Milch schmeckt immer gleich?

Nicht unbedingt: Heute erklärt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM), welche Faktoren den Milchgeschmack beeinflussen. Schwarz, rot oder gefleckt: Beeinflusst die Fellfarbe der Kuh den Geschmack von Milch?

Kuhrassen sind vielfältig: neben Gewicht und Größe variiert auch die Farbe des Fells. Doch schmeckt auch die Milch anders?
Allein durch eine Verkostung lässt sich nicht feststellen, von welcher Kuhrasse die Milch stammt. Und doch ist Milch nicht gleich Milch. Den Geschmack beeinflussen im Wesentlichen das Futter der Kühe, der Fettgehalt der Milch und die Wärmehandlung. Die Kuhrasse hat Einfluss auf den Eiweiß- und Fettgehalt der Milch. So enthält Braunviehmilch in der Regel mehr Kappa-Casein (Eiweiß) und eignet sich so besonders gut zum Käsen. Das Braunvieh ist traditionell die wichtigste Rasse im Allgäu, der Heimat des Allgäuer Bergkäse und des Allgäuer Emmentaler.

Doch egal ob Fleckvieh, Braunvieh oder Schwarzbunte – ausschlaggebend für den Geschmack ist der Fettgehalt der Milch und wie diese anschließend behandelt und verarbeitet wird. Josef Stemmer, Milch- und Käseexperte der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) erklärt: „Je höher der Fettgehalt, desto cremiger und vollmundiger ist die Milch. Fütterungsunterschiede schmecken dagegen meist nur geschulte Sensoriker heraus.“ Unterschiede im Geschmacksspektrum ergeben sich auch daraus, wie das empfindliche Nahrungsmittel Milch in Molkereien behandelt wird. Je schonender das Erhitzungsverfahren, desto weniger verändert sich die Milch. Pasteurisierte und sehr kurz erhitzte Milch nennt man Frischmilch. Sie behält den frischen Geschmack. H-Milch wird ultrahocherhitzt. Durch die stärkere Temperatureinwirkung bekommt H-Milch oft eine leichte Karamellnote. Wird herkömmlicher Milch das Enzym Laktase beigemischt, entsteht milchzuckerfreie Milch. Dieses laktosefreie Produkt schmeckt deutlich süßer als Frischmilch.

Somit gilt: Die Kuhrasse hat wenig Einfluss auf die Milch – das Futter der Kuh, der Fettgehalt der Milch und deren Verarbeitung wirken sich stärker auf den Geschmack aus.

Konfitüre

Die meisten Deutschen essen am liebsten selbst gemachte Konfitüre. Das hat eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts forsa gezeigt. Im März 2014 wurden mehr als 1.000 über 18-jährige zu ihren Vorlieben beim Frühstücksaufstrich und über 1.000 Haushaltsführende zu ihrem Einmach-Verhalten befragt. Der bzw. die Haushaltsführende ist die Person, die hauptsächlich für Einkauf und Haushalt zuständig ist.

Knapp 90 Prozent der Deutschen essen gerne Konfitüre. Die Lieblingssorte ist Erdbeere – vor allem bei jüngeren Menschen (36 %), gefolgt von Kirsche (10 %) und Himbeere (8 %). Fünf Prozent der Befragten mögen gerne Mehrfruchtkonfitüren wie Erdbeer-Rhabarber. Ihre Lieblingskonfitüre essen 72 Prozent der Befragten bevorzugt selbst gemacht, da sie ihrer Ansicht nach fruchtiger schmeckt (51 %) und die Inhaltsstoffe bekannt sind (35 %). Weitere Argumente für die Aufstriche aus der eigenen Küche sind, dass sie nicht so süß schmecken (14 %) und ohne Zusatzstoffe zubereitet werden (10 %). Nur jeder Vierte greift lieber zu Produkten aus dem Supermarkt, vor allem aus Gewohnheit (22 %) oder weil ihnen das Einmachen zu aufwändig ist (38 %). Rund 55 Prozent der Haushaltsführenden haben bereits Konfitüre selbst gemacht.

