Nordic Diet 2.0

Mit dem Start in den Frühling ist auch das Thema gesunde Ernährung wieder in aller Munde. Für alle, die langfristig ihre Ernährung umstellen und ihr Gewicht halten möchten, ist die Nordic Diet 2.0 der ideale Ernährungsansatz. Dahinter verbirgt sich keine Diät, sondern ein ganzheitlicher, an typisch deutsche Essgewohnheiten angelehnter Ernährungsansatz. Statt Kalorienzählen steht bewusster Genuss auf dem Programm. Entscheidend sind nur die richtigen Lebensmittel:
Traditionell, regional, saisonal und gesund sollten sie sein.

Fettgesunde und ballaststoffreiche Lebensmittel wie Rapsöl und Margarine, Kohl, Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse und anderes heimisches Gemüse sowie Obst, Roggenvollkorn und Fisch spielen die Hauptrolle.

Die Ursprünge der Nordic Diet 2.0: Die mediterrane Küche mit ihren typischen Zutaten Olivenöl, Tomaten, Zucchini und Seefisch hat sich als eine der gesündesten Ernährungsformen erwiesen. Doch nicht in allen Ländern entspricht dieses Ernährungsmuster den gängigen Essgewohnheiten. Je nördlicher man lebt, desto untypischer und teurer werden diese Lebensmittel. Damit eine Ernährungsumstellung im Alltag langfristig durchgehalten werden kann, ist es jedoch wichtig, viele bekannte und landestypische Lebensmittel in den Ernährungsplan zu integrieren. In Zusammenarbeit mit Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm wurden daher die Grundprinzipien der gesunden mediterranen Kost – regionale und saisonale Lebensmittel, gute Fette sowie bewusster Genuss – auf typisch deutsche Essgewohnheiten und Lebensmittel übertragen. Damit war die Nordic Diet 2.0 geboren!

Saisonal und regional essen mit der Natur: In der „Brotnation“ Deutschland spielen Backwaren eine wichtige Rolle. Hierbei ist Roggenvollkorn die beste Wahl, Weizenmehl sollte eher im Hintergrund stehen. Raps von deutschen Feldern liefert das perfekte Fett, denn es enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Genießen Sie das Öl pur für die Zubereitung von z.B. Salaten oder für das tägliche Frühstücks- oder Abendbrot in Form von Margarine oder pflanzlichen Streichfetten. Auch heimisches Gemüse (Kohl, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte) und Obst (Äpfel, Birnen und Beeren) stehen im Fokus. Dreimal die Woche sollte Fisch, wie Hering, Lachs, Makrele, Forelle aus Atlantik, Nord- und Ostsee sowie Flüssen und Seen, auf den Tisch kommen. Fleisch hingegen sollte die Ausnahme bilden und möglichst aus Freilandhaltung oder vom Wild stammen. Wildkräuter (z.B. Bärlauch, Rauke, Brunnenkresse und Sauerampfer), Nüsse und Pilze (z. B. Steinpilze, Pfifferlinge) bereichern den Speiseplan zusätzlich. Der große Vorteil frischer und regionaler Produkte: Sie stecken nicht nur voller Vitamine und Mineralstoffe, sie benötigen auch keine langen Transportwege!

Das richtige Fett hat großen Einfluss! Fett ist ein elementarer Bestanteil unserer Ernährung und sollte laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) rund 30 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Neben der Menge kommt es vor allem auf die Qualität an: Rapsöl und daraus hergestellte Margarine liefern die gesunden ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren alpha-Linolen- und Linolsäure. Diese sogenannten essenziellen – also lebensnotwendigen – Fettsäuren kann der Körper nicht selbst bilden, weswegen sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie regulieren den Cholesterinspiegel und unterstützen so ein gesundes Herz- Kreislauf-System.

Lästiges Kalorienzählen? Nicht nötig! Durch den hohen Anteil an Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch und „guten“ Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen, die im Rahmen der Nordic Diet 2.0 aufgenommen werden, ist sogar eine Gewichtsabnahme möglich – auch wenn man sich richtig satt isst. Das richtige Fett spielt auch hier eine wichtige Rolle: Es hält lange satt und verhindet so Heißhungerattacken. Da die Nordic Diet 2.0 auf Langfristigkeit setzt und zwischen den Mahlzeiten kein Hunger aufkommt, ist auch der ungeliebte Jo-Jo-Effekt unwahrscheinlich. Und das Beste: Starre Lebensmittelverbote gibt es nicht, nur Zucker und Salz sollten sparsam verwendet werden.

Garantiert einfache Einbindung in den Alltag: Alle wichtigen Lebensmittel der Nordic Diet 2.0 sind zur Saison überall und relativ günstig erhältlich.

http://dagmarvoncramm.de/de/startseite/

Dagmar von Cramm

Wer regelmäßig Lebensmittel isst, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, kann das Risiko für tödliche Herzkreislauf-Erkrankungen reduzieren. Zu diesem Ergebnis kam aktuell eine internationale Meta-Analyse[1], die 19 Studien aus 16 Ländern ausgewertet hat. Fazit der Studie: Pflanzliche und marine Omega-3-Fettsäuren werden mit einem 9% geringeren Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Eine Ernährung mit der richtigen Fettsäuren-Zusammensetzung unter besonderer Berücksichtigung von Omega-3-Fettsäuren kann also entscheidend zur Herzgesundheit beitragen.

Pflanzliche Quellen sind z.B. Walnüsse, Raps- und Leinöl und damit hergestellte Margarine und Streichfette. Quellen für marine Omega-3 Fettsäuren sind fetter Seefisch, wie z.B. Lachs oder Hering. Die Autoren der Studie empfehlen, darauf zu achten, regelmäßig Omega-3 reiche Lebensmittel in die tägliche Ernährung zu integrieren. Dabei weisen sie ausdrücklich auf die Bedeutung der pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren aufgrund von Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit hin.

Großangelegte Studie aus Boston und Stanford
Die Untersuchung, ein Projekt des Fatty Acids and Outcomes Research Consortium (FORCE), führte erstmals Daten aus 19 Studien zu diesem Thema zusammen. Sie umfasst die Daten von ca. 46.000 Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Gesundheitszustands. Studienleiter waren Dr. Dariush Mozaffarian, Vorstand der Friedman School of Nutrition Science and Policy der Tufts Universität in Boston sowie Liana C. Del Gobbo, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stanford University School of Medicine.

