FOOD ZURICH

Im September wird Zürich während elf Tagen zur Food-Hauptstadt

Vom 8. bis 18. September 2016 widmen sich in Zürich und Umgebung über 90 Anlässe dem Thema Essen und Trinken. Die neue Dachorganisation FOOD ZURICH vereint bereits etablierte Events, wie etwa das Street Food Festival oder The Epicure, mit vielen Veranstaltungen für Jung und Alt.

Ein Kraut, 60 verschiedene Rezepte: Während der elf kulinarischen Tage konzentrieren sich Zürcher Gastronomen besonders auf Speisen aus und mit Kohl. Das Herbstgemüse, auf Schwyzerdütsch Chabis genannt, präsentiert sich in über 60 Zürcher Restaurants – von traditionell-urig bis exotisch-hip. Auch wird ein extra kreiertes Stadtgericht aus Chabis serviert. Aber auch Wildwuchs-Kochkurse, Stadtimker-Workshops, Führungen durch Untergrundküchen, Masterclasses mit Sterneköchen und eine große FOOD ZURICH Party im Zürcher Engrosmarkt stehen auf dem Programm. Für die erste Ausgabe des Festivals konnte das Baskenland als Gastregion gewonnen werden. Die Gastköche des Basque Culinary Center werden an mehreren Anlässen die kulinarische Hochburg repräsentieren.

Das elftägige Foodfestival soll nicht nur in Zürich selbst für Aufmerksamkeit sorgen: «Wir würden uns freuen, wenn dank FOOD ZURICH die Stadt mittelfristig national und international als innovative Food-Destination wahrgenommen wird», sagt Martin Sturzenegger, Direktor von Zürich Tourismus und Präsident von FOOD ZURICH Die Leitung von FOOD ZURICH teilen sich Alexandra Heitzer und Simon Mouttet.

Von Spitzenköchen und Sternehotels
Die erfolgreichsten Köche der Stadt engagieren sich für FOOD ZURICH: Die Küchenteams der bekanntesten Zürcher 5-Sterne-Hotels sowie des Basque Culinary Center eröffnen gemeinsam am 8. September im Jelmoli Food Market die elf Genusstage. Tal Ronnen, der US-Starkoch für vegane Kochkunst, zaubert zusammen mit Oliver Rais, dem Küchenchef des Rive Gauche im Baur au Lac, einzigartige Gerichte. Der Hamburger Spitzenkoch Norman Fischer öffnet exklusiv seine Küche für einen Schnuppertag und ermöglicht so nur einer einzigen Person exklusiv, auf Sterneniveau zu kochen. Holger Stromberg, Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft, geleitet am Eröffnungsabend kulinarisch durch das Fifa World Football Museum. Meisterkoch Pascal Schmutz tischt während eines Spielturnieres im exklusiven PM’s Room im Swiss Casino Zürich ein aphrodisierendes Vier-Gänge-Menü auf. Und die Crème de la Crème internationaler Spitzenköche kocht im The Dolder Grand, wenn Sternekoch Heiko Niederer zur dritten Ausgabe von The Epicure einlädt.

Tägliche Dauerbrenner
Beim beliebten Street Food Festival bieten bis zu 70 ausgewählte Street-Food-Spezialisten auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes in Zürich Köstlichkeiten aus aller Welt an. Durch den Untergrund des Zürcher Hauptbahnhofs geht es auf täglichen Führungen der Candrian Catering AG: Das Schweizer Gastronomieunternehmen besitzt die größten unterirdischen Produktionsstätten Europas. Einen wahren Geschmacksparcour durchlaufen Gäste bei Kramer Gastronomie: Beim «Running Dinner» werden Drei-Gänge-Menüs in drei verschiedenen Restaurants serviert, die sportlichen (Spazier-)Gänge dazwischen führen zu den schönsten Ecken der Stadt. An der Zwinglistrasse 18 wird das House of Food inszeniert: In vier Wohnungen entstehen während der Festivalzeit vier neue Restaurants.

