Christophe Muller, L’Auberge du Pont de Collonges, Collonges au Mont d´Or , Frankreich

Vier Kilometer nördlich von Lyon am Ufer der Saône und in der Nähe der namensgebenden Brücke liegt das
Restaurant L’Auberge du Pont de Collonges – auch Paul Bocuse genannt. Spätestens jetzt ist klar, um welche
Fußstapfen es sich handelt. Sternekoch Christophe Muller gehört seit mehr als 20 Jahren zur L’Auberge du
Pont de Collonges, die im Besitz von Grandseigneur Paul Bocuse ist und seit 1965 kontinuierlich mit drei
Michelin-Sternen ausgezeichnet wird. Kein anderes Restaurant hat das bisher geschafft. Da wundert es nicht,
dass die L’Auberge schon vor Jahrzehnten zur Pilgerstätte von Gourmets aus aller Welt geworden ist.

Die französische „Gourmet-Pilgerstätte“ ist auffällig mit roter, grüner und gelber Farbe bemalt. Durch ein aufgemaltes
Fenster an der Außenfassade blickt die Legende zu seiner Kundschaft. Auf dem Dach thront eine große
Leuchtreklame mit dem Schriftzug „Paul Bocuse“.

Von außen imponiert die Koch-Koryphäe, doch innen schwingt inzwischen ein anderer Sternekoch den Löffel.
Mögen einige aufstrebende Jungköche mit gebändigten langen Haaren und bunten Kochjacken am Herd stehen,
lässt Muller sich nicht beirren und kocht seit jeher in eleganten Smokingschuhen. Professionell, selbstbewusst
und respekteinflößend – der Sternekoch ist die Verkörperung der Kontinuität und ein Chef der alten Schule.

Und das spüren auch seine Gäste. Denen bringt Muller ganz in der Tradition seines Mentors Paul Bocuse die
„Soupe aux Truffes V. G. E.“ auf den Tisch. Der Klassiker ist nach dem damaligen Staatspräsidenten Valéry
Giscard d’Estaing benannt, der Bocuse 1975 zum Ritter der Ehrenlegion ernannte. Mit ihrer charakteristischen
Blätterteighaube und der üppigen Einlage von schwarzen Trüffeln gilt sie unter Gourmets als ultimativer Genuss.

Die Menükarten des Sternerestaurants ziert ein Zitat von Vincent van Gogh, das sich das ehrgeizige Team um
Bocuse auf die Fahne schreibt: „Comme il est difficile d’être simple.“ Diese „Schwierigkeit der Einfachheit“
erleben Gäste bei der gebratenen Stopfleber mit Grapefruit, Polenta und Erbsen. So simpel das Gericht klingen
mag, so sehr kommt es auf jede Kleinigkeit an. Und diese beherrscht Muller bis ins Detail.
Im Jahr 2000 wurde der Executive Chef mit der zeitlosen Auszeichnung Meilleur Ouvrier de France geehrt. Dieser
Titel wird an herausragende Vertreter verschiedenster Handwerke vergeben. Stolz präsentiert der Spitzenkoch
seine Auszeichnung am Kragen seiner Kochjacke. Die dort angebrachten Farben der französischen Flagge repräsentieren
diese prestigeträchtige Anerkennung.

Wer einmal selbst in den Genuss dieses echten französischen Flairs kommen möchte, der hat im Jänner 2017 die
Gelegenheit dazu, wenn Christophe Muller im Restaurant Ikarus im Hangar-7, Salzburg, das Zepter in die Hand nimmt.

Andreas Rieger und Ivo Ebert

von Bernhard Steinmann

In der Hannoverschen Straße 1 in Berlin befindet sich das im November 2015 eröffnete Restaurant einsunternull von Ivo Ebert.

