Sektkunde

Der Sekt zu Silvester – warum heißt dort „trocken“ süß?

Der Jahreswechsel kommt, es knallen die Böller, das Feuerwerk und auch die Sekt-Korken. Schön ist, wenn es knallt, aber aus Genießergründen vielleicht doch nicht? Bei einem guten Sekt ist es schade, weil beim Knallen und dem anschließend praktisch unvermeidlichen Schäumen aus der Flasche viel Perlung, oder wie die Fachleute sagen Mousseux, verloren geht. So sage ich frech, knallen oder nicht, es kommt auf die Qualität an. Ganz raffiniert wäre natürlich, man lässt in größerer Runde ein einfacheres Gewächs um 12 Uhr knallen und reicht dann ein edleres sanft geöffnet hinterher. Aber vielleicht ist das zu akademisch doch vielleicht einen Versuch wert. Auf jeden Fall gibt es neben den großen und bekannten Marken viele ganz ausgezeichnete Winzersekte.

Leider recht irreführend sind die Geschmacksbezeichungen bei Sekt, die gar nicht konform gehen mit dem, was man von Wein kennt.
„Trocken“ heißt bei Sekt mild bis fast schon süß. Auf was muss man dann achten, wenn es wirklich trocken sein soll? Was heißt „brut“ oder „extra dry bzw. extra trocken“? Man denkt, aha, jetzt trocken? Nein, leider gefehlt. Letzteres bedeutet 12 bis 17 g/l Restzucker, in etwa soviel wie halbtrockener Wein. Denn bei Wein reicht trocken nur bis maximal 9 g/l Restzucker.

Hier die gesetzlichen bzw. EU-weiten Regelungen zur Geschmacksbezeichnung von Sekt bzw. des Zuckergehalts:

brut nature (naturherb): kein Zuckerzusatz. Der Zuckergehalt des fertigen Erzeugnisses liegt unter 3 Gramm/Liter
extra brut (extra herb): zwischen 0 und 6 g/l Zuckergehalt
brut (herb): unter 12 g/l Zuckergehalt
extra dry (extra trocken, sehr trocken): zwischen 12 und 17 g/l
trocken (dry, sec): zwischen 17 und 32 g/l
halbtrocken (medium dry, demi sec): zwischen 32 und 50 g/l
mild (süß, doux): mehr als 50 g/l

Trocken steht bei Sekt also für gut süß, zwischen 17 und 32 g/l Zucker. Das bedeutet bei Wein – bis 18 g/l Liter zählt bei Wein als halbtrocken – schon gut abgerundet. Trockener Sekt liegt also noch darüber. Das Ganze ist etwas verwirrend, hat sich aber so entwickelt, und wenn man es weiß, dann doch kein Problem. Also: Prosit! Finden Sie den richtigen Tropfen.

Was ist Sekt, was Schaumwein, was ist Champagner oder Crmeant:

Sekt oder Qualitätsschaumwein?
Dieser ist nicht auf die Herstellung im Inland oder deutsche Grundweine beschränkt. Die Bestimmungen gelten EU-weit, auch für Produkte aus Drittländern, wenn sie entsprechend hergestellt wurden. Das fertige Produkt muss mindesten 10 Vol.% Alkohol enthalten. Inländischer Qualitätsschaumwein oder Sekt muss eine zweite Gärung durchlaufen haben. Ferner sind je nach Herstellungsverfahren gewisse Mindestlagerzeiten vorgeschrieben. Erzeugnisse unterhalb dieses Qualitätslevels dürfen nur als Schaumwein verkauft werden.

Was ist Qualitätsschaumwein b.A. (bestimmte Anbaugebiete) oder Sekt b.A.?
Dazu müssen die Grundweine zu 100% aus dem benannten Gebiet kommen. Außerdem muss sich das Produkt einer amtlichen Prüfung unterziehen und erhält eine amtliche Prüfungsnummer (A.P. Nr.). Entsprechendes gilt für Rebsorten-Sekte und die Angabe kleinerer Gebiete wie Ortsnamen oder Lagen. Bei letzteren müssen 85% des Grundweins aus dem kleineren Gebiet, jedoch stets zu 100% aus dem bestimmten Anbaugebiet stammen.

