Test Grüntee

VKI testet Grüntee: Leichte Kratzer am gesunden Image – Nur fünf von 20 Tees weitgehend frei von Schadstoffen

Grüner Tee erfreut sich zunehmender Beliebtheit, auch weil er in dem Ruf steht, der Gesundheit besonders zuträglich zu sein. Ob und wie gesund ein Tee jedoch tatsächlich ist, hängt nicht unwesentlich von seiner Belastung mit Schadstoffen ab. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat jetzt 16 Grüntees im Beutel und vier Matcha-Tees (feines Pulver aus getrockneten Grünteeblättern) unter die Lupe genommen. Dabei hat das Image des gesunden Tees ein paar Kratzer hinnehmen müssen: Nur ein Viertel der geprüften 20 Tees war weitgehend frei von Schadstoffen und erhielt eine „sehr gute“ bzw. „gute“ Bewertung.

Abzüge in der Bewertung gab es für jene Tees, die Anthrachinon oder aromatische Kohlenwasserstoffe enthielten. Anthrachinon ist im Tierversuch krebserregend. Diese Substanz ist wasserlöslich und geht zu etwa einem Drittel in den Aufguss über. Gefunden wurde es in größeren, aber gerade noch zulässigen Mengen in Sir Winston Tea, Teekanne und Twinings sowie in den Bio-Tees von Cupper und Spar Natur Pur.

Aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH) fanden sich in auffälligen Mengen in den Beuteltees von Mayfair und Dennree sowie im Pulver von Imogti, dm Das Gesunde Plus und Sticklembke. Mineralölrückstände sind zwar grundsätzlich schlecht wasserlöslich aber bei Matcha-Tees, die man im Wasser anrührt, werden die im Pulver enthaltenen Schadstoffe mitgetrunken. Deshalb wurde bei diesen Produkten eine Belastung mit MOAH strenger bewertet.

Die mit „sehr gut“ und „gut“ bewerteten Grüntees sind nicht nur weitgehend frei von Schadstoffen, sondern liegen mit fünf bzw. zehn Cent pro Beutel auch im kostengünstigen Bereich der Preisskala. Lediglich das „sehr gute“ Matcha-Produkt fällt mit 53 Euro pro 100 Gramm aus der Rolle. Generell zeigte sich im Test, dass die Matcha-Tees preislich wesentlich höher ansetzen (ab 29 Euro pro 100 Gramm).

SERVICE: Den vollständigen Test sowie die Stellungnahmen der Unternehmen gibt es in der Jännerausgabe des Testmagazins KONSUMENT sowie unter www.konsument.at.

Christian Lange

Das Best Western Hotel Der Lindenhof in Gotha hat seit Oktober einen neuen Küchenchef: Christian Lange folgt auf Peter Kienzle, der in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Lange, der nach seiner Ausbildung erste Erfahrungen in England machte, kehrte anschließend in seine Heimatstadt Erfurt zurück und kochte im Ramada Hotel, dem Palais Wachsberg sowie zuletzt in dem mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichneten Restaurant Clara im Kaisersaal Erfurt. Im Gothaer Vier-Sterne-Hotel holte er sich nun noch Stephan Rudolph als Souschef an seine Seite.

Die neue Speisekarte des Best Western Hotel Der Lindenhof lässt bereits die Handschrift des amtierenden Küchenchefs erkennen. Klassiker wie gebratene Rotwurstscheiben an Kartoffelmousseline, Apfel-Mango-Chutney und Kalbsjus oder Sous-Vide-Welsfilet an Risoleekartoffeln und Weißweinschaum finden hier Platz. „Wir wollen eine leichte Küche anbieten mit Produkten aus unserer Region“, so Lange. Dabei achtet der 28-Jährige nicht nur auf die Herkunft der Produkte, sondern auch auf deren Verarbeitung. „Wir kochen alles frisch. Deshalb werden jetzt auch neue Lieferanten aus der Region angesprochen.“ Der Kuchen, den die Gäste des Hotels verkosten können, kommt vom Caféhaus Spiegler aus Gospiteroda und die Thüringer Wurst stammt aus Aschara. „Uns ist es wichtig, einen Bezug zu den lokalen Händlern zu haben und Hand in Hand zu arbeiten“, so Küchenchef Lange.

