Mirko Reehs Kochschule

Mirko Reehs Kochschule in Frankfurt Bornheim ist ausgezeichnet: Reeh hat im Rahmen der Jahrestagung von „Hessen à la carte“ das Gütesiegel der gleichnamigen Restaurantkooperation erhalten

Die neu Ausgezeichneten gehören zu derzeit 90 Betrieben in Hessen, die sich der hessischen Küche, einem hohen Qualitätsanspruch sowie der Pflege und Weiterentwicklung regionaltypischer Kulinarik verpflichtet fühlen. Das Qualitätssiegel wird vom Hessischen Wirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Hessischen Tourismusverband und dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Hessen verliehen.
Zuvor werden die Betriebe einem strengen Qualitätscheck unterzogen, bei dem unter anderem die Verwendung regionaler Produkte sowie deren Frische und Qualität geprüft werden. „Ich freue mich riesig, mit meiner Kochschule im Herzen Frankfurts mit dabei sein zu dürfen“, erklärt der sympathische TV-Koch Mirko Reeh Gourmet Report. Seit vielen Jahren fühlt er sich der Küche seiner Heimat verbunden und baut den Köstlichkeiten aus dem Hessenland eine Bühne. Aus seiner kulinarischen Werkstatt stammen Hessen Burger, Grüne Soße am Stück, Praline vom Handkäs‘ und viele andere Hessen-Hits. Auch bei Schneidwaren ist Reeh wählerisch: Er arbeitet mit CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche.

Mirko Reehs Kochschule: www.mirko-reeh.com/index.php

Patrik Kimpel

Patrik Kimpel neuer Präsident der Jeunes Restaurateurs

Bei der Jahrestagung der deutschen Sektion junger Spitzenköche in Bad Sobernheim wurde Patrik Kimpel zum neuen Präsidenten gewählt. Außerdem wurden fünf neue Jeunes Restaurateurs begrüßt.

Vom 1. Januar 2010 an wird Patrik Kimpel, bis dato Vize-Präsident der Jeunes Restaurateurs Deutschland, das Amt des Präsidenten übernehmen. Er wechselt damit die Position mit Alexander Herrmann, der zum Vize-Präsidenten gewählt wurde und die Geschicke der Köchevereinigung zuvor drei Jahre geleitet hatte. Gewählt wurde der neue Vorstand anlässlich der Jahrestagung vom 15.-16. November im Romantik Hotel BollAnt’s im Park in Bad Sobernheim. Das Vorstandsteam besteht zudem aus Marco Rückl, Partner von Jeune Restaurateur Iris Bettinger aus dem Hotel-Restaurant Reuter in Rheda-Wiedenbrück, der das Amt des Schatzmeisters übernimmt. Andreas Hillejan vom Restaurant Herzog von Burgund in Neuss kümmert sich in neu geschaffener Position um die Themen Aus- und Weiterbildung sowie Talentförderung. Jan Bolland aus dem Romantik Hotel BollAnt’s im Park wird die Vereinigung als Europa-Delegierter auf internationaler Ebene vertreten.

Des Weiteren begrüßt die JRE-Deutschlandsektion fünf neue Mitglieder in ihren Reihen und wächst damit auf eine Mitgliederzahl von 60 Spitzenköchen, davon 38 aktive und 22 Table d’Honneur Mitglieder. Die neuen Jeunes Restaurateurs sind:

Sascha Stemberg,Haus Stemberg,
42553 Velbert-Neviges
www.haus-stemberg.de

Michael Quendler, Die Mühlenhelle,
51645 Gummersbach-Dieringhausen
www.die-muehlenhelle.de

Ernst Karl Schassberger, Romantik Hotel Schassberger Ebnisee,
73667 Ebnisee
www.schassberger.de

Frank Schreiber, Hotel-Restaurant Goldner Hahn,
03238 Finsterwalde
www.schreiber-cuisine.de

Markus Philippi, Romantik Hotel Residenz am See,
88708 Meersburg
www.hotel-residenz-meersburg.com

Jeunes Restaurateurs Deutschland

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland sind aktuell 60 deutsche Spitzenköche, die sich der innovativen deutschen Küche verpflichtet haben. Ihre kreativen, doch stets authentischen Interpretationen präsentieren sie mit viel Engagement und großer Begeisterung. Unter dem Motto „Talent und Passion“ haben sich die Jeunes Restaurateurs handwerkliches Können, Aufrichtigkeit, Freundschaft, Eleganz und Frische auf die Fahnen geschrieben. Ihr Ziel ist, den Gästen ungewöhnliche, von Individualität und Regionalität geprägte kulinarische Genüsse zu bieten. Die Jeunes Restaurateurs Deutschland sind eine nationale Sektion der europäischen Vereinigung Jeunes Restaurateurs d´Europe, die 1974 in Frankreich gegründet wurde. Weitere Informationen unter www.jre.de

