Auf Vorrat lässt sich Wasser nicht trinken

Ein halber Liter Wasser vor den Mahlzeiten hilft laut einer britischen Studie beim Abnehmen: Es füllt den Magen und regt den Stoffwechsel an. Allerdings ist es Experten zufolge keine gute Idee, beim Frühstück gleich die Wasserration für den ganzen Tag zu trinken. „Wir können nicht auf Vorrat trinken“, betont der Ärztliche Leiter des KfH-Nierenzentrums in München-Schwabing, Professor Johannes Mann, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Wer das versucht, verdünnt seine Blutsalze zu stark.“ Doch nicht nur zu viel, auch zu wenig zu trinken, kann schädlich sein. Kopfschmerzen, Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung weisen auf einen Flüssigkeitsmangel hin. Eineinhalb Liter am Tag gelten für gesunde Erwachsene als Richtgröße. „Das ist ein Mittelwert, der noch nie systematisch untersucht wurde“, sagt Dr. Michael Boschmann, leitender Arzt am Franz-Volhard-Centrum für Klinische Forschung an der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Anstatt ständig an der Wasserflasche zu hängen, sollte man auf seinen Körper hören und trinken, wenn man Durst hat.“ Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 5/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Muhammed Hançabay

Muhammed Hançabay ist der Küchenchef im neuen Canyon Ranch Wellness Resort at Kaplankaya an der türkischen Ägäis, bei dem Gesundheit auch durch den Magen geht

Gesund, ausgewogen und saisonal – dadurch zeichnet sich die Canyon Ranch Küche aus. Um das gesamte kulinarische Angebot des am 1. Juli eröffnenden Canyon Ranch Wellness Resort at Kaplankaya kümmert sich Muhammed Hançabay. Seit seiner Kindheit liebt Muhammed Hançabay gutes Essen und kocht leidenschaftlich gerne für Freunde und Familie. Entsprechend seiner Wurzeln wird er in den beiden Restaurants des Resorts Gerichte mit traditionellen lokalen Einflüssen kreieren. Was für ihn das Geheimnis der türkischen Küche ist? Ganz einfach: Die Vielfalt der Spezialitäten und Geschmacksrichtungen, die sich von Region zu Region unterscheiden sowie die Tatsache, dass immer frische lokale Produkte verwendet werden.

Seine Karriere begann Hançabay im Jahr 2000 als Commis Chef im Ciragan Palace Kempinski Istanbul bevor er als Demi Chef in das Four Seasons Hotel in London wechselte. Über den großen Teich zog es ihn schließlich 2004, dort war er im Westin Mission Hills Resort & Hotel in Kalifornien tätig und besuchte zeitgleich einen Kurs für Culinary Management. Nach einem Stopp in Dubai kehrte Hançabay schließlich wieder in seine Heimat zurück, wo er als Küchenchef sowohl das Mövenpick Resort Bodrum, das Four Seasons Hotel Bosphorus und letztlich das The Grand Tarabya Istanbul miteröffnete.

Mit seiner Leidenschaft und Zielstrebigkeit übernimmt Hançabay nicht nur die Verantwortung für ein großes Team, sondern auch für die strategische und konzeptionelle Ausrichtung der beiden Restaurants Sage + Sea und Wild Thyme. Bekannt als Vorreiter für gesunde Gourmetküche bietet das neue Haus von Canyon Ranch an der türkischen Ägäis seinen Besuchern eine frische, mediterrane Küche, kombiniert mit traditionellen türkischen Einflüssen. Seine Köstlichkeiten zaubert der überaus sympathische Familienvater mit Zutaten aus der Region, die er raffiniert und ernährungsphysiologisch ausgewogen zubereitet. Sein Motto dabei lautet: „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wie Erfinder sollten auch Köche nie damit aufhören, neue Gerichte zu kreieren, denn für mich ist Kochen vergleichbar mit Kunst.“

