Falstaff WEIN TROPHY

Bereits zum vierten Mal verlieh die deutsche Ausgabe des Genuss-Magazins Falstaff in Kooperation mit Gerolsteiner und Riedel die Falstaff Wein Trophy.
Rund 150 Gäste fanden sich zur feierlichen Verleihung der Wein Trophy im Schloss Hugenpoet in Essen ein, um die diesjährigen Gewinner zu ehren.
Die Auszeichnung „Winzer des Jahres“ erhielt Markus Molitor von der Mosel. Zum „Newcomer des Jahres“ wurden Josten & Klein (Weinberge am Mittelrhein und an der Ahr) gekürt und den Titel „Sommelier des Jahres“ trägt nun Peter H. Müller vom Gourmetrestaurant Lerbach – Nils Henkel. Für sein Lebenswerk wurde Michael Graf Adelmann mit der Wein Trophy 2014 geehrt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Falstaff Herausgeber Christoph Teuner.

Eine Experten-Jury, aus 50 Mitgliedern, darunter Hans-Stefan Steinheuer (Restaurant ‚Zur Alten Post’), Axel Dahm (Gerolsteiner), Markus del Monego, Astrid Zieglmeier, Hendrik Thoma, Renate Lausterer (Käfer) und Nikolas von Haugwitz (Hanseatisches Wein- und Sekt-Kontor) wählte aus je drei Nominierten pro Kategorie in einer geheimen Stimmzettel-Wahl die diesjährigen Preisträger aus.
Vor der feierlichen Zeremonie kamen die Gäste in den Genuss einer Weinverkostung ausgewählter Weine der nominierten Winzer und konnten zum Abschluss Köstlichkeiten beim „Nominees Dinner“ genießen. Zu den Klängen eines Jazz-Duos Indigo Jazz Lounge sowie Digestifs von Ziegler und Lantenhammer konnten alle Nominierten und Teilnehmer den Abend in angenehmer Atmosphäre ausklingen lassen.

Markus Molitor (Winzer des Jahres) bewirtschaftet mittlerweile rund 50 Hektar Weingut an der Mittelmosel, nachdem sein Vater das Familienunternehmen mit nur zwei Hektar begonnen hatte. Der Perfektionist und Einzelkämpfer hat über 100 verschiedene Weine auf seiner Angebotsliste und ihm gelingen atemberaubende Weine, die ihresgleichen suchen. Er beherrscht das trockene Genre ebenso gut wie die klassischen frucht- und edelsüßen Rieslingweine seiner Heimat.

Marc Josten & Torsten Klein (Newcomer des Jahres) verdienten sich ihre ersten Sporen als Mitglieder der Gruppe von Jungwinzern in der Winzergenossenschaft von Mayschoss. Josten als Weinbautechniker und Klein als ursprünglicher Weinbauingenieur sind absolute Gratwanderer. Im Mai 2011 beschlossen sie, die Genossenschaft zu verlassen und sich selbstständig zu machen. Seither lassen sie mit ihren Weinen aufhorchen: mit fruchtgetragenem Riesling vom nördlichen Mittelrhein sowie mit komplexen, mineralischem Pinot Noir aus dem Ahrtal.

Peter H. Müller (Sommelier des Jahres) hat nach Lehr- und Wanderjahren, die ihn bis nach Australien führten, auf Schloss Lerbach seine Berufung gefunden. Der 33-jährige ist Herr über 8900 Positionen und sein Ehrgeiz ist es, dem Gast bei der Weinauswahl „eine spannende Reise“ zu bescheren. Dabei hat sich der Geehrte einen Namen als kongenialer Begleiter von Nils Henkels Kreationen gemacht.

Michael Graf Adelmann (Lebenswerk) ist Jurist von Profession und führte den traditionsreichen, bis zum Jahr 950 zurückverfolgbaren Familienbetrieb auf Burg Schaubeck, annähernd 35 Jahre lang: von 1978 bis 2012. Der anfangs revolutionär wirkende Gebrauch von Barriques und Halbstück-Fässern, die Erprobung farbkräftiger Weinsberger Neuzüchtungen, schließlich die Klassifikation der besten Weinbergslagen: All dies hat Adelmann mitgestaltet.

Die besten Köche

Gerd Käfer hat den Deutschen die Feinkost geschenkt. Jetzt erhielt er dafür den Acqua Panna Sonderpreis für das Lebenswerk. Im Rahmen der Gala zur 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese feierte das „Who-is-who“ der deutschen Spitzengastronomie die besten Köche Deutschlands und Österreichs. Besonders freute sich Sarah Henke. Die junge Küchenchefin wurde als beste Köchin Deutschlands ausgezeichnet. In Österreich gewann Sonja Brüggler den Titel.

Die Fine Dining Wasser S.Pellegrino und Acqua Panna hatten zur 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese geladen. Im festlichen Rahmen galt es, die besten Köche Deutschlands und Österreichs zu feiern. Rund 300 Gäste flanierten über den roten Teppich, darunter etwa 60 Spitzenköche wie Cornelia Poletto und Nelson Müller mit insgesamt über 100 Sternen.

Gespannt blickten die Gäste auf die Bühne, als Moderator Markus Lanz den Gewinner des Sonderpreises für das Lebenswerk ankündigte. Gerd Käfer (80), leidenschaftlicher Gastronom und kulinarischer Botschafter, freute sich über die ehrenvolle Auszeichnung und stehende Ovationen. „Der Name Käfer steht für Genuss und höchste Bewirtungskunst“, lobte Anna V. Rückert, Senior Brand Manager S.Pellegrino und Acqua Panna. „Gerd Käfer hat die Esskultur der Deutschen geprägt wie kein Zweiter“, erläuterte sie die Entscheidung.

