Die 50 besten Restaurants der Welt 2018

Massimo Botturas Osteria Francescana erobert den ersten Platz in den 50 besten Restaurants der Welt 2018

• Die Osteria Francescana in Modena, Italien, wird als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet, gesponsert von Nestle Waters

• Die Liste 2018 umfasst Restaurants aus 23 Ländern weltweit und umfasst neun neue Restaurants. Sechs Restaurants geben ihr Debüt und drei kommen als Wiedereintritte auf die Liste zurück

Den in Tokio, Japan, gewinnt den von Lavazza gesponserten „Highest Climber Award“, der um 28 Plätze auf Platz 17 ansteigt

Disfrutar in Barcelona, ​​Spanien, ist der höchste Neuzugang und debütiert auf der Liste auf Platz 18

• Dan Barber von Blue Hill in den Stone Barns in Pocantico Hills, USA wurde von seinen Kollegen als Gewinner des  Chefs ‚Choice Awards gewählt

Geranium in Kopenhagen, Dänemark, gewinnt den  Art of Hospitality Award

Azurmendi erhält den Sustainable Restaurant Award

50 best Restaurants 2019 (Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und öffnen Sie im neuen Fenster, um es lesbar zu bekommen)

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50best gibt Plätze 51-100 bekannt

Die bekannte Ranking-Liste „THE WORLD’S 50 BEST RESTAURANTS“ gibt die Plätze 51 bis 100 bekannt. Die ersten 50 Plätze werden am 5.April in Melbourne, Australien veröffentlicht.
Wichtige Ergebnisse:
Hertog Jan, Platz 61,
Aqua, Sven Elverfeld, Platz 70
Schloß Schauenstein, Andreas Caminada, Platz 72
The Jane, Nick Bril, Platz  74

Sven Elverfeld & Schüler – Foto: Christian Stromann 

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Melbournes beste Restaurants

Australiens zweitgrößte Stadt Melbourne hat sich in den letzten Jahren zu einer weltweit angesehenen Food-Metropole entwickelt. Spätestens seit bekannt ist, dass hier am 5. April 2017 im Royal Exhibition Centre die nächsten „The World’s Best 50 Restaurants“ Awards verliehen werden, richten sich die Blicke der internationalen Gourmetszene auf die Stadt am Yarra River. Nirgendwo sonst auf dem fünften Kontinent wächst die Szene schneller. Schon heute kommen mehr als 3.000 Restaurants und 2.000 Cafés auf gut vier Millionen Einwohner. Allein im Stadtzentrum können 178.320 hungrige Genießer gleichzeitig in einem Lokal Platz nehmen.

Von neuen Sternen und Kochmützen
Sternekoch Ben Shewry rangiert mit seinem Attica in Melbourne derzeit mit Platz 33 als einziger australischer Repräsentant in der berühmten Liste der Top 50. Shewry macht mit seinen experimentellen Menüs aus exotischen australischen Zutaten wie Bunya Nuts (Tannenzapfen), Wattleseeds (Akaziensamen) oder Emu-Eier Furore. Doch sein Kollege Dan Hunter ist ihm auf den Fersen. Mit dem erst 2013 eröffneten Brae holte er zuletzt die begehrten Titel “Chef of the Year” und “Best Regional Restaurant” des The Age Good Food Guides (Pendant des Michelin Guides in Australien) an die Great Ocean Road. Inmitten des Otway Nationalparks, rund 130 Kilometer außerhalb von Melbourne serviert Hunter in ländlicher Idylle mutige Kreationen aus lokal erzeugten Produkten. Man darf gespannt sein, ob das Brae im nächsten Jahr den Sprung vom diesjährigen Platz 65 in den Olymp der besten 50 schafft.

Mit drei Chef Hats (Kochmützen) zeichnet der Good Food Guide 2017 auch das Vue de Monde von Shannon Bennett, hoch oben im Rialto Tower in Melbourne, aus. Der Starkoch serviert moderne australische Küche auf höchstem Niveau. Neu auf der Hot-List ist der minimalistische Japaner Minamishima im Stadtteil Richmond.

