Weinzentrale Dresden

Weinzentrale Dresden blickt zurück

Für einen neu gewählten amerikanischen Präsidenten sind die 100 Tage nach Amtsantritt oft die wichtigsten. Danach werden die bisherigen Erfolge evaluiert, oft ist außerdem eine grobe Richtung zu erkennen, wohin es in den nächsten vier Jahren gehen soll. Auch die Weinzentrale von Jens Pietzonka hat jetzt gut drei Monate ihre Türen in der Dresdner Neustadt geöffnet, und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der Feinschmecker zählt sie zu den 40 besten Weinbars in Deutschland, und auch in den Gault&Millau 2016 wurde sie aufgenommen. Für die Zukunft ist die Richtung klar: weiter aufwärts.

Schon vor der Eröffnung am 24. August 2015 waren die Erwartungen an das neue Projekt des zweimaligen Sommeliers des Jahres Jens Pietzonka groß. Jetzt, ein gutes Vierteljahr, nachdem der Barchef seine Gäste offiziell in der neuen Bar begrüßt hat, ist es Zeit für einen ersten Rückblick. Die Bilanz: viele Weine, viele zufriedene Gäste und schon nach wenigen Wochen viele Auszeichnungen. Im Gault&Millau 2016 wird die Weinzentrale als „Einfach gut“ empfohlen, und auch für den Feinschmecker gehört sie 2015 zu einer der 40 besten Weinbars Deutschlands. Das freut den Chef Pietzonka: „Schon so kurze Zeit nach der Eröffnung so eine Anerkennung zu erhalten, ist ein großes Lob für mein Team und mich.“

Auch die Gäste in der Hoyerswerdaer Straße 26 stimmen dem offiziellen Urteil zu. „Die rund 40 Sitzplätze sind so gut wie immer ausgebucht, und das bunt gemischte Publikum mit Studenten, Einheimischen und Politikern ist in Dresden fast einmalig“, sagt Jens Pietzonka. Genug hat er aber noch lange nicht, und die nächsten großen Events werfen schon ihre Schatten voraus. Am 18. Dezember 2015 wird die Weinzentrale vom Deutschen Weininstitut (DWI) zur Riesling Lounge ernannt, damit ist sie die erste ihrer Art in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Dieser Titel wird Lokalitäten in verschiedenen deutschen Großstädten verliehen, die eine besondere Auswahl an deutschen Weinen im Portfolio haben. Ziel des DWI ist es, mit dieser Kooperation vor allem Menschen, die nicht in typischen deutschen Weinregionen leben, auf lockere, unkomplizierte Art, an die Erzeugnisse aus den Weinkellern des Landes heranzuführen. Genau das ist auch der Leitsatz der Bar von Pietzonka: die Gäste nicht belehren, sondern lieber Erfahrungen teilen und so die Weinwelt ein Stück entspannter machen.

Für das kommende Jahr gibt es in der Weinzentrale schon viele Pläne. Von Januar bis März 2016 wird es nächtliche Lesungen mit unterschiedlichen Autoren des Dresdner Verlagshauses geben, unter anderen werden Romanautor Francis Mohr und Popliterat Mike Altmann die Weinbar besuchen. Ein Comeback feiern im nächsten Jahr auch die beliebten Palettenparties. Schon vor der offiziellen Eröffnung und noch ohne Tresen und Mobiliar hatte Jens Pietzonka zum Start ins Dresdner Nachtleben auf die Baustelle eingeladen. Dabei gab es vier bis fünf unterschiedliche Weine, Musik und Knabbereien. Alle Pläne verrät der Barchef natürlich noch nicht, dass sich die Gäste aber auf die nächsten 100 Tage und mehr freuen können, steht bereits fest.

www.weinzentrale.com

Die besten Restaurants mit Tische draussen

Im Sommer stehen Restaurants mit Gästebereich im Freien hoch im Kurs – die lauen Sommernächte sind geradezu prädestiniert, um ein Abendessen in ansprechender Atmosphäre im Freien zu genießen. OpenTable, der weltweit führende Anbieter von Online-Reservierungen in Restaurants in Echtzeit, hat auf Basis von mehr als 85.000 Bewertungen in rund 2.100 Restaurants eine Liste der besten Locations zum Essen im Freien ausgewählt. Das Ergebnis: Eine bunt-gemischte Top 50-Liste aus bekannten Gourmet-Tempeln, kleinen Geheimtipps, traditionsreichen Gasthäusern mit regionalen Spezialitäten und internationaler Nouvelle Cuisine. Außerdem finden sich unter den Top 50 sowohl Hot-Spots der großen Hauptstädte als auch kleinere Hideaways in ländlicheren Regionen.