Wann darf es Champagner heißen?
Die Bezeichnung entspricht einem Qualitätschaumwein b.A. Die Grundweine müssen zu 100% aus der Champagne, die Gegend um Reims und Epernay, in Frankreich stammen. Zur Herstellung sind nur drei Rebsorten erlaubt: Pinot noir = blauer Spätburgunder, Pinot Meunier = Schwarzriesling und Chardonnay. Die „Ausfuhr“ von stillem Champagner-Wein ist nur in Flaschen erlaubt, so dass andernorts kein Champagner hergestellt wird. Die Verwendung des Wortes Champagner oder anklingende Worte dürfen für andere Sekte, Weine oder Herstellungsverfahren nicht verwendet werden.

Was ist Crémant?
Durch den Schutz von Champagner wurde die schon zuvor für gehobenen französischen Schaumwein gebräuchliche Bezeichnung Crémant EU-weit zugelassen. Sie gilt grundsätzlich nur für weiße oder rosé Schaumweine mit geschützten geographischen Angaben oder Ursprungsbezeichnungen, in Deutschland also für Schaumweine, die den Voraussetzungen für Sekt b.A. entsprechen. Die Trauben müssen von Hand gelesen worden sein. Die Reifung auf der Flasche und Hefe nach der zweiten Gärung muss mindestens neun Monate betragen. Ferner gibt es Vorschriften für die schonende Pressung. Es dürfen nicht mehr als 100 l Most aus 150 kg Lesegut gewonnen werden. Hinzu kommen Grenzen für Süße und Schwefel.

Wann ist es Flaschengärung?
Bei dieser Angabe muss die zweite Gärung in der Flasche erfolgt sein. Dort muss das Erzeugnis mindestens neun Monate Reifung durchlaufen haben. Die Bezeichnung ist nur bei Sekt, also bei Qualitätsschaumwein oder Qualitätsschaumwein b.A. zulässig.
Quelle: www.bonvinitas.com

Basilikum

Basilikum ist eine klassische Gewürzpflanze der Mittelmeerküche. Ihr mild-süßes bis leicht pikantes Aroma verleiht vielen Speisen eine sommerliche Frische. Die zarten samtigen Blätter passen hervorragend zu mediterranen Tomatengerichten wie gefüllten Grilltomaten, Bruschetta, Risotto, Tomatensuppe und -salat. Auch in Pesto wird das Küchenkraut häufig verwendet. Besonders bekannt ist „Pesto alla genovese“ mit frischem Basilikum, Pinienkernen, Parmesan, Olivenöl und Knoblauch. Hobbyköche können aber auch Aufläufe, Ofengemüse, Kräutersuppen, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte mit Basilikum geschmacklich abrunden. Die frischen Blätter sollten jedoch erst nach dem Garen hinzugefügt werden, da sie durch das Kochen leicht bitter werden und an Aroma verlieren. Ein besonderer Genuss ist das aromatische Gewürzkraut in süßen Desserts mit Erdbeeren, Sorbet, Obstsalat und Fruchtbowlen.

Der Name Basilikum leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „König“. Daher wird das Gewürz hierzulande auch Königskraut genannt. Das Kraut ist reich an ätherischen Ölen und wird in der Naturheilkunde häufig gegen Blähungen, Völlegefühl und Appetitlosigkeit eingesetzt.

Basilikum gehört zur botanischen Familie der Lippenblütler und ist vermutlich in Vorderindien beheimatet. Erst im 12. Jahrhundert gelangte das Würzkraut nach Mitteleuropa. Heutzutage kann man zwischen vielen verschiedenen Arten und Sorten wählen wie Zitronen-, Melisse- oder Zimtbasilikum. Die Gewürzpflanze braucht einen warmen, sonnigen und windgeschützten Standort. Sie gedeiht besonders gut in humusreichem sandigem Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Nach dem Anbau sollte Basilikum erst nach einer Pause von mindestens vier Jahren wieder im gleichen Beet angepflanzt werden. Die Ernte erfolgt am besten kurz vor der Blüte, denn dann haben die Blätter einen besonders hohen Gehalt an ätherischen Ölen. Die Stängel werden mit den Blättern etwa eine Hand breit über dem Boden abgeschnitten.