Von seinem eigentlichen Traum Lehrer zu werden wich er zwar ab, nutzt aber seine Berufung als Koch um sein Wissen an andere weiterzugeben. In diversen Kochkursen zeigt Hançabay den Canyon Ranch Gästen, dass bei bewusster und gesunder Ernährung der Geschmack nicht auf der Strecke bleiben muss und wie man dieses Kochen in den Alltag integrieren kann. „Ein gesünderes Leben ist zu einem neuen Lebensstil geworden und wir alle achten immer mehr darauf, was wir essen. Die Esskultur der türkischen Ägäis mit regionalem Gemüse, hochqualitativem Olivenöl und frischem Fisch aus den heimischen Gewässern spiegelt eine gesunde Ernährung wider, genau das, was ein ausgewogener Lebensstil verlangt“, fügt Hançabay hinzu.

www.canyonranchturkey.com

Canyon Ranch® ist seit nahezu 40 Jahren Pionier und Vorreiter, wenn es um einen gesunden Lebensstil geht. Das Unternehmen betreibt eine weltweit hochgelobte Kollektion von Spas und Resorts, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: die Verbesserung der individuellen Lebensqualität. Canyon Ranch führt Wellness Resorts in Tucson im US-Bundesstaat Arizona und Lenox im US-Bundesstaat Massachusetts, betreibt einen SpaClub® als Day-Spa in den Hotels The Venetian & The Palazzo in Las Vegas (Nevada) und den Canyon Ranch SpaClub at Sea® mit Einrichtungen an Bord des Cunard-Luxusliners Queen Mary 2® sowie den Schiffen von Oceania®, Regent Seven Seas Cruises® und Celebrity Cruises®. Canyon Ranch ist stolz darauf, mit seinem neuen Destination-Resort, dem in der Nähe von Bodrum in der Türkei gelegenen Canyon Ranch Wellness Resort at Kaplankaya, seinen ganzheitlichen und integrativen Wellness-Ansatz auf die internationale Bühne zu bringen.

Immer weniger Deutsche können überhaupt kochen

Sieben Tipps und Tricks für die gesunde und leckere Ernährung

Kochen ist zwar modern, trotzdem bleibt bei vielen Deutschen der Herd kalt. Mit wenigen Tricks ist der Weg zum Küchenhelden ganz einfach! Kochsendungen laufen auf allen Kanälen, die Buchhandlungen sind voll mit großformatig gestalteten Kochbüchern. Kochen ist en vogue!
Gleichzeitig wissen Experten: Immer seltener greifen wir selbst zum Kochlöffel. Und die Fachleute setzen noch eines drauf: Immer weniger Deutsche können überhaupt kochen.

In der Mittagspause in die Kantine oder die Mensa, abends Döner, Burger oder Pizza und zwischendurch schnell die Bratwurst. So sieht der Ernährungsalltag vieler Menschen aus: Das Kochen kommt zu kurz. Dabei ist es ein schönes, entspannendes und kommunikatives Ritual, das bewusst in den Alltag integriert werden kann.

Mahlzeiten selbst zuzubereiten macht dabei nicht nur Spaß, man kann sich bei frisch Gekochtem auch sicher sein, welche Inhaltsstoffe tatsächlich im Essen enthalten sind. Natürlich ist Kochen mit frischen Lebensmitteln mehr, als nur eine Tüte aufzureißen, und braucht sowohl Zeit als auch ein bisschen Übung.

Mit diesen sieben Tipps und Tricks kann jeder zum „Koch“ am heimischen Herd werden:
Nie hungrig einkaufen gehen! Knurrt der Magen, landen zu viele ungesunde Snacks im Einkaufswagen. Hat man die erst mal genascht, fehlt die Lust aufs Kochen.

Mit Einkaufszettel einkaufen! Ist das Essen für die Woche schon geplant, geht der Besuch im Supermarkt schneller. In den nächsten Tagen warten daheim dann die richtigen Zutaten für eine leckere Mahlzeit. Vorfreude pur!

Doppelte Menge! Eintöpfe, Suppen und Co. schmecken am zweiten Tag oft noch besser. Also ruhig mal größere Mengen zubereiten. Aber Vorsicht: Nicht alles am ersten Tag aufessen!

Vorräte anlegen! Mit der richtigen Auswahl an Grundnahrungsmitteln ist ein leckeres Gericht schnell gezaubert – ganz ohne Fertigprodukte. Eine kleine Auswahl an Gewürzen sollte dabei nicht fehlen, das gibt den Speisen den richtigen Pepp.

