Nina Mann

Weinexperten-Wechsel: Christian Bau, Chefkoch des Victor’s FINE DINING, begrüßt ab März eine neue Mitarbeiterin. Die Sommelière Nina Mann übernimmt die Nachfolge des bisherigen Chef-Sommeliers. Daniel Kiowski wechselt die Branche und geht zum bekannten Moselwinzer Markus Molitor.

Daniel Kiowski kam vor sechs Jahren in das Drei-Sterne-Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg und geht als ein anerkannter Fachmann der Gastro-Branche. Von Gault Millau wurde er zum „Sommelier des Jahres 2015“ ernannt. Christian Bau zum Abschied des Chef-Sommeliers: „Er hat es geschafft, eine Weinkarte für uns zu erstellen, die eine persönliche Handschrift trägt und besonders im Mosel-Bereich ihresgleichen sucht. Wir wünschen Daniel das Allerbeste und bleiben weiterhin eng mit ihm verbunden.“

Mit Nina Mann kann Christian Bau nun erneut ein junges Ausnahme-Talent in seinem Team begrüßen. „Nina Mann ist nicht nur eine herausragende Sommelière, sie passt mit ihrer Wein-Philosophie und ihren Geschmackspräferenzen perfekt zu uns. Unsere Gäste dürfen sich somit auf eine konsequente Fortführung unseres sehr erfolgreichen Wein-Konzepts freuen“, so Bau.

Nina Mann ist staatlich anerkannte Sommelière und hat sich in London zur Certified Sake Sommelière weitergebildet. Eine Kombination, die den japanisch geprägten Küchenstil von Christian Bau ideal ergänzt. Darüber hinaus arbeitete die gebürtige Donauwörtherin als Chef-Sommelière in der Stuttgarter Zirbelstube und im Düsseldorfer Restaurant Nagaya – beides renommierte Sterne-Restaurants. Nina Mann wurde gerade vom Wein-Magazin falstaff zur „Sommelière des Jahres 2016“ ernannt.

Goldmedaillen, Bestnoten, Michelin Sterne

„Junge Talente verdienen es, gefördert zu werden – da gibt es kein Wenn und Aber, denn die nächste Generation kompetenter Mitarbeiter ist unsere Zukunft. Die gastronomische Ausbildung sehen wir als eine Art Generationenvertrag“, erklärt Heiner Finkbeiner, Inhaber der Traube Tonbach, seine Rolle als Ausbilder in der Spitzenhotellerie. Rund 80 Auszubildende werden fortwährend in seinem Fünf-Sterne-Superior-Hotel für ihren Berufseinstieg fit gemacht und danken den Einsatz mit regelmäßigen Auszeichnungen. So wurde Alix Weigel vom Bundesverband der Industrie- und Handelskammer als beste Prüfungsteilnehmerin im Hotelfach geehrt. Die 21-Jährige schloss ihre Ausbildung mit Zusatzqualifikation Hotelmanagement 2015 mit landesweiter Bestnote ab. Welche Bedeutung der nationalen Bestenehrung beigemessen wird, betonte auch Bundesjustizminister Heiko Maas in seiner Ansprache beim Festakt in Berlin am vergangenen Montag.

Beim Köche-Nachwuchs brillierte 2015 ebenfalls eine Auszubildende des Feinschmeckerhotels auf ganzer Linie: Nina Beck startete ihr Jahr bereits im März mit einem Titel, indem sie sich beim Kochwettbewerb der Meistervereinigung „Die 10 Besten“ gegen neun männliche Mitbewerber durchsetzte. Im Sommer sicherte sich die 22-Jährige nicht nur den ersten Platz bei den Abschlussprüfungen unter den Köchen der IHK Nordschwarzwald, sondern gewann auch die Meisterschaft Baden-Württemberg, mit der sie ihr Ticket für die Bundesmeisterschaft in Bonn löste. Mit Bravour bestand sie dort die Theorie- und Praxisaufgaben und wurde von der Dehoga als Deutsche Jugendmeisterin der Köche geehrt. Neben dieser persönlichen Goldmedaille holte Beck zusammen mit ihren Kolleginnen auch den Mannschaftssieg für Baden-Württemberg und ging als Punktbeste aller gastronomischen Ausbildungsberufe hervor.