Zum Haltbarmachen lassen sich die Blätter gut in Eiswürfel einfrieren sowie in Essig oder Öl einlegen. Man kann Basilikum auch trocknen, doch dabei gehen viele Aromastoffe verloren. Im Handel ist Basilikum vor allem im Topf oder als Bund erhältlich. Frische Ware riecht intensiv und aromatisch und bei der „Schüttelprobe“ sollten keine Blätter abfallen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Granatapfel

Er hat ein mild-süß bis säuerliches Aroma und schmeckt pur, im Müsli und im Obstsalat. Die kleinen roten Saftpakete können auch mit verschiedenen Blattsalaten, Birne, Mandelblättchen und Parmesan kombiniert werden. Die fruchtig-herbe Note passt zu Lamm, Wild und Geflügel, aber auch zu Couscous und Bulgur. Ein Farbtupfer auf dem Frühstückstisch ist selbst gemachtes Granatapfelgelee, das aus dem Saft der Früchte hergestellt wird. Der Sirup verfeinert Getränke, Kuchen und Cocktails, während die Kerne eine köstliche Dekoration für Süßspeisen und Eis sind.

Der Granatapfelbaum (Punica granatum) ist ursprünglich im Orient beheimatet und wird heutzutage unter anderem im Mittelmeerraum, etwa in Spanien, angebaut. Die apfelgroßen, roten oder gelblich braunen Früchte haben eine ledrige Haut, die nicht essbar ist. Das saftige Fruchtfleisch ist durch weißliche Trennhäute in Kammern unterteilt, in denen sich bis zu 400 Kerne befinden. Jeder Einzelne ist von einer glasigen Fruchtfleischhülle umgeben.

Bei der Zubereitung sollten Köche die Schürze nicht vergessen. Denn der Saft hinterlässt hartnäckige Flecken, die sich nur schlecht entfernen lassen. Wenn der Kelchansatz herausgeschnitten ist, lässt sich die Frucht einfach auseinanderbrechen. Anschließend die weißen Häute entfernen und die kleinen roten Perlen mit einem Löffel herauslösen. Auch die Kerne können verzehrt werden. Wenn man den Granatapfel in einer Wasserschale aufbricht und aushöhlt, sinken sie nach unten und können nach dem Abgießen des Wassers weiterverarbeitet werden. Wer Granatapfelsaft gewinnen möchte, schneidet das Obst quer auf und presst es vorsichtig wie eine Zitrusfrucht aus. Granatäpfel reifen nicht nach. Im Kühlschrank sind die importierten Früchte mehrere Wochen haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Erlebnis Butter

Beim Kochen und Backen zu helfen, ist für Kinder immer ein spannendes Erlebnis. Besonders viel Spaß haben sie oft gerade dann, wenn die kleinen Hände etwas kneten dürfen. Doch Butter einmal selbst mit Kindern herzustellen, darauf kommen die wenigsten Eltern. Nicht viele trauen sich an das Streichfett, dabei ist die Zubereitung eigentlich gar nicht so schwer und benötigt nur eine Zutat, Sahne oder Milch, und etwas Zeit.

Butter ist aus Sahne oder Milch gewonnenes Milchfett. Es gibt vier verschiedene Buttersorten: Süßrahmbutter, mild gesäuerte Butter, Sauerrahmbutter und gesalzene Butter. Alle werden auf Grundlage von Milch oder süßer Sahne hergestellt. In mild gesäuerte und Sauerrahmbutter werden zusätzlich Milchsäurebakterien eingeknetet. Der gesalzenen Butter wird nach dem buttern – wie der Herstellungsprozess im Fachjargon heißt – Salz zugegeben. Auf dem deutschen Markt wird fast ausschließlich mild gesäuerte Butter verkauft. Die Handelsklasse „Deutsche Markenbutter“ wird für die qualitativ höchstwertige Butter vergeben.

Unbewusst haben die meisten sogar schon einmal den Butterherstellungsprozess begonnen, indem sie Sahne zu lange beziehungsweise bei zu hoher Temperatur geschlagen haben. Die Klümpchen, die sich dabei oben auf der Sahne absetzen, sind bereits der erste Schritt in Richtung selbstgemachter Butter. Sahne muss mit einem Rührgerät steif geschlagen und anschließend kontinuierlich weitergerührt werden, bis sich Klümpchen und eine eigenständige Flüssigkeit – die Buttermilch – bilden. Eine andere Möglichkeit, die Kindern besonders viel Spaß macht, jedoch ein wenig Kraft und Zeit verlangt, ist, die Sahne in ein Schraubgefäß aus Kunststoff zusammen mit Glasmurmeln zu füllen und circa 15 bis 20 Minuten zu schütteln. Anschließend müssen die Butterklümpchen mit einem Tuch abgeseiht werden, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Hier können Kinder natürlich nach mit Herzenslust die Butter in ihren kleinen Händen ausdrücken.
Nun ist die Butter fertig und kann je nach Belieben gesalzen und verwendet werden.