Tiefkühlkost statt Dosen! Die meisten Gemüse werden nach der Ernte sofort tiefgefroren. Viele wichtige Inhaltsstoffe bleiben dabei erhalten. Gemüse aus dem Tiefkühlfach ist deswegen ein guter Ersatz, wenn’s mal schnell gehen muss.

Keep it simple! Es muss nicht jeden Tag ein aufwendiges Menü sein. Viele Gerichte sind schon in etwa 30 Minuten fertig. Eine leckere Pasta mit Tomatensoße oder Fisch mit Salzkartoffeln sind ruck, zuck zubereitet.

Mach’s gemeinsam! Zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie macht das Schnippeln Spaß. Ganz nebenbei vergisst man schnell den Büro- oder Schulstress, ist gut gelaunt und freut sich aufs gemeinsame Essen.

Mit gutem Werkzeug macht das Kochen mehr Spaß. Bei kochmesser.de gibt es gute Messer.

Hat man schon ein bisschen Übung und gelingen einfache Gerichte gut, stehen Familienrezepte auf dem Plan: Mit etwas Glück haben Mütter oder Großmütter noch Geheimtipps auf Lager. Dann gelingt jeder Sonntagsbraten und schmeckt wie in der Kindheit.

Egal ob hessische Spezialitäten, Pasta oder Süßspeisen: Die AOK Hessen hat unter dafür sind wir aok.de viele einfache, gesunde und leckere Rezepte zusammengestellt.

https://dafuer-sind-wir-aok.de/was-fuer-ein-leben/category/essen-rezepte/?cid=aokdehe_aokhe_opr_35

Karneval ohne Kater

Gut essen, viel Wasser und kein Durcheinander

Für Karnevalsfans bringt die fünfte Jahreszeit manch eine feucht-fröhliche Party oder Sitzung mit sich. Oft folgen am nächsten Tag stechende Kopfschmerzen, großer Durst, Übelkeit und Schlappheit – eben Katzenjammer pur. Sicher verhüten lässt der sich nur durch Abstinenz. Doch wenn es ein oder zwei Gläser mehr werden, lässt sich das Übel mit ein paar Tricks wenigstens mildern.

„Eine ganz wichtige Grundregel ist: Trinken Sie nie auf leeren Magen“, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst, Bonn. Eine gute Grundlage für die Party ist eine leichte Mahlzeit aus ballaststoffreichem Gemüse und Rohkost mit Kartoffeln, Getreide, Reis oder Nudeln. „Sie sorgt dafür, dass der Alkohol nicht so schnell ins Blut und damit in den gesamten Körper gelangen kann. Außerdem kann ein Teil des Alkohols so bereits im Magen durch Enzyme abgebaut werden.“ Fettreiche Krapfen dagegen sind vielleicht lecker, aber weniger empfehlenswert: Sie belasten den Magen zusätzlich.

Alkohol wirkt auch Harn treibend. Mit dem Wasser entzieht er dem Körper jedoch auch lebenswichtige Mineralien. So bringt er das Flüssigkeits- und Mineraliengleichgewicht aus dem Lot und stört den Stoffwechsel insgesamt. „Das lässt sich verhindern, wenn man zwischendurch immer mal wieder ein Glas Mineralwasser oder Apfelschorle trinkt“, rät Harald Seitz. Damit wird gleichzeitig der Alkoholkonsum begrenzt.

Das Kater-Risiko hängt vor allem natürlich von der konsumierten Alkoholmenge ab. Je mehr Alkohol in kurzer Zeit getrunken wird, umso weniger kommt der Körper mit dem Abbau hinterher. In der Leber entsteht ein Rückstau an Acetaldehyd. Dieses Abbau-Zwischenprodukt ist giftig und hauptsächlich für den Kater verantwortlich. Daneben spielt auch die Art des Alkohols eine Rolle. Kohlensäure oder Glukose beispielsweise können die Beschwerden verstärken, weil sie den Acetyldehyd-Abbau hemmen. Und: Je mehr sogenannte Fuselalkohole (Nebenprodukte beim Gärungsprozess) ein Getränk enthält, umso größer ist die Gefahr, dass es einen heftigen Brummschädel gibt. Diese Stoffe stecken vor allem in dunklem Alkohol und in minderwertigen Produkten. „Generell sollte man möglichst bei einer Alkoholsorte bleiben“, ergänzt Seitz. Unterschiedliche Getränke mit unterschiedlichen Wirkstoffen überfordern den Körper.