„Diese großartigen Erfolgsgeschichten sind sehr wichtig – für das eigene Selbstvertrauen und das Team, aber auch wegen ihrer Strahlkraft auf andere. Mehr denn je ringt unsere Branche um gute Mitarbeiter, Nachwuchsmangel ist selbst in namhaften Betrieben keine Seltenheit mehr. Wir verstehen es deshalb als eine unserer wichtigsten Aufgaben, junge Auszubildende in ihrer Entscheidung für das Gastgewerbe zu bestärken und ihnen interessante Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen“, verdeutlicht Renate Finkbeiner. Für dieses Engagement zeichnete der Gault Millau sie zusammen mit ihrem Mann als „Hoteliers des Jahres“ aus.

Viele der ehemaligen Traubianer sind heute weltweit in verantwortungsvollen Positionen in der Hotellerie tätig oder brachten es als Koch mit eigenen Auszeichnungen von Gault Millau und Michelin an die Spitze der Gourmetszene. Aus der Tonbacher Talentschmiede und dem Kader der Schwarzwaldstube gingen bis jetzt allein 70 Michelin Sterne hervor. Auch die aktuelle Ausgabe des Guides gab Anlass zur Freude: Wohlfahrt-Schüler Kevin Fehling gelang mit seinem neuen Restaurant der direkte Wiedereinstieg bei drei Sternen und Thomas Schanz, einst Auszubildender des Luxushotels, sicherte sich in Piesport an der Mosel einen Platz in der Zwei-Sterne-Liga.

Die Chance, von den Besten ihrer Zunft zu lernen, möchte auch Nina Beck bestmöglich nutzen. Durch die erfolgreichen Wettbewerbe schaffte das junge Talent aus Marktredwitz etwas, das nur sehr wenigen Berufseinsteigern mit dem ersten Job nach der Kochausbildung gelingt: Sie kocht künftig an der Seite von Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt im Team der Schwarzwaldstube. „Besser hätte das Jahr nicht laufen können“, freut sich die zweifache Goldköchin. „Harald Wohlfahrt ist mein großes Vorbild als Koch.“

www.traube-tonbach.de

Dirk Ludwig

hr-Fernsehen schaut bei Dirk Ludwig in den Kochtopf

Vorfreude, schönste Freude. Wer vor Weihnachten noch Inspiration für die Festtagstafel sucht, bekommt am 12. Dezember 2015 um 16.30 Uhr beim Hessischen Rundfunk Tipps und Vorschläge von ganz oben. Dirk Ludwig, der Fleischspezialist aus Schlüchtern, zeigt in seiner Fleischerlebniszentrale, dass man zu Weihnachten geschmacklich hervorragend auf vier Beine statt auf zwei Flügel oder Schenkel setzen kann. Das kulinarische Format Hessen à la carte besuchte für die Sendung „Festtagsbraten ohne Flügel“ den Inhaber der Familienmetzgerei Der Ludwig, der wegen seines Ideenreichtums und seines Engagements eine Leuchtturmfunktion in der deutschen Fleischerszene innehat.

Gans? Was anderes! Dass Dirk Ludwig gerne in ungewöhnlichen Kategorien denkt und Traditionen zwar schätzt, aber immer kreativ umsetzt, ist schon lange bekannt. Für den Hessischen Rundfunk entwickelte er festliche Gerichte, die ganz ohne Geflügel auskommen. Durch den bewussten Verzicht auf Ente, Gans & Co. erweitert sich das Speisenspektrum zu Weihnachten enorm. Und so zeigt der Film der hr-Journalistin Nina Thomas, wie der innovative Metzgermeister schmackhafte Stücke von Vierbeinern zubereitet. Ob Brustspitze vom hessischen Landschwein mit Semmelfüllung, Festtagsroulade vom Flanksteak oder geschmorte Ochsenbäckchen, bei diesen Gerichten zappt sicher keiner so schnell weg.