Nordic Diet 2.0: Regionale Quellen für pflanzliches und marines Omega-3
Wie einfach eine Ernährung mit gesunden Fetten praktisch und langfristig umzusetzen ist, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen entsprechen leider oft nicht dem Ideal: zu viel tierisches Fett, zu viel Zucker und Weißmehl. Dabei liegt das Gute so nah. „Unsere beste regionale Quelle für pflanzliches Omega-3 ist Raps. Rapsöl wird nicht nur als Speiseöl, sondern auch zur Herstellung vieler Margarinen verwendet“, betont die renommierte Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. „Auch regionaler Fisch, wie Hering oder Lachs, ist überaus reich an marinen Omega-3-Fettsäuren.“ Angesichts der Vorliebe der Deutschen für Brot, weiß sie Rat: „Roggen als Vollkorn ist wunderbar! Als Streichfett empfehle ich, aufgrund der guten Omega-3- und -6-Fettsäuren eine hochwertige Margarine zu bevorzugen.“ Wer diese gesunden Fettquellen maßvoll einsetzt und mit viel regionalem und saisonalem Gemüse kombiniert, lebt lecker und gesund!
Weitere Informationen und köstliche Rezepte zur Nordic Diet 2.0 von Dagmar von Cramm finden Sie hier: https://edelmanftp.app.box.com/s/tdusrzrp9b1edxc4cuxbaqinh79iu5ds

Die köstlichen und fettgesunden Nordic Diet 2.0-Rezepte von Dagmar von Cramm:
– Rezept 1: Grilllachs mit Möhrenstampfkartoffeln
– Rezept 2: Spitzkohlnudeln mit Kräuterei
– Rezept 3: Buchweizenblini mit Rote-Beete-Salat
– Rezept 4: Frühlingshuhn mit Roggenbruschetta
– Rezept 5: Knusper-Gemüsegratin mit Kochschinken

[1] Del Gobbo, L.C.; and Mozaffarian, D., et al. Omega-3 Polyunsaturated fatty acid biomarkers and coronary heart disease ( http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2530286 )
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Michelin Nordic Guide 2016

Sterneregen nun auch außerhalb der schwedischen Großstädte

Schwedische Küchenchefs sind kreativ, innovativ und legen Wert auf beste Zutaten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung – und das nicht nur in den schwedischen Großstädten. Das stellt nun der neue Restaurantführer Michelin Nordic Guide 2016 eindrucksvoll unter Beweis: 28 Sterne verteilt auf 24 Restaurants hat der Guide Michelin in diesem Jahr an Schweden vergeben. Das Besondere in diesem Jahr: Erstmals dürfen sich nun auch Restaurants außerhalb der drei Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö über die begehrten Sterne freuen, da sich die Inspektoren zum auch in ländlicheren Regionen umgesehen haben.

Das Ergebnis: sechs neue Glanzlichter am kulinarischen Sternenhimmel Schwedens. Das größere Bewertungsgebiet hat z. B. dazu geführt, dass das beliebte „Fäviken Magasinet“ in Järpen in der nordschwedischen Region Jämtland auf einen Schlag mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Die Begründung der Michelin-Chefredakteurin Rebecca Burr: „Das Fäviken Magasinet bietet ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis in einem abgelegenen und idyllischen Jagdrevier. Die Küche ist sehr geschmackvoll und tief in der Region verwurzelt.“

Daneben darf sich Schweden aber auch über fünf weitere Restaurants freuen, die sich nun erstmals mit einem Michelin-Stern schmücken können. Dazu zählen das Restaurant des Hotell Borgholm auf der Insel Öland, das familiengeführte Restaurant Daniel Berlin Krog in Skåne sowie das Restaurant PM & Vänner im småländischen Växjö. Die bisherigen Sternerestaurants in Stockholm und Göteborg erhalten zudem Zuwachs von Sushi Sho in Stockholm sowie vom Upper House in Göteborg.

Einen neuen Bib Gourmand erhalten auch das Nook in Stockholm und das Somm in Göteborg. Weitere Infos zu kulinarischen Erlebnissen in Schwedens Großstädten gibt es unter www.malmotown.com, www.goteborg.com und www.visitstockholm.com.

Sterne-Regen über Norwegens Restaurants

Das Können der norwegischen Spitzengastronomie ist mit der Verleihung der Michelin-Sterne 2016 eindrucksvoll gewürdigt worden.

Die Jury des Michelin Nordic Guide 2016 hat bei der diesjährigen Verleihung der begehrten Sterne norwegische Gastronomie-Geschichte geschrieben: Erstmals wurde mit dem „Maaemo“ in Oslo ein norwegisches Restaurant für außergewöhnliche Leistungen mit gleich drei Sternen belohnt. Damit ist das „Maaemo“ eines von nur 119 Restaurants weltweit, die sich der höchsten gastronomischen Auszeichnung rühmen dürfen. Zu den Besonderheiten des Hauses unter Leitung des renommierten Küchenchefs Esben Holmboe Bang gehören mehrstündige Menüs aus bis zu zwanzig Gängen, deren wechselnde Komposition „Eine Reise durch die norwegische Landschaft“ widerspiegelt.

Ein Stern für das RE-NAA in Stavanger bedeutet die erste Sterne-Auszeichnung überhaupt für ein Gourmet-Restaurant außerhalb der norwegischen Hauptstadt. Dass der Preis in die langjährige Ölhauptstadt Stavanger geht, ist auch das Ergebnis einer seit Jahren fortschreitenden Konzentration hochklassiger gastronomischer Institutionen in diesem landwirtschaftlich geprägten Teil im Südwesten Norwegens. RE-NAAs kreativer Küchenchef Sven Erik Renaa gehört seit 16 Jahren zur nationalen Kochelite. Unter seiner Leitung gewann Norwegens Koch-Nationalteam 2008 die Koch-Olympiade in Erfurt.

Einen neuen Rekord verzeichnet das „Statholdergaarden“ im historischen Teil der Osloer Innenstadt, das zum 19. Mal in Folge einen Stern für sich verbuchen konnte. Für den langjährigen Erfolg steht der erste nordische Bocuse d’Or Gewinner Bent Stiansen, der den höchsten Titel der Kochwelt schon 1993 gewann.

