Hotel des Jahres 2014

Ein Schloss am Vierwaldstättersee! Die einmalige Lage, eine hochwertige Architektur, ein entspannter Lifestyle und zwei herausragende Küchenchefs bescheren
dem Park Hotel in Vitznau LU schnellen Erfolg. Und den Titel GaultMillau «Hotel des Jahres 2014».

Kosten wurde keine gescheut am Vierwaldstättersee. Der Wiener Unternehmer und Visionär Peter Pühringer investierte stolze 300 Millionen Franken ins Projekt. Das Ergebnis: 47 grosszügig geschnittene, individuell gestaltete Suiten. Zwei Küchenchefs der Extraklasse für drei Restaurants. Ein Weinkeller mit 32 000 Flaschen im Wert von 26 Millionen Franken. Die Klinik Cereneo für Neurorehabilitation. Und auf der Penthouse-Etage das Family Office der Pühringer Gruppe.

Zwei ehrgeizige junge Köche
Wer bei GaultMillau «Hotel des Jahres» werden will, muss ein Rating von mindestens

15 Punkten vorweisen. Im Park Hotel Vitznau sind es 33! Chefredaktor Urs Heller: «Das Hotel leistet sich gleich zwei überdurchschnittliche Köche. Nenad Mlinarevic hat im Restaurant Focus unübersehbar die ‹Lizenz zum Punkten›, holt sich mit seiner sehr eigenständigen, aufwendigen Küche und möglichst vielen Produkten aus der Region neu die Note 17. Executive Chef Christian Nickel kocht vorwiegend im ‹Prisma›. Er lässt sich jeden Monat von einem anderen Land beeinflussen und überzeugt mit viel Leidenschaft und Präzision. Auch er klettert im GaultMillau-Ranking höher: Note 16.» Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich rund um die Uhr und überall im riesigen Park. Beispielsweise beim sehr sorgfältig zusammengestellten Frühstück. Oder bei Lunch und Dinner auf der Seeterrasse direkt am Wasser.

Lifestyle mit hohem Wohlfühl-Faktor
Dezent-diskreter Direktor des Park Hotels Vitznau ist der Appenzeller Urs Langenegger.
Er lebt und liebt den Lifestyle und vermittelt ihn auch seinen anspruchsvollen Gästen. Der Fünf-Sterne-Luxus wird neu definiert. Entspannt, nicht furchteinflössend soll das Ambiente sein, mit hohem Wohlfühl-Faktor. Entspannen kann man sich im Spa. Ein Infinity-Pool mit schon fast magischem Blick über den See und ein riesiges Aquarium mit 7000 Fischen und Korallen liegen im Zentrum; drum herum findet man Saunen, Dampfbäder, Solarien, Eisgrotten und elegante Räume für die exzellenten Behandlungen. Entspannen kann man auch auf den riesigen Liegewiesen im Park; angenehme Ruhe herrscht, der Champagner

wird lässig im Picknickkorb an die Liege gebracht. Entspannen kann man sich auch auf dem Vierwaldstättersee: Das Park Hotel Vitznau verfügt über eine kleine Flotte mit einem schnellen, edlen Boesch-Boot als Prunkstück. Damit gehts zum Shopping nach Luzern. Oder zur «Älplermagronen»-Party ans gegenüberliegende Ufer. Zur guten Laune tragen die 100 Mitarbeiter bei: Sie sind sehr jung, sehr flink, gut ausgebildet und spürbar stolz auf ihr wunderschönes Hotel.

Jede Suite ist ein Unikat
Die 47 Zimmer lassen keine Wünsche offen. Die meisten von ihnen haben eine unglaubliche

Sicht über den Vierwaldstättersee mit seinen fünf historischen Raddampfern und in die Bergwelt. Die Raumverhältnisse sind verschwenderisch, die Ausstattung (Badezimmer, Betten, Leinen) vom Feinsten. Jede Suite ist einer anderen Persönlichkeit gewidmet, die entsprechende Biografie liegt auf dem Tisch. Die Verbindung ins Internet ist blitzschnell. Selbst ein Weinkühlschrank fehlt nicht.