Spätestens wenn sich die ersten Symptome bemerkbar machen, sollte man dem strapazierten Stoffwechsel Ruhe gönnen. Dem Katzenjammer am nächsten Morgen begegnet man am besten mit einem ordentlichen, mineralstoffhaltigen Frühstück – zum Beispiel mit sauren Gurken, Matjes, Gemüsebrühe oder Früchtemüsli -, mit ausreichend nicht-alkoholischer Flüssigkeit und anschließend viel Bewegung an der frischen Luft.
Eva Neumann, www.aid.de

Nahrungsergänzungsmittel

Immer mehr Menschen nehmen ergänzend zur täglichen Nahrung Vitamin- und Mineralstoffpräparate ein. Grundsätzlich sind sie sich möglicher Risiken bewusst, hat eine Studie der Leibniz Universität Hannover gezeigt. Die Wissenschaftler hatten eine bundesweite Befragung von 1.070 Verwendern von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) im Alter von 18 bis 93 Jahren durchgeführt. Sie prüften das Konsumverhalten und erkundigten sich nach den Motiven für die Einnahme. Zudem bestimmten sie die individuelle Nährstoffaufnahme aus NEM und bewerteten diese unter toxikologischen Aspekten.

Nach Schätzungen nehmen 18 bis 60 Prozent der Erwachsenen in Deutschland regelmäßig Nährstoffsupplemente ein. Die meisten (80 %) nannten gesundheitliche Gründe für den Konsum. 86 Prozent gaben an, die Packungshinweise und die Dosierung zu berücksichtigen. 93 Prozent waren sich möglicher Risiken bei einer langfristig erhöhten Zufuhr bewusst. Bei den Mineralstoffen nahmen die Befragten am häufigsten Magnesiumpräparate zu sich (59 %), gefolgt von Kalzium (37 %), Zink (34 %) und Selen (23 %). Bei den Vitaminen hatte Vitamin C den höchsten Stellenwert (53 %), gefolgt von Vitamin E (45 %) und den meist gemeinsam eingenommenen Vitaminen B6, B12 und Folsäure (44 %).

Nach den Modellrechnungen führt die Einnahme von Nährstoffpräparaten in der Regel nicht zu einer übermäßigen Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Bei Vitamin A, Folsäure, Kalzium und Zink gab es in Einzelfällen Überschreitungen der Obergrenze für eine sichere Gesamtaufnahme (Tolerable Upper Intake Level, UL). Bei Magnesium dagegen erreichten oder überschritten mehr als 22 Prozent der Personen, den UL-Wert von 250 mg pro Tag. Mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kümmel tut dem Magen gut

Kümmel darf im Gewürzregal und in der Hausapotheke nicht fehlen. Der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg hat den Wiesenkümmel zur Arzneipflanze des Jahres 2016 gewählt. Denn er wird in der Naturmedizin bei Magen-Darm-Beschwerden und bei Völlegefühl eingesetzt. Kümmel fördert die Magensaftsekretion und die Durchblutung der Magen- und Darmschleimhaut. Vor allem aber vertreibt die Heilpflanze Blähungen, wirkt krampflösend und hemmt das Wachstum schädlicher Keime. Linderung bei Reizdarmsyndrom schafft Kümmelöl. Rein äußerlich wird es im Säuglings- und Kleinkindalter bei Blähungen angewandt. Das reine Kümmelöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den getrockneten Früchten gewonnen. Die klare, farblose bis gelbe Flüssigkeit enthält 60 Prozent Carvon, Hauptwirkstoff des Kümmels.

Die Zubereitung der Kümmelfrüchte als Tee ist milder, aber auch schwächer wirksam. Es werden ein bis zwei Teelöffel Kümmelfrüchte in einem Mörser kurz angestoßen, damit das ätherische Öl austreten kann. Danach mit einer Tasse heißem Wasser übergießen und abgedeckt zehn Minuten ziehen lassen.

In der Küche ist das Gewürz weit verbreitet, auch wenn es nicht jeder mag. Kümmel hat ein leicht süßliches, an Anis erinnerndes Aroma mit einer gewissen Schärfe. Es verfeinert Gebäck, Brot, Sauerkraut, Kartoffel- und Kohlgerichte und macht deftige Eintöpfe bekömmlicher. Ein Klassiker ist Harzer Käse mit Zwiebelvinaigrette und Kümmel („Handkäs mit Musik“).