Neuling im Kreis der Osloer Sterneküche ist das „Kontrast“, das ebenfalls mit einem Stern prämiert wurde. Der im südschwedischen Skåne geborene Mikael Svensson hat eine mehrjährige internationale Karriere in 1- bis 3-Sterne-Restaurants durchlaufen. Der Name seines Restaurants ist Programm, die saisonalen Zutaten der 6- bis 10-Gänge-Menüs setzen auf starke Geschmacksgegensätze.

Den 1-Stern-Erfolg des Vorjahres wiederholen konnte auch das Osloer „Fauna“, das in diesem Sommer trotz seiner Erfolge allerdings schließen wird.

Insgesamt vergaben die Experten des Michelin Nordic Guide damit in diesem Jahr sieben ihrer begehrten Sterne an fünf norwegische Restaurants. Eine besondere Würdigung, der Bib Gourmand, ging darüber hinaus an zwei weitere norwegische Restaurants: Das „Restaurant Eik“ und das „Smalhans“. Beide liegen ebenfalls in Oslo.

Weitere Informationen:
www.maaemo.no
www.restaurantrenaa.no
www.statholdergaarden.no
www.restaurantfauna.no
www.restaurant-kontrast.no
www.visitnorway.com
www.visitoslo.com
www.regionstavanger.com

Wir besuchten 2018 das Restaurant Maaemo. Es war der einzige Grund für uns die sehr sehenswerte Stadt Oslo zu besuchen. Selbstverständlich machten wir Monate vorab eine Reservierung, die bestätigt wurde. Als wir ankamen, das Restaurant ist kaum zu finden, stellte man fest, dass man unsere Reservierung versammelt hat und den Tisch anderweitig vergeben hat. Das Restaurant war noch ganz leer. Man gab die Tische dann aber lieber lokalen Gästen, als uns, die wir extra aus Asien angereist sind. Unbegreiflich!

Wir waren dann im Kontrast essen, das wir sehr empfehlen können!

Dänemark feiert erstes Drei-Sterne Restaurant

„Geranium“ in Kopenhagen wird Dänemarks erstes 3-Sterne-Restaurant – Michelin Nordic Guide 2016 vergibt insgesamt 26 Sterne an dänische Restaurants – Erstmals auch Sternevergabe an Restaurants auf dem Land – Wir haben die Liste mit allen Dänischen Sternerestaurants
 
Sie wurde mit Spannung erwartet – die heutige Präsentation des neuen Michelin Nordic Guide 2016, der nordischen Ausgabe des Guide Michelin, in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Das Ergebnis untermauert noch einmal den Siegeszug der New Nordic Cuisine aus Dänemark. Insgesamt 26 Sterne wurden an dänische Restaurants vergeben, so viele wie nie zuvor. Mit dem Geranium in Kopenhagen erhält Dänemark zudem sein erstes 3-Sterne-Restaurant. Zwei Sterne erhielten die Kopenhagener Restaurants Noma und AOC. Erstmals vergab die Jury des Guide Michelin darüber hinaus auch Sterne an Restaurants auf dem Land. So konnten Henne Kirkeby Kro in Südwestjütland, Hotel Frederiksminde in Præstø auf Seeland und das Kadeau auf der Ostseeinsel Bornholm jeweils einen Stern ergattern. Bemerkenswert auch: Alle dänischen Sterne-Restaurants behielten ihre Sterne aus dem Vorjahr. Eine Übersicht der Restaurants findet sich unter http://www.visitdenmark.de/de/denmark/gastronomie/danische-restaurants-mit-michelin-sternen.
 
Das Geranium in Kopenhagen ist das Reich von Küchenchef Rasmus Kofoed, dreifacher Gewinner der Gold-, Silber-, und Bronzemedaille des Kochwettbewerbs Bocuse D’ore. Das Restaurant liegt im 8. Stock, hoch über den Baumwipfeln des Parks Fælledparken im Kopenhagener Stadtteil Østerbro. Von hier aus schweift der Blick über die Kupferdächer der Stadt bis hin zum Öresund. Eben diesen Spannungsbereich zwischen dem Urbanen und der Natur spiegelt das Geranium auch in seiner Küche wider. Abseits des Urbanen und ganz nah am lokalen Produkt präsentieren sich die drei neuen Sternerestaurants auf dem Land. Das Henne Kirkeby Kro in Südwestjütland verfügt über den wohl größten Küchengarten Dänemarks – von hierher stammen die Rohwaren für Küchenchef Poul Cunninghams Kreationen. Das historische Hotel Frederiksminde wiederum überzeugt nicht nur mit ausgezeichneter Küche, sondern besticht auch durch seine großartige Lage am Præstø Fjord auf Seeland. Ebenfalls mit Blick auf Ostseestrand liegt das Kadeau auf Bornholm: Hier steht der Geschmack von Dänemarks Sonneninsel im Fokus.
 
                                                                                                                     
Liste der dänischen Sterne-Restaurants im Michelin Nordic Guide

Drei Sterne:
Kopenhagen: Geranium  (im Vorjahr zwei Sterne)

Zwei Sterne:
Kopenhagen: AOC, Noma

Ein Stern:
København: Kong Hans Kælder (neu), Clou, Den Røde Cottage, Era Ora, Formel B, Grønbech & Churchill, Kadeau, Kiin Kiin, Kokkeriet, Marchal, Relæ, Søllerød Kro, Studio at The Standard

Bornholm: Kadeau (neu)

Henne/Südwestjütland: Henne Kirkeby Kro (neu)

Aarhus: Restaurant Frederikshøj, Restaurant Substans, Gastromé

Præstø/Seeland: Hotel Frederiksminde (neu)

Björn Swanson und Sauli Kemppainen

Im Relais & Châteaux Hotel Gutshaus Stolpe an der Peene treffen am 17. Oktober dieses Jahres zwei Meister ihrer Zunft aufeinander: Björn Swanson, Küchenchef im Gourmetrestaurant des Gutshauses, hat Sternekoch Sauli Kemppainen aus Moskau geladen – für ein exklusives Kochduett in acht Gängen. Der finnische Gast bringt jede Menge Renommé und eine nordische Herangehensweise zum Kochen mit. Was dabei heraus- und in Stolpe auf den Tisch kommt, sind raffinierte und überraschende Gaumenfreuden von der Taube bis zum Rentier.
Mit Björn Swanson hat in diesem Frühjahr eine leichte und moderne Auslegung der Küchentradition auf Stolpe Einzug gehalten. Viel Erfahrung bringt er aus Stationen wie dem 2-Sterne Restaurant „Fischers Fritz“, dem „Facil“ in „The Mandala“ oder dem „Esszimmer“ am Wannsee mit, letzteres bereits als Küchenchef. In Stolpe setzt der Halb-US-Amerikaner seine Philosophie mit saisonalen Lebensmitteln aus der Peener Region kreativ um. Dank fantasievoller Kochkunst knüpft Swanson so nahtlos an die gehobene Gourmet-Tradition des Gutshauses an. „Ich verstehe Kochen auf höchstem Niveau als zurückgenommene Bodenständigkeit, basierend auf regionaler und saisonaler Frische“, so Swanson. Auf seinen Gast freut er sich
besonders: „Sauli Kemppainen in der Küche des Guthauses Stolpe begrüßen und mit ihm ein Menü unter Freunden kreieren zu dürfen, ist mir eine Ehre und Freude.“