Wer sind die besten Köche Deutschlands und Österreichs?

Im Rahmen der Gala zur 14. S.Pellegrino Kulinarischen Auslese wurden auch die besten Köche Deutschlands und Österreichs gebührend gefeiert. In Deutschland sicherten sich Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube – Traube Tonbach in Baiersbronn), Joachim Wissler (Vendôme in Bergisch Gladbach) und Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Dreis) gemeinsam die Top-Position. Die besten Köche Österreichs wurden Rudolf Obauer (Obauer Karl & Rudolf in Werfen) und Heinz Reitbauer jun. (Steirereck in Wien).

Besonders spannend wurde es bei den Acqua Panna Sonderpreisen. Hier zeigte sich, wer in 2012 besonders innovativ aufgetischt hatte. Den Titel der Neueröffnung des Jahres sicherten sich Martin Scharff vom Restaurant „Scharffs Schlossweinstube“ in Heidelberg und Joachim Gradwohl vom Restaurant „Fabios“ in Wien. Den größten Sprung im Ranking der besten Köche machten Jean-Claude Bado vom „La Poele D’Or“ in Köln (Vorjahr Platz 218 im deutschen Ranking, jetzt 87) und Richard Rauch vom „Steira Wirt“ im österreichischen Trautmannsdorf (von Rang 171 geradewegs auf Platz 19).

Sarah Henke ist die beste Köchin Deutschlands
Dass Spitzengastronomie längst keine reine Männerdomäne mehr ist, zeigten die beiden Gewinnerinnen des Acqua Panna Sonderpreises der besten Köchin des Jahres. In dieser Kategorie gewannen Sarah Henke vom Restaurant „Spices“ im Grand SPA Resort A-ROSA auf Sylt und ihre österreichische Kollegin Sonja Brüggler vom Restaurant „Erlhof“ in Zell am See die begehrten Trophäen.

Mario Hofferer

Top Spirit – bedeutendste Sekt-, Spirituosen- und Weinvertriebsorganisation Österreichs aus dem Hause Schlumberger – zeichnete gestern Abend gemeinsam mit Österreichs führendem Gastronomieguide „Gault Millau“ – in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Barkeeper Union – den „Barmann des Jahres“ aus. Die Entscheidung für den „Barmann des Jahres“ fiel – im 18. Jahr des Bestehens dieser Auszeichnung – nach einem Live-Wettkampf der drei Finalisten

Tom Sipos (Bols Austrian Bar Academy), Dejan Trifunovic (Planters Barchef) und Mario Hofferer (Champion im Barkeeping) und der Beurteilung einer prominent besetzten Fachjury auf der Summerstage in Wien. In einer knappen Entscheidung setzte sich Weltmeister Mario Hofferer vor Dejan Trifunovic (Planters) und Tom Sipos (Barflys) durch. Rainer Husar, erster Barmann des Jahres 1995, wurde für sein Lebenswerk und die Verdienste um die heimische Barszene geehrt. Zur Szene-Neueröffnung des Jahres wurde die Albertina Passage gekürt.

Die Auswahl der Finalisten zum „Barmann des Jahres“ erfolgte durch Gault Millau und deren Mystery Tester in einem blind tasting aus der Vielzahl an österreichweit eingesandten Rezepturen. Als Kriterien dienten unter anderem Kreativität, Mut zur Innovation und Professionalität. Zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen waren junge und kreative ebenso wie erfahrene und routinierte Barkeeper aus Österreich. Die Verkostung im Finale fand unter der Patronanz der Österreichischen Barkeeper Union (ÖBU) statt. Die Beurteilung übernahm eine prominent besetzte Expertenjury darunter die Haubenköche Peter Zinter und Max Stiegl sowie ÖBU Präsident Alexander Radlowskyj, Karl und Martina Hohenlohe von Gault Millau, die ORF Moderatorin Claudia Stöckl, die Slow Food Expertin Barbara van Melle sowie die Schauspielerin Verena Scheitz. „Mit dem Barmann des Jahres fördern Top Spirit und Gault Millau die österreichische Barszene und betonen damit die Bedeutung der Qualität der Zutaten und der Cocktails. Wir freuen uns, dass nicht zuletzt dank dieses Wettbewerbs die Barszene in Österreich lebendiger ist denn je und kontinuierlich wächst. “ so Herbert Emberger, Geschäftsführer Top Spirit.

Rainer Husar, erster ausgezeichneter Barmann 1995 und seinerzeit Mitinitiator der Wahl zum Barmann des Jahres, wurde an diesem Abend für sein Lebenswerk und seine Verdienste in der österreichischen Barszene geehrt.

„Die Förderung junger Talente ist uns – als wichtigster Gourmet-Führer Österreichs – ein besonders großes Anliegen. Essen und Trinken ist wohl das selbstverständlichste Gespann der Welt und wir sehen es als unsere Aufgabe, zur Förderung aller Genussgebiete beizutragen. Wir sind stolz darauf, dass wir heuer auf ein besonders spannendes und hochkarätiges Finale zurückblicken können.“ So Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe.

Szene-Neueröffnung. Top Spirit kürte heuer die Albertina Passage zur „Szene-Neueröffnung des Jahres“. Heimo Oberortner setzte sich mit dem Dinnerclub – einer Kombination aus High-Class Küche, American Bar-Kultur, Live-Jazz, Lounge und Lifestyle – in einer schwierigen Auswahl durch. Professionelle Showbarkeeper unterhielten das Publikum mit speziellen Showeinlagen. Als Moderator führte Andi Marek durch den kurzweiligen Abend auf der Summerstage.

