Lübeck: Neue Menüs im „Schlossrestaurant 1745“

Kulinarische Winter-Highlights im schlossgut gross schwansee. Traditionsgerichte zum Start der festlichen Jahreszeit!
Inspirierende Wintermenüs, neue Karten und traditionelle Festessen läuten im schlossgut gross schwansee den Winter idyllisch-lifestylig ein.

Auch in den Wintermonaten bietet das schlossgut gross schwansee Gästen und Besuchern direkt an der Ostsee kulinarische Highlights in malerischer, idyllischer Lage – so lässt es sich entspannt und genussvoll in die kalte Jahreszeit starten! Vom traditionellen Martinsgans-Genuss über die neue, inspirierende Karte der hauseigenen Brasserie bis hin zu komplett neu kreierten, edlen Menüs im „Schlossrestaurant 1745“ ist das schlossgut gross schwansee auch im Winter eine exzellente Destination für ruhesuchende Genießer.

Startschuss der neuen kulinarischen Saison im schlossgut gross schwansee ist die traditionelle Martinsgans – am 11.11.2017 wird mit einem hochwertigen, reichhaltigen Buffet die festliche Jahreszeit gebührend eingeläutet. Gänse- und Entenbraten werden von den Köchen des schlossgut gross schwansee vor den Gästen direkt am Buffet live tranchiert und verfeinert, dazu gibt es eine reichhaltige Auswahl an selbstgemachten Saucen und traditionellen Beilagen – festlicher Genuss inmitten norddeutscher Idylle! Das Martinsgans Buffet ist zum Preis von 25 € inkl. Aperitif buchbar.

Im „Schlossrestaurant 1745“ erwarten ab sofort Donnerstags bis Sonntags von 17:00 bis 22:00 Uhr völlig neu kreierte Menüs alle Gäste und Genießer. Küchenchef Alexander Prüß und sein Team nehmen alle Interessierten jeden Tag aufs Neue mit auf eine kulinarische Reise, die aus 3 oder 4 Gängen besteht und frische, regionale Küche mit mediterranen Inspirationen kombiniert. Selbstverständlich wird auch ein edles vegetarisches Menü für alle fleisch- und fischfreien Genießer angeboten.

Auch die hauseigene Brasserie des schlossgut gross schwansee präsentiert ab sofort täglich von 12:00 bis 21:00 Uhr eine neue, regional inspirierte Karte. Von saisonal und traditionell inspirierten Gerichten bis hin zu vegetarischen Genüssen kann in der Brasserieganztägig auf hohem Niveau mit regionalen Zutaten und neu interpretierten norddeutschen „Klassikern“ inspirierend genossen werden.

Sowohl das „Schlossrestaurant 1745“ als auch die Brasserie im schlossgut gross schwansee bieten zudem einen Barbetrieb mit einer exklusiven Auswahl an hochwertigen Drinks – vor, während und nach dem Essen.

Weitere Informationen, Preise und Termine gibt es unter www.schwansee.de.

Das schlossgut gross schwansee liegt vor den Toren Lübecks und bietet seinen Gästen einen exklusiven Lifestyle direkt an der Ostsee. Das Herzstück des Schlossguts bildet das klassizistische Gutsgebäude aus dem Jahr 1745. Ergänzt wird dieses durch das lichtdurchflutete Parkgebäude des Hotels und den zu einer modernen Brasserie und einer Wellnessoase umgebauten ehemaligen Pferdestall des Gutshofes. Insgesamt verfügt das Hotel schlossgut gross schwansee über 63 Hotelzimmer und Suiten. 10 luxuriös und individuell eingerichtete Zimmer befinden sich im Schloss und 53 lifestylige Zimmer und Suiten im neu errichteten Parkgebäude. Das hoteleigene „Schlossrestaurant 1745“ verwöhnt die Gäste mit einer französisch-leidenschaftlichen Fine-Dining-Küche mit regionaler Note. Am Abend steht den Gästen die hoteleigene Dornier Bar mit über 100 verschiedenen Drinks, Cocktails, ausgewählten Weinen und Champagner zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.schwansee.de

 

