Manuel Schmuck

Im neuen Berliner Restaurant „Martha’s“ rocken junge, kreative Köche. Das Restaurant ist gleichzeitig Talentschmiede für eine neue Generation in der Küche

Martha’s ist das neue Restaurant im alten Westen im Herzen Berlins. Hier bringt Küchenchef Manuel Schmuck seit wenigen Wochen zeitgemäße, gehobene und dennoch bezahlbare Küche auf den Teller. Der 26-jährige Schmuck stand zuvor an der Seite von 2-Sterne-Koch Daniel Achilles im Reinstoff.

Patronin und Namensgeberin Martha, selbst leidenschaftliche Köchin von klein auf, freut sich über die positive Resonanz in der Hauptstadt: „Mit der Familie und Freunden toll und unkompliziert essen gehen – das Martha’s trifft mit seinem Konzept den Nerv der Zeit und hat die kulinarische Szene Berlins im Sturm erobert.“ Ihr Wunsch war es, eine Plattform zu schaffen, wo talentierte Jungköche auf Gäste treffen, die erstklassige Küche erleben und sich gleichzeitig wie bei Freunden fühlen. „Unser Team kocht auf sehr hohem Niveau und handwerklich ausgefeilt. Diese Energie in der Küche überträgt sich automatisch auf die Gäste,“ sagt die 23 jährige Martha. „Ich sehe das Restaurant als Kreativitätsschmiede, in der sich neue kulinarische Ideen entwickeln. Unsere Türen sind stets für junge Talente geöffnet,“ so Martha weiter.

Jung und mit Erfahrung in der Sternegastronomie im In- und Ausland, unter anderem im Wiener Steirereck, ist Küchenchef Manuel Schmuck. Im Martha’s bringt er seine einfache Philosophie auf den Punkt: „Ich verwende das Beste, was der Markt hergibt und das zu fair kalkulierten Preisen. Das muss nicht zwingend regional sein, es muss nur einfach richtig gut schmecken.“ Dabei kombiniert er verschiedene Aromen und Texturen miteinander, verbindet gern auch typisch deutsche, bodenständig deftige Produkte mit asiatischen und mediterranen Aromen. Kreationen wie Gesottene Kalbszunge mit violettem Senf, Senfkörnern, Zwiebel-Püree, Hefe-Bockbier-Vinaigrette, Granny-Smith und Rotkohlblättern oder ein Muscheleintopf aus Bachsaibling mit Haselnussöl, Amaranth, Rucola, saurem Rotkohl und Rotkohlsaft stehen auf der Karte. Die Gerichte kosten zwischen 8 bis 30 Euro. Sie werden ergänzt durch 80 preisgünstig kalkulierte Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 18:00 bis 22:30 Uhr (Küche), Bar: open end. Reservierungen unter +49 30 78 00 66 65 oder online unter http://marthas.berlin.

Wolfgang und Helena Kerschbaumer

In der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal wird aus dem Naturprodukt Milch so manche exquisite Köstlichkeit gezaubert. Veredelter Käse, originelle Knödelgerichte oder auch Sternerestaurants in Miniaturgröße prägen das Geschmackserlebnis in Gitschberg Jochtal. Doch erst die Leidenschaft der Menschen hinter diesen Köstlichkeiten macht die vielfältigen Genussmomente möglich.

Neben dem abwechslungsreichen Sport- und Freizeitangebot in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal gibt es auch für Food Hunter und Co. hier am Schnittpunkt vom Eisack- und Pustertal einiges zu entdecken. Ob kleine, aber feine Restaurants, besondere regionale Delikatessen, die es nur hier gibt oder auch unkonventionelle Bauern, die ihre ganz eigene Vorstellung von Landwirtschaft haben und auch leben, gibt es hier rund um den Gitschberg für Genussliebhaber und Gourmets Schmackhaftes zu entdecken.

