In Saarbrücken wird Tag des Kaffees gefeiert

Auch dieses Jahr ist es wieder am 28. September soweit. Der deutsche Kaffeeverband veranstaltet zum zweitenmal den bundesweit organisierten „Tag des Kaffees“.
Unter dem Motto „Kaffee – meine große Liebe“ ruft der Kaffeeverband seine Mitglieder, Liebhaber und Interessierte zu mannigfaltigen Aktionen und Events auf. Schirmherr ist dieses Jahr Erol Sander.
Das beliebteste Getränk der Deutschen, vor Bier und Wasser, soll auf diese Weise entsprechend gewürdigt werden.

Zu den an diesem Tage stattfindenden Informationsveranstaltungen rund um den Kaffee mit allen Facetten und Erscheinungsformen, wird auch ein Schaurösten in Saarbrücken statfinden.
Die Saarbrücker Kaffeerösterei „Tesorito caffè“ lädt Kaffee- und Espressofreunde ab 15:00h bis 17:00h in Ihre Ladenrösterei im Nauwieser Viertel, Cecilienstrasse 16, Eingang Försterstrasse zu einem Show-Rösten ein.

Der Zuschauer kann während des Kaffeerösten im Verkaufsraum der Rösterin über die Schulter sehen und die Verwandlung der rohen Kaffeebohne zu einem aromatischen Röstkaffee verfolgen. Zudem können ab 8:00h morgens bis 18:00h Espresso- und Kaffeesorten aus aller Herren Länder an der Caffèbar verkostet werden. Denn wie sagte bereits Alexandre Dumas: „Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee, erstens Kaffee, zweitens Kaffee, und drittens nochmals Kaffee.“

www.kaffeeseiten.de

Erste Ausgabe von café solo

„Zweiter Tag des Kaffee“. Deutschland feiert am 28.
September zum zweiten Mal den Tag des Kaffees. Wir präsentieren Ihnen
Events der bundesweiten Aktion. Schirmherr ist Schauspieler und
Kaffeefan Erol Sander. Im Interview verrät er, was Kaffee für ihn
bedeutet.

Siebträgermaschinen für den Haushalt gibt es viele. In der ersten
Ausgabe von café solo erhält der Kaffeegenießer einen Überblick und
Tipps, welche Espressomaschine – ob Einsteiger- oder Luxusmodell –
die richtige für ihn ist.

Rezepte mit Koffein: nicht nur pur ist Espresso Genuss, auch in
Verbindung mit edlen Spirituosen oder Lebensmitteln sorgt der kleine
Schwarze für anregende Abwechslung.

Auf rund 100 Seiten erfahren Kaffeegenießer Theoretisches und
Praktisches, Aktuelles und Historisches, Regionales und
Internationales über das Lieblingsgetränk der Deutschen. Ob
Hintergrundwissen rund um die Bohne und über Maschinen, die für die
Zubereitung wichtig sind, bis hin zu Lifestyle-Themen wie Mode,
Internet, Reisen oder Autos, die über den Tassenrand hinaus gehen –
den Leser der ersten café solo – Ausgabe erwartet ein buntes
„Pott-Pourri“ über alles rund um das trendige Lifestyle- und
Lieblingsgetränk Kaffee.

Sie erhalten café solo in jeder Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel,
im gut sortierten Zeitschriftenfachhandel, in ausgewählten
Coffeeshops oder direkt beim BackMedia Verlag unter Telefon 0234/90
199-88 oder per Mail unter lange@backmedia.info.

café solo erscheint alle zwei Monate zum günstigen Preis von 4,50
EUR. Erstverkaufstag der ersten Ausgabe ist der 21. September 2007.

