Restaurant Würzhaus in Nürnberg

DER VARTA-FÜHRER – Restaurant der Woche – WÜRZHAUS in Nürnberg

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse der Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Die Gassen in Nürnberg bergen inzwischen eine beachtenswerte Fülle gastronomischer Formate. Das Restaurant Würzhaus zählt zu den angenehmen kulinarischen Überraschungen.
Entspannte Atmosphäre, eine außerordentlich kreative Küche und ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnen dieses Lokal im Stadtteil St. Johannis aus.

Das Interieur des aufwändig renovierten Eckhauses kombiniert nostalgische Gründerzeit-Herrlichkeit mit gepflegt rustikalem Gasthaus-Ambiente. Zwar überrascht der schnörkellose Bistro-Stil mit blanken Tischen ein wenig, aber vielleicht ist es gerade die spezielle Mischung aus behaglichem Kneipencharme und ambitionierter Genießer-Oase, die den Erfolg dieses Restaurants ausmachen.

Patron Willi Penzenleitner hat mit Jung-Köchin Diana Burkel, die einst im “Essigbrätlein” ihr Handwerk lernte, eine hervorragende Chefin am Herd. Sie überzeugt durch ihre ideenreiche Würzküche im Stil einer klassischen Nouvelle Cuisine. Serviert werden stets frisch zubereitete Speisen. Der Hinweis, dass dafür ausschließlich erstklassige Produkte Verwendung finden, erübrigt sich natürlich.

Schon beim Lesen der Speisekarte läuft das Wasser im Munde zusammen: Die leidenschaftliche Spitzenköchin bietet als Vorspeise Kalte Currysuppe mit Garnele oder aber Gebackenen Schweinsfuß mit Stockfisch. Die aromenreichen Hauptgerichte lassen dem Gast die Qual der Wahl zwischen Poularde mit Fenchel und Chorizo, Waldpilzlasagnette mit Aprikose oder Dorade mit Mangold und Orange. Bei den Desserts verbindet sich Gorgonzola wunderbar mit Kirsche und Karamell und Ananas trifft auf Schokolade.

Die schön zusammengestellte Weinkarte präsentiert Gewächse namhafter Erzeuger. Neben einer kleinen aber feinen Auswahl an Flaschenweinen muss sich auch das Angebot offener Weine nicht verstecken. Freundlich und kompetent agiert der in Schwarz-Weiß gekleidete Service, der von der Begrüßung bis zur Verabschiedung für eine herzliche Atmosphäre sorgt.

Die rundum gelungene gastronomische Leistung des Würzhaus-Teams hat die Varta-Experten überzeugt. Mit zwei Diamanten, einem Varta-Tipp Küche und einem Varta-Tipp Service wird das Restaurant erstmals auch in der Buchausgabe (Der Varta-Führer 2010 erscheint im Oktober 2009) vertreten sein und gehört damit zu einer erlesenen Restaurantauswahl, die der renommierte Hotel- und Restaurantführer seinen Lesern empfiehlt.

Würzhaus
Kirchenweg 3a
90419 Nürnberg
Tel.: 0911- 9373455
Internet: www.wuerzhaus.info

Öffnungszeiten: Di-Fr 11.30 bis 14 Uhr, Mo-Sa ab 18 Uhr, Ruhetag: So
(Tischreservierung empfehlenswert)

Ferran Adrià in Wien

Trophèe Gourmet: Wenn der weltbeste Koch kommt – Ferran Adrià, Küchenchef und Herr des meist angefragten Restaurants der Welt besuchte Wien. Und lernte es ein bisschen kennen.

Adrià, der sich seit Jahren auf Platz eins diverser Kochranglisten hält, erhielt dieses Jahr vom Wiener Bürgermeister Michael Häupl die Ehrentrophäe und nahm sie, „wie jede Auszeichnung“, auch stellvertretend für seine spanischen Kochkollegen, wie Juan Marí Arzak, in Empfang, von dem er die in der Hofburg versammelte Gastro- und andere Prominenz auch gleich grüßen ließ. Denn der hatte im Vorjahr den Preis bekommen und war über den fröhlich-bunten Kochgipfel in der Wiener Hofburg ehrlich begeistert gewesen.