Der Echte Kümmel ( Carum carvi ), auch Wiesenkümmel genannt, ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Doldenblüter. Sie wächst in gemäßigten Zonen Europas und Asiens wild auf Wiesen. Allerdings wird bei wenig Erfahrung vom Sammeln abgeraten, da der Kümmel giftigen Doldenblütern wie der Hundspetersilie und dem Wiesenschierling zum Verwechseln ähnlich sieht. Hauptanbaugebiete sind Südfrankreich, Holland, England, Mitteldeutschland, Schweden, Russland und Ägypten wird die Gewürzpflanze auch angebaut. Für medizinische Zwecke sind nur die Früchte interessant, die ätherisches Öl enthalten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Feste verdauen – Weihnachtsessen unter der Lupe

Das weihnachtlichen Festessen

Leider wirken sich die Genüsse oft auf die Verdauung aus: Magenzwicken, Verstopfung und allgemeines Völlegefühl stellen typische Folgen dar. „Zu große Mengen an Fett und Zucker überfordern den Magen-Darm-Trakt“, weiß auch Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura. „Jedoch gelingt es in der Regel bereits mit kleinen Verhaltensregeln und Hilfsmitteln, unbeschwert durch die Weihnachtszeit zu kommen.“

Genuss mit Bedacht
Zunächst einmal hilft es, sowohl große Mahlzeiten als auch Naschereien wie Lebkuchen und Co. langsam und bewusst zu genießen. Denn der bekannte Spruch „Gut gekaut ist halb verdaut“ hat seine Berechtigung: Neben der mechanischen Zerkleinerung sorgen Enzyme im Speichel für eine Vorverdauung und spalten beispielsweise Kohlenhydrate wie Stärke auf. Dieser Vorgang entlastet Magen sowie Darm und beugt anschließendem Völlegefühl vor. „Wer über die Feiertage das Trinken nicht vergisst, unterstützt ebenfalls die Darmtätigkeit“, ergänzt Dr. Fink-Tornau.

Darmfreundlicher Ballast
Oft gestaltet sich die Ernährung in den Tagen um Weihnachten alles andere als ausgewogen. Während fett- und zuckerhaltige Lebensmittel überwiegen, kommt vitamin- und ballaststoffreiche Kost häufig zu kurz. Vor allem letztere Inhaltsstoffe übernehmen für die Verdauung eine wichtige Funktion. „Um Ballaststoffe abzubauen, müssen Bakterien der Darmflora harte Arbeit leisten“, verdeutlicht die Ernährungsberaterin. „Auf diese Weise regen entsprechende Lebensmittel aktiv die Darmtätigkeit an.“ Über Flohsamen oder Baobabfruchtpulver lassen sich pflanzliche Ballaststoffe gezielt zuführen. Daneben hat Dr. Fink-Tornau noch einen weiteren Tipp: „Für verdauungsfreundliche Weihnachtskekse können Hobbybäcker einen Teil des Mehls durch den Ballaststoff Inulin ersetzen.“

Fett besser verdauen
Vom allseits beliebten Verdauungsschnaps raten Experten übrigens ab. Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur kurzzeitig, doch gleichzeitig hemmt er die Magen-Darm-Tätigkeit und behindert den Fettabbau. Eine Linderung des Völlegefühls erzielen vor allem bestimmte Kräuter und Bitterstoffe, die es allerdings auch ohne Alkohol gibt. Fenchel-, Ingwer- oder Pfefferminztee etwa wirken anregend und krampflösend. Auch Artischocken dienen als natürlicher Magenbitter. In ihnen enthaltene Gerb- und Bitterstoffe unterstützen die natürlichen Verdauungsvorgänge und regen den Gallenfluss an.