Zwei Kochmützen haben sich gleich 14 Restaurants in Melbourne verdient. Vor allem in den engen Gassen der Laneways im Central Business District hat sich eine hochklassige Restaurantszene etabliert: Hier liegen Flower Drum, Ezard, Grossi Florentino Upstairs und The Press Club. Auf der gegenüberliegenden Flusseite fallen in Southbank die Restaurants Dinner by Heston Blumenthal, Lumé, Rockpool Bar & Grill und Spice Temple in die gleiche Kategorie. Im Szeneviertel Fitzroy/Collingwood wurden Cutler & Co, Saint Crispin und Matteo’s ausgezeichnet. Etwas außerhalb residieren das Circa in St. Kilda, das Woodland House in Prahan sowie das Estelle Bistro in Northcote.
Eine Kochmütze ziert stolze 43 Melbourner Restaurants. Erwähnenswert sind zum Beispiel das Supernormal und Cumulus Inc von Lokalmatador Andrew McConnell, das MoVida, Coda, Tonka und Kappo (alle Laneways). Die Wahl zum „Best New Restaurant 2017“ fiel auf die Weinbar Embla.

Clean Eating bis Streetfood
Neben der Gourmetküche gibt es in Melbourne unzählige Möglichkeiten, seinen Hunger zu stillen. In der Einwanderer-Stadt leben mehr als 180 verschiedene Nationalitäten Tür an Tür. So entstehen immer neue Trends und Cross-Over-Kreationen und die Street Food Szene gilt als eine der Einfallsreichsten der Welt. Vor allem italienische, griechische und asiatische Einflüsse prägen das Genussbild. Auch spezialisierte Restaurants, die ausschließlich vegane, laktosefreie oder glutenfreie Küche anbieten, haben sich in den letzten Jahren etabliert. Viele Restaurantbetreiber setzten immer mehr auf die ausschließliche Verwendung frischer und gesunder Zutaten. Solche „Clean Eating“-Konzepte wie in der Serotonin Eatery, deren Gerichte laut eigener Aussage die Ausschüttung von Glückshormonen verursachen, oder der Moroccan Soup Bar kommen bei den sport- und gesundheitsbewussten Melburnians an.

Beliebt sind auch die mehr als 50 verschiedenen Food Trucks, die an verschiedenen Locations der Stadt auftauchen. Melbournes Foodies haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Standorte ihrer Liebingstrucks immer wieder aufzuspüren – zum Beispiel mit Hilfe einer eigenen Website und App namens „Where the Truck at“. Inzwischen haben sich zudem regelmäßige Food Truck Happenings etabliert, wie das monatliche Food Truck Festival im Coburg Drive. Wer auf Nummer sicher gehen will, findet in Thornbury einen permanenten Food Truck Park. Dort wechseln die Anbieter monatlich.

Der längste Lunch der Welt
Das Thema Essen und Trinken beherrscht auch die abwechslungsreiche Veranstaltungsszene Melbournes. Mit einer Bandbreite vom Dumpling Festival bis zum bayrisch-inspirierten Oktoberfest bleibt kaum eine Geschmacksvorliebe unbeantwortet. Wichtigstes Happening ist das Melbourne Food and Wine Festival, eines der weltweit größten seiner Art. Eröffnet wird es traditionell mit dem „Längsten Lunch der Welt“, bei dem mehr als 1.000 Gäste an einer einzigen Tafel dinieren. Im Jahr 2017 wird es vom 31. März bis zum 9. April stattfinden – parallel zu den World 50 Best Restaurants.

Regionale Küche und Genussrouten
Auch außerhalb von Melbourne bietet der Bundestaat Victoria kulinarische Höhepunkte. So listet der GoodFoodGuide 2017 sieben weitere Restaurants im Umland mit zwei Kochmützen. Darunter sind das Lakehouse in Daylesford, das Stefano’s in Mildura und das Royal Mail Hotel in Dunkled am Fuße der Grampians.