Papaya

Die Papaya schmeckt wie eine Melone und duftet nach Aprikose. Reife gelblich gefärbte Früchte sind pur, aber auch in einem Obstsalat mit Kiwi und Mango ein Genuss. Ein Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und etwas Ingwer unterstreichen die leichte Honignote. Auch unreife Papayas mit grüner Schale sind essbar. Sie haben einen säuerlichen Geschmack und können ähnlich wie Kürbis in Suppen und im Chutney verwendet werden.

Papayas sind kalorienarm und reich an Carotinoiden (165 Mikrogramm), Ballaststoffen (1,7 g, vor allem Pektin) und Vitamin C (80 mg pro 100 g). Der Zuckergehalt liegt je nach Reifegrad zwischen 6 und 19 Prozent. Zudem enthält die Frucht die Eiweiß spaltenden Enzyme Papain und Chymopapain, welche die Verdauung fördern.

Vor dem Verzehr teilt man die Papaya in zwei Hälften und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Anschließend kann das Fruchtfleisch einfach aus der Schale gelöffelt werden. Zur Weiterverarbeitung wird die Schale mit einem scharfen Messer entfernt und die Frucht vorsichtig in kleine Stücke geschnitten. Aber Aufpassen: Das Fleisch ist sehr glitschig.

Die Papaya wird auch Baummelone genannt und ist ursprünglich in den Tropen zwischen Bolivien und Südmexiko beheimatet. Heute sind die größten Produktionsländer Indien und Brasilien. Die Beerenfrüchte wachsen in Trauben an bis zu zehn Meter hohen palmenähnlichen Bäumen. Je nach Sorte sind die Früchte rund bis birnenförmig oder länglich. In der Mitte befinden sich bis zu 1.000 schwarze Samen. Was viele nicht wissen: Die Samen sind essbar. Sie haben einen hohen Gehalt an Senfglykosiden, die ihnen eine pfeffrige Schärfe verleihen. Sie werden gewaschen, getrocknet, mit dem Mörser zerkleinert und als Gewürz verwendet.

Papayas sind ganzjährig im Handel erhältlich. Greifen Sie zu reifen Früchten, die ihre Grüntöne verloren haben und auf leichten Druck nachgeben. Im Kühlschrank sind sie etwa eine Woche haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

STAY by Yannick Alleno

One&Only: Spitzengastronomie an den schönsten Plätzen Dubais
Zwei Resorts, neun Restaurants und kulinarischer Hochgenuss aus aller Welt

Inmitten der üppigen Gärten entlang der Küstenlinie des glitzernden arabischen Golfs verwöhnen zwei der markantesten Resorts in Dubai ihre Gäste mit einem facettenreichen kulinarischen Aufgebot, das die herzliche, authentische Gastfreundschaft des Orients mit internationaler Spitzenküche vereint. Mit Eleganz, einmaligem Flair und kreativen Menüs überzeugen die insgesamt neun Restaurants in den Resorts One&Only Royal Mirage und One&Only The Palm selbst anspruchsvollste Gaumen. Unter der Leitung von Küchen-Ikonen wie Yannick Alléno nehmen die One&Only-Chefs ihre Gäste mit auf eine kulinarische Weltreise – vom Mittelmeer bis nach Marokko und von Indien bis nach Frankreich.

Los geht die Reise im One&Only Royal Mirage, mit dem kürzlich komplett neugestalteten Celebrities. Hier serviert das zuvorkommende Service-Team feinste europäische Klassiker wie zartes Filet vom Milchkalb oder feinste Jakobsmuscheln zu ausgesuchten Spitzenweinen. Das elegante Interieur des Restaurants überzeugt mit romantischem Licht, liebevollen Details wie dem leise plätschernden arabischen Brunnen und einem zauberhaften Ausblick auf die üppigen Gärten des Resorts.
Das Restaurant Tagine führt die Gäste nach Marokko. Handpolierte Tadelakt-Wände, warme Terrakotta-Böden und geschmackvolle Kunstgegenstände verströmen das Flair eines alten Herrenhauses in Marrakesch. Auf den Tisch kommt traditionell marokkanische Küche in all ihrer aromatischen Vielfalt.
Eauzone ist eines der Strandrestaurants des One&Only Royal Mirage. Auf schattigen Holzdecks mit Sicht auf den arabischen Golf und den schimmernden Pool wird hier leichte internationale Küche mit asiatischem Touch serviert.
Ebenfalls am palmengesäumten Strand befindet sich The Beach Bar & Grill, wo köstliche Meeresfrüchte und leichte Salate auf den Tisch kommen. Tagsüber ist die Stimmung leger, am Abend tauchen Dutzende von Kerzen und schimmerndes Mondlicht die Holzterrasse in romantischen Glanz.