Auf der großen FOOD ZURICH Party im Zürcher Engrosmarkt in Zürich-West, dem größten Frischmarkt der Schweiz, gibt es einen Markt mit regionalen Manufakturen und Kleinproduzenten, einen Soul-Food-Club und eine große Gaststätte, in der sich 20 Zürcher Restaurants entdecken lassen. Bis weit nach Mitternacht kann hier gegessen, getrunken und gefeiert werden. Unter dem Motto «Der Herbst isst bunt» laden FOOD ZURICH und Slow Food Youth am 18. September Besucher ein, ihr eigenes Essen mitzubringen und gemeinsam an einer langen Tafel Platz zu nehmen. Das Eat-in steht unter dem Patronat des Umwelt- und Gesundheitsschutzes der Stadt Zürich.

Zürich denkt grün
Was wir essen und wie wir mit Lebensmitteln umgehen, hat Einfluss auf die Umwelt – lokal und global. Zürich hat sich das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft gesetzt, bei der der Energieverbrauch pro Person auf jährlich 2000 Watt gesenkt werden soll, ohne die hohe Lebensqualität der Stadt zu reduzieren. Das spielt auch im Gastgewerbe eine zentrale Rolle: Gastronomen nutzen Produkte aus der Region, um Transportwege zu sparen, setzen auf saisonale Küche, bieten eine Auswahl an fleischlosen Menüs an und gehen sorgsam mit Lebensmitteln um, um Abfälle zu vermeiden. Während FOOD ZURICH finden diverse Anlässe zum Thema Nachhaltigkeit statt – von Workshops über Fermentierung oder Konservierung über die Zubereitung von saisonalem Gemüse vom Blatt bis zur Wurzel bis zum Insekten-Kochkurs.

Tickets für die Veranstaltungen von FOOD ZURICH sind ab sofort über foodzurich.com erhältlich.

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2015

Rund 4.300 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2015 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.300 Weine und Sekte aus den deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 782 Gold-, 1513 Silber- und 980 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 29. Oktober im Hambacher Schloss (Neustadt a. d. Weinstraße) statt.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
Mit 21 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Rheinhessen mit elf sowie Baden mit zehn „Goldenen DLG-Preisen extra“.

Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1172 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (659), Rheinhessen (574) sowie Württemberg (531).

Beste Kollektionen 2015
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut“ und „fruchtig“ werden ebenfalls vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2015“ sind:

Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Herrengut St. Martin, St. Martin (Pfalz)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Beste Kollektion „Sekt brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt fruchtig“
Weingut Alfons Ziegler, St. Martin (Pfalz)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 17. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2015:

· Weingut Gerold Spies, Dittelsheim-Heßloch (Rheinhessen)

DLG-Bundesweinprämierung: Aktuelle Qualitätstrends
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierten sich die trockenen Weißweine des aktuellen Jahrgangs 2014 auf einem hohen Qualitätsniveau. Rebsorten wie Silvaner und Riesling wurden sehr klar und meist fruchtbetont ausgebaut. Die Weine besitzen neben der Fruchtaromatik auch Cremigkeit und Schmelz. „Damit zählen trockene Weißweine deutscher Provenienz international sicher zu den Besten und müssen keinen Vergleich scheuen“, unterstreicht der wissenschaftliche Leiter der DLG-Bundesweinprämierung, Prof. Dr. Rainer Jung (Hochschule GEISENHEIM University), das herausragende Profil deutscher Weißweine. Aber nicht nur Riesling und Silvaner überzeugten, auch Weine der Rebsorte Scheurebe präsentierten sich nuancenreich: von leicht vegetativ und erfrischend über Weine, die eher deutlich exotische und beerige Aromen aufweisen. Mit den in der DLG-Bundesweinprämierung ausgezeichneten Vertretern muss die Scheurebe, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, den internationalen Vergleich mit Sauvignon blanc nicht scheuen. Die Burgunder-Weine, die sich dem DLG-Expertenurteil stellten, präsentierten verschiedene Stile: Weißburgunder und Grauburgunder zeigten sich einmal fruchtig und gehaltvoll ausgebaut, bei anderen Weinen kam Holz in dezenter Weise zum Einsatz (auch beim Chardonnay), und es wurde mit Säureabbau gearbeitet. Auch diese Weine sind internationale Spitzenprodukte.

