Saisonverlängerung im ICEHOTEL

Eisige Übernachtungsmöglichkeit auch im Sommer

Gut 200 Kilometer nördlich des Polarkreises halten die Minusgrade den kleinen Ort Jukkasjärvi bereits fest im Griff. Und während sich der Fluss Torne Älv allmählich zu einer riesigen Eisbahn verwandelt, wird auch mit Hochdruck am Bau des Icehotels gearbeitet. Bis zur Eröffnung am 11. Dezember 2015 entstehen hier 50 Hotelzimmer aus Eis und Schnee, darunter 19 Suiten, die von Künstlern aus 13 Ländern individuell gestaltet werden. Außerdem wird es eine separate Eiskirche, eine Icebar sowie eine kuppelförmige Eventhalle geben – allesamt geformt aus Schnee und Eis. Haltbarkeitsdatum: bis zum nächsten Frühjahr.
Diese Vergänglichkeit gehört zum Icehotel wie seine „Auferstehung“ im Winter. Nun planen die Betreiber, Teile des Icehotels auch während der Sommersaison zu öffnen. Den Schlüssel dafür hat die Mitternachtssonne in der Hand, die im Sommerhalbjahr 100 Tage ohne Unterlass vom Himmel strahlt. Sie soll via Solartechnik die notwendige Energie liefern, um „Indoor-Eiserlebnisse“ auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise zu ermöglichen. Etwa 1200 m² soll der ganzjährige Teil des Icehotels umfassen – mit Icebar, Ausstellungsbereich für Kunstwerke aus Eis sowie Suiten zur Übernachtung.

Im Winter wird dieser Bereich mit den „vergänglichen“ Teilen des Hotels verschmelzen, so die Idee, die voraussichtlich erstmals mit Beginn der Wintersaison 2016/17 Realität wird. Neben den bekannten Winteraktivitäten wie Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneemobil bestünde so auch die Möglichkeit, eine Übernachtung im ICEHOTEL mit faszinierenden Wanderungen und anderen Outdooraktivitäten im Schein der Mitternachtssonne zu verbinden. Eisige Erlebnisse in der kommenden Wintersaison sind wie immer unter www.icehotel.com buchbar.

Was es rund um Jukkasjärvi sonst noch zu erleben gibt, erfahren Interessierte unter www.swedishlapland.de

Jiří Štift

Prag ist um ein würziges Kulinarik-Highlight reicher: „Spices“ heißt das neue Gourmetrestaurant im Mandarin Oriental, Prague.

Das Spices Restaurant und Bar bietet im Herzen der Prager Altstadt authentische asiatische Fusion-Küche unter der Ägide von Küchenchef Jiří Štift. Inspiriert sind die kulinarischen Kreationen von seinen unzähligen Asienreisen, bei denen er in die Welt der Gewürze eintauchte.

Die „spicy“ Gaumenfreuden entführen die Gäste auf eine Reise durch ungeahnte Gewürzkombinationen: thailändische Krabbenküchlein mit Mangomayonnaise, zweierlei Lachs (kross gebraten und pochiert mit Chillimarmelade) oder im Bananenblatt gegarter Wolfsbarsch mit Kerala Curry. Alle Köstlichkeiten werden nach dem Sharing-Prinzip in der Mitte des Tisches serviert, einige davon werden sogar direkt am Tisch zubereitet. Begleitet werden die Gänge von exklusiven Teevariationen wie Longjing oder Dianhong, und der umfangreiche Weinkeller umfasst nicht nur Spezialitäten der alten und neuen Welt, sondern auch ausgesuchte tschechische Weine.

Neben dem Restaurant befindet sich die neue Spices Bar, idealer Treffpunkt für den Aperitif oder einen köstlichen Cocktail. Hier locken asiatische Cocktails wie Safran Moksha mit Safran Gin oder Fiery Geisha mit Pfefferwodka sowie eine große Auswahl an Marinis und andere Klassiker. Kleine Gerichte, darunter Bento-Boxes, runden das Angebot ab.

Der neu gestaltete Restaurantbereich öffnet sich in eine Lounge mit Terrasse im Innenhof, wo Gäste kleine Köstlichkeiten im Freien genießen können.