Lesen Sie den gesamten Artikle in DIE PRESSE:
http://diepresse.com/home/leben/mensch/483359/index.do

Jörg Wörther

Jörg Wörther: Der Hauben-Mann

Er lernte bei Witzigmann und Viehauser, verdiente sich 20 Jahre lang seine Hauben und probierte sich schließlich in Finger Food.

Jörg Wörther (*1958) absolvierte seine Lehre im mondänen „Grand Hotel Gasteinerhof“ und ging anschließend nach München, wo er im Hotel Sheraton und in seiner Freizeit als Volontär auch im Restaurant „Tantris“ arbeitete. Nach seiner Zeit in Josef Viehhausers Restaurant „Le Canard“ in Hamburg, führte ihn seine nächste Anstellung wiederum für drei Jahre in das von Eckart Witzigmann geleitete Restaurant Aubergine in München.

Lesen Sie alles über Jörg Wörther bei DIE PRESSE:
http://diepresse.com/schaufenster/salon/whoiswho/412512/index.do?from=simarchiv

Jörg Wörther half F.A. Porsche die type 301 Profi – Kochmesser von CHROMA mitzuentwickeln

Der Duft der grünen Papaya

Essen ist in Vietnam heilig und eine Lebenskunst, die die Gemeinschaft zusammenhält. In seinem Wiener Restaurant ‚Indochine 21‘ zelebriert Wini Brugger die Kochkunst Vietnams. Besonderen Wert legt er auf Schlichtheit, Frische und beste Qualität der Produkte. Inspiriert wurde er nicht nur durch den Film ‚Der Duft der grünen Papaya‘, sondern auch durch zahlreiche Reisen nach Vietnam. Die Kunst der Gar- und Gewürzküche – auch ‚Street Food‘ genannt -, lernte er bei Chefkoch Trieu le Minh im Restaurant ‚Quan An Nyon‘ in Saigon. Dort mischte er seine eigenen Currykompositionen, die er später nach Wien brachte.

Der Film stellt Wini Brugger und die verschiedenen Kochstile Vietnams vor und führt durch die Märkte, Garküchen und Restaurants des Landes mit ihren zahlreichen Düften, Gewürzen und Farben.

3sat, Samstag, 24.05., 19:20 – 19:50 Uhr

Karlheinz Hauser ab übermorgen im ARD-Buffet

Neuer Sternekoch im „ARD-Buffet“

Karlheinz Hauser schwingt ab 5. Mai den Kochlöffel im Fernsehen

Das „ARD-Buffet“ bekommt hochklassige Verstärkung am Studioherd: Karlheinz Hauser, Sternekoch aus Hamburg. Ab dem 5. Mai 2008 kocht Hauser regelmäßig montags für ein Millionenpublikum in der SWR-Ratgebersendung und bereichert das „ARD-Buffet“ – Köcheteam mit Jacqueline Amirfallah, Vincent Klink und Otto Koch. Karlheinz Hauser übernimmt damit die Nachfolge von Rainer Strobel.

Sein Handwerk und die Kunstfertigkeit der Spitzengastronomie lernte Karlheinz Hauser von deutschen Top-Gastronomen. So Eckart Witzigmann, der den gebürtigen Badener als „eines der größten Talente in Deutschland“ bezeichnete. Mit Gerd Käfer richtete Hauser Caterings und Bankette auf der ganzen Welt aus. Weitere Station seines Berufsweges war das Hotel Adlon in Berlin, wo er als Küchendirektor und gastronomischer Leiter Bankette für nationale und internationale Prominenz ausrichtete und auch schon mal Diners im Schloss Bellevue organisierte.

Seit 2002 führt Karlheinz Hauser auf dem traditionellen Hamburger Süllberg sein eigenes Restaurant mit Hotel, und hat dies zu einer Pilgerstätte für anspruchvolle Gourmets entwickelt. Daneben ist er als kulinarischer Berater weltweit gefragt. Für seine moderne Küche wird Karlheinz Hauser immer wieder ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Prix Culinaire d’Europe“ und einem Stern im Guide Michelin.

Karlheinz Hauser tritt die Nachfolge von Meisterkoch Rainer Strobel an, der über 10 Jahre am „ARD-Buffet“ – Herd stand und die Zuschauer mit besonderen Spezialitäten und raffinierter Hausmannskost begeisterte. Im Berliner Hotel „Abion“ erwarten den Chefkoch neue, erweiterte Aufgaben.

