Bordeaux 2006

Die Rotweine lagern durchgegoren in ihren Barriques. Das Warten auf die Malolaktische Gärung hat begonnen. Zeit für die Winzer ihre Ernteberichte zu vollenden und erste Ausblicke auf die Qualität des Jahrgangs 2006 zu geben. Lesen Sie im Weblog planet bordeaux die Statements von Pauline Vauthier (Château Ausone), Coralie de Bouard (Château L`Anglus), Pierre Lurton (Château Cheval blanc) und Jean-Luc Barreau (Chteau Certan de May) in englischer Sprache.:
http://bordeaux.blogg.de

Käse-Know-how: Brie & Co. richtig lagern

Beim Einkauf am besten Käse am Stück bevorzugen, so bleibt er länger frisch.
Zu Hause die einzelnen Käse je nach Sorte im Kühlschrank platzieren. Etwas
überraschend, aber je nach Sorte sind spezifische Kühlbedingungen gefragt.

Für Frischkäse etwa sind die kühleren Zonen des Kühlschranks mit vier bis
sechs Grad Celsius ideal.

Hart- und Schnittkäse sind am besten bei etwa acht
Grad aufgehoben, beispielsweise in der Kühlschranktür. Auch reife Weich- und
Sauermilchkäse fühlen sich dort am wohlsten.

Sind Brie, Harzer & Co. noch
hart, reifen sie am besten im kühlen Vorratsschrank oder -keller bei etwa
14 Grad nach.

Praktisch für den Vorrat: Schmelzkäse ist ungekühlt monatelang
haltbar und muss erst nach Öffnen der Packung in den Kühlschrank.
Getrockneter geriebener Käse hält sich im Kühlschrank auch in der bereits
geöffneten Packung noch Wochen. Frisch geriebener Käse sollte dagegen bald
schon verwendet werden.

Damit Käse nicht austrocknet, muss er verpackt werden. Für die meisten
Käsesorten sind atmungsaktive Folien ideal, die dem Käse noch genug Luft
lassen.

Wer nur normale Alufolie oder Klarsichtfolie im Haus hat,
durchlöchert diese einfach mit einer stärkeren Nadel.
Hart- und Schnittkäse
lassen sich auch gut in einer Plastikbox aufbewahren. Auch der gute, alte
Steinguttopf ist geeignet, muss aber mit einem in Salzwasser oder in Wein
getränkten Tuch abgedeckt werden.

Weichkäse mit Schmierenbildung und
Sauermilchkäse sind am besten in der Originalpackung aufgehoben.
Und
Edelpilzkäse schließlich fühlt sich in perforierter Alufolie am wohlsten.

Damit es kein Aromagemisch gibt, würzige Sorten immer von milden Sorten
getrennt aufbewahren.

Und noch ein Tipp: Käse eine halbe Stunde vor dem
Essen aus dem Kühlschrank nehmen, dann entfaltet er sein Aroma am besten.

Rotwein in den Kühlschrank!

Rotwein ist bei warmen Temperaturen im Sommer am besten im Kühlschrank aufgehoben. Aber hallo!

Es heißt zwar immer, Rotwein solle bei Zimmertemperatur getrunken werden?, sagt Steffen Schindler vom Deutschen Weininstitut.
Damit sind aber etwa 18 Grad gemeint.Bei der momentanen Hitze ist Rotwein, der im Zimmer gelagert wird, zum Trinken also zu warm. Außerdem altert der Wein schneller, wenn er hohen Temperaturen ausgesetzt wird.

Für Weißwein gilt nach Steffen Schindlers Worten ohnehin, daß er erst kurz vor dem Genuß aus dem Kühlschrank genommen werden sollte. Unabhängig von der Art des Weines gehören angebrochene Flaschen in den Kühlschrank. Nach dem Öffnen der Flasche hält sich ein Wein dann meist noch einige Tage, verliert aber nach und nach an Geschmack.