Das britische Designstudio Black Sheep (u.a. Four Seasons in Südafrika und Hermès Store in London) setzte bei der Neugestaltung die Gewölbedecke des ursprünglichen Dominikanerklosters aus dem 17. Jahrhundert besonders in Szene. Kontraste und Akzente setzen Gold schimmernde Tresen, Möbel und Kunstwerke, Hölzer in organischen Formen und edle Ledersessel in einem Ton in Ton abgestimmten Ambiente mit Erdfarben und indirekter Beleuchtung. Den für Mandarin Oriental typischen asiatischen Touch in dem luxuriösen und zeitlosen Rahmen geben die aufwendigen Blumengestecke, die Ornamente der Kunstwerke und eigens designte Uniformen.

Das Restaurant ist täglich von 18 und 23 Uhr geöffnet. Die Bar schließt erst um 1 Uhr, bzw. freitags und samstags um 2 Uhr.

www.mandarinoriental.com/

Antonio Guida

Antonio Guida wird Chefkoch im neuen Mandarin Oriental, Milan (Eröffnung 2015)

Die Mandarin Oriental Hotel Group hat Sternekoch Antonio Guida zum Chef für alle Restaurants im neuen Mandarin Oriental, Milan ernannt, das 2015 eröffnen soll. Guida arbeitete bereits in zahlreichen renommierten Sterne-Restaurants, darunter das Pierre Gagnaire in Paris, das Enoteca Pinchiorri in Florenz und das Don Alfonso in Sant´Agata. Im Il Pellicano in der Toskana erkochte er gleich zwei Michelin-Sterne und 3 Gambero Rosso Gabeln. Der weitgereiste italienische Sternekoch ist bekannt für seine Leidenschaft aus Mahlzeiten Kunstwerke werden zu lassen. Mit viel Liebe zum Detail und hochwertigsten saisonalen Zutaten schafft er die perfekte Balance zwischen geschmacklicher und optischer Perfektion.

www.mandarinoriental.com

Bocuse d’Or Europe in Stockholm

Köstliche Düfte und wahre Kunstwerke fürs Auge werden am 7. und 8. Mai 2014 die Hallen des Stockholmer Messegeländes Stockholmsmässan erfüllen, wenn die Nationalkochmannschaften aus 20 europäischen Staaten den Kochlöffel um die Wette schwingen, um beim Bocuse d’Or Europe 2014 den Koch-Europameister zu ermitteln. Dabei gelten in diesem Jahr völlig neue Regeln was die Gerichte angeht: Erstmals in der Geschichte des Bocuse d’Or Europe werden die Hauptzutaten ausschließlich aus dem Gastgeberland stammen, was nicht zuletzt ein deutlicher Fingerzeig für die hervorragende Qualität der lokalen Zutaten ist. So werden den Kochteams für ihr Fischgericht Seelachs des Unternehmens Nordsjöfisk, Austern aus Grebbestad sowie Miesmuscheln des Unternehmens Scanfjord in Mollösund zur Verfügung stehen. Die Basis des Fleischgerichts bildet Jungschwein von der Sonneninsel Gotland. Für die Kreation werden die Kochteams jeweils 5 Stunden und 35 Minuten Zeit haben.

Für Deutschland wird in Stockholm Christian Krüger an den Start gehen, der Ende 2013 erstmals mit seinem Restaurant „Axt“ in Mannheim mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Durchsetzen muss er sich unter anderem aber auch gegen den Österreicher Maximilian Aichinger, gerne auch als „junger Wilder“ bezeichnet. Sein Motto: Die Produkte der Region wertschätzen und dennoch weltoffen sein. Dritter deutschsprachiger Herausforderer im Bunde ist der Schweizer Christoph Hunziker, der mit dem Sieg der Schweizer Bocuse-Ausscheidung nun seinen Ruf als „ewiger Zweiter“ abgelegt hat und sicher um so motivierter nach Stockholm fährt.

Der Bocuse d’Or Europe wird im Rahmen der Kulinarik-Messen GastroNord und Vinordic stattfinden. Dabei können die Gourmets und Gourmands aber auch außerhalb des Messegeländes spannende Gaumenfreuden erleben. Denn Stockholm führt die diesjährige Liste mit den meisten Nominierungen des schwedischen Gastronomieführers White Guide an. Weitere Informationen zur Entwicklung und den Traditionen der schwedischen Gastrokultur gibt es unter www.tryswedish.com sowie unter www.visitsweden.com/schweden/erleben/Essen–Trinken/. Informationen zum kulinarischen Stockholm sind hier zu finden: www.visitstockholm.com/de/Geniessen/.