Sauli Kamppainen, Mitbegründer die New Nordic Cuisine, verfolgt einen ganz ähnlichen Ansatz. Er kommt nach Stolpe, um mit Swanson „pur, einfach und frisch“ zu kochen. Der Finne ist kein unbeschriebenes Blatt – auf seinem kulinarischen Werdegang hat er auch in Deutschland Halt gemacht und sich z.B. im Restaurant „Die Quadriga“ im Brandenburger Hof in Berlin einen Michelin-Stern und nicht weniger als 17 Gault-Millau Punkte erkocht. Derzeit ist Kemppainen Küchenchef des „Orange Tree“ in Moskau und begeistert dort das russische und internationale Publikum mit seinen originellen und bisweilen provokativen Kreationen.

Im Gutshaus Stolpe bietet sich nun auch deutschen Genießern die Gelegenheit, die New Nordic Cuisine in Verbindung mit der eigenen vorzüglichen Sterneküche zu erleben. Bereits der Aperitif – Knäckebrot mit Steinpilze-Espuma, Totentrompeten mit getrockneter Tomaten-Sphäre und Kaviar mit Wachtel und Brunnenkresse – lässt verwöhnte Gaumen frohlocken. Die beiden Meisterköche
senden im Anschluss noch einen Gruß aus der Küche: Gefüllter Saufuß mit Lakritze und Letscho.

Die kulinarische Reise wird dann von Sauli Kemppainen mit dem skandinavischen Klassiker Skagen eröffnet. Björn Swanson folgt mit einer asiatischen Komposition von Stör und Brandade.
Selbstverständlich darf auch Lachs an diesem Abend nicht fehlen, den der finnische Gast nach dem Motto
der New Nordic Cuisine ganz einfach an rote Beete serviert. Anschließend wird japanisches Shabu- Shabu und laotisches Som Tam von Swanson meisterhaft zelebriert. Mit dem darauf folgenden Rentier-Gericht kommt eine Tradition aus Finnlands hohem Norden auf den Tisch. Es folgt Taube mit Leberwurst und Kürbiskuchen. Den Abschluss bildet ein erfrischender Moskau Mule, als Hommage an Kemppainens derzeitige Wirkungsstätte, zusammen mit einem Hafer-Quitten Toffee und Single Malt Whiskey.

Das Gourmetrestaurant im Gutshaus Stolpe bietet den stilvollen, exklusiven Rahmen für eine limitierte Gästezahl von 30 Personen. Für 179 Euro (exklusive Getränke) genießen Liebhaber der außergewöhnlichen Küche acht Gänge der beiden Meisterköche Björn Swanson und Sauli Kemppainen.

Guide MICHELIN "Nordic Cities"

Führer zu den gastronomischen Highlights in Nordeuropa

Mit dem Guide MICHELIN „Nordic Cities 2015“ wächst die renommierte Hotel– und Gastronomieführer-Reihe um einen weiteren Titel. Michelin trägt mit der Neuerscheinung der rasanten Entwicklung der skandinavischen Küche Rechnung, die heute zu den innovativsten und experimentier- freudigsten weltweit zählt. Der sorgfältig recherchierte Band empfiehlt Restaurant- und Übernachtungsadressen in den wichtigsten Metropolen Dänemarks, Norwegens, Schwedens und Finnlands. Neben Kopenhagen, Göteborg, Stockholm, Oslo und Helsinki finden sich im Guide MICHELIN „Nordic Cities“ auch das dänische Aarhus und das schwedische Malmö.

Abwechslungsreiche Gastronomie im hohen Norden
„Die neue Welle der skandinavischen Küche hat die Messlatte in diesem Teil der Welt wirklich hoch gelegt“, sagt Rebecca Burr, Chefredakteurin des Guide MICHELIN Nordic Cities. „Aarhus ist eine lebendige Stadt mit einer abwechslungsreichen Gastronomie, während die fruchtbare Region von Skåne zahlreiche hochwertige Produkte nach Malmö bringt“, so Burr weiter. In beiden Städten zeichneten die anonym arbeitenden Michelin Tester gleich mehrere Häuser mit einem Stern aus: das „Frederikshøj“, „Gastromé“ und „Substans“ in Aarhus sowie das „Ambiance à Vindåkra“, „Bloom in the Park“ und „Vollmers“ in Malmö.

Darüber hinaus finden sich in Aarhus und Malmö jeweils zwei Adressen, die mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet sind. Das Prädikat empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. Insgesamt verbucht der Guide MICHELIN „Nordic Cities 2015“ 30 Bib-Gourmand-Häuser.

Zwei neue Sterne jeweils über Kopenhagen und Stockholm
Auch in den bekannten skandinavischen Städtezielen des Guide MICHELIN tut sich Neues. So leuchten über dem Kopenhagener Kellerrestaurant „a|o|c“ des früheren Sommeliers Søren Selin jetzt zwei Sterne.

Ebenfalls zwei Sterne erhält erstmals das „Oaxen Krog“ im Stockholmer Stadtteil Djurgården. Mit dem freundlichen und intimen „Volt“ findet sich in der schwedischen Hauptstadt auch ein neues 1-Stern-Haus.
Das schwedische Göteborg weist zwei neue 1-Stern-Restaurants auf: das „SK Mat & Människor“, wo in einer offenen Küche geschmacksintensive Gerichte zubereitet werden, und das „Koka“, das insbesondere durch raffiniert zubereitete Fischgerichte überzeugt.

