Krebsfeste in Schweden

Wenn im August und September die Nächte wieder länger werden und sich der schwedische Sommer seinem Ende zuneigt, feiern die Schweden eine ihrer liebsten Traditionen: das Krebsfest (kräftskiva). Mit leckeren Kaisergranaten, Schnaps und Gesang genießen sie dann die letzten warmen Abende im Freien und verabschieden sich vom Sommer. Meist findet das schwedische Krebsfest traditionell eher im privaten Kreis statt, nun aber können Schweden-Besucher vielerorts mitfeiern und in den Genuss der leckeren Schalentiere kommen, und auf Wunsch auch selbst fangen. Selber die Reusen auslegen und hoffen auf einen guten Fang – so wie einst Michel aus Lönneberga und Alfred.
So wird beispielsweise das Hotel Norrqvarn, das in einer ehemaligen Mühle am Ufer des idyllischen Göta Kanals zu Hause ist, am 10. September 2016 eine traditionelle Kräftskiva veranstalten – mit frischen schwedischen Kaisergranaten, frisch gebackenem Brot, Käse, Käsequiche Västerbotten Art und allem, was zu einem richtigen Krebsfest dazu gehört. Im Paket inbegriffen, das für 1095 SEK (ca. 116 Euro) für eine Person im Doppelzimmer buchbar ist, sind außerdem eine Übernachtung in der ehemaligen Mühle sowie ein leckeres Frühstücksbüffet am nächsten Morgen. Wer möchte, hat auch die Gelegenheit, schon einen Tag früher anzureisen und die Krebse unter Anleitung selbst zu fangen. Das Krebsfangen mit Übernachtung-Paket, ist vom 5. August bis zum 17. September buchbar (www.norrqvarn.se/de).

Ein Krebsfest mit toller Atmosphäre ist auch auf den Väderöarna zu finden – im atemberaubenden Schärengarten von Westschweden. Hier können die Gäste bei einem traditionellen Krebsessen dabei sein, nachdem man miterlebt hat, wie diese Meereskrebse gefangen und in großen Töpfen direkt am Pier frisch gekocht werden. Und die Party steigt dann im Restaurant Lotsbryggan – mit Gesang und Papierhüten und allem, was dazu gehört. Wer möchte, kann hier übrigens auch über Nacht bleiben.

Weitere Erlebnisse rund um die krabbelnde Delikatesse sind unter www.westschweden.com zu finden.

Tomaten

Am 20. März ist Frühlingsbeginn und gleichzeitig internationaler Tag des Glücks. Zeit, die neue Saison mit leckerem Gemüse aus der Heimat einzuläuten. Selbst wenn der Frühling wettertechnisch noch auf sich warten lässt – aromatische Tomatengerichte holen die Jahreszeit im Handumdrehen auf den Esstisch und sorgen für genussvolle Glücksmomente.

Christoph Kolumbus brachte die aus Süd- und Mittelamerika stammende Frucht bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa, wo ihre Beliebtheit über die Jahrhunderte hinweg stetig zunahm. Heute ist sie Spitzenreiter, was den heimischen Gemüseverbrauch betrifft – allein 2015 wurden 90.000 t Tomaten in Deutschland geerntet. Jeder Deutsche hat im letzten Jahr im Schnitt 5,7 kg gekauft.*

Zahlreiche Sorten, unzählige Zubereitungsmöglichkeiten
Ob klein, groß, rot oder gelb – Tomaten gibt es in vielen Formen und Farben. Jede Sorte unterscheidet sich dabei durch ihre geschmacklichen Nuancen und ihre Festigkeit. Kleinere Tomaten, wie beispielsweise Cherry- oder Cocktailtomaten, sind in der Regel intensiver im Geschmack. Das liegt daran, dass ihr Wassergehalt geringer ist, als der ihrer großen Schwestern. Dadurch eignen sich kleine Tomaten besonders gut für den Frischverzehr, aufgeschnitten als Belag für ein leckeres Tomatenbrot oder zur Zubereitung einer schmackhaften Pastasoße. Rundtomaten hingegen sind etwas größer als Cherrytomaten. Sie werden auch als Salattomaten bezeichnet – schon mit etwas Salz und Öl werden sie zur leckeren Beilage. Ihr Aroma ist süß-säuerlich und ihre Konsistenz saftiger als die der kleineren Tomaten. Daher sind sie eine hervorragende Wahl für die Zubereitung von Suppen. Fleischtomaten sind noch größer und werden daher hauptsächlich zum Kochen verwendet. Außerdem lassen sie sich gut füllen und machen sich perfekt auf dem Grill. Viele der Sorten gibt es im Supermarkt als Rispentomaten zu kaufen. Praktisch: Die Tomaten sind durch die Rispe verbunden und können so zum Beispiel als Snack zwischendurch einfacher transportiert werden.