„Bio für Kinder“ erneut ausgezeichnet

Im Rahmen der 9. Jahrestagung des Netzwerks Kindergesundheit und Umwelt wurde „Bio für Kinder“, die Gemeinschaftsinitiative von Tollwood und dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, am Freitag, den 25. September 2009, in Bonn mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Eine 16-köpfige Expertenjury, die sich u.a. aus Vertretern des Deutschen Kinderhilfswerks e.V., des WHO European Center für Environment and Health (ECEH in Bonn) oder des World Vision Deutschland e.V. zusammensetzte, hatte dafür 61 „Best Practice“-Projekte von Nichtregierungsorganisationen genau unter die Lupe genommen. „Bio für Kinder“ überzeugte in der Kategorie „Biologische Wirkstoffe“: Damit zeichnete die Jury die Gemeinschaftsinitiative für die Verbesserung der Nahrungsqualität von Kindern und Jugendlichen, für den Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Lebensgrundlage für kommende Generationen sowie für die Ausbildung eines gesunden Ernährungsbewusstseins aus. Das Projekt „Bio für Kinder“ soll deshalb zusammen mit den anderen Preisträger-Projekten als „Good Practice“-Beispiel bei der WHO-Konferenz im März 2010 in Italien vorgestellt werden.

Die 9. Jahrestagung des Netzwerks Kindergesundheit und Umwelt e.V. in Bonn bildet den Abschlussworkshop für das Projekt „Beiträge von NGOs (Nichtregierungsorganisationen) zur Umsetzung des Aktionsplanes zur Verbesserung von Umwelt und Gesundheit der Kinder in der Europäischen Region (CEHAPE).“ Teil des Projektes ist es, „Good Practice“-Beispiele im Bereich Kind / Umwelt- und Gesundheit zusammenzustellen, um damit politischen Forderungen nach einer Verbesserung der umweltbedingten Gesundheitsvorsorge von Kindern Nachdruck zu verleihen. Aus den 61 Projekten zeichnete das Netzwerk 16 Projekte in insgesamt acht Kategorien (u.a. Lärm, Wasser, Bewegung) aus. Sie sollen – gemeinsam mit einem Forderungskatalog der Kinderagenda – bei der „5. Ministerkonferenz der Europäischen Umwelt- und Gesundheitsminister“ (WHO-Konferenz) vorgestellt werden, die vom 10. bis zum 12. März 2010 in Parma, Italien, stattfindet.

Das Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt e.V.:
Das Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt e.V. wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, schädliche Umwelteinflüsse auf Kinder auf einer politischen Ebene deutlich zu machen. Eines der ersten Projekte war die Verabschiedung der „Kinderagenda 2001“, es folgte die Entwicklung umweltmedizinischer Leitlinien für Kinderärzte. Mitglieder des Netzwerks sind u. a. der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu), die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland oder der Ökologische Ärztebund. Weitere Informationen unter: www.netzwerk-kindergesundheit.de

Bio für Kinder:
Die Gemeinschaftsinitiative von Tollwood und dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München startete im Mai 2006 das Pilotprojekt „Bio für Kinder.“ Ziel dieses Projektes ist es, Münchens Nachwuchs in Kindergärten und Schulen mit 100 Prozent Bio-Kost zu versorgen. Die „Anschubfinanzierung“ für die Umstellung übernehmen aktuell 30 Münchner Unternehmen, die die Einrichtungen als Paten mit einer Gesamtfördersumme von über 450.000 Euro unterstützen. Damit können derzeit 27 Einrichtungen, in denen über 2.000 Kinder und Jugendliche betreut werden, auf Bio-Kost umstellen. „Bio für Kinder“ hat auch eine Debatte um das Thema Schul- und Kindergartenverpflegung angestoßen: Nach einem Stadtratsbeschluss der Stadt München im Juli 2007 soll die Verpflegung aller städtischen Kindergärten und Horte bis 2010 einen Bio-Anteil von 50 Prozent des Wareneinsatzes beinhalten. Nicht nur in München kommt das Projekt gut an: Städte wie Nürnberg, Berlin und Bremen bekundeten bereits Interesse an dem mehrfach prämierten Konzept: „Bio für Kinder“ erhielt 2007 den Healthy-Cities-Award „Grüner Apfel“ der Weltgesundheitsorganisation sowie den Umweltpreis der Stadt München und zuletzt im September 2008 den „Frankfurter Preis der deutschen Gemeinschaftsverpflegung“.