Gault Millau 2017 – Schleswig-Holstein

Gleich fünf Köche zwischen Nord- und Ostsee versetzt die jetzt erscheinende Deutschlandausgabe 2017 der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in die Klasse, in der nach ihrem Verständnis Kochen zur Kunst wird. Sie erhalten in dem Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, jeweils 15 von 20 möglichen Punkten für ambitionierte Küche und inspirierte Gerichte:
Mathias Apelt vom „Ahlmanns“ in Kiel: „Die im Kieler Fördewasser gezüchtete Garnele (als Tatar und gebraten) lebt vom stimmigen Zusammenspiel von Säure (Grapefruit und Granatapfel), der Bitternis des Chicorées und der feinen Süße weißer Schokolade.“
 René Dittrich vom „Alt-Wyk“ in Wyk auf Föhr: „Sein Hummer auf schmackhafter kleiner Paella hat den nötigen Biss und das im Ofen gegarte dry aged Entrecôte auf jungem Gemüse überzeugt mit exquisiter Fleischqualität.“
 Nico Mordhorst  vom „Bärenkrug“ in Molfsee bei Kiel: „Zwischen den Hausklassikern wie Steaktopf mit Hollandaise oder Kieler Butt mit Speckstippe finden Gourmets rosa gebratene Geflügelleber auf Radicchiokompott oder auf der Haut gebratenes Meeräschenfilet mit Rahmspitzkohl und famosem Blutwurstragout.“
Oliver Pfahler vom „Balthazar“ in Lübeck-Travemünde: „Perfekt gegartem Seeteufel, dem rote Zwiebeln und Speckhaut die rechte Würze geben, verleiht Gänseleberasche die bei Norddeutschen sehr beliebte süßliche Note.“
Christopher Schlang vom „Bootshaus“ in Weissenhaus bei Wangels an der Ostsee: „Gewitzt die Neuinterpretation vom Vitello tonnato mit rohem Thunfisch an Sojamarinade und Erdnuss-Kaperncreme zum Kalbfleisch.“

Ein glanzvolles Comeback feiert Christian Scharrer, der 2014 aus dem Lübecker „Buddenbrooks“ nach Ascona (Tessin) gewechselt war und im Frühjahr 2016 nach Schleswig-Holstein zurückkehrte. Er beeindruckt seither im „Courtier“, dem Gourmetrefugium des Weissenhaus-„Grand Village Resort & Spa“, mit „feinsinnig abgestimmten Kompositionen voller Lebensfreude und extrem tiefgründigen Saucen“. Seine „schlicht ‚Krabben‘ genannte opulente Vorspeise bietet eine meeresfrische Inszenierung aus Königskrabbenfleisch, Taschenkrebstatar, Garnele und Carabinero-Carpaccio und der wohldosierten Säure von Zitrusfrüchten. Das saftige Seezungenfilet umgibt er mit Passepierre-Algen, Muscheln sowie kleinen Tintenfischen und definiert dazu gekonnt das Thema Bouillabaisse als Sud, Creme und Rouille-Sand“. Für solche Gerichte bekam er wieder 18 Punkte, die er schon in Lübeck hatte.
Er steht damit gemeinsam mit Holger Bodendorf vom Restaurant „Bodendorf‘s“ in Tinnum auf Sylt und Dirk Luther von der „Meierei“ in Glücksburg auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau im nördlichsten Bundesland. Bei Bodendorf bestaunen die Kritiker die Variationsfreude: „Die Vorspeise ‚Tuna & Gartengurke‘ bietet den Fisch als saftiges Tatar, in Szechuanpfeffer mariniert und kurz angebraten und das grüne Gemüse als Sorbet, Drops, Gel, eingelegt und gebraten (dass er die Gurke als Cornichon und Gesichtsmaske weglässt, wird ihm hoffentlich keine Gästekritik eintragen). Das Ganze umrahmt und verbindet ein eleganter Galgantschaum.“ Bei Luther loben die Tester: „Allerbeste Produktqualität zeichnet auch die perfekt gegarte Brust und Keule der Taube aus, die mit elegantem Selleriepüree, Schalotten, dicken Bohnen und einem glänzenden Taubenjus angerichtet ist.“ Die 18 Punkte, die sich das Spitzentrio erkochte, stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten
Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum auf Sylt: „Sein Küchenkonzept setzt auf regionale Produkte, was hier kein Lippenbekenntnis, sondern durch den eigenen Bauernhof in Morsum, den eigenen Angelkutter und die Mitgliedschaft in der Feinheimisch-Vereinigung manifestiert ist. in bestechender Qualität kommt die überbordende Vorspeise ‚Von Hörnum nach List‘ mit Sylter Royal Auster, Tatar und mariniertem Filetstück von der Makrele mit Räucherfischparfait in Apfel-Holunder-Vinaigrette, gratinierten Miesmuscheln mit klein gewürfeltem Katenschinken und Wattschnecken in Kräutercreme.“
Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand: „Was man auch nimmt, stets genießt man Niemanns Stärken, besten Produkten das letzte Quäntchen an Geschmackstiefe abzugewinnen und klassisch französische Küche mit zeitgemäß leichten Elementen zu verbinden. Die Riesengarnele lässt er als Carpaccio, Croustillant und knackig gebraten nach Kalamansisäure und Ingwer duften.“
Jens Rittmeyer vom „Kai 3“ in Hörnum/Sylt: „In seiner fantasievollen Gemüse- und Kräuterküche beeindruckt zur Augenweide von Erbse, Zuckerschote und Kohlrabi eine weiße Eisenkrautsauce, und im Finale verblüffen als ‚Hörnumer Knabbereien‘ Cassissorbet, Eis vom Holz des Johannisbeerstrauches und getrocknetes Johannisbeerblatt“. Rittmeyer verlässt Sylt Anfang 2017.

