Gläschen oder Glas Wein?

Größe verleitet zum schnellen Trinken

In einem großen bauchigen Glas ist der Rotwein gut
belüftet und kann sein Aroma optimal entfalten. Was gut für das
Bouquet ist, hat offenbar auch andere Auswirkungen: Aus einem
größeren Glas wird gerne schneller und mehr getrunken, hat ein
Wissenschaftsteam der University of Cambridge in England
herausgefunden.

Im Dienste der Wissenschaft wurde in einem Restaurant mit
angeschlossener Bar ein Experiment durchgeführt. Über einen Zeitraum
von 16 Wochen wechselten die Kellner alle 14 Tage die Gläser für den
Weinausschank. Standardgläser mit einem Volumen von 300 ml wurden
abwechselnd durch kleinere (250 ml) und größere Gläser (370 ml)
ersetzt. Das Weinsortiment, die eingeschenkte Menge, die Preise und
die Glasform blieben über den gesamten Untersuchungszeitraum gleich.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass sich Form und Größe
des Geschirrs und der Trinkgefäße auf den Verzehr auswirken können.
Offenbar ist das auch bei alkoholischen Getränken der Fall: Das
Trinkverhalten der Kunden, die nichts von dem Experiment ahnten,
schwankte im Zwei-Wochen-Rhythmus. In den Zeiten mit den größeren
Gläsern war die Menge des täglich ausgeschenkten Weins um
durchschnittlich 9 Prozent größer als in den Wochen mit den
Standardgläsern. Im Barbereich war der Effekt besonders deutlich.
Hier stiegen die Verkäufe um mehr als 14 Prozent, im Restaurant nur
um 8 Prozent. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Bargäste fast
nur Wein in Gläsern kauften. Im Restaurant bestellten die Besucher
überwiegend Flaschen und Karaffen. Möglicherweise ließ sich die
getrunkene Menge auf diese Weise besser einschätzen.

Wird der Wein im Glas serviert, verändert dessen Größe vermutlich
die Wahrnehmung der Weinmenge. In einem großen Glas wird sie geringer
eingeschätzt, sodass die Besucher schneller und dadurch mehr trinken
– so die Theorie. Kleinere Gläser führten im Experiment allerdings
nicht zu einem geringeren Konsum, schreiben die Autoren im Fachblatt
„BMC Public Health“. Da ein zu hoher Alkoholkonsum gesundheitliche
Folgen hat, ist es wichtig, solche Einflussfaktoren zu kennen. Daher
sollen die Resultate in weiteren Untersuchungen genauer geprüft
werden. Dann wird sich zeigen, ob man sich mit einem kleineren Glas
selbst austricksen und den Weinkonsum senken kann. Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12889-016-3068-z

Pfui! Kindereis

In der aktuellen Juli-Ausgabe wollte das ÖKO-TEST Magazin wissen, welche Qualität Speiseeis besitzt, das die Zielgruppe Kinder knallbunt bewirbt. Das Ergebnis: Bei sieben der getesteten 16 Eissorten muss die Verbraucherzeitschrift abwinken. Denn die Produkte enthalten Aromen unklarer Herkunft, zu viel vom Dickmacher Zucker, teils krebserregende Fettschadstoffe und oft jede Menge Hilfsstoffe statt hochwertiger Zutaten. Immerhin: Ein Produkt ist empfehlenswert.

Eis ist im Sommer für viele Kinder eine Grundmahlzeit. Doch allzu häufig sollten Kids die gekühlten Leckereien nicht genießen. Denn zu viel Süßes macht dick und schädigt die Zähne. Maximal 15 Gramm Zucker pro Tag sollte ein dreijähriges Kind laut Weltgesundheitsorganisation WHO essen, was rund fünf Würfelzuckern entspricht. In vielen untersuchten Eissorten steckt jedoch weitaus mehr drin, in einer Marke sogar umgerechnet sieben Würfelzucker. Nur ein Eis überzeugte die Tester mit einem Zuckergehalt von weniger als zwei Würfelzuckern.

In zwei Eissorten wies das Labor äußerst bedenkliche Fettschadstoffe der Gruppe 3-MCPD- und Glycidylester nach – einmal sogar in einer Menge, die über der tolierbaren Tagesdosis liegt. Diese gelten als erbugtverändernd und krebserregend und schädigen vermutlich die Nieren.