Eine Auszeichnung von Carl F. Bucherer
GaultMillau Schweiz hat einen starken Partner. Bereits zum achten Mal ist die Luzerner

Uhrenmanufaktur Carl F. Bucherer Titelsponsor. CEO Sascha Moeri freut sich über die Entscheidung der Jury: «Für Carl F. Bucherer ist es eine Ehre, gemeinsam mit GaultMillau exklusive Hotels wie das Park Hotel Vitznau auszuzeichnen. Hier kommen für uns wichtige Werte zusammen: höchste Qualität, echte Leidenschaft und herausragende Gestaltung in jedem Detail.»

www.parkhotel-vitznau.ch/de

Faschings-Berliner

Hohe Beanstandungsquoten bei Frittierfetten und -ölen

Zum Fasching gehören süße, in Frittierfett gebackene Krapfen dazu. Aber wie steht es um die Qualität dieser Fette? Das hat das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht: Insgesamt 417 Proben an gebrauchten Frittierfetten und –ölen wurden in den vergangenen drei Jahren untersucht. Das Ergebnis: 103 Proben mussten beanstandet werden. Die Fette waren verkohlt, beißend, seifig oder kratzend im Geruch und Geschmack und wurden daher als verdorben und somit zum Verzehr nicht geeignet beurteilt.

Da beim Frittieren erhebliche Mengen an Fett von Berlinern, aber auch von Pommes Frites oder panierten Schnitzeln aufgenommen und anschließend mitverzehrt werden, muss eine gleichbleibend gute Qualität gewährleistet werden. Deshalb werden regelmäßig u. a. Proben von Fettgebackenem aus Imbiss- und Volksfestbuden, Fastfoodketten, aus Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung, aus Bäckereien und von Lebensmittelherstellern untersucht.

„Neben geübten Blicken und Nasen von erfahrenen Lebensmittelkontrolleuren der Überwachungsbehörden, dem gezielten Einsatz von speziellen Schnelltestgeräten und Intensivierung der Kontrollen ist sicherlich die große Anzahl von, oft auch neuen, Betrieben ein Grund für die hohe und steigende Beanstandungsquote“, meint Sabine Nickel, Lebensmittelchemikerin im LAVES, im Gourmet Report Gespräch. Offenbar fehle in vielen Fällen das Wissen um die ordnungsgemäße Pflege der Fette.

Bei Temperaturen von etwa 180°C beginnt das Fett sich zu verändern. Durch unerwünschte Zersetzungs- und Reaktionsprodukte, wie z. B. freie Fettsäuren wird der Rauchpunkt herabgesetzt. Das Fett fängt an zu qualmen und es bildet sich ein kratzender, beißender und verkohlter Geruch und Geschmack. Der Fettverderb verläuft unterschiedlich schnell. Dabei ist z. B. von Bedeutung welche Produkte frittiert werden, wie hoch die Temperatur ist und ob das Fett am Ende des Tages filtriert wird.

Christian Nickel

Christian Nickel verlässt den Rigiblick (Zürich)

Küchenchef und Betriebsleiter Christian Nickel verlässt per Ende Mai das Hotel und Restaurant Rigiblick (1 * und 16 Punkte im Gault Millau) um per Juni neuer Küchendirektor im Park-Hotel Vitznau zu werden.

Das für 280 Millionen Franken renovierte Hotel im Herzen der Schweiz soll schnell wieder einen führenden Platz in der Schweizer Hotellerie einnehmen.

www.christianNickel.de

Koch des Jahres in Österreich gesucht

Der internationale Wettbewerb „Koch des Jahres“ wird am 1. Oktober 2012 erstmals in Österreich ausgetragen. Namhafte Spitzenköche aus Österreich und der Schweiz ermitteln dabei in Salzburg den Gewinner in einer „Blind- verkostung“. Den Siegern des Wettbewerbs winken neben 26.000 Euro Preis- geld Ruhm und Anerkennung: Koch des Jahres 2011 Sebastian Frank erhielt nur einen Monat nach dem Finale den ersten Michelin-Stern für das Restaurant Horváth in Berlin.

