Erntebericht Bordeaux 2006

Morgen wird der mit Spannung erwartete offizielle Erntebericht aus Bordeaux veröffentlicht, der planet bordeaux bereits exklusiv vorab vorliegt. Er erscheint ohne endgültige Mengenangabe und auch sonst merkwürdig dünn an Fakten aber mit Klimadaten, die ein in dieser Form selten erlebtes Auf und Ab der Wetterkapriolen und damit das ganze Dilemma des Jahrgangs 2006 manifestieren.

Mehr darüber im planet bordeaux:
http://bordeaux.blogg.de/eintrag.php?id=340

Weinfreunde erwarten frische 2006er

Selten ist eine Weinlese in Deutschland so schnell zu Ende gegangen wie in diesem Jahr. Insbesondere in den Anbaugebieten südlich des Rheingaus mussten die Trauben aufgrund relativ starker Niederschläge im Herbst sehr zügig eingebracht werden, so dass in Winzerkreisen sogar von einer „Blitzlese“ die Rede ist. Sehr von Vorteil war dabei die in den letzten Jahren optimierte Erntetechnik, die eine schnelle Lese und Verarbeitung der Trauben rund um die Uhr ermöglichte.

„Die mancherorts extremen Witterungsbedingungen dieses Jahres haben es unseren Winzern nicht einfach gemacht. Mit den erzielten Qualitäten sind wir insgesamt gesehen dennoch sehr zufrieden, denn die Trauben wiesen überdurchschnittlich hohe Reifegrade auf. Dies sorgte für einen großen Anteil an Prädikatsweinen und für Rekordmostgewichte von über 200 Grad Oechsle“, so die erste Jahrgangseinschätzung des Deutschen Weinbaupräsidenten Norbert Weber.
Das Deutsche Weininstitut (DWI) erwartet gehaltvolle und mineralische Weißweine, die von einer harmonisch-frischen Fruchtsäure geprägt sind. Die Rotweine zählen zu den Gewinnern dieses Jahrgangs. Sie werden dank der guten Traubenreife füllig und farbkräftig ausfallen.

Die Herbstniederschläge führten aufgrund beginnender Fäulnis nicht nur zu einer schnellen Lese, es musste auch sehr selektiv geerntet und ungesundes Lesegut aussortiert werden. Dadurch hat sich die noch zu Beginn der Weinlese prognostizierte Erntemenge deutlich verringert. „Nach aktuellen Hochrechnungen ist für den Weinjahrgang 2006 eine Erntemenge von etwa neun Mio. Hektolitern zu erwarten. Sie würde in etwa dem Vorjahresniveau entsprechen und deutlich unter dem langjährigen Mittel von 9,7 Mio. Hektoliter liegen,“ erläutert Weinbaupräsident Norbert Weber. Europaweit rechnet man derzeit mit einer leicht überdurchschnittlichen Weinmosternte von ca. 180 Mio. hl.

Die besten Weingüter in Deutschland

In einem hochwertigen Taschenbuch, das dem Heft 3/2006 (jetzt für 7,95 Euro am Kiosk) kostenlos beiliegt, präsentiert die Zeitschrift WEIN GOURMET aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG ihre Auswahl der 750 besten Weingüter in Deutschland – jeweils mit aktueller Bewertung und kompletter Adresse, die Spitzenbetriebe werden außerdem mit Kurzporträts und Probiertipps vorgestellt.

Nach vielen Weinproben vor Ort in den Weinbauregionen und zentralen Verkostungen des aktuellen Jahrgangs konnte die Redaktion feststellen, dass die meisten Betriebe mit ihren 2005er Weinen ihre gute Bewertung bestätigen konnten. Aber es gab auch Schwächen in etlichen Kollektionen, gerade bei den Weißweinen des Jahrgangs 2005 – und manchmal sogar bei renommierten Weingütern.

