Lust auf Rhabarber

Jetzt können Feinschmecker wieder frischen Rhabarber aus der Region genießen. Vor allem die roten Stangen haben ein angenehm mildes Aroma, während die grünen deutlich saurer schmecken. Rhabarber ist ursprünglich in der Himalaya-Region Zentralasiens beheimatet.

Botanisch gesehen ist er ein Gemüse, wird in der Küche aber meist als Obst verarbeitet. Der erfrischend herbe Frühlingsbote schmeckt in Desserts, Kompott, Kuchen, Konfitüre und süßen Aufläufen und wird häufig mit Äpfeln oder Beerenfrüchten kombiniert. Die grünen Stangen mit dem hohen Säuregehalt eignen sich aber auch für Pikantes. Sie schmecken hervorragend in einem süß-sauren Chutney und als Gemüsebeilage zu Geflügel, Wild und gebratenem Fisch, beispielsweise in Kombination mit Blattspinat, Schalotten, Knoblauch, Thymian und etwas Sesam.

Bei den heutigen Sorten ist Schälen kaum noch notwendig. Es reicht aus, wenn man die Fasern vom Stielende her abzieht. Dann werden die Stangen in Stücke geschnitten und gekocht. Auf diese Weise verringert sich der Säuregehalt, da die Säure in das Kochwasser übergeht. Für einen milderen Geschmack sorgen auch Gewürze wie Ingwer, Vanille und Zimt, Milchprodukte wie Vanillesoße oder die Zugabe von Orangen- und Ananassaft.

Frischer Rhabarber ist an den glänzenden, festen Stangen und frischen Enden zu erkennen. Im Gemüsefach ist das Gemüse einige Tage haltbar, am besten eingewickelt in ein feuchtes Tuch. Besonders frisch ist Rhabarber aus dem eigenen Garten. Die ausdauernde Staude lässt sich leicht kultivieren und kann, einmal gepflanzt, weit über zehn Jahre an ihrem Platz bleiben. Zwei Pflanzen reichen in der Regel aus, um eine vierköpfige Familie mit dem leckeren Stielgemüse zu versorgen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Die Soße bestimmt den Wein

Die Wahl des passenden Weines kann ein Essen erst so richtig rund machen. Für viele wohl die Überraschung: Nicht das Fleisch, sondern die Soße bestimmt, welcher Wein am besten harmoniert, sagt Ernst Büscher, Experte vom Deutschen Weininstitut in Mainz im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Dunkle, geschmacksintensive Soßen harmonieren besser mit den Gerbstoffen des Rotweins, helle Soßen besser mit Weißwein. Bei einer scharfen Speise sollte er mild sein, denn Alkohol verstärkt die Schärfe. Allgemein vertragen sich süß und süß gut, aber sauer und sauer harmonieren schlecht.

„Zu einer Vinaigrette trinkt man am besten keinen Riesling“, sagt Büscher, „sondern etwas Mildes, etwa einen Silvaner oder einen Grau- oder Weißburgunder.“
Quelle:Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Losinj – Delfine in der Adria

Eine dolle Vegetation und ein überaus mildes Klima machen die malerische Insel Losinj in der kroatischen Region Kvarner nicht nur zum Feriengeheimtipp sondern ebenso zum Paradies für Delfine, die sich hier in freier Wildbahn tummeln.

Im besten Einklang leben Sonja, Belugo, Saturn und ihre rund 120 Artgenossen mit den Einheimischen und staunenden Touristen, die hier ein außergewöhnliches Naturspektakel erleben dürfen. Die Tümmler gleiten elegant durch das saubere, warme Gewässer rund um die Insel Losinj, die 2006 als Delfinreservat ausgewiesen wurde.

Das hier angesiedelte „Blue World Institute“ erforscht nicht nur deren Lebensbedingungen, sondern bietet auch die Möglichkeit der Adoption eines Delfins oder man nimmt am „Volunteer-Programm“ als freiwilliger Helfer teil. Zu Ehren der beliebten Säugetiere wurde der erste Samstag im August (1.8.2010) zum „Tag der Delfine“ erkoren.

