Happy Mosel

Am 11. Juni 2006 findet unter dem traditionellen Motto „Happy Mosel“ der vierzehnte Rad-Erlebnistag an der Mosel statt. Im Mittelpunkt steht die 140 Kilometer lange Moselweinstraße, die an diesem Tag von 9 bis 19 Uhr für den Autoverkehr gesperrt ist und somit zur längsten Straßensperrung Europas wird. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Eröffnungsveranstaltung in Detzem an der Römischen Weinstraße mit Ministerpräsident Kurt Beck.

Zwischen den Moselstädten Schweich und Cochem wird rechts und links der Mosel geradelt, gewandert und gefeiert. 56 Gemeinden sowie deren Vereine bieten Radlern und Fußgängern Unterhaltung in

Form zahlreicher Straßenfeste und attraktiver Veranstaltungen. Die ansässigen Gastronomiebetriebe und urigen Winzerlokale bieten eine Fülle moseltypischer Spezialitäten, allen voran den Mosel Riesling. Die leichten Weine des Weinanbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer lassen sich bei jeder Gelegenheit genießen, ohne zu belasten.

Für alle Kurzurlauber und Radfreunde, die ihren Urlaub mit dem Rad-Erlebnistag verbinden wollen, hat die Mosellandtouristik zusammen mit den örtlichen Tourist-Informationen sieben attraktive Reiseangebote rund um „Happy Mosel“ in einer Broschüre zusammengestellt.

So führt das dreitägige Pauschalarrangement „Erlebniswochenende Happy Mosel“ die Gäste zum Beispiel vom 09. bis 12.06.06 nicht nur zum größten Straßenweinfest, sondern auch in das größte Steillagenweinbaugebiet der Welt. Das Angebot beinhaltet drei Übernachtungen mit Frühstück, eine Schifffahrt, eine Gästeführung in Neumagen-Dhron, eine Busfahrt nach Trier mit Stadtbesichtigung, eine Weinprobe mit Kellerbesichtigung und Winzervesper, ein Abendessen und Fahrradverleih (wahlweise) am Erlebnistag.
Der Preis pro Person beträgt im Doppelzimmer ab 150 Euro bei eigener Anreise.
Information und Buchung:
www.happy-mosel.com

Spätburgunderpreis

Zum zweiten Mal nach 2005 hat der Winzer Markus Molitor aus
Bernkastel-Wehlen die regionale Vorentscheidung an Mosel und Saar des
Deutschen Spätburgunderpreises für sich entscheiden können.

Mit seinem
3-Sterne Spätburgunder des Jahrgangs 2004 aus der Lage Himmelreich in Graach
belegte er den ersten Platz bei der Vorentscheidung dieses grossen
nationalen Wettbewerbs, der in diesem Jahr erstmals gemeinsam von
best-of-wine.com und Zeit Online ausgeschrieben wurde.

Auch der zweite Platz
ging an den Wehlener Winzer. Platz drei teilen sich zwei namhafte
Rotweinproduzenten der Region und zwar die Güter Spaeter-Veit aus Piesport
und Willems-Willems aus Konz-Oberemmel.

Auf dem fünften Platz platzierte
sich mit dem weingut Lorenz aus Detzem ein bis dato eher ausserhalb der
engeren regionalen Grenzen weniger bekannnter Rotweinerzeuger der Region.
Der Betrieb gehört aber ähnlich wie Molitor zu den Pionieren der ersten
Stunde, die bereits 1987 die ersten Spätburgunderstöcke an der Mosel
planzten.

www.best-of-wine.com

Am kommenden Freitag (26. Mai) folgt das Ergebnis der Regionalentscheidung
für die beiden mitteldeutschen Anbaugebiete Sachsen und Saale-Unstrut.