„Eine besonders reiche Auswahl an natürlichen Verdauungshelfern finden Verbraucher übrigens im Reformhaus“, fügt Dr. Fink-Tornau abschließend hinzu.

www.natura.de

Singles (30-55 Jahre) für Koch-Dating-Show gesucht

Eine Information von Casting Concept

„Liebe geht durch den Magen“, heißt ein Sprichwort. Da liegt es doch nahe, auf der Suche nach dem Traumpartner seine Kochkünste als „Waffe“ einzusetzen, um Amor gewogen zu machen…

Für eine neue Koch-Dating-Show suchen wir Singles (w/m) aus dem Großraum Berlin, Essen und Frankfurt/Main im Alter von ca. 30-55 Jahre, die es satt sind, allein durchs Leben zu gehen. Ob Sie den Glauben an die Traumfrau/den Traummann bereits verloren haben oder ein „frischgebackener“ Single sind, ob Sie sich als ein Mensch mit „Ecken und Kanten“ bezeichnen oder als „pflegeleicht“, ob flippig oder konservativ: Jeder Mensch träumt doch von der großen Liebe. Sie doch sicherlich auch, oder? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, diese in Ihren vier Wänden zu treffen. Denn im Rahmen der Sendung treffen Sie auf Ihren potentiellen Lebenspartner und verwöhnen ihn mit einem selbstgekochten Drei-Gänge-Menü in Ihrem Zuhause. Überzeugen Sie Ihr Gegenüber mit einem Essen mit Pfiff und setzen sich gegen ihre „Nebenbuhler“ durch. Denn insgesamt gibt es acht Bewerber um die Gunst der Traumfrau/des Traummannes.

Nur wer diese Person von sich überzeugen kann, gehört zum Kreis der Auserwählten, die die Herzdame/der Herzbube bei sich zuhause bekocht, bevor sie/er sich für den Traumpartner entscheidet.

Neben einer Aufwandsentschädigung (100 Euro/Drehtag) erhalten Sie die Chance, die große Liebe zu treffen…

Drehzeitraum ist voraussichtlich Mitte/Ende Juli 2013, wobei Sie mindestens zwei Drehtage zur Verfügung stehen sollten.

Wenn Sie also Ihrem Single-Dasein ein Ende bereiten wollen oder jemanden kennen, dem Sie ein neues Glück wünschen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Oder möchten Sie weitere Informationen? Gerne stehen wir für Ihre Rückfragen zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per Mail mit dem Betreff „Single“ unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum, Festnetz-/Mobilnummer) – bitte Foto nicht vergessen – an:
Casting Concept Team – besetzung@casting-concept.de mit dem Betreff „Koch-Dating-Show“
und nicht vergessen, m/w 30 – 55 Jahre, also nicht 28 oder 60 Jahre und nur aus dem Großraum Berlin, Essen und Frankfurt/Main!

Meerjungfrauen kocht man nicht

„Steffen Henssler live! Meerjungfrauen kocht man nicht“
Fr., 18.01., 23:00 auf RTL – TV-Koch Steffen Henssler serviert bei seinem ersten Bühnenprogramm einen humorigen Festschmaus

Doch kein Gericht ist perfekt ohne die richtige Beilage – und die bedeutet bei Henssler, eine ordentliche Portion Humor. RTL hat Steffen Hensslers erstes Live-Programm im November im „Alten Kesselhaus“ in Düsseldorf aufgezeichnet und zeigt „Steffen Henssler live! – Meerjungfrauen kocht man nicht“ am 18. Januar, um 23 Uhr.

Humor hat der gebürtige Baden Württemberger reichlich und vom Feinsten. Besonders bei den jungen Gourmetanhängern kommt Steffen Henssler extrem gut an, denn er ist schnell, frech, frisch, witzig und charmant. In seiner ersten Live-Koch-Show „Meerjungfrauen kocht man nicht!“ gewährt uns der Ausnahmekoch nicht nur einen tiefen Einblick in die Feinheiten seiner Kochkunst. Nein, getreu dem Motto ‚Kochen kann jeder‘ wird das Publikum an einem unvergleichlichen Abend auch in die Grundlagen der modernen Küche eingeweiht. Das Publikum wird zusammen mit Steffen Henssler am Herd stehen und erleben, wie einfachste und grundlegende Kochregeln den Alltag bereichern und den Genuss steigern.