Kaffeeseminar und Verkostung zum Tag des Kaffees in Berlin

karvana, Coffee Lounge und Einzelhandel mit Kaffee, Tee und Schokolade organiziert pünktlich zum Tag des Kaffess das nächste Kaffeeseminar mit Verkostung. Teilnehmer werden alles über die faszinierende Welt rund um die Kaffeebohnen erfahren – von Anbau, Verarbeitung, Transport und Lagerung, bis zur Röstung und Zubereitung – professionell und für Zuhause. Teilnehmer werden erfahren, wie man das Beste aus den Bohnen Zuhause herausholt und was einen pefekten Espresso aus macht. Zusätzlich findet eine Kaffeeverkostung von verschiedenen Kaffeesorten statt, von Standardmarken bis zum Hawai Kona.

Teilnahme: 20€
Anmeldung erforderlich unter info@karvana.de,Telefon +49 178 34 33 256, oder direkt im Laden.
karvana
Coffee Lounge
Gabriel-Max-Str. 4
10245 Berlin

karvana ist eine coffee bar und lounge, spezialisiert auf Zubereitung und Verkauf von hochwertigen Kaffee, Tee und Schokoladen.

Kaffee-Cocktails: Leichte Muntermacher mit Schuss

„Kaffee und Spirituosen sind das Traumpaar dieses Sommers!“, ist sich Nils Boese, renommierter Kaffee- und Spirituosenexperte aus Hildesheim, sicher. „Kaffee-Cocktails liegen im Trend. Dafür sorgt vor allem die Tatsache, dass sich in Deutschland eine neue Kaffeekultur etabliert hat. Auch an Spirituosen werden immer höhere Ansprüche gestellt“, ergänzt Boese am Rand der internationalen Fachmesse für Weine und Spirituosen ProWein 2007 in Düsseldorf.

Geschmacksexplosionen: Die Kaffee-Cocktails der Saison
Espresso, Puderzucker, Lime Juice, Kirschwasser, Schokoladen- und Kirschlikör, dazu einige Eiswürfel und eine frische Limettenscheibe: Das sind die Zutaten des „Coffee Cherry Kiss“, einer der vielen leichten Kaffee-Cocktails für diesen Sommer. „Jeder Drink bietet eine ungewöhnliche Geschmacksbandbreite, die für viele in dieser Form noch unbekannt ist. Eine wahre Geschmacksexplosion! Aus dem ‚Coffee Cherry Kiss’ zum Beispiel schmeckt man neben Säure und Süße auch die leicht bittere Note des Kaffees heraus, umspült von Kirsche und Schokolade“, erklärt der bekannte Barista und Barkeeper.

Der erste Kaffee-Cocktail anno 1872
Ob sich auch die Gäste des nordfriesischen Bauern Peter Johannsen vor rund 130 Jahren als Trendsetter fühlten, ist nicht überliefert. Während einer Taufe führten sie den asketisch lebenden Pastor Georg Bleyer hinters Licht, indem sie Rum in ihre Kaffees mischten und damit den „Urtyp“ des Kaffee-Cocktails kreierten. Als die Stimmung während der Taufe immer ausgelassener wurde, bemerkte Bleyer den Trick und tadelte die Gäste mit den Worten „Oh, ihr Pharisäer“. So kam der wohl erste Kaffee-Cocktail der Welt zu seinem Namen.

Kaffee und Spirituosen: „Es wird noch viel passieren“
„In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein neues Kaffee-Bewusstsein entwickelt. Es wird nicht mehr einfach nur ‚Kaffee’ bestellt. Mittlerweile unterscheiden die meisten Verbraucher zwischen den verschiedenen Bohnensorten und natürlich den unterschiedlichen Zubereitungsarten. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen und gerade im Bereich der Kaffee-Cocktails weiter an Fahrt gewinnen“, prognostiziert Boese. Der Experte geht davon aus, dass sich der Trend zu Kaffee-Cocktails vor allem in Bars, Clubs und der Hotellerie durchsetzen wird. Gerade hier, so Boese, werde noch „viel passieren“.