Überall in Victoria warten so genannte Food Trails auf hungrige und durstige Besucher. So listet auf der Mornington Peninsula das WineFoodFarmgate Programm knapp 100 landwirtschaftliche Produzenten und Betriebe, die teils auch einen Blick hinter die Kulissen der Herstellungsprozesse erlauben. Im High Country, dem alpinen Victoria, passieren Radler auf der Pedal to Produce Tour zahlreiche Weingüter, Brauereien und Cafés. In Bendigo, rund eine Stunde westlich von Melbourne gelegen, führt die Food Forsicker Tour zu leckeren Probehappen in einer Reihe von Restaurants, Shops und Lebensmittelbetrieben. Auch im Yarra Valley, vornehmlich als Weinregion bekannt, lässt es sich gleich auf mehreren Trails schlemmen und trinken.

http://food.theaureview.com/news/the-age-good-food-guide-awards-announces-2017-winners-and-hatted-restaurants-melbourne/
Unser Fotobericht zum Minamishima: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10153489975548124

Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt

„Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt“: Neues eathealthy-Sonderheft (DoldeMedien) ab heute im Handel

Pünktlich zum Frühlingsstart bringt das zweimonatliche Ernährungsmagazin „eathealthy“ (DoldeMedien Verlag, Stuttgart) ein Sonderheft „Die besten Diäten“ heraus.

Abnehmen und dabei satt essen, gesund bleiben und schlank in den Sommer starten – wie dies am leichtesten gelingt, weiß das Ernährungsexperten-Team rund um Chefredakteurin Dagmar von Cramm: „Wichtig ist, dass vom ersten Tag an die Pfunde purzeln. Das erhöht den langfristigen Diäterfolg laut einer Studie der Universität Melbourne.“

Die Ernährungsexpertin weiß: „Selbst kleine Schritte machen sich positiv bemerkbar: Schon eine Gewichtsreduktion von nur fünf Prozent macht uns gesünder – und senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.“

Dabei spielen individuelle Vorlieben und Gewohnheiten eine große Rolle. „Eine Diät für alle gibt es leider nicht“, betont Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm. Damit die Verbraucher im Dschungel der Diäten die richtige für sich finden, hat sie eine eathealthy-Sonderausgabe für gesundes Abnehmen entwickelt, die ab 19. April 2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Aus dem Inhalt:
 – „Die Top 10 der besten Schlankkuren“ – „7 Diät-Wochenenden für Einsteiger – von Ayurveda bis Slow  Carbs“ – Die „komplett vegane Diät“: Ein bislang einzigartiges  Abnehmprogramm – „Die 10 wichtigsten Grundlagen, um gesund und erfolgreich  Gewicht zu verlieren“ – „Die Wahrheit über die vier dicksten Diätlügen“ – Tipps für das richtige Fitnesstraining sowie – „Die besten Tricks, um das Wunschgewicht langfristig zu halten“

Die Zeitschrift eathealthy – Mein Ernährungsratgeber (VK: 3,50 Euro) und das Sonderheft eathealthySPEZIAL (VK: 4,90 Euro) erscheinen im DoldeMedien Verlag (Stuttgart).

Neue Restaurantkritiken

Wir besuchten Australien und auf dem Rückweg Hong Kong

In Australien ein besseres Restaurant zu reservieren ist schwer. In Melbourne im Attica haben wir es nicht geschafft. In Sydney hätten wir es über die offizielle Reservierungsabteilung auch nie geschafft. Wir sind einfach ins Restaurant gegangen und die Dame an der Rezeption konnte uns mehrere Termine anbieten. Zur gleichen Zeit als wir im Restaurant waren, schrieb die Reservierungsdame mir eine email und bedauerte, dass alles voll sei, ich aber unbedingt einen Platz bekäme, wenn jemand stornieren sollte.

Es ist wohl eine besondere Art der Wichtigtuerei der besseren Restaurants in Australien. Das Minamishima, ein Japaner in Melbourne, konnten wir für den gleichen Abend reservieren. Aber wir haben es kaum gefunden. Kein Hinweis draussen und selbst die Hausnummer abmontiert. Dabei hätten die so eine Wichtigtuerei gar nicht nötig: Die waren gut!

Auch ganz ohne Zickerei konnten wir im Hongkonger Lung King Heen reservieren. Man hat uns reingequetscht und wir hatten 105 Minuten Zeit. Dummerweise haben wir nicht einen guten Querschnitte bestellt. Wir werden da aber auf jeden Fall noch einmal hingehen!