OpenTable Nutzer können nach ihrem Besuch im Restaurant ihre persönlichen Erfahrungen und Eindrücke des Besuchs in Form einer Kunden-Bewertung hinterlassen, vorausgesetzt sie haben den Tisch über OpenTable reserviert.  Die Diners‘ Choice Awards für die 50 besten Restaurants zum Essen im Freien in Deutschland basieren auf 85.000 Restaurant-Bewertungen von tatsächlichen OpenTable Nutzern, die zwischen dem 1. Mai 2013 und dem 30. April 2014 abgegeben wurden. Alle Restaurants mit einer Mindestanzahl von relevanten Bewertungen und einer Mindestgesamtbewertung wurden hierfür berücksichtigt. Die ausgewählten Restaurants wurden dann danach sortiert, wie viele Nutzer sie als geeignet für die Kategorie „Essen im Außenbereich“ einstuften.

„Unter all den schönen, sonnenverwöhnten Plätzen in Deutschland sind die Gewinner der Top 50 Liste 2014 auf jeden Fall besonders und einzigartig“, sagt Daniel Simon, Country Manager, VP Sales & Restaurant Relations OpenTable Deutschland GmbH. „Ein Besuch in einem dieser Restaurants ist sicherlich lohnend und ein unvergessliches Erlebnis!“

Im großen Städte-Ranking führen die Hauptstädte München, Hamburg und Frankfurt das Feld an; aber auch kleinere Orte und Städtchen haben es unter die Top 50 geschafft – eben all jene Restaurants, die bei den OpenTable Nutzern in den vergangenen 12 Monaten die meisten und besten Bewertungen bekommen haben. Die vollständige Übersicht der Top 50 Restaurants steht im Internet zur Verfügung unter http://www.opentable.de/m/beste-restaurants-zum-essen-im-freien/.

Diners‘ Choice Awards 2014 Deutschland – Die Top 50 Restaurants mit Gästebereich im Freien (in alphabetischer Reihenfolge):
Altes Fischerhaus, Urdenbach, Düsseldorf
Asado Restaurant Bar, Köln
Asia Mangos, Mühlhausen – Ehingen
Atlas Restaurant & Kochsalon, Bahrenfeld, Hamburg
Bavarese, Dreimühlenviertel, München
bnm Restaurant, Altstadt – Lehel, München
Brauwerk – Das Brauhaus in Bad Kreuznach, Bad Kreuznach
Burg Restaurant Schwarzenstein, Geisenheim
Cafe Cord, Zentrum, München
Caféhaus Siesmayer, Westend, Frankfurt
Cantina Restaurant + Bar, Olching
Club Astoria, Müngersdorf, Köln
Columbus Steakhaus, Weißensee, Sömmerda
Elbe 76, Eimsbüttel, Hamburg
Enchilada Zwickau, Zwickau
Gasthaus zum Bären, Höchst, Frankfurt
Gerbermühle, Sachsenhausen, Frankfurt
Il teatro, Innenstadt, Potsdam
Kreiller’s – CAFE . BAR . RESTAURANT, Berg am Laim, München
Landgasthof Pleister Mühle, Münster
Landhaus Diedert, Wiesbaden
Leutewitzer Windmühle, Cotta, Dresden
Limani Restaurant, Neustadt-Süd, Köln
Lohengrins Wirtshaus & Bar, München
Marlin, Langenhorn, Hamburg
MataHambre, Eimsbüttel, Hamburg
MAXX am Möhnesee, Möhnesee, Soest
Nola’s am Weinberg, Mitte, Berlin
Oliveto, Zentrum, Bonn
Panorama Restaurant, Fellbach
Petriförder, Altstadt, Magdeburg
Restaurant C-Five, Innenstadt, Mannheim
Restaurant PURiNO (Hardter Wald), Mönchengladbach
Restaurant PURiNO (Schloss Rheydt), Mönchengladbach
Restaurant Schnitzelei, Charlottenburg, Berlin
Restaurant Stadtwirtschaft Freiberg, Freiberg
Restaurant und Parkcafé Forstbaumschule, Düsternbrook, Kiel
Restaurant Vierwasser, Fürstenfeldbruck
Restaurant Zur Golden Kron, Eschersheim, Frankfurt
RIOGRANDE, Kreuzberg, Berlin
Ristorante Cavallino, Eislingen, Göppingen
Sorgenfrei, Kerpen – Sindorf
Sankt Emmeramsmühle, Bogenhausen, München
Süllberg Market Restaurant Deck 7, Blankenese, Hamburg
Teneria Tapas und Bar, Waiblingen
Texas River Ranch, Leer
THE EAST Restaurant, Hanau
Vetro, Schüren, Dortmund
VillaVue, Werden, Essen
Wirtshaus Garbe, Plieningen, Stuttgart