Nebenbei bekommen Zuschauer auch noch einen Einblick in das Ludwig’sche Treiben, denn der Metzger kochte beim Dreh direkt im Herzstück seines Unternehmens, der Steakschaft. Die erste Fleischerlebniszentrale Europas bietet Platz zum Kochen, Experimentieren und natürlich Probieren. Ob hochwertige regionale Wurstspezialitäten wie Lammsalami, Delikatessen wie Smoked Rib Eye, Dry Aged Tomahawk oder aufwendig in Mineralwasser und Asche gereifte Fleischstücke, Dirk Ludwig liegt mit seinen Kreationen immer weit vorn.

Der Hessische Rundfunk strahlt die Hessen à la carte Folge „Festtagsbraten ohne Flügel“ am morgigen Samstag, dem 12. Dezember 2015, um 16.30 Uhr aus.

www.der-ludwig.de

im FEINSCHMECKER erzählen prominente über ihr Lieblingskochbuch

„Rezepte fürs Leben“ Im DER FEINSCHMECKER erzählen bekennende und prominente Genießer von ihren Lieblingskochbüchern

Manche Bücher begleiten ihre Leser viele Jahre durchs Leben. Sie stehen im Regal, aber ab und zu schaut man wieder hinein, erinnert sich an eine besonders gute Geschichte oder liest einen schönen Satz laut vor. Bei Kochbüchern ist das ähnlich: In manchen kann man schmökern wie in einem Roman, aus anderen kocht man regelmäßig die besten Rezepte nach.

Das Gourmet-Magazin DER FEINSCHMECKER hat bekennende Genießer nach ihren Lieblingskochbüchern gefragt – und dabei überraschende Einsichten bekommen. So blättert der Schriftsteller Martin Suter gern in dem antiquarischen Buch „Basler Kochschule“ von 1903. Die Rezepte daraus klingen wie ein Gruselmärchen, etwa wenn es um Schildkrötensuppe, Bärentatzen oder Eichhörnchen geht. Peter Altmaier, der Chef des Bundeskanzleramts, steht aus Zeitgründen zwar nur noch selten am Herd. Aber wenn, dann am liebsten mit dem Buch „Was ißt Europa?“. Damit lernte er während seiner Zeit als EU-Beamter in Brüssel Kochen, auch heute bereitet er gern den Ossobucco alla Milanese zu. Die Schauspielerin Iris Berben hält sich an den Bestseller „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi. Sie liebt nicht nur die innovativen Gemüserezepte des Buchs, sondern ist überzeugt: „Es könnte ein Mosaikstein sein, um das Trennende in der Region zu überwinden.“

Die weiteren Interviewpartner, die von ihren Lieblingskochbüchern erzählen, sind: TV-Moderatorin Nina Ruge, Werberin Karen Heumann, Bloggerin Katharina Höhnk, Kochbuchhändlerin Martina Olufs, Koch Sven Elverfeld und Literaturkritiker Denis Scheck.

Die Februar-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER ist aktuell am Kiosk erhältlich und kostet 9,95 Euro.

Heute 2000. Folge von DPD bei Vox

Beim „perfekten Dinner“ können sich die Zuschauer in der nächsten Woche nicht nur auf ein kulinarisches Feuerwerk gefasst machen. Denn am 13.1. um 19:00 Uhr zeigt VOX die 2.000. Folge der beliebten Koch-Doku – und das muss natürlich gefeiert werden. Serviert wird das Geburtstags-Dinner im Saarland. Hier wollen fünf Hobbyköche herausfinden, wer von ihnen der beste Koch und Gastgeber ist. 48.564 Punkte und 638.777 Euro haben die 1.997 Hobbyköche vor ihnen seit dem Start der Sendung am 6.3.2006 bereits erkocht. Wer sich wohl im Saarland am Ende über die höchste Punktzahl und die Gewinnsumme von 1.500 Euro freuen kann?