Über Karlheinz Hauser:
Karlheinz Hauser, 1967 in Heitersheim in Baden geboren, entdeckte schon mit 6 Jahren seine Liebe zur Gastronomie. Eine Leidenschaft, die zur Berufung wurde und von den höchsten Auszeichnungen belegt wird.

Sein Wissen in punkto Spitzengastronomie, Catering und Bankett lernte er in der hohen Schule deutscher Spitzengastronomen. Entscheidend geprägt wurde er 1990 bis 1992 durch Eckhart Witzigmann, der seinen einstigen Stellvertreter im „Aubergine“ einmal „eines der größten Talente welche wir in Deutschland haben“ nannte. Nach seiner anschließenden Zeit bei Gerd Käfer, mit dem er 1992 bis 1994 Caterings und Bankette rund um den Erdball ausrichtete, führte ihn sein Weg nach Berlin. Ab April 1997 bis März 2002 war er Küchendirektor und Gastronomischer Leiter im Hotel Adlon.

auf dem Süllberg ist er nicht nur Manager und Gastronomie- und Hoteldirektor, er ist vor allem eines: „Wir möchten den Hamburgern und allen, die den Süllberg lieben gute Gastgeber sein.“ So schaffte er es, mit einem guten Konzept, der besonderen Liebe zum Detail und nicht zuletzt durch die bedingungslose Unterstützung vom Team und seiner Familie, das Stück Hamburger Stadtgeschichte wieder aufzupolieren und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Kochen nach Bildern

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte…

Wie fein ist fein gewürfelt? Wie soll die Souffleemasse genau
aussehen, wenn man den Eischnee nur kurz unterhebt? Wann ist Roastbeef auf den Punkt gegart? Diese
und viele andere Fragen beantwortet „Kochen nach Bildern“ auf ganz puristische Weise: Praktisch ohne Worte zeigt Keda Black Schritt für Schritt über 80 unentbehrliche Rezepte. So hat man die Zutaten, die
entscheidenden Zubereitungsschritte und das perfekte Ergebnis auf einen Blick im Griff.

Dabei stehen Klassiker und Zeitloses aus der Weltküche im Vordergrund – Mayonnaise und Quiche
Lorraine, Steak und Roastbeef, Kürbis-Spinat-Lasagne und Risotto, Pot-au-feu und Moussaka light,
Käsesoufflee und Garnelen mit Vanillesauce, Ratatouille und Hähnchen-Tajine, Crème brûlée und
Cheesecake…

„Kochen nach Bildern“ ist ein Kochkurs, wie es ihn noch nie gab, nimmt Anfänger spielerisch mit an den
Herd und versorgt Fortgeschrittene mit Profiwissen, Inspiration und einer Vielzahl neuer Ideen.

Keda Black lernte das Kochen, indem sie ihrer Großmutter zuschaute, ihrer Mutter zuhörte und die Rezepte in Kochbüchern ganz genau befolgte. Heute vermittelt sie ihre Ideen und Ratschläge in ihren eigenen Büchern und schreibt für diverse Kochzeitschriften. Im Internet beantwortet die Autorin kulinarische Fragen auf www.lefooding.com .

Keda Black
Kochen nach Bildern
83 Rezepte Schritt für Schritt
€ [D] 19,95 € [A] 20,60 sFr 35,90
deutsch
256 Seiten
535 farbige Abbildungen
Format: 19,40 x 24,50 cm
ISBN: 978-3-88472-795-9
Erschienen im Februar 2008

Kochbuch

Mr. Hai, Sushi Meister in Berlin

Bis vor zehn Jahren kannte man nur klassisch japanisches Sushi in der Hauptstadt. Dann kam Tran Van-Hai, genannt Mr Hai. Ein guter Name für jemanden, dessen wichtigstes Arbeitsmaterial roher Fisch ist. Der Mann aus Saigon gilt als Berlins ausgeflipptester Schöpfer der beliebten Frischfischklopse

Er lernte, wie wichtig Sauberkeit und exaktes Arbeiten bei der Sushi-Zubereitung sind – und die Bedeutung der rasierklingenscharfen Sushi-Messer. „Der Meister sagte mir, pass auf deine Messer besser auf, als auf deine Frau‘!“