Die kreativen Cocktail-Kreationen der Finalisten mit Wodka und Gin wie den „Secret Garden“ oder „Don Hendrick´s“ ließen sich unter anderen schmecken: Franz Klammer, Toni Faber, VÖZ-Präsident und Wirtschaftsblatt Herausgeber Hans Gasser, Kika-Chef Herbert Koch, Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky, ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, Haubenkoch Werner Matt, Pfarrwirt Hans Schmid, Kabarettist
Joesi Prokopetz, ORF Moderator Reinhard Jesionek, Hanno Soravia, Veit Schalle, die New Yorker Bar-Ikone Albert Trummer, Top Spirit Geschäftsführer Herbert Emberger sowie Martina und Karl Hohenlohe.

„Bar-Shaker 2012“. Der ausgezeichnete „Barmann des Jahres“, erhielt als Preis die eigens für den Bewerb angefertigte Trophäe „Bar-Shaker 2012“ sowie einen Gutschein für ein Wochenende an Europas größter Bols Bartending Academy in Amsterdam inklusive Flug und Übernachtung in einem erstklassigen Hotel im Herzen der Stadt.

Informationen rund um die Bewerbung für den Barmann des Jahres 2013 erhält man bereits jetzt bei Gault Millau unter: paul.golger@gaultmillau.at

Ein Museum für Ausnahmekünstler Diether Kunerth, Ottobeuren

Ottobeuren setzt seinem Ausnahmekünstler ein Denkmal: Am 21. April wird der Grundstein zum „Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth“ gelegt. Der barocken Ottobeurer Basilika und der Benediktinerabtei, als den Wahrzeichen der 8.000-Einwohner-Gemeinde, wird damit im Ortszentrum ein moderner, 4,7 Millionen Euro schwerer Kunstbau zur Seite gestellt werden.

Der vielfach ausgezeichnete Maler, Bildhauer, Grafiker, Fotograf und Videokünstler Diether Kunerth (*1940) lebt seit mittlerweile 45 Jahren in Ottobeuren. In der Abgeschiedenheit eines barocken Klostergebäudes lässt er sich inspirieren, künstlerisch strebt er nach einer möglichst perfekten Darstellung des mythologischen und bildnerischen Universums. Der Künstler hat aus sämtlichen Epochen seines Schaffens Werke zurückbehalten, um sein Lebenswerk auch für künftige Generationen zu erhalten. Über eine Stiftung stellt er dem Ende 2008 gegründeten Förderverein „Kunst+Werk Diether Kunerth“ mehr als 200 Gemälde und 17 Bronzeskulpturen zur Verfügung. Ab 2014 werden diese im neuen Museum auf einer Fläche von rund 1900 Quadratmetern zu sehen sein. Dabei will das künftige Museumsteam großen Wert auf museumspädagogische Aspekte legen mit dem Ziel, die heimische Jugend schon früh ans Thema Kunst heranzuführen. Geplant hat den Museumskomplex auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei der Stuttgarter Architekt Fabian Lohrer.

Details zum Projekt finden sich auch im Internet unter www.diether-kunerth-museum.de

Lifetime Achievement Award für Starkoch Juan Mari Arzak

Eine Woche vor der weltweit mit Spannung erwarteten Präsentation der Liste „The S.Pellegrino World´s 50 Restaurants 2011“ wurde vom Veran-stalter, dem britischen „Restaurant Magazine“ der Preisträger des „Lifetime Achievement Award 2011“ präsentiert. Es ist dies der Altmeister aus dem spanischen Baskenland, Juan Mari Arzak. Juan Mari Arzak führt mit seiner Tochter Elena (sie war für den Preis „The World´s Best Female Chef 2011“ nominiert) das Drei-Sterne-Restaurant „Arzak“ im weltweit bedeutenden Gourmet-Hotspot San Sebastian im nordspanischen Baskenland.

Auszeichnung für Arzak´s Lebenswerk
Juan Mari Arzak gehört seit Jahrzehnten zu den ganz Großen der Hochküche in Spanien, die er mitbegründete. Er ist einer der besten Köche der Welt und seit Jahren „Stammgast“ unter den Top-10 der inoffiziellen Restaurant-Weltrangliste „The S.Pellegrino World´s 50 Best Restaurants“. Seit 1989 wird das Restaurant Arzak mit drei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet. Damit ist der noch immer sehr umtriebige Vollblutgastronom der erfolgreichste Koch der Welt – außerhalb von Frankreich!

War Arzak und sein Team zuvor von der französischen Haute Cuisine angetan, die sie auch in die baskische Land- und Meer-Küche integrierten, so galt später seine kulinarische Leidenschaft dem Experimentieren mit Aromen und Texturen. Dass Ferran Adrià (Küchenchef im 3-Sterne-”Molekularrestaurant” El Bulli in Roses, Katalonien/Spanien) zu den besten Freunden des baskischen Meisterkochs zählt, sieht man nicht zu Letzt in Arzak´s Kreationen der vergangenen Jahre. Er führt das 1897 eröffnete Restaurant seit 1966 in dritter Generation. Arzak ist Mitbegründer und bis heute einer der wichtigsten Vertreter der „Neuen Baskischen Küche“.

Jedenfalls ist Arzak ein würdiger Nachfolger von Kochlegende Eckart Witzigmann, der diese Auszeichnung für das Lebenswerk ein Jahr zuvor zugesprochen bekam. Juan Mari Arzak wird den „Lifetime Achievement Award 2011“ am 18. April 2011 überreicht bekommen, wie zuvor neben Jahrhundert-koch Eckart Witzigmann auch schon die Jahrhundertköche Joël Robuchon und Paul Bocuse (beide Frankreich), Gualtiero Marchesi (Italien), Alice Waters (USA) und die aus Frankreich stammenden Brüder Albert und Michel Roux (England).

