Wolfgang Becker

Überraschende Mietvertragskündigung für Wolfgang Becker’s Vorzeigeprojekt

Als Wolfgang Becker 2013 das Becker’s XO am Kornmarkt in Trier eröffnete, freuten sich Projektentwickler und Gäste auf das außergewöhnliche Vorhaben des renommierten Sternekochs. Mit Mut und einem innovativen Konzept belebte Becker das historische Postgebäude neu und erntete viel Lob für die Bereicherung der Gastronomielandschaft und die Attraktivitätssteigerung der Trierer Innenstadt. Aufgrund verschiedener äußerer Einflüsse steht der zirka 700 Quadratmeter große Gastrobetrieb jetzt vor dem Aus.

Die Kündigung seitens des Vermieters traf Wolfgang Becker vollkommen unerwartet. Es hatte in der Vergangenheit Verhandlungen über eine Mietminderung aufgrund der hohen Umsatzeinbußen gegeben, die das XO wegen der über ein Jahr andauernden Baustelle im Posthof zu verzeichnen hatte. Es ging um dauerhaften Lärm, extreme Verschmutzungen und unzureichende Übergangslösungen. Zwei strittige Monatsmieten, die Becker Anfang des Jahres einbehalten hatte, dienten dem Vermieter nun als Kündigungsgrund. „Ich war entsetzt, als ich diese konstruierte Begründung gelesen habe“, erklärt Becker. Für ihn ist der Standort des XOs existenziell, denn seit 2012 wurden etwa 1,25 Millionen Euro in den hochwertigen Ausbau und die Einrichtung investiert.

Mit Gründung der Becker‘s Genuss Aktiengesellschaft 2012 entwickelte der Sternekoch ein Teilhaber-Konzept mit rund 120 Aktionären, darunter viele Stammgäste. Mit über der Hälfte der Anteile ist Wolfgang Becker Hauptaktionär und Vorstand und darüber hinaus Hauptinvestor mit persönlicher Haftung. Trotz schwieriger Phasen und bislang ausbleibender Rentabilität war und ist die AG nicht zahlungsunfähig: Rechnungen wurden immer beglichen, Löhne immer gezahlt. „Die Kündigung des Mietvertrages ist besonders deshalb so bitter, weil alle Investitionen und der aufwendige Innenausbau nun wertlos sind“, erklärt Becker. Wirtschaftlich hat die Kündigung erhebliche Folgen für das Unternehmen, denn der Inhaber ist nun gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Von Beginn an musste Becker im Posthof mit ungeplanten Hindernissen umgehen. Zuerst blieb durch die Innenhoflage und mangelhafte Beschilderung die Laufkundschaft weitgehend aus, dann stellte die mehr als einjährige Baustellensituation den Sternekoch vor weitere Herausforderungen. Ein ständiges Baustellen-Image, Lärm und Staub belasteten die Mitarbeiter und führten zu erheblichen Umsatzeinbußen. Dennoch entwickelte Becker das innovative Konzept kontinuierlich weiter. Veranstaltungsangebote wie Open Air Kino, Konzerte oder Salsa-Abende brachten Kultur und Leben in den alten Posthof. Nicht zuletzt der Ausbau des XO-Delis zur Oxerei, den Becker im Juli diesen Jahres gemeinsam mit Fleischexperte Wolfgang Otto erfolgreich durchführte, zeigt deutlich, wie überraschend die jetzigen Entwicklungen kamen.

Zuerst von Seiten des Vermieters als Chance angepriesen, trug die Eröffnung des Ibis-Styles-Hotels 2015 nicht wie versprochen zu neuem Erfolg bei. „Wir waren die ersten Mieter im Posthof und unsere Nutzungsanforderungen waren von Anfang an klar, allerdings wurde unser Standpunkt bei der Entscheidung für den Neumieter grob vernachlässigt. Ging es dem Projektentwickler vor kurzem noch um die Belebung des Posthofs, hat heute die Ruhe der Hotelgäste oberste Priorität“, kritisiert Becker. Die Projektentwickler des Posthofes hatten sich für zwei gegensätzliche Konzepte entschieden, die nicht nebeneinander bestehen konnten. Der Anspruch eines Hotelgastes nach Ruhe und der eines XO-Gastes nach Musik und Entertainment passten nicht zusammen.