Einige der besten Köche aus Österreich und der Schweiz kommen in der Jury unter Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller zusammen, um die beiden Gewinner des Salzburger Vorfinales von Koch des Jahres zu bestimmen. Zu diesen Größen zählen Lisl Wagner-Bacher, Sebastian Frank, Marcus Lindner, Christian Nickel, Silvio Nickol, Heinz Reitbauer und Jordi Cruz aus dem ABaC in Barcelona. In einer sogenannten„Blindverkostung“ bewerten sie dabei ein- zig das servierte Drei-Gänge-Menü, das mit einer Nummer versehen wird. So bleibt die Identität des Kochs hinter der Kreation anonym und ermöglicht eine transparente und faire Beurteilung.

Verbraucher in Hessen müssen sich keine Sorgen beim Schuhkauf machen

Hessens Verbraucher können ohne gesundheitliche Risiken Schuhe kaufen. Das Hessische Landeslabor hat 219 Paar Schuhe auf mögliche Schadstoffbelastungen untersucht. „Schuhe sind kaum mit Schadstoffen belastet. In nur zwei Fällen haben wir so genannte Weichmacher in dem bei der Herstellung von Schuhen mitverarbeitetem Kunststoff nachgewiesen“, sagte heute Prof. Dr. Hubertus Brunn, Direktor des Hessischen Landeslabors, in Gießen.

Weder verbotene Azofarbstoffe oder Dispersionsfarbstoffe noch über den geltenden Höchstmengen liegende Gehalte an Pilzbekämpfungsmitteln wie Dimethylfumarat oder Pentachlorphenol konnte das Labor in den untersuchten Schuhen nachweisen. „Bei sechs Verdachtsproben mit auffälligem Lösungsmittelgeruch haben wir die Substanz Toluol nachweisen können. Eine dieser Proben enthielt zudem geringe Mengen krebserregendes Benzol. Zu beanstanden waren diese Produkte jedoch nicht, denn Höchstmengen für Lösungsmittelrückstände in Schuhen sind bislang nicht festgelegt“, sagte Brunn.

In sechs von 24 Paar Schuhen mit Kunststoffanteil konnte das Labor Bleiverbindungen feststellen. Für Bleiverbindungen in Schuhen bestehen jedoch keine rechtlichen Regelungen. Bei anderen toxischen Schwermetallen wie Cadmium gab es keine auffälligen Befunde. Beanstanden musste das Labor aber 13 von 91 Lederschuhproben, in denen nicht zulässige Chromverbindungen als Bestandteile von Farbstoffen nachgewiesen wurden. Auch nach Metallen wie Nickel, das beispielsweise für Schnallen, Ösen und Nieten verwendet wird, hat das Landeslabor gesucht. Nickel kann bei empfindlichen Menschen Hautreizungen oder Allergien verursachen. Bei 16 Paar Schuhen waren zwar derartige Metallteile nachgewiesen worden, eine grenzwertüberschreitende Nickelabgabe konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Baur au Lac Zürich: Erste Küchenparty

Am Dienstag, 28. Februar 2012, findet im Baur au Lac Zürich eine Premiere statt. Das Hotel
öffnet seine Türen zur ersten „Kitchen Party“ und bietet den Gästen somit die Gelegenheit,
einigen ausgewählten Kochprofis bei der Arbeit über die Schultern zu schauen, mit ihnen ins
Gespräch zu kommen und sich vielleicht den einen oder anderen Kniff und Trick
abzuschauen.