Restaurantchef und Inhaber Ivo Ebert ist uns das erste Mal in Langen bei Juan Amador begegnet. Im Berliner Reinstroff trafen wir ihn wieder und nun, in seinem neuen Restaurant, beginnt er erneut von vorne. Wir haben ein halbes Jahr bis zu unserem Besuch vergehen lassen, damit sich die Küchen- und Serviceteams einspielen konnten und wagen nun einen ernsthaften Test.

Regionale Produkte sind im Trend. Ich habe dabei immer ein etwas ungutes Gefühl, da das Wort „regional“ reichlich unbestimmt ist und dringend einer Auslegung bedarf. Ich bevorzuge daher den Begriff „heimische Produkte“. Es wird ein Menü mit 10 Gängen angeboten, welches beliebig reduziert werden kann.

Das Menü:

Gemüse, still und fließend.
Rettich, Herz und Kresse.
Der Rettich ist milchsauer eingelegt, der Teller wurde mit Sauerrahmcreme eingepinselt.
Das Herz war an den Nachbartischen Gegenstand intensiver Diskussionen.
Es handelt sich um ein kleingeraspeltes Rinderherz, welches als Würzmittel eingesetzt wird. Zunächst in Salzlake eingelegt, getrocknet und danach geraspelt.
Hinzu kommen Sauerteigchips.

Champignonbrot, Zwiebelgewächse und Goldleinöl.
Spannrippe vom Rind und Knollensellerie.
Die Hauptkomponente ist aus meiner Sicht die Sauce. Knollensellerie wird geröstet, als Sud aufgekocht und stark reduziert. Ein aromatischer Höhepunkt.

Buchweizen und Kürbis.

Schmorzwiebel, Brühe und Fichte.

Saibling, Asche und Rapsöl.
Der Saibling aus der Müritz wurde 24 Stunden in Salz eingelegt und fast roh
mit Lauchasche und Waldmoos serviert.
Der Klecks Rapsöl mit Karottensaft überrascht nicht nur mit starkem Aroma sondern auch mit großer Viskosität. Ein sehr gelungenes Gericht.

Karotte, Anis und Walnuss

Kräuterseitling, grüner Speck und Sonnenblumenkerne und Sonnenblumencreme.

Schwarzwurzel, Joghurt und Waldmeister.

Milch, Molke, Mohn und Löwenzahblüten vom letzten Jahr.
Das Mohn-Molke-Gemisch wird von Milchschaumchips und Milchschaumcreme begleitet.
Zarte Bitternoten bereichern das gelungene Gericht.

FAZIT:
Andreas Rieger hat uns an diesem Abend überrascht.
Er behandelt seine Produkte mit großer Sorgfalt und begeistert mit kreativen Einfällen.

Ich finde dieses Restaurant ist eine wunderbare Ergänzung der Berliner Spitzengastronomie. In diese Kategorie stufe ich das einsunternull auch ein. Einen Michelinstern könnte ich mir allemal vorstellen. Andreas Rieger hätte ihn verdient.

Den vollständigen und bebilderten Bericht finden Sie wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Roher Fisch für ein langes Leben?

Japanische Kost soll Sterblichkeit verringern

Wenn es um das Alter geht, haben Japaner weltweit die Nase
vorn. Die hohe Lebenserwartung wird auch mit der gesunden japanischen
Kost in Verbindung gebracht. Eine aktuelle Studie aus dem britischen
Ärzteblatt bekräftigt die Vermutung, dass eine Ernährung mit viel
Reis, Gemüse und Fisch einen Beitrag zu einem langen Leben leisten
kann.

An der Untersuchung nahmen knapp 80.000 Menschen im Alter von 45 bis
70 Jahren teil. Sie wurden zu ihren Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten befragt.