Zum Wettkampf im Saarland treten an: Thomas (46 Jahre), Nina (33 Jahre), Melanie (28 Jahre), Andreas (39 Jahre) und Benjamin (32 Jahre). Den ersten Dinner-Abend und damit auch das Geburtstags-Dinner richtet Dekorateur Thomas aus – für den 46-Jährigen etwas ganz Besonderes: „Ich bin stolz darauf, dass die 2.000 Folge hier ist“, erklärt er. Und dementsprechend gibt sich der erste Gastgeber der Runde natürlich ganz besonders viel Mühe. Das zeigt sich auch an seinem Menü, das unter anderem aus Lachstartar, Hoher Rippe und Aprikosentarte besteht. Konkurrentin Nina zeigt sich beeindruckt: „Das Menü hört sich toll an. Und wenn es heute Abend auch nur annähernd so schmeckt, bin ich begeistert.“ Doch die Ansprüche an das Geburtstags-Dinner sind hoch: „Ich hoffe doch, dass es pompös, elegant, aufregend und perfekt eingedeckt ist“, erklärt Hobbyköchin Melanie. Und da Geburtstag gefeiert wird, hofft Hobbyköchin Nina auch noch auf etwas anderes: „Kriegen wir dann auch Geschenke heute Abend?“ Für ein Feuerwerk und eine Geburtstagstorte ist auf jeden Fall gesorgt. Ob Thomas mit seinem Menü auch noch ein kulinarisches Geschenk bereithält?

Die 33-jährige Nina ist die zweite Gastgeberin der Runde. „Die ist crazy“, lautet Benjamins durchaus positiv gemeinte Einschätzung der Konkurrentin. Und tatsächlich sorgt die singende Wirtschaftsassistentin schon mit ihrer Menükarte für Verwirrung bei den Gästen – denn sie müssen anhand von Bilderrätseln erraten, was es gibt. „So eine Karte habe ich noch nie gesehen“, meint Melanie erstaunt. Ähnlich lang wie die Ratezeit ist dann auch die Zubereitungszeit der Hauptspeise „Komposition aus Fleisch und Fisch auf Thai-Curry“. Ob die Gäste das mit Punktabzug bestrafen? Mit ihrem Dessert landet sie jedenfalls zumindest bei Benjamin einen Volltreffer: „Der Karibik-Traum war ein Traum“, schwärmt er. Aber reicht das für den Sieg?

Den möchte sich auch die 28-jährige Melanie an ihrem Gastgebertag erkochen. Damit das klappt, hat sie fleißig geübt. „Ich habe mich vorbereitet, indem ich jeden Tag ein und dasselbe koche – seit zwei Wochen. Und jetzt kann ich das Essen nicht mehr sehen“, verrät sie lachend. Nach so viel Training dürfte bei ihrem Menü bestehend aus Ravioli, Lammkarree und Haselnuss-Parfait ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Ob Melanie der Sieg überhaupt noch zu nehmen ist? Andreas will es auf jeden Fall versuchen – und zwar nicht nur mit seinen kulinarischen Fähigkeiten. „Ich werde gewinnen, weil ich die Gäste heute Abend schön abfüllen werde und die Punkte dann viel lockerer sitzen“, verrät der leidenschaftliche Schnapssammler lachend. Doch auch sein Menü lässt die Konkurrenz aufhorchen: „Das wäre schon ein Gewinner-Menü“, meint Thomas. Und tatsächlich zeigen sich die Gäste nach der Vorspeise „Seeteufel mit Zanderfarce im Parmaschinkenmantel an einer Beurre blanc mit Zitronen-Pfeffer-Nudeln“ begeistert: „Nachdem wir alle aufgegessen haben, bin ich in die Küche und habe noch von der Sauce geleckt“, beichtet Melanie. Und dann bringt der 38-jährige Kaufmann auch noch den Schnaps ins Spiel. Ob sein Plan aufgeht?

Das entscheidet sich am letzten Tag bei Gastgeber Benjamin. Der war seinen Konkurrenten bisher hauptsächlich durch seine Redseligkeit aufgefallen. „Um es auf Saarländisch zu sagen: Der schwätzt sich tot“, meint Thomas. Doch als die Gäste bei ihm eintreffen, ist der 32-Jährige auf einmal sehr wortkarg. „Die sind alle entspannt, die Vier, das ist bei mir noch nicht eingetreten“, erklärt der Laboratoriumsassistent. Ob sein Menü, zu dem u.a. Weißwein-Zucchinisuppe, Lammstelze und Schwarz-weiß Mousse gehören, den Gästen ebenfalls die Sprache verschlägt und er am Ende den begehrten Titel des perfekten Gastgebers erhält, zeigt VOX vom 13. bis 17. Januar um 19:00 Uhr bei „Das perfekte Dinner“.