Neben den Kochstars des Baur au Lac, Laurent Eperon, Küchenchef des Pavillon, und
Olivier Rais, Küchenchef des Rive Gauche, haben sich Edgard Bovier, Küchenchef des
Lausanne Palace & Spa, Küchenchef Rudolf Pellkofer vom Brenner’s Park-Hotel & Spa in
Baden-Baden sowie Küchenchef Christian Nickel vom Rigiblick angekündigt. Mit ihren
Kochkreationen werden sie zusammen für eine einmalige Mischung an Gaumenfreuden
sorgen.

Ein besonderes Highlight: Extra zu diesem Anlass wird auch das Koch-Team aus der
„Nobu“-Dependance „Matsuhisa“ aus Mykonos eingeflogen und lässt sich bestimmt einige
exklusive Geheimnisse entlocken.

Die Entdeckungsreise endet nicht in der Küche, sondern führt auch hinter andere Türen, die
dem Gast normalerweise verschlossen bleiben: So wird zum Beispiel das Stuhllager des
Hotels in eine Bar umgewandelt. Weinproduzent Guido Brivio verwöhnt die Gäste der Party
mit seinen Tessiner Spitzenweinen und in der hauseigenen Patisserie sowie in der
Smoker’s Lounge warten weitere kulinarische Überraschungen.

Für die musikalische
Untermalung sorgen DJ Patric an den Turntables und Saxophonistin Denise Janus.
Der Abend beginnt um 17.30 Uhr bei einem Apéro im Weinshop mit François Clouet,
Besitzer des Champagner-Hauses André Clouet.

Die Küchenparty kostet CHF 250.00 pro
Person oder CHF 400.00 pro Paar inklusive begleitender Getränke (ausser Spirituosen).
Weitere Informationen sowie Tischreservationen telefonisch unter +41 (0)44 220 50 20 oder
über www.bauraulac.ch

Köstlichkeiten im Kongresshaus Zürich – Die Gourmesse zum 17.

Die Gourmesse, die grösste Delikatessen- und Feinschmeckermesse der Schweiz findet dieses Jahr zum 17. Mal im Zürcher Kongresshaus statt. Auf dem Marktplatz der Genüsse, präsentieren über 150 kleine Produzenten ihre hand- und hausgemachten Produkte. Der Fokus liegt auf Delikatessen und Spezialitäten im Nischenmarkt, sodass viele Neuentdeckungen gemacht werden können. Erwartet werden über 10’000 Genussmenschen.

Wie jedes Jahr ist die Showküche der Ort an dem sich Gourmets treffen, um die Kreationen der angetretenen Spitzenköche zu verkosten. Insgesamt 14-mal in vier Tagen. Mit von der Partie sind unter anderem: René Schudel, Arno Sgier, Christian Nickel, Meta Hiltebrand und Tobias Funke. Am Samstag wird ausschlieslich mit biologischen Produkten gekocht.

Bio erstmals an der Gourmesse thematisiert. Über 5500 landwirtschaftliche Betriebe produzieren in der Schweiz nach den strikten Qualitätsvorschriften von Bio Suisse. Entdecken Sie an der Gourmesse 2011 die einzigartigen Spezialitäten von ausgewählten Bioproduzenten, seien das die Kräuter aus dem Napfgebiet, biologisch produzierte Glaces, Weine oder aber Hochstamm- Früchte aus dem Fricktal.

2. Gourmesse-Fachtagung Montag, 10. Oktober, 11 – 17 Uhr

Für Köche und ambitionierte Hobbyköche. Präsentiert von Salz&Pfeffer und Food-Journalist Patrick Zbinden

Weiterbildung auf hohem Level. An der zweiten Fachtagung der Gourmesse dreht sich alles um das Thema Qualität. Food-Journalist Patrick Zbinden präsentiert zu Beginn eine informative Einführung in die drei Themen Kaffee, Brot und Trüffel. Anschliessend vermitteln Experten Tipps aus erster Hand und geben Einblick in ihr grosses Fachwissen. In den Pausen ist genügend Zeit für Networking und Get- Together. Anmeldung: Simona Ninni, sninni@salz-pfeffer.ch. Eintritt: Gourmesseeintritt. Platzzahl ist beschränkt.