„Die beste Köchin der Welt“
Der zweite Spezialpreis, der Award für die „Veuve Cliquot World´s Best Female Chef“ wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben und soll die herausragenden Leistungen der Spitzenköchinnen in der von Männern geprägten weltweiten „Starköche-Clique“ würdigen. Weltweit 837 Mitglieder einer Fachjury („The World´s 50 Best Academy“) aus 27 Weltre-gionen – 30 Fachjuroren und ein Vorsitzender/Welt-region: Spitzenköche, Gourmetkritiker, Journalisten, Spitzenrestau-rateure, Gourmets – wählten „die beste Köchin der Welt.“

Auf der Nominiertenliste um den Ehrentitel „The World´s Best Female Chef“ standen schließlich die drei Top-Chefinnen mit den meisten Stimmen: Anne-Sophie Pic (3-Sterne-Restaurant Maison Pic, Valence/Frankreich), Nadia Santini (3-Sterne-Restaurant Dal Pescatore, Canneto sull´Oglio/Italien) und Juan Mari Arzak´s Tochter, 3-Sterne-Köchin Elena Arzak (3-Sterne-Restaurant Arzak, San Sebastian/Spanien). Die 27 Juryvorsitzenden wählten dann die 41-jährige Französin Anne-Sophie Pic zur „Ersten der Besten.“ Ihr Restaurant Maison Pic im Rhone-Tal belegte im letzten Jahr den 51. Rang in der inoffiziellen Restaurantweltrangliste. Für dieses Jahr wird eine Platzierung unter den Top-50 erwartet.

Anne-Sophie Pic stammt aus einer Spitzenköche-Dynastie. Schon ihr Großvater und Vater, von dem sie das Restaurant Maison Pic übernahm, waren 3-Sterne-Köche in Frankreich. Diese Ehre wurde im Jahr auch ihr zuteil. Sie ist damit eine von lediglich fünf 3-Sterne-Köchinnen der Welt. Die besten Küchenchefs Frankreichs wählten sie zuletzt zum besten Küchenchef ihres Landes. Pic führt neben dem Luxusrestaurant in Valence auch ein Bistro und ein Boutique-Hotel an derselben Adresse und eine Kochschule sowie einen Kochshop in der Nachbarschaft.

Anne-Sophie Pis ist außerdem verantwortlich für das 2-Sterne-Restaurant „ASP Anne-Sophie Pic“ im 5-Sterne-Hotel „BRP Beau-Rivage Palace“ in Lausanne am Schweizer Genfersee und Gründungsmitglied des „Collège Culinaire de la France“. Die Präsentation der inoffiziellen „Weltrangliste“ The World´s 50 Best Restaurants 2011 erfolgt am 18. April 2011 in London. Der Autor dieser Zeilen, Hannes Konzett, ist seit vier Jahren Jury-Vorsitzender der World´s-50-Best-Academy-Region Austria-Switzerland-Liechtenstein.

Weitere Informationen unter www.theworlds50best.com
Informationen zu Juan Mari Arzak unter: www.arzak.info
Informationen zum Maison Pic unter www.pic-valence.fr
Restaurant ASP/BRP: www.pic-beaurivagepalace.ch/de/

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Gourmet Guides, Restaurants, Städte & Orte abgelegt und mit 3-Drei-Sterne-Koch-Köchin, 3-Sterne-Restaurant Arzak, Albert and Michel Roux, BRP Hotel Beau-Rivage Palace Lausanne, Cenneto sull´Oglio, Chef Anne-Sophie Pic, Chef Elena Arzak, Chef Gualtiero Marchesi, Chef Juan Mari Arzak, Chef Nadia Santini, Chef Waters, Collège Culinaire de la France, Ferran Adria und Juan Mari Arzak, genussziele.com, Gourmet Genuss Ziele Reisen preise Awards, gourmetziele.com, Guide Michelin Stern, Hannes Konzett, Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, Jahrhundertkoch Joel Robuchon, Jahrhundertkoch Paul Bocuse, Juan Mari Arzak Lebenswerk, Lifetime Achievement Award 2011, Molekular-Restaurant, Molekularküche, Neue Baskische Küche, Restaurant ASP Anne-Sophie Pic, Restaurant Dal Pescatore, Restaurant El Bulli, Restaurant Hotel Maison Pic, Restaurant Magazin England. The S.Pellegrino World´s 50 Best restaurants 2010 2011, San Sebastian, Sternerestaurants, The World´s 50 Best Academy, The World´s Best Female Chef 2011, Valence France Frankreich, Veuve Cliquot World´s Best Female Chef 2011 verschlagwortet.

Von Hannes Konzett – www.genussziele.com

Heinz Horrmann: In fremden Betten, Band IV

Weltrekord: „Hotel Autorität“ Heinz Horrmann veröffentlicht mit „In fremden Betten – Band 4“ sein 35. Buch – Ehrung mit „Five Star Diamond Award“ für sein Lebenswerk im März 2011 in Berlin

Es gibt keinen Hotel- und Genussautor, der mehr Bücher herausgebracht hat. Heinz Horrmann, der weltweit renommierte Hotel- und Restaurantkritiker, veröffentlicht nun sein 35. Buch über die internationale Spitzenhotellerie. Mit „In fremden Betten“ (Band 4) wird die Serie der unglaublichen Hotelgeschichten endlich fortgesetzt. Nach Ausführungen der American Academy of Hospitality Sciences, die den „Five Star Diamond Award“ vergibt, ist das neue Werk ein Weltrekord. „Die Zahl von 35 Hotel- und Genussbüchern haben wir bisher nur bei Organisationen wie Michelin registriert, nicht aber für einen einzelnen Autoren. Wir gratulieren zu diesem Lebenswerk. Den verdienten Award werden wir zur ITB Berlin 2011 übergeben“, so Joseph Cinque, Präsident und CEO der Academy.