Außerdem im neuen WEIN GOURMET: Sommelier Hendrik Thoma vom Hotel „Louis C. Jacob“ in Hamburg empfiehlt 50 Rotweine aus aller Welt, die Genuss zum kleinen Preis bieten. Die unentbehrlichen Tipps für die Weinprobe zu Hause gibt das WEIN GOURMET-Dossier: Wie organisiere ich eine Verkostung für Freunde, welches Thema soll ich wählen, und welches Zubehör brauche ich? Und viele Empfehlungen für Weinfreunde: Die WEIN GOURMET-Jury hat rote Griechen, weiße Burgunder und Grüne Veltliner getestet und stellt die besten Weine dieser Proben vor.

Per Subskription den Wunsch-Wein sichern

Die Spannung steigt. Am 28. und 29. August wird der neue Jahrgang Klassifizierter Gewächse aus Ersten Lagen den internationalen und nationalen Top-Journalisten der Weinbranche vorgestellt. Fünf Tage später, am 3. September in Berlin, kann die höchste deutsche Weinklasse aus den Kellern der Prädikatsweingüter das erste Mal öffentlich degustiert werden. Immer mehr wird der 1. September als Premieren-Tag der Klassifizierten Gewächse zu einem wichtigen Fixpunkt in der Weinbranche. Gastronomen, Weinhändler, Journalisten und Weinliebhaber warten ungeduldig darauf, verkosten, bewerten und kaufen zu können.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich eine Option auf sein Lieblings-Gewächs schon in den Wochen vor der Markteinführung reservieren, denn: Alle Grossen Gewächse können subskribiert werden. Wobei, je nach Nachfrage, die Bestellmengen auf 6 oder 12 Flaschen limitiert sein können.

Klassifizierte Gewächse subskribieren ist ganz einfach: Entweder man wendet sich direkt an den Winzer, (eine Liste der Produzenten ist unter www.grossesgewaechs.com zu finden) oder an eine der zahlreichen gut sortierten Weinhandlungen in Deutschland. Überdies können die meisten Grossen Gewächse in allen Karstadt-Filialen subskribiert werden. Die Abholung in einer Karstadt-Filiale bzw. die Auslieferung (ab 150 € frei Haus) erfolgt ab September.

Was in den Klassifizierten Gewächsen steckt, kann man heute nur erahnen: Nicht nur ist der Wert von manchen Exemplaren im Laufe der Jahre enorm gestiegen, auch ihr Entwicklungspotential entfaltet sich erst nach einigen Jahren der Flaschenreife. Indes sprechen einige Insider von einer Wertanlage, die vielleicht erst nach Jahrzehnten ihre wahre Rendite zeigt.

Verkostungsmöglichkeiten für die Klassifizierten Gewächse des Jahrgangs 2005:

3. September2006 – GutsWein & Premiere VDP Grosses Gewächs,
DaimlerChrysler Services am Potsdamer Platz, Berlin,
11.00 – 16.00 Uhr – nur für Fachbesucher – mit Fachbesucherlegitimation nach Anmeldung: Tel. 06725-30860, vdp@vdp.de
16.00 – 19.00 Uhr – für alle Weinliebhaber – Kartenvorverkauf über den Berliner Weinfachhandel (Eine Liste der beteiligte Weinhändler ist unter http://vdp.de/2004/deutsch/gutswein-2006.php zu finden)

24. September Grosse Gewächse in Kloster Eberbach, Eltville
Zu Gast: Grandes Pagos d’Espana – Ein Zusammenschluss der besten Weingüter Spaniens.
Nur für Fachbesucher mit Fachbesucherlegitimation nach Anmeldung: Tel. 06725-30860, vdp@vdp.de

Hintergrund:
Der Oberbegriff für die höchste Weinklasse Deutschlands heißt „Erste Lage“ und wird einheitlich mit dem Logo auf Flasche oder Etikett gekennzeichnet. Alle Weine der Kategorie „Erste Lage“ werden nach gleichen terroir-orientierten, strengen Kriterien (vgl. VDP-Klassifikationsstatut von 2002) vinifiziert. Innerhalb der Weine aus Erster Lage werden trockene Weine als „Grosses Gewächs“ bezeichnet, die restsüßen Weine tragen die Prädikate wie z.B. Spätlesen, Auslese etc.