Mit der plötzlichen Kündigung wird der Beckers Genuss AG nach zwei Jahren intensiver Aufbauarbeit die Basis entzogen. „Mir wird damit jede Möglichkeit genommen, weiter für den Erfolg dieses tollen Projektes zu kämpfen,“ bedauert Becker, der immer wieder eigenes Kapital investiert hatte. Eine finale Entscheidung über die Zukunft des XO wird erst in den nächsten Wochen getroffen. Becker‘s Weingut, Becker‘s Hotel & Restaurant und Becker’s Weinhaus in Trier Olewig waren zu keiner Zeit vom Insolvenzverfahren betroffen. Hier bleibt Wolfgang Becker weiterhin kreativer Kopf, Inhaber und Küchenchef.

Simon Taxacher

Die 2014er-Ausgabe des Gault&Millau erhebt Simon Taxacher in den Olymp der österreichischen Koch-Elite – der führende Gourmet-Guide bewertet den Tiroler und sein Restaurant Simon Taxacher erstmalig mit vier Hauben und 19 Punkten. Taxacher ist damit der neue Vier-Hauben-Koch in Österreich und zählt mit drei weiteren Vier-Hauben-Köchen zur kulinarischen Spitze des Landes.

GROSSE FREUDE IN KIRCHBERG
Der 37-jährige Tiroler und seine Lebensgefährtin Sandra Kobald führen seit mehr als 13 Jahren das Restaurant Simon Taxacher in Kirchberg in Tirol. In dieser Zeit haben die sympathischen Gastgeber jede freie Minute in ihren großen Traum investiert und das Restaurant zu einer der besten Adressen in Österreich etabliert. Ihre gemeinsame Leidenschaft für Genuss, gegenseitiger Respekt, vor allem aber auch der unbändige Hang zur Perfektion, der keine Kompromisse kennt, haben sie nun an die kulinarische Spitze des Landes geführt. Das Ergebnis in der soeben erschienenen 2014er-Ausgabe des Gault&Millau sind vier Hauben und 19 Punkte. Österreich hat damit einen neuen Vier-Hauben-Koch, Tirol und Kirchberg feiern mit. „Es ist für uns die größte Auszeichnung seit Bestehen des Rosengartens. Wir sind überwältigt, stolz und überglücklich. Es ist ein unglaubliches Gefühl, das ich nicht beschreiben kann. Unser gesamtes Team hat mit uns an der Verwirklichung dieses Ziels gearbeitet. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken, ebenso wie bei unseren Gästen. Denn diese spornen uns an und geben uns mit ihrer Anerkennung die Kraft, immer wieder über uns selbst hinauszuwachsen“, erklärt Simon Taxacher in einer ersten Stellungnahme.

HARMONIE DER DETAILS
Seine Philosophie erklärt der Tiroler mit einfachen Worten: „Nur wer sich jeden Tag neu erfindet, bleibt sich treu! Ich bezeichne Kochen nicht als Kunst. Vielmehr ist es ein harmonisches Aufeinandertreffen vieler Details. Im Mittelpunkt steht dabei für mich das Produkt, dessen höchste Qualität die Grundvoraussetzung für eine gelungene Zubereitung ist. Ich versuche tagtäglich, auf höchstem Niveau zu arbeiten, immer mit dem Ziel, die verwendeten Produkte von ihrer besten Seite zu zeigen.“ Simon Taxacher überlässt nichts dem Zufall. So hat er in die Neugestaltung seines Restaurants mindestens so viel Zeit und Energie investiert wie in die konsequente Weiterentwicklung seiner Küche – und mit der erfindet sich der Tiroler auf Basis schier grenzenloser Kreativität wahrlich jeden Tag neu. Was hier geboten wird, beeindruckt nachhaltig.