Gerichte, die glücklich machen
Frische Tomaten bereichern die heimische Küche mit ihrem unverwechselbaren Geschmack und bringen im Handumdrehen den Frühling auf den Esstisch, etwa mit einer leckeren Minestrone. Dafür eine Zwiebel, Möhren, Tomaten und Sellerie grob würfeln und mit etwas Öl in einem Topf andünsten. Anschließend mit Gemüsebrühe auffüllen und köcheln lassen. Danach Nudeln hinzugeben und diese al dente kochen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend mit gehacktem Schnittlauch verfeinern. Schnell zubereitet ist auch ein leckeres Tomaten-Carpaccio mit feinem Basilikum-Pesto. Hierfür Strauchtomaten in dünne Scheiben schneiden und mit selbstgemachtem Pesto aus frischem Basilikum anrichten. Schmackhafte Tomatengerichte zaubern nicht nur Farbe auf den Esstisch, sondern sorgen auch für genussvolle Glücksmomente. Denn das rote Gemüse enthält den Botenstoff Serotonin – ein sogenanntes „Glückshormon“, das entspannend wirkt und Stress abfangen kann. Der Großteil der Tomate – mehr als 90 Prozent – besteht allerdings aus Wasser. Zusätzlich vereint die Frucht aber auch eine Vielzahl an Vitaminen: Vitamin C, Provitamin A, Vitamin E sowie verschiedene Vitamine des B-Komplexes. Auch Mineralstoffe sind in Tomaten enthalten, allen voran Kalium, welches die Muskeln und Nerven stärkt.

Frische – vom Einkauf bis zur Zubereitung
Eine frische Tomate erkennt man an der prallen Haut und am aromatischen Duft. Die kälteempfindlichen Früchte fühlen sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. Da Tomaten den Pflanzenbotenstoff Ethylen verströmen, sollten sie zudem stets getrennt gelagert werden, andere Obst- und Gemüsearten könnten sonst schneller reifen. Die roten Früchte vor der Zubereitung immer waschen und Stiel und Strunk entfernen.

Tipp: Um die Haut der Tomate einfacher abzuziehen, das Gemüse über Kreuz einschneiden und anschließend kurz in kochendes Wasser geben. Danach mit kaltem Wasser abschrecken – die Schale lässt sich jetzt leicht lösen.

*Quelle: AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, 2016)

Käsemarkt am Kiekeberg

Große Geschmacksvielfalt am Kiekeberg, das zeichnet den Käsemarkt mit vielen kleinen Käsereien am Sonntag, dem 31. Mai, aus. Zwischen 10 und 18 Uhr können Besucher die ausgezeichneten, leckeren und geschmacksintensiven Erzeugnisse testen und kaufen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Kleine Käsereien stellen ihr vielfältiges Sortiment vor. Alle Erzeugnisse sind handgemacht und von hoher Qualität. Die Hersteller geben gern Auskunft über ihre Produkte, die vor Ort verkostet und erworben werden können. Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch stehen im Mittelpunkt des Marktes. Das große Angebot wird ergänzt durch weitere Produkte aus Norddeutschland wie Fleisch, Wurst, Wein, Säfte sowie Kräuter und Chutneys. Ein neuer Höhepunkt in diesem Jahr ist die Kinderkäsestraße – Verkostung für die Kleinen Leute.

Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. In einem Bereich des Marktes bieten die Hersteller ausschließlich Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale Organisation fördert unter anderem Geschmacksbildung und setzt sich für eine umweltfreundliche Lebensmittelproduktion ein. In diesem Jahr findet die traditionelle Verleihung des Käsepreises erstmals auf dem Käsemarkt statt.

www.kiekeberg-museum.de

Heimisches Obst und Gemüse

Heimisches Obst und Gemüse klassisch oder ungewöhnlich zubereiten – dabei hilft die Rezeptdatenbank von „Deutschland – Mein Garten.“. Das Verzeichnis enthält zahlreiche Zubereitungsideen für verschiedene Gerichte und Anlässe. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Obst
Obst

Dank kurzer Transportwege kommt deutsches Obst und Gemüse hierzulande stets frisch auf den Tisch. Nicht nur pur schmecken viele Sorten köstlich – sie lassen sich darüber hinaus leicht zu schmackhaften Speisen verarbeiten. Die Rezeptdatenbank umfasst mehr als 150 Vorschläge. Auch die Botschafter der Kampagne „Deutschland – Mein Garten.“, Andi und Franzi Schweiger, die zusammen ein Sternerestaurant in München betreiben, haben eigene Rezepte entwickelt und viele Ideen beigesteuert. Geordnet nach Obst- und Gemüserezepten hält die Datenbank viele Anleitungen für Suppen, Vor-, Haupt- und Nachspeisen bereit. Außerdem gibt es Rezepte zum Einwecken und zur Herstellung von Getränken, mit denen sich die leckeren Produkte aus der Natur auf ausgefallene Weise zubereiten lassen. Eine Suchfunktion erlaubt das Stöbern nach Stichworten oder nach Rezepten für bestimmte Obst- oder Gemüsesorten.

An die Töpfe, fertig, los!
Ob Sommer oder Winter: Die Rezeptdatenbank von „Deutschland – Mein Garten.“ hat für jede Jahreszeit die passende Idee parat. In den warmen Monaten inspirieren Vorschläge wie gegrillter Lauch mit Kräuter-Knoblauch-Quark zu neuen Geschmackserlebnissen für den Barbecue-Abend. Im Winter wird es bei Fasanenbrust mit Preiselbeersauce und Feldsalat gemütlich. Auch, wer einige Kilo loswerden möchte, muss nicht auf Geschmack verzichten: Das Register beinhaltet Rezepte von Weight Watchers, in denen ebenfalls heimisches Obst und Gemüse die Hauptrolle spielen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer geeisten Gurkensuppe mit Minze oder einem Radicchiosalat mit Thymian-Äpfeln?

Jetzt geht’s ans Eingemachte
Das Rezeptarchiv wird ständig erweitert. So bietet das Register auch Zubereitungsideen zu aktuellen Food Trends wie zum Thema Einwecken. Kürbis-Aprikosen-Chutney oder Rosenheimer Gartengurken lassen sich ganz einfach selbst zu Hause ausprobieren. Weitere Rezepte zu diesem Thema finden sich zudem im Rezeptbüchlein, das zum Download auf der Website von „Deutschland – Mein Garten.“ bereitsteht. Auch Getränkeliebhaber kommen auf ihre Kosten und finden im Rezeptarchiv jede Menge Inspirationen, etwa zu Cocktails aus Pflaumen und Zwetschgen wie den Blue Moon oder zu leckeren Smoothies aus frischem Obst und Gemüse.

Alle Rezepte auf einen Blick gibt es auf http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de
Und wie das Essen bei den Schweigers aussieht sieht man hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152362211178124.1073741899.168996673123&type=3

GOUDAER KÄSEMARKT

Wer an Käse denkt, denkt an Gouda! Der erste GOUDAER KÄSEMARKT dieses Jahres läuft jetzt und endet traditionsgetreu am letzten Donnerstag im August (28. August). Die Zahl der Käsemarkte erhöht sich dadurch um mehr als das Doppelte, nämlich von 10 auf 21*. Der GOUDAER KÄSEMARKT auf dem Marktplatz von Gouda findet jeden Donnerstagmorgen von 10.00 bis 13. Uhr statt.
* Am 29. Mai (Christi Himmelfahrt) fällt der Käsemarkt aufgrund der am 29. und 30. Mai stattfindenden Goudaer Keramiktage aus.