Breites Spektrum an Rotweinen
Die Rotweine, die sich dem Expertenurteil stellten, zeigten das breite Spektrum traditioneller, aber auch internationaler Sorten, die man bei deutschen Winzern entdecken kann. Als Klassiker dominierte dabei der Spätburgunder. „Erfreulich ist, dass die Winzer auch hier den Holzeinsatz mittlerweile sehr gut beherrschen und die Rebsorte klar erkennbar herausarbeiten“, erläutert Prof. Jung das gekonnte Spiel mit der Rebsortentypizität. In Deutschland angekommen sind auch die internationalen Rotweinsorten. Es stellt offenbar kein Problem dar, rebsortentypische Merlots, Cabernet Sauvignons oder Tempranillo-Weine in Deutschland anzubauen. Aber auch unter den roten Cuvées wurden Weine prämiert, die in Tanninstruktur, Holz und Extraktfülle optimal abgestimmt und harmonisch sind.

Edelsüße Weißweine: Klarheit und Reinheit
Bei den edelsüßen Spezialitäten zeigten sich die DLG-Experten von der Klarheit und Reinheit, in der die Weine ausgebaut wurden, beeindruckt. „Gerade bei den mit einem Goldenen DLG-Preis Extra prämierten Weinen konnte man die rebsortentypischen Aromen sehr gut erkennen, was in der Herstellung sicher die größte Herausforderung darstellt“, so Prof. Jung. Neben Riesling als Klassiker bestachen auch hier Aromasorten wie Scheurebe, Huxelrebe und Gewürztraminer.

Sekt: abwechslungsreiches Qualitätssortiment
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierte sich das gesamte Spektrum deutscher Sektkunst – über Riesling, Cremant und Burgunder bis hin zu den aromatischen Rebsorten. „Riesling und Burgunder sind Sorten, bei denen die Winzer offenbar verstärkt mit längerem Hefelager arbeiten. Teilweise erkennt man die Stilistik der Champagne mit einer Apfel-Brioche-Aromatik. Daneben war die prägende Säure, insbesondere bei Riesling-Sekten, charakteristisch“, beschreibt Prof. Jung die Besonderheiten des aktuellen Sektjahrgangs. Bei den aromatischen Sorten präsentierten sich Muskateller, aber auch Traminer und mittlerweile auch Sauvignon blanc als interessante geschmackliche Alternativen zu den Sekt-Klassikern.

www.dlg.org

Wer lebt vegan?

Gründe für eine Lebensweise ohne Tiere

Veganer sind jung, gerne im Internet und nicht allein. So lässt sich eine aufwändige Befragung in Supermärkten in mehreren Bundesländern zusammenfassen, die Professor Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Claudia Busch durchgeführt hat. Die Ergebnisse zu Denken und Handeln von Veganern wurden beim 25. Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung zum Thema „Die Landwirtschaft im Spiegel von Verbrauchern und Gesellschaft“ in Berlin vorgestellt.

Insgesamt 337 Personen, die zu mehr als der Hälfte einen Hochschulabschluss haben oder daran arbeiten und zwischen 20 und 34 Jahren alt sind, haben den Interviewern je 20 Fragen beantwortet. Die Themen Tierwohl und Tierethik wurden in fast jedem zweiten Interview als erstes Motiv für die vegane Lebensweise genannt. Für ein Drittel spielt das Thema Gesundheit eine besondere Rolle – wohlgemerkt obwohl Personen, die diese Ernährungsform auf ärztlichen Rat praktizieren, nicht an der Befragung teilgenommen haben.