In Deutschland ist es eine Pyramide, in Japan ein Kreisel: Im Jahr
2005 hatten die japanischen Behörden einen „Nahrungskreisel“ mit
vier Stufen von hohem zu niedrigem Verzehr entwickelt, um der
Bevölkerung die Prinzipien einer gesunden Ernährung zu
veranschaulichen. Der Japaner soll viel Getreide, also Reis, Nudeln
und Brot essen, gefolgt von Gemüse. Auf der dritten Ebene stehen
Fisch, Sojabohnen, Eier und Fleisch, während Obst und Milchprodukte
in nur geringen Mengen gegessen werden sollen.

Mitarbeiter des Nationalen Zentrums für globale Gesundheit und
Medizin in Tokio brachten die Angaben zur Ernährungsweise der
Studienteilnehmer mit späteren Todesfällen in Zusammenhang. Anhand
einer Skala von 0 bis 70 bestimmten die Wissenschaftler, wie stark
sich die Probanden an die Empfehlungen des japanischen
Gesundheitsministeriums hielten. Das Fazit: Wer sich stark an die
Empfehlungen des „Nahrungskreisels“ hielt, hatte im Laufe der
folgenden 15 Jahre eine um 15 Prozent geringere
Sterbewahrscheinlichkeit. Jeder 10-Punkte-Anstieg auf der Skala
führte zu einer Reduktion der Sterblichkeit um 7 Prozent.

Doch trotz aller Forschungen, Statistiken und deren Interpretation:
Ein Rezept für ein langes Leben gibt es nicht. Die Lebenserwartung
ist von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Lebensstil, der
Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt auch von den Genen abhängig.
Wie stark der Einfluss der Ernährung ist, darüber kann nur
spekuliert werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen: www.bmj.com/content/bmj/352/bmj.i1209.full.pdf

Florian Vogel

Florian Vogel heißt der neue Küchenchef im Camers Schlossrestaurant im Schloss Hohenkammer. Der 34 jährige, der aus Wilhelmshaven stammt, bringt die besten Referenzen mit. Seit Abschluss seiner Kochausbildung im Jahre 2001 hat er in zahlreichen renommierten Gourmet- und Sternerestaurants Erfahrung in führenden Positionen gesammelt und bei Käfer in München auch bereits mit Fritz Schilling zusammengearbeitet. Fritz Schilling war der bisherige Küchenchef im Camers, der sich nach einem langen und erfolgreichen Kochleben, in dem er mit zwei Michelin-Sternen erkocht hatte, zur Ruhe gesetzt hat.
Die Stationen von Florian Vogel waren bisher unter anderen:
Dallmayr (Chef de Partie) und Hotel Königshof (Junior Chef) in München, Atelier und Garden Restaurant Hotel Bayerischer Hof (Chef de Partie), Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig von Drei-Sterne-Koch Christian Bau (Chef de Partie) und das Restaurant Kastell in Wernberg-Köblitz (Chef de Partie). Zuletzt war Florian Vogel Küchenchef im Gästebereich bei der Swiss Re Europe in München.

Florian Vogel bringt seine eigene Handschrift mit, rüttelt aber nicht am bewährten Küchenkonzept. Florian Vogel: „Mit meiner Küche möchte ich die entdeckungsfreudige Jugend, sowie den traditionellen Gourmet ansprechen – mit dem Ziel, die Gäste glücklich und zufrieden zu wissen.“

Mit filigranen, technisch aufwendigen und geschmacklich ausgereiften kleinen „Kunstwerken“ werden die Gäste im Camers Schlossrestaurant auf eine kulinarische Reise geschickt.
Frisch, saisongemäß und qualitativ auf höchstem Niveau ist der Anspruch vom Küchenchef an die verwendeten Produkte. Was aber nicht bedeutet, dass ausschließlich Edelprodukte verwendet werden. Nach wie vor ist das Ziel, möglichst viele Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft vom Gut Eichethof zu verwenden.