Der GOUDAER KÄSEMARKT ist ein wunderbar historisches und nostalgisches Schauspiel. Bereits anno 1198 wurde der Verkauf einer Lieferung Käse durch Handschlag geschlossen. Auch heute noch besiegelt dieser Handschlag den Kauf des besten Käses. Die imposanten Käserollen werden auf Käsewagen an- und abtransportiert und nach dem Verkauf in der Goudaer Waag abgewogen. Doch nicht nur den weltberühmten Käse gibt es hier, sondern auch Marktstände mit Handwerkskunst und regionalen Produkten. Oder machen Sie eine Rundfahrt mit dem Käseexpress! Planen Sie einen Besuch des Käsemarktes? Wenn Sie rechtzeitig kommen, dann erleben Sie sogar noch, wie der bekannte Käse gemacht wird!

NACHMITTAGSPROGRAMM
Auch nach dem GOUDAER KÄSEMARKT gibt es in Gouda noch viel zu sehen und zu erleben. Schlieβen Sie sich nach einem leckeren Mittagessen einer Stadtführung der Goudse Gidsen Gilde an, besuchen Sie das Goudaer Käsemuseum auf dem Markt, schlendern Sie mit einer Audiotour durch die Sint-Janskerk, erkunden Sie mit dem Fahrrad die KoeKaasRoute durch das Gebiet der Krimpenerwaard, begeben Sie sich mit einer Audiotour auf die Spuren des Humanisten Erasmus oder durchkreuzen Sie die Stadt entlang der Spezialitätenroute. Das Fremdenverkehrsbüro (VVV Gouda) befindet sich in der Goudaer Waag auf dem Marktplatz. Hier stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Mehr Information zum GOUDAER KÄSEMARKT und dem wöchentlichen Programm finden Sie auf www.goudakaasstad.nl

Auf gastronomischer Entdeckungstour durch Las Palmas

Eine gastronomische Tour durch Las Palmas ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um die Schönheit der Hauptstadt Gran Canarias zu entdecken und gleichzeitig mit der einheimischen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Manche der bei den Canariones beliebten Orte können von weniger ortskundigen Touristen leicht übersehen werden. Soll der Besuch der Hauptstadt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden, dürfen drei besondere Orte nicht fehlen. Dazu gehören der neu renovierte Markt am Hafen, wo man einen leckeren Snack zu sich nehmen kann; das Stadtviertel San Cristobal, das für seine einzigartige Meeresfrüchte-Küche bekannt ist und das Altstadtviertel Vegueta, das sich besonders gut für Bar-hopping und eine „Noche de pinchos“ eignet.

Die kulinarische Exkursion sollte zwischen La Puntilla am Strand von Las Canteras Strand und Puerto de La Luz beginnen. Denn hier befindet sich mit dem neugestalten Mercado del Puerto aus dem Jahr 1891 ein neuer gastronomischer Hotspot von Las Palmas. Das innovative Marktkonzept vermischt Tradition mit modernen Tapas-Bars und Kneipen. Die Kunden können zum Einen frische und exklusive Produkte aus ganz Spanien einkaufen. Exotische Obst- und Gemüsesorten, fangfrischer Fisch, leckere Back- und Konditoreiwaren, Pasteten und Weine verführen zum Einkauf. Zum Anderen schätzen die Marktbesucher die multikulturelle Bandbreite der Speisekarten in den verschiedenen Kneipen. Man hat die Qual der Wahl und muss sich zwischen kanarischer, skandinavischer, italienischer, japanischer oder russischer Küche entscheiden. Die Gerichte können je nach Wunsch vor Ort verzehrt oder mitgenommen werden. Denn viele der Bars sind Restaurant und Lebensmittelgeschäft zugleich.

Der besondere Reiz des Mercado del Puerto liegt in seiner unmittelbaren Nähe zum Stadtstrand Las Canteras. Beim Einkauf oder einer Weinprobe kann man die salzige Meeresluft riechen. Möchte man sich nach dem Restaurantbesuch noch ein wenig die Beine vertreten, bietet sich ein erholsamer Spaziergang am Strand entlang an. Die Marktlokale sind dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr und von 20 Uhr bis 24 Uhr geöffnet; freitags und samstags von 10 bis 24 Uhr und sonntags von 12 bis 22 Uhr.