Sauvignon blanc Trophy

Mehr als 100 Weine gehen in dieser Woche bei der diesjährigen deutschen
Sauvignon blanc Trophy an den Start, die zum zweiten Mal vom Internet-Portal
best-of-wine-com in Zusammenarbeit mit dem europäischen Weinmagazin
Vinum/Alles über Wein ausgeschrieben wurde.

Die Jury besteht aus erfahrenen
und namhaften Händlern und Sommeliers wie René Baumgart (Interconti),
Rakshan Zhouleh (Elb Lounge), Elisabeth Füngers (Nil), Hagen Hoppenstedt
(Vier Jahreszeiten), Toni Viehhauser (Hafen Klub) und Vitus Steinhorst
(Rindchens Weinkontor).

Der Zahl der angestellten hat sich gegenüber dem Vorjahr von 54 auf 112
mehr als verdoppelt genau wie die Zahl der teilnehmenden Anbaugebiete.
Erstmals stehen nicht nur Weine aus Baden, Württemberg, der Pfalz und
Rheinhessen auf dem Prüfstand sondern auch Weine aus Franken, wo der
Sauvignon blanc teilweise als Muskatsilvaner firmiert, von der Nahe, aus
dem Rheingau und sogar ein Wein von der Mosel. Diese spiegelt auch den
deutlichen Zuwachs der Anbaufläche in Deutschland wieder, die 2004 die 100
Hektar übersprungen hat und sich inzwischen der Zahl von 200 Hektar nähert.

Im Online-Forum talk-about-wine :
http://www.talk-about-wine.de/topic.asp?TOPIC_ID=209

Über den Fortgang des Wettbewerbs und die Regionalsieger berichten wir ab
der kommenden Woche hier:
http://www.best-of-wine.com/grand-prix/SBTrophy2006.htm

Das Ergebnis des Finales mit dem Trophy-Gewinner erscheint in der Juni
Ausgabe von Vinum/Alles über Wein. Die Siegerehrung findet im Rahmen eines
Sauvignon Dinners am 2. Juli in Hattenheim im Rheingau statt. Dort wird auch
das Publikum Gelegenheit haben einen Grossteil der Wettbewerbs-Weine zu
verkosten.

Winzer erzeugten 9,2 Millionen Hektoliter Wein im Jahr 2005

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben
die Winzer im Jahr 2005 in Deutschland 9,2 Millionen Hektoliter Wein
(einschließlich des in Wein umgerechneten Mostes) erzeugt. Im
Vergleich zum Vorjahr lag die Weinerzeugung damit um 8,4% niedriger,
gegenüber 2003 jedoch um 13% höher. Umgerechnet in 0,75-Liter
Flaschen ergibt die Weinernte des Jahres 2005 rund 1 220 Millionen
Flaschen Wein, also knapp 15 Flaschen pro Einwohner Deutschlands.

31,2% der Weinerzeugung waren Qualitätswein mit Prädikat, 65,5%
Qualitätswein und 3,4% Tafelwein. Der Anteil der erzeugten Rotweine
liegt mittlerweile bei 41,1%, während der Anteil der Weißweine auf
58,9% gesunken ist (2004: 60,3%, 2003: 66,5%).

Die quantitativ bedeutendsten Weinanbaugebiete in Deutschland sind
Rheinhessen (27,9% der Weinerzeugung), die Pfalz (20,6%), Mosel-Saar-
Ruwer (14,8%), Baden (13,6%), Württemberg (12,3%), Franken (4,4%),
Nahe (2,7%) und der Rheingau (2,2%). Erstmals floss auch die
Weinerzeugung in dem seit Februar 2004 festgeschriebenen
Tafelweinbaugebiet „Stargarder Land“ in Mecklenburg-Vorpommern in die
Erhebung ein. Auf einer Rebfläche von 3,7 Hektar wurden hier 82
Hektoliter Tafelwein erzeugt.

Die ausführlichen Ergebnisse können im Statistik-Shop des
Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop als
Fachserie 3, Reihe 3.2.2 „Weinerzeugung – 2005“, kostenlos
heruntergeladen werden.