Schloss Hohenkammer ist ein gehobenes Seminar- und Tagungszentrum mit einem modernen Hotel, einem vielseitigen gastronomischen Angebot und eigener biologischer Land- und Forstwirtschaft. Die weitläufige und wunderschön situierte Schlossanlage befindet sich seit dem Jahre 2003 im Eigentum von Munich Re.
Die idyllische Lage im Glonntal ist auch verkehrstechnisch besonders günstig. Nördlich von München (Landkreis Freising) in Autobahnnähe und an der B 13 gelegen, kann Hohenkammer über die A9 mit dem Pkw schnell erreicht werden. Der Flughafen München ist lediglich eine halbe Autostunde vom Schloss entfernt und über den Bahnhof Petershausen (in nur 5 km Entfernung) hat Hohenkammer direkten Anschluss an das Netz der Münchner S-Bahn sowie der Deutschen Bahn.
Eine Besonderheit: In allen Restaurants werden zu 100 % Bioprodukte in hoher Qualität verarbeitet und der Großteil davon stammt sogar aus eigener Erzeugung. Die Schloss Hohenkammer GmbH betreibt auf dem Gut Eichethof bereits seit 1992 kontrollierte ökologische Landwirtschaft nach den strengen Richtlinien von Naturland. Auf rund 300 Hektar Fläche (dazu kommen noch 500 Hektar Forstfläche) werden verschiedene Feldfrüchte, Kräuter und Obst angebaut. Letzteres liefert neben der Verarbeitung in der Küche zum Teil den „Rohstoff“ für die prämieren Edelbrände von Schloss Hohenkammer. Und auch das Fleisch von Rindern, Schweinen, Hühnern und Wild kommt vom Eichethof bzw. aus den drei angeschlossenen Jagdrevieren.

www.schlosshohenkammer.de

Vogelmiere

Selbst Fans der Wildkräuterküche denken an die Vogelmiere eher unter „ferner liefen“. Dabei ist das vitale, zierliche Kraut einer der appetitlichsten Rund-ums-Jahr-Vitamin C-Lieferanten in unseren Breiten. Mit seinen langen, auf einer Seite behaarten Stängeln kriecht das einjährige Nelkengewächs am Boden entlang und überwuchert innerhalb kurzer Zeit große Flächen in Gärten, Weinbergen und auf Gemüseäckern. Die dichten Teppiche verhindern die Erosion der Erde, sind eine lebendige Mulchschicht, äußerst beliebte Nahrungsquelle für Federvieh aller Art und ein nahezu unverwüstlicher Nachschublieferant für die Küche.

Dort finden vorrangig die jungen, saftigen Triebspitzen mit den zahlreichen eiförmig-spitzen Blättern Verwendung. Auch wenn die Vogelmiere nahezu ganzjährig zu finden ist – der beste Erntezeitpunkt ist während der Blüte, von März bis November. Die winzigen weißen Stern-Blüten sind das beste Erkennungszeichen, um die Vogelmiere von dem giftigen, jedoch orange oder blau blühenden Acker-Gauchheil zu unterscheiden. Am wenigsten Arbeit macht die Ernte mit einer großen Schere. Die Triebe können unter fließendem Wasser oder auch mit Hilfe einer Salatschleuder gesäubert und dann mundgerecht klein gehackt werden.

Das Aroma der Vogelmiere erinnert am ehesten an jungen Mais. Zu milden Zutaten passt sie deshalb am besten. Besonders lecker sind Kombinationen mit Ei etwa im Salat oder in Omelette. Auch Milchprodukte passen gut. Mit Frischkäse entsteht ein leckerer Brotaufstrich, mit Quark ein würziges Dipp und mit Sahne eine cremige Suppe. Auch in einer Kräuterkruste oder einer Sauce für zartes Geflügel oder Kalbfleisch ist Vogelmiere gut aufgehoben. Dabei kann sie ruhig mit anderen Wildkräutern vermischt werden – solange diese vorsichtig dosiert werden, damit das Aroma der Vogelmiere nicht erschlagen wird.

