Japanische Etikette

Höflichkeit, Respekt und Pünktlichkeit

Gerade in einem Land wie Japan, mit einer im Vergleich zum Westen so andersartigen Kultur, ist das Risiko recht groß, ins Fettnäpfchen zu treten. Die Japanische Fremdenverkehrszentrale in Frankfurt gibt einige Tipps und Empfehlungen zum parkettsicheren Umgang im Land der aufgehenden Sonne:

Höflichkeit ist das wichtigste Bindemittel im japanischen Zusammenleben und wird tagtäglich überall praktiziert. Jeder Tourist, der in Japan einen Zug besteigt, wird erstaunt sein, wie ruhig und gesittet es auf den Bahnsteigen zugeht. Kein Drängeln, kein Schubsen – das Aus-und Einsteigen verläuft völlig problemlos und unaufgeregt. Wenn jemand einen Platz gebucht hat, weiß er auch genau, in welchen Wagen er einsteigen muss, und wo dieser auf dem Bahnsteig halten wird. Als legendär gilt die Pünktlichkeit der Züge, allen voran der berühmte Shinkansen. In den Zügen ist es übrigens verpönt zu telefonieren, um die Mitreisenden nicht zu stören. Das Versenden von SMS ist jedoch mittlerweile üblich und auch allgemein akzeptiert. In einigen Bussen und U-Bahnen gibt es einzelne Sitze mit anderen Farben. Diese sind für Hilfsbedürftige und ältere Menschen reserviert und werden auch nicht von anderen Fahrgästen in Beschlag genommen.

Besonders Englisch sprechende Japaner zeigen sich gegenüber Ausländern sehr hilfsbereit. Verirrten Touristen wird gern der Weg ohne besondere Aufforderung gewiesen. Dahinter sollte man auch keine böse Absicht vermuten, denn Japan gehört weltweit immer noch zu den Ländern mit der niedrigsten Kriminalitätsrate. Tokio wurde erst wieder in diesem Jahr im Ranking des britischen Magazins Economist als die sicherste Stadt der Welt knapp vor Singapur eingestuft. Osaka steht an dritter Stelle. Touristen zeigen sich deshalb auch stets überrascht, wenn sie liegen gelassene Wertgegenstände wie Kameras oder ähnliches selbst nach einiger Zeit noch am Ort des Geschehens wiederfinden. Frauen können in Tokio allein durch das Rotlichtviertel schlendern, ohne Schlimmes befürchten zu müssen.

Ausländische Gäste nutzen ihren Japan-Aufenthalt gern für einen Besuch im Onsen, einer heißen Quelle. Hier ist es ganz wichtig, sich vor dem eigentlichen Bad gründlichst zu waschen und darauf zu achten, sämtliche Seifen-/Duschgel-Reste abzuspülen. Dies gilt ebenso für Besucher der öffentlichen Bäder, genannt „sento“. Menschen mit größeren Tattoos sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Art von Körperbemalung in Japan der Yakuza, dem organisierten Verbrechen zugeordnet wird und damit zu unliebsamem Aufsehen führen kann.

Pünktlichkeit spielt im Geschäftsleben eine ganze große Rolle. Zwischen fünf Minuten vor dem Termin bis auf den Punkt genau, gilt dabei als Regel. Wer sich nur um einige Minuten verspätet, sollte dies telefonisch vorher mitteilen.
Beim Essen mit Japanern schenkt man sich nie etwas selbst zu trinken ein. Erst wird immer dem Nachbarn etwas angeboten, der dem anderen dann im Gegenzug etwas nachschenkt. Sobald ein Glas geleert ist, wird es nachgefüllt. Möchte man nichts mehr trinken, sollte immer ein Rest im Glas verbeiben. Zu den „No-Go‘s“ beim Essen gehört es, die Stäbchen aufrecht in den Reis zu stecken. Auf diese Weise wird der Reis nämlich ausschließlich am buddhistischen Hausaltar den Geistern der verstorbenen Vorfahren als Speiseopfer dargeboten.