Käse aus dem Bunker
Duftende Blumen, Sonnenschein und Kuhglockengeläut auf Almwiesen. Dunkelheit, Kälte, der Geruch von Moder im Inneren eines Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg. Zwei Orte, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der gebürtige Eisacktaler Hansi Baumgartner hat diese ungleichen Orte dennoch zu einer unglaublichen Synergie verbunden. Der gelernte Spitzenkoch und Restaurantbesitzer tauschte 1995 seine Haube gegen das Käsemesser. Als erster Käse-Affineuer Südtirols hat er sich der Veredelung von Käse, die ursprünglich der Konservierung diente, verschrieben – und das in ungeahnt kreativer Weise.
Den Käse bezieht der „Milchgoldschmid“, wie Baumgartner auch genannt wird, von 55 handverlesenen Käselieferanten, zum Großteil von kleinen Südtiroler Hofsennereien und Almen aus Gitschberg Jochtal. Aber auch findig Ausgesuchtes aus Holland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz wird von Baumgartner geschickt kultiviert.

Wichtig ist, dass das Ausgangsprodukt stimmt. Ähnlich komplex wie der Geschmack eines Weines, hängt das „Mmh“ beim Käse von vielfältigen Einflussfaktoren wie Tierrassen, Bodenbeschaffenheit, Wetterumschwüngen, Säurekulturen oder auch Temperatur und Feuchtigkeit beim Reifen ab. So vielfältig wie die Region Gitschberg Jochtal selbst, sind auch die hier produzierten Käse. Die frischen Gräser und Kräuter auf den Almen, die namensgebend für die Region sind, sichern die ausgezeichnete Qualität der Milch als ideales Ausgangsprodukt für die regionalen Spezialitäten. Die gesammelten Kostbarkeiten lagert Baumgartner in einem alten Militärbunker oberhalb von Mühlbach im Eisacktal. Die im Inneren herrschende Kälte und Feuchtigkeit sind der ideale Nährboden für Mikroorgansimen und Sporen, die den Käse reifen lassen. Nach der täglichen Zuwendung – die Laibe werden gewendet, gebürstet, gar gestreichelt – kommen sie nach Vahrn bei Brixen in Baumgartners Betrieb „Degust“. Kuh- und Ziegenkäse gehen hier aufregende Verbindung mit Rosenmuskateller, der aus Südtirol stämmigen Rotweinsorte Lagrein, heimischen Kräutern, Asche, Schüttelbrotkrumen oder auch frischen Meeresalgen ein. Die erlesenen Molkereiprodukte, darunter allein 200 unterschiedliche Käsesorten, werden an Restaurants und Feinkostläden in aller Welt geliefert, können hier aber auch verköstigt und gekauft werden.

In der Höhe schmeckt es am besten
Ein weiterer Feinschmeckertreff führt auf die Fane Alm hinauf, dem wohl schönsten Almendorf Südtirols. Hier warten ungeahnte Variationen eines typischen Südtiroler Gerichts. Denn die Kreativität der Knödelqueen Martha Gatterer kennt beinahe keine Grenzen. Von traditionellen Rezepten wie Kaspress- oder Marillenknödel steht auch Außergewöhnliches wie Schwarzplenten-, Mangold- oder Brennnesselknödel auf der Speisekarte der Gattererhütte. Gekocht wird auf einem alten Herd, der noch mit Feuer betrieben wird. Darauf wird auch der locker-luftige Kaiserschmarren gebacken, die zweite Spezialität der Gattererhütte. Grundzutat für Knödel und Kaiserschmarren ist auch hier die frische Milch, direkt von den Kühen der Fane Alm – neben dem Können von Martha wohl das Geheimnis hinter dem verführerischen Geschmack der dampfenden Speisen.
Einige der spannendsten Knödelgerichte von Martha finden sich im Buch „Südtiroler Weiberwirtschaft. Refugien für Leib und Seele“. Dreißig prägende, starke Wirtinnen aus Südtirol, zu denen auch Martha zählt, stellen darin ihre Lieblingsrezepte vor. Ab Ende April 2015 bewirtschaftet die Gattererhütte wieder hungrige Wanderer. Dann heißt es jeden Mittwoch: Knödeltag!