ÖKO-TEST kritisiert außerdem, dass viele Hersteller statt hochwertiger Zutaten billige Hilfsstoffe wie Emulgatoren, Farbstoffe und Aromen verwenden. Das drückt den Preis, aber auch die Qualität. In einem Zitronenfruchteis von Rewe beispielsweise stecken maximal 2,9 Prozent Frucht. Dabei müssen laut Speiseeisleitsätze mindestens zehn Prozent enthalten sein. Ärgerlich ist zudem, dass im Dunklen bleibt, aus welchen Rohstoffen die Aromen stammen – die Hersteller schwiegen dazu auf Nachfrage von ÖKO-TEST.

ÖKO-TEST empfiehlt Eltern, die hochwertiges Eis kaufen möchten, im Kleingedruckten auf rechtliche Qualitätsbegriffe wie Milcheis, Eiscreme oder Sahneeis zu achten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juli 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Gastro Startup Sessions für Gründer und Food-Unternehmer

Die Leaders Club Deutschland AG veranstaltet am 9. und 10. September 2015 erstmals die »Gastro Startup Sessions« in Berlin – 48 Stunden lehrreiches Programm für Gründer von gastronomischen Start-Up-Ideen.
Zwei Tage lang treffen sich im Herzen Berlins Brancheninsider und Experten mit Gastro- Gründern zum Wissensaustausch. Die Teilnehmer dürfen sich auf Vorträge zu Themen wie »Marketing & PR«, »Social Business« und »innovative Geschäftsmodelle« mit jeder Menge praktischer Tipps und interessanter Denkanstöße freuen.
Obendrein haben wir mit Stefanie Rothenhöfer vom »The Food Entrepreneurs Club« einen Panel zum Thema »How to Start a Food Business« zu Gast: Erfolgreiche Start ups erzählen von ihren Erfahrungen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Zur Auflockerung schauen wir uns abends bei einer Gastro-Trendtour gemeinsam die innovativsten Konzepte Berlins an, beim Bier-Tasting die derzeit spannendsten Sorten auf dem Markt.

Die Experten: die Macher hinter Braugasthaus Altes Mädchen, Princess Cheesecake, Makrönchen Manufaktur, Gorilla Barbecue, Burgers & HipHop, & Union, Viva con Agua de Sankt Pauli e.V., Lemonaid, Nomyblog, sonamu, flutlotsen und weitere.

Die »Gastro Startup Sessions« finden am 9. und 10. September im David & Galstaun Studio, Kastanienallee 32, Berlin statt. Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Webseite www.leadersclub.de/gsu-sessions

Sonnenschutzmittel

Geprüft wurden im Rahmen des aktuellen Sonnenschutzmittel-Tests 17 Cremen, Sprays und Lotionen mit Lichtschutzfaktor 30 bzw. 50, darunter sowohl teure Markenprodukte als auch preiswerte Alternativen. Zwischen 1,60 Euro und 20,20 Euro kosten 100ml – je nach Produkt und Hersteller. Dass ein hoher Preis kein Garant für die Qualität eines Sonnenschutzmittels ist, belegen die Testergebnisse: Unter den Produkten mit der besten Gesamtnote befinden sich gleich mehrere günstige Präparate vom Diskonter. Im Gegenzug erhielten zwei hochpreisige Produkte eine „nicht zufriedenstellende“ Beurteilung.

Testsieger mit jeweils 78 von 100 möglichen Punkten wurden die Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 von Douglas Sun, Cien Sun (Lidl), MY body und today sun (Penny). Knapp dahinter landete mit 76 Punkten und einer ebenfalls guten Bewertung das hochpreisigere Markenprodukt von La Roche-Posay (mit 17,90 Euro pro 100 ml). Alle diese Produkte sorgen nicht nur für einen guten Schutz vor UV-Strahlung, sondern reichern die Haut auch sehr gut mit Feuchtigkeit an. Letzteres schafft sonst nur noch der pflegende Sonnenspray von Nivea.