Das blitzsaubere Meer lädt Feriengäste aber auch zur Entdeckung der Unterwasserwelt, zum Bootsausflug oder einfach zum gemütlichen Schwimmen. Wanderer und Radfahrer kommen inmitten dieser subtropischen Vegetation mit Palmen, Agaven, Oleander, Zitrusbäumen, Pinien, Salbei und Lavendel voll auf ihre Kosten. Zu guter Letzt genießt Losinj als gesundes Urlaubsziel besten Ruf. Kein Wunder, zählte die Adriainsel doch bereits im späten 19. Jahrhundert zu den heilklimatischen Kurorten der österreichisch-ungarischen Monarchie.

INFORMATION:
Insel Lošinj:
www.tz-malilosinj.hr

Zwiebeln

Sowohl als Gemüse als auch zum Würzen sind Zwiebeln in allen Küchen der Welt zu Hause. Fragt sich nur: Welche Zwiebel passt am besten zu welchem Gericht?

„Das Phänomen bei Zwiebeln ist, dass sie nicht nach Sorten, sondern nach Größen und Farben verkauft werden“, sagt Paul Rögels, Zwiebelexperte im Berliner Fruchthof. Diese bestimmen maßgeblich den Einsatz in der Küche.

In der Gourmetküche werden allerdings Schalotten bevorzugt. „Sie haben ein mildes, fein-zwiebeliges Aroma und sind ideal zum Verfeinern am Schluss“, erläutert Alexander Herrmann, Sternekoch aus Wirsberg in Bayern.

Lesen Sie alles über Zwiebeln in den Lübecker Nachrichten:
http://www.ln-online.de/artikel/2203238

Dolce Vita und Wellness am Gardasee gegen den Winterfrust

Die Tage werden kürzer und grau, die Stimmung rutscht bei vielen in den Keller. Das muss nicht sein. Statt bei Dauerregen Trübsal zu blasen, sollte man sich eine kleine Auszeit am malerischen Gardasee gönnen, wo auch im Winter ein mildes Klima mit viel Sonnenschein vorherrscht.

Das im Mai dieses Jahres im Weinort Bardolino eröffnete Wellness- und Thermalhotel Caesius Thermae Spa bietet vom 4. November bis 31. März 2007 (außer über Weihnachten und Silvester) Verwöhntage zu attraktiven Preisen an.

Im Wochenend-Arrangement, das von Donnerstag bis Sonntag gilt, sind drei Übernachtungen mit Halbpension, eine Antistress- und eine Fußreflexzonen-Massage enthalten. Es kostet 350 Euro pro Person im Doppelzimmer. Singles zahlen keinen Aufpreis für die Einzelbelegung.

Bei einem Aufenthalt von Sonntag bis Donnerstag ist das Paket ebenfalls für 350 Euro buchbar, allerdings mit vier Übernachtungen, Halbpension und zwei Ausflügen. An einem Tag macht man einen Abstecher in das Trentino, wo eine Weinkellerei besucht wird. Ebenfalls im Preis enthalten ist eine begleitete Tour zu den zauberhaften Orten Desenzano und Sirmione am südlichen Gardasee.

Das Viersterneplus-Resort Caesius Thermae Spa ist nur durch die Gardesanastraße von der 20 Kilometer langen Seepromenade getrennt. Die im mediterranen Stil erbaute Anlage liegt eingebettet in eine 40.000 qm große, subtropische Garten- und Poollandschaft mit Palmen, Zypressen und Oleander. 185 Zimmer und Suiten, eine Vinothek für Weinverkostungen, zwei Swimmingpools, ein Kräutergarten und 200 kostenfreie Garagenplätze erwarten die Gäste hier. Im Restaurant werden neben typisch italienischen Gerichten auch leichte Köstlichkeiten aus der ayurvedischen Küche, Diätmenüs und spezielle Gourmetabende angeboten.

Wohlige Entspannung mit Verwöhncharakter findet man im 3000 qm großen Wellness-, Thermal- und Ayurvedazentrum und der Beautyfarm. Von Trinkkuren mit dem Caesius Heilwasser aus der eigenen Mineralwasserquelle bis zu ärztlich geleiteten Ayurveda- und Ernährungsprogrammen reicht das Spektrum der Leistungen.

Der Fitness- und Wellnessbereich, ein tägliches Sportprogramm, geführte Wander- und Fahrradtouren durch Weinberge und Olivenhaine und der Transfer vom circa 30 Kilometer entfernten Flughafen Verona werden zudem kostenlos vom Hotel angeboten.

Informationen und Buchungen bei:
www.hotelcaesiusterme.com