Bauernstube mit Stern
Ein kleines Juwel des guten Geschmacks findet sich im unscheinbaren Ort Vintl. Hier führt das Ehepaar Wolfgang und Helena Kerschbaumer mit viel Leidenschaft, Ideenreichtum und Liebe zum Detail das wohl kleinste Michelin-Sternerestaurant Südtirols. Im „La Passion“ werden Delikatessen in einer typischen Bauernstube aus dem 16. Jahrhundert kredenzt. Regional, saisonal und traditionell ist die Devise, nach der Wolfgang Kerschbaumer kocht, während sich Helena um den Service und die Weinauswahl kümmert. Typische Gerichte aus der Region werden geschickt veredelt, modernisiert und mit der persönlichen Note des Küchenchefs versehen. Zudem kommen viele Ausgangsprodukte direkt aus der Umgebung, unter anderem auch von Milchgoldschmied Hansi Baumgartner. So wundert es nicht, dass die Karte je nach Jahreszeit und Angebot variieren kann. Doch eines ist immer sicher: Lukullische Höhenflüge sind im „La Passion“ garantiert. Dies alles überzeugt nicht nur die Michelin-Kritiker, sondern auch die Tester von Gault Millau. Neben einem Stern schmücken zwei Hauben (15 Punkte) den Vorzeigebetrieb in der Ski- und Almenregion Gitschberg Jochtal.

Exotisches vom Almacker
Zurück zum Bunker Baumgartners. Denn nur wenige Kilometer davon entfernt kann man eine für Südtirol ungewöhnliche Pflanze entdecken, die seit kurzem hier angebaut wird. Die Rede ist von der Südtiroler Bergartischocke, die in Rodeneck von Robert Amort kultiviert wird. Die herkömmliche Sorte wächst ursprünglich in wärmeren Anbaugebieten wie Südfrankreich oder Kalifornien, hat aber nach einer dreijährigen Experimentierphase auch in der Region Gitschberg Jochtal Einzug gehalten. Die regionale Variante der Artischocke besticht durch ihren nussigen Geschmack und steht auf den Speisekarten der lokalen Gourmetrestaurants, wird aber auch nach Österreich und Deutschland geliefert.

Ob man sich nun für originelle Käse- und Knödelkreationen, verlockende Süßspeisen oder die kleine, aber feine Gourmetküche interessiert – in der Ski- und Almenregion warten Orte, die die Geschmacksvielfalt Südtirols hochleben lassen und die kein Feinschmecker verpassen sollte.

www.gitschberg-jochtal.com

Martha Washingtons Küche

Ab Februar 2013 Sonderausstellung „Hoecakes & Hospitality: Cooking with Martha Washington“ auf dem ehemaligen Landsitz des ersten US-Präsidenten in Mount Vernon, Virginia, USA unweit der chicen Hauptstadt Washington D.C.

Organisation ist alles – das wusste auch schon Martha Washington. Wer sich besonders jetzt zu den Feiertagen fragt, wie die ehemalige First Lady die Bewirtung von großen Festen und Empfängen im Hause Washington bewerkstelligt hat, dem gewährt das George Washington’s Mount Vernon Estate, Museum and Gardens einen Blick hinter die Kulissen. Vom 18. Februar bis 11. August 2013 zeigt die Sonderausstellung „Hoecakes & Hospitality: Cooking with Martha Washington“ im Donald W. Reynolds Museum wie mehrgängige Menüs auch ohne Kühlschrank, Mikrowelle oder fließend Wasser zubereitet wurden. Das Museum befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Landsitzes des ersten Präsidenten der USA, George Washington, in Mount Vernon, Virginia.

Gärtner, Haushälter, Köche, Butler und Kellner standen bei den großen Empfängen unter der wachsamen Leitung von Martha Washington und sorgten dafür, dass die frischen Produkte vom angrenzenden Garten direkt in die Küche und auf den Tisch kamen. Besucher der Ausstellung können Rezepte und Kochbücher von Martha Washington sowie Equipment aus der Küche und das feine Porzellan bestaunen, das zu festlichen Anlässen den Tisch des Speisesaals zierte.

Mount Vernon
Der ehemalige Landsitz von George Washington ist die wohl am meisten besuchte historische Attraktion in Virginia. Das im Kolonialstil errichtete Anwesen nicht weit von der amerikanischen Hauptstadt Washington DC entfernt dient heute als Museum. In 25 Galerien und Theatern können über 700 Artefakte besichtigt werden.

Weitere Informationen zur Capital Region USA gibt es unter www.capitalregionusa.de

Liebe geht durch den Magen

Liebe geht durch den Magen

Die bekannte Kochbuchautorin Rose Marie Donhauser hat mit „Amore al dente – Eine Liebe in Rezepten“ (ars vivendi verlag) ein ungewöhnliches Kochbuch zusammengestellt, das mehrere Genres vereint: Neben der doppelten Portion Romanze zwischen Giovanni und Francesca finden sich raffinierte und die Geschmacksnerven anregende Gerichte aus der guten italienischen Küche, eine Prise römische Kunst und Kultur sowie ein guter Schuss eingebautes Hintergrundwissen zu Italien.