Lesen Sie den gesamten Artikel über den Berliner Sushimeister Mr. Hai bei Welt – Online:
http://www.welt.de/wams_print/article1716759/Mister_Sushi.html

Herbert Hintner

Würze und italienischer Finesse
Wie kaum einem anderen gelingt dem Südtiroler Herbert Hintner der Brückenschlag
zwischen deftiger alpenländischer Kost und italienischer Alta Cucina. Seit 13 Jahren
glänzt ein Michelin-Stern über seinem Restaurant „Zur Rose“, das auch vom
Gambero Rosso und Veronelli regelmäßig Top-Bewertungen erhält.

Als
Ehrenpräsident der Jeunes Restaurateurs und Südtiroler Repräsentant der
Deutschen Akademie für Kulinaristik gibt Hintner zudem sein Fachwissen um Essen
und Trinken mit Leidenschaft weiter und bemüht sich um den Erhalt kulinarischer
Traditionen.

Hintners unvergleichlicher Stil interpretiert die Südtiroler Traditionsküche seiner
Kindheit fantasievoll und unbeschwert neu. Pasta in allen Variationen werden mit
viel Raffinesse zur hohen Kochkunst. Lamm und Kalb aus der Südtiroler Umgebung
bewahren mit leichten, zurückhaltenden Saucen und Beilagen ihren ursprünglichen
Geschmack.

Aus Südtiroler Speck, Schüttelbrot und Selchfleisch werden mit viel
Liebe zum Detail optische und geschmackliche Kunstwerke. „Die Tradition ins Heute
zu transferieren“, das ist ein Anliegen für den in seinem Heimatland tief verankerten
Spitzenkoch, der seine Küche selbst als „alpin-mediterran“ beschreibt.

Der 1957 in Pichl geborene Herbert Hintner lernte sein Handwerk unter anderem im
Elsass und an der Seite des deutschen Drei-Sterne-Kochs Dieter Müller.
1985 zog
es Hintner und seine Frau an die Südtiroler Weinstraße, wo sie ein aus dem 14.
Jahrhundert stammendes Wirtshaus übernahmen und zu eine der ersten Adressen
für Gourmets in Südtirol machten.

Herbert Hintner präsentierte 2007 sein Kochbuch „Meine Südtiroler Küche“
(erschienen im Folio Verlag). Neben seinen kreativen Rezepten findet man darin
auch Informationen zu Südtirols kulinarischen Traditionen sowie die passenden
Weinempfehlungen.

www. zur-rose.com

Rakhshan Zhouleh: "Herr der Weine"

Als neuer Sommelier im The Ritz-Carlton, Berlin inszeniert Zhouleh
Weinempfehlungen auf poetische Weise

Die Welt der Weine ist faszinierend und groß. Doch nicht
jeder ist in diesem Fach Spezialist. Ob für Anfänger oder Wein-Gurus: Rakhshan
Zhouleh (47) inspiriert mit seinen poetischen Versen und perfektioniert den Wein-
Genuss. Seit 1. Juni 2007 ist Zhouleh Herr der Weine und neues Teammitglied im
Gourmetrestaurant Vitrum. Seitdem bereichert er mit exzellenten Kenntnissen das
Sternerestaurant Vitrum im The Ritz-Carlton, Berlin.

Im Fachmagazin „Weinwelt“
wurde er „als einer der eigenwilligsten und illustresten Erscheinungen unter
Deutschlands Sommeliers“ beschrieben. „Den Weinservice am Gast nutzt er als
Bühne, er setzt sich, seine Weine in Szene, lässt mit Worten den Wein schon auf der
Zunge schmecken, noch bevor er im Glase ist.“

Aufgewachsen in Teheran und nach zweijähriger Tätigkeit in einer Textildruckerei
zog es Rakhshan Zhouleh 1985 zum ersten Mal nach Deutschland, zu seinem
Bruder, der in Köln wohnt. Bevor er im Dom Hotel Le Méridien seine Ausbildung
absolvierte, kellnerte er im Churrasco Restaurant in Köln, um sich sprichwörtlich
„über Wasser zu halten“. Er lernte dabei nicht nur die deutsche Sprache sondern
auch seine Liebe zur Dienstleistung und dem Service am Gast kennen.

