„Kill an Orang-Utan – have a KitKat“

Affe, Urwald

Süsswarenhersteller benutzen Palmöl aus Orang-Utan Dschungel! Undercover-Untersuchungen zeigten, dass die großen Schokoladenmarken Nestlé, Mars, Mondelēz und Hershey gegen ihre eigenen Richtlinien verstoßen, indem sie weiterhin aus Tieflandregenwäldern des indonesischen Leuser Ecosystems einkaufen.

Nestle – bei jeder Schweinerei dabei!
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Ernährungsstudie 2019 – 10 Jahresvergleich

Wenn die gesunde Ernährung einen Feind hat, dann heisst er sicher Nestle. Der Schweizer Konzern steht für skrupellose Gewinnmaximierung auf Kosten der Gesundheit seiner Kunden. Aber es gibt auch die Guten bei Nestle, die forschen und teilen. So hat Nestle das Ernährungsverhalten der Deutschen der letzten 10 Jahre untersuchen lassen und teilt die Erkenntnisse mit uns. Wollen wir hoffen, dass Nestle sich läutert!

Nestle Logo
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Plastiksünder Coca-Cola, Nestlé und Danone

Deutsche Umwelthilfe fordert wiederverwendbare Mehrwegflaschen und Pfandsysteme statt umweltschädlichem Einwegirrsinn

Erstmals legen Coca-Cola, Nestlé und Danone offen, wie viel Plastik sie verbrauchen – Zahlen entlarven die Getränkeriesen als hauptverantwortliche Akteure für die Verschmutzung der Umwelt mit Plastikverpackungen – Weltweit von Coca-Cola pro Jahr verbrauchte Menge Kunststoff entspricht dem Jahresverbrauch von Plastikverpackungen in ganz Deutschland – Nestlé und Danone boykottieren gesetzliche Mehrwegquote von 70 Prozent und Coca-Cola zieht sich weiter aus dem deutschen Mehrwegsystem zurück – DUH fordert konsequente Umstellung auf wiederverwendbare Mehrwegflaschen

Coca Cola Plastikmüll
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Baci kommt nach Deutschland

Baci ist lecker und die Nummer Eins Geschenk-Praline in Italien. Baci ist  Haselnusscreme mit knusprigen Haselnusssplittern, gekrönt mit einer ganzen, erlesenen Haselnuss und umhüllt von dunkler, samtiger Schokolade. Edel wie die Praline selbst ist auch ihre Herkunft: Baci stammt aus dem alt-italienischen Perugia – und wird dort seit 1922 nach traditionellem Rezept hergestellt.

Baci Praline – leider von Nestle

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Fördern Fertiggerichte Multiple Sklerose?

Die Ursache, wieso sich bei Multipler Sklerose das Immunsystem gegen die eigenen Nervenzellen wendet, ist bisher noch nicht geklärt. Aber es wird vermutet, dass wahrscheinlich eine Kombination aus Genetik und Umweltfaktoren einen Einfluss darauf hat.

In den vergangenen Jahren wurde als einer dieser Einflüsse immer wieder die Ernährung diskutiert. Was wir essen könnte sowohl auf die Entstehung als auch auf den Verlauf einer MS-Erkrankung Einfluss haben. In den letzten Jahrzehnten hat in bestimmten Teilen der Welt die Zahl an MS-Patienten deutlich zugenommen. Die Zunahme ist so stark, dass sie sich nicht nur durch verbesserte Diagnostik erklären lässt. Bei der Betrachtung, worin sich Länder mit einer Zunahme an MS-Diagnosen von anderen Ländern unterschieden, kamen die Forscher auf die Ernährung. Im Blick hatten sie dabei Fertigprodukte und Fast Food. Könnte die durch solche Produkte erhöhte Aufnahme von Salz zum Entgleisen des Immunsystems beitragen?

Fertiggerichte

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Nestle sucht den besten Hobbygriller

Deutschlands ultimativer Wettbewerb für alle Hobby-Griller will’s wissen: THOMY und der Netto Marken-Discount suchen die „Grill-Giganten 2015“! Bei diesem Wettbewerb tritt ein Frauen-Team gegen ein Männer-Team an. Ab sofort kann sich jeder Hobby-Griller für eines der beiden Teams unter www.grill-giganten.de bewerben. Bewerbungsschluss ist der 13. Juni 2015. Die besten Kandidaten werden zum Casting Anfang Juli in eine außergewöhnliche Location nach Frankfurt am Main eingeladen. Die jeweils besten Frauen und Männer lösen dort ein Ticket für den Grill-Kampf der Geschlechter Mitte Oktober in Hamburg.

Grillen ist eines der liebsten Hobbys der Deutschen – sie tun es auf dem Balkon, im Garten, am Strand und auf der Wiese im Park. 83 Prozent der Deutschen halten sich sogar für Experten rund um den Grill, wobei unter den selbsternannten Experten vor allem Männer zu finden sind. Rund 90 Prozent der deutschen Männer sind der festen Überzeugung, sie besäßen das ultimative Know-How rund ums Thema Grillen. Doch beim Wettbewerb der Grill-Giganten konnten in den vergangenen vier Jahren schon zwei mal die Frauen überzeugen, genauso oft wie die Männer.