Vor allem bei Älteren ist die Zubereitung von Konfitüre weit verbreitet. Den meisten macht es einfach Spaß, während andere eine Familientradition weiterführen möchten. In Haushalten mit Kindern wird häufiger selbst Konfitüre eingemacht.

Jeder Zehnte würde gerne selbst Konfitüre herstellen, hat aber zu wenig Zeit oder nicht das nötige Wissen. Dabei ist Selbermachen nicht schwierig: Einfach Früchte kurz waschen, verlesen, falls nötig entsteinen und klein schneiden. Anschließend das Obst abwiegen und abhängig vom Rezept oder weiteren Zutaten unter Rühren zubereiten. Die Kochzeit unterscheidet sich je nach Gelierzuckersorte (steht auf der Verpackung). Die Gläser werden gut gereinigt, mit heißem Wasser nachgespült und zum Abfüllen auf ein feuchtes Tuch gestellt, damit sie nicht springen. Wenn man das Glas kurz auf den Kopf stellt, verteilen sich die Fruchtstücke.
Heike Kreutz, www.aid.de

Wie selbstgemachte Konfitüre ganz einfach gelingt, erfahren Sie unter:
www.aid.de/verbraucher/konservierungsverfahren_zuckern.php

Al dente – So gelingt die Nudel

Pasta ist sehr vielseitig und lässt sich unkompliziert und schnell zubereiten. Mit ein paar Tricks gelingt die perfekte Al-dente-Nudel, bissfest mit knackigem Kern. Die Teigwaren sollten in reichlich, sprudelnd kochendes Wasser (1 Liter pro 80 g) gegeben werden. Das erhöht die Bissfestigkeit, erklärt der Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschland. Mit einem Tropfen Öl kocht das Wasser nicht so leicht über. Ohne Öl ist die Nudel aber poröser und aufnahmefähiger für die Soße. Übrigens lässt sich das Zusammenkleben durch Öl nicht verhindern, daher muss gelegentlich umgerührt werden. Salz wird erst kurz vor oder nach den Nudeln in das Kochwasser gegeben, da es die Siedetemperatur erhöht.

Achten Sie auf die Kochzeit, denn zu lang gekochte Nudeln verlieren an Geschmack und Konsistenz. Nach dem Kochen die Nudeln in ein großes Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen. Die Soße sollte bereits vor den Nudeln fertig sein.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt knapp 8 kg Pasta im Jahr. Die Produktvielfalt ist riesig. Mehr als 100 verschiedene Nudelsorten werden von heimischen Herstellern angeboten. Verbraucher finden Teigwaren aus Hartweizen, Dinkel und Roggen, aus Vollkorn, mit und ohne Ei. Manche werden mit Gemüse und Kräutern gefärbt. Besonders vielfältig sind die Formen der Pasta: Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala liegt Spaghetti, gefolgt von Spiralen (z. B. Fusilli), Bandnudeln und Röhrennudeln (z. B. Penne). Auch Spätzle und Makkaroni sind beliebt. Der Trend geht hin zu dünnen Formen, die mehr Soße aufnehmen.

Für jedes Gericht gibt es eine passende Nudel. So sind Makkaroni und Penne für Aufläufe und Gerichte mit viel Soße hervorragend geeignet. Die lange, dünne Spaghetti passt zu Tomaten-, Hackfleisch- oder Käsesoße in allen Variationen, während Spiralnudeln als Beilage zu Gemüse und Fleisch gereicht werden. Bandnudeln lassen sich gut mit Fisch und Meeresfrüchten kombinieren. Spätzle und Knöpfle verwendet man klassischerweise für schwäbische Spezialitäten, die Schmetterlingsnudel (Farfalle) für Salate und Suppen.
Heike Kreutz, www.aid.de

airberlin Wintermenüs

Entenbrust in Cranberry Sauce, Rinderbraten in Steinpilzsauce an Polenta mit Thymian und Rahmwirsing oder Pasta Triangoli in Orangen-Sahnesauce mit Kürbiswürfeln. Das gibt es nicht nur in Gourmetrestaurants, sondern auch an Bord der airberlin Business Class. „Zum Beginn des Winterflugplans haben wir gemeinsam mit der Sansibar wieder eine Auswahl an winterlichen Menüs kreiert, die unsere Gäste der Business Class auf der Langstrecke genießen können. Auch die Sansibar Menükarte auf Kurz- und Mittelstreckenflügen haben wir wieder um winterliche Klassiker erweitert“, sagt Thomas Ney, Senior Vice President Guest Experience airberlin.