DAHEIM IN DER WELT – TIEF VERWURZELT MIT DER HEIMAT
Simon Taxachers Geschichte ist von Anfang an eine Erfolgsgeschichte: Nach Abschluss der Hotelfachschule Villa Blanka in Innsbruck sammelte er bei namhaften Kochgrößen im In- und Ausland erste Erfahrungen auf dem glanzvollen Parkett der Grande Cuisine. Im Jahr 2000 kehrte das junge Talent in den elterlichen Betrieb nach Kirchberg zurück und eröffnete im Dezember desselben Jahres sein Genießerrestaurant Rosengarten. Seinen Willen, Höchstleistungen zu geben und beste Ergebnisse zu erzielen, hat Simon Taxacher in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im Dezember 2010 eröffnete er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Sandra Kobald direkt im Anschluss an sein Restaurant das Hotel Rosengarten und verwirklichte somit seine Vision perfekter Gastlichkeit. Nur ein knappes Jahr später wurde das junge, avantgardistisch-exklusive Haus in die elitäre Hotelvereinigung Relais & Châteaux aufgenommen und darf sich damit zu den schönsten Hotels der Welt zählen. Zusätzlich wurde Simon Taxacher zum Grand Chef Relais & Châteaux ernannt, ein Titel, den weltweit nur 160 Küchenchefs tragen. Mit der Verleihung der vierten Haube erfüllt sich für den Tiroler nun ein lang gehegter Kindheitstraum – die Krönung ist erlangt. Taxacher gehört jedoch zu jenen Menschen, die sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Anerkennung ist für ihn viel mehr – vor allem Ansporn, in Zukunft noch besser zu werden.

www.rosengarten-taxacher.com

Wie wird man Bocuse d'Or?

Frankreich zeigt den Weg

2005 und 2007 gewinnt Frankreich zum ersten mal in der Geschichte den Bocuse d’or zweimal in Folge. Fabrice Desvignes damals Koch im Senat, schafft es nach einer verblüffenden Leistung die so perfekt ist das sie Skepsis weckt. Das Jahr darauf mischen neue Regeln und die Gründung vom Bocuse d’Or Europa die Karten neu. Die Nationen müssen sich jetzt in einer Vorrunde qualifizieren. Frankreich und andere Länder wie Italien haben nun das Problem, dass Sie erst zwei Wochen vor der europäischen Qualifikation Ihren Kandidat auszuwählen, während die Skandinavier schon ein Jahr vorher trainieren. Eine 6jährige Durststrecke fängt an, die Skandinavier übernehmen die ersten Plätze.
In dieser Zeit steigt das Niveau von Jahr zu Jahr, ein 6. Platz wäre vor 4 Jahren Bocuse d’or verdächtig gewesen. 2011 ist Frankreich zum ersten mal nicht bei den ersten drei, eine Welt bricht zusammen. Das Land der « grande cuisine » appelliert am 1. Februar an Staatspräsident Sarkozy. Weil der Staat nicht investiert ist die gehobene Gastronomie in Gefahr : http://www.saga-bocusedor.com/v2/2011/02/02/les-chefs-francais-en-appelent-a-letat/

Der gebürtige Pariser Thibaut Ruggeri (in den Alpen aufgewachsen, wo er in 2000 ein BTS hôtellerie-restauration absolvierte) fängt seine Karriere in der Brasserie Splendid in Lyon von Georges Blanc als Commis an. Ein Jahr später als Commis bei Michel Guérard, Les Prés d’Eugénie in Eugénie-les-Bains, Drei Sterne Michelin. Juni 2002 wird er Chef de partie in einem Zwei Sterne Restaurant. Ein Jahr später rekrutiert ihn das Taillevent, das berühmte Drei Sterne Haus in Paris in dem er 4 Jahre bleibt. 2007 wechselt er zu Lenôtre, dem Tausend Mann starken Partyservice. Lenotre verfügt über 10 « meilleurs ouvriers de France » – einen in jeder Disziplin, 58 Läden, ein Drei Sterne Michelin Restaurant, das Le Pré Catelan unter Leitung von Frédéric Anton, 6500 events pro Jahr, Geburtstage, Hochzeiten, Galas und Cocktails, die Verwaltung vom Restaurant im Stade de France und vieles mehr. So eine Art großer Käfer.