Nordic Organic Food Fair 2014

Besucher der diesjährigen Nordic Organic Food Fair vom 26. bis 27. Oktober in Malmö, Schweden haben eine noch bessere Gelegenheit, ihr Angebot an internationalen Lebensmitteln auszuweiten, da inzwischen die Teilnahme von mehr als 150 Öko-Erzeuger, -Lieferanten und Verteiler aus 26 verschiedenen Ländern bestätigt wurde.
 
Die Nordic Organic Food Fair 2014 ist auf dem besten Weg, zur wichtigsten Messe für die natürliche und Öko-Lebensmittelbranche im nordischen Raum zu avancieren. Seit ihrer Eröffnung letztes Jahr mit 3158 Besuchern hat die Messe ihren Umfang mehr als verdoppelt.
 
Dieser beträchtliche Zuwachs an Ausstellungsräumlichkeiten hat es dem Organisator Diversified Communications UK ermöglicht, die Messe mit fünf lebendigen neuen Pavillons abzurunden.
 
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung von frischen Erzeugnissen aus biologischem Anbau. Mit vertreten bei den neuen Pavillons ist Organic Denmark – die dänische gemeinnützige Organisation für Bio-Unternehmen, -Verbraucher und -Landwirte; Menigo’s Organic Marketplace für frische Produkte (während der Messe gibt ihr Chefkoch live Kochdemonstrationen); Agrarmarkt Austria; Italian Pavilion; und Anadulsian Pavilion.
 
Sie fügen sich in den Reigen der bereits etablierten Pavillons von KRAV und der Soil Association und dem Pavillon aus Mecklenburg-Vorpommern (der Produkte aus Nordostdeutschland vorstellt) ein.
 
Organic Denmark Pavilion
Wenn es um Bioeinkauf geht, haben die dänischen Verbraucher vor dem Hintergrund langjähriger unterstützender politischer Rahmenbedingungen den Wachstum des Markts in der nordischen Region schon seit Jahren vorangetrieben.  Der Pavillon von Organic Denmark auf der Nordic Organic Food Fair wird fünfzehn dänische Unternehmen einem internationalen Publikum vorstellen.
 
„Die Dänen sind „Weltmeister“ beim Verkauf von Bioprodukten“, kommentiert Helene Birk, Internationale Marketing-Managerin bei Organic Denmark/Økologisk Landsforening.
 
„In Dänemark genießen Bioprodukte den höchsten Marktanteil der Welt mit 7,8 % und der Export von Bioprodukten ist zwischen 2012 und 2013 um 12 % angestiegen.  Organic Denmark ist dieses Jahr zum ersten Mal auf der Nordic Organic Food Fair vertreten, und wir hoffen, dass es für unsere dänischen Bio-Erzeuger ein Erfolg wird“, fügt sie hinzu.
 
Italienischer Pavillon
Die Italienische Küche ist bei Millionen Verbrauchern um die ganze Welt sehr beliebt. Bei ihr dreht sich alles darum, aus hochwertigen Zutaten einfache, vielseitige und leckere Gerichte zu kreieren.  Besucher in diesem neuen Pavillon (ausgerichtet von Biol Italia Associazione) werden eine Reihe authentischer Öko-Zutaten und -Fertigprodukte von den folgenden Ausstellern beziehen können:
·         ARCOBIO – Az. Agricola Arcoria Pietro (Zitrusfrüchte, Aprikosen und Olivenöl))
·         Az. Agric. San Matteo di Carlo Limone (Marmeladen aus Sizilien)
·         Cereal Terra (Vorspeisen, Pastasaucen, herzhafte Aufstriche und Pasteten)
·         Prima Qualita Bio (rustikale Brotsorten und Bagel)
·         Frantoio Raguso (Natives Olivenöl extra)
·         Molino Andriani (Pasta und Reis)
·         Torrefazione caffè Michele Battista (Frischer Kaffee – Bohnen, gemahlen und Pads)
·         Le Erbe dello Chef BIO s.s. di Mileti Angelo (frische Kräuter)
·         Ormabio S.r.l
 
Andalusian Pavilion
Andalusien, der weltweit größte Hersteller von Olivenöl, ist für seine Auswahl an hochwertigen Ölen berühmt.  Am Andalusian Pavilion (ausgerichtet von der EXTENDA Exportförderung Andalusiens) können Besucher Ökosorten von Luque Organic Olive Oil – Alcubilla; Campomar Nature; Conde Benalúa Bio; und Olivar De Segura kosten.
 
Auch andere Lebensmittelspezialitäten sind gut vertreten, zum Beispiel Pedro Ximenez süßer Wein und Montilla-Moriles-Essig von Bodegas del pino; sowie Rot-, Weiß- und Rosé-Weine von Cortijo El Cura – Eco-Bodega.  Zu bewundern ist auch eine Palette an frischem Obst und Gemüse von El Cortijo Bio; Eurocastell – Biocaña; BIO Green-Food; Ecopark Organic Produce; Bionest (Beeren); und Balcón de Nijar (Kirschtomaten).
 
Pavillon der Soil Association
Dieser Pavillon wird von der Soil Association ausgerichtet. Hier kommen Aussteller wie Clearspring, Hersteller authentischer japanischer und feiner Ökospeisen; Coco Zumi, mit reinem, Fair-Trade Kokosnusswasser und rohem nativem Kokosnussöl extra je aus biologischem Anbau; und Equinox Kombucha mit rohem Kombucha Bio-Tee zusammen.
 
„Das Alleinstellungsmerkmal der Nordic Organic Food Fair? Sie spricht eine Region an, dass so wichtig für die Bioexporteure aus dem Vereinigten Königreich ist,“ erklärte Lee Holdstock, Manager für Handelsbeziehungen der Soil Association nach der letztjährigen Messe.
 
„In dieser Region sehen wir beeindruckendes Wachstum und ein tiefgreifendes Verständnis von biologischem Anbau – und wir wollen sicherstellen, die Lizenzinhaber der Soil Association die Gelegenheit erhalten, daran teilzunehmen,“ führt er aus.
 
KRAV Pavilion
Die Marke KRAV ist das bekannteste Symbol in Schweden für Nahrungsmittel aus organischem Anbau.  Auf dem von KRAV ausgerichteten Pavillon sind Mitglieder vertreten wie Kiwa Sverige, Soßenspezialist Jesses Deli (Béarnaise, Hollandaise und Örtkryddsås) und der neue Aussteller Scandinavian Organics AB – das einzige Unternehmen in Skandinavien, das Bio-Hühnerhackbällchen anbietet.  Offeriert werden außerdem eine Reihe frischer Brühen und Bio-Proteingetränke und -Suppen.
 