Gourmesse: 7. bis 10 Oktober 2011 Kongresshaus Zürich
Eintritt: CHF 20.-
www.gourmesse.ch

Eppisser verlässt Zürcher Rigiblick

Personelle Veränderungen im Zürcher Rigiblick

Per 15. Juni 2010 kommt es im Rigiblick in Zürich zu einem Leitungswechsel. Felix Eppisser, der die beiden Restaurants «Spice» und «Quadrino» seit der Wiedereröffnung im Dezember 2004 geleitet und geprägt hat, wird den Rigiblick per 15. Juni 2010 verlassen. Das Geschwisterpaar Julia und Christian Nickel wird neu die Gastgeberrolle im Rigiblick übernehmen. Beides sind Nachwuchskräfte, die bereits dem Kader im Rigiblick angehören.

www.restaurantrigiblick.ch

Niedersächsischer Verbraucherschutzbericht

Zweiter niedersächsischer Verbraucherschutzbericht schildert Leistung der amtlichen Kontrolle

Themen wie der Ausbruch der Geflügelgrippe oder Funde von dioxinähnlichen PCB in Viehfutter, Fleisch und Innereien von Schafen und Rindern haben die Öffentlichkeit im vergangenen Jahr sehr bewegt. Der veröffentlichte niedersächsische Bericht zum gesundheitlichen Verbraucherschutz 2008 ( http://www.niedersachsen.de/master/C57292008_N1225_L20_D0_I826 ) trägt dem Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger Rechnung, schildert noch einmal die Hintergründe und möchte auf diese Weise das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Sicherheit ihrer Lebensmittel weiter stärken.

Der Bericht wird zum zweiten Mal gemeinsam durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), den Niedersächsischen Landkreistag sowie den Niedersächsischen Städtetag herausgegeben und dokumentiert die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse der Behörden des gesundheitlichen Verbraucherschutzes für sichere Lebensmittel vom Acker bis auf den Tisch, für Tiergesundheit und Tierschutz.

„Fakt ist, dass dem gesundheitlichen Verbraucherschutz in Niedersachsen höchste Priorität zukommt“, so Hans-Heinrich Ehlen, Niedersachsens Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung gegenüber Gourmet Report. „Mehr als 67.000 Kontrollbesuche in 43.500 Lebensmittelbetrieben sind in Niedersachsen im vergangenen Jahr durch die kommunalen Überwachungsbehörden durchgeführt worden. Die acht Untersuchungsinstitute des Landesamtes gehören zu den modernsten Einrichtungen in ganz Deutschland und besitzen eine wissenschaftliche Reputation, die weit über die Landesgrenzen hinaus reicht. Der Bericht gibt einen Überblick über die vielfältigen Themen, die bearbeitet werden müssen, damit die Lebensmittelsicherheit auf einem hohen Niveau in Niedersachsen gewährleistet ist“, so Minister Ehlen.

Lebensmittel
Beanstandungsgründe wie die unzureichende Kenntlichmachung von Inhalts- und Zusatzstoffen stehen bei Lebensmitteln oftmals im Vordergrund. Gezielt richtet die amtliche Kontrolle ihr Augenmerk auf solche Problemfelder. Neben Kochschinken- oder Käseimitaten, unechter Vanille in Vanilleeis oder Schokoladenersatz in Stracciatellaeis wird zum Beispiel auch der Einsatz von Polyphosphaten in tiefgekühlten Fischereierzeugnissen kritisch untersucht. Der Verbraucherschutzbericht schildert, dass die nicht gesundheitsschädlichen Polyphosphate nützlich sind, um den Wasserverlust beim Auftauen der Tiefkühlware zu verhindern. Sie müssen jedoch auf der Verpackung gekennzeichnet werden und dürfen nicht dafür missbraucht werden, Fremdwasser in den Fisch einzubinden.