Rezept „ Coffee Cherry Kiss“

2,5 cl Espresso (frisch gebrüht)
3 cl Kirschwasser
3 cl Schokoladenlikör
1 cl Kirschsirup
3 cl Limejuice
2 TL Puderzucker
6-7 Eiswürfel
1 Limettenscheibe (Dekoration)

Zubereitung:
Den heißen Espresso mit den anderen Zutaten und den Eiswürfeln in einen Shaker geben. Die Zutaten langsam schütteln, bis das Eis geschmolzen ist. Anschließend den Cocktail in eine Martini-Schale geben und mit einer Limettenschale garnieren.

Über Nils Boese
Nils Boese (35) ist ein Quereinsteiger in die Gastronomie und nun seit mehr als zehn Jahren als Barkeeper tätig. Seit sieben Jahren führt er selbstständig die Manhattan-Bar in Hildesheim, in der er seine Gäste mit einer Auswahl von über 650 Spirituosen und knapp 320 Drinks auf der Karte begrüßt. Er leitet die Meisterschaftsdirektion und ist zugleich Hauptjuror der „Deutschen Coffee & Spirit Competition“. Boese gilt als ausgewiesener Fachmann in Sachen Kaffee und Spirituosen.

Gourmet Kaffee aus Lemwerder

Die zu Beginn des Jahres 2007 von Hans-Jürgen Nittscher, Rolf Sauerbier und Andreas Schmied in Lemwerder gegründete Caféserie GmbH hat jetzt offiziell ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Eine kleine Röstmanufaktur sowie ein Café, in dem die

frisch gerösteten Spezialitäten probiert werden können, laden

Kaffee-Gourmets ein, sortenreine Kaffees aus den besten Anbaugebieten

der Welt kennen zu lernen und im Café oder zu Hause Geschmack und

Aroma edler Bohnen zu genießen.

Die drei geschäftsführenden Gesellschafter verfügen über

langjährige Erfahrung im Kaffeegeschäft, von der Qualitätsanalyse in

wichtigen Ursprungsländern über den direkten Einkauf bis zur

Verarbeitung und Vermarktung des braunen Muntermachers. Das

unternehmerische Ziel ist die Marktnische sortenreiner

Spezialkaffees, die in den Regalen des Einzelhandels nur selten zu

finden sind. „Gourmet-Kaffee erfreut sich wachsender Beliebtheit und

weist seit einigen Jahren regelmäßige Zuwächse aus“, weiß Rolf

Sauerbier aus langjähriger Marktbeobachtung. Hans-Jürgen Nittscher

hat ebenso wie Sauerbier viele Jahre im Kaffeegeschäft gearbeitet und

kümmert sich schwerpunktmäßig um die Vermarktung der Caféserie

Produkte und. Andreas Schmied bringt persönliche Kontakte zum größten

Kaffeeproduzenten der Welt, nämlich Brasilien, in das Geschäft ein.

Kaffees aus Südamerika, Afrika und Asien bestimmen derzeit das

Produktionsprogramm des Unternehmens. Dabei werden ausschließlich

hochwertige, sorgfältig aufbereitete Arabica Kaffees, die vor allem

in Deutschland sehr geschätzt sind, eingekauft und täglich frisch

geröstet. „Für uns gilt das Gebot der Sortenreinheit“, sagt

Hans-Jürgen Nittscher, „damit bieten wir unverfälschten und vor allem

100prozentigen Qualitätskaffee.

Ab September wird die Kaffeepalette um ein Exklusivangebot aus

Peru erweitert: Mit der im Norden des Landes ansässigen Kooperative

Oro verde wurde vereinbart, deren Kaffees in Europa zu vermarkten.

Dieser Kaffee wird nicht nur organisch sein, also ein Bio-Siegel

tragen, sondern auch als fair gehandelt auf den Markt kommen.