Als „nicht zufriedenstellend“ wurde dagegen ausgerechnet das teuerste Produkt im Test eingestuft: die Sonnenlotion für sensible Haut von Eco (20,20 Euro pro 100 ml). Der Grund für die schlechte Bewertung waren Mängel beim UVA-Schutz. Auch die Tiroler Nussöl Sonnenmilch original erhielt ein „nicht zufriedenstellend“. Ausschlaggebend war in diesem Fall die mikrobiologische Qualität: Das Produkt war zum Zeitpunkt des Tests bereits verdorben. Laut Angabe des Herstellers wird diese Sonnenmilch mit LSF 50 aus dem Sortiment genommen. Es befinden sich nur noch Restbestände mit kleinen Stückzahlen im Handel.

„Gleich ob Sonnenmilch, Spray oder Creme-Gel – für jedes Sonnenschutzmittel gilt, dass nur das Auftragen einer ausreichenden Menge einen entsprechenden Schutz bietet. Ein Erwachsener benötigt in etwa die Menge von drei Esslöffeln, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen“, informiert Christian Undeutsch vom VKI. „Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, in welcher Form das Mittel angewandt wird. Der Vorteil einer Milch oder einer Lotion besteht vor allem darin, dass sich die notwendige Menge gut abschätzen lässt. Bei Sprays fällt die Dosierung dagegen oft zu gering aus. Darüber hinaus lässt sich beim Einsprühen kaum vermeiden, dass kleine Partikel, sogenannte Aerosole, in die Atemwege gelangen. Vor allem für Kinder sind Sprayprodukte daher eher nicht zu empfehlen.“

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es in der Juliausgabe der VKI- Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Gute Schokolade

UTZ erreicht weltweit mehr als 910.000 Farmer und Farmarbeiter –
Neue Höchstmarken bei zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee –
Langfristiges Ziel: Farmer fit machen für den Klimawandel

Mehr als 20.000 Produkte, die das Siegel tragen. 37 Länder, in denen Kaffee, Kakao und Tee angebaut werden. 135 Länder, in denen die Produkte verkauft werden. Über 910.000 Farmer und Farmarbeiter, die vom Programm profitieren. Das sind die Eckdaten des Jahresberichts 2014 von UTZ Certified, der nun veröffentlicht wurde. Seit Mitte der Neunziger Jahre arbeitet das Nachhaltigkeitsprogramm und Gütesiegel daran, den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee zur natürlichsten Sache der Welt zu machen. Der aktuelle Jahresbericht zeigt, dass im letzten Jahr erneut Fortschritte gemacht wurden: 2014 wurde so viel UTZ-zertifizierter Kaffee, Kakao und Tee wie noch niemals zuvor verkauft.

Von der Nische zur relevanten Größe – und zum Erfolg
Mittlerweile erreicht das UTZ-Programm 575.000 Farmer und 335.000 Farmarbeiter. Es wirkt sich somit positiv auf das Leben von 910.000 Menschen aus. Studien beweisen, dass UTZ-zertifizierte Farmer ein höheres Einkommen erzielen, umweltschonendere Produktionsverfahren anwenden und bessere Arbeitsbedingungen schaffen als diejenigen, die nicht zertifiziert sind. „Der Jahresbericht zeigt einmal mehr, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Han de Groot, Geschäftsführer von UTZ Certified. „Außerdem werden wir unsere Anstrengungen für die Bereiche Haselnüsse, Reis und Kräutertee weiter vorantreiben“, erklärt er die Pläne für das Jahr 2015.

22 Prozent Plus bei UTZ-zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee
Die mehr als 650.000 Tonnen an UTZ-zertifiziertem Kaffee, Kakao und Tee, die 2014 den Handel erreichten, sprechen ebenfalls eine eindeutige Sprache, was den Erfolg von UTZ Certified betrifft. Insgesamt stieg die Menge an verkauftem UTZ-Kaffee, -Kakao und -Tee im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Am stärksten zugelegt hat mit 32 Prozent der Kakao. Umgerechnet rund 9,7 Milliarden 100-Gramm-Tafeln Schokolade könnten mit dem UTZ-Kakao 2014 hergestellt werden (390.416 Tonnen). Die Menge an verkauftem UTZ-Tee stieg um 18 Prozent, die von Kaffee um 16 Prozent. Das reichte für zwei Milliarden Tassen Tee (4.527 Tonnen Tonnen) und 31 Milliarden Tassen Kaffee (258.867 Tonnen).