Das Produkt würde sonst durch Mitverkauf von Wasser schwerer und somit teurer – eine Verbrauchertäuschung. Das LAVES hat in den letzten sechs Jahren mehr als 1000 Proben von Fischereierzeugnissen auf nicht vorschriftsmäßigen Einsatz von Polyphosphaten untersucht. In 2008 wurden 8% aller Proben überwiegend wegen mangelnder Kennzeichnung beanstandet. Vor allem tiefgekühlte Shrimps, Salzfisch, Surimi, Limandes und Seelachs sind öfter auffällig.

Bei der Erzeugung von Lebensmitteln ist zudem die Einhaltung der Hygienevorschriften eine herausragende Pflicht für die Hersteller. Eine Belastung der Speisen und Getränke mit Keimen kann den Menschen krank machen. Das LAVES und die kommunalen Überwachungsbehörden arbeiten hier Hand in Hand, um Hygienemängel effektiv zu verhindern. So werden etwa Betriebe des Lebensmittelbereiches durch die kommunalen Behörden gezielt kontrolliert, wenn Risiken vermutet oder beobachtet werden. Auch Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung wie Großküchen von Krankenhäusern und Seniorenheimen werden in Hygienefragen beraten und überprüft.

Jedes Jahr werden annähernd 1000 Proben Speiseeis überprüft. In 2008 waren 39% der Proben mikrobiologisch auffällig. Von den über 600 Proben, die in 2009 bereits untersucht wurden, mussten bisher nur noch 32,7% bemängelt werden. Eine ähnlich erfreuliche Tendenz erbrachten auch die Untersuchungen von Räucherlachs und Graved Lachs auf das Bakterium Listeria monocytogenes, das bei Risikogruppen wie älteren oder geschwächten Menschen, insbesondere bei Schwangeren problematische Erkrankungen auslösen kann. In 10 von 107 im Jahr 2008 untersuchten Proben Graved Lachs wurde das Bakterium nachgewiesen. Die Gehalte lagen aber ausnahmslos unter dem gesetzlichen Höchstwert. Zudem ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang der Listerienkontamination zu verzeichnen – nicht zuletzt ein Erfolg der permanenten amtlichen Kontrollen.

Die Untersuchung von Lebensmitteln auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen oder anderen Kontaminanten nimmt im LAVES einen breiten Raum ein. Der Verbraucherschutzbericht bietet seinen Lesern unter anderem eine Auflistung der Pflanzenschutzmittelrückstände in den am meisten konsumierten Obst- und Gemüsesorten. Gänzlich ohne Rückstände sind demnach Zwiebeln und Spargel. Zu den am wenigsten belasteten Sorten gehören des weiteren Rotkohl, Blumenkohl, Kartoffeln, Auberginen und Heidelbeeren.

Bedarfsgegenstände
Auch Gegenstände des täglichen Bedarfs werden durch die amtliche Kontrolle in Niedersachsen überprüft, können doch aus Verpackungen unerwünschte Stoffe in Lebensmittel übergehen, in Spielzeug Weichmacher enthalten sein oder allergene Inhaltsstoffe in Wasch- und Reinigungsmitteln nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet sein.
Fast 260 Küchenutensilien aus Metall wie Grillspieße oder Würstchenzangen wurden auf die übermäßige Abgabe von Nickel untersucht – ein Problem etwa für Nickel-Allergiker. Bei 15 verchromten Küchenwerkzeugen war eine erhöhte Nickelabgabe zu verzeichnen. Der Grund: bei verchromten Bedarfsgegenständen dient die Nickelschicht dem Korrosionsschutz. Ist die später aufgebrachte Chromschicht jedoch zu dünn, kann sich das Nickel herauslösen und in das Lebensmittel übergehen. Hochwertige rostfreie Edelstähle sind hier eine gute Alternative für die Verbraucher.