Um dem Alltag zu entgehen, kann die Butter natürlich auch mit vielen leckeren Zutaten verfeinert werden. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft empfiehlt zur Abwechslung eine Blütenbutter zum Grillsteak. Für diejenigen, die lieber frische Butter, von Hand in einer Sennerei oder Käserei hergestellt, kaufen möchten, die finden sie beispielsweise auf der Stie-Alm im oberbayerischen Lenggries sowie in Blaichach im Oberallgäu bei der Alpe Gerstenbrändle.

Der „neue Matjes“ ist da

Eine holländische Delikatesse

Jetzt ist Matjeszeit. Die Niederländer essen den mild gesalzenen Hering traditionell am liebsten pur. Dabei hält man den silbrigen Fisch am Schwanz und lässt ihn in den Mund gleiten. In Norddeutschland wird die Delikatesse häufig mit Kartoffeln und grünen Bohnen serviert, im Rheinland mit Bratkartoffeln und Speck. Ein Klassiker ist Matjes mit einer erfrischenden Soße aus Joghurt, Zwiebeln und Äpfeln zu Pellkartoffeln. Der Fisch schmeckt aber auch als kleine Zwischenmahlzeit mit ein paar Zwiebelringen, im Matjes-Brötchen und im Salat – etwa in Kombination mit Rote Beete und Kartoffeln. Ein Genuss ist eine geeiste Gurkensuppe mit Matjes und einem Schuss saure Sahne. Als Fingerfood eignen sich Matjestartar auf Pumpernickel und pikante Matjes-Spießchen mit Kirschtomaten und Oliven. Generell sollte der Fisch nicht erwärmt oder mitgegart, sondern erst zum Schluss hinzugefügt werden.

Matjes ist ein mild gesalzener und mit eigenen Enzymen gereifter Hering. Der Fisch wird Mitte Mai bis Ende Juni vor dem Laichen gefangen, denn zu diesem Zeitpunkt hat er noch keine Geschlechtsprodukte (Milch und Rogen) gebildet und ist besonders fettreich. Wenn die Kiemen und Eingeweide entfernt sind, kann der Matjes in Fässern mit Salz reifen. Durch Tiefgefrieren auf minus 45 Grad Celsius werden eventuell vorhandene Parasiten abgetötet. Frischen Matjes erkennen Verbraucher an der marzipanhellen Farbe und dem butterartigen Duft nach Meer und Algen. Die Innenseite des Filets darf leicht rötlich sein. Feinschmecker schätzen den mildsahnigen Geschmack der Delikatesse. Da Matjes leicht verderblich ist, sollte er möglichst rasch verzehrt und nicht wieder eingefroren werden. Holländischer Matjes wird nur mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) angeboten.
Das Label in Form eines weißen Fisches auf einem blauen Oval steht für einen umweltverträglichen Fischfang, der den Erhalt der Bestände zum Ziel hat.
Heike Kreutz, www.aid.de

Matjes-Vielfalt von "Deutsche See" – die Renaissance eines Klassikers

Wenn das erste Matjes-Fass am 6. Juni 2012 in Bremen versteigert wird, fällt der Startschuss für die neue Matjes-Saison. Gastronomen finden bei „Deutsche See“ Fischmanufaktur vielfältige Variationen dieser Spezialität. „Momentan beobachten wir einen deutlichen Trend zu traditionellen Produkten. Dadurch erfährt der Matjes gerade eine Renaissance. Von den Gästen wird der Matjes wegen seiner zarten Konsistenz geschätzt und wird heute sowohl bewährt als auch modern interpretiert serviert. So findet man nach wie vor den Klassiker Matjes nach Hausfrauenart aber auch neue Kreationen wie Matjes-Tatar auf der Speisekarte. Durch den aktuellen Trend haben Gastronomen eine große Bandbreite an Kombinationsmöglichkeiten, Matjes ihren Gästen zur Saison anzubieten. Sogar die Spitzengastronomie hat den Matjes wieder für sich entdeckt und kreiert mit der Delikatesse spannende Gerichte“, sagt Nadine Krüger, Produktmanagerin für den Bereich Gastronomie bei „Deutsche See“.