Ihre 16 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten souverän
Jörg Müller vom „JM“ in Westerland/Sylt, der „unbeirrt von allen Moden an seinem konsequenten Qualitätsanspruch festhält: hochwertige Frischprodukte, klassisches Kochkunsthandwerk, harmonische Geschmacksfülle“;
Ulrich Person vom „Stadt Hamburg“ in Westerland/Sylt, der „phantasievoll vom Sylter Lamm saftiges Carré, rosa gebratenen Rücken, kernige Bratwurst, geschmorte Schulter und würziges Hacksteak auf schmackhaftem Basilikum-Hummus und Poweraden bietet“;
Dirk Seiger vom „Buddenbrooks“ in Lübeck-Travemünde, der „in seiner Freude an Mediterranem den Carabinero mit Romanasalat, Feta-Käse, Datteltomate, Oliven und französisch-kräftigem Krustentiersud anrichtet“.

Dass in Schleswig-Holstein nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Frank Nagel vom „Grand Village Resort & Spa“ in Weissenhaus als „Hotelier des Jahres“, weil „für den Entdecker und Förderer kulinarischer Talente die Spitzengastronomie nicht nur elementarer Baustein erfolgreicher Hotelkonzepte, sondern auch persönliche Leidenschaft ist“.
Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 35 Restaurants in Schleswig-Holstein. 30 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Je 7 Lokale wurden höher bewertet oder abserviert.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Schleswig-Holstein
18 Punkte
Meierei in Glücksburg
Bodendorf’s in Tinnum/Sylt
* Courtier in Weissenhaus
17 Punkte
Kai 3 in Hörnum/Sylt
Söl’ring Hof in Rantum/Sylt
Orangerie in Timmendorfer Strand
16 Punkte
Buddenbrooks in Lübeck
JM und Stadt Hamburg in Westerland/Sylt

15 Punkte
*Alt-Wyk in Wyk auf Föhr
San Lorenzo in Glinde
*Ahlmanns und *Bärenkrug in Kiel
*Balthazar und Wullenwever in Lübeck
Privileg im Historischen Krug in Oeversee
1797 in Panker
Diva in Scharbeutz
*Bootshaus in Weissenhaus

*Newcomer  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Kevin Fehling

Lübeck: Geht alles gut, hat Travemünde vielleicht schon bald einen Zwei-Sterne-Koch. Kevin Fehling ist einer von zwei „Hoffnungsträgern“ in Deutschland.