Bemerkenswert ist auch die hohe Internetaffinität der Veganer. Im Netz finden sie unter anderem in Blogs oder Foren wichtige Informationen über viele Lebensbereiche – nicht nur Rezepte, sondern auch Restaurants oder Urlaubsunterkünfte. Und: Veganer sind auch im wirklichen Leben keine Einzelgänger. 70 Prozent gaben an, dass zumindest ein Teil ihrer Freunde vegan lebt, bei rund 60 Prozent auch ihre Partner. Dr. Martin Heil, www.aid.de

Morgen Kochen mit Martina und Moritz

Rote Bete – jung schmecken sie am besten

Wer dieses bildschöne Gemüse nur aus dem Glas kennt, süßsauer eingelegt, der wird mit dieser Sendung eine ganz besondere Delikatesse kennenlernen. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz zeigen, wie wunderbar Rote Bete schmecken können und wie vielseitig sie sind. Die beiden servieren sie mariniert, mit gerösteten Haselnüssen und Büffelmilchjoghurt. Sie machen daraus ein pinkfarbenes Cremesüppchen mit Garnelenspieß und richten Rote Bete als Carpaccio an, zu einem Matjes-Tatar.  Es gibt Rote-Bete-Kartoffelgratin zum Schweinskotelett und dann auch noch Rote-Bete-Knödel mit einer leuchtend grünen Erbsensauce. Natürlich verraten Martina und Moritz auch, was zum erdigen Geschmack der roten Knolle als Getränk am besten passt.

Redaktion: Klaus Brock

WDR Fernsehen, Samstag, 24. Mai 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Thema morgen: Rote Bete – jung schmecken sie am besten

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Morgen im Frischeparadies Berlin

Endlich selber Boss sein!

Einen Tag lang Chef sein – das ist der Traum vieler Auszubildender. Das Frischeparadies in Berlin ermöglicht seinen besten Nachwuchskräften genau das: Unter dem Motto „Jung is(s)t frisch“ ist am 21. Juni in der Filiale am Prenzlauer Berg von der Kasse bis zur Weinabteilung jeder Posten mit Auszubildenden besetzt. Zusätzlich gibt es auf den gesamten Einkauf 15 Prozent Cash & Carry Rabatt.

Für 23 Auszubildende wird Freitag, der 21. Juni, zu einem spannenden Tag. Nachdem sie sich als die Besten an ihren Ausbildungsorten, den Frischeparadies-Märkten in Wien, München, Stuttgart, Frankfurt, Essen, Köln / Hürth, Hamburg und Berlin, qualifiziert haben, reisen die knapp zwei Dutzend Nachwuchskräfte in die Bundeshauptstadt und übernehmen einen Tag lang die Geschicke bei Deutschlands größtem Spezialmarkt und Lieferanten für Feinkost und Delikatessen. Jede Position im Markt am Prenzlauer Berg, der über 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche misst, wird mit einem Nachwuchsmitarbeiter besetzt: von der Gemüseabteilung über die Fischtheke bis hin zur Fleischsektion, den Weinregalen und schließlich den Kassen. „Bei uns ist Eigeninitiative und selbständiges Arbeiten gefragt“, sagt Betriebsleiter Thomas Warmer, der im Frischeparadies Berlin für das Geschehen im Markt verantwortlich ist. „Mit der Aktion wollen wir die Teamfähigkeit des Nachwuchses stärken und den jungen Leuten ein Gefühl dafür vermitteln, dass wir ihnen vertrauen und ihnen Verantwortung übertragen.“

Damit alles reibungslos läuft, wird das Frischeparadies Prenzlauer Berg am Tag zuvor offiziell von den Mitarbeitern an den Nachwuchs übergeben. Der teilt anschließend alle Zuständigkeiten untereinander selbst ein. Eine zusätzliche Herausforderung, die es zu bewältigen gilt: Am Azubi-Tag gibt es auf das gesamte Sortiment mit Ausnahme von Angeboten 15 Prozent Cash & Carry Rabatt, und zahlreiche langjährige Frischeparadies-Lieferanten präsentieren ihre Produkte zum Probieren im Markt. „Die Frischeparadies KG hat sich in ihrem Werdegang permanent vergrößert und neue Niederlassungen sind dazugekommen. Wir investieren stark in unseren Nachwuchs und wollen unsere zukünftigen Führungskräfte schon jetzt bestmöglich fordern und fördern“, so Jörg Pöhlmann, Betriebsleiter in Berlin und für den Vertrieb zuständig.