Da in Japan der Kunde wirklich der König ist, dessen Wohl den Dienstleistern am Herzen liegt, ist Trinkgeld unüblich und gilt fast als Beleidigung.

Der Austausch von Aufmerksamkeiten bildet einen bedeutenden Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Japan. Präsente haben als Ausdruck der Verbundenheit, Dankbarkeit und auch als Zeichen des Respekts einen hohen Stellenwert. Es muss nichts großartiges sein – Süßigkeiten oder etwas zu Knabbern reichen aus. Auch ein Mitbringsel aus dem Heimatland des Gastes erfreut sich immer besonderer Beliebtheit.

Da in Japan Visitenkarten „Leute machen“, ist es für Geschäftsreisende unbedingt erforderlich, entsprechende Karten bei sich haben, und zwar am besten beidseitig bedruckt: auf der einen Seite in Englisch oder Deutsch, auf der anderen Seite in Japanisch. Der Austausch von Visitenkarten macht es nicht nur leichter, die zahlreichen fremdländischen Gesichter auseinander zu halten, sondern ermöglicht den Japanern zugleich die hierarchische Einordnung eines Fremden. Es ist üblich und gilt als besonders höflich, die Visitenkarte mit beiden Händen zu überreichen und entgegenzunehmen. Die Karte sollte dann aber nicht weggesteckt werden, sondern sie wird genau studiert oder vor sich auf den Tisch gelegt, um immer wieder darauf zurückgreifen zu können.

Trendtour nach Hamburg

Im Rahmen der Vorlesung Systemgastronomie organisierten Studierende im vierten Semester des Bachelorstudiengangs Hotel- und Restaurantmanagement der Hochschule Heilbronn bereits zum dritten Mal eine viertägige Trendtour in die Gastronomie und Hotellerie. Nach München und Frankfurt war das diesjährige Ziel Hamburg. Die 28 Studierenden informierten sich gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Zeller und Thomas Aurich (Lehrbeauftragter für Sensorik und Kulinaristik) über aktuelle Konzepte, Erfolgsfaktoren und Trends in der Branche.
Dazu bot die Tour zahlreiche Möglichkeiten für Networking: Die angehenden Hotel- und Restaurantmanager konnten Kontakte knüpfen, beispielsweise für ein spannendes Praxissemester, eine interessante Aufgabenstellung für die Bachelor-Thesis oder bereits für den Einstieg in der Branche nach Abschluss des Studiums.

Breites Spektrum: Hotels, Restaurants, Bars, Kaffeerösterei, Brauerei und Sterne-Koch
Während der viertägigen Tour standen Hotelbesichtigungen im „Grand Elysee“, „25 Hours“ und „East Hotel“ auf dem Programm, sowie der Besuch der gastronomischen Konzepte „Jim Block“, „Block House“, „Rive“, „Clouds“, „Coast“ und „Altes Mädchen“.

Für ein erweitertes Wissen über die gesamte gastronomische Wertschöpfung sorgten die Besuche bei den Lieferpartnern der Gastronomie wie „Block Menü“, der Kaffeerösterei Elbgold und den Brauereien Blockbräu und Ratsherrn.

Einer der Höhepunkte der Exkursion war der Besuch Karl-Heinz Hauser. Er führte die Studierenden durch sein Hotel Süllberg mit Saal, Biergarten und seinem Gourmetrestaurant „Seven Seas“. Ausführlich, offen und unterhaltsam erläuterte er dabei sein Konzept und die Erfolgsfaktoren in den Bereichen Projektplanung und Finanzierung.

www.hs-heilbronn.de

Deutsche Fluglotsen verdienen weltweit mit am meisten

In einer Exklusiv-Studie von www.fluege.de wird jetzt belegt: Deutsche Fluglotsen sind weltweit die Abkassiermeister. Fluege.de fragte bei den internationalen Fluglotsen-Verbänden nach. Die Ergebnisse: Deutsche Flugüberwacher verdienen mit durchschnittlich 101.000 € sogar mehr, als die U.S-Amerikanischen (72.248 €) oder die Österreichischen (54.000 €). Selbst die Schweizer Kollegen lassen die deutschen Fluglotsen hinter sich (90.242 €). Pikant: Branchenübergreifend liegt das Brutto-Jahresgehalt der Schweizer sonst knapp doppelt so hoch wie das der Deutschen. Deutlich weniger als die Deutschen verdienen auch die französischen Kollegen (58.976 €) oder die britischen (57.262 €).