Fehling hat sich seinen Lebenstraum eigentlich schon erfüllt. Er ist Sternekoch. Eine hohe Auszeichnung, für die ein Kollege einmal einen gelben Ferrari bekommen haben soll. Den Kult-Rennwagen besitzt Fehling zwar nicht, dafür kann er sich mit diesem Titel schmücken: „Hoffnungsträger“, gekürt vom Restaurantführer Michelin. Das heißt: Kocht Fehling jetzt noch ideenreicher, dann hat er gute Chancen auf den zweiten Stern.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei den Lübecker Nachrichten:
www.ln-online.de/regional/2713492

Gault Millau 2010 Schleswig Holstein

Langostino mit geräucherten Tomaten und Mandel-Vinaigrette

Holger Bodendorf auf Sylt kocht sich im neuen Gault Millau 2010 unter die Top 40 der deutschen Köche / Weitere Aufsteiger: Christian Scharrer in Lübeck sowie Matthias Diether in Alt-Duvenstedt und Ulrich Person auf Sylt

Holger Bodendorfs Küche „bietet großes Gaumenkino“, lobt die französische Gourmetbibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2010. Er serviert in seinem nach ihm benannten Restaurant in Tinnum/Sylt „aufwendig komponierte Gerichte, die gleichermaßen Augen- wie Gaumenfreude sind, ob Arrangement von Langostino und Avocado mit geräucherten Tomaten und süßlich-bitterer Mandel-Vinaigrette oder im Gewürzbisquit eingebettete Taubenbrust mit schmelziger Gänsestopfleber, glacierten Kirschen und dezent abgestimmter Curry-Jus“.

Dafür erhält er im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 Punkte. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Diese Bewertung bekommt auch wieder Jörg Müller, der in Westerland/Sylt „als Grandseigneur deutscher Kochkunst keine kreativen Drahtseilakte vorführt, für deren geschmackliches Verständnis eine Regieanweisung vonnöten ist, sondern die Freude verlässlicher großer Küche macht“ und „in seinen Gerichten so sehr auf puren Geschmack setzt, dass er auf jegliches optisches Ablenkungsmanöver verzichten kann“. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 11 Köche.

Auf 17 Punkte steigert sich Christian Scharrer vom „Buddenbrooks“ in Lübeck. Ihn loben die Tester für „geschmackliche Harmonie der besten Produkte in ausgefeilter Zubereitung und Präsentation Dem großen Namen des Restaurants wird Scharrer mit einem mannhaften Hauptgang in schönstem hanseatischen Understatement gerecht: Roastbeef kommt als rechteckig geschnittenes Masterpiece in knackig-zarter Konsistenz und lang anhaltendem Geschmack mit pikanten Zwiebelvarianten und intensiver Rotweinjus.“

Ihre 17 Punkten des Vorjahrs verteidigen mit inspirierten Gerichten die Sylter Johannes King vom „Söl’ring Hof“ in Rantum/Sylt („rosa gegarter Rehrücken kommt als Schlemmerschnitte mit Röstbrot und Trüffeln sowie à la Rossini mit gebratener Gänsestopfleber und Pfefferkirschen.“) und Alessandro Pape vom „Fährhaus“ in Munkmarsch/Sylt („kurz angebratener Big-Eye-Thunfisch im Gewürzmantel auf gedünstetem Gemüse und Mango mit erfrischender Korian-der-Mayonnaise und schärfendem Curry-Limettenschaum“) sowie Lutz Niemann von der „Orangerie“ im „Maritim Seehotel“ in Timmendorfer Strand („abwechselnd geschichtete Schokolade und Gänseleber mit hauchdünner Paste aus grünem Pfeffer und erfrischendem Ananas-Chutney“) und Roy Petermann vom „Wullenwever“ in Lübeck („filigran das Kunstwerk aus schmelziger Gänseleber, hauchdünnem Haselnussbrot und karamellisierten Kirschen“).

Auf 16 Punkte, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten, verbessern sich Matthias Diether vom „Töpferhaus“ in Alt-Duvenstedt „durch Jacobsmuschel als Carpaccio mit Trüffeln und gebraten auf

Couscous mit erfrischender Orangen/Limonengras-Sauce“ und Ulrich Person vom „Stadt Hamburg“ in Westerland/Sylt, dessen Küche „Tradition
und Zeitgeist, unvollendete Moderne der Tandoori-Scampi und vollendete Klassik des Steinbutts in Champagnersenfsauce vereint“.