Spitzenwinzer veröffentlichen ein Manifest gegen die Verwässerung der Weinkultur

Führende Winzer aus Deutschland und Frankreich
starten in der neuesten Ausgabe von WEIN GOURMET, Deutschlands
auflagenstärkster Weinzeitschrift, eine Kampagne gegen Kunstwein. Mit
Beginn des neuen Jahres hatte die Europäische Union der Einfuhr so
genannter „fraktionierter“ Weine den Weg geebnet. Diese Weine werden
aus technisch gewonnenen Wein-Bestandteilen so zusammengemischt, dass
ein beliebig kontrollierbares und manipulierbares Geschmacksprofil zu
erzielen ist. Auch Weine, die mit Eichenspänen behandelt oder mit
Wasser verdünnt wurden, dürfen jetzt in der EU verkauft werden.
„Diese Techniken wurden zwar gegenwärtig nur für Importweine aus den
USA legalisiert“, so erklärt WEIN GOURMET-Redakteur Dr. Ulrich
Sautter. „Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die umstrittenen
Techniken auch für die Bereitung europäischer Weine zugelassen
werden. Dann könnte die Hemmschwelle weiter sinken, beispielsweise,
indem erlaubt wird, solchen Weinen künstliche Aromastoffe
zuzusetzen.“

Die protestierenden Winzer möchten das Interesse der
Öffentlichkeit auf die Tatsache lenken, dass sich neuartige
technische Möglichkeiten industrieller Weinbereitung immer weiter von
dem entfernen, was als gutes Winzerhandwerk gelten kann. Überdies
prangern sie an, dass dem Konsumenten die Information verwehrt wird,
welche Weine mit umstrittenen Verfahren hergestellt wurden: Es gibt
keine Deklarationspflicht. „Wir halten es für nicht hinnehmbar“, so
formuliert das Manifest der Winzer, „dass fortan Kunstweine mit dem
Image der Natürlichkeit verkauft werden dürfen. Wein als Kulturgut
spiegelt die Herkunftsregion, den Boden der einzelnen Lage, das
Wetter des Jahrgangs, die Persönlichkeit der Winzerin und des
Winzers, sogar die Geschichte wider. Wir hoffen, dass aufgeklärte
Verbraucher die Bewahrung dieses Kulturgutes unterstützen. Und wir
appellieren an unsere Kollegen, die Situation als Chance zu
betrachten und mit uns gemeinsam für den Wein als authentisches
Naturprodukt in die Offensive zu gehen.“

In einer ersten Unterschriftensammlung unterstützten 150 namhafte
Winzer aus neun Ländern die Protestnote. Ein weiteres Arbeitstreffen,
auf dem konkrete Projekte beschlossen werden sollen, wird Ende April
im Elsaß stattfinden. Die Liste aller Unterstützer sowie der
vollständige Text des nach dem Ort der Niederschrift benannten
„Mußbacher Manifestes“ findet sich in WEIN GOURMET 1/2006 (ab 8. März
am Kiosk).

Robert Parker entdeckt den trockenen Riesling

Zum ersten Mal ist in einem amerikanischen Weinmedium eine umfassende Darstellung und Bewertung eines deutschen Weinjahrgangs unter Einbeziehung der trockenen Rieslinge speziell der Grossen und Ersten Gewächse des VDP erschienen. Autor ist David Schildknecht, neuer Deutschland-Experte des Wine Advocate von Robert Parker.

In der Ausgabe Nr. 161 dieses Weinbriefes des weltweit als einflussreichsten Weinkritikers beschreibt und bewertet Schildknecht die Weine von 33 Weingütern in den fünf Anbaugebieten Mittelrhein, Nahe, Rheingau, Rheinhessen und Pfalz. Für eine der kommenden Ausgaben ist ein ähnlich ausführlicher Report über Mosel, Saar, Ruwer angekündigt.