Unter den Inhaltsstoffen fällt der hohe Gehalt an Saponinen ins Auge. „Diese sekundären Pflanzenstoffe regen die Verdauung an und fördern so die gesunde Darmfunktion“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst in Bonn. Im Übermaß können die Saponine allerdings die Darmschleimhaut reizen, Durchfall und Erbrechen auslösen. Empfindliche Personen, Schwangere und Kleinkinder sollten das Kraut deshalb mit Vorsicht genießen.
Eva Neumann, www.aid.de

Johannisbrot

Johannisbrot schmeckt sehr süß, karamellartig und fruchtig-aromatisch – ähnlich wie Kakao. Die Früchte sind frisch und getrocknet genießbar. Sie werden nicht geschält, sondern nach gründlichem Waschen im Ganzen gekaut und die Kerne ausgespuckt. In Stücke geschnitten findet man sie in manchen Müslimischungen, meist in Bioläden.

Aus Johannisbrot, auch „Carobe“ genannt, lässt sich Saft oder Sirup (Kaftanhonig) pressen, der zum Einlegen anderer Früchte und zum Brennen von Schnaps verwendet wird. Das getrocknete Fruchtfleisch wird zu „Carobpulver“ vermahlen, das geschmacklich dem Kakaopulver sehr ähnlich und zum Backen geeignet ist. Johannisbrotkernmehl wird aus den enthaltenen Kernen hergestellt und in der Industrie als Verdickungsmittel eingesetzt. Der Zusatzstoff, der auch als E 410 auf der Verpackung zu entdecken ist, ist zum Beispiel in Speiseeis, Süßigkeiten, Suppen und Pudding zu finden.

Das Johannisbrot ( Ceratonia siliqua ) ist eine Frucht aus der Familie der Hülsenfrüchtler und stammt ursprünglich von der arabischen Halbinsel. Der Legende nach soll sich Johannes der Täufer in der Wüste von den Früchten des Johannisbrotbaumes ernährt haben. Heute wird der bis zu 18 Meter hohe Baum auch in Mittelmeerländern wie Spanien und Italien angebaut.

Die 10 bis 30 cm langen Schoten hängen in Büscheln von den Ästen, wobei die Schale zunächst grün ist und sich im Reifeprozess bräunlich verfärbt. Im Innern befindet sich das rötliche, aromatische Fruchtmark, das einen hohen Zuckeranteil von 30 bis 50 Prozent aufweist. Weitere Inhaltsstoffe sind Stärke, Eiweiß und Fett, Kalzium, Phosphor, Kalium und Gerbstoffe.

Der „Kakao der Alten Welt“ ist ganzjährig in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Produkte wie Carobpulver und Brotaufstrich aus Johannisbrot gibt es in Bioläden und Reformhäusern.
Heike Kreutz, www.aid.de

So schmeckt Antwerpen

Antwerpen gilt als Feinschmeckerhochburg. Davon kann sich beim Festival „Antwerpen proeft“ auch die breite Masse überzeugen: Am langen Wochenende vom 14. bis 17. Mai (Christi Himmelfahrt) bereiten zahlreiche Spitzenköche ihre Lieblingskreationen zu.

Die Bandbreite reicht von belgischer Küche mit klassisch-französischem Einschlag bis zu asiatisch inspirierten Fusion-Kompositionen. Dabei stehen sowohl ehrgeizige Jungköche als auch hochdekorierte Meister am Herd. Serviert werden die Gerichte auf dem Ausstellungsgelände Waagnatie in Antwerpens hipstem Viertel ’t Eilandje.

Mit Preisen von 5 bis 7,50 € eignen sich die Gerichte auch für den kleinen Geldbeutel. Weil auch der Eintritt lediglich 5,50 € beträgt, wird „Antwerpen proeft“ zu einem Fest für die gesamte Familie.