Weitere Informationen unter www.bio-fuer-kinder.de

Kakao schützt die Gefäße

Kakao schützt die Gefäße

Forscher kommen dem Wirkmechanismus auf die Spur
eine Tasse Kakao

Kakao mit einem hohen Anteil am Pflanzeninhaltsstoff Flavonol hat positive Auswirkungen auf die Gefäßgesundheit, berichtete ein transatlantisches Forscherteam (Universitätsklinikum Aachen und University of California Davies) auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Auf der noch bis 18. April 2009 laufenden DGK-Jahrestagung in Mannheim diskutieren mehr als 7000 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern neue Erkenntnisse apus der Herz-Kreislauf-Forschung.

Die Forscher hatten Patienten mit einer Herzkranzgefäßerkrankung (Koronare Herzkrankheit, KHK), die medikamentös optimal versorgt waren, zweimal täglich Kakao-Drinks gegeben; ein Teil davon hatte einen besonders hohen Anteil am Pflanzeninhaltsstoff Flavonol (375 versus 8 Milligramm pro Portion). Gemessen wurde anhand verschiedener Parameter der Einfluss dieser Maßnahme auf die so genannten endothelialen Progenitorzellen. Diese Vorläuferzellen spielen eine wichtige Rolle für die Regenerationsfähigkeit geschädigter Gefäßwände und somit für den weiteren KHK-Verlauf.

Fazit: Flavonol-haltiger Kakao mobilisiert bei KHK-Patienten funktionelle Gefäß-Vorläuferzellen – und zwar umso mehr, je höher der Anteil des Pflanzeninhaltsstoffes Flavonol ist. „Das könnte zur nachhaltigen Verbesserung der Gefäßschäden und zum besseren Krankheitsverlauf bei KHK-Patienten beitragen, die regelmäßig Flovonol-haltige Nahrungsmittel zu sich nehmen“, so die Wissenschaftler.

Über welchen Mechanismus Flavonol, das auch für herzgesunde Effekte von Rotwein oder Grüntee mit verantwortlich gemacht wird, seine positiven Effekte entfaltet, auch dieser Frage ist das Forscherteam im Labor nachgegangen. Ohne eine entsprechende Verarbeitung des Pflanzenstoffs im Organismus (Metabolisierung) bleibt jedenfalls auch der positive Effekt auf Gefäßzellen aus, wie in Versuchen beobachtet wurde. Jetzt haben die Wissenschaftler eine im Stoffwechsel vorkommende Substanzkombination („Metabolit“) identifiziert, der die gesundheitsfördernden Effekte von Flavonol triggern dürfte, nämlich Methyl-Catechin-Glucuronid. Die praktische Bedeutung dieser Entdeckung ist noch unklar.

Biogas auf Wachstumskurs

Biogas auf Wachstumskurs
Finanzkrise macht sich bemerkbar

„Es geht bergauf, auch aus landwirtschaftlicher Sicht geht es weiter“. Mit dieser positiven Einschätzung für die gesamte Biogasbranche empfing Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas, zahlreiche Journalisten zu einer Pressekonferenz auf der 18. Jahrestagung seines Verbandes Anfang Februar in Hannover. Nachdem die Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist, rechnet der Fachverband Biogas mit einem Zuwachs von weiteren 780 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von mindestens 200 Megawatt (MW). Insgesamt wären dann Ende 2009 4.780 Anlagen in Betrieb, die gut drei Millionen Haushalte rund um die Uhr mit Strom versorgen könnten. Durch den Güllebonus, so Pellmeyer, würden vor allem Vieh haltende Betriebe Hofanlagen im Bereich von 150 bis 250 KW bauen. Mit diesen deutlich kleineren Biogasanlagen wollten sich die Landwirte neben ihrem Hauptgeschäft Ackerbau und Viehzucht ein zweites Standbein schaffen. Hans-Jürgen Schnell, Verbands-Vizepräsident und Vorstand der Schnell Motoren AG, Amtzell, wies darauf hin, dass wegen der Finanzkrise jedes dritte Projekt Probleme mit der Finanzierung habe. Das bestätigte auch Hendrik Becker, Sprecher des Firmenbeirates im Fachverband Biogas und Geschäftsführer der PlanET Biogastechnik GmbH, Vreden. Vor allem in Osteuropa und in Russland ginge das Finanzkapital zurück, so dass weniger Anlagenbestellungen eingingen. Schnell bedauerte in diesem Zusammenhang, dass die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Haftungsfreistellung für die Finanzierung von Biogasprojekten erst ab einer Investition von zehn Millionen Euro ermöglicht.

aid, Dr. Volker Bräutigam

Frischeprodukte versprechen hohe Gewinnmargen

Rund 20 Milliarden Euro erwirtschaften Tankstellen und Kioske mit Lebensmitteln, Tabakwaren, Zeitungen und Zeitschriften. Dies entspricht 14 Prozent des aktuellen Jahresumsatzes des gesamten deutschen Lebensmittelhandels (McKinsey Studie 07/2007).