Der im Klocke-Verlag erschienene vierte Band der Erfolgsserie „In fremden Betten“ (englisch: „Pillow Talk“) bietet persönliche Erlebnisse des weitgereisten Hotelautors sowie seriösen Bewertungen und damit Übersicht über die besten Metropolen-Hotels weltweit. Horrmann verrät, wie Giorgio Armani im falschen Dubai-Tower landete. Der RTL-Hotelinspektor beklagt sich über die Service-Wüsten im „Milliarden-Hotel“ Fontainebleau Miami Beach und nennt die zehn größten Ärgernisse im Hotel. Aber der gefürchtete Kritiker lobt auch die „kleinen Großen“ abseits der Metropolen, privat geführte Hotels mit Spitzenservice. Die 48 Kurzgeschichten auf über 210 Seiten geraten zur kurzweiligen Wissenslektüre. Band 4 von „In fremden Betten“ eignet sich als Geschenk unter Freunden, Geschäftspartnern und gehört in den Bücherschrank eines jeden Hotel-Aficionado.

Heinz Horrmann gehört zu meistprämierten und millionenfach gelesenen Hotelautoren. Die American Academy of Hospitality Sciences zeichnete ihn vor neun Jahren als ersten und bisher einzigen Journalisten mit dem weltweit gerühmten „Five Star Diamond Award“ aus. Nun soll ihm diese Ehre erneut zuteil werden. Bei der Preisverleihung Anfang März 2011 in Berlin wird Horrmann für sein Oeuvre als Autor und Publizist hervorgehoben.

Erst vor kurzem hat Horrmann ein weiteres Buch herausgebracht: In „Gourmetspitzen – Die besten 100 Restaurants in Berlin“ (erhältlich bei der „Berliner Morgenpost“) zückt der Kenner die tafelspitze Feder und pfeffert ordentlich nach.

In fremden Betten – Hotelgeschichten von Heinz Horrmann – Band IV
216 Seiten, gebunden
Format: 11 x 21,5 cm
Klocke Verlag, Bielefeld
www.klocke-verlag.de
Bestellmöglichkeit: ISBN 978-3-934170-55-1
15,95 Euro

„S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“

Das Britische „Restaurant Magazine“ gibt die Rangliste der „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants 2010″ bekannt – Hier das offizielle Communique der Organistoren

Eckart Witzigmann erhält bei den „World’s 50 Best Restaurant Awards“ Auszeichung für Lebenswerk – Zwei Deutsche Restaurants in der Top 50 Rangliste

Die Nr. 1 der S.Pellegrino World’s Best Restaurants und das beste Europäische Acqua Panna-Restaurant: Noma, Kopenhagen (Dänemark)

Auszeichnung für sein Lebenswerk: Eckart Witzigmannn –> www.gourmet-report.de/artikel/335190/Prof-Eckart-Witzigmann-fuer-sein-Lebenswerk-ausgezeichnet/

„Chef of the Decade“-Preis (Meisterkoch des Jahrzehnts): Ferran Adrià (Spanien)

Bestes Acqua Panna-Restaurant in den USA: Alinea, Chicago (USA)

Bestes Acqua Panna-Restaurant im Mittleren Osten & Afrika: La Colombe, Kapstadt (Südafrika)

Bestes Acqua Panna-Restaurant in Südamerika: D.O.M, Sao Paulo (Brasilien)

Bestes Acqua Panna-Restaurant in Asien: Les Creations de Narisawa, Tokio (Japan)

Gewinner des „Chef’s Choice Award“: The Fat Duck, Bray (GB)

Erfolgreichster Aufsteiger: Daniel, New York (USA)

Bester Neueinsteiger: Schloss Schauenstein, Schweiz

Entdeckung des Jahres: Marque, Sydney (Australien)

Die „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards“ haben bekannt gegeben, dass zwei deutsche und ein österreichisches Restaurant in der diesjährigen Rangliste der weltweit führenden Restaurants zu finden sind. In diesem Jahr ist das Steirereck in Österreich im Vergleich zum Vorjahr um neun Plätze auf Rang 21 geklettert, dicht gefolgt vom deutschen Vendôme auf Platz 22 und dem deutschen Neuzugang Aqua auf Rang 34 (Vorjahr 54).
Diese Liste wird von der „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Academy“, einer Jury bestehend aus über 800 Meisterköchen und weiteren renommierten Gastronomiefachleuten, zusammengestellt.

Darüber hinaus ging die Auszeichnung für das Lebenswerk in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um die europäische Restaurantszene in den letzten 30 Jahren dieses Jahr an Eckart Witzigmann. Damit reiht er sich in einen Kreis hoch dekorierter Spitzenköche ein. Zu den letzten Starköchen, die den Preis für ihr Lebenswerk in Empfang nehmen durften, gehörten Joël Robuchon, Gualtiero Marchesi, Paul Bocuse, Albert und Michel Roux sowie Alice Waters.