Der Leser begleitet Giovanni und Francesca beim ersten Treffen auf dem Marktplatz (Antipasti) und beim schüchternen Kennen lernen (Primi Piatti), wenn sie zusammen kochen oder im Park picknicken. Die beiden verlieben sich ineinander (Secondi Piatti) und genießen die erste Nacht bei Seezunge mit Granatäpfeln und Fenchelgemüse (Carne e Pesce). Sündhaft verführerische Nachspeisen wie Schokoladen-Feigen oder gratinierte Mandel-pfirsiche versüßen ihre gemeinsame Stunden (Dolci). Die Gespräche der Liebenden drehen sich dabei ausnahmslos um die Geheimnisse der cucina italiana, sie hören Musik von Adriano Celentano, besuchen eine Oper von Bellini und schauen Filme wie „Bella Martha“. Durch und durch Italien also. Und ganz nebenbei erfährt der Hobbykoch, woher der Name des Gerichts Carpaccio stammt oder welcher Sage die Venusmuschel ihren Namen verdankt.

„Amore al dente“ ist ein pfiffiges Kult-Kochbuch, das visuell ganz im Stil der 50er Jahre aufgemacht ist. Es eignet sich als Geschenk für alle romantisch veranlagten Fans der südländisch leichten bis extravaganten Küche und inspiriert, das Leben italienisch zu genießen!

Martha Graham Dance Company

Erstmals seit 16 Jahren wieder in Berlin!
1.bis 12. Juli 2008, Staatsoper Unter den Linden

Martha Graham gilt als eine der führenden Künstlergrößen des 20. Jahrhunderts und wird mit Genies wie Pablo Picasso, Igor Stravinsky, James Joyce oder Frank Lloyd Wright in einem Zug genannt.

Sie entwickelte eine eigene, vollkommen neue Tanztechnik, die in Anspruch und Grandeur dem klassischen Ballett vergleichbar ist. Mit der 1926 von ihr gegründeten Martha Graham Dance Company perfektionierte sie ihren Stil. Unter den Absolventen ihrer Schule findet sich die Crème des modernen Tanzes wie beispielsweise Merce Cunningham, Paul Taylor oder Elisa Monte. Zahlreiche Weltstars, darunter Rudolf Nurejew, Margot Fonteyn und Michail Baryschnikow, die bei der ruhmreichen Compagnie gastierten, bedachte Martha Graham mit eigens für diese Tänzerpersönlichkeiten geschaffenen Choreografien.

Nach dem Tod dieser Ikone und Pionierin des Modern Dance unter der künstlerischen Leitung von Janet Eilber neu erstarkt, ist die Martha Graham Dance Company mit einer frischen Generation von Tänzern kraftvoll, mitreißend und lebendig im Sommer bei einem ihrer seltenen Gastspiele exklusiv in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin zu erleben. Das handverlesene Programm beinhaltet einige der besten Stücke des umfangreichen Repertoires der legendären Compagnie und zeigt auch die mit Spannung erwartete Deutschlandpremiere des neuen Stückes „Lamentation Variations“.

Eintrittskarten für das Gastspiel sind für 25,50 bis 69,50 € (zzgl. Gebühren) bei der Staatsoper Unter den Linden sowie an allen Vorverkaufsstellen erhältlich, telefonisch über die Hotline Tel. 030 – 20 35 45 55 oder unter der nationalen Tickethotline 0180 – 51 52 53 0 (0,14 € /Min., Mobilfunkpreise können abweichen) sowie im Internet unter www.bb-promotion.com

Die Food-Service-Branche trifft sich in Düsseldorf

Neue Fachmesse von REWE-Großverbraucher-Service

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Neue Trends rund um die gute Küche präsentierte REWE-Großverbraucher-Service am 28. November auf der Fachmesse in den Düsseldorfer Messehallen.