Mit guter Agrarpraxis und hoher Produktivität gegen den Klimawandel
Das Hauptanliegen von UTZ Certified ist es, den nachhaltigen Anbau zur Norm zu machen und die Situation der Kaffee-, Kakao- und Teebauern zu verbessern. Erschwert wird deren Lage schon seit Längerem durch die Folgen des Klimawandels. Wetterschwankungen treiben die Produktionskosten in die Höhe, während sowohl die Qualität als auch die Quantität des angebauten Produktes zurückgehen. Dadurch sinken auch die Einnahmen.
UTZ Certified hat den Code of Conduct, seinen Kriterienkatalog für die UTZ-Zertifizierung, im Jahr 2014 noch einmal überarbeitet und die Maßnahmen rund um die Optimierung der Anbaumethoden weiter verstärkt. Damit bekommen UTZ-Farmer Möglichkeiten an die Hand, die sie besser gegen den Klimawandel wappnen. Dazu gehört zum Beispiel die Vermeidung von Monokulturen, denn Mischanbau ist ein probates Mittel, um der Bodenerosion entgegenzuwirken.

Den Jahresbericht 2014 können Sie unter www.utzcertified.org/annualreport einsehen.

Kann man Käse einfrieren?

Grundsätzlich lässt sich Käse einfrieren. Allerdings verliert er an Geschmack und Konsistenz. Deshalb verwendet man aufgetauten Käse vor allem als Zutat zum Kochen, etwa für ein Gratin oder gerieben auf der Pasta. Hart- und Schnittkäse sowie Mozzarella eignen sich am besten: Den Käse entweder in Scheiben geschnitten und versetzt gelegt oder in geriebener Form einfrieren. Es ist wichtig, ihn absolut luftdicht zu verpacken. Dann kann er problemlos für bis zu drei Monate im Tiefkühlfach lagern. Bei Bedarf den Käse langsam im Kühlschrank auftauen lassen, damit die Konsistenz weitgehend erhalten bleibt. Für Fondue eignet sich eingefrorener Käse nicht. Astrid Denzinger, Ernährungswissenschaftlerin der LVBM

Tipp: Am besten ist es, Käse nach Bedarf zu kaufen und nur einzufrieren, wenn die Menge nicht mehr zu schaffen ist.

Wolfgang Weigler

Einzigartige Koch-Incentives mit der mobilen Hightech-Küche W.U.F.O.

Mit großen Augen bestaunen die Tagungsteilnehmer den silbrig glänzenden 11 Meter langen Airstream, der – so scheint es – aus einer anderen Galaxie hierher gebeamt wurde. Durch geöffnete Klappen des Trailers lässt sich bereits erahnen: Hier steckt einiges Ungewöhnliches drin. Um genau zu sein eine Hightech-Küche mit Bar und jeder Menge Veranstaltungsequipment, die in den nächsten Stunden einen Kochkurs für die Kollegen und Geschäftspartner ermöglichen wird, den sie so mit Sicherheit noch nicht erlebt haben.
Captain des ungewöhnlichen Gefährtes ist Spitzengastronom und Eventcaterer Wolfgang Weigler. Von seiner Eventlocation und Homebase in Tutzing am Starnberger See startet er mit seinem Multifunktionstrailer namens W.U.F.O zu Tagungen, Meetings und Seminaren im kompletten deutschsprachigen Raum. W.U.F.O. steht für Weiglers Ultimate Food Orbiter und ist durch die Zugmaschine, das zusätzliche Notstromaggregat und die optionale Wasserversorgung vollkommen autark und nahezu grenzenlos für exklusive Koch- Incentives mit bis zu 20 Personen einsetzbar.

Auch wer schon viele Tagungen und dazugehörige Incentives erlebt hat, wird bei Wolfgang Weigler und seinem W.U.F.O. aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Küchentechnik auf höchstem Niveau, Sound- und Lichteffekte, Bar und Lounge-Mobiliar, DJ-Pult und eine große Auswahl an weiterem Equipment – und das alles völlig mobil – lassen keine Wünsche offen und machen jedes Incentive individuell gestaltbar.
Mit dem kreativen Koch und seiner ebenso professionellen wie sympathischen und unterhaltsamen Crew wird der Kochkurs zum ganz besonderen Erlebnis. Hier wird geschnitten, gebrutzelt und gebacken, was das Zeug hält. Mit vielen Tipps und Tricks vom Experten zaubern die Kursteilnehmer ein ausgefallenes 4-Gänge- Menü aus frischen und saisonalen Zutaten. Nach vollendeter Arbeit dürfen sich alle auf eine gemeinsame Verkostung ihrer Kreationen inklusive hausgebackenem Brot freuen.