Wen die Mischung aus exklusiven Lebensmitteln, hohem Qualitätsanspruch und ausgeklügelter Logistik fasziniert, der kann sich ab sofort bewerben: Zum ersten August 2013 bietet das Frischeparadies Berlin noch einen Ausbildungsplatz zum Groß- und Einzelhandelskaufmann an.

Der Azubi-Tag unter dem Motto „Jung is(s)t frisch“ findet am Freitag, dem 21. Juni, im Frischeparadies Prenzlauer Berg in der Hermann-Blankenstein-Straße 48 in Berlin statt. Der Markt ist an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr und das Bistro von 11.30 bis 20 Uhr geöffnet.

www.frischeparadies.de

Comme un Chef

KOCHEN IST CHEFSACHE mit Jean Reno, Michaël Youn,
Raphaëlle Agogué, Joulien Boisselier, Salomé Stevenin, Serge Larivière ist ab dem 30.11. als DVD, Blu-ray und VoD erhältlich

Alexandre Lagarde (JEAN RENO) ist Frankreichs berühmtester Sternekoch – bewundert, erfolgreich, eine Legende. Seit kurzem muss er sich aber vor allem mit Stanislas (JULIEN BOISSELIER) herumschlagen, dem neuen Boss der Finanzgruppe, der sein Gourmetrestaurant angehört. Der will nämlich Alexandre durch einen jüngeren Koch ersetzen, dem allerdings die Edelgastronomie weniger am Herzen liegt als die Molekularküche im Reagenzglas. Nach und nach entlässt Stanislas sämtliche Leute aus Alexandres Küchenbrigade. Dass dem alten Hasen die kulinarischen Ideen ausgehen, ist jedoch fast noch schlimmer. Schließlich muss er ein sagenhaftes neues Menü kreieren, um den Gastro-Kritiker vom „Guide“ zu überzeugen. Da läuft ihm Jacky Bonnot (MICHAËL YOUN) über den Weg – jung und hitzköpfig, aber ein echter Könner am Kochtopf, der sein Talent bisher in lausigen Bistrojobs vergeudet. Es scheint, als hätte Alexandre mit Jacky den idealen Komplizen gefunden. Die Helden am Herd sind zwar ganz groß darin, schnell die Emotionen hochkochen zu lassen, verlieren aber ihr Ziel nicht aus den Augen: Alexandres Widersacher kräftig die Suppe zu versalzen…

Bestellnummer DVD / BD: 88691995149 / 88691995169

Jungkoch für TV Produktion gesucht

Sie sind jung, spontan, abenteuerlustig und nicht auf den Mund gefallen? Sie möchten Köchin/Koch werden, sind in der Ausbildung oder suchen nach abgeschlossener Kochausbildung eine Herausforderung? Dann haben wir das Richtige für Sie:
Wir planen für die ARD die vierte Staffel „Verrückt nach Meer“, eine 30-teilige Doku- Serie zum Thema KREUZFAHRT, und begleiten dafür Schiffsreisen, die uns rund um die Welt führen. Wir laden Sie ein, mit uns auf große Fahrt zu gehen.

Im Rahmen unserer Dreharbeiten möchten wir eine(n) Jungköchin/Jungkoch, „Küchen-Praktikant(in)“ oder einen Koch-Lehrling an Bord des Kreuzfahrtschiffs begleiten. Sie werden ein normales Crew-Mitglied und arbeiten in der Küche an Bord des schwimmenden Hotels. Dabei werden Sie regelmäßig von einem Kamerateam bei der alltäglichen Arbeit und der Freizeitgestaltung begleitet und interviewt.