In der Business Class gibt es ab sofort auf Langstreckenflügen ab Deutschland vier Wintergerichte zur Auswahl. Die hochwertigen Menükreationen der airberlin Business Class werden in Zusammenarbeit mit der Sansibar entwickelt. In der Economy Class können Gäste auf Langstreckenflügen ab Deutschland zwischen Hähnchenbrust mit Preiselbeersauce, Apfelrotkohl und Kartoffelpürree sowie einem vegetarischem Pastagericht wählen. Zudem sind alle Speisen sowie alkoholfreie und alkoholische Getränke auf airberlin Langstreckenflügen in der Economy und Business Class inklusive.

Auf der Sansibar Gourmetmenükarte für Kurz- und Mittelstreckenflüge stehen ab sofort wieder die beliebten Winter-Klassiker Entenbrust in Orangensauce mit Bratapfel und Mandeln sowie Hähnchengulasch in Curry Senfblatt Sauce. Die Sansibar Gourmetmenüs können auf Flügen ab 60 Minuten Flugdauer vorbestellt werden. Ab einer Flugdauer von 90 Minuten können sich Gäste für eine kleinere Auswahl auch spontan an Bord entscheiden. Selbstverständlich serviert airberlin ihren Gästen je nach Flugdauer weiterhin einen kostenlosen Snack oder Sandwich sowie eine Auswahl alkoholfreier Getränke.

http://www.gourmet-report.de/goto/air-berlin

Mainzer Tastetival 2013

Anlässlich des Mainzer Festivals „Tastetival“ lädt das Atrium Hotel Mainz am 26. Oktober 2013 zur Wein- und Genussparty ein. Sieben Spitzenküchen und sieben Winzertalente verwöhnen die Gäste.

Die unter Gourmets inzwischen legendäre Wein- und Genussparty des Atrium Hotel Mainz geht am 26. Oktober 2013 in die fünfte Runde. Unter dem Motto „Under the Stars“ kredenzen sieben Mainzer Spitzenküchen und sieben rheinhessische Winzertalente himmlische Gaumenfreuden. Die fulminante Sternenparty erfüllt das ganze Atrium Hotel mit einer kosmischen Verwöhnatmosphäre aus verlockenden Düften, kreativen Köstlichkeiten, hervorragenden Weinen, mitreißender Musik, galaktischen Design-Highlights und guter Laune.

Am Herd des kulinarischen Universums stehen an diesem Abend neben den Spitzenköchen Dennis Giessmann und Christian Westerhoff aus dem Atrium Hotel zudem Oliver Behr vom Restaurant Ludwigsbahn, Stefan Sion aus Sion´s Eifeler Räucherkammer, Peter Stein aus dem Restaurant Stein´s Traube, Florian Koeller vom L´Art Sucré sowie die je mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Kochkünstler Florian Kurz vom Restaurant Coquille St. Jacques und Jens Fischer vom Feinschmecker-Restaurant Bollant´s im Park. Begleitet werden die kulinarischen Höhenflüge aus der vinologischen Galaxis der Weingüter Wagner-Stempel, Keller, Battenfeld Spanier, Deutzerhof, Bernhart, Wittmann und dem Winzerhof Thörle. Für Musik wie vom anderen Stern sorgt die Band „The Hollywood Connection“.