Diese Liste ergebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die obigen Restaurants müssen Opentable Kunden mit Diners Card Bezahlmöglichkeit sein. Da fallen schon einmal die meisten vorab raus. Aber es ist ein Hinweis, auf schöne Orte!
Wir wünschen unseren Lesern viel Spaß draussen im Freien und freuen uns über Ihre Ergänzungen im Kommentarbereich!

Ralf Dohmeier

Von Hong Kong kommend nach Kanton – Zu Besuch bei Ralf Dohmeier – Deutscher Küchenchef leitet das spannendste kantonesiche Restaurant

Wenn man aus dem interessanten Hong Kong in die Industriestadt Kanton, oder wie sie jetzt heisst, Guangzhou, kommt, ist man ziemlich entsetzt. Downtown Guangzhou ist sehr chinesisch, die alte Neustadt ist ziemlich heruntergekommen. Nichts mit Hong Kong zu vergleichen, das nur eine zweistündige, sehr bequeme Bahnfahrt im Schnellzug entfernt ist.
Bis man in die Pearl River Neustadt gelangt. Hier sieht es aus, als ob sich Architekten einem Ideen Wettbewerb hingegeben haben und sich austoben durften und die wildesten Türme bauten. Unser Ziel ist das Penthouse Restaurant im 23. Stock des Grand Hyatt Hotel. Das war bis zum Regierungswechsel vor wenigen Monaten gesperrt. Nur für Funktionäre. Obwohl es im Hyatt Hotel liegt, gilt es als das beste kantonesische Restaurant Guangzhous. Geführt wird der gesamte Küchenbereich im Hyatt vom Hannoveraner Ralf Dohmeier.
Dohmeier, Vater zweier kleiner Kinder, war vorher lange Jahre in Taiwan im Hyatt, wo auch seine Frau herkommt. Sein Lieblingsrestaurant ist übrigens genau wie unseres, das Din Tai Fung in Taipeh. Siehe unsere Fotostrecke über das Din Tai Fung auf Facebook: www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123

Aber zurück nach Kanton. Gucken Sie sich die Fotostrecke auf Facebook an, was Dohmeiers chinesische Köche leisten. Und wir haben nur einen ganz kleinen Ausschnitt mitbekommen. Der Preis ist hier günstig: zu sechst zahlten wir knapp unter 300 Euro, also 50 pro Person (food only).
Übrigens, auch das westliche Restaurant Market Cafe ist ausgezeichnet. Unser franz. Kollege war dort zum Hummerbüffet, all you can eat, in extrem guter Qualität zum erstaunlich vernünftigen Preis, so Claude Minni von www.saga-bocusedor.com .

http://guangzhou.grand.hyatt.com/de/hotel/abridged/amenities.html

Petit Salon du Chocolat

Petit Salon du Chocolat in Neustadt an der Weinstraße

Er ist wie eine Wanderung durchs Schlaraffenland, der Besuch des Petit Salon du Chocolat im historischen Saalbau in Neustadt an der Weinstraße. Bereits zum siebten Mal öffnet die Plattform für alle Schoko-Freunde am 16. und 17. Februar ihre Pforten.

In diesem Jahr steht die Schokoladen-Messe ganz im Zeichen von 50 Jahren deutsch-französischer Freundschaft. Schokoladenkünstler aus beiden Ländern zeigen ihre süße Handwerkskunst in Vollendung. Ob Torten, Törtchen oder Pralinen, den süßen Versuchungen sind kaum Grenzen gesetzt. Zumal von den Träumen aus Schokolade auch genascht werden darf.

Informationen gibt es unter www.petit-salon-du-chocolat.de . Übernachtungs-Arrangements hält die Tourist-Information Neustadt an der Weinstraße bereit.