Wir hätten Sie gerne entweder für die volle (Dreh-)Zeit mit an Bord, vom 03.03. – 20.05.2012, oder für einen Teilabschnitt der Reise. Los geht es in Singapur, von Asien fahren wir nach Europa. Danach führt uns die Reise von Genua aus durch das östliche Mittelmeer über Ägypten, Israel, Zypern, Türkei, Griechenland und Kroatien nach Venedig. Dann geht es weiter zu den Schönheiten des Schwarzen Meers. Anschließend stehen neben Kroatien und Montenegro traumhafte Ziele auf Sizilien, in Spanien und Portugal auf dem Programm, bevor es über Südengland und Amsterdam nach Deutschland geht. Zum Abschluss begleiten wir noch eine Reise nach Schottland, Irland und England. Wenn Sie Interesse haben, dann schicken Sie Ihre kreative Bewerbung, unbedingt mit Fotos und einem kleinen Video über sich (Qualität unwichtig, der Inhalt zählt: Name, Alter, Beruf, Wohnort, Kinder, Single oder in Beziehung, warum gerade an Bord eines Kreuzfahrtschiffes ein Praktikum, schon mal zur See gefahren, Angst vor Seekrankheit, Auslandserfahrungen, Englischkenntnisse, Hobbys, wovor haben Sie Angst oder Respekt, Stärken und Schwächen, wie stellen Sie sich die Dreharbeiten vor usw.), bis spätestens zum 09. Januar an:

Bewegte Zeiten Filmproduktion GmbH Stichwort: „Kreuzfahrt“
Adelheidstraße 56
65185 Wiesbaden
Oder per E-Mail an: kreuzfahrt@bewegtezeiten.de

Karl und Rudolf Obauer

Die Köche des Jahrzehnts 2004 bis 2013 heißen KARL und RUDOLF OBAUER, Restaurant & Hotel Obauer

Karl und Rudolf Obauer definieren die Werte Tradition, Kontinuität und Verlässlichkeit in der Spitzengastronomie auf ihre Art. Für sie muss gute Küche nicht permanent neu erfunden, jedoch als ein sich ständig erneuernder Kreativitäts- und Arbeitsprozess betrachtet werden. Im österreichischen Gastronomieführer „Gault&Millau 2012“ erreichte das Köche-Duo 19 von 20 möglichen Punkten.

BEGEHRTE AUSZEICHNUNG
Der „Koch des Jahres“ von Gault&Millau ist die begehrteste Auszeichnung in der heimischen Gastronomiebranche und blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 30 Jahren verleiht Gault&Millau diesen Titel, seit 20 Jahren wird der Award durch das Zucker-, Stärke- und Fruchtunternehmen AGRANA unterstützt. Erstmalig dürfen sich Österreichs beste Küchenchefs heuer mit dem Titel „Köche des Jahrzehnts“ schmücken. Der Titel „Koch des Jahres“ wurde an Rudolf und Karl Obauer bereits 1989 verliehen.

Während Karl das traditionsreiche Haus 1979 übernahm, sammelte Bruder Rudolf Erfahrungen bei internationalen Spitzenköchen. Damit stehen für das Brüderpaar internationale Kreationen in keinem Widerspruch zu Regionalität. „Unsere Küche überzeugt mit regionalen Gerichten und Klassikern genauso wie mit Meeresfrüchten und andere exotische Kreationen“, so Rudolf Obauer. „Wir freuen uns wahnsinnig über diese Auszeichnung. Die ständige Weiterentwicklung unseres eigenen Stils hat sich offensichtlich gelohnt“, so Karl Obauer.

Eine gelungene Verbindung aus Tradition und Innovation charakterisiert auch AGRANA, international tätiger Veredler von agrarischen Rohstoffen mit starken österreichischen Wurzeln. „So, wie Karl und Rudolf Obauer bei der Zubereitung ihrer Gerichte das Traditionelle mit dem Außergewöhnlichen perfekt kombinieren, sind bei AGRANA klassische Produkte wie Zucker mit starker kultureller Bindung und modernste Technik kein Gegensatz, sondern eine Notwendigkeit“, erläutert AGRANA-Generaldirektor Johann Marihart.

Auch die Herausgeber des Gault&Millau, Martina und Karl Hohenlohe, unterstreichen die besondere Auszeichnung: „Karl und Rudolf Obauer sind unsere längst dienenden Vier-Hauben-Köche, sie verfolgen konsequent eine extrem intelligente Form der Kreativität. Was sie sich ausdenken, hat Hand und Fuß, ist nachvollziehbar und trotzdem immer wieder verblüffend. Ihr Ideenreichtum ist beeindruckend. All das würdigen wir heuer mit dem Titel „Köche des Jahrzehnts“.