Matjesspezialitäten von „Deutsche See“ werden mit großer Sorgfalt ausgewählt und schonend veredelt. Die edelste Variante bieten die Matjes-Doppelfilets „Primtjes“, da nur die jüngsten und zartesten Heringe für diese Spezialität verwendet werden. Mit einem angenehm festen Biss überzeugen die Matjes-Filets „Hanse“. Die Rauchmatjesfilets „Smoky“ mit feinem Räuchergeschmack sind eine besondere Delikatesse, die nach nordischer Art zubereitet sind, also als Filet und nicht an der Gräte reifen. Mit den köstlichen Matjes-Spezialitäten von „Deutsche See“ Fischmanufaktur verfügen Gastronomen über vielfältige Einsatzmöglichkeiten und können am Buffet kreative Akzente setzen. Gleichzeitig ist Matjes gut portionierbar und ermöglicht eine effiziente Kalkulation.

Matjes von „Deutsche See“ Fischmanufaktur:
Matjes-Doppelfilets „Primtjes“: Die königliche Matjes-Spezialität aus Holland, handfiletiert, besonders zart und mild, aus zertifizierter Fischerei, tiefgefroren

Matjes-Doppelfilets „Gourmet“: Für höchste Feinschmeckeransprüche. Besonders fein und mild gesalzen, handfiletiert, aus zertifizierter Fischerei, tiefgefroren

Matjes-Doppelfilets „Hanse“: In leichter Salzlake gereift, mit angenehm festem Biss, handfiletiert, aus zertifizierter Fischerei, tiefgefroren
Rauchmatjesfilets „Smoky“: Nach nordischer Art, mit feinem Räucheraroma, aus zertifizierter Fischerei, in Öl

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen rund 1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt einzigartige Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November 2003 gehört die Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“. Als Marktführer ist sich das Unternehmen der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen bewusst. „Deutsche See“ engagiert sich schon lange aktiv für den Erhalt der Fischbestände und den Umweltschutz und wurde dafür im November 2010 als „Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen“ mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles Wissenswerte rund um Fisch und Fischgenuss.

KONSUMENT: Fertigsuppe „ohne Geschmacksverstärker“

Hefeextrakt dient zur Geschmacksverstärkung, damit angereicherte Lebensmittel
dürfen aber als „frei von Geschmacksverstärkern“ beworben werden

Ein Großteil der 19 vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) getesteten
Paradeiser- und Gemüse-Fertigsuppen ist geschmacklich „verfeinert“. Statt
klassischem Glutamat, das als „Geschmacksverstärker“ deklariert werden muss, wird
zunehmend Hefeextrakt verwendet.

Dieses enthält von Natur aus große Mengen an
Glutaminsäure und hat einen wesentlichen Vorteil: Lebensmittel, die damit
geschmacklich aufmunitioniert werden, dürfen als „frei von Geschmacksverstärkern“
beworben werden. Bei sieben getesteten Fertigsuppen ist das der Fall.

Wer darauf
verzichten möchte: Le Gourmet und die Bio-Fertigsuppen von Ja! Natürlich, Natur
Compagnie und Suppenglück kommen ohne Geschmacksverstärker oder Hefeextrakt
aus. Die Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und im April-KONSUMENT.

Hauptzutat Zucker
Erstaunliches offenbart sich beim Zuckergehalt: Bei zwei Paradeisersuppen, Maggi Extra
Feine und Le Gusto, steht Zucker in der Zutatenliste an erster Stelle. Sie enthalten daher
mehr Zucker als Paradeiser. In einem Teller Paradeiser-Fertigsuppe können bis zu 2,5 Stück
Würfelzucker stecken, womit wohl niemand so schnell rechnet.
Nicht immer vegetarisch
Bei Kania, Radatz und Oma Kratky findet sich Rindfleischextrakt in der Zutatenliste.
Vegetarier können also nicht sicher sein, dass in Paradeiser- oder Gemüsesuppen kein
Fleisch steckt.

Mild ist anders
Die meisten Suppen sind erwartungsgemäß nicht gerade mild. Bis zu 3,3 Gramm Kochsalz
steckten in einem Teller Suppe. Nur die Paradeisersuppe von Natur Compagnie enthält
wenig Salz. Versuche, den Salzanteil zu reduzieren, scheitern aber laut Suppenherstellern
am Kundengeschmack. „Wer nun wissen will, wie viel Salz eine Fertigsuppe enthält, muss
derzeit noch in der Nährwerttabelle den Natriumgehalt ausfindig machen und mit 2,5
multiplizieren. Erst ab 2014 ist die Angabe des Kochsalzgehalts auf der Verpackung
verpflichtend“, erläutert VKI-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck.
Die Testergebnisse gibt es auf www.konsument.at und im April-KONSUMENT.