Die nächste Station auf der gastronomischen Route durch Las Palmas führt zum Fischerviertel San Cristobal, das sich im Südosten der Hauptstadt befindet. Geprägt von der Nähe zur Küste, dem majestätischen Verteidigungsturm von San Pedro Martir, zahlreichen Fischlokalen und bunten Häusern bietet San Cristobal die ideale Kulisse, um den Gaumen mit köstlichen Fischgerichten zu verwöhnen, die auf die klassische kanarische Kochweise zubereitet und serviert werden. Die Gaumenfreuden werden durch das Meeresrauschen und den Klang der Wellen, die sich an der Promenade brechen, noch intensiviert. Eine Mahlzeit in San Cristobal vermittelt ein authentisches Inselgefühl für das Leben und die Kultur der Grancanarios.

Die Route endet im Altstadtviertel Vegueta, wo jeden Donnerstag eine Noche del Pincho veranstaltet wird, wobei Pinchos mit Tapas gleichzusetzen sind. 19 Restaurants und drei Bars entlang der Straßen Calle Obispo Codina, Calle Pelota und Calle Mendizabal nehmen an der wöchentlichen Aktion teil und offerieren zu einem sehr erschwinglichen Preis Snacks und Getränke. Bei dieser sehr empfehlenswerten Art, den Abend zu beginnen, kann man ganz verschiedene Geschmacksrichtungen ausprobieren. Auch hier lernt man das echte Leben der Stadt über die Essgewohnheiten ihrer Einwohner kennen.

Fischmärkte Köln und Düsseldorf

Morgen, 28. Juli 2013 – 10 jähriges Fischmarktjubiläum im Tanzbrunnen
Am letzten Sonntag im Juli 2013, dem 28.07.2013, findet am Kölner Tanzbrunnen der Fischmarkt statt. Hier treffen sich, wie gewohnt einmal im Monat knapp 70 Händler der Extraklasse und verwandeln den Tanzbrunnen von 11.00 – 18.00 Uhr in ein Feinschmeckerparadies. Von verschiedensten Fischsorten, bis hin zu Fleisch, Käse, Schmuck, Taschen und erlesenen Weinen hier ist garantiert für jedermann etwas dabei, selbst wenn es nur die ausgelassene Atmosphäre an einem sonnigen Julitag ist. Diesen Sonntag lohnt sich der Besuch jedoch besonders, da der Fischmarkt am Kölner Tanzbrunnen sein 10 Jähriges Jubiläum feiert.

Auch kulinarisch wird es im Tanzbrunnen nicht eintönig. Zum Jubiläum, feiert der japanische Snack ONIGIRI seine Premiere auf dem Fischmarkt. Der leckere Reissnack ist die gesunde alternative zum Sandwich. Onigiri sind von knusprigem Seetang umhüllte Reisdreiecke mit einer leckeren Füllung. Diese leckeren Füllungen gehen von Fleisch über Fisch aber auch über vegetare und sogar vegane Variationen, sodass für jeden etwas dabei ist. Für besonderen Flair sorgt die Band Steven-K am Tanzbrunnen. Kommen Sie vorbei und genießen Sie einen Tag voller Genuss mit uns!

Tanzbrunnen Köln
Rheinparktweg 1, 50679 Köln
11.00 bis 18.00 Uhr

Fischmarkt Düsseldorf
Am 04.08.2013, dem ersten Sonntag im August, ist es wieder soweit! Die Händler des beliebten Düsseldorfer Fischmarkts am Tonhallenufer erwarten ihre Besucher. Von Fisch bis Fleisch, Käse, Schmuck, Taschen, Accessoires und Weinen, hier finden Sie mitten in einer kultigen Marktatmosphäre am Rheinufer allerlei Leckeres und Interessantes.