Ruggeri wird von Anfang an als Performer ausgebildet mit dem Hintergrund, eines Tages den Bocuse d’or zu machen, das grösste kulinarische Spektakel der Welt, daß alle 2 Jahre im Januar in Lyon stattfindet. So will man der Welt beweisen. dass auch ein Partyservice die Ehre der Nation retten kann.
Ruggeri macht insgesamt 10 Wettbewerbe. Zuerst wird er Zweiter bei kleineren Wettbewerben wie der Trophée Masse oder Bernard Loiseau, bald gewinnt er alles, wo er antritt. In 2010 die Trophäe der Académie Culinaire, 2011 « Chefs en or » und das Finale des Bocuse d’or France in 2012.
Diesmal investiert Frankreich eine Menge, es wird eine französische Akademie gegründet, die sich darum kümmert die finanziellen Mitteln zu sammeln, denn der Staat gibt nichts, das Land ist hoch verschuldet.
Thibaut und sein Coach werden von Ihrem Arbeitgeber für 6 Monate freigestellt, beide arbeiten zwischen 12 und 16 Stunden am Tag an dem Projekt, die Gärten von Versailles wiederherzustellen (ein verschmitztes Augenzwinkern an den Gärtner von Louis XIV, Le Nôtre). An ihrer Seite stehen ein Sportler und ein Mental Trainer. Nichts wird dem Zufall hinterlassen, alleine die Wahl der Messer – es gewinnt CHROMA type 301, Design by F.A. Porsche – nimmt Wochen ins Anspruch. Das Team wird technisch von der Akademie mit den früheren Teilnehmern – davon 4 Bocuse d’or Gewinnern – unterstützt. Bocuse d’or bedeutet auch Weitergabe von Erfahrung. So wollte es Paul Bocuse als er das Event gründete.

Heute trainieren viele ehemlige Preisträger ausländische Köche. In diesem Jahr unterstützte Frank Putelat (Silber Bocuse 2003) Australien. Sehr erfolgreich ist Geir Skeie (Gold 2009) beim Training mit Ungarn: Die Magyaren schaffte es mit der ersten Teilnahme auf Platz 10. Das Resultat kennen wir : www.saga-bocuse-dor.com

Die Equipe Tricolore konnte sich nach dem Bocuse d’or Europa – bei dem Deutschland diesmal ausgeschieden ist – steigern und Dank des Fleischgerichtes, Dänemark und Japan übertrumpfen.

Thibaut Ruggeri hat nun eine hervorragende Karriere vor sich. Serge Vieira, Gold 2005 hat 7 Jahre später seinen 2, Stern bekommen, zeitlich übertrumpft von Philippe Mille, Bronze 2009. Der vorrige Gewinner, der Däne Ramuss Kofoed erhielt gleich ein Jahr später einen Stern, es beschleunigt sich von Jahr zu Jahr. Vergessen wir nicht das beste Beispiel, Yannick Alleno – der 2. Platz beim Bocuse d’or 1999 – gab dem Spitzenkoch Elan zu einer erfolgreichen success story.
Claude Minni, Gourmet Report Frankreich

Paul Bocuse

Sternekoch Bocuse nimmt erstmals fremde Kapitalgeber auf

Der französische Sternekoch Paul Bocuse hat erstmals seine vier Brasserie-Lokale in Lyon für einen Kapitalgeber von außen geöffnet: Naxicap Partners, eine Filiale der Bankgruppe Natixis, habe vier Millionen Euro investiert, teilte am Dienstag der Bocuse-Partner und Geschäftsführer Jean Fleury mit.