Stevia Bio-Jogurts

Das Münchener Verwaltungsgericht ist der Argumentation der Molkerei Andechser Molkerei Scheitz gefolgt und hat nun abschließend bestätigt, dass Bio-Stevia-Tee als Zutat im Stevia Bio-Jogurt mild des Unternehmens in den Sorten Orange-Sanddorn und Maracuja-Banane nicht zu beanstanden ist. Geschäftsführerin Barbara Scheitz: „Das Bayerische Verwaltungsgericht München hat sich davon überzeugt, dass unsere beiden Stevia Bio-Jogurts in Ordnung sind. Uns sind heute die finalen Urteile des Gerichts zugestellt worden.“

Frische Pfifferlinge genießen

Feinschmecker können bis in den November hinein noch frische Pfifferlinge genießen. Die beliebte Delikatesse mit dem nussigen Aroma verleiht vielen Speisen eine besondere Note. Die mild-würzigen Wildpilze eignen sich hervorragend als Beilage zu Lamm, Geflügel und Wild, schmecken aber auch zu Fisch wie Steinbutt und Dorade. Sie verfeinern cremige Suppen und Soßen, Pasta oder das Omelette.

Raffiniert ist Pfifferlings-Risotto mit Speck und frischen Kräutern.
Pfifferlinge haben einen trichterförmigen Hut und werden wegen ihrer goldgelben Farbe auch Eierschwammerl genannt. Vor der Zubereitung müssen die Pilze sorgfältig mit einer Bürste, einem Pinsel oder einem Messer geputzt werden, wobei das erdige Ende des Fußes abgeschnitten wird. Waschen ist nicht zu empfehlen, da sie sich ansonsten mit Wasser vollsaugen und ihr Aroma verlieren. Häufig werden Pfifferlinge aus osteuropäischen Ländern wie Russland, Litauen und Polen eingeführt.

Durch die langen Transportwege besteht die Gefahr, dass sich Schimmelpilze bilden und die empfindliche Ware verdirbt. Daher sollten Kunden statt zum gefüllten Körbchen (Staufeuchte) besser zum losen Angebot greifen – auch wenn es teurer ist. Deutsche Ware ist wegen der kurzen Transportwege natürlich die beste Wahl, aber oft nicht verfügbar. Daher ist es umso wichtiger, auf Frische zu achten. Frische Pfifferlinge duften aromatisch, sehen goldgelb und saftig aus. Das Fleisch ist weiß, fest und nicht verfärbt oder ausgetrocknet. Je kleiner die Pilze sind, desto intensiver schmecken sie. In einer Papiertüte sind sie gekühlt zwei bis drei Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Die neue Genießergröße von Weihenstephan

Rahmjoghurt mild unser Cremigster im 500g-Becher sorgt für noch längeren Genuss

Die Molkerei Weihenstephan – der Marktführer im Naturjoghurt-Segment [1] – erweitert sein Angebot und bietet seinen Kunden jetzt noch mehr Auswahl und Genussmöglichkeiten. Denn ab sofort gibt es neben den Naturjoghurt-Klassikern „Frischer Joghurt mild“ mit 3,5 Prozent, 1,5 Prozent oder 0,1 Prozent Fett auch den Rahmjoghurt mild unser Cremigster in der 500g-Genießer-Größe mit 10 Prozent Fett.

Durch seine besondere Cremigkeit und seinen vollen Geschmack ist der Rahmjoghurt besonders genussvoll zu frischen Früchten oder Müsli. Aber auch für die feine Küche ist Rahmjoghurt mild unser Cremigster vielseitig einsetzbar: zum Verfeinern von Salaten, Saucen oder Dips.

Rahmjoghurt mild unser Cremigster wird ausschließlich aus natürlich reinen Zutaten hergestellt. Durch seine besonders sorgfältige und schonende Verarbeitung, ohne Zusatz jeglicher Konservierungsstoffe, bleibt der volle, rahmige Geschmack erhalten. Wie für alle Weihenstephan Produkte ist bei kontrollierter Premiumqualität Genuss garantiert.

Der Rahmjoghurt mild unser Cremigster im 500g-Becher ist ab Juni erhältlich. Der LVP für die Rahmjoghurts liegt bei 1,39 Euro.