Feinschmecker-Herbst in Galicien

Naturliebende Gourmets kommen beim Feinschmecker-Herbst in Galicien auf ihre Kosten. Die neunte Ausgabe des „otoño gastronómico“ vereint ländlichen Tourismus mit herausragender galicischer Küche. An der Aktion, die den Tourismus in den ländlichen Gegenden Galiciens fördern, die Entwicklung eines komplementären Angebots vorantreiben und die Saisonalität entzerren soll, nehmen insgesamt 89 ländliche Beherbergungsbetriebe teil. Sie verteilen sich auf die vier Provinzen der Region wie folgt: 27 in A Coruña, 22 in Lugo, 22 in Ourense und 24 in Pontevedra. Die Gäste haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Menüs, die exklusiv für diesen Anlass entworfen wurden und für die nur die besten Produkte der Saison Verwendung finden.

Bis zum 13. Dezember stehen den Touristen die folgenden gastronomischen Optionen zur Verfügung:
Das „Feinschmecker-Herbst-Menu besteht aus einer Vorspeise, erstem und zweiten Hauptgericht, Dessert, galicischem Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung sowie Kaffee oder Tee. Der Preis beträgt 30 Euro pro Person.

Das Paket „Otoño Gastronómico“ umfasst neben dem Genuss des Herbst-Menüs eine „ländliche“ Übernachtung einschließlich Frühstück an einem Freitag oder Samstag für nur 120 € für zwei Personen im Doppelzimmer und 80 € für eine Person im Einzelzimmer.

Das Angebot „Kulinarisches Herbst-Wochenende “ schließt zwei Menüs pro Person plus Unterkunft am Freitag oder Samstag ein. Der Preis beträgt 200 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer und 140 Euro für eine Person im Einzelzimmer.

Das Programm „Family Weekend Kulinarischer Herbst“ ist eine Option für Familien mit ein bis zwei Kindern bis zum Alter von 14 Jahren. Für Paare mit einem Kind kosten die Menüs und die Unterkunft 260 €, mit zwei Kindern 300 €.

Die Liste der teilnehmenden Landhotels und der exklusiven Menüs, die jeweils von ihnen angeboten werden, ist online abrufbar unter www.outonogastronomico2015.com.

Der ländliche Tourismus in Galicien konnte für den bisherigen Jahresverlauf einen Zuwachs um 20,8% bei der Anzahl der Reisenden und 15,6% bei den Übernachtungszahlen verzeichnen. Die Auslastung erhöhte sich um fast zwei Prozentpunkte.

Viele Kids ernähren sich falsch

Viele Kids ernähren sich falsch

Immer mehr Kinder und Jugendliche sind in Deutschland zu dick. Jedes neunte Kind hat nach eigenen Angaben bereits eine Diät hinter sich, 4% noch vor sich und 28% der Kids im Alter von 10-15 Jahren achten nicht darauf was und wie viel sie essen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.

Die Erhebung unter 607 Internetkids im Alter von 4-15 Jahren ergab weiterhin, dass Kinder am liebsten Pasta (41%), Pizza (21%) und Pommes (10%) auf die Gabel bekommen. Dazu trinken sie vorzugsweise Cola (25%), Brause (22%), Wasser pur (17%) oder gemixt mit Apfelsaft (15%). Zwischen den Mahlzeiten darf es gern mal Eis (59%), Fruchtgummi (56%) und ebenso gern auch gesundes Obst (56%) sein. Letzteres wird erfreulicherweise von den Meisten (56%) mindestens täglich, Süßigkeiten hingegen seltener als täglich (55%) gegessen. Für den Großteil (73%) der Youngsters gilt, dass sie sich zumindest ausgewogen ernähren, d.h. sie essen wenigsten genauso häufig Obst wie Naschkram. Gut jeder Vierte (27%) futtert jedoch öfter Süßes und Salziges als Vitaminhaltiges. Deshalb macht es auch Sinn, dass 59% der Kids zu Hause stets fragen müssen, wenn sie naschen möchten und auch dann nur eine bestimmte Menge nehmen dürfen. Sofern solche Regeln zu Hause gelten, hält sich die eine Hälfte der Kinder immer brav daran, die andere Hälfte versucht mehr oder weniger heimlich an mehr zu kommen. Hierbei gilt: Je jünger die Befragten sind, desto mehr ist Mamas und Papas Wort auch Gesetz (Ich halte mich immer an die Regeln: 4-9 Jahre: 59%, 10-13 J: 44%, 14-15 J: 33%).