Steffen Henssler ist nicht nur Koch – er ist auch im Umgang mit Worten ziemlich schnörkellos und direkt. Neben dem einen oder anderen Schwank aus der Welt der Schönen und Reichen und seinen Erlebnissen als Jungkoch in aller Welt, wird sich Henssler einem ganz wichtigen und zentralen Thema des 21. Jahrhunderts widmen: dem Single-Leben und der dazugehörigen Küche. Denn Liebe geht durch den Magen und ein gutes Essen kann dem Single-Dasein ein Ende setzen. Hensslers Wunschvorstellung für seine Show ist: „Ich hole einfach eine Frau und einen Mann auf die Bühne, bei denen ich mir denke, na das könnte doch gut passen, lass‘ die miteinander kochen und wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, tauschen sie am Ende des Abends die Telefonnummern aus!“

So wird Hensslers erstes Live-Programm „Meerjungfrauen kocht man nicht!“ zum kulinarischen Herzblatt, und neben feinen Gerichten und Geschichten könnte mit ein bisschen Glück aus dem Spitzenkoch Steffen Henssler auch der Liebesbote „Amor“ werden.

Karpfen im Trend

Auf rund 4.000 Hektar Teichfläche in Brandenburg wird in diesem Jahr mit einer Produktion von fast tausend Tonnen Speisekarpfen gerechnet. Dabei sind die Karpfen nicht nur im Handel erhältlich, sondern auch viele Fischereibetriebe mit einer Direktvermarktung haben den beliebten Fisch für die Festtage und den Jahreswechsel im Angebot. Auch der Kauf des Festtagskarpfens gehört in vielen Familien bereits zum Brauchtum – in der Region gekauft und vom Fischer küchenfertig ausgenommen, dazu die erforderlichen Gewürze und vielleicht noch ein Spaziergang um die winterlichen Teiche …

Der Weihnachtskarpfen hat in Mitteleuropa eine sehr lange Tradition. Karpfen gehört zum Heiligabend, an den Weihnachtsfeiertagen oder zu Silvester neben Gänsebraten und Kartoffelsalat mit Würstchen zu den klassischen Festtagsgerichten. Der Brauch an diesen Tagen Fisch zu essen, hat seinen Ursprung in der christlichen Lehre, als die Adventszeit als eine strenge Fastenzeit galt. Der Verzehr von Fleisch war untersagt, Fisch galt als „fleischlos“. Der 24. Dezember als Höhepunkt des Weihnachtsfests wurde deshalb mit einer besonderen Fastenspeise, dem Weihnachtskarpfen gefeiert.

Dabei erzielte der Karpfen bereits im 16. Jahrhundert hohe Preise. Bekannt ist, dass damals sogar das Vierfache des Preises von Rindfleisch erzielt wurde.

Der hohe Bedarf an Fisch in den christlichen Fastenzeiten hat zu einer wachsenden Anzahl von künstlich angelegten Fischteichen geführt, die auch heute noch bewirtschaftet werden. Karpfen ist, ob gebraten, blau oder mit Füllung gebacken, als Weihnachtsgericht nicht mehr wegzudenken.

Im Laufe der Zeit und regional verschieden sind weitere Bräuche um den Karpfen hinzu gekommen. Wer bei Festtagskarpfen eine Schuppe findet und diese im Portmonee aufhebt, der wird im nächsten Jahr immer genug Kleingeld haben. Neben den verschiedenen Bräuchen um Glück und Geldsegen gebührt dem Karpfen auch ein hoher Stellenwert als gesundes Lebensmittel.

Der Karpfen ist leicht verdaulich und liegt mit Sicherheit weniger schwer im Magen als eine üppige Weihnachtsgans. Er liefert gut verwertbares Eiweiß und unterstützt mit seinen Omega-3-Fettsäuren die Blutgefäße. Fettarm zubereitet bietet der Karpfen einen gesunden Genuss.

Brandenburg nimmt innerhalb Deutschlands in der Karpfenproduktion nach Bayern und Sachsen den dritten Platz ein. Einer Speisekarpfenproduktion in allen Bundesländern von rund 10.000 Tonnen jährlich steht ein Import von rund 1.500 Tonnen gegenüber. Ziel der Teichwirte ist es, vor allem über die bessere Verfügbarkeit von Satzfischen, den jährlichen Bedarf von 12.000 Tonnen Speisekarpfen in Deutschland abzusichern.

Eine Übersicht über die Brandenburger Fischer und Teichwirte hält der Landesfischereiverband auf seiner Internetseite bereit:
www.lfv-brandenburg.de