmer und die Bürokauffrau haben von Gastronomie keine Ahnung. Neben den Finanzen sind die fehlende Personalplanung und das geschmacklose Essen ein Problem. Viel zu tun für Frank Rosin, der dem sympathischen Team helfen will.

Gault Millau 2007 – Sachsen-Anhalt

Veränderungen in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahr

Auf 15 Punkte, die einen hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität bedeuten, steigerte sich Gabriele Erdmann vom „Parkrestaurant Vogelherd“ in Zerbst. Begründung: „Das traditionsreiche Restaurant ist der kulinarische Kompass der Region. Hier wird gezeigt, dass sich die Konzentration auf regionale Produkte unter Berücksichtigung der Saison exzellent verbinden lässt. Ein Wildrücken unter einer Haselnusskruste mit Preiselbeeren und einer Waldkirschensauce wird im Vogelherd genauso zum Erlebnis wie das hausgemachte Roseneis, dessen aufwendig Herstellung nur mit Leidenschaft zu meistern ist, mit Mandelgratin und Früchten.“

13 Punkte bekam erstmals die „Schlossvilla“ in Derenburg („bodenständige frische Küche für junge Leute, ohne Schnörkel, dicke Sahnesaucen und Schwellenangst“). Die gleiche Note erreichten auf Anhieb die neuaufgenommenen Restaurants „Unter den Linden“ in Halberstadt („sehr erfreulich die Riesling/Senf-Schaumsuppe mit Garnelen“) und „Schloss Schönfeld“ in Steinfeld („gefällig präsentiertes umfangreiche
Meeresangebot von Rotbarbe bis Schwertfisch“).

Der seit Jahren mit 16 Punkten bewertete René Bobzin in der Ilsenburger „Forellenstube“ büßte einen Punkt ein, weil die Tester mehrere Gerichte monierten: „Macht der Erfolg hier übermütig? Wenn die Küchenleistungen weiter so schwanken und die Preise Harz mit Himalaja verwechseln, werden die Rothen Forellen bald ihr blaues Wunder erleben. Die winzige Jacobsmuschel auf wenigen eingemachten Früchten mit extrem reduziertem Saucenstreifen, der wohl nur zur Ausdekorierung des Tellers diente, gefiel uns sehr – bis uns der Preis von 20 € erbleichen ließ. Für die winzige Menge eines leichten schaumigen Schwarzwurzelsüppchens, in dem ein halbrohes Stück Kalbsbries und ein zähes Stück geschmortes Reh lagen, durften wir 25 € berappen. Der kross gebratene Wolfsbarsch lag sehr trocken und hart auf einem recht aromatischen Graupen-Risotto, in dem der angekündigte Kalbskopf nur zu erahnen war. Der Fisch, kleines Endstück des Filets, war vermutlich mit den größeren, am Nachbartisch servierten Teilen gleich lange gebraten worden.“

Die Tester beschrieben und bewerteten insgesamt 22 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 12 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe nahm der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen-Anhalt 8 Restaurants neu auf; 2 wurden höher, 4niedriger bewertet. 2 Küchenchefs verloren die begehrte Kochmütze.

Die 12 besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen-Anhalt

1. Zu den Rothen Forellen in Ilsenburg,
Parkrestaurant Vogelherd* in Zerbst (beide 15 Punkte),
2. Die Saison in Magdeburg,
Weinstube in Quedlinburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Philipp August in Wanzleben (alle 14 Punkte),
7. Schlossvilla Derenburg*,
Pächterhaus in Dessau,
Unstruttal in Freyburg,
Unter den Linden in Halberstadt**,
Bocks in Naumburg,
Schloss Schönfeld in Steinfeld** (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger **Newcomer

Heribert Werden als EUROTOQUES-CHEFKOCH berufen

Heribert Werden vom Parkrestaurant Werden in 52499 Baesweiler-Setterich, Bahnstraße14, Tel.: 02401/51208 wurde von EUROTOQUES – der unabhängigen Verbraucher-Initiative der Bevölkerung und der Spitzenköche – vertreten durch den Vize-Präsident Eurotoques Europa und Präsident Deutschland – Österreich Herrn Ernst-Ulrich Schassberger, Ebnisee/Schwäb. Wald, zum EUROTOQUES-Chefkoch ernannt.
Diese Nominierung ist eine der höchsten Auszeichnungen für Spitzenköche Europas, denn in den Kreis der EUROTOQUES-Chefköche kann man nur berufen werden. Die EUROTOQUES-Chefköche sehen sich als Bewahrer und Hüter der europäischen Eß- und Lebenskultur und vereinigen gegenwärtig über 2.700 Spitzenköche in ganz Europa. Der neue EUROTOQUES-Chefkoch verpflichtet sich, den strengen Ehrenkodex und die Lebensmittel-Charta der EUROTOQUES-Chefköche einzuhalten und dadurch die große Tradition des Essens und Trinkens als Teil europäischer Kultur zu fördern.

Die Europäische Union der Spitzenköche, EUROTOQUES, die ihren Namen von „toque“ (= hohe Kochmütze) ableitet, wurde 1986 auf Anregung des damaligen EG-Präsidenten Jacques Delors von Pierre Romeyer und Paul Bocuse ins Leben gerufen.

Furore macht EUROTOQUES in Deutschland seit geraumer Zeit mit der EUROTOQUES-Geschmacks-Sensibilisierung, bzw. mit der Geschmacksschule bei der deutschen Bevölkerung in Kindergärten, Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien.

Die „EUROPÄISCHE WOCHE DES GESCHMACKS“ sensiblisiert jährlich durch das Engagement der EUROTOQUES-ChefköcheE über eine Million Studenten an deutschen Hochschulen und Universitäten für unsere Nahrung. Jährlich findet am letzten Donnerstag im Mai das „EUROPÄISCHE KOCH-FESTIVAL“ in ganz Deutschland mit Restaurants bzw. Gaststätten, Köche-Vereinigungen, bäuerlichen Erzeugern, Forst- und Fischereiwirtschaft unter dem Motto „Regionale Köstlichkeiten kulinarisch entdecken“ statt. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich auch die „EUROTOQUES TROPHY“, die Deutsche Koch-Meisterschaft der Amateure/innen, die alle zwei Jahre ausgetragen wird.

EUROTOQUES setzt Trends auch in den deutschen Haushalten. „Nicht Kochen als leidige Pflicht, sondern als unterhaltsame Freizeitbeschäftigung und Hobby. Es sollte in der Küche zu Hause mehr traditionell und handwerklich mit frischen natürlichen Lebensmitteln gekocht werden, sowie mehr mit saisonalen, naturbelassenen Zutaten und mit regionstypischer Ausprägung zubereitet werden“, so Präsident Ernst-Ulrich Schassberger.

www.EUROTOQUES.de