Lesen Sie die komplette Story bei Stern.de:
www.stern.de/news2/aktuell/sternekoch-bocuse-nimmt-erstmals-fremde-kapitalgeber-auf-1585325.html

Neue Besitzer im Speyerer Traditionshotel „Alt Speyer“

Neue Besitzer im Speyerer Traditionshotel „Alt Speyer“

Speyerer Ehepaar investiert in Umbau und Modernisierung aus eigenen Mitteln – traditioneller Gewölbekeller wird zur Kochschule und Event-Location – Fremdenzimmer des Fahrradhotels werden modernisiert – das Hotel wird zum 1. Pfälzer Bio-Hotel entwickelt

Doris Walch und ihr Mann, der Bio-Koch und Küchenkünstler Stefan Walch investieren den rückläufigen Umsätzen in Gastronomie und Hotellerie zum Trotz in den Kauf, die Modernisierung und die Umgestaltung des Speyerer Traditionshotels „Alt Speyer“ in der Großen Gailergasse.

Der Gewölbekeller aus dem Jahre 1865, der früher die Weinstube „Alte Zisterne“ beherbergte, wird in eine moderne Kochschule und Event-Location umgebaut und -gestaltet. Stefan Walch wird den Kochschülerinnen- und schülern regionale und saisonale Frischeküche, Produkt- und Warenkunde und die Freude an der Verarbeitung guter Lebensmittel schmackhaft machen. Im zweiten Teil des Gewölbes wird Platz für stimmungsvolle Genuss-Events geschaffen. Essen im Dunkeln, Weinproben und Tapalatina*-Feste wird es ebenso geben, wie die Möglichkeit, Familien- und Firmenfeste in traditionellem Ambiente zu feiern.

In den nächsten Monaten werden die Zimmer des Fahrradhotels sukzessive modernisiert und neu möbliert. Darüber hinaus plant Stefan Walch, das Hotel zum ersten Bio-Hotel der Pfalz zu entwickeln.

Die offizielle Eröffnung ist für den 2. Juni geplant.

INTERNORGA 2010: Es wird wieder investiert

Zufriedene Aussteller und hohe Qualität der Fachbesucher

Premiere für Newcomers Area ein voller Erfolg

Mehr als 100 000 Besucher und 1105 Aussteller

Es wird wieder verstärkt investiert im Außer-Haus-Markt: Das war eines der wichtigsten Signale auf der INTERNORGA 2010. Neben der klar zu erkennenden Investitionsbereitschaft lobten die Aussteller vor allem die Qualität der Besucher und die hohe Zahl der Neukontakte. Nach sechstätiger Dauer schloss die 84. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien am Mittwoch auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH ihre Tore. 1105 Aussteller aus 28 Nationen haben in dieser Zeit mehr als 100 000 Besuchern aus aller Welt ihre Produktneuheiten präsentiert.

Auch im Jahr 2010 war die INTERNORGA wieder ausgebucht. Wegen der starken Nachfrage im Bereich der Konditoren und Bäckereien wurde sogar zusätzliche Ausstellungsfläche bereitgestellt. Erstmals gab es außerdem die Newcomers Area, in der sich Unternehmen vorstellen konnten, die bisher nicht auf dem Außer-Haus-Markt präsent waren. Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC): „Wir sind sehr zufrieden. Die INTERNORGA hat erneut ihren Anspruch als bedeutendste Messe für den Außer-Haus-Markt unterstrichen. Sie ist ein wichtiger Impulsgeber für die Branche. Das haben die Investitionsbereitschaft und die fachliche Kompetenz der Besucher wieder einmal gezeigt. Mit der Newcomer’s Area haben wir zudem eine exzellente Präsentationsplattform für Neueinsteiger und Erstaussteller geschaffen, die hervorragend angenommen wurde.“

Die Besucherumfrage der HMC durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut bestätigt das hohe fachliche Niveau der INTERNORGA. Der Anteil der Fachbesucher betrug 89 Prozent, wobei 51 Prozent der obersten Entscheidungsebene angehörten. Auch ihrem Ruf als qualifizierter Ordermarkt ist die INTERNORGA mehr als gerecht geworden. Knapp 61,8 Prozent der Besucher gaben an, auf der Messe bereits geordert zu haben. Die Befragung der Aussteller verdeutlicht einmal mehr den Stellenwert der INTERNORGA.  