Info: Tel.: +49 (0)6321/9268-0, touristinfo(at)neustadt.pfalz.com, www.neustadt.eu

„Feigenwochen“ in ausgewählten Restaurants

Neustadt an der Weinstraße, 24.07.2012, Mit der zunehmend sonnigen Witterung hat in der Pfalz die Feigenernte begonnen: „An sonnigen Standorten hängen jetzt schon die ersten reifen Früchte an den Bäumen. Bei Pflanzen, die im Schatten stehen, dauert es noch einige Tage“, berichtet Eva Morgenstern von der Gartenakademie Rheinland-Pfalz beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Neustadt/Weinstraße. Die Experten erwarten in diesem Jahr ansehnliche Früchte, allerdings dürfte die Ernte insgesamt aufgrund erheblicher Frostschäden nicht so groß ausfallen. Etwa zwei Monate lang können in der feigenreichsten Region Deutschlands die exotischen Früchte geerntet und gekostet werden. Dazu lädt die Initiative Pfalz.Marketing zu „Pfälzer Feigenwochen“ in ausgewählten Restaurants und organisiert für den Handel mit den Früchten eine „Feigenbörse“ im Internet. Nach Angaben von Pfalz.Marketing wachsen im mediterranen Klima der Pfalz etwa 50.000 Feigenbäume und -sträucher, so viele wie nirgendwo sonst in Deutschland. Schätzungen zufolge werden jährlich etwa 80.000 Kilo Feigen geerntet. Die Früchte werden allerdings ausschließlich von der heimischen Gastronomie verarbeitet oder von Privatleuten verzehrt. Einen Handel im größeren Stil gibt es ebenso wenig wie einen erwerbsmäßigen Anbau.

Die recht hohen Niederschläge der vergangenen Wochen haben für die Liebhaber der Pfälzer Feigen auch eine gute Seite: An den Feigenbäumen und -sträuchern hängen große, schöne Früchte. Wie im vergangenen Jahr ist die Erntemenge infolge des strengen Winters vergleichsweise gering, denn viele Pflanzen sind erfroren. Sie treiben in diesem Jahr erst wieder aus dem Wurzelstock aus und bringen keinen Ertrag. Dort indes, wo die Pflanzen geschützt stehen, macht das Feigenparadies Pfalz seinem Namen alle Ehre: „Wenn jetzt mehrere heiße und sonnige Tagen hintereinander folgen, kann man zusehen, wie die Früchte reifen“, heißt es bei der Gartenakademie. Nach Angaben der Initiative Pfalz.Marketing dürfen sich die Liebhaber der Pfälzer Spezialität bis in den September hinein auf süße Feigen vom Baum freuen.

Restaurants, die aus den Feigen schmackhafte Gerichte bereiten, sind einfach zu finden: Unter der Adresse www.pfalz.de . stehen – neben einer Fülle von Informationen über Pfälzer Feigen – auch die Adressen von ausgewählten Restaurants, die sich an den „Pfälzer Feigenwochen“ von Pfalz.Marketing beteiligen. In diesem Jahr sind dies das „Restaurant Robichon“ in Frankweiler, „Weingut & Restaurant Kellers Keller“ in Ruppertsberg, „Gourmetrestaurant im Hotel Schloss Edesheim“ in Edesheim, „Cafe Konditorei Sixt“ in Neustadt, „Waldhotel Felschbachhof“ in Ulmet, „Gasthaus Zur Kanne“ in Deidesheim, „Waldhaus Wilhelm“ in Maikammer, „Restaurant Admiral“ in Weisenheim, „Kurparkhotel“ in Bad Dürkheim, „Gutshof Ziegelhütte“ in Edenkoben und das „Restaurant Alte Rebschule“ in Rhodt. Über einen „link“ zu dem teilnehmenden Restaurant können Interessenten weitere Informationen abrufen. Je nach Vegetationsverlauf enden die „Feigenwochen“ spätestens Mitte September.

Edesheimer WEINEXCHANGE

Wein richtig schmecken, vergleichen, genießen – Fokussorte 2012: Riesling

Die Edesheimer Winzerschaft bietet mit der WEINEXCHANGE echten Weinfreunden den fokussierten Vergleich an und öffnet jedes Jahr zu Frühlingsanfang die Höfe ihrer Mitglieder, um eine spezielle Rebsorte vorzustellen.