Der angekündigte Fluglotsen-Streik wurde in letzter Minute gerichtlich abgewendet. Trotzdem bleibt die Forderung nach mehr Geld für die in der Gewerkschaft deutscher Fluglotsen (GdF) organisierten 2.500 Flugüberwacher auch weiterhin Thema in den Tarifverhandlungen.

So riecht Köln – schnüffelnd durch die Stadt

Mit der Spürnase Köln entdecken: Das können junge Kölnbesucher und Stadtbewohner im Rahmen
einer von KölnTourismus organisierten Stadtführung am 11. April 2009.
In der Domstadt gibt
es vielerlei Gerüche und Düfte, die aus unterschiedlichen Quellen stammen. Unter dem Titel „Vom
Kallendresser über den Müllmann zum Parfüm“ wird zum Beispiel erklärt, wie früher mit Müll
umgegangen wurde und was heutzutage damit passiert. Die Teilnehmer sehen unter anderem
ein Stück des römischen Abwasserkanals und
eine typische Kölner Wasserpumpe, aus der
die Menschen früher ihr Trinkwasser holten.
Zum Schluss ist sogar ein Brunnen, aus dem
Parfüm sprudelt, zu besichtigen. Der nächste
Termin ist am 20. Juni.

KölnTourismus GmbH
Tel.: +49 0221 221 30400
mailto:info@koelntourismus.de
www.koelntourismus.de

Gastro-Award

Viel Neues rund um den Gastro-Award

Mit der Neuauflage des Gastro-Awards ist ein guter Start gelungen. Zur national organisierten wie anerkannten Auszeichnung kommen täglich neue Anmeldungen rein. Die Chance, dass die eigenen Gäste die Nominierung in der Hand haben, wollen sich auch in 2008/2009 viele Gastronomen nicht entgehen lassen. Am Ende winkt schließlich der GASTON, der in über 20 Kategorien durch eine namhafte Jury aus der Branche auf der jährlichen Gala in Berlin gekürt wird.

Ein demokratisches Konzept, wonach der Gast per Call, (Kosten pro Call in Trinkgeldhöhe, 0,49 €), sein Votum des Vertrauens und der Zufriedenheit zum Ausdruck bringen kann. Die Erfahrungen aus vergangenen Jahren belegen auch dieses Jahr wieder, dass mit einer regen Teilnahme zu rechnen ist. Neu ist vor allem, sich online über www.gastro-award.de u. a. auch mit Video-Präsentationen, Online-Speisekarte, geografischer Standortkarte darzustellen. „Eines von vielen attraktiven Möglichkeiten“, so Christine Braun (Vorstand der GASTRO-AWARD Deutschland AG), „wie wir unsere Teilnehmer stilvoll hervorheben können“. Begleitet von Branchen-Kooperationen, Sponsoren (Gastronomie, Food, Getränke) und auch Partnerschaften im Bereich der Medien erwächst der GASTRO-AWARD 2009 aus seiner ursprünglichen Rolle des Auszeichnungskonzepts hin zum Marketingpartner für die Gastronomie. Hier sieht man sich unter anderem in der Rolle, auch bei Themen wie z.B. dem „Nichtraucher-Gesetz“ Stellung zu nehmen. Nochmals Christine Braun: „Mit viel Respekt vor den Nicht-Rauchern, es geht hier vor allem ums Überleben der Klein-Gastronomie. Wir sehen die aktuelle Situation als sehr kritisch an. Wer sich die Umsatzrückgänge anschaut, weiß, dass ein absolutes Rauchverbot ein Spiel mit der Existenz vieler Betriebe ist. Wir drängen daher mit unserer Öffentlichkeitsarbeit an allen verantwortlichen Fronten auf die Chance zur Wahlfreiheit“.