Insgesamt werden in diesem ersten Teil auf 26 Seiten 292 Weinen hauptsächlich des Jahrgangs 2004 und einige aus 2003 vorgestellt. Gut die Hälfte aller Weine wurde von Schildknecht mit 90 oder mehr Punkten bewertet. Darunter befinden sich erstmals auch mehr als 100 trockene Rieslinge, die Noten zwischen 86 und 94 Punkten erhielten, 34 davon mit dem rating als „outstanding“.

Schon allein die Tatsache, dass man daraus nach Erscheinen des zweiten Teils erstmals so etwas wie ein Parker Top 50 oder Parker TOP 100 Ranking der besten trockenen deutschen Rieslinge des Jahrgangs 2004 wird ableiten können, empfinden viele in der deutschen Weinwirtschaft zu Recht als Sensation. Das hat es in der gesamten angelsächsischen Weinpresse zuvor so noch nie gegeben und kommt einem Paradigmenwechsel auf Märkten gleich, in denen bislang stets die restsüssen Kabinettweine und Spätlesen im Fokus standen.

Bei Schildknechts Bewertungen rangieren die meisten trockenen oder halbtrockenen Kabinettweine – von einigen ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – eher am unteren Ende der Skala. Erstaunlich viele Gutsrieslinge werden von ihm höher als diese bewertet. Bislang argumentierten die meisten Winzer, dass sie diese leichten Kabinett-Weine, die auf dem heimischen Markt eine eher untergeordnete Rolle spielen, unbedingt für den Export nach den USA bräuchten.

An der Spitze der trockenen Weine stehen im Parker-Brief überwiegend Erste und Grosse Gewächse von VDP-Betrieben sowie Weine von Georg Breuer (Rüdesheim) und Gunderloch (Nackenheim, die praktisch nach den gleichen Regeln produziert werden, sowie um Weine von Leitz (Rüdesheim) und Müller-Catoir (Neustadt-Haardt), die dieser Kategorie entsprechen aber als solche nicht bezeichnet werden.

Die am höchsten bewerteten Güter sind Müller-Catoir mit vier outstanding-Weinen sowie Gunderloch, Leitz und Christmann mit je drei Oustandings. Allerdings ist Gunderloch als einziges Weingut mit mehr als einem nämlich mit drei Weinen unter den Top Ten vertreten, darunter auch der „einfache“ Gutsriesling des Jahrgangs 2004.

Bei den edelsüssen Weinen liegt Dönnhoff an der Spitze mit 100 Punkten für seinen Riesling Eiswein mit der A.P. Nr. /24, sowie 99 Punkten für den Eiswein mit der A.P Nr /23 und 98 Punkten für eine Riesling Auslese. Ausserdem gab es 99 Punkte für eine Rieslaner Bürgergarten Beerenauslese von Müller-Catoir und die Gräfenberg Trockenbeerenauslese von Robert Weil.

Eine vollständige Liste der mit 90 bis 94 Punkten (= outstanding) bewerteten trockenen Rieslinge gibt es hier:
www.best-of-wine.com/weinreporter.htm?id=609

Weinforum Rheinhessen mit den Höhepunkten des Jahrgangs 2004

Die besten Weine und Sekte der diesjährigen Prämierung stehen beim Weinforum Rheinhessen vom 28. – 30. Oktober 2005 im Museum für Antike Schifffahrt für alle Weinfreunde zur Verkostung bereit. Diese große Mainzer Weinprobe, zu der mehr als 3.000 Besucher aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet erwartet werden, wird auch in diesem Jahr viele Höhepunkte bieten. Der Fokus liegt auf den Weinen des Jahrgangs 2004 – ergänzt um klasse Rotweine aus dem Sonnen-Jahrgang 2003. Tüpfelchen auf dem i sind die „Siegerweine“ – die Top-Weine der diesjährigen Prämierung.