Die Kandidaten aus dem Saarland und ihre Menüs im Überblick:
Thomas (46 Jahre), Leiter einer Dekorationsabteilung:

Aperitif: Crémant mit selbstgemachtem Johannisbeerlikör

Amuse-Gueule: „klein & fein“

Vorspeise: Lachstartar mit Wasabicreme an Gurkenspaghetti

Hauptspeise: Hohe Rippe mit Burgundersauce, mediterranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln

Nachspeise: Aprikosentarte mit Mandelparfait auf Himbeerspiegel

Nina (33 Jahre), Wirtschaftsassistentin:

Aperitif: Jack Attack

Amuse-Gueule: Lachsröllchen

Vorspeise: Melonen-Salat mit Rucola und Parmaschinken

Hauptspeise: Komposition aus Fleisch und Fisch auf Thai-Curry

Nachspeise: Karibik-Traum

Melanie (28 Jahre), Technische Zeichnerin:

Aperitif: Tee küsst Martini

Amuse-Gueule: gefüllte Chicoréeblätter

Vorspeise: Ravioli gefüllt mit Ricotta, Ziegenkäse und Kräutern der Provence auf Rucola mit Pinienkernen

Hauptspeise: Lammkarree in Kräuterkruste mit Gnocchi und Bohnen

Nachspeise: Haselnuss-Parfait

Andreas (39 Jahre), Kaufmann:

Aperitif: Hugo twenty nights

Amuse-Gueule: tartelettes flambées

Vorspeise: Seeteufel mit Zanderfarce im Parmaschinkenmantel an einer Beurre blanc mit Zitronen-Pfeffer-Nudeln

Hauptspeise: „Sous vide“ gegarter Kalbsrücken am Stück an frischem grünen Spargel und Petersilienwurzelpüree

Nachspeise: Crème brulée von der Macadamia-Nuss an Früchtespiegel

Benjamin (32 Jahre), Laboratoriumsassistent:

Motto: Saar-Lor-Lux do sinn mir dehämm

Aperitif: Matcha Tee-Cocktail mit Limette

Amuse-Gueule: Kürbis- und Pilzravioli mit Nussbutter

Vorspeise: Cremige Weißwein-Zucchinisuppe mit Rösti

Hauptspeise: Lammstelze mit Sardellen-Honigglasur und geschmortem Knoblauch, dazu Sommergemüse in Rosmarinjus und Maronengnocchi

Nachspeise: Schwarz-weiß Mousse, mal cremig, mal kernig, dazu Zwetschgenkompott

Nicht nur im Fernsehen, auch auf Facebook ist „Das perfekte Dinner“ ein voller Erfolg: Über 100.000 Fans kommen täglich in den Genuss der launigen Kommentare der „Stimme vom Dinner“.

Promi Kocharena

Vier Promis – ein Ziel: Profikoch Frank Buchholz mit kulinarischen Genüssen der Spitzenklasse in Grund und Boden kochen! Dafür versammeln sich Schauspieler Hakim Meziani, Sängerin Fernanda Brandao, Schauspieler Manuel Cortez und Moderatorin Nina Moghaddam heute, 28. Juli um 20:15 Uhr vor dem Herd der „Promi Kocharena“. Denn in fünf Runden gilt es für die Stars, ihr Lieblingsgericht innerhalb der vorgegebenen Kochzeit besser zu kochen als Frank Buchholz. Wer das schafft und von der anspruchsvollen Jury, bestehend aus Fußballmanager Reiner Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und Food-Journalistin Katja Burghardt, die meisten Punkte erhält, gewinnt 3.000 Euro für einen guten Zweck nach Wahl. Neben dem Publikum drücken auch Moderator Florian König und Kommentator Heiko Wasser die Daumen – doch um den Profikoch zu schlagen, braucht es deutlich mehr als nur Glück…