Die extraterrestrische Wein- und Genussparty im Atrium Hotel Mainz beginnt um 19 Uhr mit einem Aperitif gefolgt von den kreativen Darbietungen der Künstler aus Küche und Kelter. Tickets sind für 109 Euro pro Person erhältlich und umfassen den Begrüßungsdrink, sämtliche Genussdarbietungen der Köche, Winzer und Künstler sowie das gesamte Partyprogramm. Übernachtungen sind buchbar zum Sonderpreis von 99 Euro für das Doppelzimmer und 79 Euro im Einzelzimmer einschließlich Frühstück und Nutzung der Wellness-World. Reservierungen werden per Email unter weinundgenuss@atrium-mainz.de oder telefonisch unter der Nummer 06131 – 49 10 entgegen genommen.

www.atrium-mainz.de

Blumenkohl

Jetzt hat der Blumenkohl Saison. Das Gemüse mit dem sanft-milden Geschmack ist eine ideale Grundlage für Pürees und Suppen. Die kleinen Röschen schmecken aber auch roh oder kurz blanchiert im Salat oder zu einem pikanten Dipp, in einem exotischen Hähnchencurry, im Gratin und in der Gemüsequiche. Blumenkohl mit Butter und Semmelbröseln ist eine leckere Beilage zu Fleisch und Fisch. In Indien werden die einzelnen Röschen durch einen gewürzten Backteig mit Kichererbsenmehl gezogen und in heißem Öl frittiert.

Vor der Zubereitung entfernt man zunächst die äußeren Blätter und schneidet den Strunk keilförmig heraus. Die einzelnen Röschen werden mit dem Messer abgetrennt. Je nach Geschmack wird das Gemüse kurz blanchiert oder bis zu 15 Minuten gekocht. Für eine helle Soße kann man das Kochwasser für eine Mehlschwitze verwenden – gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat. Blumenkohl ist eine bekömmliche und leicht verdauliche Kohlsorte, die pro 100 Gramm gerade 23 Kalorien enthält. Wertvolle Inhaltsstoffe sind neben Ballaststoffen vor allem Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium.

Der Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler. Er stammt wie alle Kohlarten vom Wildkohl ab, der im Mittelmeerraum und an den Westküsten Europas beheimatet ist. Es werden die gestauchten, fleischigen Blütenzweige, auch „Blume“ oder „Kopf“ genannt und die unentwickelten Blütenknospen gegessen. Der Kopf ist weiß, da sich unter den großen Hüllblättern aufgrund des Lichtmangels kein Chlorophyll bilden kann.

Blumenkohl lässt sich auch im eigenen Garten anbauen, am besten an einem sonnigen Standort mit genügend Niederschlag. Zum Schutz vor Krankheiten sollte das Gemüse aber höchstens alle vier bis fünf Jahre im gleichen Beet angebaut werden. Während des Wachstums und zum Zeitpunkt der Kopfbildung empfiehlt sich eine Düngung mit Brennnesseljauche oder mineralischen Stickstoffdüngern.

Verbraucher sollten beim Einkauf nur zu festen weißen Köpfen mit geschlossener Struktur greifen, die einen angenehmen Duft verströmen. Die äußeren Blätter müssen knackig-grün sein. Von Mitte April bis Ende Dezember gibt es den Blumenkohl aus heimischem Anbau. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich ein bis zwei Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Eiscreme und Cremeeis

Ist es dasselbe oder gibt es Unterschiede? Wissen Sie es?

Gerade in den Sommermonaten erfrischen sich die Leute gerne mit Eiscreme – oder doch lieber mit Cremeeis? Cremeeis und Eiscreme sind nicht einfach nur zwei Bezeichnungen für dasselbe Eis, wie man aufgrund der Begriffsähnlichkeit vermuten könnte, sondern unterscheiden sich tatsächlich in ihrer Zusammensetzung.
Eiscreme darf sich ein Speiseeis nennen, wenn es mindestens 10 Prozent Milchfett enthält. Man findet es sowohl abgepackt im Supermarkt als auch in Eisdielen. Cremeeis hingegen muss mindestens zur Hälfte mit Milch hergestellt sein, dazu kommt Eigelb. Aufgrund des hohen Milch- und Eianteils ist Cremeeis dicker und geschmeidiger. Cremeeis eignet sich besonders gut für die Herstellung zuhause. Die Eismasse wird nur kurz und unter ständigem Rühren gefroren, damit die Eiskristalle klein bleiben. Noch cremiger wird es in der Eismaschine.