DIE AUSGEZEICHNETEN KÖCHE: Karl & Rudolf Obauer
Karl Obauer wurde am 23. August 1953 in Werfen|Ö geboren. Nach seiner Ausbildung im „Restaurant & Hotel Bayrischer Hof“ der Familie Porsche in Salzburg|Ö arbeitete er in den folgenden Jahren, um einige Stationen zu erwähnen, im Hotel „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg, im „Grand Hotel Bellevue“ in Gstaad/Schweiz, im „Hotel Stalheim“/Norwegen, auf der Saga und Vistafjord/Norwegian American Line, und als Stagier in Frankreich, bei Emile Jung, bei Antoine Westermann und bei Jean Paul Lacombe.

1979 übernahm Karl Obauer den damaligen Gasthof „Lebzelter“ in Werfen. In den ersten fünf Jahren seiner Selbständigkeit in Werfen arbeitete er während der Winterbetriebssprerre fünf Wintersaisonen als Küchenchef im Hotel „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg. Seit 1984 ist das nunmehrige Restaurant und Hotel Obauer ganzjährig in Betrieb.

Rudolf Obauer wurde am 17. Februar 1961 in Werfen|Ö geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er im Salzburger Hotel „Goldener Hirsch“ unter Küchenchef Adolf Meindl sowie im „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg. Durch weitere Engagements in Frankreich, Dänemark und Belgien erwarb sich Rudolf Obauer tiefreichende Kenntnisse in der klassischen und kreativen Küche auf höchstem Niveau, unter anderem bei Emile Jung, Alain Chapel, Alain Dutournier und den Brüdern Troisgros.

Bernd Siener

Ein Ausflug nach Marburg lohnt sich ab sofort dreimal mehr: Die VILA VITA-Gruppe eröffnete zu Sommerbeginn nicht nur das Restaurant Marburger Esszimmer als neue In-Location der Stadt, sondern auch die ausgefallene AROMA Eisbar und 39 zusätzliche Zimmer in einem separaten Trakt des Fünf-Sterne-Hotels VILA VITA Rosenpark. Besonders heiß erwartet wurde das Marburger Esszimmer. Hier bittet ab sofort der mehrfach ausgezeichnete Chefkoch Bernd Siener zu Tisch. Weitere Informationen finden sich unter www.vilavitahotels.com , www.marburger-esszimmer.de sowie www.aroma-marburg.de .

Jubelfest für den Gaumen im Marburger Esszimmer

Der neue kulinarische Hotspot Marburgs liegt an der Anneliese Pohl Allee in direkter Nähe des Hotels VILA VITA Rosenpark und des kürzlich eröffneten Congresszentrums der Gruppe. Hier wirkt Starkoch Bernd Siener, der bereits im Gourmetrestaurant Bel Etage des VILA VITA Rosenpark einen Michelin-Stern erkochte. Ob mit kleinem oder großem Budget, klassischem oder internationalem Geschmack, das Restaurant soll alle Marburger und Besucher der Stadt anziehen. Das Angebot reicht von Pizza über Pasta bis hin zu kreativer Gourmetküche wie Friseé Salat mit gebratenen Garnelen in Rotwein-Lakritz-Reduktion. Teil der Karte ist ein Baukastensystem mit besonders vielen Wahlmöglichkeiten bei der Zusammenstellung der Gerichte. „Siener’s Menü Surprise“ überrascht alle Feinschmecker. Auch die Inneneinrichtung zeugt von Liebe zum Detail. Das Design besticht durch edle Materialien, Hölzer und frische Farben. Grüne Akzente, große Kerzen und originelle Lampen sorgen für eine gemütliche und warme Atmosphäre. Bis zu 70 Gäste finden Platz im Restaurant; weitere 80 auf der idyllischen Sommerterrasse direkt an der Lahn. Das Esszimmer ist Dienstag bis Sonntag jeweils von 12 bis 22 Uhr geöffnet. Reservierungen werden unter der Telefonnummer 06421/8890471 und der E-Mail entgegengenommen.