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Minamishima, Melbourne: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153489975548124.1073741941.168996673123&type=3

Quay, Sydney: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153500503523124.1073741942.168996673123&type=3

Lung King Heen, Hongkong: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153521338693124.1073741943.168996673123&type=3

Australien für Genießer

Endlose Weite, Abenteuer im Outback, traumhafte Strände, atemberaubende Landschaften, lebendiges Stadtleben: Es gibt viele gute Gründe, nach Australien zu reisen. Dem schönsten widmet DER FEINSCHMECKER, Deutschlands führendes Magazin für Reise, Genuss und Lebensart, jetzt ein ganzes Sonderheft: Denn Down Under ist vor allem auch eine erste Adresse für Genießer!

Auf 204 Seiten schildern FEINSCHMECKER-Autoren die boomende Restaurantszene in Sydney, Melbourne und anderen Metropolen, stellen das beste Seafood und australische Spezialitäten vor, außerdem engagierte Produzenten kleiner Manufakturen. Sie präsentieren führende Winzer und aufstrebende Nachwuchstalente sowie die wichtigsten Weinregionen.

Dass Melbourne die Wiege des australischen Kaffeekults ist, wird ebenso erklärt, wie der neueste Gastro-Trend des Landes: die Wiederentdeckung des Bush Food, das australische Spitzenköche gerade in kreativen Gerichten adeln. Sie geben Tipps für die schönsten Inseln und sonnige Plätze für das Barbecue an der legendären Sunshine Coast, beschreiben in einer persönlichen Reportage Erlebnisse wie das Barramundi-Fischen im Outback und nennen die wichtigsten Genuss-Highlights und Besonderheiten in Tasmanien.

Insgesamt empfiehlt das FEINSCHMECKER-Bookazine mehr als 350 Adressen: Die besten Restaurants, Hotels und Luxus-Lodges, Cafés, Bars, Weingüter und Einkaufsadressen sind wie gewohnt aktuell bewertet und mit allen wichtigen Informationen versehen, darunter befinden sich viele Newcomer und Insidertipps.

Mehrere Karten bieten einen Überblick über Regionen und Städte.
Das Bookazine „Australien kulinarisch“ ist zum Preis von 9,95 Euro seit dem 22. Oktober 2014 im Handel erhältlich.

Shannon Bennett

Starkoch Shannon Bennett verwandelt altes Herrenhaus in Australiens erstes Sechs-Sterne-Gastrozentrum

In seiner Heimat Australien zählt Shannon Bennett zu den gastronomischen Größen – wurde er doch als erster Koch des 5. Kontinents in die erlesenen Kreise der Jeunes Restaurateurs d’Europe und der Les Grand Tables du Monde aufgenommen. Nun hat der Foodstar aus Melbourne in Berlin sein neues, ambitioniertes Projekt vorgestellt: Das alte Herrenhaus Burnham Beeches wird das erste Sechs-Sterne-Gastrozentrum Down Under. Dieses ergänzt mit Restaurants, Bäckerei, Brauerei und einem Hotel seine bisherigen Kulinarik-Tempel Vue de monde, Vue Events, The Lui Bar und Café Vue. Nachhaltigkeit wird dabei immer groß geschrieben und Konventionen sind out.

Der neue Burnham Beeches-Komplex liegt in Sherbrooke, 40 Kilometer östlich der Metropole Melbourne in der Bergkette Dandenong Ranges und auf dem Weg in die Kulinarik- und Weinregion Yarra Valley. Auslöser für das ambitionierte Projekt war ein Engpass verursacht durch den Erfolg: 2009 wurde das Untergeschoss von Shannon Bennetts Café Vue auf der St. Kilda Road zu klein, um dort weiter das Brot für alle seine Restaurants zu backen. Also machte sich der Visionär auf die Suche nach einer geeigneten Location für eine Bäckerei. Als er das erste Mal das Gelände der im Art déco-Stil errichteten Mansion betrat, wusste er gleich, dass hier weit mehr entstehen könnte als ursprünglich geplant. Er machte sich an die Arbeit und heute ist die erste Bauphase abgeschlossen. Seit kurzem haben die Burnham Bakery und das angeschlossene Piggery Café geöffnet. Bis 2018 soll der gesamte Komplex fertiggestellt werden und dann unter anderem Steakhaus, Brauerei, Käserei und ein Luxushotel mit 52 Zimmern umfassen.