Neue Innovationen bei natürlichen Lebensmitteln
Die Nordic Organic Food Fair wird gleich neben der Natural Products Scandinavia abgehalten, womit besuchende Lebensmitteleinkäufer auch auf Hunderte innovativer natürlicher Lebensmittelprodukte von weltweit führenden Marken und aufregenden neuen Produzenten zugreifen können.  2014 sind die u. a. folgenden Aussteller vertreten: Goodtrade Scandinavia AB; Biofood AB; Veganz; Wertform GmbH; Intellifood Sweden AB; Nature et Aliments; Sonnentor; Coconut Bros; Pukka Herbs; Rochester Ginger Drinks; Glebe Farm Foods; Artic Moods; Biofournil; und Georg Rösner Vertriebs GmbH.
 
Hier können Sie die Liste der Aussteller für 2014 (einschließlich der Aussteller, die auf beiden Messen vertreten sind) aufrufen und durchsuchen: https://onlineexhibitormanual.com/divnps14/Exhifa/exhibitorlist.aspx.
 
Am 26. bis 27. Oktober 2014 kehrt die Nordic Organic Food Fair nach Malmö, Schweden zurück.  Besuchen Sie für weitere Informationen und zur Anmeldung zu einem kostenlosen Messeticket bitte www.nordicorganicexpo.com und geben Sie den folgenden Prioritätscode an: NOFGE1031 (direkter Link: http://www.eventdata.co.uk/German/Nordic.aspx?AffiliateCode=NOFGE1031).

Festival der Sterne

Gourmet-Gipfel im Sylter Süden: Vom 24. bis 28. Oktober 2014 geht das inzwischen fest im Feinschmecker-Kalender etablierte „Festival der Sterne“ in die vierte Runde. Schauplatz ist das BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt mit seinem Fine-Dining-Restaurant KAI3. Küchenchef und Sternekoch Jens Rittmeyer empfängt in diesem Jahr 17 weitere Küchenkünstler aus ganz Europa zu sechs herausragenden kulinarischen Events. Insgesamt 23 Guide-Michelin-Sterne werden an den Pfannen und Kochtöpfen funkeln, ausgewählte Winzer sorgen für die passende Weinbegleitung. Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel bietet zum „Festival der Sterne“ besondere Konditionen sowie ein Exklusiv-Arrangement inklusive Privat-Jet-Anreise von allen deutschen Flughäfen. Schon jetzt sind die einzelnen Events sehr gut gebucht – unter Telefon +49 (0)4651 – 46 07-0 oder per Mail festival@budersand.de können die begehrten Plätze direkt reserviert werden.

Muschelkutter, Koch-Show-Feeling & Hauptstadt-Kulinarik
Der Festival-Auftakt feiert die Lage am Meer: „Muschelkutter Kulinarik“ heißt das Motto am Freitagabend – präsentiert von Gastgeber Jens Rittmeyer und Sternekoch Thorsten Schmidt aus dem dänischen Skagen auf einem Schiff im Hafen von Hörnum. Am Samstag treten dann zunächst die „TV-Starchefs“ ins Rampenlicht – fünf Fernsehköche tischen auf, unter ihnen auch Cornelia Poletto –, bevor bei „Berlin calling!“ am Abend die beiden Sterneköche Matthias Diether und Marco Müller aus der Hauptstadt ihr Können zeigen. Michael Graf Goëss-Enzenberg vom nachhaltig arbeitenden Weingut Manincor in Südtirol wird dazu naturreine Weine seiner drei Linien Hand, Herz und Krone kredenzen.

3 x 3 Sterne, Nordic Kitchen & die große Saucen-Sause
Mit Jacob Jan Boerma aus den Niederlanden, Kevin Fehling aus Travemünde und Juan Amador vom gleichnamigen Restaurant in Neckerau werden am Sonntag gleich drei Drei-Sterne-Stars zum kulinarischen Höhenflug ansetzen. Drei Winzer machen den Genuss perfekt: Thomas Seeger aus Baden, Uwe Schiefer aus dem Südburgenland sowie Rudolf Fürst aus Franken. Am Montag steht „Nordic Kitchen“ mit Johan Björkman, Göteborg, und Jacob Holmström aus Stockholm auf dem Programm. Eduard Tscheppe vom Gut Oggau im Neusiedlersee-Hügelland liefert die passenden Weine.

Zum Finale bittet dann erneut Gastgeber Jens Rittmeyer selbst zu Tisch: „Ohne Sauce kein Vergnügen“ lautet das Thema der Abschluss-Gala „Rittmeyer & Friends“ mit vier weiteren Starköchen. Der KAI3-Chef setzt damit ein Lieblingsthema seiner gefeierten Gemüse-Küche in Szene, die er auf einer eigenen, vegan-geprägten Karte mit dem Titel „Meine heimliche Leidenschaft“ präsentiert. Die Moderation der meisten Veranstaltungen liegt in den bewährten Händen von Hendrik Thoma – einem von nur drei Mastersommeliers in Deutschland.

Die Preise der einzelnen Events liegen zwischen 145 und 295 Euro pro Person. Ab einer Buchung von vier Veranstaltungen gibt es einen Rabatt von zehn Prozent auf den Zimmerpreis.

Alle weiteren Programmdetails im Internet unter www.budersand.de sowie www.festival-der-sterne.de. Dort findet sich auch das exklusive VIP Luxury Package, buchbar ab 8.830 Euro inklusive aller Festivalveranstaltungen, sechs Übernachtungen in der Luxus-Suite, Anreise im Privat-Jet, Privattransfer und vielen weiteren Leistungen.