Im „Teamgang“ kochen alle Stars gemeinsam gegen Profikoch Frank Buchholz. Wer schafft es, die beste „Rolle von Ente und Rotkraut im Brickteig“ zu kochen und gleichzeitig möglichst viele Portionen an das Publikum zu verteilen? Auch wenn die Stars deutlich in der Überzahl sind – schon wenige Sekunden nach Beginn der Kochzeit gibt es im Promi-Team die ersten Verwundeten zu beklagen: Manuel Cortez schneidet sich gleich zweimal die Finger an einer Reibe. Doch mit einem Pflaster ist dem Schauspieler schnell geholfen: „Es ist nur ein Stück Finger im Salat, aber wer das findet, hat gewonnen“, so der 34-Jährige. Neben möglichen Fingerresten im Essen gibt es bei der Verkostung aber noch ein weiteres Problem – Reiner Calmund sind die Portionen zu klein: „Ich will heute keine Diätkost essen!“ Können die Promis mit ihrer Kochleistung trotzdem überzeugen?

Hakim Meziani hat für seinen Duell am Herd ein besonders anspruchsvolles Rezept mitgebracht: Nicht weniger als „Kopfsalatsuppe mit Hummer“ will der 45-Jährige der Jury servieren und damit Frank Buchholz besiegen. Obwohl er für die Zubereitung seines Gangs nur 15 Minuten Zeit hat, setzt der Schauspieler bei seinen drei Joker-Minuten auf eine besondere Taktik: Er bittet Fernanda Brandao, seinen Konkurrenten vom Kochen abzulenken. Und dafür zeigt die Sängerin vollen Körpereinsatz: Trotz High-Heels erklimmt sie die Kochplatte und beginnt einen erotischen Tanz. „Oh Frank, ich mache deine Töpfe heiß!“ amüsiert sich Fernanda – und verschafft Hakim Meziani durch ihren Einsatz einen entscheidenden Vorteil. Doch erst zwei Minuten vor Ende der Kochzeit bemerkt der Schauspieler, dass in seiner Kopfsalatsuppe noch kein Salat ist. Gibt es in diesem Gang leere Teller für die Jury?

Mit einem ganz besonderen Rezept stellt sich Fernanda Brandao dem Profikoch. „Moqueca de camarao“ – oder anders ausgedrückt „Garnelen mit rotem Palmöl, Kokosmilch und Maniok“ – will die gebürtige Brasilianerin in nur 20 Minuten zubereiten. Ihr Vorteil: Die Zutat Maniok ist in Deutschland kaum bekannt und selbst Profikoch Frank Buchholz weiß zunächst nicht, wie er dieses ungewöhnliche Gemüse, das grob der Kartoffel ähnelt, verwenden soll. Trotzdem ist Fernanda Brandao nicht siegessicher – und stapelt tief. Selbst auf ihren vom Männermagazin FHM verliehenen Titel „Sexiest Woman in the World“ angesprochen, bleibt sie bescheiden: „Wir Frauen wissen ja, was man mit Styling und Schminke alles aus sich rausholen kann. Ich glaube, keine Frau fühlt sich jeden Tag sexy, wenn sie morgens aufwacht. Ich auch nicht.“ Welches Koch-Talent schlummert wirklich in der brasilianischen Schönheit?

Multi-Talent Manuel Cortez will Frank Buchholz im vierten Gang mit seinem Gericht „Knuspriges vom Spanferkel mit Pastinakengemüse“ schlagen. Der 34-Jährige ist nicht nur Schauspieler, sondern auch Choreograf, Stylist, Videoregisseur sowie Fotograf und liebt die Abwechslung: „Ich bin grundsätzlich leider sehr schnell von Dingen gelangweilt.“ Bei seinem Einsatz am Herd ist von Langeweile glücklicherweise keine Spur: In nur 25 Minuten muss sein Essen auf dem Jurytisch stehen. Doch zur Verwunderung aller wird Manuel Cortez bereits eine Minute vor Ende der Kochzeit fertig – steckt im Allround-Talent auch ein Spitzen-Koch?