Tchibo Cafissimo doch nicht so schlecht

Stiftung Warentest bestätigt fehlerhafte Handhabung beim Prüfverfahren der Tchibo Cafissimo

In der Dezemberausgabe testete die Stiftung Warentest Kaffeepads und Kapseln von Einzelportionsmaschinen. Das test-Qualitätsurteil der Tchibo Cafissimo-Kapseln lautet „ausreichend“ (4,5). Diesem Ergebnis liegt allerdings eine Fehlbedienung der Cafissimo-Maschine zugrunde. Statt die verwendete Filterkaffee-Kapsel „Privat Kaffee Guatemala Grande“ mit der für Filterkaffee vorgesehenen blauen Taste zu brühen, wurde die hierfür nicht geeignete gelbe Funktionstaste für Caffè Crema verwendet. Die Folge der Fehlbedienung: eine erhebliche negative Verfälschung des Geschmacksprofils. Diesen Fehler hat die Stiftung Warentest mittlerweile schriftlich eingeräumt: „Wir müssen leider feststellen, dass offenbar bei der Zubereitung dieses Kaffees mit den Produkten der Firma Tchibo ein Fehler aufgetreten ist: […] Wir bedauern diesen Bedienungsfehler.“

Das 3-Druck-Genuss-System von Tchibo ist einzigartig und versorgt jeden Kaffee mit dem für ihn richtigen Brühdruck: Espresso (schwarze Taste) wird bei hohem, Caffè Crema (gelbe Taste) bei mittlerem und Filterkaffee (blaue Taste) bei niedrigem Druck gebrüht, so dass sich der authentische Charakter und der Geschmack jeder Sorte immer optimal entfalten können. Das Geheimnis besten Aromas ist neben der Qualität des Kaffees auch der richtige Brühdruck. Die Kapseln sind farblich entsprechend den Druckknöpfen gekennzeichnet, um eine mögliche Fehlbedienung zu vermeiden. Die Bedienungsanleitung gibt ebenfalls eindeutige Hinweise auf die richtige Handhabung der Maschine. Das Geschmacksprofil des Kaffees kann bei der Tchibo Cafissimo zusätzlich über eine individuelle Wassermengendosierung dem persönlichen Geschmack angepasst werden“, sagt Joachim A. Klähn, Pressesprecher der Tchibo GmbH.

Kaffeestadt Bremen

Bremen ist Deutschlands Kaffeehauptstadt – jede zweite Tasse, die täglich zwischen Kiel und Konstanz getrunken wird, stammt von Unternehmen aus der Hansestadt an der Weser!
Und auch eine bedeutende Erfindung wurde hier gemacht: Der Bremer Kaufmann Ludwig Roselius ließ vor 100 Jahren den koffeinfreien Kaffee entwickeln.

Zum 100. Geburtstag widmet Kraft Foods der Marke Kaffee Hag eine eigene Ausstellung in der Unteren Halle des Bremer Rathauses. Unter dem Titel „100 Jahre Kaffee Hag – eine Erfolgsgeschichte aus Bremen“ gewinnen Besucher vom 21. Juni bis 4. August 2006 Einblicke in die Entwicklung der Marke Kaffee Hag, in das Leben des Bremer „Hag-Erfinders“ und berühmten Kunstmäzens Ludwig Roselius sowie in die von ihm gestiftete Böttcherstraße, die in diesem Sommer ihr 75jähriges Bestehen feiert.

Das Ausstellungskonzept spricht alle Sinne an: Sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen kann der Besucher die Welt des Kaffees und lebendig präsentierte Geschichte. Kreative Ausstellungswände, ein Kaffee Hag-Kino sowie zahlreiche Vitrinen mit historischen Objekten, wie zum Beispiel Porzellan und Emailleschilder, zeichnen die Geschichte des erfolgreichen Schonkaffees nach.

Audiobeiträge und Hörcollagen vermitteln einen Eindruck vergangener Zeiten. Die Duft- und Geschmackswelt des Kaffees vermittelt eine Kaffee-Erlebnisstation, an der unterschiedliche Kaffeebohnen als Muster und stilvolle Dekoration präsentiert werden. Und was nach so viel Information natürlich nicht fehlen darf, ist eine Tasse richtiger guter Kaffee. Dieser kann gegen Vorlage des Ausstellungsflyers im Hotel Hilton in der Böttcherstraße getrunken werden.