Kinderlebensmittel

Kinder sind auch für Lebensmittelproduzenten eine attraktive Zielgruppe. Im lukrativen Wettstreit um die kleinen Konsumenten investieren viele Hersteller massiv in Werbung und Marketingmaßnahmen. Doch was bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher, wenn sie „Kinderlebensmittel“ kaufen? Der VKI geht der Frage derzeit in einem eigenen Themenschwerpunkt nach und nimmt stichprobenartig verschiedene Produktgruppen unter die Lupe. Für die Oktoberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT wurden Wurst, Zerealien und Käse getestet. Das Ergebnis: Viele der geprüften Produkte sind mit Vitaminen und Mineralstoffen versetzt – auch solche mit hohem Fett- oder Zuckergehalt. So soll vor allem Eltern suggeriert werden, die angebotenen Waren seien besonders gesund. Gleichzeitig sind Kinderlebensmittel in der Regel hoch verarbeitet und teuer im Vergleich zu Produkten, die nicht speziell für Kinder gedacht sind.
Alle Testergebnisse im Detail gibt es online unter www.konsument.at sowie ab sofort im Oktober-KONSUMENT.

Frühstückszerealien – bis zu einem Drittel aus Zucker
Die Werbung für Zerealien verspricht oft ein gesundes Frühstück dank vieler Vitamine und Mineralstoffe. Diese sind allerdings – wie z.B. in den Cookie Crisps „Schoko-Knusper-Kekse“ von Nestlé – künstlich zugesetzt und keineswegs natürlich in den Produkten enthalten. Solche speziell mit Nährstoffen angereicherten Lebensmittel werden zur Ernährung von Kindern aus gesundheitlicher Sicht nicht benötigt. Grundsätzlich kann und sollte der Bedarf über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Mischkost abgedeckt werden.
Darüber hinaus bewirbt Nestlé sein Produkt auch mit einer „Vollkorngarantie“: „Deshalb sind alle Nestlé Cerealien nicht nur unwiderstehlich lecker, sondern enthalten immer auch mindestens 30 Prozent Vollkorngetreide“, heißt es dazu von Seiten des Unternehmens. Wirft man allerdings einen Blick auf die Zusammensetzung, so zeigt sich, dass das vermeintlich gesunde Vollkornprodukt zu 23,5 Prozent aus Zucker besteht. Noch höher ist der Zuckeranteil bei den Nugat Bits von Knusperone (33,9 Prozent) und den Kellog’s Smacks (41,6 Prozent). Als tägliche Frühstücksmahlzeit für Kinder ist damit keines der geprüften Produkte geeignet.

Wurstwaren als „Beitrag für die gesunde Ernährung“
Auch das Angebot an kinderspezifischen Fleisch- und Wurstwaren hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Insgesamt unterscheiden sich die Produkte dabei hauptsächlich durch einen erhöhten Preis, eine kindgerechte Aufmachung und die entsprechende Werbung von herkömmlichen Produkten. Zwei der geprüften Wurstwaren, die Mini Leberwurst und Mini Salami von Ferdi Fuchs, wurden dabei auch mit diversen Vitaminen und Mineralstoffen angereichert, die sie gesünder erscheinen lassen, als sie sind. Beide Produkte bestehen zu einem Großteil (33,1 Prozent bzw. 31,7 Prozent) aus Fett.

Trotz des ungünstigen Nährwertprofils wirbt Ferdi Fuchs intensiv mit gesundheitsbezogenen Aussagen: „Vitamin B 6 trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“, heißt es etwa auf der Packung der kindgerechten Mini Leberwurst. Auch die Mini Salami verspricht eine gesundheitsfördernde Wirkung u.a. durch Folsäure: „Folsäure trägt zur Verringerung der Müdigkeit bei“ ist auf dem Produkt zu lesen.
Mit einer Mischung aus Werbung und Spiel wenden sich die Anbieter dabei auch direkt an die Kleinsten. So bietet etwa Kiri auf seiner Webseite eine breite Auswahl putziger Bilder, Spiele und Rezeptideen rund um Schmelzkäse. Problematisch ist das deshalb, weil Kinder bis zu einem Alter von 6-8 Jahren noch nicht zwischen Werbung und Inhalt unterscheiden. Auch Beigaben wie Comicfiguren und Sticker sind in vielen Produktgruppen verbreitet.

Fazit:
Kinder brauchen keine Kinderlebensmittel. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung versorgt sie mit allen Nährstoffen, die sie benötigen. Dennoch werden in der Werbung auch ungesunde Produkte nach wie vor als „nahrhaft“ und „wertvoll“ darstellt. Selbstverpflichtungen der Hersteller, solche an Eltern und Kinder gerichtete Werbung zu beschränken, haben bisher kaum praktische Wirkung gezeigt.