Grundsätzlich sollte Wein kühl, dunkel und in einem geruchsarmen Umfeld gelagert werden, erklärt Schindler. Denn auch geschlossene Flaschen können starke Gerüche durch den Korken aufnehmen. Wer in seinem Haus keinen geeigneten Keller hat, kann Weinflaschen etwa im Schlafzimmer unter dem Bett lagern, wie Schindler erläutert. Denn das Schlafzimmer werde auch im Winter meist nicht geheizt. Wer hochwertige Weine besitzt und sie nicht im Keller lagern kann, sollte über den Kauf eines Klimaschranks nachdenken.

Niko meint: Die Ratschläge für Rotwein gehen nicht weit genug! Er sollte maximal bei 16 Grad gelagert werden, weil er sich sehr schnell im Glas auf Zimmertemperatur erwärmt. Die ist in unseren Breiten bei ungefähr 20 Grad im Zimmer schon zu warm für gute Rote!!

Und zum Super-Sommer: Niko wohnt im Dach, hat so schlappe 30 Grad in der Wohnung. Bei solchen Temperaturen (an 26 Grad) geht Rotwein kaputt!!! Und das ziemlich schnell!

Der Rote muß also in die wärmeren Fächer eines Kühlschrankes oder Klimaschrankes, ansonsten könnt Ihr eure Roten vergessen!!!

Aus Nikos Weinwelten:
www.wams.de/z/plog/blog.php/nikos_weinwelten

Empfang von Post im Urlaub

Spätestens nach dem Ende der Fußballweltmeisterschaft werden wieder viele Deutsche ihrer Wohnung für einige Wochen den Rücken kehren, um den wohlverdienten Jahresurlaub an einem schönen Ort irgendwo auf dieser Welt zu verbringen. Nur gut, dass es Freunde und Nachbarn gibt, die sich in dieser Zeit um die Blumen kümmern und regelmäßig den Briefkasten leeren. Für alle, die diese Möglichkeit nicht haben, zeigt der Verbraucherratgeber posttip Möglichkeiten auf, mit Briefen und Paketen während der Abwesenheit umzugehen. Ein überquellender Briefkasten ist nicht zuletzt auch ein Sicherheitsaspekt, denn so ist für ungewollte Gäste sehr leicht ersichtlich, dass über längere Zeit niemand zu Hause ist.

Wer auch am Urlaubsort laufend über das Geschehen informiert sein will, hat bei der Deutschen Post AG die Möglichkeit, per Nachsendeauftrag seine Briefe und Pakete an einen beliebigen Ort der Welt nachsenden zu lassen. Mindestens fünf Tage im Voraus muss ein Nachsendeauftrag „wegen vorübergehender Abwesenheit“ gestellt werden, wobei genau angegeben werden kann, für welchen Zeitraum die Post an die Urlaubsadresse weiter geleitet werden soll. Der Service kann zwischen 14 Tagen und sechs Monaten in Anspruch genommen werden und kostet einmalig 14,80 Euro. Für Päckchen und Pakete wird eine zusätzliche Gebühr erhoben.

Auch Zeitungen und Zeitschriften können nachgesendet werden. Die entsprechenden Anträge werden meist direkt von den Verlagen bearbeitet. Alternativ können Abonnements für die Zeit des Urlaubs auch ausgesetzt werden. Viele Verlage bieten auch kleine Geschenke für diejenigen, die Ihre Zeitung während des Urlaubs an eine wohltätige Einrichtung weiterleiten lassen.

Doch auch diejenigen, die keine Briefe und Zeitungen an den Urlaubsort nachgesendet haben möchten, brauchen keine Angst vor einem überquellenden Briefkasten zu haben. Es besteht die Möglichkeit, Briefe postlagernd zu empfangen. Briefe lagern so bis zu drei Monate in der zuständigen Postfiliale. Darüber hinaus können Pakete an so genannte PickPoints oder an Packstationen der Deutschen Post AG gesendet werden. Hier lagern Sendungen bis zu 10 (Pickpoints) bzw. 9 Tage (Packstation).