Zwei der stimmungsvollsten Nightlife-Locations in Dubai sind die Jetty Lounge und die Rooftop & Sports Lounge des One&Only Royal Mirage. Die Kulisse der Jetty Lounge ist die atemberaubende Skyline Dubais auf der einen und der schicke kleine Hafen mit seinen prächtigen Yachten auf der anderen Seite. Die Rooftop Lounge befindet sich auf dem Dach des Hauptgebäudes und bietet einen fantastischen Ausblick über das Resort, die faszinierende Stadt und das nächtliche Meer. Bei stilvoller Lounge-Musik, kühlen Drinks und köstlichen Mezze kann hier bis tief in die Nacht gefeiert werden.

Der zweite Teil der kulinarischen Dubai-Reise führt ins One&Only The Palm. Im ZEST, dem Hauptrestaurant des mondänen Resorts, erwartet die Gäste ein frisches, interaktives Gastronomie-Konzept, das asiatische, arabische und westliche Einflüsse vereint. Vorspeisen und Desserts werden à la carte gewählt – zum Hauptgang werden Fisch, Fleisch und Co individuell nach den Wünschen der Gäste in einer der zwei offenen Showküchen zubereitet. Die Atmosphäre des Zest ist luftig und elegant, mit verglasten Wänden, die den Blick auf die Zitronen- und Mandarinen-Gärten freigeben, modernen Stoffen und Möbeln sowie einer subtilen Beleuchtung, die sich in unzähligen, kunstvoll geschliffenen Glas- und Quarzkristallen bricht. Auch ein stimmungsvoller Außenbereich gehört zum Restaurant.

STAY by Yannick Alléno ist auf kreative Gourmetküche spezialisiert, die klassische Gerichte der französischen Küche modern interpretiert. Das Restaurant ist in Schwarz, Bronze und Silber gehalten, mit bordeauxroten Akzenten und opulenten schwarzen Kristall-Kronleuchtern. Das Ambiente ist modern und elegant, aber ohne die formelle Atmosphäre traditioneller Gourmet-Restaurants. Ein S-förmiger „Conversation-Table“ und die innovative „Pastry Library“, in der die Gäste aktiv auf die Zubereitung ihres Desserts einwirken können, sorgen für eine lockere, interaktive Atmosphäre. Am „Sharing Table“ kümmert sich ein eigener Gastgeber um die Gäste und serviert ein Menü aus Signature-Gerichten sowie Desserts und eine exklusive Magnum-Weinkarte für Partys ab zehn Personen.

Super-chic und oberhalb der lebhaften Marina gelegen, ist die 101 Dining Lounge & Bar des One&Only The Palm. Diese stilvolle Indoor- und Outdoor-Lounge überzeugt mit relaxtem Insel-Feeling und lädt bei Tapas, frischen Salaten, gegrillten Meeresfrüchten und spritzigen Cocktails zum Entspannen, Feiern und Genießen ein.

www.oneandonlyresorts.com.

Nelson Müller Rezepte

„Roots und Ruhrgebiet“ – Leichte Küche mit Rezepten von TV-Starkoch Nelson Müller im neuen PERFETTO-Genießermagazin

Die Frage nach der idealen Küche für die Zeit nach Weihnachten beantwortet Sternekoch Nelson Müller. Der als Juror bekannte TV-Koch gibt im Interview mit PERFETTO einen Einblick in die eigene Küchenphilosophie und hält exklusive Rezepte für die PERFETTO-Leser parat. Weitere Rezeptideen, Tipps zu saisonalem Gemüse sowie kulinarische Ausblicke nach Südfrankreich, Mallorca und Übersee runden die neue Ausgabe 01/14 ab.