Auch Betriebe, die Kosmetika herstellen oder in den Verkehr bringen, werden amtlich kontrolliert. So wurden 2008 mehr als 1000 kosmetische Mittel auf unerlaubte Konservierungsstoffe überprüft. Die guten Ergebnisse der Vorjahre wurden dabei bestätigt. Lediglich fünf Proben enthielten ein erst kürzlich nicht mehr zugelassenes Konservierungsmittel. Der jahrelange Dialog der amtlichen Kontrolle mit den ausnahmslos sehr kooperativen Kosmetik-Herstellern bewies sich erneut als äußerst fruchtbar.

Futtermittel, Tiergesundheit und Tierschutz
Die Produktion sicherer und hochwertiger Lebensmittel beginnt schon im Stall. So hat etwa das Viehfutter Einfluss auf die tierischen Lebensmittel. Die Futtermittelüberwachung und -untersuchung des LAVES trägt damit zu sicheren Lebensmitteln und gesunden Nutztieren bei. Eine umfangreiche Aufgabe, erfolgt doch rund 40% der gesamtdeutschen Futtermittelproduktion allein in Niedersachsen. Im Jahr 2008 führte die Futtermittelkontrolle mehr als 2300 Betriebskontrollen durch und entnahm zahlreiche Proben. 426 Vollzugsmaßnahmen, wie Verwarnungen, Partiesperrungen, Rückruf der Futtermittel oder Bußgelder, waren durchzuführen.

Die Bekämpfung von Zoonosen – Krankheiten, die sich durch Verzehr tierischer Lebensmittel oder durch direkten Kontakt vom Tier auf den Menschen übertragen – ist eine zentrale Aufgabe für den gesundheitlichen Verbraucherschutz in Niedersachsen. Die gelungene Zurückdrängung der Salmonelleninfektionen in Geflügelbeständen ist in diesem Zusammenhang ein deutliches Beispiel für die Leistung der amtlichen Kontrolle – und auch eine Erfolgsurkunde für die Bemühungen der landwirtschaftlichen Betriebe selbst. Bei Zuchtgeflügel war die Salmonellenbelastung schon in den Vorjahren gering. 2008 wurden gar keine Salmonellen nachgewiesen. Tötung ganzer Herden, Lieferausfälle und eingeschränkte Möglichkeiten der Verwertung von Tieren infizierter Bestände konnten somit verhindert werden. Auch Legehennenbestände unterliegen seit 2008 verstärkter Reglementierung. Nach einem einmaligen Infektionsnachweis dürfen Eier aus diesen Betrieben nicht mehr als Konsumeier an die Verbraucher verkauft werden. In Niedersachsen lag der Anteil infizierter Herden bei 13,8% – was als großer Erfolg gewertet werden kann, weil die EU-Gesetzgebung für 2008 eine Absenkung auf 31% als Bekämpfungsziel vorgesehen hatte.

In einem so viehreichen Bundesland wie Niedersachsen (jedes dritte in Deutschland verzehrte Ei stammt aus Niedersachsen; mehr als 53% des in Deutschland vorhandenen Schlacht- und Mastgeflügels wird hier gehalten – zusammen mit den Legehennen rund 82 Millionen Tiere) kommt auch der Bekämpfung von Tierseuchen und -krankheiten größte Bedeutung zu. Die erfolgreiche Abwehr der Geflügelgrippe hat die Leistungsfähigkeit der amtlichen Tierseuchenbekämpfung in Niedersachsen erneut unter Beweis gestellt.

Um die Blauzungenkrankheit einzudämmen, wurden in Niedersachsen 2008 fast 3,5 Millionen Impfdosen gegen den Virustyp BTV8 eingesetzt. Mehr als 1,9 Millionen Tiere (83,8% der zu schützenden Rinder und weit über 80% der zu schützenden Schafe und Ziegen) erhielten eine Impfung. Klinische Erscheinungen und wirtschaftliche Einbußen konnten deutlich verringert werden. Auch als unerwartet der Virustyp BTV6 nach Niedersachsen einwanderte, reagierte das LAVES sofort und etablierte die notwendigen Methoden zur Diagnostik. BTV6 tritt zurzeit nicht mehr auf.