Zum Netz der bundesweiten PickPoints gehören Videotheken, Tankstellen, Fitnessstudios und andere Serviceeinrichtungen mit verlängerten Öffnungszeiten. Bei der Onlinebestellung können registrierte User die Adresse ihres nächstgelegenen PickPoints angeben und werden per SMS oder e-Mail über das Eintreffen des Pakets informiert. Ähnlich funktioniert auch das System der Packstationen. Hier kann auch bei Bestellung direkt die Adresse der Packstation angegeben werden. So wird in jedem Fall vermieden, dass das Paket wegen mehrfacher Nicht-Erreichbarkeit wieder zurück gesendet wird.

www.posttip.de

So lagert man Käse richtig

Ist Ihnen schon mal das Wort Maitre Fromager [sprich: Mätre
Fro.ma.scheh] untergekommen? Das ist die Bezeichnung für einen
Käseverfeinerer. Weltweit wird dieser Titel nur sehr selten vergeben
– in Deutschland zum Beispiel gibt’s gerade fünf Leute, die ihn
tragen dürfen. Der Job der Käse-Profis ist es, einzelne Sorten durch
spezielle Reifung und Lagerung zu veredeln, also sozusagen das Beste
aus ihnen herauszuholen. Aber auch als Nicht-Profi kann man seinem
Käse das richtige Aroma entlocken, wenn man vor allem bei der
Lagerung ein paar Tipps beachtet. Im Interview ist jetzt
Karin Braun, ihr gehört ein Käsefachgeschäft.
*Frau Braun, jetzt mal
für den Hausgebrauch – wenn ich Käse gekauft habe, wie und wo sollte
ich den am besten lagern? Im Kühlschrank?*

Braun: „Ja, unbedingt im Kühlschrank und zwar am
allerbesten im unteren Gemüsefach – zwischen 6 und 11 Grad. Dort hält
sich Schnittkäse, Hartkäse und auch Weichkäse am besten und
einfachsten.“

Frage: Kann ich den Käse denn einfach so in den Kühlschrank
legen oder wie packe ich ihn am besten ein?

Braun: „Am allerbesten in Käsepapier. Das ist ein Papier,
das aus zwei Lagen besteht: Aus einer ganz dünnen, atmungsaktiven
Folie und einem relativ festen Papier. Und es schützt zum einen den
Käse vor dem Austrocknen und zum anderen vor zu großer
Feuchtigkeitsaufnahme.“

Frage: Und wenn man kein Käsepapier hat?

Braun: „Dann eignet sich Alufolie meiner Meinung nach sehr
gut, also für alle Hartkäse wie Raclette-Käse oder gereifte Bergkäse.
Schnittkäse, wie zum Beispiel ein Tilsiter, lässt sich gut in
Frischhaltefolie verpacken und Frischkäse wird ja normalerweise in
Schalen angeboten – so, dass man es auch gut aufheben kann.“

Frage: Wenn ich Ihre Tipps beachtet habe, wie lange hält
sich der Käse dann?

Braun: „Hart- und Schnittkäse, der in Käsepapier
aufbewahrt wird, hält sich problemlos mindestens ein bis zwei Wochen.
Bei Frischkäse ist das anders. Den sollte man wirklich nur in
kleineren Mengen kaufen, dass man ihn in fünf bis sechs Tagen
aufgebraucht hat.“

Frage: Kann ich Käse zum Lagern nicht auch unter die gute
alte Käseglocke legen?

Braun: „Ganz bedingt für wenige Tage, ein bis zwei Tage
vielleicht. Die Käseglocke bietet sich deutlich besser an zur
Präsentation von einer Käseplatte – für Gäste und für einen Abend.
Aber langfristig sollten verschiedene Käse nicht unter der Käseglocke
aufbewahrt werden.“

Okay, die Käseglocke ist fürs Lagern also tabu. Vielen Dank für
die Tipps, Frau Braun!