Max Boller

Das Institute of Culinary Art beruft Max Boller, Geschäftsführer Nestlé Professional, in den Vorstand.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Nestlé Professional verfügt über langjährige Erfahrungen in der Food Service Branche. Mit einer soliden handwerklichen Ausbildung, die durch ein internationales Management-Studium ergänzt wurde, einem Auslandsaufenthalt in Singapur und einer Zwischenstation im Handel, weiß Max Boller, wie wichtig der Faktor Mensch ist und dass der Mensch im Mittelpunkt der betrieblichen Tätigkeiten steht und auch weiter stehen wird.

In seiner Funktion als Vorstand des Institute of Culinary Art wird er dafür Sorge tragen, dass Industrie und Gastronomie gemeinsame Wege auch in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gehen und setzt auf qualifizierte Netzwerke wie das ICA.

„Wir als industrielle Partner der Gastronomie“, so Boller, „können mit dem Institute of Culinary Art vieles bieten, um in der Branche auch morgen noch hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu haben. Gleichzeitig brauchen wir als Industrie ein solches Netzwerk, um selbst immer wieder unsere Belegschaft up-to-date zu halten und neue Mitarbeiter zu finden und zu qualifizieren.“

Maximal 10% Zucker in Frühstücksflocken

Kinder-Frühstücksflocken: Real und Hipp nehmen ihre größten Zuckerbomben vom Markt – foodwatch fordert gesetzliche Zuckergrenze

Die Supermarktkette Real und der Babynahrungshersteller Hipp haben umstrittene Frühstücksflocken für Kinder vom Markt genommen. Real räumte seine „Drachen Honeys“ aus den Filialen und will zudem „möglichst zeitnah“ den Zuckergehalt weiterer Sorten senken, Hipp stellte die Produktion seiner Kinder-„Knusperflakes“ ein. Bei einem Marktcheck der Verbraucherorganisation foodwatch im September 2012 hatten die Produkte schlecht abgeschnitten: Die „Drachen Honeys“ lagen mit 45 Gramm Zucker pro 100 Gramm auf dem dritten Platz im Ranking der zuckrigsten Flocken für Kinder, auch die drei Hipp-Produkte belegten mit einem Zuckergehalt zwischen 34 und 41 Prozent vordere Plätze. „Die ersten als Kinder-Müsli getarnten Süßigkeiten sind jetzt aus den Regalen verschwunden. Nestlé, Kellogg’s, Aldi und Co. sollten sich an Real und Hipp ein Beispiel nehmen“, erklärte Anne Markwardt, Kinderlebensmittelexpertin bei foodwatch. „Doch noch immer sind mehr als 90 Prozent der Frühstücksflocken für Kinder wahre Zuckerbomben. Damit sich alle Produkte verbessern, brauchen wir eine gesetzliche Zuckergrenze: Nur noch solche Frühstücksflocken, die maximal 10 Prozent Zucker enthalten, dürfen an Kinder vermarktet werden.“

Ein Marktcheck von foodwatch hatte im September 2012 gezeigt, dass fast ausnahmslos alle Flocken, die gezielt für Kinder vermarktet werden, überzuckert sind und nicht die Ansprüche an ein kindgerechtes Frühstück erfüllen. In jeder zweiten Packung im foodwatch-Test steckten mindestens 30 Prozent Zucker. Nicht einmal 6 Prozent der 143 untersuchten Produkte wiesen einen Zuckergehalt von unter 10 Prozent auf. Hipp hatte foodwatch kurz vor Veröffentlichung des Marktchecks mitgeteilt, seine Kinder-Frühstücksflocken vom Markt nehmen zu wollen. Zum 30. Oktober lief die Produktion der „Knusperflakes“ aus. Ebenfalls Ende Oktober strich die Supermarktkette Real die „Drachen Honeys“ aus ihrem Flocken-Sortiment. Andere Real-Kinderprodukte, wie etwa die „Bärigen Schoko-Flakes“ mit 28 Prozent Zucker, liegen hingegen weiter in den Regalen.

„Einige Lebensmittelhersteller reagieren auf die öffentliche Kritik – aber längst nicht alle“, sagte Anne Markwardt. „Damit alle Hersteller aufhören, Kindern Süßigkeiten als ausgewogene Lebensmittel unterzujubeln, brauchen wir gesetzliche Vorgaben für Kinderlebensmittel: Unausgewogene Produkte wie überzuckerte Frühstücksflocken dürfen nicht länger als geeignet für Kinder dargestellt und mit Comicfiguren oder Spielzeugbeigaben für Kinder attraktiv gemacht werden.“ Die sogenannten ,Cerealien‘ für Kinder sind häufig sogar zuckriger als Kuchen oder Schokokekse. Für die Industrie sind die Flocken mit der billigen Zutat Zucker ein einträgliches Geschäft – für die Gesundheit der Kinder jedoch fatal. In Deutschland gelten bereits 15 Prozent der Kinder als zu dick, 6 Prozent sogar als fettleibig (adipös).

Über eine E-Mail-Aktion auf www.foodwatch.de/aktion-nestle haben bereits mehr als 28.000 Verbraucher Nestlé aufgefordert, nur noch Frühstücksflocken mit maximal zehn Prozent Zucker an Kinder zu verkaufen.