ProWein 2006

Tastings, Diskussionen & Co – Top Themen aus aller Welt

So vielfältig das Produktspektrum der ProWein 2006, so abwechslungsreich ist auch das Veranstaltungsprogramm der über 2.800 Aussteller aus 45 Ländern. Ein Blick in die Rahmenveranstaltungen zeigt auch: Die Praxis steht im Vordergrund. Die internationalen Fachbesucher aus Handel und Gastronomie können sich aus erster Hand einen Blick verschaffen bzw. Tendenzen riechen und schmecken. Rebsorten-Tastings internationaler Anbaugebiete wechseln sich ab mit Präsentationen aktueller Verbraucher-Trends, Spitzen-Sommeliers stellen das Duo „Wein & Kulinaria“ vor, handelsrelevante Marketing-Aspekte werden genauso diskutiert wie aktuelle Themen des globalen Weinmarktes.

Aktuelle und kontroverse Themen in der Diskussion

Am Stand des VDP. Die Prädikatsweingüter geht es provokant zu, wenn sich Ingo Swoboda und Christina Fischer auf die vinologische Spurensuche machen: „Zucht & Ordnung – wie spontan sollte Riesling heute sein?“ oder „Große Gewächse: Sind die deutschen Winzer auf der Suche nach dem heiligen Gral?“ lauten die Themen dieser moderierten Streitgespräche. Auch die Deutsche Wein- und Sommelierschule greift aktuelle Themen auf, z.B. in der Diskussionsrunde „Naturnaher Weinbau: Herzensangelegenheit oder Glaubensfrage“ oder „Die Zukunft des deutschen Weinhandels“.

„Der Verbraucher im Blick der Marktforschung – der Weinmarkt 2005“ ist das Motto der einstündigen Fachveranstaltung des Meininger Verlags in Kooperation mit der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) am Montag, 27. März. Unter anderem wird eine aktuelle repräsentative Umfrage der GfK, der FA Geisenheim und der Fachzeitschrift Weinwirtschaft („Was bewegt den Konsumenten beim Weineinkauf?“) vorgestellt.

Eines der viel diskutierten Themen während der ProWein 2006 dürfte die in den Medien heftig geführten Auseinandersetzungen über das Handelsabkommen der EU mit den USA sein. Der Vinum Verlag greift dieses Thema am Dienstag, 28. März, im Rahmen einer international besetzten Podiumsdiskussion auf. Vertreter der europäischen Weinszene (z.B. Alois Kracher, Weinmacher Österreich; Dirk van der Niepoort, Weinmacher Portugal; René Renou, Präsident des INAO/Paris; Michael Prinz zu Salm-Salm, Präsident des VDP; Prof. Dr. Reiner Wittkowski, Präsident des OIV/Paris) und Global Player (z.B. Ralph Holdenrieth, Ernest & Julio Gallo; David Woods, CEO Hardy Wine Company; Hans Astrom Vizepräsident Hess Group Wine; Marian Kopp, Vorstandsmitglied A. Racke GmbH & Co.) wollen die Bandbreite des Themas aufzeigen, aber auch mögliche Lösungen und verschiedene Wege aus der aktuellen Krise skizzieren.

Aktuelle Trends „erriechen“

Ein aktuelles Thema ist nach wie Schokolade in all ihren Kombinationen mit Wein und Spirituosen: Der Großeinkaufsverband des Wein- und Spirituosenhandels GmbH & Co („Wein und Schokolade“), Mosel-Saar-Ruwer e.V. („Winzersekt & Confiserie“) und die Brennerei Hubertus Vallendar („Edelbrände & Schokolade“) greifen diesen Aspekt auf.