Regelmäßige Führungen finden samstags um 15 Uhr statt. Dauer: 1 Stunde (ca. 30 Minuten Ausstellung plus 30 Min. Böttcherstraße),
Preis pro Person: 5 Euro

Buchungen und Infos
www.bremen-tourismus.de
Der Eintritt in die Ausstellung ist kostenlos.

Produkte mit dem Bio-Siegel

Bio-Kaffee wird ein hohes Wachstum vorhergesagt. Während der Verbrauch herkömmlicher Kaffeesorten laut einer Prognose der Weltbank um ein bis zwei Prozent im Jahr zulegt, steigt der Verbrauch Bio-Kaffees weltweit um zehn bis zwanzig Prozent.
Bio-Kaffee wird ein hohes Wachstum vorhergesagt. Während der Verbrauch herkömmlicher Kaffeesorten laut einer Prognose der Weltbank um ein bis zwei Prozent im Jahr zulegt, steigt der Verbrauch Bio-Kaffees weltweit um zehn bis zwanzig Prozent.

Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn liegen Bio-Produkte voll im Trend. Im vergangenen Jahr verzeichnete die BLE bis Ende November 6.869 neue Produkte mit Bio-Siegel. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 63 Prozent im Vergleich zu 2004 (4.202 Produkte). Inzwischen tragen insgesamt 30.800 Produkte das Bio-Siegel. Vor allem Bio-Kaffee wird ein hohes Wachstum vorhergesagt: Während der Verbrauch herkömmlicher Kaffeesorten um ein bis zwei Prozent im Jahr wachse, lege der Verbrauch Bio-Kaffees weltweit um zehn bis zwanzig Prozent zu, prognostiziert die Weltbank.

Zu den Vorreitern in Sachen Bio-Kaffee in Deutschland zählt die Burkhof Kaffee GmbH aus dem bayerischen Sauerlach nahe München. Vor sechs Jahren war das Traditionsunternehmen eine der ersten größeren Röstereien, die Bio-Kaffee in ihr Sortiment aufgenommen haben. „Neben Kaffee führen vor allem Tees das deutsche Bio-Siegel im Etikett“, sagt Markus Pfeil vom Lacon-Institut, einem unabhängigen Zertifizierer im baden-württembergischen Offenburg. Das Kennzeichen garantiere einen hohen Sicherheitsstandard der Produkte, denn die Hersteller müssten sich genau vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, berichtet Pfeil. Die missbräuchliche Verwendung des Bio-Siegels sei ein Strafbestand.

Alle Produkte, die mit dem Siegel ausgezeichnet werden sollen, müssen die strengen Vorgaben der EG-Ökoverordnung erfüllen. Dazu gehöre zum Beispiel der konsequente Verzicht auf Pestizide und leichtlösliche Mineraldünger, sagt Pfeil: „Der ganze Produktionsweg wird kontrolliert. Überall muss gewährleistet sein, dass keine Verwechslung, Kontamination mit Schadstoffen oder anderen nicht zulässigen Stoffen möglich ist.“ Entkoffeinierter Bio-Kaffee darf laut Pfeil nicht mit Lösungsmitteln behandelt worden sein. Für die Extraktion dürfe nur Kohlensäure verwendet werden.

Auch der Burkhof-Kaffee wurde vom Lacon-Institut zertifiziert: „Burkhof hat die Vorgaben bestens umgesetzt“, berichtet Pfeil. Bis ins Ursprungsland könnten die Umstände des Anbaus nachvollzogen werden. „Da Kaffee außerhalb des europäischen Binnenmarktes erzeugt wird, muss sichergestellt sein, dass auch Kontrollen außerhalb der Staatengemeinschaft dem europäischen Standard entsprechen.“

„Die Konsumenten ernähren sich heute bewusster, Bio ist angesagt“, berichtet Christian Kania, Projektmanagement bei Burkhof. Zwar sei der Anteil von Bio-Kaffee am Gesamtumsatz noch gering, die Verkaufszahlen nähmen aber stetig zu: „Die Nachfrage ist so groß wie nie zuvor. Händler und Kaffeehäuser nehmen verstärkt Bio-Kaffee in ihr Angebot auf“, so der Verkaufsexperte. Und das, obwohl Bio-Kaffee im Durchschnitt rund 15 Prozent teurer als herkömmlicher Kaffee ist.