Auffällig ist, dass Kunden verstärkt zu qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln greifen. Sie möchten jederzeit auf Frischeprodukte und Lebensmittel für eine schnelle Mahlzeit zugreifen können. Besonders gekühlte Convenience-Produkte aus frischen Zutaten sind gefragt und versprechen hohe Gewinnmargen.

Auf der 12. Handelsblatt Jahrestagung „Handel und Wandel in Tankstellen“ am 20. und 21. Februar 2008 in München berichten Experten aus der Mineralölindustrie (Shell und Aral) und dem Handel (7-Eleven) wie Tankstellenshops die hohen Zuwachsraten und das große Wachstumspotenzial von Convienence-Produkten nutzen können.

Weitere Themen der Konferenz sind: die Rolle des Außendienstes im Tankstellengeschäft (Josef Busch, Orlen Deutschland), der Süßwarenmarkt im Umbruch (Egbert Lange, Bahlsen) sowie Sortimentsoptimierung in Tankstellen-Shops (Matthias Dimke, InBev Deutschland).

Schnell und gesund genießen
Chilled Food ist bei den Konsumenten beliebt. Die Zubereitung der Nahrung ist schnell, einfach und im Vergleich zu Fast-Food auch gesünder. Ein Trend, den auch der größte Marktführer der deutschen Mineralölindustrie in seinem Sortiment berücksichtigt. Matthias Pape (Aral) berichtet über erste Erfahrungen mit Chilled Food und die Akzeptanz bei Verbrauchern. Aral bietet seit kurzem in ihren „PetitBistros“ ein Frischesortiment mit Sushi, Obst, Fertiggerichten und Fruchtsäften an. Über frisch zubereite Produkte in Tankstellen spricht auf der Jahrestagung auch Marco Wild (Subway). Mit Sandwich-Restaurants sollen auch nicht-tankende Kunden in die Tankstellen gelockt werden.

Internationale Praxisberichte
Eine Prognose über die Zukunft der Tankstellenmärkte formuliert Patrik Jacob (Shell Deutschland). Jacob berichtet, welche Anforderungen zukünftig an Tankstellen gestellt werden und inwieweit sich Verkaufskonzepte, Shop-Design oder eine Marktführerschaft behaupten können. In Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und den USA sind Fertiggerichte und Snacks bereits ein fester Sortimentsbestandteil in den Convenience-Shops. Cathrine Stange (Reitan Servicehandel Norge) berichtet über das Konzept der weltgrößten Einzelhandelskette 7-Eleven, deren rund 30.000 Filialen rund um die Uhr geöffnet haben.
Die Lage auf dem Tabakmarkt ist insgesamt angespannt, denn das Marktumfeld der Tabakwaren wird zunehmend schwieriger. Wie trotz verändertem Konsumentenverhalten der Umsatz gesichert werden kann, erklärt Jörn Steppke (British American Tobacco).

Das laufend aktualisierte Programm steht im Internet unter:
http://www.konferenz.de/dn-huw08

Deutschland ist Ungarns wichtigster Partner im Tourismus

Die DRV-Jahrestagung 2008 wird vom 13. bis 16. November in Budapest stattfinden. Mit seiner frühen Entscheidung für die ungarische Hauptstadt hat der Vorstand des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) die Grundlage für eine frühzeitige Planung der wichtigsten Verbandstagung in der deutschen Reisebranche gelegt.

„Ich freue mich, dass die Leitveranstaltung des DRV 2008 in der ungarischen Hauptstadt stattfinden wird. Die Bewerbung Ungarns hat den DRV-Vorstand überzeugt“, sagte DRV-Präsident Klaus Laepple.
Budapest habe dank seiner reichen Kultur, seines Verkehrsanschlusses und der sehr guten Hotelinfrastruktur beste Perspektiven als Städtereiseziel in der erweiterten Europäischen Union. Dank der intensivierten Flugverbindungen ergebe sich für das Reiseland Ungarn insgesamt und auch als Feriendestination eine ausgezeichnete Perspektive.