Die Preisträger wurden von den Mitgliedern der „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Academy“ ausgewählt, zu denen 26 der maßgeblichen und renommiertesten Redakteure und Fachjournalisten im Gastronomiebereich gehören. Thomas Ruhl – www.kochmesser.de/component/name,Thomas-Ruhl-ist-neuer-Koordinator-fuer-Worlds-50-Best-Restaurants/option,com_gourmet/task,article/id,32414 -, Vorsitzender der deutschen Jury, zu Witzigmanns Auszeichnung im Gourmet Report Interview: „In jüngster Zeit hat Eckart Witzigmann die Restaurantszene wohl stärker geprägt als jeder andere. Sein Kochstil ist unverwechselbar und sein Einfluss hinterlässt in ganz Europa seine Spuren. Er hat durch den Einsatz einfacher Zutaten mehr als jeder andere für die Erhebung der bayerischen Küche zur Haute Cuisine getan. Er steht für bedingungslose Leidenschaft und eine unglaubliche, schier unerschöpfliche Schaffenskraft.“

Spitzenreiter in der Gesamtwertung der „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“ und der besten europäischen Restaurants 2010 ist das Noma in Kopenhagen. Mit den meisten Jury-Nominierungen belegt das Noma unter Leitung von Chefkoch Rene Redzepi (32) eindeutig die Spitzenposition.

In dem an den Kopenhagener Hafenanlagen gelegenen, stilvoll umgebauten Lagerhaus aus dem 18. Jahrhundert werden die meisten Speisen noch von den Köchen persönlich serviert. Das Noma ist führend auf dem Gebiet der „nordischen Küche“. Seinen Ruf hat es sich mit der Verarbeitung saisonaler und lokaler Zutaten, von denen viele außerhalb Nordeuropas gänzlich unbekannt sind, sowie der Kreation von Gerichten wie Radieschen in Speiseerde, die die Natur 1:1 auf den Teller bringen, erworben. So ist dieses Restaurant schnell zu einem Mekka für lukullische Genüsse geworden.
Nach vier Jahren in Folge an der Spitze (2005 bis 2009) rangiert das El Bulli von Ferran Adrià dieses Jahr an zweiter Stelle. Die dominierende Stellung des Restaurants an der Spitze des Rankings über einen so langen Zeitraum hinweg stellt eine herausragende Leistung dar, dass Ferran Adrià mit dem erstmals vom Restaurant Magazine vergebenen Auszeichnung „Chefkoch des Jahrzehnts“ geehrt wurde.
Den dritten Platz auf dem Siegertreppchen belegt das britische Fat Duck, das somit den Ruf von Meisterkoch Heston Blumenthal als einen der aufregendsten und renommiertesten Spitzenköche weltweit festigt. Als zusätzlichen Ritterschlag darf Heston dieses Jahr den „Chefs Choice“-Award mit nach Hause nehmen – eine Auszeichnung, mit der er von Kollegen zum „Meister der Meisterköche“ erkoren wurde.

Die Tatsache, dass dieses Jahr Bewegung in die Rangfolge kam, zeigt einmal mehr, dass es sich nicht um eine fest zementierte Auflistung etablierter Restaurants handelt, sondern vielmehr um einen Leitfaden, der einen guten Überblick über die größten Talente in der gehobenen Küche rund um den Globus gibt. Die Gäste mögen sich uneins darüber sein, was ein gutes Restaurant ausmacht, und natürlich gehen die Meinungen hierüber auseinander; doch diese Rangliste reflektiert die größeren Tendenzen in der weltweiten Branche und ist für das kommende Jahr richtungweisend.

So erklärt Paul Wootton, Herausgeber des die Preisverleihung organisierenden Restaurant Magazine: „In diesem Jahr fällt die Rangliste besonders spannend aus, spiegelt sie doch die Fülle an jungen, dynamischen Spitzenköchen wider, die mit neuen Ideen die Welt der Gastronomie bereichern. Der Aufstieg von René Redzepi an die Weltspitze zeigt, dass die Mitglieder der Jury gern neue Talente neben den international bereits etablierten Größen anerkennen. Ob die herausragenden Verdienste des langjährigen Spitzenreiters Ferran Adriàs je zu toppen sind, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Seine Leistungen würdigen wir mit unserer brandneuen Auszeichnung „Chef of the Decade“. Wir freuen uns schon auf die kommenden zehn Jahre, in denen die Rangliste weiterhin für Gesprächsstoff in aller Welt sorgen wird.”

Die USA schneiden mit drei Restaurants unter den Top 10, darunter das Alinea von Grant Achatz in Chicago auf Platz 7 sowie acht Restaurants auf den vorderen 50 Plätzen, gut ab. Das Alinea wird als bestes „Acqua Panna-Restaurant in den USA“ gewürdigt, Höhepunkt eines kometenhaften Aufstiegs nach nur drei Jahren in der Rangliste. Mit der Verbesserung um 33 Plätze hat ein weiteres amerikanisches Restaurant den Sprung unter die Top 10 geschafft: Daniel Bouluds Daniel Restaurant in New York.

Aber auch frische Talente aus Frankreich haben ihren festen Platz auf der kulinarischen Landkarte. So haben es die „Restaurant-Rockstars“ des Le Chateaubriand in Paris mit einem Sprung um 29 Plätze auf Ranglistenplatz 11 zum bestplatzierten französischen Restaurant gebracht – vielleicht ein Hinweis darauf, dass vor allem das Speisen in ungezwungener Atmosphäre die Aufmerksamkeit der Restaurantkritiker und Chefköche aus aller Welt gefunden hat.

Wohl kaum eine Überraschung für die Mitglieder der „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“-Jury: Mit dem Biko war dieses Jahr auch Mexico City zum ersten Mal in der Rangliste vertreten. In dem von den baskischen Chefköchen Bruno Oteiza und Mikel Alonso eröffneten Restaurant demonstrieren Kreationen wie das „Foie 100% Cotton Candy“ (Leberpastete an Zuckerwatte) auf anschauliche Weise, warum sie selbst ihren Stil als „Evolution Cuisine“ bezeichnen. Der Neuzugang Biko steht dieses Jahr auf Platz 46 und gehört zu den Restaurants, die in den kommenden Jahren sicherlich noch von sich reden machen werden.