Unter den neu eröffneten Restaurants im Lande erreichen das „Kai 3“ im ebenfalls neuen Hotel „ Budersand“ in Hörnum/Sylt und das „Diva“ im gleichfalls neuen Hotel „Gran BelVeder“ in Scharbeutz auf Anhieb 15 Punkte. Auf Sylt beeindruckt Küchenchef Burkhard Lindlar mit „Sinn für durchdachte geschmackliche Abstimmung, beispielsweise bei bestens gegarten Scheiben vom Galloway-rind mit Pfifferlingen, Minikürbis, Gratinkartoffeln und geschmackstiefer Jus von altem Sherry-Essig“, an der Ostsee erfreut Gunter Ehinger durch „französische Klassik mit mediterranen und regionalen Aspekten als Augen- und Gaumenschmaus“.
Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 47 Restaurants in Schleswig-Holstein. 40 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau zwischen Nord- und Ostsee 6 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 5 inspirierte Küchen neu auf, 6 werden höher, 5 niedriger bewertet.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUI-Kreuzfahrers „Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die 15 besten Restaurants des Gault Millau in Schleswig-Holstein
18 Punkte

1. Jörg Müller in Westerland/Sylt,
Bodendorf’s* in Tinnum/Sylt,
17 Punkte
3. Meierei in Glücksburg,
Buddenbrooks* und Wullenwever in Lübeck,
Fährhaus in Munkmarsch/Sylt,
Dorint Söl’ring Hof in Rantum/Sylt,
Orangerie in Timmendorfer Strand,
16 Punkte
9. Seehotel Töpferhaus* in Alt-Duvenstedt,
La belle Epoque in Lübeck,
Privileg im Historischen Krug in Oeversee,
Stolz in Plön,
Stadt Hamburg* in Westerland/Sylt,
15 Punkte
14. Kai 3** in Hörnum/Sylt,
Diva**in Scharbeutz

*Aufsteiger **Newcomer

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Unter Volldampf

VOX, Freitag, 16.01., 19:50 – 20:15 Uhr

Gunnar, Anastasia, Ralf, Inge und Maximilian sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Wullenwever‘ in Lübeck zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Unter Volldampf

VOX, Donnerstag, 15.01. um 19:50 Uhr

Unter Volldampf

Tag 4: Restaurant Wullenwever in Lübeck
Hobbyköche in der Profiküche eines Spitzenrestaurants

Gunnar, Anastasia, Ralf, Inge und Maximilian sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow „Unter Volldampf“ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant „Wullenwever“ in Lübeck zuzubereiten. Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Unter Volldampf

VOX, Mittwoch, 14.01., 19:50 – 20:15 Uhr

Gunnar, Anastasia, Ralf, Inge und Maximilian sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Wullenwever‘ in Lübeck zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Unter Volldampf

VOX, Dienstag, 13.01., 19:50 – 20:15 Uhr

Gunnar, Anastasia, Ralf, Inge und Maximilian sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Wullenwever‘ in Lübeck zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Unter Volldampf

VOX, Montag, 12.01., 19:50 – 20:15 Uhr

Gunnar, pAnastasia, Ralf, Inge und Maximilian sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow ‚Unter Volldampf‘ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant ‚Wullenwever‘ in Lübeck zuzubereiten.

Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.

Unter Volldampf

VOX, Donnerstag, 27.11. um 19:50 Uhr

Unter Volldampf

Tag 4: Restaurant Heinrich’s in Lübeck

Hobbyköche in der Profiküche eines Spitzenrestaurants

Steffi, Frank, Anke, Sven und Kay Nadine sind leidenschaftliche Hobbyköche. Nun wartet die Erfüllung eines Traumes auf die fünf: In der VOX-Kochshow „Unter Volldampf“ tauschen sie den heimischen Herd gegen die Profiküche eines Spitzenrestaurants. Unter den strengen Augen des Küchenchefs haben die Kandidaten nun die einmalige Gelegenheit, ein perfektes Vier-Gänge-Menü für 20 Stammgäste im Restaurant „Heinrichs“ in Lübeck zuzubereiten. Jeder der Hobbyköche tritt mit einem eigenen Vier-Gänge-Menü an – Vorspeise, Zwischengang, Hauptgericht und Dessert. Jeden Tag wird er einen Gang zubereiten, denn die Jobs rotieren. Nach diesem Prinzip kocht jeder Kandidat in fünf Tagen sein Menü durch und spielt jeweils einmal den Oberkellner. Die Gäste des Restaurants essen und bewerten jeden einzelnen Menügang mit einer Punktzahl von eins bis zehn. Jeden Tag wird der beste Gang des Abends bekannt gegeben und prämiert, doch erst am Ende der Woche steht fest, wer der beste Koch der Woche ist und sich über ein Preisgeld von 3.000 Euro freuen darf.