Passende Rezepte zur Eigenherstellung von Eis bietet die Rezeptdatenbank der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft auf www.milchland-bayern.de

Bohnenkraut

Das pfeffrig-scharfe Bohnenkraut gibt nicht nur Bohnen eine besondere Würze, sondern verfeinert auch viele andere Speisen. Deftige Eintöpfe mit Hülsenfrüchten und Kohlgemüse werden durch die aromatische Pflanze deutlich bekömmlicher. Bohnenkraut unterstreicht das Aroma von Lamm, Geflügel und gebratenem Fisch wie Karpfen und Makrele. Zudem passt es gut zu Gurkensalat, Pilzgerichten, Kartoffelsuppe, mediterranen Gemüsepfannen und Pasta.

Für Salate sollten nur frische, fein gehackte Blätter verwendet werden, da sie weniger scharf schmecken. Das Küchenkraut harmoniert mit Majoran, Dill, Basilikum und Estragon und ist in vielen Würzmischungen wie „Kräuter der Provence“ enthalten.
Bohnenkraut hat eine intensive Würze und sollte daher nur sparsam verwendet werden. Im Eintopf werden frische oder getrocknete Zweige einfach mitgekocht und vor dem Servieren wieder entfernt. Bohnenkraut enthält ätherische Öle, Gerbstoffe und ist reich an Vitamin C. Zudem wirkt es sich positiv auf das Magen-Darm-System aus, fördert die Verdauung und steigert den Appetit. Ein Bohnenkraut-Tee soll auch gegen Husten und Heiserkeit helfen.

Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütler und ist ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet. Im 9. Jahrhundert sollen Benediktinermönche die Gewürzpflanze nach Mitteleuropa gebracht haben. Das einjährige Sommer-Bohnenkraut (Satureja hortensis) wird etwa 40 Zentimeter hoch und bildet dunkelgrüne, lanzettenförmige Blätter aus. Im Garten gedeiht es besonders gut auf lockeren nährstoffreichen Böden an einem warmen Standort. Ab April kann es ausgesät werden. Die Blätter und jungen Triebe werden am besten kurz vor der Blüte – meist Ende Juni bis Anfang Juli – geerntet. Zu diesem Zeitpunkt ist die Würzkraft am höchsten.

Bohnenkraut ist gut zum Trocknen geeignet, da es auch bei längerer Lagerung sein Aroma behält. Dazu schneidet man die Stängel kurz vor der Blüte ab, bindet sie zu einem Sträußchen zusammen und hängt sie kopfüber an einen trockenen dunklen Ort. Schließlich werden die Blättchen abgestreift und in gut schließenden Gläsern aufbewahrt.
Heike Kreutz, www.aid.de

Salate richtig zubereiten

Einen Blattsalat zubereiten ist für die meisten Menschen kein Problem. Doch vielleicht gelingt er mit dem einen oder anderen Tipp noch besser: Zunächst ist Salatputzen angesagt. Dazu werden die äußeren, unansehnlichen Blätter oder auch nur die verfärbten Blattspitzen entfernt. Das gilt auch für grobe Stiele und harte Mittelrippen. Dunkel verfärbte Druck- oder Faulstellen sind bei hellgrünen, glatten Salaten leicht zu entdecken. Bei braunroten, stark gekrausten Salaten sind sie hingegen meist erst auf den zweiten Blick erkennbar. Prüfen Sie die Blätter bei diesen Salaten daher besonders sorgfältig.

Nach dem Putzen die Salatblätter unzerkleinert in eine große Schüssel mit viel Wasser geben und den Salat kurz, aber gründlich waschen. Dies gegebenenfalls ein- bis zweimal mit frischem Wasser wiederholen, falls die Blätter sehr sandig sind. So werden sämtliche Verunreinigungen entfernt und gleichzeitig gehen nicht zu viele Nährstoffe mit dem Wasser verloren. Das ist auch der Grund, warum man den Salat nicht Wässern sollte.

Damit sich die Salatblätter gut mit dem Dressing verbinden können, sollten sie möglichst trocken sein. Geben Sie dazu den Salat in ein großes Sieb und schütteln Sie dieses vorsichtig. Alternativ lässt sich auch eine Salatschleuder verwenden. Sie sollte nicht zu voll beladen werden, um die Blätter nicht zu verletzen. Zupfen Sie dann die Blätter in kleinere Teilstücke. Je härter die Blätter sind, desto kleiner sollten die Teilstücke sein.