„So kurz nach Weihnachten brauchen wir eine leichte Küche mit Zitrusfrüchten und vielen Nährstoffen“, so die Einschätzung von Nelson Müller. Der bekannte TV-Koch weiß, wovon er spricht, was nicht nur die Vielzahl von Sendungen beweist, in denen das Wissen des Sternekochs stets gefragt ist. Die Beliebtheit seines Essener Sterne-Restaurants „Schote“ unterstreicht ebenfalls, dass der Stuttgarter mit ghanaischen Wurzeln die richtige Mischung getroffen hat.

„Ich verarbeite viele klassische Einflüsse, viel Mediterranes, aber auch Afrikanisches“, so die grobe Definition von Müller. Auch ein enger Bezug zum Ruhrgebiet ist Teil der eigenen kulinarischen Ausrichtung, weshalb einheimische Produkte immer eine große Rolle spielen. Beispiele hierfür liefert Müller mit exklusiven Rezepten für die Leser wie „Mousse von Rübenkraut mit karamellisiertem Pumpernickel und gefrorenem Apfel“ oder „Poulardenbrust im Zucchinimantel mit Erdnusssauce, Maiskölbchen und scharfem Popcorn“. Wie viele Sterneköche arbeitet auch Nelson Müller mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Neben weiteren Rezeptideen widmet sich die Rubrik Feldstecher passend zur Jahreszeit dem Saisongemüse Kohl. Reiselustigen gibt die Rubrik Perfettour einen kulinarischen Überblick über die beliebte Reiseregion Südfrankreich. Auch für Weinliebhaber hält das neue Genießermagazin einiges parat. So stellt die Rubrik Weinleser das vielfältige Weinangebot Mallorcas vor und widmet sich zusätzlich den verschiedenen Weinkreationen aus Übersee.

Das neue Genießermagazin ist kostenlos in allen 44 PERFETTO-Filialen erhältlich.

www.perfetto.de

Otto Koch auf der FOOD & LIFE, München

Ob Suppe, Fisch, Wild oder Desserts – insgesamt werden rund 20 Kochshows an den fünf Messetagen angeboten. Auf der Bühne können Messebesucher zusehen, wie Spitzenköche wie Otto Koch, Alexander Huber oder Hans Jörg Bachmaier den Trend nach saisonaler und regionaler Ernährung umsetzen. Die Kochshows machen Appetit auf das Nachkochen zu Hause und geben viele Tipps für ein perfektes Gelingen.

Mit Otto Koch in kulinarische Höhen
Gleich zweimal tritt Otto Koch auf der FOOD & LIFE auf. Am Freitag, 29. November (14 Uhr) und am Samstag, 30. November (15 Uhr) zaubert der Münchner Sternekoch einen „Flambierten Kaffee“ und ein „Birnen-Soufflé“. Anders als bei den üblichen Soufflés verwendet Koch kein Mehl und keine Butter für seinen Dessert-Klassiker. Das Ergebnis ist eine überraschend leichte Variante, die sich als Nachspeise bei einem Mehrgänge-Menü hervorragend eignet. Otto Koch zählt zu den Pionieren der deutschen Spitzengastronomie. Seit Oktober 2009 kocht er auf 181 Metern Höhe im Drehrestaurant des Münchner Olympiaturms und ist seit 2010 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Alexander Huber: Fisch auf neue bayerische Art
Die Hauptzutaten in Alexander Hubers Küche sind gute saisonale Produkte aus der Region, die er mit viel Kreativität verarbeitet. Der Sternekoch aus Pleiskirchen (Restaurant Huberwirt) verbindet Tradition und Moderne und interpretiert die bayerische Küche neu. Aus dieser Philosophie zaubert er aufregende Speisen, wie zum Beispiel eine bayerische Lachsforelle mit grünem Apfel und Sauerrahm-Mousse. Den Fisch kauft Huber übrigens direkt bei einem Fischer aus seiner Nachbarschaft. Seine Kochshow findet am Donnerstag, 28. November um 16 Uhr statt.