Nationale bzw. regionale Rebsorten-Spezialitäten stehen an den Ständen der jeweiligen Gemeinschaftsstände im Fokus.
Beispielsweise dreht sich bei der Südtiroler Weinwerbung alles um Vernatsch (geführte Verkostung u.a. mit Hendrik Thoma), Sauvignon Blanc und Pinot-Varianten, am Stand der Österreich-Marketing alles um Blaufränkisch/Blauer Zweigelt, Veltliner, Weiße Rebsorten sowie edelsüße Weine. Am Stand von Rheinhessenwein haben die Rebsorte Silvaner und Terroir-betonte Tropfen ihren großen Auftritt. Der Terroir-Gedanke bestimmt auch das tägliche Veranstaltungsprogramm am Gemeinschaftsstand von Mosel-Saar-Ruwer e.V. („Terroir-Weine der Mosel – Von Devonschiefer bis Muschelkalk“).

Einzelne Anbaugebiete und -nationen im Scheinwerferlicht

Aber natürlich können sich die Wein-Profis auch aufmachen zu repräsentativen Verkostungsreisen durch die einzelnen Anbaugebiete und -nationen. Täglich lädt Christine Balais zu einer Entdeckungsreise durch das Loiretal ein. Der Weinbauverband der Provence (Coteaux d’Aix en Provence, Coteaux Varois en Provence und Côtes de Provence) präsentiert seine drei großen Appellationen in der Kombination „Wein & Kulinaria“. Auch die Anbaugebiete Bergerac („Bergerac im schnellen Überblick“), Südwestfrankreich („Originale, die dem Umsatz schmecken“) und das Rhonetal erleichtern den Fachbesuchern den Überblick mit zentralen Verkostungstheken. Die Sopexa geht einen Schritt weiter und stellt 100 ausgewählte AOC und Vins de Pays aus Frankreich vor. Das Consorzio Chianti Classico und die Region Friaul wiederum stellen ihre Weine in geführten Verkostungen vor.

Virtuelle Weinprobe

Neben all der Praxis gibt es auch interessante Beispiele für virtuelle Weinproben. Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft präsentiert zum Ersten Mal eine interaktiven Weinplattform im Internet, die Geschmack sichtbar machen soll. Das Konzept wurde mit Experten aus Oenologie, Marketing und E-Commerce entwickelt. Und auch der Weinbauverband Saale-Unstrut stellt eine Methode vor, die den Weingeschmack in dreidimensionaler Struktur beschreibt.

Das komplette Veranstaltungsprogramm zur ProWein 2006 wird laufend im Internet ( www.prowein.de ) aktualisiert.

Deutscher Riesling-Preis

Überraschung beim Deutschen Riesling-Preis: Die begehrte Auszeichnung ging am Wochenende an den
jungen und noch weithin unbekannten Winzer Martin Korrell, Weingut
Korrell-Johanneshof an der Nahe. Sein 2004er Kreuznacher Paradies
Riesling Qualitätswein trocken war von einer internationalen Jury in
drei Probenrunden zum besten trockenen deutschen Riesling des
Jahrgangs gekürt worden. Der Sieger und die Platzierten der Endrunde
wurden auf einer großen „Riesling-Gala“ im „Hotel Krautkrämer“ in
Münster geehrt. Der „Deutsche Riesling-Preis“ wird seit 1988 jährlich
vom Hamburger Magazin DER FEINSCHMECKER zusammen mit dem „Hotel
Krautkrämer“ in Münster vergeben.

Den zweiten Platz beim Deutschen Riesling-Preis belegte wiederum
ein junger Winzer von der Nahe: Axel Schweinhardt vom Weingut
Bürgermeister W. Schweinhardt in Langenlonsheim mit seiner 2004er
Langenlonsheimer Rothenberg Riesling Spätlese trocken. Den großen
Triumph der Weinregion Nahe machten das Weingut Hermann Dönnhoff auf
dem 5. Platz und das Weingut Emrich-Schönleber auf dem 9.Platz
perfekt.