14.-17. Mai 2015
www.antwerpenproeft.be

Hotels in Berlin suchen Azubis

Die Lange N8 für junge Leute – Hotels öffnen am 5. Juni ihre Türen

Wer noch nicht weiß, was er nach der Schule machen will, sollte diese Gelegenheit ergreifen. Die Lange „Nacht“ der Aus- und Weiterbildung zeigt, wie interessant und facettenreich die Arbeit in Hotellerie und Gastronomie ist. „Es ist einfach schön, den Gästen ein Lächeln auf’s Gesicht zu zaubern, das sind Glücksmomente!“ so bringt es eine Auszubildende auf den Punkt.

Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Eltern und Lehrer sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen und einen Blick hinter die Kulissen einer tollen und für Deutschland wichtigen Branche werfen.

Bei der Langen „Nacht“ der Aus- und Weiterbildung kann man am 5. Juni 2014 von 15 bis 21 Uhr Berufe live erleben – und das in mehr als 100 Betrieben, verteilt auf Berlin und Nordrhein Westfalen. Neben einem Berufeparcours und einer Smartphone Rallye bieten die Unternehmen außergewöhnliche Aktionen zum „Anfassen“ und ausprobieren. In fast allen Betrieben kann man sich außerdem mit Azubis über die Berufe austauschen und sich von deren Erfahrungen berichten lassen.

„Das Gastgewerbe ist und wird auch zukünftig eine personalintensive Branche bleiben,“ so Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin „es bietet damit jungen Menschen eine langfristige berufliche Perspektive im In- und Ausland. Berufsorientierung ist wichtig, deshalb veranstalten wir die Lange N8 bereits zum dritten Mal“.

Mehr Informationen zur Langen „Nacht“ der Aus- und Weiterbildung sowie die Liste aller teilnehmenden Betriebe unter www.lange-azubi-n8.de.

Bauer sucht Koch

VKD startet auf Inoga mit zwei neuen Wettbewerben – Countdown für Mannschafts- und Individualteilnehmer

Jetzt mitmachen und sich beim Verband der Köche Deutschlands (VKD) für einen der Wettbewerbe anmelden. Mit pfiffigen Ideen geht der Berufsfachverband auf der Gastromesse Inoga vom 13.-15. September 2014 in Erfurt an den Start.

Der Trend nach regionalen und frischen Lebensmitteln wird mit dem warmen Wettbewerb „Bauer sucht Koch“ umgesetzt. Die Teilnehmer kochen aus einem unbekannten Warenkorb, der ihnen von einem Bauern aus Thüringen vorgesetzt wird, ein vegetarisches Tellergericht. Ob Kohl, Tomaten, Kürbis oder andere saisonale Schmankerl, alle Produkte müssen so zubereitet werden, dass die Kreationen geschmacklich und optisch die Jury überzeugen. Für den Wettbewerb stehen an den drei Tagen zwei Frontcooking-Stationen in den Erfurter Messehallen zur Verfügung, die sowohl am Vormittag wie auch am Nachmittag zum Magnet für die Messebesucher werden. Jeweils zwei Köche/Köchinnen kochen gegeneinander und weisen nach 30 Minuten fünf Portionen auf, die dann in Probiergröße auf 10 Personen verteilt werden. Jeden Tag wird aus den vier Akteuren ein Tagessieger und am Ende ein Gesamtgewinner ermittelt.

Steht im Wettbewerb „Bauer sucht Koch“ ein kochender Einzelkämpfer bzw. eine kochende Einzelkämpferin im Rampenlicht, so gehen beim Team Award 2014 drei Profis an den Start. Das Team setzt sich aus einem Teamchef, einer Köchin/Koch und einem Auszubildenden oder Küchenmitarbeiterin/-mitarbeiter zusammen. Die Brigade muss nicht aus einem Betrieb stammen, sondern darf für den Wettbewerb extra gebildet werden. Beim Team Award nimmt der Gast an langen Tischen Platz und kreuzt auf einer Speisenkarte das Menü und die einzelnen Komponenten seiner Wahl an. Das komplette Menü wird dann vom Service an den Tisch gebracht. Wettbewerbsaufgabe ist eine Suppe und kalte Vorspeise (jeweils 50 Portionen), Fleisch-, Fisch- (jeweils 40 Portionen) und einen vegetarischen Gang (20 Portionen) sowie zwei Sättigungsbeilagen und zwei Desserts (jeweils 50 Portionen) zu kreieren. An jedem Messetag stehen zwei Teams in der gläsernen Küche.