Andreas Hillejan: Alpin-regional kochen
Der Niederrheiner Andreas Hillejan hat in Bayern seine zweite Heimat gefunden und sein „Marktrestaurant“ in Mittenwald vor herrlicher Bergkulisse eröffnet. Hier serviert Hillejan ländlich-alpine Küche auf höchstem Niveau. Auf der FOOD & LIFE kocht er am Mittwoch, 27. November um 14 Uhr Rehrücken aus dem Heufond, Schwarzwurst und Rollgerstenrisotto. Seit 2008 gehört Andreas Hillejan zu den „Jeunes Restaurateurs Deutschland“, eine Gruppe junger Spitzenköche, die sich der innovativen deutschen Küche verpflichtet hat.

Einfach gut kochen mit Hans Jörg Bachmeier
Hans Jörg Bachmaier schwört auf eine bewusste, nachhaltige Ernährung und die Unterstützung heimischer Produzenten. Unter dem Motto „Einfach gut kochen“ konzentriert sich der TV-Koch auf saisonale Produkte und deren Zubereitung. Am Freitag, 29. November um 16 Uhr wird der Chefkoch des Münchner Restaurants „Blauer Bock“ dem Messepublikum eine überraschende Variante einer Kürbissuppe mit Paprikagemüse präsentieren.

Gabi Taubenheim: Dessert – das Beste zum Schluss
Die Dessert-Kreationen von Gabi Taubenheim, Chef-Patissiere im Restaurant Königshof, sind der krönende Abschluss eines jeden Menüs. Ihre Leidenschaft besteht darin, Klassiker neu zu interpretieren und daraus eine leichte, moderne Variante zu kreieren. Gabi Taubenheim zeigt am Sonntag, 1. Dezember um 16 Uhr, wie man einfache Zutaten in spannende Desserts – beispielsweise eine Gewürzschokolade im Glas – verwandelt.

Das vollständige Rahmenprogramm der FOOD & LIFE ist im Internet zu finden unter http://www.food-life.de/besucher/programm/.

Die FOOD & LIFE findet vom 27. November bis 1. Dezember 2013 auf dem Messegelände München in der Halle C3 statt. Sie ist täglich von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet. Messebesucher können ihre Tickets vorab über das Internet erwerben und dabei zwei Euro sparen.

Franco Passoni

Italianità im Kurhaus Cademario: Im neuen Wellnesshotel im Tessin wird unter Küchenchef Franco Passoni Italienische und Tessiner Lebensart mit feiner gesunder Küche und regionalen Produkten zelebriert

Caserecce mit Frühlingszwiebeln und Luganighetta oder Risotto Loto aus dem Maggiatal mit Merlot und Bergkäse verfeinert – die italienische und Tessiner Lebensart, Genuss und Gaumenfreude werden im neueröffneten Kurhaus Cademario groß geschrieben. Im Vier-Sterne-Superior-Hotel schwingt Küchenchef Franco Passoni den Kochlöffel und nimmt seine Gäste mit auf eine Reise durch die Tessiner und Norditalienische Küche. Gourmets profitieren von der engen Zusammenarbeit des Küchenteams mit regionalen Produzenten, so dass nur heimische und hochwertige Produkte serviert werden. La Cucina Vera – die echte, ursprüngliche Küche und die La Cucina Leggera, die leichte Küche bilden das kulinarische Konzept des Kurhaus Cademario. Der Chef de Cuisine wählt für seine Gäste dabei gesunde, biologische, regionale und saisonale Produkte aus und bietet eine entschlackende sowie auf den Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes bedachte Küche. Bei Allergien und Unverträglichkeiten steht er jedem Gast beratend zur Seite, um ein auf seine Wünsche und Bedürfnisse maßgeschneidertes Menü zu kreieren. Weitere Informationen zum Hotel sowie Buchungen unter www.kurhauscademario.com oder telefonisch unter +41 91 610 51 11.

La Cucina Leggera ist das Motto des Hotelrestaurants La Terrazza. Dort erwartet Genießer eine leichte Detox-Küche mit hohem Genussfaktor. Jeden Tag werden Gourmets, die auf eine gesunde Kost achten, mit einem wechselnden Menü verwöhnt, das den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringt und milch-, laktose- sowie glutenfrei ist. Im À-la-Carte Restaurant La Cucina werden typische Tessiner und Norditalienische Gerichte serviert. Hier wird nach dem Prinzip der La Cucina Vera gekocht. Dabei achtet der Küchenchef besonders auf die schonende Zubereitung von saisonalen und regionalen Produkten mit ihren ureigensten Aromen.