Mehr Informationen zu Bocuse d’Or gibt es unter www.bocusedor-europe.com und www.saga-bocusedor.com/v2/

Matbaren Stockholm

Helmut Rachinger

Helmut Rachinger, Küchenchef im Genießerhotel Mühltalhof (Neufelden, Mühlviertel, Österreich) zaubert ganze Menüs aus den schmackhaften Kartoffeln der Region

Was früher nur arme Leute aßen, gilt heute als Delikatesse schlechthin. Kartoffeln bilden im Genießerhotel Mühltalhof eine fixe Komponente der feinen, kreativen 2-Haubenküche von Helmut Rachinger, der sich immer wieder Spannendes einfallen lässt und ganze Menüs aus den Erdäpfeln zaubert – überraschend neu und doch fern von kurzlebigen Modetrends.

„Anuschka“, „Siglinde“, „Christa“, „Hermes“ oder „Anabell“ – hinter diesen klingenden Namen verbergen sich geschmackvolle Kartoffelsorten, die im Mühlviertel, dem mystischen Grenzland zwischen Donau und Böhmerwald, gedeihen.

„Es gibt kaum ein Gemüse, das so vielseitig verwendbar und das ganze Jahr über verfügbar ist, und gleichzeitig eine sehr gesunde und beliebte Sättigungsbeilage darstellt“, schwärmt Helmut Rachinger, kreativer Querdenker und Küchenchef im Mühltalhof im kleinen Örtchen Neufelden, der seit jeher ausschließlich mit erstklassigen Zutaten von kleinen, regionalen Produzenten arbeitet. Denn von langen Wegen hält Rachinger nichts, darum kommen die Kartoffeln für seine Kunstwerke am Teller auch direkt von den Bauern von nebenan. Schließlich ist das Mühlviertel für seine besonders schmackhaften Eräpfelsorten schon länger bekannt.

Dass damit viel mehr als bloß Beilagen zu zaubern ist, beweist Helmut Rachinger mit seinem Kartoffel-Menü, das die gesamte Vielfalt an Möglichkeiten offenbart. Die Kartoffeln landen cremig, knusprig oder weich auf dem Teller, gefüllt mit Forellenkaviar, als Maultaschen oder Salat, als Gulasch, gegrillt als Erdäpfelbrot oder sogar als Erdäpfel-Schokokuchen. Das Lieblingsgericht des Küchenmeisters? „Das ist der Erdäpfelsalat, den ich jedes Mal anders abschmecke und das Erdäpfelgröstl mit Dörrzwetschken und Zwiebel.“
Auch bei der Verarbeitung sei alles möglich, vom frittieren, dämpfen, kochen, oder braten bis hin zu dünsten, oder binden von Soßen.

Besonders mit Leinöl – in der nahe gelegenen Leinölmühle mühevoll aus Leinsamen kalt gepresst – lassen sich die Kartoffelkompositionen in besonderer Weise verfeinern. Dieses bernsteinfarbene Gold mit dem fein herben Aroma und dem hohen Linolsäuregehalt ist noch das Tüpfelchen auf dem „i“ bei Erdäpfelkäse, Salat oder Gratin.
Genossen werden die kulinarischen Kunstwerke dann in der gläsernen Flussveranda direkt über dem kühlen Wasser der ruhig fließenden Mühl, in idyllischer Lage zwischen Donau und Böhmerwald.

PREIS:
Übernachtung im DZ inkl. HP ab € 100,- pro Person. Die Genießer-Halbpension umfasst das regionale Frühstücksbuffet, Mo bis So abends 4-gängiges Gourmet-Menü inkl. Gedeck mit verschiedenen Aufstrichen und hausgebackenem Brot, Tee und Obst-Bar im Relax-Bereich.

www.muehltalhof.at

Was Spitzenköche nach Dienstschluss anstellen

Konzentriert am Herd – so kennen wir unsere deutschen Köche. Doch was tun sie eigentlich in ihrer knappen Freizeit? Wo holen sie sich neue Energien zurück, um dem Druck und den langen Arbeitszeiten standzuhalten? Wo findet das eigene, das private Leben statt?

DER FEINSCHMECKER hat sich auf die Suche nach Köchinnen und Köchen gemacht, die besonders außergewöhnliche Hobbys pflegen. Und ist fündig geworden.