Mehr zum Thema Käse, zu den weit über 150
deutschen Sorten und zu Rezepten gibt es online bei www.deutscher-kaese.de

40.000 Weizenkörner für eine Tüte Mehl

Eine Million Tüten Mehl werden durchschnittlich jeden
Tag in Deutschland gekauft, besonders viel in der Vorweihnachtszeit,
wenn das Selberbacken Hochsaison hat.

Die Backpower von rund 40.000 Weizenkörnern steckt in einer Tüte
mit tausend Gramm Haushaltsmehl der Type 405. Unsere Mühlen nehmen
das Getreide auf dem Weg vom Korn zum Mehl genau unter die Lupe. Mit
Probevermahlungen, Laboruntersuchungen und Backversuchen trennen sie
unter Qualitätsgesichtspunkten die „Spreu vom Weizen“. Was nicht gut
backt, wird für die Tierfütterung verwendet. In einem ausgetüftelten,
mehrstufigen Mahlprozess werden dann die verschiedenen Mehle und
Schrote hergestellt – für die Profis in den Backstuben und die große
Zahl der Hobbybäckerinnen und -bäcker.

Mehl lässt sich im Haushalt gut aufbewahren, ist aber trotzdem ein
sensibles Lebensmittel. Der Haushaltswissenschaftler Dr. Heiko
Zentgraf gibt für den Mehlvorrat daheim drei gute Tipps:

1. Mehl darf nicht schwankender Luftfeuchtigkeit ausgesetzt
werden: Also in der Küche Vorsicht mit Kochdämpfen, lagern Sie Mehl
beispielsweise nicht in einem Oberschrank nahe dem Herd.

2. Schützen Sie den Mehlvorrat vor direkter Sonneneinstrahlung,
das schadet den Vitaminen und lässt das Mehl schneller altern. Im
Schrank oder in einer gut schließenden Dose ist es besser aufgehoben
als auf der Arbeitsplatte unterm Fenster.

3. Mehl nimmt leicht Fremdgerüche an: Deshalb nie in der Nähe von
geruchsintensiven Lebensmitteln aufbewahren, wie z.B. Kaffee oder
Gewürzen – es sei denn, diese sind aromasicher verschlossen. Vorsicht
auch mit Mehl in der Nähe von Waschmitteln oder dem Pulver- bzw.
Tabs-Vorrat für den Geschirrspüler!

Fruchtfliegen auf Obst

Bei sommerlichen Temperaturen sitzen Fruchtfliegen, auch Tau- oder Essigfliegen genannt, in Scharen auf überreifem Obst. Die Insekten werden vom Duft der faulenden Früchte, von Essig und Wein sowie gärenden Obstsäften angelockt. Beim Saugen übertragen sie Hefepilze und Bakterien. Die Keime sind zwar für den Menschen nicht schädlich, lassen aber die Früchte schneller verderben. Wer ein paar Tipps berücksichtigt, kann die lästigen Sommergäste rasch aus dem Haus vertreiben. Zunächst sollte man die Nahrungsquellen für die Fliegen beseitigen: Lassen Sie möglichst keine Lebensmittel offen stehen und entleeren Sie häufig den Müll. Es ist ratsam, Obst und Gemüse luftig und trocken zu lagern und überreife Früchte sowie faulende Anteile regelmäßig zu entfernen. Gefährdete Früchte wie etwa Äpfel gehören im Sommer in den Kühlschrank oder in den Keller. Wer die Fliegen bereits im Haus hat, kann sie mit dem Duft von Basilikum und Sandelholzöl vertreiben. Es hilft auch, eine „Essigfalle“ aufzustellen. Dazu füllt man Apfelessig und Wasser in ein Glas. Ein Tropfen Spülmittel setzt die Oberflächenspannung der Flüssigkeit herab, sodass die Insekten ertrinken.
Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pressemeldung vom 3. August 2005 / AID