Gourmet-Messe Schlaraffia

Ab heute kann in Weinfelden (Thurgau, CH) wieder degustiert und probiert werden. Die neunte Auflage der Wein- und Gourmet-Messe Schlaraffia öffnet um 16 Uhr ihre Tore. 130 Aussteller präsentieren sich bis am Sonntag den Besuchern. Die Macher der TV-Sendung «Bauer sucht Frau» werden Ausschau nach potentiellen Kandidaten halten

*
Über 130 Aussteller in zwei Ausstellungshallen
*
Edle Weine aus der Schweiz und der ganzen Welt
*
Spezialitäten und Gourmetprodukte aus nah und fern
*
Schlaraffia-Showküche: Stars und spannende Koch-Duelle
*
Gourmetmarkt: Feine Delikatessen aller Art
*
Accessoires rund ums feine Essen
*
Gastregion Dreibündenstein/Schanfigg
*
Erstklassige Veranstaltungen
*
Schlaraffia-Diners: Die beliebten Themen-Abende in den Partner-Restaurants im Zentrum Weinfeldens
*
Messe-Restaurant und gemütliche Schlaraffia-Lounge

www.schlaraffia-messe.ch

Myer’s Hotel Berlin in die Precise Hotel Collection aufgenommen

Myer’s Hotel Berlin in die Precise Hotel Collection aufgenommen

Ein weiteres Schmuckstück ergänzt seit Februar die Precise Hotel Collection. Das Myer’s Hotel Berlin gilt in der Film- und Kunstszene als Geheimtipp unter den Privathotels der Hauptstadt und ist das neunte Haus der jungen Hotelgruppe.

„Ein spannenderes Haus kann ich mir für unseren Auftakt in Berlin nicht vorstellen“, sagt Ron Ben-Haim, Gründer und Eigentümer der Precise Hotel Collection. Seit dem 1. Februar ist das privat geführte Myer’s Hotel Berlin ein Mitglied der Precise Hotel Collection. Es ist das neunte Haus der jungen Hotelgruppe und deren erstes Hotel in der Hauptstadt. Das Myer’s, wie es viele kurz nennen, wird unter Prominenten aus der Film,- Theater und Kunstszene als Geheimtipp gehandelt. „Die private Atmosphäre und das Flair in dem für den In-Bezirk Prenzlauer Berg so typischen neoklassizistischem Gebäude werden wir unbedingt erhalten“, verspricht Ben-Haim. Um das Hotel jedoch in den Vier-Sterne-Plus-Standard zu heben, wird kräftig in den Um- und Ausbau investiert. „Denn in der First-Class-Kategorie lässt sich das Haus am besten international vermarkten“, so Ben-Haim. In der ersten Ausbauphase, die im April dieses Jahres startet, sollen zusätzliche 13 Zimmer zu den jetzt 56 Doppelzimmern und Suiten kommen. Im zweiten Umbauschritt wird die für Berliner Gebäude so charakteristische Vorder- und Hinterhausbauweise weiter hervorgehoben, eine Bar integriert und das heutige Frühstücksrestaurant durch einen Wintergarten zu einem ganztägigen Restaurant erweitert. „Wer demnächst hier beim Frühstück von seiner Morgenzeitung aufblickt, schaut in unseren wunderschönen Garten“, sagt Ben-Haim. Last but not least werden im Logisbereich die Standardzimmer und Bäder umfassend renoviert und komplett neu ausgestattet.

Das Privathotel im Prenzlauer Berg
Das Precise Myer’s Berlin befindet sich wenige Minuten von Alexanderplatz und Fernsehturm entfernt in einer ruhigen Straße des angesagten Szenebezirks Prenzlauer Berg mit seinen hippen Designerläden, Bühnen und Gallerien sowie den unzähligen Bars, Cafés und Restaurants. Das Privathotel befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und besticht durch edle Holzböden, hohe Stuckdecken, ausgesuchte Textilien und Tapeten sowie eine geschmackvolle Möblierung. Demnächst werden moderne Kunstwerke sowie der als Bar und Restaurant fungierende Wintergarten interessante Kontraste dazu bilden. Bedingt durch die Architektur des 1873 erbauten Gebäudes unterscheiden sich die 56 geschmackvoll eingerichteten Zimmer in Größe und Ausstattung. Extra Wohnkomfort auf Luxusniveau bieten die fünf großzügigen Suiten mit zwei Bädern und edler Ausstattung und sehr individuellem Design. Der Gelbe Salon bietet für bis zu 50 Frühstücksgästen Platz und in der mit Parkett und edlen Teppichen ausgelegten Lobby-Bar laden kleine Sitzgruppen im Havanna-Stil zu Cocktails, klassischer Musik oder softem Jazz ein. An warmen Tagen und Abenden finden sich im hoteleigenen Garten und auf der Sommerterrasse lauschige Plätzchen für erholsame Minuten im Freien. Der mit einem großen Glasdach versehene Innenhof ist Ort wechselnder Kunstausstellungen und dient den Hotelgästen als Treffpunkt und Lounge. Für Tagungen, Seminare und private Feiern bietet das Precise Myer’s Berlin die passenden Räumlichkeiten für bis zu 120 Personen. Entspannung finden die Gäste des Hotels demnächst in der Saunakatakombe. Für körperliches Wohlbefinden sorgen hier die finnische Trockensauna, eine Infrarot-Kabine sowie das Dampfbad und eine Erlebnisdusche.