Die Liste der besten Weingüter beim Deutschen Riesling-Preis:

1. Weingut Korrell-Johanneshof, Bad Kreuznach, Anbaugebiet Nahe
(auch als Gebietssieger Nahe ausgezeichnet)

2. Weingut Bürgermeister W. Schweinhardt, Langenlonsheim,
Anbaugebiet Nahe

3. Weingut Andreas Laible, Durbach, Anbaugebiet Baden
(auch als Gebietssieger Baden ausgezeichnet)

4. Weingut A. Christmann, Neustadt-Gimmeldingen, Anbaugebiet
Pfalz
(auch als Gebietssieger Pfalz ausgezeichnet)

5. Weingut Hermann Dönnhoff, Oberhausen, Anbaugebiet Nahe

6. Weingut Ökonomierat Rebholz, Siebeldingen, Anbaugebiet Pfalz

7. Weingut Acham-Magin, Forst, Anbaugebiet Pfalz

8. Weingut Wirsching, Iphofen, Anbaugebiet Franken
(auch als Gebietssieger Franken ausgezeichnet)

9. Weingut Sankt Urbans-Hof, Leiwen, Anbaugebiet
Mosel-Saar-Ruwer
(auch als Gebietssieger Mosel-Saar-Ruwer ausgezeichnet)

Weingut Emrich-Schönleber, Monzingen, Anbaugebiet Nahe

11. Weingut Wittmann, Westhofen, Anbaugebiet Rheinhessen
(auch als Gebietssieger Rheinhessen ausgezeichnet)

Weingut A. Stoffel, Leiwen, Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer

13. Weingut Josef Leitz, Rüdesheim, Anbaugebiet Rheingau
(auch als Gebietssieger Rheingau ausgezeichnet)

14. Weingut Toni Jost, Bacharach, Anbaugebiet Mittelrhein

Erstes Azubi-Camp der Leaders Club Wein AG

Vom 6. bis 8. Oktober 2005 nahmen zwanzig Auszubildende aus Leaders Club Mitgliedsbetrieben am Azubi Weincamp an der Mosel teil. Sie waren die erste Gruppe Nachwuchskräfte, die den Weinberg der Leaders Club AG in der Neumagener Steillage besuchten und ein dreitägiges Fachprogramm rund um den Weinbau, die Weinkultur und natürlich die Weine an der Mosel absolvierten.

Erst im Frühjahr hatte die Leaders Club Wein AG, gegründet auf Initiative des Leaders Club Deutschland, einer Vereinigung innovativer Gastronomen, die brachliegende Steillage erworben. Vorstand Roland Koch: „Die Leaders Club Wein AG möchte damit ihr besonderes Engagement zum Erhalt dieses Kulturguts und des deutschen Spitzenweins bekräftigen. Auf der anderen Seite liegt uns auch die Förderung und Begeisterung des eigenen Nachwuchses für den deutschen Wein am Herzen“ Bis der erste Wein aus der eigenen Steillage erzeugt werden kann, stellt der als Pächter gewonnene Leiwener Winzer Heinz Schmitt den Leaders Club Riesling Cuvée aus Trauben benachbarter Rebhänge her.