Eigener Bienenstaat und Hund MJ zum Trüffelsucher ausgebildet
Wie alle seine Projekte stellt Shannon Bennett auch das Burnham Beeches ganz ins Zeichen der Nachhaltigkeit. Gebrauchtes, in der angeschlossenen Raffinerie aufgearbeitetes Bratöl betreibt die Fahrzeuge. Ein eigener Bienenstaat produziert Honig und Emus legen Eier. Wilde Erdbeeren, Kohl und Brokkoli gehören zu den Zutaten, die auf dem Gelände gezogen werden. Selbst eine Trüffelplantage wurde angelegt und Bennetts Hund MJ zum Trüffelsuchen ausgebildet. Für sein Hotel wünscht der Starkoch sich Gäste, die sowohl Gummistiefel als auch High Heels im Koffer haben, denn zum Konzept gehört auch die Mitarbeit im Garten oder der Bäckerei.

Vue de monde: Australische Zutaten mit fränzösischer Disziplin
Der gebürtige Melbournian und leidenschaftliche Koch, der seine Fertigkeiten in den Küchen von Albert Roux, John Burton-Race, Marco Pierre White und Alain Ducasse verfeinerte, sorgte schon in jungen Jahren für Aufmerksamkeit. Mit nur 24 Jahren eröffnete er sein eigenes Restaurant Vue de monde, mit dem er die klassische französische Küche nach Down Under brachte. Hoch über den Dächern seiner Heimatstadt, im 55. Stockwerk des Rialto Towers, erwartet Feinschmecker heute eines der besten Restaurants des Kontinents. Mit 18 von 20 möglichen Punkten trägt es die begehrte „3 Hats“-Auszeichnung. Die „contemporary cuisine“ von Shannon Bennett führt dort australische Zutaten unter französischer Disziplin mit traditionellen Familienrezepten zusammen.
Das Vue de monde steht somit für Melbournes kreative und lebendige Gastro-Szene, die so vielseitig ist wie ihre multikulturelle Bevölkerung. Die Vier-Millionen-Metropole am Yarra River gilt mit rund 3.500 Restaurants als kulinarischer Hot-Spot und Trendsetter Australiens. Vor allem in den Laneways und Docklands im Central Business District sowie den angrenzenden Vierteln Fitzroy, Collingwood und Southbank hat sich eine pfiffige und anspruchsvolle Restaurantszene entwickelt. Auch der Strandvorort St. Kilda ist ein beliebtes Pflaster für Feinschmecker.

Weitere Informationen zu Melbourne und Victoria auf der deutschsprachigen Website www.visitmelbourne.com/de. Eine deutsche Broschüre ist bestellbar unter www.australien-info.de/vic.

Melbourne: Stadt der kulinarischen Superlative

Seit drei Jahren führt Melbourne die vom Institut Economist Intelligence Unit (EIU) veröffentlichte Liste der weltweit lebenswertesten Städte an. Doch auch kurzzeitige Bewohner von Australiens Trendmetropole können sich an vielen, insbesondere kulinarischen Superlativen erfreuen. Booking.com bestätigt: In der Vier-Millionen-Metropole gibt es den besten Kaffee der Welt. Und auch mit seiner Nationalspeise Pizza musste Italien sich vor dem Land auf der anderen Seite der Welt geschlagen geben: Johnny Di Francescos Margherita im 400 Gradi erhielt jüngst mit dem Specialità Traditionale Garantita den Preis für die beste Pizza weltweit. Die Restaurantkritiker des S. Pellegrino listen derweil das Attica als Australiens einzigen Vertreter in den Top 50 der besten Restaurants weltweit.