Jetzt Unterlagen für die Inoga-Wettbewerbe in der VKD-Geschäftsstelle bei koeche@vkd.com anfordern oder auf der VKD-Homepage unter www.vkd.com unter „Wettbewerbe“ und „Inoga 2014“ herunterladen.

Festival der Sinne

Festival der Sinne am 27. Januar 2014 im Kuppelsaal Hannover

Am 27. Januar 2014 ist es wieder soweit: Dann begrüßt Sanjay Shihora, Inder, Wahlberliner und Comedian die Gäste zum „Festival der Sinne 2014“, der 9. langen Nacht der Gastronomie. „Nach dem überwältigenden Erfolg im letzten Jahr – es kamen erneut über 2000 Gastronomen und Hoteliers aus ganz Niedersachsen nach Hannover – freue ich mich auf einen weiteren fantastischen Abend“, schwärmt Organisator Stephan Kwiecinski (49, kwie.medien).

Begrüßt werden die Gäste ab 18.30 Uhr im Foyer des Kuppelsaals durch Musik von „alten Bekannten“: „Dick & Durstig“ sind eine Institution, wenn es um Spaß und Stimmung geht. Dazu gibt es als Begrüßungscocktail die Eigenkreation „Hannover Royale“ von Niedersachsens amtierendem Cocktailmeister Manuel Mauritz (Lucky 7 im RP5). Danach folgt ein fantastischer Varieté-Showteil. Mit dabei sind Alexey Chaynikov (Hula-Hoop) aus Russland, das argentinische Duo Laos (Partnerakrobatik) und der „junge Wilde“ Phil Os mit einer beeindruckenden Diabolo-Jonglage.

Bis spät in den Abend hinein haben die Gäste Zeit, Lose für eine der wohl größten Tombolas Niedersachsens mit nahezu 1000 Sofortgewinnen zu erstehen; ein Teil des Erlöses wird wie in jedem Jahr für einen guten Zweck gespendet.

Im Anschluss an den Varietéteil folgen rund anderthalb Stunden, in denen die Gäste an verschiedenen Büffetstationen im Haus beköstigt werden. Etwas ausgefallener speisen einige Gäste im ersten Rang: Ihr Gastgeber ist 2-Sterne-Koch Christian Lohse aus dem Restaurant „Fischers Fritz“ im Berliner Regent Hotel. Lohse ist eine beständige Größe der Kulinarik und hält seine Sterne bereits seit Jahren.

Der musikalische Stargast des Abends ist in diesem Jahr ein echter Glücksgriff: Mit „R.I.O. feat. U_Jean“ ist es gelungen, einen der erfolgreichsten europäischen Dance Pop Acts auf die Bühne des Festivals zu holen. Mit über 250 Millionen Youtube-Aufrufen ist er so bekannt und beliebt wie kaum jemand sonst, und spätestens seit „Summer Jam“ kennen auch ältere Generationen den sympathischen Sänger von Hits wie „Party Shaker“, „Turn This Club Around“ und „Shine On“.

Die Karten kosten seit neun Jahren unverändert günstige 35 Euro inkl. Essen (!), außerdem gibt es Sitzplatzkarten ab 75 Euro. Wer allerdings bei Christian Lohse speisen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen: 139 Euro kostet das 4-Gang-NMenü inklusive „Hannover Royale. Erhältlich sind die Karten unter www.festival-der-sinne.org