Precise Hotel Collection
Friedrichstraße 185
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 7202256-51
Fax: +49 (0)30 / 7202256-99
E-Mail: presse[at]precisehotels.com
Internet: www.precisehotels.com

Colombo Marathon wird immer beliebter

Anfang des Monats ging in Sri Lankas Hauptstadt der neunte Colombo Marathon zu Ende. Unter den Frauen waren die Kenianerinnen Everline Kimwei und Oruke Olpher am schnellsten. Unter den Männern machten die Einheimischen das Rennen. Sie belegten die ersten drei Plätze des Wettlaufs. Besonders erfreulich: unter den Teilnehmern finden sich immer mehr Läufer aus dem Ausland, was die Veranstalter auf die höheren Preisgelder, verliehen durch Sri Lanka Tourism, zurückführen.

Mehr Infos: www.srilankamarathon.org

Neue Budapest Anbindung

Neue Budapest-Anbindung hebt ab

Ab kommenden 26. Oktober verbindet erstmals die Low-Cost-Airline Wizz Air das Ruhrgebiet mit der ungarischen Metropole. Aufgenommen zum dann startenden Winterflugplan 2008/9 wird die Verbindung dreimal wöchentlich bedient. Flüge des ungarischen Billigfliegers sind One Way bereits ab 29,99 Euro inklusive Steuern und Gebühren buchbar. Hinzu kommen Extragebühren etwa für aufgegebenes Gepäck (7,50 Euro pro Gepäckstück und Strecke bei Onlinebuchung).

Die Budapest-Route wird die neunte Wizzair-Strecke ab Dortmund sein – nach Bukarest, Cluj (in Siebenbürgen), Danzig, Kattowitz, Poznan (Posen), Sofia, Warschau und Wroclaw (Breslau).

Informationen und Buchung unter www.wizzair.com.

Diabetes als globale Epidemie

Jeder fünfte Fiji-Insulaner und jeder neunte Deutsche leidet an
Zuckerkrankheit

Jeder fünfte Bewohner der
Fiji-Inseln leidet nach einer aktuellen Studie an Diabetes. Das
Dramatische an dem Studienergebnis, das der Mediziner Wahid Khan beim
16. Jahrestreffen der Praktischen Ärzte von Fiji vorgebracht hat, sei
die hohe Zahl an unbehandelten Fällen. Nach Angaben der Tageszeitung
FijiTimes http://www.fijitimes.com müssen viele Bewohner, die schlechte
oder unzureichende medizinische Versorgung genießen, mit einer möglichen
Amputation von Gliedmaßen rechnen.

Einer der Gründe dafür, dass die Zahl an Diabetes gerade in den Ländern im Südpazifik so hoch sei, liege in den verwestlichten
Ernährungsgewohnheiten. Dass es allerdings auch in Europa einen
dramatischen Anstieg von Diabetes gibt, bestätigt Hans Hauner vom Else
Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin am Klinikum rechts der
Isar in München http://www.wzw.tum.de/ernaehrungsmedizin . Im Gesundheitsbericht Diabetes 2008, der vom Nationalen
Aktionsforum Diabetes http://www.nafdm.de und von der Deutschen Diabetes
Union http://www.diabetes-union.de herausgebracht wurde, beschreibt
Hauner die derzeitige Lage in Deutschland. „In den vergangenen vier
Jahrzehnten wurde eine kontinuierliche Zunahme der Betroffenen
registriert“, bestätigt der Experte. 2001 waren 6,9 Prozent der
Deutschen wegen einer Zuckerkrankheit in Behandlung, 2004 waren es
bereits 7,6 Prozent. „2006 rechnet man mit einem Anteil von 8,6 Prozent
der Gesamtbevölkerung“, so der Mediziner. Erfasst sind in der Zahl
sowohl Diabetes-1- als auch der Diabetes-2-Typ.