Interessante Sonderpräsentationen

Neben den goldprämierten Weinen gilt das Interesse der Besucher auch den Themenverkostungen, die auf dem Weinforum Rheinhessen angeboten werden. Sonderpräsentationen gibt es für die aktuelle Kollektion der Selection Rheinhessen, für moderne Weine der Kellereien sowie für „Ideen aus Wein“. An einem eigenen Stand wird Schott-Glas mit einer „Glasschule“ demonstrieren, wie aus dem Zusammenspiel von Weinen und Gläsern ein optimaler Weingenuss resultiert.

Die Glasschule ist kombiniert mit dem Workshop „Steine. Böden. Terroir.“, in dem Rieslinge des Jahrgangs 2004 mit einer ausgeprägter Mineralik gezeigt werden.

Für die Speisen zu den ausgezeichneten Weinen sorgt Rudolf Hemmrich (Rheinhessen-Stuben, Hahnheim) in der Werkstatt des Museums.

Der Eintritt zu diesem rheinhessischen Wein- und Sekterlebnis der Extraklasse mit seinen ca. 200 Weinen beträgt 22,50 EUR, der ermäßigte Gruppenpreis 20,00 EUR (ab 10 Personen). Neben Glas und Katalog ist im Kartenpreis die Fahrt mit Bahn und Bus über die Verkehrs-Verbünde von RMV und RNN enthalten.

Der Klick-Tipp: www.weinforum-rheinhessen.de

Wer sich für die größte Mainzer Weinprobe gut vorbereiten möchte, findet unter www.weinforum-rheinhessen.de die kompletten Fakten. Insbesondere die Liste der Vorverkaufsstellen ist für alle Besucher interessant, die das Kombiticket nutzen wollen und mit Bus oder Bahn anreisen. Neben den Öffnungszeiten, Tipps zur Anfahrt und vielen anderen Informationen findet man auch alle Weine und Sekte aufgeführt und kann sich so seinen individuellen Verkostungsfahrplan schon im Voraus erstellen.

Die Öffnungszeiten:
Freitag, 28.10. von 15-21 Uhr, Samstag, 29.10. von 14-21Uhr, Sonntag, 30.10. von 11-18 Uhr.

Das Museum für Antike Schifffahrt ist mit Bus und Bahn über den Mainzer Südbahnhof leicht zu erreichen. Für die Autofahrer stehen in den Parkhäusern des Cine Star Kinozentrums und des Fort Malakoff/Hyatt Regency Parkplätze zur Verfügung.

www.rheinhessenwein.de / www.weinforum-rheinhessen.de

Kork ade – Alternative Verschlüsse erobern die Weinwelt

Weinkenner stellen immer öfter fest, dass ein Plastik-Korken aus der Flasche ploppt. Schon hat das erste klassifizierte Gewächs aus Bordeaux sogar Flaschen mit Schraubverschlüssen auf den Markt gebracht. Und neuester Schrei beim deutschen Wein ist der kostspielige Glas-Stopfen „Vino-Lok“. Und WEIN GOURMET titelt in der aktuelle Ausgabe (ab 7. September 2005 am Kiosk): „Der langsame Tod des Korks“.
Das internationale Weinmagazin aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG dokumentiert in einem umfassenden Dossier die Revolution im Bereich der Wein-Verschlüsse. „Die Qualität der Flaschenkorken ließ in den letzten Jahren dramatisch nach“, berichtet WEIN GOURMET-Redakteur Dr. Ulrich Sautter. „Manche Winzer mussten palettenweise Wein vom Markt nehmen, da fast jede Flasche korkig war. Mit den Abfüllungen des Jahrgangs 2004 hat nun eine wahre Massenflucht weg vom Kork begonnen.“

In seinem Dossier „Kork und alternative Flaschenverschlüsse“ behandelt WEIN GOURMET ausführlich Vor- und Nachteile aller gängigen Wein-Verschlüsse, gibt Tipps zur Handhabung der einzelnen Modelle – und nennt die Hintergründe für den qualitativen Abstieg des Korks.