Die Einmalige Gelegenheit zum Vergleichen
Im Zentrum der Weinverkostung am 24. und 25. März 2012 steht in diesem Jahr die Rebsorte Riesling. Die Winzer laden Sie herzlichst dazu ein Weingenuss, Weinerfahrung und Geselligkeit miteinander zu verbinden. Schmecken Sie den Unterschied: Großes Holz, kleines Holz, Edelstahl, junge Reben, alte Reben und die Handschrift des Winzers. Darüber hinaus halten einige Winzerbetriebe neben einer Auswahl von Weinen aus ihrem Portfolio auch Rieslinge aus anderen interessanten Regionen für Sie bereit.

Ihr Weg zu uns
Edesheim ist über die Bahnlinie Landau-Neustadt hervorragend zu erreichen. Ab dem Bahnhof Edesheim können Sie die Weingüter problemlos zu Fuß entdecken. Eine Pendelbahn bringt Sie von 14:30-22:00 Uhr (sonntags von 11:00-18:00 Uhr) auch gerne von Hof zu Hof.
Ein Tagesticket inklusive Glas kostet 14 Euro, das Zweitagesticket 25 Euro.

Annika Strebel ist die 63. Deutsche Weinkönigin

Die neue Weinkönigin war einfach überwältigt. „Ich kann es gar nicht glauben“, sagte Annika Strebel. Die 23 Jahre alte Weinbaustudentin aus dem kleinen Ort Wintersheim in Rheinhessen ist die 63. Deutsche Weinkönigin. Damit kommt nach 1999 erstmals wieder eine Deutsche Weinkönigin aus dem größten deutschen Weinanbaugebiet.

Eine 80-köfpige Jury aus Politik, Medien und Weinwirtschaft wählte die junge Rheinhessin am Freitagabend in Neustadt an der Weinstraße zur höchsten Repräsentantin des Deutschen Weins. Ramona Sturm von der Mosel und Elisabeth Born aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut werden Annika Strebel als Deutsche Weinprinzessinnen unterstützen.

„Das ist ein großer Tag für den rheinland-pfälzischen Wein“, sagte Annika Strebel nach ihrer Wahl. Die 23-Jährige wusste schon als kleines Kind, dass sie Winzerin werden wollte. Zurzeit studiert sie Weinbau an der renommierten Fachhochschule Geisenheim. Als Genussmensch sammelt sie gerne Wildkräuter für die Küche oder baut ihre eigenen Kürbisse an. Dafür wird Annika im nächsten Jahr wenig Zeit haben: Auf rund 200 Terminen im In- und Ausland vertritt sie die deutsche Weinwirtschaft.

Unterstützt wird sie dabei von zwei Weinprinzessinnen. Die 22 Jahre alte Ramona Sturm kommt aus Moselkern und studiert Mathematik und Wirtschaft für das Lehramt. Die Tochter eines Nebenerwerbswinzers glänzte in der Vorausscheidung unter anderem mit der Erklärung, warum der Jahrgang 2011 so gut wird, und welche Begriffe auf den Weinetiketten besonders wichtig sind. Im Finale überzeugte sie dann in ihrer Bewerbungsrede mit ihrer Leidenschaft und ihrer Begeisterung, die sie für den deutschen Wein in die Welt hinaus tragen will.

Die 26 Jahre alte Elisabeth Born bezauberte die Jury mit ihrem natürlichen Charme. Die 26-Jährige ist bereits studierte Winzerin und arbeitet im Weingut ihrer Eltern in Höhnstedt mit. Ihr Großvater schenkte ihr den ersten eigenen Weinberg, auf dem sie, ganz innovativ, Sauvignon Blanc anbaut. Weinerfahrung sammelte sie außerdem in Neuseeland und in Südafrika – die Kombination aus Charme und Erfahrung macht Elisabeth zur perfekten Deutschen Weinprinzessin.
von links: Ramona Sturm (Mosel), Deutsche Weinkönigin Annika Strebel (Rheinhessen) und Elisabeth Born (Saale-Unstrut)
Drei neue Weinmajestäten: Prinzessin Ramona Sturm (Mosel), Deutsche Weinkönigin Annika Strebel (Rheinhessen) und Weinprinzessin Elisabeth Born (Saale-Unstrut).

Die Entscheidung fiel der Jury tatsächlich so schwer wie selten zuvor: Sechs junge Damen hatten sich im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße den kritischen Augen der Jury und von einem Millionenpublikum an den Fernsehern gestellt.