Ein umfangreiches Sortiment an regionalen Weinen aus Cademario und dem Tessin rundet den kulinarischen Hochgenuss ab. Connaisseurs genießen in der Wein- und Cocktailbar Agra den Blick auf den Luganer See und die umliegende Berglandschaft bei einem Glas des kräftigen, aber doch harmonischen Merlots des renommierten Winzers Sergio Monti aus Cademario.

Das Vier Sterne-Superior Kurhaus Cademario Hotel & Spa liegt auf 850 Metern Höhe mit Blick auf den Luganer See, umgeben von einem drei Hektar großen Park. Es ist das höchstgelegene Wellness-Hotel im Tessin und befindet sich im Bergdorf Cademario, das mit seinem ganz besonderen Klima als einer der sonnigsten Orte der Schweiz gilt. Die Neugestaltung des Traditionshauses aus dem Jahr 1914 zeigt, wie historische und moderne Architektur perfekt miteinander harmonieren. Mit seinen 82 Zimmern, zwei Restaurants und dem DOT.Spa ist das neue Kurhaus Cademario nach geomantischen Gesichtspunkten eingerichtet: Durch geschickte architektonische Maßnahmen und die Auswahl natürlicher, zum jeweiligen Ort passender Materialien wird der Mensch mit seiner Umgebung in Einklang gebracht.

www.kurhauscademario.com

Sebastian Syrbe

Der Stralsunder Sebastian Syrbe verlässt zum 1. Mai die Hansestadt und wird Chef des Binzer Gourmetrestaurants „niXe“. Syrbe (28) ist in Fachkreisen für seine besonders kreative, leichte Küche bekannt geworden.
Gault Millau dekorierte ihn mit 15 Punkten. Der gebürtige Cottbuser freut sich auf die Insel Rügen und seine neue Aufgabe: „In der niXe können wir die Urlauber und die Einheimischen auf hohem Niveau verwöhnen. Unsere Küche bringt vorpommersche Spitzenprodukte mit weltweiten Kochideen zusammen. Wir arbeiten direkt am Wasser an der herrlichen Binzer Strandpromenade und haben ein cool-stylisches Restaurant. Was wollen wir mehr?“, fragt Syrbe Gourmet Report.

Auf seinen Speisekarten findet man blättrigen Ostseedorsch mit Erdnuss, Petersilienwurzelcreme, Curryschaum und gegrillter Lauchzwiebel mit Zitronenzesten. Oder vorweg schon den geeisten Obstschaum mit würzigem Beerentee. Köstlich auch das lauwarme Frühlingsgemüse-Potpourri mit einem aromatisch-filigranen Fenchel-Dashi-Fond. Der Gault Millau hat die Prognose gewagt, dass „dieser Koch sicher noch von sich reden machen“ lassen dürfte.

Das Binzer niXe Restaurant ist in den vergangenen Jahren bekannt geworden durch sein aussergewöhnliches Ambiente und seine inzwischen mit einem Michelinstern dekorierte Küche. Das Restaurantdesign wurde entwickelt von Thomas Hummels, der mit Ralf Haug einen Usedomer Koch auf die Insel Rügen locken konnte. Haug erkochte sich im niXe-Restaurant seinen ersten Michelin-Stern und verwöhnt weiter die niXe-Gäste bis Ende April.

Hummels, der auch Inhaber von Hotel und Restaurant ist, ist sich sicher, dass mit Syrbe eine neue Spitzenkraft auf die Insel Rügen kommt. „Nachdem zuletzt ja die Medien bedauerten, dass Rügen Spitzenköche verliert, gibt es jetzt ein beruhigendes Gegensignal. Binz soll kulinarisch die Nr. 1 auf Rügen bleiben.“

Große Stücke vom neuen Spitzenkoch Syrbe hält auch niXe-Hoteldirektor Alexander Höntzsch: „Es gibt nicht viele Köche in Deutschland, die es schaffen, ihre Gäste so zu begeistern wie Sebastian Syrbe. Dass er mit 28 Jahren so modern-kreativ und fachlich versiert ist, freut uns. Und unsere Gäste dürfen sich ab Mai auch auf einen sympathischen Menschen freuen, der es am Herd sogar schafft Vorpommern und Asien zusammen zu führen,“ so Höntzsch im Gourmet Report Gespräch.