In der aktuellen Oktober-Ausgabe werden Herdmeister einmal ohne weiße Kochjacke, Löffel und Töpfe vorgestellt: So erzählt etwa Nelson Müller („Schote“, Essen) von seiner Leidenschaft als Soulsänger, Michael Kempf („Facil“, Berlin) outet sich als Sammler von Lackschuhen und Einstecktüchern, Iris Bettinger („Reuter“, Rheda-Wiedenbrück) als Papageienfreundin.

Und wer wusste schon, dass Hans Haas („Tantris“, München) in seiner Freizeit aus Karkassen und Knochen Kunstwerke schnitzt und den Künstlernamen Jean Lapin trägt?

DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG ist jetzt im Handel erhältlich und kostet 9,95.

Ulrike Laun

Erste Küchenchefin im Verein
Ulrike Laun vom Restaurant Landlust Körzin ist neues Mitglied bei Brandenburg unter Dampf

„Wir freuen uns, mit Ulrike Laun endlich eine sehr gute Küchenchefin unter Brandenburgs besten Köchen zu haben“, sagt Roy Augustin, Vorstandsvorsitzender von Brandenburg unter Dampf. „Ihre Kreativität hat sie kürzlich beim Brandenburger Sommerabend des Ministerpräsidenten unter Beweis gestellt und am 8. September wird sie zu unserem Friedrich-Dinner in Potsdam mit einer Pastete vom Damhirsch mit Tokajergelee das Acht-Gänge-Menü eröffnen“, erzählt Alexander Dressel, Kulinarik-Beauftragter von Brandenburg unter Dampf.
Liebevoll restauriert und typisch märkisch steht das Landlust Körzin unweit von Beelitz, ganz nah am Blankensee und mit fantastischem Blick ins Brandenburgische. Hier zaubert Ulrike Laun auf ihrer wöchentlich wechselnden Karte traditionelle Gerichte der deutschen Küche, die sie harmonisch mit der Leichtigkeit der italienischen Küche ergänzt: hausgemachte Nudeltaschen mit Edelfischen, Risotto von der Heidelbeere mit gebratener Flugentenleber in würziger Pumpernickelsauce, Körziner Antipasti oder mal was mit Büsumer Krabben. Geschmacksgeprägt durch ihre Großmütter, zwei klassische Hauswirtschaftsmeisterinnen, und häufige Aufenthalte in der Toskana lässt die gebürtige Fränkin ihrer Kreativität freien Lauf und schafft kulinarische Kunstwerke.

Gemüse und Obst sind aus dem eigenen Garten oder aus der Nachbarschaft, Brot oder Kuchen backt sie nach alter Tradition im Holzofen. Im angeschlossenen Hofladen verkauft Ulrike Laun außerdem noch Olivenöl und Essig aus kontrolliert biologischen Anbau, milden oder herzhaften Käse von Kleinbauern und von kleinen Weingütern gelieferte deutschen Weine, deren Trauben natürlich und ohne Chemie gereift sind. Eine weitere Spezialität des Restaurants sind Wildgerichte: Stefan Laun, Hausherr und Jäger, liefert das Wild dafür aus den umliegenden Wäldern des Naturparks Nuthe-Nieplitz.

Mehr Informationen:
http://www.brandenburg-unter-dampf.de/ u
http://www.landlust-koerzin.de/

Spannende Kurse in der hohen Kunst des Gemüseschnitzens

Das Modellieren filigraner Skulpturen aus Obst oder Gemüse erfordert viel Geschick und Erfahrung. Premalal de Costa, Küchenchef und bekannter Kitchen-Artist, lehrt Kollegen und Hobbyköchen das Schnitzen in abwechslungsreichen Seminaren

Sie sind das Highlight jeder Buffet- und Tischdekoration: Skulpturen und Tiere, geschnitzt aus Radieschen, Paprika oder ganzen Melonen. Nur wenige Köche beherrschen die Kunst des Gemüseschnitzens so wie Premalal de Costa, der durch seine Bücher und TV-Auftritte große Bekanntheit in der internationalen Koch-Szene erlangte. Seit einigen Monaten leitet der geborene Sri Lanker gemeinsam mit den Hoteliers Bernd und Rüdiger Kranz das Siegburger Restaurant El Corazón – Auf der Arken. Hier gibt er in immer gut besuchten Kursen sein Wissen über das kunstvolle Schnitzen von Obst und Gemüse weiter.