Ein Kochkurs mit Wolfgang Weigler und seinem W.U.F.O. bietet für Geschäftspartner und Kollegen den perfekten Rahmen, sich bei jeder Menge Spaß am Kochen, auch auf persönlicher Ebene besser kennen zu lernen. Das gemeinsame Kochen ist ein optimaler Ausgleich zum arbeitsreichen Tag und dasanschließende gemeinsame Essen bildet den genussvollen Ausklang mit herausragenden Gerichten und interessanten Gesprächen.

Seit 2003 kocht und begeistert Wolfgang Weigler mit seiner Eventgastronomie WHO WANTS IT. Bodenständigkeit und Kreativität zeichnen den Eventgastronomen genauso aus wie Qualitätsbewusstsein und Perfektion. Individuelle Firmenveranstaltungen, Road Shows und Familienfeiern für bis zu 2.500 Personen sind kein Problem für Wolfgang Weigler und sein top-ausgebildetes Team. Professionalität ist ihm nicht nur beim Service wichtig, sondern auch bei der Wahl seines hochwertig-technischen Equipments. Wolfgang Weiglers EVENTROTUNDE in Tutzing ist mit rund 2.000 qm und der großzügigen Sonnenterrasse mit Seeblick nicht nur die ideale Eventlocation, sondern auch eine erstklassig ausgestattete Küche, die er u.a. als Kochschule nutzt. Ein Highlight der WHO WANTS IT Eventgastronomie ist der W.U.F.O. – Weiglers Ultimate Food Orbiter. Mit dem Airstream, der über eine professionelle Küchenausstattung verfügt, ist der Eventgastronom absolut mobil und zaubert überall erstklassiges Catering.

www.whowantsit.de www.w-u-f-o.de

Kartoffel Wissen

Kartoffeln sind reich an lebenswichtigen Inhaltsstoffen
Kartoffeln gelten für viele nur als Sättigungsbeilage. Doch sie darauf zu beschränken, ist mehr als unverdient. Im Gegenteil: Kartoffeln sind wahre Wunderknollen. Und eigentlich ein unentbehrliches Nahrungsmittel. Neben der sättigenden Stärke, die dringend benötigte Kohlenhydrate für Gehirn und Muskeln liefert, verfügen sie über lebensnotwendige Proteine, jede Menge Vitamine und viele Mineralstoffe. Außerdem enthalten sie wichtige Ballaststoffe und so gut wie überhaupt kein Fett. Optimal also für alle, die nicht nur auf eine gesunde Ernährung, sondern auch auf ihr Gewicht achten müssen.

Wer Kartoffeln nicht ausschließlich als fettreiche Pommes Frites, Bratkartoffeln oder Reibekuchen zubereitet, der nutzt ein gesundes und leckeres Lebensmittel. Kartoffeln bestehen zu gut drei Vierteln aus Wasser. Das macht sie generell zu einem kalorienarmen Nährstofflieferanten – 100 Gramm enthalten gerade einmal etwa 70 Kilokalorien (kcal). Verglichen mit den anderen klassischen Beilagen Reis (95 kcal) und Nudeln (150 kcal) schneiden Kartoffeln also wesentlich besser ab und tragen ihren Ruf als nährstoffarme Dickmacher völlig zu unrecht.

Kartoffeln enthalten hochwertige Proteine
Ganz im Gegenteil: Sie liefern wichtige Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß und verschiedene Vitamine, vor allem des B-Komplex. Die moderne Ernährungswissenschaft empfiehlt besonders den Konsum hochmolekularer Kohlenhydrate, z. B. in Form von Stärke, wie sie in Kartoffeln vorkommt. Die bestehen nämlich zu etwa 15-16 Prozent aus verdaulichen Kohlenhydraten. Während dem Körper der Einfachzucker ( < 1 Prozent) direkt als Energie zur Verfügung steht, wird die sättigende Wirkung den langen Kohlenhydratketten der Stärke zugeschrieben.