Um die Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften bei Tiertransporten auch während Langzeitfahrten in andere Bundesländer oder EU-Staaten zu gewährleisten, wurde 2008 im LAVES die Kontaktstelle für die Beanstandung von Tiertransporten neu eingerichtet. EU-weit sind die Kontaktstellen miteinander vernetzt, melden Beanstandungen und bilden so ein effektives, grenzübergreifendes Kontrollinstrument. Die überwiegende Zahl der Beanstandungen betraf die mitzuführenden Begleitdokumente. Zu wirklich gravierenden Verstößen, mit nachweislichen Schäden an Tieren ist es im zurückliegenden Zeitraum nicht gekommen.

Heckenscheren im Test

Heckenscheren im „Konsument“-Check: Akku-Schlappe – Meist kurze Betriebsdauer bei langer Ladezeit. Insgesamt hoher Geräuschpegel. Meist kurze Betriebsdauer bei langer Ladezeit. Insgesamt hoher Geräuschpegel.
Noch vor wenigen Jahren ließen Leistung und Betriebsdauer von Akku-
Heckenscheren zu wünschen übrig. Mittlerweile hat die Akkutechnologie Fortschritte
gemacht. „Konsument“ hat 13 Akku-Heckenscheren getestet. Das Ergebnis: Nach wie
vor ist die Akkudauer bei den meisten Geräten recht kurz, bei der Schnittleistung
überzeugt jedoch ein Großteil der Heckenscheren.

Insbesondere Geräte mit Lithium-Akkus gelten zunehmend als ernst zu nehmende
Alternativen zu kabelgebundenen Geräten. Sie sind merkbar kleiner und leichter, die
Selbstentladung geringer und das Gerät damit länger einsetzbar. Dennoch ist bei den
meisten getesteten Geräten die Arbeit nach wie vor ein kurzes Vergnügen. Die Akkus liefern
in der Regel nur Strom für dreißig bis vierzig Minuten Schneidarbeit.
Die Schnittleistung ist bei der Mehrzahl der Akku-Geräte „gut“. Bis auf ein Modell
überzeugen alle Heckenscheren bei Liguster, Hainbuche, Thuje und Eibe.

Bei der
Handhabung liegt das Modell des Testsiegers (Bosch) eindeutig voran.
Bei der Ladedauer können die getesteten Lithium-Akkus im Gegensatz zu den Nickel-
Cadmium-Akkus punkten: Diese liegt laut Herstellerangaben zwischen ein und fünf Stunden.
Bei den Nickel-Cadmium-Fabrikanten muss man dagegen zwischen vier und 24 Stunden
einplanen. „Für welchen Akku und welches Gerät man sich auch entscheidet.

Grundsätzlich
ist die Anschaffung eines Zweitakkus durchaus empfehlenswert“, rät „Konsument“-Experte
Franz Wallner. Allerdings: „Das kann ins Geld gehen. Denn in der Regel kosten Akkus für
,gute’ Geräte fünfzig bis hundert Euro.“

Minuspunkte gab es bei der Geräuschmessung. Hier kam keines der Geräte über die
Bewertung „durchschnittlich“ hinaus. Wallner: „Bei einem Geräuschpegel von 85 bis 90
Dezibel – Werte die an Hauptverkehrsstraßen gemessen werden – ist das Tragen eines
Gehörschutzes empfehlenswert. Sonstige Schutzbekleidung wie Schutzbrille,
Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk sollte ebenfalls selbstverständlich sein.“

Detaillierte Ergebnisse gibt es ab dem 25.9. in der Oktoberausgabe von „Konsument“ und ab
sofort online auf www.konsument.at