Obwohl noch
sehr jung und unerfahren, hatte der Wein es ihm angetan. Während seiner
Ausbildung zum Restaurantfachmann ebnete eine Flasche Wein seinen Weg zum
Sommelier: Durch Zufall traf er auf Franzosen, die verschiedenste Weine
präsentierten. Einen einzigen davon probierte Zhouleh aus und er entschloss sich,
Weinkellner zu werden. Der Grund: Die erdige Note des Weines hatte ihn an seine
Kindheit erinnert. Damals handelte es sich um den Château Beaumont, Cru Burgeois
Haut-Médoc, aus Bordeaux. Kurz darauf qualifizierte sich Rakhshan Zhouleh 1995
als Sommelier in der Wein- und Sommelierschule Koblenz.

Formen, Farben, Geschmack und subtile Nuancen sowie Figuren bestimmen
seitdem seine Arbeit und Lebensstil. Der sympathische und musisch veranlagte
Weinkenner malt in seiner Freizeit (Öl, Aquarell und ganz neu auch mit Weindepot),
schreibt Gedichte und arbeitet seit zwei Jahren an einem Weinroman, der später als
Drehbuchvorlage dienen soll.

Inspiriert hat ihn eine ältere Dame aus seiner Zeit als Praktikant auf dem Weingut
„Schwarzer Adler“ in Vogtsburg-Oberbergen (Baden). Hier lebte er mit insgesamt
200.000 Litern Wein, lernte Weine anzubauen und half bei der Lesezeit im Oktober.
Sein Weg als Sommelier führte ihn 1995 vom Restaurant Français im Steigenberger
Hotel Frankfurter Hof über das Restaurant „Die Ente vom Lehel“ im Hotel Nassauer
Hof in Wiesbaden bis nach Hamburg in das Restaurant Haerlin im Hotel Vier
Jahreszeiten. Von dort ging es für drei Jahre nach Berlin in das Restaurant Margaux,
seiner ersten Station als Chef Sommelier, und 2004 wieder zurück gen Norden in die
Hamburger „Elb-Lounge“.

Im Restaurant Vitrum des The Ritz-Carlton, Berlin ist Zhouleh Herr über 500
verschiedene Weine und verantwortlich für die Gestaltung der Weinkarte. Es gibt für
Zhouleh zwei Weinregionen auf der Welt, die ihn stark beeindrucken: „Zum einen die
Bordeaux Weine, die dynamisch, strukturiert, facettenreich und fast vergleichbar wie
die „Spitze eines Berges“ sind. Und zum anderen die Burgunder Weine, die
sinnbildlich für „vom Berg zurückzukommen“ stehen, um an einer Küste die
Abenddämmerung in deren Stille, Weichheit, fast in einer Meditation zu beobachten.“

Weinempfehlung von Rakhshan Zhouleh:
• „Domaine de Chevalier Blanc“ / Jahrgang 2000 – Weingebiet: Pessac Léognan
• Weißer, trockener Bordeaux (0,75 Liter)
• Farbe: Leuchtendes, weiches Frühlingsgrün
• Duft: Floral nach weißen Holunderbeerblüten; subtil exotischem Steinobst wie
Bergpfirsisch und gelben Aprikosen; Kräutern aus dem Süden wie Eukalyptus
• Weinbeschreibung: Hierbei handelt es sich um einen sehr lagerfähigen Wein – je
nach Jahrgang kann dieser bis zu 20 Jahre liegen; passt sehr gut zu Speisen, mit
Estragon oder Safran-Jus gewürzt; Schalentiere wie Hummer oder Kaisergranat.