Syrbe hat sein Handwerk u.a. bei den Sterneköchen Peter Moser in Basel und Heinrich Will in Emmendingen gelernt und hat in den letzten beiden Jahren aus dem Nichts das Restaurant „Esszimmer“ in Stralsund auf Platz 1 geführt. Für ihn ist die frei werdende Position des Küchenchefs in der bekannten niXe ein Glücksfall. „Hier haben wir noch mehr Möglichkeiten, eine tolle Küchentechnik, ein sehr trendiges Restaurantambiente und einen Gastgarten für die Sommermonate.“ Syrbes Lebensgefährtin Vanessa Brock übernimmt die Restaurantleitung. Schon in Stralsund wurde sie für ihren sympathischen und kompetenten Service gelobt.

www.niXe.de

Leichte Butter

Wer den Geschmack von Butter und die Streichfähigkeit von Margarine mag und außerdem weniger Fett zu sich nehmen will, findet unter den neuen Produkten von Leichter Butter und Co zahlreiche Alternativen. Von 24 Produkten im Test schneidet jedes zweite mit „gut“ ab. Die Tester fanden aber auch drei „mangelhafte“ Kombinationen aus Butter und Pflanzenöl, bei denen die Kennzeichnung die Verbraucher täuschen kann. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Die Spannbreite der modernen Butter-Variationen ist weit. Sie reicht von Halbfettbutter bis zu Mischungen, die aus Butter, Rahm und Joghurt, Rapsöl oder Pflanzenfett kreiert sind. Ihr gemeinsamer Nenner: Fast alle versprechen, nach Butter zu schmecken und gut streichbar zu sein. Für viele trifft dies auch zu.

Am besten schneiden Butter-Pflanzenöl-Kombinationen ab, allen voran milfina Streichfein von Aldi (Süd) für 1,29 Euro pro 250 Gramm – sowohl gesalzen als auch ungesalzen. Milfina hat aber immerhin noch 75 Prozent Fett, genauso viel wie Die Gute (Bio) von Söbbeke, die im Test ebenfalls „gut“ war, aber mehr als doppelt so viel kostet. Wer weniger Fett möchte, ist mit Arla Kærgǻrden Balance (mit und ohne Salz) „gut“ bedient. Dieses Streichfett hat das meiste Rapsöl. Auch andere Produkte mit Rapsöl schnitten in der ernährungsphysiologischen Beurteilung „gut“ ab. Mit Halbfettbutter lassen sich ebenfalls Fett und Kalorien sparen. Alle drei Produkte im Test waren „gut“, darunter Markenware sowie Light-Produkte vom Discounter. Insgesamt sieben Produkte loben aus, zum Braten geeignet zu sein.

Der ausführliche Test Leichte Butter und Co erscheint in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist auch unter www.test.de/streichfette gegen Bezahlung verfügbar.

Restaurant siebzehn84 im Landhaus Stricker

Frischer Wind unterm Reetdach – Restaurant siebzehn84 im Landhaus Stricker auf Sylt

Auch wenn es seinen Namen dem Baujahr des historischen Friesenhauses verdankt, das heute das Relais & Châteaux Hotel Landhaus Stricker beherbergt – angestaubt ist das siebzehn84 nicht. Das ehemalige Restaurant Stricker wurde einer Rundumerneuerung unterzogen und bietet eine klare, frische und leichte Küche in ungezwungener und trendiger Atmosphäre. Natürliche Holztische und Bänke in Kombination mit einem puristischen Betonboden geben der ehemaligen Tenne Klarheit, ohne kühl zu wirken. Das Herzstück des siebzehn84 ist der aus zwei Teilen bestehende, vier Meter lange Eibenholz-Stammtisch, an dem zwölf Personen Platz finden. Das Restaurant siebzehn84 ist täglich ab 17 Uhr geöffnet.

www.landhaus-stricker.de