Neues AROMA für Marburg

Guten Geschmack beweist auch das AROMA an der Bahnhofstraße Ecke Anneliese Pohl Allee. Es kombiniert auf geschickte und ansprechende Art Bistro und Eisdiele und entwirft damit ein für die Universitätsstadt völlig neuartiges Konzept. Modern und jung in Szene gesetzt, bietet das Bistro leckeres Essen für kleines Geld. Ein besonderes Highlight ist das Eis aus eigener Herstellung nach original italienischem Handwerk. Die Milchprodukte für das eigene Eis-Labor liefert die Marburger Molkerei. Das AROMA ist täglich ab 11 Uhr geöffnet.

39 mal mehr Rosenpark

Um erlebte Genüsse entspannt Revue passieren zu lassen, laden seit diesem Sommer 39 zusätzliche Zimmer ins Fünf-Sterne-Hotel VILA VITA Rosenpark. Alle Zimmer liegen in einem separaten Trakt des Hotels und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Zur Ausstattung zählen eine Sofaecke, ein Schreibtisch, Flachbildschirm-TV und Safe sowie teilweise auch eine kleine Küche. Das schlicht gehaltene Design ist geprägt von hellen Farben und blauen Akzenten. Stoffe für Sessel und Sofas orientieren sich mit ihrer Wellenoptik an der Lahn, die durch Marburg fließt. Eine eigene Rezeption für diesen Gebäudeteil sowie ein separater Frühstücks- und Dinner-Raum machen den neuen Trakt besonders attraktiv für Gruppen, die ganz unter sich bleiben und trotzdem alle Annehmlichkeiten des luxuriösen Hotels nutzen möchten.

„Picodon” Käsekurs

Der Picodon ist ein sehr kleiner runder Käse
(Durchmesser ca.8 cm x 1-3 cm Höhe) mit natürlichem
Fettgehalt. Der zunächst feine, leicht säuerliche,
homogene Teig wird durch Austrockung
und Reifung mit zunehmendem Alter immer fester
bis bröckelig.

Hergestellt wird der Picodon als Frischkäse mit
langer Dicklegungszeit. Nach dem Verschöpfen
und Abtropfen wird er trocken gesalzen, auf
Horden getrocknet und mindestens 12 Tage lang
gereift. Der Käse reift mit einer natürlichen Flora
aus Hefen und Schimmel. Mit zunehmendemAlter
steigt der Anteil an sichtbarem Blauschimmel.
Hygieneschulung gemäß Lebensmittelhygiene-
Verordnung

Das Seminar behandelt verschiedene Bereiche
der Lebensmittelhygiene. Alle TeilnehmerInnen
erhalten daher ein Zertifikat über die Teilnahme an
einer Hygieneschulung nach Artikel 4 der
Verordnung (EG) Nr. 852/2004.

Spezialkurs “Picodon”
Der Picodon ist ein typischer Vertreter des gereiften Frischkäse. Dieser Käsetyp wird in
Frankreich sehr häufig hergestellt und üblicherweise in unterschiedlichen Reifestadien von
jung bis alt angeboten. Mit Luc Mertz, Molkereitechniker und Produktionsleiter an der
Forschungs-und Lehrmolkerei der Universität Hohenheim, wird Ihnen ein profunder Fachmann
die Herstellung von Picodon Theorie und Praxis vermitteln. Durchgeführt wird der Käsekurs in
der Forschungs-und Lehrmolkerei der Universität Hohenheim.

Datum: 30.09.2012
Ort: Forschungs- und Lehrmolkerei der Universität Hohenheim, 70599 Stuttgart
Seminargebühr: 210,00 Euro, 360,00 Euro (Nichtmitglieder des VHM)
Teilnehmerzahl: 8-10
Referent: Luc Mertz (LM, Forschungs- und Lehrmolkerei der Universität Hohenheim)

www.milchhandwerk.info