Nach einer Statistik ist Melbourne weltweit die Stadt mit den meisten Cafés, Restaurants, Clubs und Pubs pro Einwohner. Zu einem der beliebtesten Getränke der Melburnians zählt Kaffee. Im letzten Jahrzehnt stieg das Volumen an Kaffeebohnen, die im Hafen von Melbourne importiert wurden, um 780 Prozent. Im Durchschnitt werden täglich 30 Tonnen verladen, das entspricht drei Millionen Tassen, bei gerade einmal vier Millionenen Einwohnern. Kein Wunder, dass Melbournes Gastronomen die Kunst des Kaffeeröstens perfektioniert haben. Bei einer Umfrage auf der Reisewebsite booking.com sprachen sich 301 der rund 1.000 Teilnehmer für Melbourne als Stadt mit dem leckersten Kaffee aus und verwiesen damit Traditions-Institutionen wie Wien (187 Stimmen) und Rom (116 Stimmen) auf die Plätze.

Unter den Hunderten von Konkurrenten aus 35 Ländern um den Specialità Traditionale Garantita – einem Gütesiegel der Europäischen Union, setzte sich Johnny die Francesco mit seiner Pizza Margherita durch. Der Inhaber und Koch der Pizzeria 400 Gradi – benannt nach der traditionellen Backtemperatur von Pizza – lernte sein Handwerk ganz authentisch in Neapel bei der berühmten Associasione Verace Pizza Napoletana. Dies mag ein kleiner Trost für Italien sein, nichtsdestotrotz geht der Titel für die beste Pizza nach Down Under.

Nicht das Beste der Welt, aber immerhin von Australien: Das Restaurant Attica hat es als Einziges aus Down Under in die jüngst veröffentlichten S. Pellegrino Top 50 der besten Restaurants, dem gastronomischen Äquivalent zu den Oscars, geschafft. Mit Platz 32 weltweit konnte Chefkoch Ben Shewry die Führungsposition im australasiatischen Raum behaupten. Ein weiteres Gastro-Highlight erwartet Melburnians und Besucher ab Ende des Jahres: Während der sechsmonatigen Renovierung des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten, britischen The Fat Duck zieht sein Starkoch Heston Blumenthal mit seiner gesamten Crew in das Crown Towers Hotel. Nach dem Zwischenspiel kehrt die fette Ente in ihre britische Heimatstadt Bray zurück, in Melbourne findet dann mit dem Dinner by Heston Blumenthal eine neue Gourmet-Institution ihren permanenten Standort.

Der Bundesstaat Victoria mit seiner trendigen Hauptstadt Melbourne zeigt Australiens große Vielfalt auf kleiner Fläche: lange Sandstrände und Steilküsten mit Felsformationen wie den Zwölf Aposteln, fruchtbare Weinregionen und alpines Hochland sowie das einsame Outback. In Victoria liegt ein Drittel aller Nationalparks des fünften Kontinents. Melbourne ist mit 4 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Australiens und ein Schmelztiegel. Hippe Bars, Restaurants und Boutiquen, moderne Galerien und weitläufige Parks bieten Kulisse für Sport-, Mode- und Kulturveranstaltungen von Weltformat.

www.visitmelbourne.com/de

Melbourne & Victoria Insider Tipps

Einheimische erzählen jetzt aus dem Nähkästchen

Welche versteckten Bars sollte man im australischen Melbourne gesehen haben? Welcher Ausblick an der Great Ocean Road lohnt sich besonders und wo kann man auf Phillip Island abertausende Seevögel beobachten? Ihre ganz privaten Geheimtipps verraten nun diejenigen, die sich auskennen: Bewohner der jeweiligen Regionen von Melbourne & Victoria. Auf der deutschsprachigen Website des australischen Bundestaats erzählen sie ihre Geschichten persönlich und liefern Fotos und Video gleich mit.

„Ziel unserer neuen Initiative ist, für alle elf Regionen echte Geheimtipps zu verraten, die es bis jetzt nicht in die Reiseführer dieser Welt geschafft haben. Die vorgestellten Tipps erfordern eine sehr gute Kenntnis der lokalen Umgebung, wie sie nur die Einheimischen haben können“ erläutert Susanne Stellberg, Marketing Managerin für Tourism Victoria in Deutschland. Los geht es mit Empfehlungen für die Hauptstadt Melbourne, die beliebte Great Ocean Road und die Insel Phillip Island.