Die sechs Finalistinnen waren eine Woche zuvor in einer Vorausscheidung in Neustadt gekürt worden. Zur Wahl der Deutschen Weinkönigin treten jedes Jahr die Gebietsweinköniginnen der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete an. Die jungen Damen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren mussten dabei ein umfangreiches Spezialwissen über Weinbau und Weinmarketing beweisen. Annika Strebel bewies da schon, dass sie auch schwierige Fachfragen wie Blanc de Noir verständlich und fachkundig erklären kann.

Am Freitagabend dann glänzte die sympathische Blonde mit dem langen Zopf vor allem mit ihrem Charme, ihrer Spontanität und ihrer Natürlichkeit. Beim Erkennen der Aromen einer 2007er Riesling Trockenbeerenauslese überzeugte sie mit ihrem Wissen: Honig, reifer Pfirsich und Ananas wählte die Rheinhessin, und lag damit goldrichtig. Beim Darstellen von Weinfachbegriffen auf offener Bühne sorgte Annika dann für wahre Begeisterungsstürme: Sie „spielte“ Kronkorken und vor allem den Sexuallockstoff der Traubenwickler so überzeugend, dass der Saal hingerissen war.

„Ich habe ein wenig Ähnlichkeit mit der Loreley“, sagte Annika Strebel schließlich in ihrer fiktiven Bewerbungsrede vor Delegierten vom Mittelrhein. Sie werde aber „keine Märchen erzählen und keine Schiffe versenken, sondern mit Charme und Leidenschaft den deutschen Wein voran bringen.“ Und als sie zum Schluss sagte: „Wählen Sie heute mich zu Ihrer Deutschen Weinkönigin“, konnte die Jury nur zustimmen.

Um 22.05 verkündete DWI-Geschäftsführerin Monika Reule dann einem spannungsgeladenen Saal das Ergebnis: Die 63. Deutsche Weinkönigin heißt Annika Strebel. Die neue Weinmajestät ist damit die achte Deutsche Weinkönigin aus Rheinhessen.

MUNDUS VINI

Beim 11. Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI in Neustadt/Weinstraße stellen sich an den beiden kommenden Wochenenden 6.028 Weine aus 42 Ländern dem kritischen Qualitätsurteil einer internationalen Jury von Weinfachleuten.

273 professionelle Verkoster aus 48 Nationen werden beim Großen Internationalen Weinpreis MUNDUS VINI, der am letzten August- und ersten Septemberwochenende im Neustadter Saalbau stattfindet, über 6.000 Weine genau unter die Lupe nehmen.

„Wir haben mit 2010 ein ereignisreiches Weinjahr hinter uns und konnten dennoch einen moderaten Zuwachs bei den diesjährigen Einreichungen verzeichnen“, kommentiert Christoph Meininger, Geschäftsführer der MUNDUS VINI GmbH, die Zahl der Anstellungen. „Das beweist uns, dass sowohl Erzeuger als auch Importeure MUNDUS VINI als Plattform für ihr Qualitätsstreben und wichtiges Instrument zur Vermarktung nutzen.“

Auf Medaillen hoffen neben den großen Weinnationen Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich auch exotische Weinländer wie Mexiko, Tunesien und Marokko. Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs wurden in diesem Jahr sogar Weine aus Aserbaidschan eingereicht.

Mehr als 53 Prozent der in diesem Jahr eingereichten Proben sind Rotweine (3.247 Proben). Der Anteil der Weißweine (1.984) beträgt rund 33 Prozent. Ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr ist bei den Schaumweinen (470 Proben) zu verzeichnen. Außerdem sind Roséweine, Perlweine, Sherrys, Portweine, Likörweine und Blanc de noirs in dem Wettbewerb vertreten.

Die Verkostung der Proben erfolgt verdeckt und nach den strengen Richtlinien der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) und des internationalen Oenologenverbandes (UIOE). Unter den internationalen Juroren sind namhafte Weinexperten wie Einkäufer internationaler Warenhäuser, Fachhändler, Importeure, Oenologen und Weinjournalisten.

Die offiziellen Ergebnisse des Großen Internationalen Weinpreises MUNDUS VINI 2011 werden nach dem zweiten Verkostungswochenende bekannt gegeben.