Beunruhigend ist allerdings der Anstieg von Diabetes-1-Erkrankungen
unter Kindern und Jugendlichen. Beobachtungsstudien in Baden-Württemberg
und in Nordrhein-Westfalen haben ergeben, dass die Zahl jährlich um vier
bis fünf Prozent zunehme, so Hauner. „Woran das liegt, ist nicht ganz
klar und auch schwer einzuordnen“, räumt Hauner ein. Einerseits sei die
Ernährung sicherlich ein Faktor, umgekehrt spiele jedoch auch die
genetische Disposition eine wichtige Rolle. Ähnliche Zahlen und
Entwicklungen könne man auch in anderen europäischen Staaten
feststellen.

Als hoch schätzt Hauner aber auch die Dunkelziffer von
Diabetes-Typ-2-Patienten ein. „Da diese Erkrankung am Anfang schleichend
ist und keine nennenswerten Symptome auftreten, ist es schwierig sie
einzuordnen.“ In einer Untersuchung der Region Augsburg sind Forscher
sogar zum Schluss gekommen, dass in der Altersgruppe zwischen 55 und 74
Jahren auf jede Person mit bekanntem Diabetes eine Person mit bis dahin
nicht diagnostizierter Zuckerkrankheit komme. Die Studie hat auch
ergeben, dass 16 Prozent zusätzlich eine frühe Störung des
Zuckerstoffwechsels haben, die heute als Prädiabetes bezeichnet wird.
Hauner rät daher zu einer regelmäßigen medizinischen
Kontroll-Untersuchung. „Besonders Überernährung und Übergewicht gelten
als Hochrisikofaktoren. Treten zum Übergewicht auch noch die Erbanlagen
auf, ist das Problem ernst“, so der Fachmann. Mit der Einhaltung des
Gewichts lasse sich jedenfalls ein Typ-2-Diabetes hinausschieben.

Eine WHO-Studie zum Thema „Fettsucht und Übergewicht“ hat im Vorjahr
deutlich gezeigt, dass in der Südsee die weltweit dicksten Menschen
leben. Trauriger Weltmeister ist die Inselrepublik Nauru, auf der 94
Prozent der Einwohner übergewichtig sind. In den Federated States of
Micronesia, im Königreich Tonga und auch auf den Cook Inseln scheint es
allerdings nicht viel besser auszusehen. Wolfgang Weitlaner

Expedition auf den Aconcagua – einer der „Seven Summits“

Er ist einer der legendären „Seven Summits“ der sieben Kontinente: der Aconcagua. Der höchste Berg Amerikas mit knapp 7.000 Metern ist eine echte Herausforderung auch für erfahrene und konditionsstarke Bergsteiger.

Wikinger Reisen bietet eine 26-tägige Expeditionsbesteigung in seinem Trekking-Katalog an. Zur Akklimatisation gibt es gleich noch einen Gipfelsturm dazu: In der Vorbereitungsphase geht es auf den „König der Anden“, den chilenischen Plomo.

Der Aconcagua gilt zwar als „technisch leichter“ Berg, aber der extrem niedrige Druck auf exakt 6.959 Metern und wechselnde Witterungsverhältnisse sind nicht zu unterschätzen.

Auf die erfolgreichen Bezwinger wartet eine unvergessliche Fernsicht auf die Anden, bis in die argentinische Pampa und weit nach Chile hinein. Unterwegs beeindrucken riesige, bis zu zehn Kilometer lange Gletscher.

Wikinger Reisen wählt mit seinen kleinen Gruppen, acht bis höchstens zwölf Teilnehmer, die klassische Route über die Nordseite und das Basislager Plaza de Mulas. Es bietet für den Bedarfsfall einen medizinischen Notfallservice, Strom und Versorgungsmöglichkeiten.

Die Expeditionsbesteigung dauert insgesamt 26 Tage, der dritte bis neunte Reisetag dienen der Höhengewöhnung. Danach geht es weiter Richtung Basislager und über die Höhenlager Nido del Condor und Refugio Berlin Richtung Gipfel. Bis zum 12. Tag sind Lasttiere dabei, danach wird das komplette Gepäck selbst getragen.