Von 11.00 – 18.00 Uhr haben Sie an diesem Sommersonntag die Möglichkeit mit ihren Liebsten ausgelassen über den Markt zu schlendern und sich einfach von Stand zu Stand treiben zu lassen. Gleich zwei neue Händler feiern Premiere auf dem Fischmarkt und sind Feuer und Flamme Sie von ihren Produkten zu überzeugen. Ein besonderes Highlight, ist der japanischen Snack ONIGIRI. Die gesunde, asiatische Köstlichkeit für zwischendurch aus Seetang, Reis und einer Füllung im Inneren zeichnet sich durch verschiedene Variationen aus. Außerdem ist auf dem Fischmarkt ein weiterer neuer Teilnehmer vertreten, der vielen Fischliebhabern bereits ein Begriff sein wird. Die Nordsee wird mit einem breiten Spektrum ihrer beliebten Waren vor Ort sein und einen neuen Blickfang auf dem Fischmarktgelände bieten.

An der Rheinterrasse, Tonhallenufer
Öffentliche Verkehrsmittel: Linie U70 und U74 bis U77
11.00 bis 18.00 Uhr

Kurt Woltsche

Grillen auf 2.000 Metern Seehöhe, Frühstücken mit Blick auf ein herrliches Bergpanorama – die Silvretta Montafon bietet ihren Besuchern kulinarische Köstlichkeiten auf buchstäblich „höchstem“ Niveau. Als zusätzliches Schmankerl gibt es Tipps und Tricks von Küchenchef Kurt Woltsche. So kann sich jeder Gast zu Hause noch ein klein wenig Bergidylle auf den Tisch zaubern. Neben hausgemachten Delikatessen bietet die Silvretta Montafon auch zahlreiche Möglichkeiten, sich bei frischer Bergluft auszupowern. Professionelle Guides begleiten Wanderbegeisterte auf die Alpe Nova und die Alpe Innerkapell. Wer es gemütlicher mag, aber trotzdem nicht auf Bewegung in der Natur verzichten möchte, für den ist eine alpine E-Bike-Tour genau das Richtige.

Frühstücken in luftiger Höhe
Die Grundlage für einen gelungenen Tag wird am Morgen gelegt und zwar am besten mit dem leckeren Frühstücksbuffet in der Nova Stoba. Neben selbstgemachten Spezialitäten wie Hausbrot, verschiedenen Marmeladen, Alpbutter und Sura Kees, einem Käse mit langer Tradition, gibt es deftige Leckerbissen wie Bratkartoffeln mit Spiegelei. Auch wenn das Höhenfrühstück (von 9.00 bis 11.00 Uhr) in der Nova Stoba mit der Versettla Bahn bequem direkt erreichbar ist, schmeckt es nach einer Wanderung doppelt so gut. Deshalb können Frühaktive jeden Mittwoch ab 7.30 Uhr mit dem Sessellift auf die Alpe Garfrescha hinauffahren, um von dort aus zur Nova Stoba zu wandern. Auf dem etwa zweistündigen Marsch erwartet die Wanderer eine herrliche Naturlandschaft, bei deren Anblick jeder Alltagsstress sofort vergessen ist. Das Bergfrühstück mit Ausblick gibt es in der Nova Stoba jeden Mittwoch vom 12. Juni bis zum 16. Oktober. In der Zeit vom 17. Juli bis zum 25. September wird in der Nova Stoba zum Frühstücksbuffet Live-Musik gespielt.

Wer am Sonntag gerne mal ausschläft, der freut sich über den Sonntagsbrunch im Bergrestaurant Kapell ab 10.30 Uhr. Dort wartet ein reichhaltiges Buffet mit regionalen Delikatessen von Montafoner Landwirten und einem musikalischen Rahmenprogramm. Genüsslich gebruncht wird im Kapellrestaurant in der Zeit vom 21. Juli bis zum 08. September.