Ein aktuelles Thema, mit dem die GASTRO-AWARD Deutschland AG ihre Praxisnähe aber auch ihre öffentliche Wirkung für die Gastronomen ins Gewicht bringen möchte.

Interessierte Teilnehmer können sich ab sofort informieren und ihre Teilnahme-Unterlagen über www.gastro-award.de runterladen.
Telefonisch steht man unter 0 89 / 45 02 76-0 mit Rat und Tat zur Seite.

Bauernhof- und Landurlaub liegen bei der Bevölkerung voll im Trend

Urlaub auf dem Bauernhof erfreut sich seit Jahren
nicht nur bei kinderreichen Familien größter Beliebtheit. Fast 24 Millionen Übernachtungen auf den Bauernhöfen jährlich dokumentieren, wie attraktiv der aktive Urlaub auf einem Hof mittlerweile ist. Das
Angebot richtet sich heute mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten
auch an Singles, junge und ältere Urlauber. Die aktuelle Diskussion
über Klimaschutz, höhere CO2-Emmissionen bei Flugreisen und der
wachsende Trend zum Urlaub im eigenen Land bieten dem Landtourismus
weitere Entwicklungs- und Wachstumschancen. Dies erklärte der
Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der Internationalen
Tourismusbörse (ITB) in Berlin.

Beim Bauernhof- und Landurlaub scheidet sich schnell die Spreu vom
Weizen. Die rund 10.000 unter dem Dach der Bundesarbeitsgemeinschaft
für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus organisierten
Vermieter setzen zunehmend auf Professionalität und
Zielgruppenorientierung. 84 Prozent dieser Vermieter von
Ferienwohnungen haben ihre Unterkünfte nach den unabhängigen
Kriterien des Deutschen Tourismusverbandes klassifiziert und sind
überwiegend mit drei und vier Sternen eingestuft.

Der Erfolg gibt den Betrieben recht, die sich konsequent an die
steigenden Anforderungen des Marktes anpassen. Viele Ferienbauernhöfe
sind bereits jetzt für die Sommerferien ausgebucht. 88 Prozent der
organisierten Betriebe berichten von einer guten bis sehr guten
Auslastung im Sommer. Auch in den übrigen Ferienzeiträumen sind über
die Hälfte der Betriebe ausgelastet. Über 70 Prozent der Betriebe
geben an, dass sich der Betriebszweig Urlaub auf dem Bauernhof in den
vergangenen drei Jahren positiv oder sogar sehr positiv entwickelt
hat. Weniger als 6 Prozent berichten von einer negativen Entwicklung.
Die größte Bestätigung für den Erfolg des Bauernhofurlaubs zeigt sich
jedoch in der hohen Zahl der Stammgäste.
In knapp zwei Drittel aller
Betriebe ist mindestens jeder vierte Urlaubsgast langjährig treuer
Kunde.

Der DBV weist darauf hin, dass die Betriebe damit auch ein
tragfähiges Standbein für ihre Einkommen erzielen. 43 Prozent der
organisierten Betriebe erwirtschafteten mit dem Betriebszweig mehr
als ein Viertel des gesamten Betriebseinkommens. Wertschöpfung
entstehe durch die Urlaubsgäste aber auch in vorgelagerten Bereichen,
bei Direktvermarktern und im nichtlandwirtschaftlichen Bereich des
ländlichen Raumes, bspw. in der örtlichen Gastronomie und bei
Freizeiteinrichtungen. Damit leiste der Bauernhof- und Landurlaub
einen wichtigen und weiterhin steigenden Beitrag für die Entwicklung
des gesamten ländlichen Raumes. Wie in anderen Marktbereichen auch,
sei jedoch die zunehmende Professionalisierung und konsequente
Ausrichtung auf sich ändernde Anforderungen der Gäste unabdingbar,
erklärte der DBV. Die verbandlichen Organisationen leisteten hierzu
mit zahlreichen Informationen, Schulungen, Weiterbildungsmaßnahmen
und entsprechenden Klassifizierungssystemen wertvolle Arbeit.