Wichtig ist auch die Rolle als Eiweißlieferant. Zwar enthalten Kartoffeln mit zwei Prozent recht wenig Eiweiß, dafür sind die Aminosäuren aber besonders hochwertig. Der Körper kann diese Proteine nämlich relativ leicht in körpereigene Eiweiße umwandeln. Daneben punktet die Knolle noch mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen. Vitamine regulieren den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Allein zwei Drittel des täglichen Bedarfs an Vitamin C, dem z. B. eine vorbeugende Wirkung gegen Erkältungen zugeschrieben wird, kann durch drei bis vier große Kartoffeln gedeckt werden. Zudem kommen die Vitamine B1 und B2 in überdurchschnittlicher Menge vor. Von den anderen Vitaminen der B-Gruppe, u. a. wichtig für Haut, Haare und Nägel, enthalten Kartoffeln Niacin und Pantothensäure sowie Vitamin B6.

Nährwerte satt
Die schmackhaften Knollen trumpfen aber auch mit einem wahren Cocktail an Mineralstoffen und Spurenelementen, Ballaststoffen und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen auf. So sind Kartoffeln reich an Calcium und Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Phosphor sowie Carotinoiden und natürlichen Phenolen. Magnesium benötigt der Körper u. a. zur Aktivierung des Stoffwechsels und zur Verbesserung der Zelldurchblutung. Eisen und Kupfer sind für die Blutbildung unentbehrlich, ebenso wie Mangan für den Phosphorstoffwechsel. Auch Carotinoide spielen eine wichtige Rolle bei zahlreichen metabolischen Prozessen. Zudem besitzen die Pflanzenpigmente, die auch in den meisten farbigen Gemüsesorten wie Karotten, Spinat oder Paprika vorkommen, wichtige antioxidative Wirkungen, die das Krebsrisiko senken können. Da der menschliche Körper Carotinoide nicht selbst produzieren kann, müssen sie über die Ernährung aufgenommen werden.

Calcium und Phosphor sind für die Festigkeit der Zähne und der Knochen von großer Bedeutung. Phosphor ist zudem ein wichtiger Baustein für Nerven und Energie liefernde Verbindungen in den Muskeln. Calcium spielt bei der Blutgerinnung und für den Herzrhythmus eine wichtige Rolle. Ballaststoffe erzeugen einen lang anhaltenden Sättigungseffekt, da sie vom Magen und Darm nur langsam verdaut werden können. Zudem regen sie das Verdauungssystem an und üben eine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf aus. Andere Inhaltsstoffe bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen und beeinflussen den Blutzuckerspiegel oder die Immunreaktionen des Körpers positiv.

Dämpfen ist besonders schonend
Besonders viele Vitamine und Nährstoffe liegen direkt unter der Schale. Sie sind äußerst empfindlich und werden bei unsachgemäßer Behandlung schnell zerstört. Um beim Kochen nicht zu viel davon zu verlieren, sollten die Kartoffeln möglichst mit Schale gekocht und erst danach gepellt werden. Am besten erhalten bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe bei schonender Dämpfung.

Mario Lohninger, Frankfurt

Sieben Tage, 18 Köpfe und jede Menge Qualität: Restaurant Lohninger bietet auch sonntags wieder moderne Küche

Wer kennt das nicht: Am Sonntag, wenn Zeit ist, um mit Freunden oder der Familie essen zu gehen, haben viele Restaurants geschlossen. Damit hungrige Genießer in Frankfurt nicht auf Spitzenküche verzichten müssen, serviert das Team des Restaurants Lohninger nach einer kleinen Pause nun auch sonntags wieder feine, kreative Gerichte aus Österreich und der Welt.