Weitere bemerkenswerte Neueinsteiger auf der Rangliste von 2010 sind das Aqua in Wolfsburg (Deutschland, Rang 34), das De Librije (Niederlande, Rang 37) und Schloss Schauenstein (Schweiz, Rang 30).

Das Marque unter Mark Best in Sydney, bisher ein Geheimtipp unter Gourmets, wird als potenzieller Aufsteiger in die Top 50 für 2011 gehandelt. Es hat die Platzierung unter den „Top-50-Restaurants“ so knapp verpasst, dass man beim Restaurant Magazine zuversichtlich ist, dass es unter allen neuen Restaurants auf den Plätzen 51 bis 100 die besten Chancen für einen Aufstieg in die „Top-50-Restaurants“ im nächsten Jahr hat.

Die „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards“ wurden in der Londoner Guildhall veranstaltet.. Der Event wird gern als „Oscar-Verleihung“ der weltweiten Gastronomieszene bezeichnet. Die Hilfsorganisation „Action Against Hunger“ wurde wieder als offizieller Charity-Partner der „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“ ausgewählt. Gourmets in aller Welt erhalten die Möglichkeit, das Menü ihres Lebens in einem der 50 weltbesten Restaurants bei eBay zu ersteigern. Sämtliche Erlöse dieser Aktion gehen an die Hilfsorganisation„Action Against Hunger“, die in 40 Ländern der Welt Leben rettet, unter anderem in Haiti. Gebote können ab sofort abgegeben werden. http://myworld.ebay.co.uk/actionagainsthungeruk

Die Zeitschrift „Restaurant Magazine“ ist die führende britische Fachzeitschrift für Gastronomen und Profiköche. Sie führt seit 2002 die „World’s 50 Best Restaurants“ durch. Die Zeitschrift „Restaurant Magazine“ ist allein für die Organisation der Awards, die Auszählung der Stimmen und das Erstellen der Liste verantwortlich.
www.theworlds50best.com

www.gourmet-report.de/artikel/335215/Rene-Redzepi-ist-der-beste-Koch-der-Welt.html

Die besten 50 Restaurants der Welt:
www.gourmet-report.de/artikel/335216/Die-besten-Restaurants-der-Welt-2010.html

… und Platz 51 bis 100:
www.gourmet-report.de/artikel/335217/SPellegrino-Worlds-50-Best-Restaurants-2010.html

Gourmet Report gratuliert allen Nominierten!

Prof. Eckart Witzigmann für sein Lebenswerk ausgezeichnet

S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2010:
Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann wird für sein Lebenswerk
ausgezeichnet

Der österreichische Spitzenkoch Eckart Witzigmann erhält anlässlich der
„S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards“ am Montag, den 26. April 2010, in
der Londoner Guildhall den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Die österreichische Kochlegende Eckart Witzigmann, deren Restaurant „Aubergine“ zu den
ersten mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurants außerhalb Frankreichs gehörte,
erhält die begehrte Trophäe für ihren außergewöhnlichen Beitrag zur europäischen
Spitzengastronomie. Damit reiht sich Witzigmann in einen Kreis hoch dekorierter
Spitzenköche ein. Zu den letzten Starköchen, die den Preis für ihr Lebenswerk in Empfang
nehmen durften, gehören Joël Robuchon, Gualtiero Marchesi, Paul Bocuse, Albert und Michel
Roux sowie Alice Waters.

Die Preisträger wurden von den Mitgliedern der „World’s 50 Best Restaurants Academy“
ausgewählt, zu denen 26 der renommiertesten Fachjournalisten im Gastronomiebereich
gehören. Thomas Ruhl, Vorsitzender der deutschen Jury, kommentierte die Wahl Witzigmanns gegenüber dem Gourmet Report
wie folgt: „In jüngster Zeit hat Eckart Witzigmann die Restaurantszene wohl stärker geprägt
als jeder andere. Sein Kochstil ist unverwechselbar und sein Einfluss hinterlässt in ganz
Europa seine Spuren. Er hat wie kein anderer zur Erhebung der bayrischen Küche zur Haute
Cuisine, und das mit dem Einsatz einfacher Zutaten, beigetragen. Darüber hinaus steht er für
bedingungslose Leidenschaft sowie für eine unerschöpfliche Schaffenskraft.“ Paul Wootton,
Herausgeber des britischen „Restaurant Magazine“, das die Auszeichnung ins Leben rief und
veranstaltet: „Eckart ist einer der großen kulinarischen Wegbereiter unserer Zeit mit einer
ungeheuren natürlichen Begabung und einer außergewöhnlichen Erfindungsgabe für neue
Konzepte. Wir freuen uns, ihn zur Gruppe der weltweit renommiertesten Spitzenköche
zählen zu dürfen.“