Die Ideen- und Kontaktbörse führte rund 1500 Fachkräfte aus Hotellerie, Gastronomie, Betriebsverpflegung und sozialen Einrichtungen an den Rhein. So facettenreich die Branche und ihre Aufgaben, in einem Punkt stimmten die meisten Experten überein: Es darf immer etwas Neues sein.

Das sagt zum Beispiel Ralf Mandt, Geschäftsführer des Kölner Catering-Unternehmens Top Service. Sein Team bereitet täglich etwa 1200 Essen für die Betriebsverpflegung und Events. Ralf Mandt sammelte Anregungen für neues Fingerfood, mit dem er das Event-Publikum überraschen kann. Auf der Fachmesse könne er fündig werden und zudem Kontakte zu den Lieferanten knüpfen, so der Caterer.

Anspruchsvoll sind in gewisser Weise auch die Kunden von Martha Retzmann. Die Leiterin des Landschulheims in Aremberg bei Antweiler beherbergt Schulklassen aus Bonn. Nun steuerte sie gezielt das REWE-GVS-Sortiment für bedarfsgerechte Ernährung an. Ihre Begründung: „Da immer mehr Kinder und Jugendliche unter Allergien leiden, will ich mich gut darauf einstellen.“ Die Heimleiterin hat auch beobachtet, dass viele Jungen und Mädchen kein regelmäßiges Essen gewohnt sind. „Das sind heute schon gut 50 Prozent meiner Gäste“, schätzt Martha Retzmann.

Wie bei allen Fachmessen der Mainzer Zustellspezialisten waren der Marktplatz und das Frischezentrum mit Premiumfleisch der Eigenmarke „Honneurs“ die Publikumsmagneten. Gleich daneben das Front-Cooking mit Ronny Pietzner. Der bekannte Koch präsentierte zahlreiche Rezepte rund um den neuen Frischkäse der Eigenmarke Honneurs und darüber hinaus viele Gerichte für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden. Unterstützt wurde er von seinem ehemaligen Ausbilder Reinhard Wiesner und seinem Küchenchef Hendrik Schmidtsdorf.

Zu verzeichnen ist auch die wachsende Zahl von Kunden, die Online bestellen. Der Service setzt sich aufgrund der einfachen wie schnellen Abwicklung durch. Auf der Website von REWE-Großverbraucher-Service – www.rewe-gvs.de erhalten die Kunden zudem ganz praktische Informationen für ihre Arbeit. In den Blickpunkt der Leistungsschau rückte außerdem die Torte des Jahres: die Crème Brulee Torte, ein süßer Traum aus Aprikosen, Frischkäse und Sahne.

Ausrichter der Fachmesse war der Betrieb von REWE-Großverbraucher-Service in Köln.
Am 21. Februar 2008 findet die nächste Fachmesse für Food und Non-Food in Hannover statt.

Goldener Herbst in Massachusetts

Der Herbst ist die schönste Reisezeit in Massachusetts. Von Mitte September bis Mitte Oktober leuchten die farbenfrohen Laubwälder im Indianersommer, in den Sümpfen Cape Cods werden die Kronsbeeren geerntet, zu Thanksgiving und Halloween werden die hübschen neuenglischen Wohnhäuser liebevoll mit Blumen, Kürbisgesichtern und Strohhexen geschmückt. Dann lohnt sich eine Fahrt durch eines der ältesten Siedlungsgebiete der USA besonders.

Bester Ausgangsort einer solchen Reise ist sicherlich Boston, die Hauptstadt des Neuenglandstaates, die mit viel Geschichte aufwartet. Bei einem Bummel über den Freedom Trail folgen Besucher den Spuren der Puritaner und Rebellen des Revolutionskrieges. Ein Spaziergang durch Beacon Hill, das Wohnviertel der vornehmen Bostoner Bürger, ist um diese Jahreszeit besonders schön. Ein Abstecher zum Louisbourg Square belohnt mit schönen Fotomotiven, wenn sich die Laubbäume im Park herbstlich färben. Im neuen State House können Besucher den riesigen Kabeljau im Parlamentssaal besichtigen, der auf die Bedeutung des Fischfangs hinweist, die dieser Erwerbszweig für die Entwicklung der frühen Kolonien hatte.

Fisch lässt sich in Boston auch heute noch hervorragend genießen – in einem der zahlreichen Restaurants am Quincy Market, oder – ein Geheimtipp – in Jimmy’s Harborside Restaurant in der Hafenregion. Oder probieren Sie die Austern im ältesten Restaurant der USA, im Union Oyster House, unweit der Faneuil Hall.