Den letzten Gang kocht Moderatorin Nina Moghaddam. Die 32-Jährige weiß genau, was sie in der „Promi Kocharena“ erwartet, denn sie hat in der Kochshow bereits einmal gegen Ralf Zacherl gekocht – und leider verloren. Mit ihrem Dessert „Milchreisplätzchen mit Chutney von Zitrusfrüchten“ will sie gegen Frank Buchholz besser aufgestellt sein. Besonders gefällt Nina Moghaddam bei der „Kocharena“, dass sie nicht selbst aufräumen und putzen muss: „Meine Eltern kommen beide aus dem Iran und meine Mutter ist jemand, der mir immer beigebracht hat, dass man sofort alles aufräumen soll, wenn man kocht. Und ich mache es mittlerweile genauso!“ Gelingt es der 32-Jährigen mit ihrem Dessert ein Lächeln in den Gesichtern der Jury zu hinterlassen?

Die „Promi Kocharena“ mit Hakim Meziani, Fernanda Brandao, Manuel Cortez und Nina Moghaddam heute (28. Juli um 20:15 Uhr) bei VOX.

"Das perfekte Promi Dinner"

Eine bunte Runde erwartet die Zuschauer beim „perfekten Promi Dinner“ mit Tim Toupet, Christine Kaufmann, Jörn Schlönvoigt und Nina Kristin Fiutak. Mit seinem Hit „Du hast die Haare schön“ begeistert der singende Frisör Tim Toupet die Mengen am Ballermann. Aber werden seine Gäste nach dem Essen auch Lobeshymnen über seine Kochkünste singen? GZSZ-Star Jörn Schlönvoigt ist der Schwarm aller Soap-begeisterten Mädchen, aber leider schon in festen Händen.

Ob er seine Freundin Sila Sahin schon fleißig bekocht hat, um zu üben, können nur seine Gäste beurteilen. It-Girl Nina Kristin Fiutak ist es als Millionärstochter gewohnt, im Rampenlicht zu stehen und sich um nichts kümmern zu müssen. Nun soll sie ihre prominenten Gäste verwöhnen und bewirten. Ob das gut geht? Schauspielerin Christine Kaufmann wurde für ihr Talent bereits mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Mit Nina Kristin hat sie eines gemein: Beide zogen sich für den Playboy aus. Ist hier ein besonders harter Konkurrenzkampf in Aussicht?

Die vier Stars kochen um 5.000 Euro, welche der Gewinner für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird.
VOX, So., 06.05., 20:15 Uhr

Hochgenuss beim Dîner des Grands Chefs in New York

Es war das kulinarische Ereignis des Jahres im „Big Apple“: Rund 400 erlesene Gäste erlebten in der berühmten Gotham Hall am Broadway am 16. April die zweite Auflage des Dîner des Grands Chefs Relais & Châteaux. 45 Spitzenköche aus aller Welt setzten die im vergangenen Jahr im Châteaux de Versailles begonnene Kulinarische Weltreise der Grands Chefs fort – mit Gala Menüs rund um die feinsten saisonalen amerikanischen Erzeugnisse.

Das Thema „Frühling in New York“ beeindruckte mit 45 internationalen Spitzenköchen, die gemeinsam den Höhepunkt des prestigevollen Events gestalteten. Sie kamen aus Frankreich, den USA, Großbritannien, Italien, Japan, Südafrika, Deutschland, Singapur und Taiwan. 45 Kochkünstler aus Relais & Châteaux Mitgliedshäusern, 45 verschiedene berufliche Hintergründe: Von legendären Köchen wie Daniel Boulud (Restaurant Daniel, New York) oder Patrick O’Connell (The Inn at Little Washington, Virginia) bis zu künftigen kulinarischen Größen wie César Troisgros (Sohn von Michel Troisgros, La Maison Troisgros in Roanne, Frankreich) und Christopher Kostow (Meadowood Napa Valley, Kalifornien). Auch die erst vor kurzem mit drei Sternen ausgezeichneten Thomas Bühner (Restaurant La Vie, Osnabrück) und Emmanuel Renaut (Flocons de Sel, Megève, Frankreich) zauberten ebenso am Herd, wie die kommende Generation – zum Beispiel die Top-Köchin Lan-Shu Chen (Le Moût in Taiwan). Aber auch 45 verschiedene Küchen wurden präsentiert: Geprägt von Regionalismus bei Marc Meneau (L’Espérance in Vézeley, Frankreich) oder Annie Féolde (Restaurant Enoteca Pinchiorri in Florenz), und der Fusionsküche von Jean-Georges Vongerichten (Jean Georges in New York),…