Jetzt heißt es Anmachen. Wählen Sie dafür eine große Schüssel, in der sich der Salat gut vermengen lässt. Bei zarten und empfindlichen Salatarten wie Kopf- und Bataviasalat geben Sie das Dressing erst kurz vor dem Servieren dazu, da die Blätter ansonsten weich werden. Den Salat bewahren Sie so lange am besten gekühlt auf. Eissalat, Chicorée und Endiviensalat vertragen die Salatsoße schon früher, damit sie etwas „durchziehen“ können. Bei Bedarf kann der Salat zum Servieren in eine kleinere Schüssel umgefüllt oder auf einer Platte dekorativ angerichtet und mit Kräuterblättchen, essbaren Blüten oder anderen Salatzutaten garniert werden.

Weitere Informationen und Tipps für die Zubereitung von Blattsalaten finden Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik Lebensmittel von A-Z / Salate / Zubereitung und Lagerung oder direkt unter www.was-wir-essen.de/abisz/salate_zubereitung_lagerung.php
Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Pöllauer Genussfrühling

„Gerichte mit Geschichte!“ beim 6. Pöllauer Genussfrühling am 20. April 2013 – Ein Rezept, das der Opa zur Meisterprüfung kreiert hat, eine Mischung die einem Gedanken am Traktor entsprungen ist oder ein Gebäck an dem 4 Lehrlinge teilhaben wollten.

Der Naturpark Pöllauer Tal ist reich an Kultur,
Geschichte und Tradition: Die Markgemeinde Pöllau feiert im Jahr 2013
beispielsweise ihre erste urkundliche Erwähnung vor 850 Jahren.
Eine besondere Geschichte ereignet sich aber täglich in den Küchen
und Produktionsräumen unserer Wirte und Betriebe. Hier werden
Traditionen über Generationen weitergegeben, alte Rezepte verfeinert
oder neue Rezepte erfunden und damit Geschichte geschrieben.

30 Gastwirte, Erzeuger von Delikatessen und Landwirte laden Sie
ein, beim Pöllauer Genussfrühling in ihre ganz persönlichen
„Geschichtsbücher“ zu schauen.

Wer könnte Geschichten besser erzählen als die, die ihr tägliches
Brot damit verdienen? Die Schauspieler des Volkstheaters Wien
Christoph Krutzler und Matthias Mamedof werden
Genusshandwerks-Vorführungen unserer Betriebe kommentieren und
„spielerisch“ umrahmen.

Programm:
– 30 Gastwirte, Erzeuger von Delikatessen und Landwirte aus der
Genussregion Pöllauer Hirschbirne öffnen ihre Geschichtsbücher
und tischen ausgewählte Spezialitäten auf.
– Christoph Krutzler und Matthias Mamedof vom Volkstheater Wien
kommentieren Genusshandwerks-Vorführungen
– Geschmacksschulparcour der Seminarbäuerinnen
– Kinderprogramm und Musikgenuss.

Eintritt:
20. April 2013, 11-17 Uhr, Schloss Pöllau
Erwachsene Vorverkauf: 29,- Euro, Erwachsene Tageskassa: 32,- Euro,
Kinder (-16 Jahre): 10,- Euro
Eintrittskarten beim TV Naturpark Pöllauer Tal oder über Ö-Ticket
erhältlich.

Urlaubsangebot zum Pöllauer Genussfrühling:
Bin kurz mal weg und genieße den Frühling! – 3 Tage Frühlingsurlaub
im Naturpark Pöllauer Tal

Kurz mal weg – die frische Frühlingsluft einatmen und die ersten
Obstblüten bestaunen. Kurz mal weg – die Frühlingsküche genießen und
in der Frühlingssonne wandern gehen.

– 3 Tage und 2 Nächte bei einem Naturpark-Partner Ihrer Wahl mit
Frühstück
– Naturpark-Schlemmer-Menü
– Eintritt zum Pöllauer Genussfrühling am 20. April 2013
– Hirschbirnblütenwanderung

Preis p.P. im DZ ab Euro 145,-
Buchung und Information: www.naturparkpartner.at