Wer mitlaufen möchte, benötigt den Nachweis seiner Touren der letzten drei Jahre und ein aktuelles ärztliches Attest, das seinen guten Gesundheitszustand bescheinigt.

Reisepreis: 26 Tage ab 3.948 Euro
Reisetermin 2007: Dezember 2007

www.wikinger.de

Autofahrer beim Thema Sicherheit inkonsequent

Deutsche Autofahrer lassen beim Thema Sicherheit Konsequenz vermissen. Das hat ein Mehrjahresvergleich von repräsentativen Meinungsumfragen im Auftrag der Continental AG, Hannover, ergeben. Zwar sind stabil 90 Prozent der Meinung, dass Sicherheit im Auto wichtiger ist als Komfort. Sprachen sich im Jahr 2002 aber noch rund 72,5 Prozent der von TNS-Infratest Befragten dafür aus, Sicherheitstechnik wie ABS oder das Antischleuder-System ESP gesetzlich vorzuschreiben, waren es Ende 2004 nur noch 67,3 Prozent. Vertraten vor drei Jahren noch 67,8 Prozent die Meinung, dass Elektronik künftig auch gegen den Willen des Fahrers eingreifen soll, um so Unfälle zu verhindern, ist die Zahl bis Ende vergangenen Jahres auf 61,1 Prozent zurück gegangen.
„Wir betrachten den Trend dieser Aussagen mit einer gewissen Sorge. Es wäre ein fataler Irrtum zu glauben, der langjährige Positivtrend in den Unfallstatistiken ließe sich ohne die immer bessere und umfassendere Sicherheitstechnik der Fahrzeuge fortsetzen“, betonte Continental-Vorstandsmitglied Dr. Karl-Thomas Neumann, verantwortlich für die Division Automotive Systems, die innovative Sicherheitstechnologie entwickelt und für alle führenden Automobilhersteller weltweit produziert. „Immer intelligentere und bessere Sicherheitssysteme können viel frühzeitiger kritische Fahrsituationen erkennen und vermeiden helfen, als dies selbst routinierte und reaktionsschnelle Autofahrer je könnten.“

Neumann verwies auf Studien zum Beispiel zur Wirkung von ESP: „Eine Untersuchung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA kommt zu dem Ergebnis, dass das Risiko tödlicher Unfälle mit ESP in Pkw um 30 Prozent und in so genannten SUVs um 63 Prozent gesenkt wird. Diese Studie geht davon aus, dass eine Ausstattung aller Fahrzeuge in den USA mit ESP jährlich rund 7.000 Menschen das Leben retten und volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 35 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen würde. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch andere Untersuchungen in Europa, Japan und den USA.“

Das sieht auch Dr. Peter Hupfer, Vorstandsvorsitzender von TÜV Süd, so: „Ohne innovative Sicherheitstechnik gäbe es viel mehr fatale Unfälle auf unseren Straßen. Deshalb ist es auch wichtig, dass ihre Funktionalität im Verkehrsalltag dauerhaft sichergestellt ist. Es wäre sehr bedenklich, wenn die aktuelle Sparmentalität auf das sensible Thema Sicherheit übertragen wird. Wenn derzeit mit 12,8 Prozent jeder Neunte beim Erwerb eines Neu- oder Gebrauchtwagens für einen günstigeren Preis an der Sicherheitsausstattung Abstriche in Kauf nehmen würde, birgt das große Gefahren“, stellte Hupfer fest.

Deutliche Unterschiede werden zu diesem Thema bei den Aussagen von Männern und Frauen sichtbar: Während 15,8 Prozent der Männer zu Lasten der Sicherheitsausstattung beim Autokauf sparen würden, sind es 9,9 Prozent bei den Frauen. Klar beeinflusst werden die Antworten durch die Einkommenshöhe: Bei Befragten mit bis zu 1.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen würden rund 20 Prozent an Sicherheit sparen. Aber auch bei Nettoeinkommen über 2.500 Euro sind es 8,5 Prozent. Auffällig sind regionale Unterschiede: In Baden-Württemberg würden 20 Prozent an Sicherheit sparen, in Bayern 16 Prozent, dagegen in den ostdeutschen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen nur rund 8 Prozent.

TNS-Infratest hat im Auftrag der Continental AG 2002, 2003 und 2004 zum Jahresende jeweils rund 1.000 Autofahrer zu verschiedenen Aspekten der Sicherheit im Straßenverkehr befragt. Die Studie zum aktuellen Kaufverhalten wurde Mitte Mai diesen Jahres erhoben.