Auch bei der Münchner Traditionsbäckerei und Öko-Brot-Spezialistin Hofpfisterei, wo nahezu alle Produkte ökologischen Ursprungs sind bzw. ein Öko-Siegel tragen, ist Bio-Kaffee erhältlich. „Auf Burkhof-Kaffee fiel die Wahl aufgrund der hohen Qualität und weil das Unternehmen neben dem Kaffee auch Bio-Kakaopulver und Bio-Milchpulver liefern kann“, berichtet Ralf Oliver Nebas, Verkaufsleiter der Hofpfisterei in München. Für die Hofpfisterei hat Burkhof sein Sortiment ergänzt und bietet statt der herkömmlichen Verpackung auch kleinere, 125-Gramm-leichte Packungen Bio-Kaffee an.

Internet: www.burkhof.com

1. Oktober 2005 – Der Tag des Kaffees

Kaffee(haus)kultur wird am Samstag, den 1. Oktober 2005 wieder österreichweit gelebt – im Vordergrund steht der Gedanke, die Tradition von Kaffeekultur und Kaffeehauskultur sowie das Hintergrundwissen rund um den Kaffee in der Bevölkerung zu stärken. Kaffee, Kultur und Köstlichkeiten geben das Motto für den Tag des Kaffees vor:

Rund 227 österreichische Gastronomiebetriebe und 66 Wiener Kaffeehäuser beteiligen sich mit Köstlichkeiten und kulturellen Programmpunkten rund um die edle Bohne – die Kooperation der Wiener Kaffeehäuser und des Fachverband Gastronomie Österreich findet 2005 ihre Fortsetzung mit neuem Teilnahmerekord.

Programm der Wiener Kaffeehäuser
In 66 Wiener Kaffeehäusern – für viele auch das „Wohnzimmer der Nation“ – finden am 1. Oktober 2005 erheiternde, literarische, musikalische und informative Programmpunkte statt. Spannendes ist bei der Präsentation des ersten Kaffee-Krimis „Der Duft des Kaffees“ (Gerhard J. Rekel) zu erwarten. Das traditionelle Schaurösten und die Verkostungen bekannter Wiener Kaffeespezialitäten dürfen dabei ebenso nicht fehlen. Das Programm der Wiener Kaffeehäuser finden Sie online auf www.wiener-kaffeehaus.at

Aktivitäten der Kaffeehäuser und Gastronomiebetriebe in den Bundesländern
In den Bundesländern beteiligen sich 227 Kaffeehaus- und Gastronomiebetriebe und locken mit heimischen und internationalen Kaffeesorten und Kaffeeverkostungen, süßen Geschenken und Köstlichkeiten sowie ausgefallenen Kaffeecocktails und neuen spannenden Kreationen, Fotoausstellungen, Lesungen, Klavierkonzerte, Schaurösten, und Kaffeesudlesen. Mancherorts dürfen die besonders interessierten Gäste sich auch selbst beim Kaffeerösten versuchen.

Eine Übersicht aller Programmpunkte findet sich auf www.wiener-kaffeehaus.at und auf www.gastronomieverband.at

Zusätzlich wird ab 1. Oktober in nahezu allen teilnehmenden Betrieben eine neue, gemeinsame Frühstückskarte präsentiert. Die Idee der neuen Frühstückskarte beruht auf dem Wissen, dass kein anderer Ort für ein in Ruhe genossenes Frühstück geeigneter ist als das Kaffeehaus. Vorgestellt werden das Wiener Frühstück, das Grosse Frühstück, das Vitale Frühstück, das Prickelnde Frühstück und das „einfach klassische Frühstück“ – mit Buttersemmel und Melange.