Neben der Weinproduktion wird der Weinberg auch für die Fortbildung genutzt. Die erste Veranstaltung speziell für den Nachwuchs fand während der Lesezeit Anfang Oktober statt. Unter Führung von Andreas Bender, ortskundigem Berater der AG beim Weinberg-Projekt, erklommen die aus ganz Deutschland an die Mosel gereisten jungen Leute bei strahlendem Sonnenschein den Leaders Club Weinberg und eröffneten das Programm mit einem Riesling Sekt aus den Kellern von Heinz Schmitt. Richtig im Weinberg gearbeitet wurde am nächsten Tag in einer benachbarten Steillage. Direkt vor Ort erläuterte Andreas Bender die Grundlagen der Rebphysiologie und der Außenwirtschaft. „Selbst im Weinberg Trauben zu lesen war schon ein Erlebnis. Die Arbeit mitten in der Natur hat viel Spaß gemacht. Andrerseits weiß man jetzt, wie hart das Leben der Winzer ist“, berichtete Melanie Hanrieder vom „Sausalitos“ in München-Kahl von ihren Eindrücken. Für die 24jährige Auszubildende im dritten Lehrjahr, selbst Weinliebhaberin, war neben der Traubenlese die Herstellung besonders interessant: In den Produktionsstätten von Winzer Heinz Schmitt erläuterte Bender die einzelnen Stufen der Weinbereitung gefolgt von einer Verkostung der vielfältigen Moselweine. Nach der Stadtführung in Trier am zweiten Tag setzte eine Themen-Weinprobe mit Rotweinen aus Südamerika und Südafrika den bewusst gewählten Gegensatz zu den deutschen Weißweinen. Mit der Einführung in die Kellertechnik endete das erste Azubi Weincamp, das für die Teilnehmer mit seiner Mischung aus Theorie und Praxis einen neuen, intensiven Bezug zum Wein hergestellt hatte. „Der Verkauf von deutschen Weinen ist nach dem Camp deutlich einfacher“. bestätigte Melanie Hanrieder den Nutzwert der Lehrveranstaltung und freut sich darauf, ihren Gästen den Leaders Club Riesling Cuvée von der Mosel zukünftig fachkundig anbieten zu können.

Gleich mehrere Auszubildende der Sausalitos-Gruppe waren beim Camp mit dabei, weitere Teilnehmer kamen von Gastro Consulting, Juleps & Joe Penas, Road Stop, der Freischütz Gastronomie, Schlemmer & Schmöcker, Nolas Catering sowie Meyer Catering, ferner vom Gastronomiebereich der Wirtschaftsbetriebe der BASF, die selbst eine Weinkellerei mit Vinothek unterhalten.

Die Resonanz der bunt gemischten Gruppe im Alter von 16 bis 35 Jahren auf das erste Weincamp war durchweg begeistert: „Tolle Veranstaltung, super Gruppe“. Viele äußerten spontan den Wunsch, wieder dabei sein, wenn im Frühjahr das zweite Camp startet. Hoch zufrieden zeigte sich Leaders Club Präsident Jürgen Straßer: „Das Azubi-Camp kam hervorragend an und wir werden die Reihe fortsetzen. Neben all dem Wissen, das unsere jungen Leute mit nach Hause bringen und im Betrieb weitergeben, bietet ihnen das Camp eine prima Chance, Kontakte zu knüpfen und den Grundstein ihres eigenen Netzwerkes zu legen“.

Rolls-Royce Enthusiasts’ zu Gast im Weinromantikhotel Richtershof

Rolls-Royce Enthusiasts’ zu Gast im Weinromantikhotel Richtershof
Sie lieben die Moselschleifen und das gute Leben. Und deshalb sind die „Rolls-Royce Enthusiasts’ South Eastern Section“ bereits zum 3. Mal zu Gast im Weinromantikhotel Richtershof in Mülheim an der Mosel. Neben Ausfahrten durch das reizvolle Moseltal erwarten die Teilnehmer der „Mosel-Rallye“ auch diesmal wieder wein-kulinarische Hochgenüsse und ein Kultur- und Freizeit-Programm, das nicht nur Autonarren begeistert. „Es stimmt“, sagt Hotel Direktor Armin Hoeck, „die Mosel ist ein Magnet“. Rund 50 chromblitzende Fahrzeuge der legendären Nobelmarke Rolls-Royce und ihre Fahrerinnen und Fahrer werden vom 18. bis 25. September in seinem Haus erwartet. Das ist für die Mitarbeiter des Weinromantikhotels Richtershof eine große Herausforderung und für Oldtimerfans ein echtes Schaustück. Das erste Treffen der Enthusiasts’ fand vor genau 48 Jahren statt. Die Mosel-Begeisterten gehören zu einer der 19 in England bestehenden Sektionen des Rolls-Royce Clubs, der 1957 von dem Briten Edward Harris und 11 weiteren Landsleuten gegründet wurde. Man war zusammen gekommen, um eine Vereinigung für Eigentümer von Vorkriegsfahrzeugen zu bilden. Heute hat der Club mehr als 11.000 Mitglieder.