Ralf Hübner (Vorsitzender INTERNORGA Ausstellerbeirat, Geschäftsführer Hobart Deutschland und Vize-Präsident Hobart Europa): „Wir sind mehr als zufrieden. Die Qualität der Fachbesucher war hervorragend – allein an unserem Stand konnten wir rund 40 Prozent mehr qualifizierte Fachbesucher begrüßen als noch vor einigen Jahren. Unser Unternehmen verzeichnete Geschäftsabschlüsse im siebenstelligen Bereich. Bereits am ersten Tag hatten wir große Aufträge.

Dr. Werner Wolf (Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe): „Auch in diesem Jahr hat sich gezeigt, dass die INTERNORGA eine hervorragende Plattform zur Kundenpflege ist. Der persönliche Kontakt zu unseren Geschäftspartnern liegt uns seit jeher sehr am Herzen und ist gerade in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation besonders wichtig. Aus diesem Grund haben wir die INTERNORGA erneut erfolgreich genutzt, um unseren Partnern zu bestätigen, dass die Bitburger Braugruppe ihnen mit zahlreichen Service- und Beratungsleistungen zur Seite steht. In den vielen qualitativ hochwertigen Fachgesprächen haben wir immer wieder erfahren, dass unsere Kunden optimistisch in die Zukunft blicken“

Ingo Rainer (Leiter Marktkommunikation Rational Großküchentechnik): „Die INTERNORGA ist ihrem Ruf als Leitmesse wieder gerecht geworden.“ Besonders interessant sei die INTERNORGA gerade als Plattform für die Neukunden-Kontakte.

Axel Dahm (Vorsitzender der Geschäftsführung Gerolsteiner Brunnen): „Wir sind sehr zufrieden mit der Qualität und Intensität der Gespräche. Es hat sich aus unserer Sicht bewährt, die Messe zum Saisonauftakt zum Vorstellen von Impuls gebenden Neuigkeiten zu nutzen.“ 

Jürgen Schnörch (Marketing-Manager Küppersbusch Großküchentechnik): „Unsere Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.“ Was auch mit der verbesserten Stimmung in Hinblick auf geplante Investitionen in der Gastronomie zusammenhänge. „Es hat sich gezeigt, dass man wieder investiert – und zwar in qualitativ hochwertige Produkte.“

Guido Ramm (Standleitung Nestlé Professional GmbH): „Die INTERNORGA ist für uns die Messe, dort können wir Kundenpflege betreiben. Wir sind sehr zufrieden – die Qualität der Besucher ist im Vergleich sogar noch besser geworden.“

Torsten König (Geschäftsführer Klaus König GmbH): Der Komplettbad-Anbieter war zum ersten Mal auf der INTERNORGA vertreten. „Unsere Erwartungen wurden vollkommen erfüllt. Wir hatten zahlreiche ernsthafte Kontakte – wer an unseren Stand gekommen ist, der hatte auch ein konkretes Interesse.“

Thomas Berndt (Projektleitung JAB Anstoetz): „Es wurde deutlich, dass die private Hotellerie – unsere Hauptzielgruppe – stark daran interessiert ist, wieder zu investieren. Die Senkung der Mehrwertsteuer hat dabei zusätzlich einen positiven Einfluss.“

Bernd Wilkening (Geschäftsführer Wilkening Spezialmöbelfabrik): „Die INTERNORGA ist nach wie vor die Leitmesse. Im Vergleich zum Vorjahr sind mehr Besucher bei uns gewesen, es gab mehr konkrete Anfragen.“ Das Unternehmen war laut Bernd Wilkening im Jahr 2010 bereits zum nunmehr 50. Mal auf der INTERNORGA vertreten.