Mit dem BUDERSAND Hotel – Golf & Spa – Sylt bietet Deutschlands nördlichste Insel ein einzigartiges Hideaway für höchste Ansprüche in Traumlage zwischen Dünen und Meer. Die Architektur des 2009 eröffneten Hotels mit 77 Zimmern und Suiten ist inspiriert von der Naturlandschaft des Sylter Südens und setzt gleichzeitig klare, moderne Akzente. Aushängeschilder sind das Sternerestaurant KAI3 sowie das ebenfalls ausgezeichnete 1.000-Quadratmeter-Spa. Unter der Marke Salon.budersand begeistert das Fünf-Sterne-Superior-Hotel mit hochkarätigen Kulturevents, einer herausragenden Sammlung zeitgenössischer Kunst und einer von Elke Heidenreich handverlesenen Bibliothek. Maßstäbe setzt BUDERSAND außerdem mit dem ersten echten Links Course Deutschlands: Der 18-Loch-Golfplatz wurde mehrfach unter die drei besten Golfplätze des Landes gewählt. Weitere Informationen unter www.budersand.de

CHEF SACHE 2013

Einblicke in die kulinarische Zukunft. Wer weiß was passiert, kann jetzt schon reagieren.
• Auflage No. 5 des „best organized Chef-Symposium of the world“
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  Sommeliers, Händler und Produzenten
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Listen to the future
René Redzepi & das Nordic Food Lab −
No. 2 / 50 Best, **Michelin
Der Chef des Noma bildet seit vielen Jahren das kreative top-end der internationalen Avantgarde. Zugleich ist er Vaterfigur der New Nordic Cuisine. Mit größtmöglicher Konsequenz fokussiert diese Küche bekanntermaßen auf traditionelle aber auch für die Kulinarik neu entdeckte typisch nordische Produkte wie Rentiermoos, Rinde oder Torferde. Die Garmethoden sind teils archaisch. Was von außen durch offene Glut verkohlt scheint birgt Saftiges im Inneren.
Was Redzepi macht war nie unumstritten. Seine Kreationen polarisierten so stark wie einst Werke von Joseph Beuys oder die eines Claude Monet vor gut 150 Jahren. Heute Kulturgut außer Diskussion.
Redzepi servierte lebende Shrimps und Ameisen. „Das geht zu weit, das kann man nicht machen; würde ich nicht essen; da würde bei uns die Gesundheitspolizei den Laden dicht machen“ skandierten Gäste und Presse. Alle Meinungen geprägt aus Empörung, teils Unwissen. Kategorisches Ablehnen eines mutigen Schrittes − fast noch nie fand eine ernsthafte Auseinandersetzung oder journalistisch faire Analyse dazu statt. Wir machen das und versprechen Ihnen den absoluten „Ach so! Na Klar! Da ist was dran!“-Effekt.
Hinter vielen Innovationen steht die Entwicklungsarbeit des Nordic Food Lab. Eine nicht kommerzielle Forschungsstation, die in vielerlei Richtungen mögliche Wege einer kulinarischen Zukunft erforscht. Phantastische Gedanken, Schlussfolgerungen und Ideen werden hier entwickelt. Durch Fermentationen entstehen eine vegane Foie gras oder himmlische intensive Essenzen. Auch die Forschung nach essbaren Ameisen wurde hier vorangetrieben. Wer noch keine probiert hat, kann das auf der CHEF-SACHE nachholen. Sie schmecken nach Zitronengras, andere Sorten intensiv nach Koriander. Neben der Präsentation auf der Bühne ist das Nordic Food Lab auch in der Ausstellung vertreten. Sie erhalten damit die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Der Vortrag und die Kochdemonstrationen von René Redzepi werden begleitet von Jürgen Dollase.

Manifest japanischer Naturküche und Ästhetik
Yoshihiro Narisawa − Gespür für Drama und wilde Imagination − No. 1 Best of Asia, No. 20/50 Best, ** Michelin
Auch Narisawa beherrscht die französische Küche, hat sie erlernt. Doch seine für Japan ungewöhnlich avantgardistischen Kreationen sind weit davon entfernt. Sein Focus liegt auf saisonalen japanischen Zutaten aus dem überaus reichen Angebot des Landes. Als engagierter ökologisch denkender Chef und Naturliebhaber liegt ihm dabei die Flora des Landes besonders am Herzen. Diese ergründet er tief. So ist für ihn das Produkt auch immer Indikator für die Natur und deren Zustand. Typisch japanisch sich so weit in ein Thema hineinzudenken. Beispielhaft sind seine Gerichte „Erdensuppe“, „Wassersalat“ oder Kreationen, die unterschiedliche Geschmacksbilder von Holz erkunden. Sein Restaurant ist minimalistisch, unprätentiös. Eine märchenhafte japanische Foodwelt − fremd, exotisch, andersartig − wird uns Yorishiro Narisawa präsentieren.

Cross Road between different cultures
Richard Ekkebus, Amber im Landmark,
Hong Kong, No. 4 Best of Asia, No. 36/50 Best,
** Michelin
Richard Ekkebus ist gebürtiger Niederländer und er beschäftigte sich zunächst mit der klassischen französischen Küche bevor er das Amber im Mandarin Oriental Landmark Hotel Hong Kong übernahm. Hong Kong ist heute ein Teil von China und doch nicht China. Diese pulsierende Handelsmetropole ist ein kosmopolitisches Straßenkreuz der Superlative. Wie im Zeitraffer durchschießen chinesische, europäische, südostasiatische, arabische und amerikanische Impulse diese Stadt, prägen und verändern sie stetig. Mittendrin das Amber. Ekkebus nimmt genau diese Impulse auf. Seine Küche ist die Schnittstelle, das Aufeinandertreffen dieser Einflüsse. Sie elektrisiert, Stile krachen aufeinander und transformieren zu neuen. Seine Produkte kommen aus Spanien, Frankreich, Japan, aus dem indischen Ozean oder aus dem Pazifik. Gepaart mit typisch chinesischen Favoriten. Qualität geht über alles, variierende Texturen und Farben begeistern. Wir freuen uns auf den Einblick in die kulinarische Welt Hong Kongs.

Culinary Boomtown Lima
Gastón Acurio, Leitfigur der neuen Andenküche No. 14/50 Best, höchster Aufsteiger 2013
Peru ist weltweit im Focus der internationalen Top-Foodjournalisten und reisender Chefs. Allenthalben nur Begeisterung über die neue Peruvian Cuisine oder neue Andenküche wie sie genannt ist. Ein Stil der die klassische einheimische Küche mit modernen Kochtechniken und zeitgeistigen Geschmacksbildern paart.
Wen mag dieser Boom verwundern – ist doch diese Region der Ursprung vieler unserer alltäglichen Lebensmittel. Tausende wilder Kartoffelsorten, Tomaten, Chilis oder knallbunte Maiskolben sind hier zu finden.
Im Restaurant Astrid y Gaston in Lima ist hinter kolonialer Fassade dies alles zu finden. Der peruanische Chef Gastón Acurio und seine deutschstämmige Frau Astrid servieren dort mit zwinkerndem Auge Meerschweinchen nach Art einer Peking Ente zubereitet, natürlich sind die Fladen dazu aus Purpurmais. Als Dessert ist ein Maiseis mit Krokant oder lila Maisgrütze mit Himbeeren zu empfehlen. Gleichzeitig ist das Restaurant des ehemaligen Celebritiy Chefs die Keimzelle eines Restaurant Imperiums. In mittlerweile sieben Länder hat er sein Restaurantkonzept expandiert. Dazu kommen weitere gastronomische Unternehmungen wie eine Bistrokette oder die Cebicheria La Mar. Über 30 Einheiten sollen es mittlerweile sein, in denen 3500 Personen tätig sind die mehr als 100 Mio. Dollar umsetzen.
Wir freuen uns auf einen ebenso tiefen wie amüsanten Einblick in die Cucina Novoandina.