Mario Lohninger ist nicht nur Koch, er ist ein Wahnsinniger – zumindest was seinen Arbeitsenthusiasmus angeht. Nachdem er sein Restaurant mehrere Monate wegen personeller Engpässe sonntags zusperren musste, bietet er seinen Gästen jetzt erneut jeden Tag die Möglichkeit, seine Küche zu probieren. Damit füllt er die Lücke, die durch die sonntägliche Schließung anderer renommierter Frankfurter Restaurants entsteht. „Nicht nur unsere Stammgäste waren unglücklich über den Ruhetag, wir auch, denn wir leben für das, was wir tun. Jetzt, wo wir unser Team erfolgreich vergrößert haben, können wir wieder täglich durchstarten, und der Zuspruch der Gäste ist enorm. Erneut gehören wir zu den wenigen Spitzenrestaurants, die Küche an sieben Tagen in der Woche anbieten, darauf sind wir unheimlich stolz“, sagt Mario Lohninger, Patron des Restaurants.

Trotz der geänderten Öffnungszeiten bekommt jeder Mitarbeiter natürlich weiterhin regelmäßig frei, um neue Energie zu tanken. Die stecken Küchenchef Dirk Schommer und Paul Lohninger, Marios Vater, in die Ausgestaltung und Entwicklung der Gerichte, bei denen Frische und Qualität der verwendeten Produkte klar im Mittelpunkt stehen. Zu Gerichten wie Alaska Black Cod mit geräucherter Consommé, Rettich Canneloni und japanischer Yam, Irischem Hereford Rinderfilet mit Blattspinat, Schalottenconfit und hausgemachten Pommes Frites oder Pinzgauer Moosbeeren mit Granité, Topfenmus und Fichtensprossen empfiehlt Mario Lohningers Mutter Erika den passenden Wein und sorgt gemeinsam mit dem gesamten Team für einen genussvollen Restaurantbesuch.

Das Restaurant Lohninger hat durchgehend geöffnet, von 12 mittags bis 1 Uhr nachts. Mittagstisch ist von 12 bis 14 Uhr, der Abendservice von 18 bis 22 Uhr. Reservierungen werden telefonisch unter 069 – 247 557 860 entgegengenommen.

www.lohninger.de

Schmecksplosion

Wildes Kochabenteuer in „Schmecksplosion“ –
Premiere der 20-teiligen SWR-Kochdoku für Kinder am 31. Oktober bei KiKA

Eine Wolke aus Mehl, überschäumende Milch auf dem Herd, Eier auf dem Fußboden und vor allem: jede Menge Spaß. In der Koch-Doku „Schmecksplosion“ stürzen sich pro Folge zwei beste Freunde in ein wildes Kochabenteuer. Auf den Tisch kommen die Lieblingsgerichte aus fernen Ländern, der Heimat ihrer Eltern. KiKA zeigt die Premiere von „Schmecksplosion“ ab 31. Oktober 2013 täglich um 18 Uhr.

In insgesamt 20 Folgen der Koch-Doku wird den Zuschauern Appetit auf leckere Gerichte aus der ganzen Welt gemacht. Was isst man eigentlich in Brasilien? Und was genießt man in Korea? Welche außergewöhnlichen Gerichte kommen in Kasachstan auf den Tisch? Die jeweilige „Starzutat“, wie beispielsweise Kümmel, Koriander oder Kwas, wird erklärt und dann geht es im Kochtopf einmal um die Welt. Immer mit dabei am Herd sind Spaß und Action: Jeweils zwei gute Freunde stellen sich gemeinsam der kulinarischen Herausforderung. Einer der beiden lädt seine Gäste zu sich nach Hause ein, und die können gespannt sein, welche Spezialität aufgetischt wird. Zusammen wird eingekauft, vorbereitet, gekocht, gebacken, gekostet und der Tisch gedeckt. Doch die Nachwuchsköche stehen unter Zeitdruck – sie haben nur zwei Stunden Zeit, bis die Gäste kommen. Und die haben mächtig Hunger mitgebracht. Scheitern die beiden oder wird das Dinner eine echte „Schmecksplosion“?

Produziert wird die Dokutainment-Kochsendung von der nordisch filmproduction Anderson + Team GmbH im Auftrag des SWR. Verantwortliche Redakteurinnen beim SWR sind Katrin Grünewald und Manuela Jähnig. KiKA zeigt die ersten zwölf Folgen von „Schmecksplosion“ ab 31. Oktober täglich um 18 Uhr. Weitere acht Folgen werden ab dem 14. Dezember samstags um 11.45 Uhr ausgestrahlt.

Mehr Infos unter: schmecksplosion.de