Grillen mit Aussicht – Tipps und Tricks vom Küchenchef
„Wir versuchen, durch unsere Grillkarte jeden Sonntag ein wenig Abwechslung auf unseren Speiseplan zu bringen“, sagt Küchenchef Kurt Woltsche. Das gelingt dem Grillspezialisten, der auf 2.000 Metern Höhe „Ripperle“, Ochsenfetzen und Forellen zubereitet.
Wie Fleisch und Fisch auf dem Rost besonders gut gelingen, erfahren die Gäste vom Chefkoch persönlich. Woltsche führt in luftiger Höhe in die Zubereitung der Spezialitäten ein. So kommt die Erinnerung ans Bergidyll beim nächsten Grillabend zu Hause garantiert mit auf den Tisch. Küchenchef Kurt Woltsche steht in der Zeit vom 11. August bis zum 08. September jeden Sonntag ab 11.30 Uhr am Grill.

Wer noch mehr geschmackliche Abwechslung sucht, stattet der Nova Stoba im „kulinarischen Herbst“ einen Besuch ab. Die Speisekarte spiegelt in dieser Zeit das herbstliche Montafon wider und bietet außergewöhnliche heimische Spezialitäten an. Mostsuppe, Käsefladen und Latschenparfait können auf der herbstlichen Außenterrasse der Nova Stoba zwischen dem 28. September und dem 02. Oktober genossen werden.

Wanderung zur Alpe Nova – Wiesen, Alpen, Sura Kees
Eine Pause vom Alltag erwartet Wanderer auf dem Weg von der Versettla Bahn Bergstation zur Alpe Nova. Ein Wanderguide von BergAktiv führt die Gäste an sonnigen Weiden vorbei zur Alp, wo sie hautnah erleben, wie in ehrlicher Handarbeit aus Milch naturbelassene Butter und Käse entstehen. Nach der langen Wanderung schmeckt der Sura Kees, der seit dem 12. Jahrhundert traditionell im Tal hergestellt wird, besonders gut. Wer davon nicht genug bekommen kann, darf gerne etwas von der Käsespezialität mit nach Hause nehmen. Auch bei einer Wanderung auf die Alpe Innerkapell kann der Alltag vergessen werden. Dort lässt Albert Amman die Wanderer in sein Leben auf der Alp eintauchen und erzählt, welche Arbeiten er täglich zu erledigen hat. Kühe melken, Stall ausmisten und anschließend die frische Milch in Handarbeit zu Käse und Butter verarbeiten – von diesen leckeren Naturprodukten darf selbstverständlich gerne gekostet werden. Wanderungen auf die Alpe Nova finden vom 24. Juni bis zum 02. September statt, auf die Alpe Innerkapell geht es vom 26. Juni bis zum 04. September.

Mit dem E-Bike ganz nach oben – Radeln auf 1.850 Metern Höhe
Wer gemütlich eine Bergstrecke entlangradeln möchte, die normalerweise nur gut trainierten Sportlern vorbehalten ist, der fährt mit dem E-Bike vom Aktivpark Schruns bis nach oben zur Hochjoch Bahn Bergstation. Im nahe gelegenen Kapellrestaurant warten auf die Radler neben einem wunderschönen Panoramablick stärkende Kohlehydrate und regionale Köstlichkeiten.
Geradelt und eingekehrt werden kann bis zum 20. Oktober.

www.silvretta-montafon.at

BRIGITTE Diät 2013

Ab sofort ist BRIGITTE mit einem 82-seitigen Diät-Extraheft „Meine BRIGITTE Diät“ im Handel erhältlich. Neu dabei: Ein 24 Fragen umfassender Test, der jedem seine persönliche Strategie verrät, um schlank zu werden und zu bleiben. Zahlreiche individuelle Tipps und typgerechte Rezepte helfen, das eigene Wohlfühlgewicht auf leichte, aber genussvolle Weise zu erreichen. Insgesamt bietet das Extra-Heft 65 Rezepte für Frühstück, Mittag- und Abendessen, die alle jeweils unter 450 Kalorien liegen. Praktische To-go-Gerichte fürs Büro und schnelle Eiweißdrinks sind ebenso dabei wie Leibgerichte für die ganze Familie.

Wer die neuen Diät-Rezepte unter professioneller Anleitung und in geselliger Atmosphäre ausprobieren möchte, kann die BRIGITTE Diät, die seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Diäten überhaupt gehört, dieses Jahr als Kochkurs im „Kochhaus“ (www.kochhaus.de) in Berlin und Hamburg buchen. In den jeweils 4-stündigen Kursen gibt es unter Anleitung von Profis viele Tipps und Tricks der gesunden und leichten BRIGITTE Diät-Küche.