Nord-Holländer produzieren größten Käse der Welt

600,5 Kilogramm schwer ist der größte Käse der Welt, mit dem die
Premiumkäserei Cono Kaasmakers aus Beemster/Nordholland jetzt den
Sprung ins Guiness-Buch der Rekorde schaffte. 5000 Liter Milch wurden
in dem gewaltigen Käserad verarbeitet, das im Durchmesser 1,60 Meter
und in der Höhe 50 Zentimeter misst und das die Beemster-Käserei
gemeinsam mit der Käserei Klaverkaas produzierte.

Am 27. Juli begann die Produktion des Weltrekord-Käses, der aus
den selben natürlichen Zutaten und nach der selben handwerklichen
Tradition wie auch die „kleinen“ Beemster-Käselaibe hergestellt
wurde: mit der gesunden und würzigen Milch von Kühen, die auf der
Weide und in frischer Seeluft grasen und mit der typisch cremigen
Textur, die ein Käse nur dann bekommt, wenn der Käsebruch in offenen
Wannen gerührt wird.

Unter Aufsicht eines Notars wurde der gewaltige Käselaib Anfang
Oktober auf einem eigens für das Ereignis organisierten Käsemarkt im
Alkmaar gewogen und für gut befunden. Cono Kaasmakers unterstützt den
traditionellen Käsemarkt in Alkmaar, der normalerweise nur in den
Sommermonaten stattfindet, seit vielen Jahren. Während des
Touristenspektakels wird hauptsächlich Beemster-Käse gehandelt.

Mit dem Riesenkäse bricht die Käserei Cono Kaasmakers, die sich
als einzige Käserei der Niederlande „Königlicher Hoflieferant“ nennen
darf, ihren eigenen Weltrekord. Bereits 2002 schafften sie es ins
Guinness-Buch der Rekorde mit einem 567 Kilogramm schweren Käselaib.

Club kochender Männer Assmannshausen

Sie wetzen die Messer. Und zwar leidenschaftlich, die kochwilligen Assmannshäuser, die eher schon kochwütig und meist sogar kochbesessen sind. Vor allem kommt es beim Club kochender Männer auf folgende Mischung an: Genuss und Gemütlichkeit.

Keine scheppernden Töpfe, kein lautes Wort: Wenn der Club kochender Männer Assmannshausen, kurz CKMA, in der Küche von Bäckermeister Rudolf Liess die gegrillten Riesengarnelen auf das Salatbukett drapiert und die Lammlachse mit einer würzigen Kräuterkruste ummantelt, herrscht Gelassenheit. In der Backstube „Am großen Tor“ verderben nicht zu viele Köche den Brei. Die 13 Clubmitglieder arbeiten Hand in Hand vor großen Herden, deren Hitze einem der Atem verschlägt. Dabei tragen sie geradezu würdevoll ihre blütenweißen und akkurat gestärkten Kochjacken. Man könnte denken, sie entsprängen einer Ariel-Werbung.

Seit 20 Jahren besteht der Club kochender Männer. Er hat nichts gemein mit den Vereinigungen der Geschlechtsgenossen, die strikt hierarchisch organisierten Bruderschaften gleichen. Beim CKMA gibt es keinen „Chef de Chuchi“ oder „Grand MaEtre de Chuchi“. Das einzige, was den Assmannshäuser Club mit den brigademäßig organisierten Zusammenkünften verbindet, sind vielleicht die sorgfältig gestickten Namenszüge auf den Jacken. Bestimmt auch die Besuche der Teilzeitfeinschmecker in Edel-Restaurants. Da zählt beispielsweise der Drei-Sterne-Koch Helmut Thieltges mit seinem familieneigenen „Waldhotel Sonnora“ in der Südeifel zu den Favoriten der Assmannshäuser.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Cornelia Diergardt im Wiesbadener Kurier:
www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2484864