Biographie:
Der Erfolg des 1941 in Bad Gastein geborenen Österreichers erstreckt sich auf alle Bereiche
der Gastronomie – der Restaurantbetreiber, Gastro-Fachmann und Autor zahlreicher Kochbücher
ist auch Gründer eines renommierten Ausbildungszentrums und hat 2002 in seinem
„Palazzo“ unter anderem für Königin Elizabeth II gekocht. Seine berufliche Laufbahn begann
mit einer Kochlehre im „Hotel Straubinger“ in Bad Gastein; anschließend perfektionierte er
seine Kochkünste an unterschiedlichen Orten in ganz Europa, unter anderem als Schüler von
Paul Bocuse in Frankreich. (Bocuse war der erste Spitzenkoch, dem 2005 von den „World’s
50 Best Restaurants“ der Preis für sein Lebenswerk verliehen wurde). Witzigmann arbeitete ab
1971 im „Tantris“ in München und eröffnete 1978 sein erstes eigenes Restaurant, das
Aubergine. Dort feierte er bereits nach kurzer Zeit große Erfolge. 1979 wurden ihm als ersten
deutschsprachigen Chefkoch drei Sterne im Guide Michelin verliehen.
Diese Auszeichnung
behielt das Restaurant bis zur Schließung in den 90er-Jahren.
1989 wurde er vom Gault Millau-Restaurantführer zum Spitzenkoch des Jahrhunderts gekürt.
Diesen Preis hatten vor ihm nur drei Köche erhalten: Paul Bocuse, Joel Robuchon und Frédy
Girardet. Nach dem Aubergine erwies sich Witzigmann als Pionier der heute beliebten
Verbindung von Restaurant und Kochschule. Innerhalb von zwei Jahren etablierte sich sein
Kochtempel auf Mallorca als eine der besten Adressen der Insel. Unlängst hob er das
Restaurant Ikarus – Hangar 7 in Salzburg – aus der Taufe, das als eines der besten in ganz
Österreich gilt und während des Jahres wechselnde Starköche aus der ganzen Welt
verpflichtet. Witzigmanns wohl ehrgeizigstes Projekt war der 2002 von ihm ins Leben
gerufene „Eckart Witzigmann Palazzo“ in München. Das Restaurantvarieté bot jährlich über
150.000 Besuchern ein wahrhaft außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis. Jede Abendshow
zog bis zu 450 Gäste ins Spiegelzelt, das im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtet war.
Zwischen den einzelnen Gängen des Menüs opulenter Gaumenfreuden wurden die Besucher
von einer Auswahl der weltbesten Artisten unterhalten. Zu den bekanntesten Gästen des
„Palazzo“ zählten Königin Elizabeth II., König Hassan von Marokko, das belgische
Königshaus sowie George W. Bush. Angesichts dieses Lebenswerks ist es nicht
verwunderlich, dass Witzigmann von der New York Times als „Koch von Königen und
Göttern“ betitelt wurde und von seinen Schützlingen heute liebevoll als „Vater aller
Spitzenköche“ verehrt wird. Sein Spitzname lautet einfach „Der Chef“.

Die besten Rezepte von Alfred Biolek als Jubiläumsausgabe

Jetzt als Jubiläumsausgabe zum 75. Geburtstag

„Die Rezepte meines Lebens“

Die besten Rezepte von Alfred Biolek erscheinen anlässlich seines 75. Geburtstags in

limitierter Sonderausgabe.

Mit über 600 Lieblingsrezepten und großem Weinteil

Er hat die deutschen Speisezettel revolutioniert. Seit er seine Leidenschaft für das Kochen veröffentlicht sind Millionen von Hausfrauen und Hobbyköchen auf den Geschmack gekommen.

Der Botschafter des Genießens hat der Nation gezeigt, was Zesten sind, dass Parmesan nur frisch gerieben zum Einsatz kommen darf, dass die Zutaten einfach, gut und frisch, dafür aber nicht teuer sein müssen, welche Rolle Kräuter und Gewürze spielen und wie man sie richtig einsetzt.

Alfred Bioleks lukullisches Lebenswerk ist ein starkes Stück Kochliteratur und ein Muss – nicht nur für seine Fangemeinde. Die limitierte Sonderausgabe ist der ideale Begleiter in der Küche. Die Rezepte meines Lebens sind tägliche Hilfe und Anregung, gewohnt unkompliziert zuzubereiten für ein genussvolles Geschmackserlebnis.

Besonders Praktisch:

Weil immer mehr Menschen vegetarisch leben oder zumindest seltener Fisch und Fleisch essen, hat Biolek alle vegetarischen Gerichte mit einem Zeichen gekennzeichnet. Auf diesen Vermerk ist Verlass, auch bei den versteckten Zutaten wie Fonds oder Speck.

Ein zweites Zeichen zeigt an, dass bei einigen Rezepten bestimmte Zutaten für mehrere Stunden oder Tage eingelegt, also mariniert werden müssen. Diese Hinweise sind hilfreich vor allem bei Gerichten, die man seltener kocht.

Ein eigenes Kapitel widmet Alfred Biolek dem Wein. Der ist für ihn nicht nur ein alkoholisches Getränk, sondern ein Elixir, das ein gutes Essen begleitet und abrundet.

Der Blick in fremde Töpfe hat ihn ebenso gereizt wie Großmutters Rezeptsammlung. Alfred Biolek versteht es meisterhaft, Rezepte modern aufzubereiten und so zu präsentieren, dass Sie auch in der kleinsten Küche nachgekocht werden können.

Titel:

Alfred Biolek. Die Rezepte meines Lebens

Bibliographische Angaben

Umfang: 368 Seiten

Format: 19 x 21 cm

Ausstattung: lam.Pp/geb.

Tre Torri Verlag GmbH

ISBN: 978-3-937963-99-0

Ladenpreis: 19,90 € (D), 20,50 € (A), 35,00 sFR

ET: Juli 2009

‚Hagen hilft!‘ im Landgasthof in Runkel an der Lahn

Kabel1, Samstag, 16.05., 13:10 – 14:10 Uhr

Der kleine Landgasthof ‚Zur Tenne‘ ist Ingrid Putjenters (54) Lebenswerk und ein klassisches Familienunternehmen. Das Restaurant mit seiner idyllischen Lage am Fluss in einer Gegend mit vielen Burgen und historischer Altstadt hat zwar Potenzial – doch die Gästezahlen reichen nicht. Nach einer Steuerprüfung steht der Landgasthof kurz vor der Insolvenz. Deshalb hat sie Business-Coach Stefan Hagen um Hilfe gebeten, der von ‚Fast Food-Duell‘-Koch Frank Rosin unterstützt wird.