Nur wenige Kilometer außerhalb Bostons befinden sich einige Attraktionen, die im Indianersommer besonders beeindrucken: Der Campus der wohl berühmtesten Universität der Vereinigten Staaten: Harvard. Dort kann man zwischen jahrhundertealten Laubbäumen das Lebensgefühl der Elitestudenten dieser ehrwürdigen Bildungseinrichtung nachempfinden. Nur wenige Kilometer südlich der Innenstadt befindet sich das Wohnhaus zweier amerikanischer Präsidenten: John Adams und John Quincy Adams, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Geschicke des jungen Staates lenkten. Sie lebten in einem idyllisch gelegenen Wohnhaus, das von einem Park mit altem Baumbestand umgeben ist. Besonders sehenswert ist die Bibliothek der beiden Präsidenten.

Ein Abstecher in die Küstenregionen des Bundesstaates führt nach Plymouth, wo eine Nachbildung der „Mayflower“ sehr plastisch zeigt, wie beengt die Verhältnisse an Bord des Schiffes waren, mit dem die Pilgerväter den Atlantik überquerten. Nicht weit vom Ortszentrum wurde das erste Dorf der englischen Siedler detailgetreu rekonstruiert, und man kann sich zurückversetzen in die Zeit, als die Umgebung des Plymouth Rock noch undurchdringliches Waldgebiet war, in dem zahlreiche Gefahren auf die ersten Siedler lauerten. In den ausgezeichneten Fischrestaurants am Hafen von Plymouth kann ein ereignisreicher Tag seinen krönenden Abschluss finden.

Cape Cod bietet genügend Sehenswürdigkeiten für einen mehrtägigen Aufenthalt. Die zahlreichen kleinen Fischerorte entlang der Küste beeindrucken durch die vielen Kapitänshäuser, die von der Seefahrervergangenheit der Bevölkerung erzählen, und man benötigt Zeit, um auch mal in den Galerien und Antiquitätenläden stöbern zu können. Besonders schön sind die Orte Chatham und Sandwich. Gleichzeitig ist die ellbogenförmig in den Atlantik hinausreichende Halbinsel ein Paradies für Naturfreunde mit ihren kilometerlangen Sandstränden und Dünenlandschaften am äußersten Ende bei Provincetown. Martha’s Vineyard und Nantucket sind Inseln südlich von Cape Cod, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Besonders erholsam ist eine Fahrradtour durch die kleinen Küstenorte auf Martha’s Vineyard.

Wer lieber die typisch neuenglischen Dörfer mit ihren schneeweißen Kirchtürmen sehen will, sollte ins Landesinnere fahren. Nur wenige Kilometer westlich von Boston befindet sich das Dörfchen Concord, das gleich mit mehreren dieser Kirchen aufwarten kann. Außerdem lebten dort die größten amerikanischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts: Ralph Waldo Emerson und Nathaniel Hawthorne. Nördlich von Boston befindet sich die Kleinstadt Salem, die einmal Zentrum des Welthandels war, der von Neuengland seinen Anfang nahm. Von hier brachen die großen Segelschiffe in alle Ecken der Erde auf, um Spezereien, wertvolle Tuche, Porzellan und andere Waren ins Land zu bringen. Im Peabody Museum und in der Hafenregion lebt diese Zeit wieder auf. Eher makaber war dagegen die Episode der Hexenverfolgung, die Salem im 17. Jahrhundert heimsuchte, und an die ein Museum in der Stadt erinnert.

Im Westen des Bundesstaates warten weitere Attraktionen, die im Herbst besonders schön sind: Sturbridge Village, ein Museumsdorf, in dem die Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts rekonstruiert wird, der Mohawk Trail, der durch die bunten Wälder nach Westen führt, Williamstown, eine idyllische Collegestadt im Westen von Massachusetts, das Shaker Village, Dorf einer Kommune, die eine neuartige Form des Zusammenlebens von Mann und Frau praktizierte, Tanglewood, Sommersitz des Boston Symphony Orchestra …

Reisevorschläge für Indian Summer Reisen nach Neuengland finden Sie unter:
www.travelworldonline.de/newenglandtour.html