45 leidenschaftlich engagierte Persönlichkeiten haben ihre kulinarischen Partituren live in offenen pop-up Küchen vor den Augen der Gäste aufgeführt. Jedem Küchenchef wurde eines der herausragenden Produkte „Made in USA“ zugeteilt: Spargel, Morcheln, wilder Knoblauch, Hummer und Jakobsmuscheln aus Maine, Wolfsbarsch aus Montauk oder zartes Lammkarre. An jedem Tisch kamen die Gäste in den Genuss eines eigenen von insgesamt 15 verschiedenen außergewöhnlichen Menüs. Während des Dîners kredenzte das Champagnerhaus Pommery seine berühmten Cuvées Louise 1989, und 1990 aus Jéroboam-Flaschen und die Cuvée Louise Rosé 2000. Die einhellige Meinung: „Ein einmaliges Geschmackserlebnis mit kulinarischer Meisterleistung.“

Für reibungslosen Service sorgten 42 Maîtres d’Hôtel und 12 Sommeliers in der prächtigen Gotham Hall, die in Harmonie mit der Natur vom Boden bis zur Decke in Frühlingsfarben dekoriert war. Ein Ambiente, das alle Sinne der rund 400 Gäste berührte. Darunter viele Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: Die Schauspielerin Elizabeth Olsen (aktueller Kinofilm „Martha Marcy May Marlene“), das Top-Model Coco Rocha, Frédéric Lefèbvre, französischer Staatssekretär für Handel und Tourismus, sowie François Delattre, Botschafter Frankreichs in den USA. Alle diese Feinschmecker waren sichtlich begeistert, dass sie beim Zelebrieren der außergewöhnlichen Art de Vivre von Relais & Châteaux teilhaben konnten. Die exklusive Hotel– und Restaurantvereinigung ist stolz darauf, mit diesem Event die New Yorker Wohltätigkeitsvereinigung Citymeals-on-Wheels zu unterstützen.

Tim und Nina Zagat, Mitbegründer des amerikanischen Restaurantführers Zagat Survey, nahmen ebenfalls am Dîner teil und erhielten von den Grands Chefs den Art de Vivre Award: „Eine Auszeichnung, die exklusiv für das Dîner des Grands Chefs geschaffen wurde und das unermüdliche Schaffen und Engagement von Tim und Nina Zagat zur täglichen Förderung der Kulinarik und der Art de Vivre seit vielen Jahren anerkennt“, betonte Jaume Tàpies, Präsident von Relais & Châteaux.

Das schönste Gebäck der Welt – Macarons

Sie sind die größte Versuchung der französischen Patisserie – diese kleinen, bunten, zarten Mandelmakronen. Federleicht, schmelzend und prickelnd zergehen sie auf der Zunge und lassen ein Glücksgefühl zurück. Dabei bleibt es nie bei einem, denn die Vielfalt der Farben und Geschmacksrichtungen ist unübersehbar. Nur – kann man die auch selber machen? Das ist kompliziert, aber Mirian Rocha weiß, wie sie gemacht werden. In ihrem Atelier in Dreieich zeigt sie genau, wie die hübschen Köstlichkeiten entstehen. Nina Thomas hat die Expertin mit der Kamera beobachtet.

Von Nina Thomas

5.11.2011 im hr-Fernsehen

Gewürze, Tee und scharfe Curries

Gewürze, Tee und scharfe Curries
Kochreportage von Nina Thomas
12.3.2010, 13 Uhr im HR-Fernsehen

Im Land des Ceylon-Tees:
Sri Lanka hat außer dem Spitzentee noch mehr für Feinschmecker zu bieten:
Wegen der Gewürze kamen die ersten Europäer auf die Insel.
Muskat, Vanille, Zimt – alles das gedeiht hier prächtig.
Zum Würzen herrlicher Curry-Gerichte und für die ayurvedische Medizin.
Auch Obst und Gemüse im Überfluß – dank des tropischen Klimas.
Nina Thomas von Hessen à la Carte hat eine Gruppe von Teemeistern aus Frankfurt
bei ihren Erlebnissen auf der Insel begleitet und den Köchen in die Töpfe geguckt.