Spezielle Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Mit zwei unterschiedlichen Veranstaltungen bietet Premalal de Costa sowohl Neulingen als auch alten Hasen interessante Inspiration für eigene vitaminreiche Kunstwerke. Anfänger erhalten im Grundkurs eine allgemeine Einführung in die Werkzeuge und die Schnitztechnik und lernen einfache Teller-, À la carte- und Buffet-Dekorationen. Der Aufbaukurs richtet sich an geübtere Schnitzkünstler, die hier Tipps und Tricks für die Umsetzung ambitionierter Skulpturen und Objekte erhalten. Auch das Schnitzen von Melonen und Kürbissen steht hier auf dem Lehrplan. Beide Seminare dauern je sechs Stunden und kosten pro Kurs 150,- Euro pro Person. Aktuelle Termine und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der Internetseite des El Corazón – Auf der Arken unter: www.elcorazon-aufderarken.de

Jérôme Rigaud

Internationale kulinarische Erlebnisse im Maradiva Villas Resort & Spa: Der Franzose Jérôme Rigaud ist neuer Chefkoch im Maradiva Villas Resort & Spa auf Mauritius. Rigaud erwarb seine Fertigkeiten bei Gourmetkoch und „Koch des Jahrhunderts“ Joël Robuchon und war anschließend unter Michel Troisgros im mit drei Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurant „Maison Troisgrois“ im französischen Roanne tätig.

2008 wechselte Rigaud als Chefkoch in den Moskauer Kreml, wo er nicht nur die Leibgerichte der russischen Präsidenten Putin und Medvedev zauberte, sondern auch zahlreiche Staatsmänner, gekrönte Häupter und prominente Gäste aus aller Welt kulinarisch verwöhnte. Diese internationale Erfahrung bringt Rigaud mit ins Maradiva, wo er die Melange aus kreolischer, asiatischer und indischer Küche, für die das Resort bekannt ist, um feine französische Nuancen ergänzt. So schafft der Franzose ganz neue, kulinarische Kunstwerke, für die er regionale Zutaten verwendet, die zum Teil im Maradiva selbst angebaut werden. Die Gäste des Fünf-Sterne-Hotels genießen Rigauds Gourmetküche entweder mit Blick aufs Meer auf der Terrasse des Coast2Coast Restaurants oder beim In-Villa-Dining in der Privatsphäre ihrer eigenen Luxusvilla.

Weitere Informationen und Buchung unter www.maradiva.com oder telefonisch unter +230 403 15 00.

Große Ausstellung zu den Schätzen der Weltkulturen in Abu Dhabi

Das Kunst- und Kulturzentrum Manarat Al Saadiyat zeigt in Zusammenarbeit mit dem British Museum vom 17. April bis 17. Juli die Ausstellung „Treasures of the World’s Cultures“ – Schätze der Kulturen der Welt mit Leihgaben aus dem Al Ain National Museum und dem Sharjah Archeology Museum. Die einmaligen Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte der Menschheit der letzten zwei Millionen Jahre.

Kunstwerke aus der Islamischen Tradition, Werkzeuge der Steinzeit aus dem östlichen Afrika und Meisterwerke aus der europäischen Renaissance – der Begriff „Schatz“ wird in der Ausstellung bewusst vielfältig interpretiert. Auch „verlorene Schätze“ sowie moderne Kunstwerke aus aller Welt werden gezeigt und somit der Bogen von historischer zu moderner Kultur gespannt.

Die Ausstellung beginnt mit der Entwicklung der Menschheit in Afrika, als Überleben, Erfolg, Status und Beziehungen der Menschen erstmals von materiellen Gegenständen abhingen. Verschiedenste Objekte bekamen neue Bedeutungen außerhalb ihrer ursprünglichen Verwendung, und die Schönheit der Gegenstände erlangte neuen Stellenwert.

Die Bedeutung der materiellen Kultur können Besucher in den Galerien entdecken, die sie auf eine Reise durch den Mittleren Osten, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika mitnehmen. Die Ausstellung endet mit Ausstellungsstücken aus der modernen Welt.

Manarat Al Saadiyat, was „der Ort der Erleuchtung“ bedeutet, ist ein neu errichtetes 15.400 Quadratmeter großes Kunst- und Kulturzentrum auf der Abu Dhabi vorgelagerten Insel Saadiyat Island. Die neue Ausstellung hat dort täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Einzelheiten über das kulturelle Angebot Abu Dhabis finden Interessierte unter www.artsabudhabi.ae Allgemeine Informationen über Abu Dhabi unter www.visitabudhabi.ae