„Die deutsche Reiseindustrie ist Ungarns wichtigster Partner im Tourismus. Wir sind froh und stolz, dass Ungarn Gastgeber der DRV-Jahrestagung 2008 sein wird“, sagte der ungarische Staatsekretär für Tourismus, Dr. Zoltán Somogyi. Seit der 36. DRV-Jahrestagung im Jahr 1986 in Budapest habe sich in Ungarn eine große Veränderung vollzogen: „Bei der DRV-Jahrestagung 2008 wird sich die moderne Destination Ungarn den Entscheidern der deutschen Reisebranche präsentieren.“

CT-Vorstand formierte sich um: Neue Aufgabe für Dr. János Erdei
Das Präsidium des Corps Touristique e.V. (CT) hat sich neu formiert: Die Nachfolge des bisherigen CT-Vizepräsidenten Jean Pierre Courteau, Französisches Fremdenverkehrsamt, der durch seinen Wechsel von Frankfurt nach London im Mai dieses Jahres aus dem Vorstand ausschied, trat im Juli Dr. János Erdei, Ungarisches Tourismusamt / Division D, A, CH & FL, an, der bereits seit längerem im Gremium als Beisitzer tätig ist. Gratulation: In der geheimen Wahl entschieden sich 70 Prozent der Stimmberechtigten für den Tourismuswerber aus der Magyaren-Republik.

Das Corps Touristique (CT) ist die Vereinigung der ausländischen nationalen Tourismusorganisationen und Eisenbahnen in Deutschland. Es wurde in den 1960er Jahren von Touristikern gegründet mit der Zielsetzung, die Interessen seiner Mitglieder gegenüber anderen Organisationen aus Touristik, Politik und Verwaltung zu vertreten, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und den gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch der Mitglieder untereinander zu fördern.
Ein besonderes Anliegen ist es dem Corps Touristique, im Sinne der Völkerverständigung den touristischen Austausch mit dem Ausland insgesamt zu fördern und zu unterstützen.

Ungarn aus der Entenperspektive –
Mit der Balaton Schifffahrts AG auf großer Fahrt

Den Balaton und sein Umland aus der Entenperspektive genießen: nichts leichter als das mit dem Angebot der Balaton Schifffahrts AG. Der 1846 gegründete Dienstleister hat neben Fährverbindungen zwischen der Halbinsel Tihany am Nordufer und Szántód am Südufer des „Meeres der Ungarn“ auch Fahrten mit Promenaden- oder Discoschiffen sowie unterschiedliche Schiffsausflüge auf dem Programm. Informationen zu Preisen und Fahrplänen hält die Webseite www.balatonihajozas.hu auch in deutscher Sprache bereit.

Promenadenfahrten über den Balaton sind je nach Zu- und Ausstieg mit einer Fahrtdauer von ein bis drei Stunden möglich. Dabei werden in der Hochsaison, also noch bis Ende August, nahezu alle größeren Häfen rund um den See angesteuert. Den Blick beispielsweise auf den Vulkanberg von Badacsony oder die Abtei von Tihany genießen Erwachsene vom Schiff aus ab 1.200 Forint (umgerechnet ab etwa 4,70 Euro), Kinder zahlen nur die Hälfte.
Besonders an die jüngeren Urlauber richten sich die Kinder- und Discofahrten. Noch bis 27. August 2006 legt die abendliche Promenadenfahrt mit buntem Kinderprogramm jeden Tag außer donnerstags von einem anderen Hafen ab. Kostenpunkt für das „Spektakel“ auf nicht ganz so hoher See: 1.500 Forint (circa sechs Euro) für Erwachsene und 1.000 Forint (etwa vier Euro) für Kinder zwischen drei und 14 Jahren.

Mit Pop, Rock und Dance-Music geht es noch bis zum 27. August 2006 täglich außer montags immer abends auf große Discofahrt. Je nach Anleger starten die Discoschiffe zwischen 20.30 und 21.30 Uhr zum anderthalb- oder zweistündigen Tanz über den See. Erwachsene zahlen ab 1.400 Forint, Kinder zwischen sechs und 14 Jahren ab 900 Forint (etwa 5,60 beziehungsweise 3,50 Euro).
Auf den Spuren der Balatoner Weine schippern Nostalgieschiffe noch bis zum 26. September 2006 jeweils dienstags von Keszthely und Siófok. Während der anderthalbstündigen Weinfahrt stehen verschiedene Tropfen aus der Region zur Verkostung bereit. Kindern werden Erfrischungsgetränke serviert. Pro Person kostet der weinselige Ausflug 2.200 Forint (rund 8,80 Euro), Kinder zahlen 1.200 Forint (etwa 4,80 Euro).

Informationen: www.balatonihajozas.hu