Fahrzeuge der Spitzenklasse sieht man häufiger auf dem großen Parkplatz vor der historischen Kulisse des Hotels zu bewundern. Im vergangenen Jahr waren bereits 40 Wagen der Nobelmarke Maybach im Weinromantikhotel Richtershof zu bewundern. „Das liegt einfach daran, dass Menschen mit Sinn für das Besondere unser Haus für sich entdeckt haben“, so Armin Hoeck. „Wir versuchen ihren Wünschen Futter zu geben und überraschen sie immer wieder mit neuen Angeboten, bei denen tolle Schlitten eine besondere Rolle spielen“, freut sich der Hotel Direktor. Auch er und sein Team haben Besonderes geleistet. Vor wenigen Monaten wurden das Weinromantik Richtershof und Armin Hoeck als Gastgeber des Jahres 2005 ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Buchungen sowie Herbst- und Festtags-Arrangements unter: www.weinromantikhotel.de

Bernkastel-Kues im Zeichen des Riesling

Riesling-Präsentation und Auktion am 22. – 23. September im Kloster Machern
Das Mosel-Städtchen Bernkastel-Kues steht für 2000 Jahre Weinkultur. Zu den Höhepunkten des Jahres gehört die große Riesling-Präsentation des Bernkasteler Rings am 22. September sowie die Riesling-Auktion am darauf folgenden Tag. Der Bernkasteler Ring, älteste Riesling Weingüter-Vereinigung im Anbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer, gilt als Garant für hochwertige Erzeugnisse aus den Schiefersteillagen des Anbaugebietes. Zur Verkostung und Auktion im ehemaligen Kirchenschiff des restaurierten Klosters Machern im Stadtteil Wehlen kommen mit der Präsentation des aktuellen Jahrgangs und ausgewählter Spitzenkreszenzen mehr als 200 Weine.

Ameropa hält im Katalog „Weinland Deutschland – Urlaub in den schönsten Weinregionen“ folgendes Angebot bereit: Drei Übernachtungen im Doppelzimmer/Frühstück im „Vital- & Romantikhotel zum Kurfürsten“ in Bernkastel-Kues (4 Sterne), Begrüßungswein, zwei 3-Gang-Menüs, ein 4-Gang-Menü mit korrespondierenden Weinen, Besuch des Moselweinmuseums und einer Weinprobe (pro Person ab 203 Euro). Die Teilnahme an der Präsentation oder der Auktion kostet pro Person je 30 Euro, das Kombiticket für beide Veranstaltungen gibt es für 50 Euro, zahlbar vor Ort.

Das viertägige Ameropa-Angebot ist bei täglicher Anreise bis Ende Oktober buchbar. Neben der Weinverkostung und Auktion am 22. und 23. September winken je nach Reisezeit weitere Veranstaltungen wie das Wein- und Straßenfest vom 19. – 21. August, das Weinfest der Mittelmosel vom 1. – 5. September oder einfach nur ein erholsamer, abwechslungsreicher Kurzurlaub in der „internationalen Stadt der Rebe und des Weines“. Wer länger als drei Nächte bleiben möchte, zahlt im Doppelzimmer/Frühstück pro Person/Nacht ab 39 Euro. Das Hotel befindet sich in ruhiger Lage im Kurzentrum und verfügt über ein Restaurant mit typischen Moselgerichten und namhaften Weinen aus regionalem Anbau sowie Fitness- und Wellnessbereich.

Nähere Informationen und Buchung im Reisebüro und in DB ReiseZentren.