Die ehemalige Designerin Fiona Sweetman verrät ihre Lieblingsbars in der Metropole am Yarra River und ermuntert Besucher dazu, einfach mutig zu sein: „Melbournes Seele verbirgt sich in den vielen Hinterhöfen, oberen Stockwerken und Kellern. Nicht selten findet man hier schrullige, liebenswerte Geschäfte, Bars mit ungewöhnlichen Konzepten oder Ateliers talentierter Jung-Designer. Deshalb einfach mal ein paar Türen aufstoßen und vor allem Einheimische fragen. Die Melburnians sind stolz auf ihre Stadt und wollen es auch jedem zeigen!“

Eine andere Perspektive der Stadt kennt die naturverbundene Reiseveranstalterin Janine Duffy: „Überall in Melbourne kann man Tiere entdecken: Die Regenbogen-Loris veranstalten allabendlich ein großes Theater – direkt über unseren Köpfen und doch kaum beachtet. Es ist herrlich bei dem dramatischen Schauspiel zuzuschauen. Auch findet man in Melbournes Parks endemische Tiere wie den Ringbeutler – sie sitzen gern in den Bäumen der Fitzroy Gardens. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt trifft man mit ein wenig Ortskenntnis Kängurus und Koalas in freier Wildbahn.“

Auf Phillip Island, Heimat der berühmten Pinguinparade erklären die beiden Ranger Ashton Marsh und Andrew Dallinger, warum die Insel weit mehr zu bieten hat, als die bekannten Touristenattraktionen. Entlegene Wanderungen am Cape Woolamai, die besten Surf- und Schnorchelplätze oder verwachsene Buschwege für Fahrradtouren lassen sich mit ein wenig Insider-Wissen leicht finden.

Zwei Millionen Menschen fahren alljährlich die Great Ocean Road entlang, vor allem um die beeindruckenden Felsformationen wie die Zwölf Apostel zu bestaunen. Die Eco-Lodge-Betreiberin Dana Ronan und der Zoologe und Tourguide Bruce Jackson kennen einige der noch weniger frequentierten, aber unbedingt sehenswerten Plätze entlang der Route. Sie weisen den Weg zu einem Lehrpfad des einst hier ansässigen Koorie-Volkes, Mountainbike-Strecken im Regenwald und entlegenen Stränden. Beide haben den Great Ocean Walk, ein Wanderweg, der abseits der Straße entlangführt für sich entdeckt. „Hier ist man oft ganz für sich in dieser unvergleichbaren Naturkulisse mit vielen Tieren, wie Kängurus, Koalas und sogar Pinguinen am Strand der Zwölf Apostel!“ schwärmt Dana Ronan.

Die Insider Tipps mit Ortsangaben finden sich auf der deutschsprachigen Website von Tourism Victoria: http://de.visitmelbourne.com/insider-tipps.

Mit airberlin nach Australien

Ab sofort nach Brisbane, Melbourne und Sydney

airberlin vertieft ihre strategische Partnerschaft mit Etihad Airways und bietet ab sofort Codeshare-Flüge nach Australien an. Ab Berlin und Düsseldorf fliegt airberlin täglich nach Abu Dhabi. Von dort haben Fluggäste unter airberlin Flugnummer Weiterflugmöglichkeiten mit Etihad Airways nach Brisbane, Melbourne und Sydney.

Die Vielfliegerprogramme topbonus und Etihad Guest kooperieren, so dass Gäste auf Flügen beider Airlines sowohl Status- als auch Prämienmeilen sammeln können. Business Class Gäste können im Umkreis von 40 Kilometern um den Flughafen Berlin-Tegel beziehungsweise um den Flughafen Berlin Brandenburg sowie um die Airports in München und Frankfurt den kostenlosen Limousinenservice nutzen. In Düsseldorf beträgt der Radius 60 Kilometer. Die Fluggäste werden zu Hause abgeholt und von einem Chauffeur zum Flughafen gebracht. Bei Ankunft in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München werden die Fluggäste in Empfang genommen und in die Innenstadt oder die Umgebung gefahren.

airberlin