Auch am Arbeitsplatz können Berufstätige wieder die BRIGITTE Diät genießen. Rund 1.000 Kantinen bieten ab 18. Februar 2013 die leckeren und leichten Rezepte an. Immer mehr Unternehmen ermöglichen es ihren Mitarbeitern auf diese Weise, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. So wird zum Beispiel auch in den Kantinen von Playmobil, TUI und WMF zwei Wochen lang nach der BRIGITTE Diät gekocht.

Brigitte Huber, Chefredakteurin BRIGITTE: „Wir haben in diesem Jahr eine BRIGITTE Diät nach Maß entwickelt. Denn jede Frau is(s)t anders, hat Gewohnheiten und Vorlieben, die das Gewichthalten leichter oder schwerer machen. Unser spezieller Test hilft, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen – denn wer sich selber kennt, nimmt leichter und entspannter ab. Unsere leckeren Rezepte und die bewährten Regeln unserer Diät machen es leicht, auf einfache und gesunde Weise Gewicht zu verlieren.“

Kulinarische Rundreise durch Ungarn

Ob Gulasch, Paprikahuhn oder Ungarische Salami – jede Region in Ungarn hat seine eigene schmackhafte Spezialität. So wartet die Region Puszta und Theiß-See vor allem mit leckeren Fisch- und Fleischspezialitäten auf.

Es ist keine Übertreibung, wenn man behauptet, dass aus der Region Puszta und Theiß-See die wichtigsten Zutaten für die Gerichte der ungarischen Küche stammen. So verwenden Einheimische das hochwertige Schmalz der im Tiefland gezüchteten Schweine zum Dünsten der weltbekannten Zwiebeln aus Makó. Anschließend werden diese für ein leckeres Pörkölt, eine Gulaschsuppe oder einem Fischgericht mit dem Edelsüßpaprika oder dem feurigen Gewürzpaprika aus Szeged oder Kalocsa gewürzt. Typische Gerichte aus der Region sind zum Beispiel die Bajaer Fischsuppe, Hechtpaprikasch, Paprikahuhn und Palatschinken auf Hortobágyer Art.

Ein kulinarisches Highlight der Region ist das Wurstfestival in Békéscsaba, das vom 19. bis 22. Oktober 2012 stattfindet. Die Festtage stehen ganz im Zeichen der Wurstzubereitung und Gastronomie. Unterhaltsame, kulturelle Veranstaltungen, die parallel stattfindende Lebensmittelmesse sowie das Weinfest vervollständigen das umfangreiche Programm. Seit 1997 ist das Festival die bedeutendste und bekannteste gastro-kulturelle Veranstaltung Ungarns und Mitteleuropas – eine wahre Pilgerstätte für Feinschmecker aus aller Welt.

Unser Tipp zum Nachkochen für vier Personen:

Ungarisches Paprikahuhn

Zutaten:
1 Huhn, jung, fleischig (ca. 1,5kg)
100 g Speck, durchwachsen
1 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
Salz
125 ml Fleischbrühe
250 g Crème fraîche

Das gewaschene und trockengetupfte Huhn mit einem scharfen Messer oder einer Küchenschere in acht Teile zerlegen, dabei das Rückgrat entfernen. Speck, geschälte Zwiebel und Knoblauchzehe in Würfel schneiden. Das Öl in einer hochwandigen Pfanne oder einem Schmortopf erhitzen und die Speckwürfel darin glasig braten. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und kurz anbraten. Das Paprikapulver darauf zerstreuen, ganz durchrösten und sofort die Hühnerteile in die Pfanne geben. Salzen und einige Minuten auf beiden Seiten anbraten. Nach und nach die Brühe zugießen – immer erst dann nachfüllen, wenn die Brühe im Topf bereits vollständig eingekocht ist. Bei zugedeckter Pfanne das Huhn bei mäßiger Hitze circa 30 Minuten garen. Anschließend die Crème fraîche an das Huhn geben und noch fünf Minuten einkochen lassen. Mit Salz abschmecken. Guten Appetit!