Das Vitrum, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, verfügt über 48 Sitzplätze und
ist mit edelstem Marmor aus Italien, Dekorationselementen und Kronleuchtern aus
Glas sowie spiegelverzierten Säulen ausgestattet. Bilder des Künstlers Rafael
Ramirez bilden einen interessanten Kontrast und runden das Ambiente mit
individuell gesetzten Lichtakzenten ab.
Das Restaurant ist dienstags bis samstags
von 18.30 bis 23 Uhr geöffnet. Zusätzlich bietet Thomas Kellermann einmal im Quartal und
auf Anfrage Kochklassen und Küchenparties an.
www.restaurant-vitrum.de

Neuer Chefkoch im Cape Grace, Kapstadt

Phil Alcock wechselt vom angesagten Restaurant Showroom in das renommierte „onewaterfront“ des Fünf-Sterne Hotels

Das Gourmet Restaurant „onewaterfront“ des Luxushotels Cape Grace an der Waterfront in Kapstadt erhält mit Phil Alcock ab sofort einen neuen renommierten Chefkoch. Alcock tritt in die Fußstapfen von Craig Paterson. Sein Kochstil ist klassisch, mit einem Hauch von Nouvelle Cuisine. Die Gäste können sich bei dem Ausblick auf den Signal Hill und den kosmopolitischen Yachthafen die Gerichte der neuen Saisonkarte schmecken lassen.

Phil Alcocks Karriere führte ihn durch bekannte lokale und internationale Hotels und Restaurants, unter anderem unter Anleitung der weltbekannten Michelin-Köche Marco Pierre White (Restaurant „Quo Vadis“ in London) und Raymond Blanc (Restaurant „Petit Blanc Brasserie“ in Cheltenham).

Phil Alcock in Südafrika

Der Brite entdeckte seine Leidenschaft für Südafrika 2001, als er begann, im „The Cellars-Hohenort“ in Constantia, Kapstadt zu kochen. Bald schon hatten ihn die vibrierende südafrikanische Kultur, die große Auswahl an Fleisch, die frischen Produkte und die verschiedenen Kochtechniken in ihren Bann gezogen. Nach drei Jahren als Executive Chef arbeitete er unter Conrad Gallagher als Consultant Chef für die Sun International Group weiter (Kwazulu Natal und Swaziland). Seine Karriere führte ihn ins niederländisch geführte und erfolgreiche Restaurant „Manolo“ in Kapstadt. Vor der Anstellung im Cape Grace beeindruckte er seine
Gäste eine Saison lang im angesagten „Showroom“, ein Restaurant in Kapstadt, ganz in weiß gehalten und mit Blick in die offene Küche.

Laufbahn von Phil Alcock

Alcocks Laufbahn begann mit einem Aushilfsjob in einem Restaurant, um für ein Motorrad zu sparen. Er verdiente nicht nur genug Geld für das erste Paar Räder, die Tätigkeit entzündete seine Leidenschaft für die Kochkunst. Nach fertiger Ausbildung im englischen Bournemouth & Poole College of Further Education im Jahr 1986, zog es den in Großbritannien geborenen Alcock nach Frankreich. Im „Moulin de l’Abbaye“ setzte er sein Kochtalent in die Praxis um. Sein kulinarisches Feingefühl verfeinerte er im französischen, von Michelin ausgezeichneten Restaurant „L’Auberge de Grenouillère“.

Als Alcock 1991 nach Großbritannien zurückkehrte, arbeitete er in angesehenen Betrieben, von herrschaftlichen Landhäusern bis hin zu luxuriösen Fünf-Sterne Hotels. Alcock stieg unter dem Michelin-Koch Marco Pierre White im „Quo Vadis“ in Soho schnell zum Sous Chef auf und lernte die moderne, innovative französische Küche kennen. 1999 lernte er im „Le Petit Blanc“ in Cheltenham bei einem weiteren Michelin-Koch und Restaurantbesitzer: Raymond Blanc. Hier kochte er modern mediterran. Bereits nach sechs Monaten wurde er Head Chef und führte ein Team von 22 Köchen.

Cape Grace

Das Cape Grace Hotel in Kapstadt umfasst 121 Gästezimmer und Suiten, das exzellente Restaurant „onewaterfront“, die Whisky-Bar „Bascule“, eine Bibliothek, einen 15 Meter langen Pool und einen privaten African-Spa-Bereich. Das Hotel ist Mitglied der Leading Small Hotels of the World. Übernachtungspreise starten bei ZAR 4565 (ca.Euro 471) je Doppelzimmer inkl. Frühstück und zahlreichen kostenlosen Leistungen, wie Stadttransfers, Veranstaltung „Wine & History“ u.v.m.

Weitere Informationen und Reservierungen unter www.capegrace.com