Öffentliche Verkostungen der Siegerweine
Vom 11. bis 13. November 2011, können passionierte Weinliebhaber Siegerweine des 11. Großen Internationalen Weinpreises MUNDUS VINI auf der internationalen Weinmesse FORUM VINI in München selbst probieren. Am darauffolgenden Samstag, den 19. November 2011, sind dann die Türen des Saalbaus in Neustadt/Weinstraße von 12 bis 17 Uhr zur öffentlichen Verkostung der Siegerweine geöffnet.

1. MUNDUSvini Wein-Tourismus-Kongress in Neustadt/Weinstraße

Hochkarätige Referenten aus der Wein- und Tourismus-Branche beim 1. MUNDUSvini Wein-Tourismus-Kongress in Neustadt/Weinstraße

„Anpacken statt Abwarten“ ist das Thema beim 1. MUNDUSvini Wein-Tourismus-Kongress am 2. und 3. Februar 2011 in Neustadt/Weinstraße. Zum Kongress, der unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Wirtschafts- und Weinbauministers Hendrik Hering steht, haben sich eine Reihe namhafter nationaler und internationaler Experten aus der Wein- und Tourismusbranche angekündigt. Sie berichten über aktuelle Trends, Projekte und Visionen rund um das Thema Weintourismus.

Unter dem provokativen Titel „Trentino: Allzeit bereit?“ gibt Salvatore Ricciardi, Export-Manager der Winzergenossenschaft Mezzacorona, einen Einblick in die Unternehmensstrategie der Kooperative, in der der Tourismus seit langem eine wesentliche Rolle spielt. Inmitten einer der beliebtesten Ferienregionen Italiens gelegen bietet sie zu nahezu jeder Tageszeit Betriebsbesichtigungen an und generiert dadurch einen stetig wachsenden Umsatzanteil durch Direktverkauf.

Über die Einzelheiten des beliebten weintouristischen Angebots in Niederösterreich berichtet Hannes Weitschacher, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH.

Auch namhafte deutsche Winzer, darunter Roman Niewodniczanski (Weingut Van Volxem, Wiltlingen), Christian Ress (Weingut Balthasar Ress, Hattenheim), Dirk Würtz (Weingut Königsmühle, Gau-Odernheim) und Andreas Barth (Lubentiushof, Niederfell), der neben seinem eigenen Betrieb auch das Weingut von Günther Jauch (Weingut von Othegraven, Kanzem) führt, geben Einblick in ihre einzelbetrieblichen Strategien.

Interessenten können sich noch bis zum 24. Januar 2011 für den Kongress anmelden. Die Teilnahmegebühr für den zweitägigen Kongress inkl. Abendveranstaltung beträgt 289,- Euro zzgl. MwSt. pro Person.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mundusvini.de/kongress oder bei Zlata Seidel (Telefon: 06321 8908-1940, kongress@mundusvini.de).

Gute Weine für den guten Zweck

Einen guten Tropfen genießen und damit nicht nur sich sondern auch anderen etwas Gutes tun: Vom 14. bis 16. Januar 2011 können Weinliebhaber beim alljährlichen Weinverkauf des Meininger Verlags beides miteinander verbinden. Über 3.500 Weinpakete mit jeweils vier Flaschen stehen zum Verkauf bereit. Der Preis pro Paket beträgt zehn Euro. Bei den Weinen handelt es sich um Rückstellproben aus Themenverkostungen für die Weinzeitschriften des Meininger Verlags (Weinwirtschaft, Weinwelt, Sommelier Magazin) sowie des Großen Internationalen Weinpreises MUNDUSvini. Wer Glück hat, der findet in seinem Überraschungspaket auch einen MUNDUSvini-Siegerwein oder Champagner.

„Immer wieder hören wir von Teilnehmern der Aktion, wie interessant und spannend es ist, wenn sie das Paket öffnen und Weine entdecken, auf die sie sonst nicht aufmerksam geworden wären“, fasst Christoph Meininger, Geschäftsführer des Meininger Verlags, die Resonanz auf den Weinverkauf in den vergangenen Jahren zusammen.

Der Reinerlös des Weinverkaufs wird wie bisher zugunsten sozialer Projekte für Kinder in der Region gespendet.

Weinverkauf des Meininger Verlags:
Freitag, den 14. Januar 2011, 14 bis 17 Uhr
Samstag, den 15. Januar 2011, 10 bis 14 Uhr
Sonntag, den 16. Januar 2011, 10 bis 14 Uhr
Ort:

Hof des Meininger Verlags, Maximilianstraße 11, Neustadt/Weinstraße