Der Entertainment Faktor
Denis Martin und seine zauberhaften Kreationen − * Michelin
Für Denis Martin spielt der einzelne Teller eine weniger wichtige Rolle als für andere Chefs. Wer zu ihm ins schweizerische Vevey an den Genfer See kommt soll vor allen Dingen Spaß haben, unterhalten werden und die Erinnerung an einen unvergesslichen Abend mit nach Hause nehmen. Ein Culinary-Show-Programm vor dem Dinner lässt sich zusätzlich buchen. Absolut empfehlenswert. In Denis′ Labor erwartet den Gast ein Feuerwerk teils verblüffender Demonstrationen und Einklicke in die Entstehungsgeschichte von dem, was später auf dem Teller ist. Dabei setzt der stets schelmisch lächelnde Chef alle nur denkbaren Techniken ein. Eine Taube wird zur Brieftaube. Mit Gewürzen im Kochbeutel und Briefumschlag verborgen, wird sie in der Mirkowelle gegart. Ein kulinarischer Brief auf dem Teller. Zuvor in Stickstoff geschrumpfte Ballone blasen sich wie von Zauberhand vor dem Gast auf. Geplatzt geben sie Köstliches frei.
Sensationell auch ein Teller Nichts. Der Service serviert einen leeren Suppenteller und gießt dem verblüfften Gast nichts aus einer Karaffe ein. Schön zu sehen, wie einige Gäste mitspielen und brav das Nichts löffeln. Vieles, was Denis Martin macht, und wie er es macht, ist selbst den Allerbesten rätselhaft. Ihnen wird der sympathische Chef einiges in seiner zauberhaften Show verraten.

Chefs − Made in Germany
Wie auch in den letzten Jahren präsentieren wir einige der besten deutschen Chefs auf der Bühne. Allesamt gehören sie zum kreativen Front End der Szene und zu einer Generation, die einen eigenen typisch deutschen Kochstil entwickelt hat. Dieser erfindet sich stetig neu. Rasend schnell ist die Entwicklung. Mancher Gast mag diese Chefs schon in den Letzten Jahren auf der Bühne gesehen haben, doch jedes Jahr ist alles völlig anders, erneut spannend und bringt neue Erfahrungen. Es ist uns wichtig, mit diesen Präsentationen die Entwicklung in der deutschen Avantgarde kontinuierlich zu dokumentieren.

4 Chefs − 4 Power Slots
Christian Bau ***Michelin
Mut, Ehrgeiz, Ehre, Kompetenz und Genie ergeben die Natur seines Schaffens. In seinen Kreationen spiegelt sich die Seele Japans und doch bleibt seine Küche europäische Avantgarde.

Thomas Bühner − No. 62/100 Best, ***Michelin
Feinstarbeit auf dem Teller. Alles mit größter Perfektion gefertigt. Der rote Faden seiner Kreationen ist die Deklination eines Produkts; dessen Darbietung in verschiedenen Aggregatzuständen und Temperaturen.

Sven Elverfeld − No. 30/50 Best, ***Michelin
Seine Signature Dishes sind Interpretationen klassischer deutscher Gerichte beziehungsweise deren Dekonstruktionen. Diese Teller haben hohen Sympathiewert, werden sie doch mit viel Spaß und oft zwinkerndem Auge erdacht.

Joachim Wissler − No. 10/50 Best, ***Michelin
Er ist der Frontmann der deutschen Avantgarde. Noch nie wurde ein deutscher Chef international höher bewertet als er. Weltweit ehrt man seine Präzision und seinen Forscherdrang.

Last but not least
Pierre Lingelser − Der süße Gipfel der Kochkunst
Endlich ein Patissier auf der CHEF-SACHE Hauptbühne. Ewig steht die Patisserie im Schatten der Hauptküche. Selten wird ihr der Stellenwert zuteil, der ihr wahrhaft zusteht. Die Patisserie leistet Großes. Ungemein präzise ist diese Kunst. Dann, wenn der Gast bereits ein wohliges Sättigungsgefühl zeigt, tritt sie an, einen krönenden Abschluss zu setzen. Niemand macht das besser als Pierre Lingelser, neben Harald Wohlfahrt die herausragende Größe der Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Der gebürtige Elsässer zeigt dabei eine unbändige Kreativität und Modernität bis hinein in avantgardistische Techniken. Lingelser setzt alles ein, was seiner Kreation dienlich ist. Auch neue Texturgeber gehören dazu. Auch wenn es für Patissiers keine offiziellen Rankings gibt, so ist er sicher die No. 1 in Deutschland. Gut zu wissen, dass es mittlerweile mehrere Anwärter auf diesen Thron gibt.

Wettbewerbe
Der Bauknecht Nachwuchspreis für Auszubildende. Thema Wasser & Land. Ein Sprungbrett für die Karriere.
 
CRU-DE-CAO-AWARD 2013: Der stärkste Wettbewerb zum Thema Desserts mit Schokolade. Zwei Kategorien für Patissiers & Konditoren und für Auszubildende. Unbedingt dabei sein!

Hot or Not, der Norge Seafood Award. Werde „Mrs. oder Mr. Hot“ Die ultimative Chefs Competition zum Thema Fjordforelle. Jung, wild, unbändig, kreativ. Jetzt bewerben! Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen online.

Parties
Sonntag, 29. September 2013 − große Get-Together After Show Party und Preisverleihung „Best of the best Award“. Eintritt frei für alle Besucher.

Montag, 30. September 2013 − Hot or Not Shipwrecked Party. Die Erde bebt. Die Raver Disco „Bootshaus“ gehört an diesem Tag uns. Cool, rau und heftig. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Weitere Information und Tickets: www.chef-sache.eu