Gunnar Steffek (Geschäftsführer Tchibo Coffee Service): „Das Klima war sehr positiv, es war eine klare Bereitschaft für Investitionen zu erkennen. Besonders Innovationen wurden positiv aufgenommen.“ Man könne auf ein profitables Neugeschäft zurückblicken.

Rose Pauly (Präsidentin DEHOGA Hamburg): „Wir sind hochzufrieden, nicht zuletzt, weil wir viele Besucher in unserem Forum Gastgewerbe begrüßen konnten. Zwei Dinge waren auffällig: Die sehr hohe Besucherfrequenz und die Tatsache, dass die 7-prozentige Mehrwertsteuer einen enormen Investitionsschub ausgelöst hat.“

Yardena Hemmann (Marketing WP Bakery Group): “Zu uns kommen auf der INTERNORGA die richtigen Gesprächspartner und Kunden. Wir hatten viele Kontakte, auch die Qualität der Kontakte war gut.“

Horst Pengel (Standleiter Nestlé Schöller): „Wir waren mit den Besucherzahlen an unserem Stand sehr zufrieden. Die Frequenz war an jedem Tag höher als im Vorjahr.“

Paul Göbel (Geschäftsführer eggcelent): „Die Newcomers Area fand sehr große Beachtung, meine Erwartungen wurden übertroffen.“ Die INTERNORGA sei eine hervorragende Bühne, um auch ein erklärungsintensives Produkt zu präsentieren: Vorgestellt wurde von eggcelent ein Spezialgerät, mit dem zum Beispiel auf einem Frühstücksbuffet auch weich gekochte Eier garantiert salmonellenfrei angeboten werden können.

Jürgen Röpke (Geschäftsleitung Spaghettissimo): „Auf der INTERNORGA hat man uns entdeckt – die Newcomers Area war eine sehr gute Idee.“ Vorgestellt wurde von dem Anbieter ein innovativer Kochautomat, der auf Knopfdruck eine Portion Pasta mit Sauce produziert.

Gretel Weiß (Organisatorin Internationales Foodservice Forum). „Unser Kongress hat mit nun mehr als 1600 Teilnehmern wieder einen neuen Rekord aufgestellt – bereits im Vorjahr gab es mit rund 1500 Teilnehmern ein Rekordergebnis. Damit haben sich die Zahlen in zehn Jahren mehr als verdoppelt, im Jahr 2000 waren es gerade 700 Teilnehmer. Von den aktuellen Zahlen hätten wir damals nicht einmal zu träumen gewagt. Aber es ist noch weiteres Wachstumspotenzial da.“

Zu den fachlichen Höhepunkten der INTERNORGA zählten das hochkarätige Rahmenprogramm mit führenden Kongressen wie dem Internationalen Foodservice Forum und dem Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung.

Die 85. INTERNORGA öffnet vom 11. bis 16. März 2011 auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress GmbH.

Das Hamburg Marriott Hotel renoviert

Das Hamburg Marriott Hotel renoviert: Neues Ambiente in Hamburger Top-Hotel

Das Hamburg Marriott Hotel gehört seit über 20 Jahren zu den Top-Adressen der Stadt. Geschäftsreisende ebenso wie Touristen schätzen seine exklusive Lage am Gänsemarkt, den umsichtigen Service und die hochwertige Ausstattung.

Um den Spitzenplatz unter den Hotels in Hamburg auch in Zukunft zu verteidigen, investiert Marriott. 2,3 Mio. Euro sind laut Cluster-General-Manager Peter C. van Rossen für die grundlegende Renovierung der 278 Zimmer des Hamburg Marriott Hotel vorgesehen: „Wir freuen uns sehr, dass die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen gesenkt wurde. Das motiviert uns bei dieser umfangreichen Renovierung von Zimmern und Gästefluren“.

Am 11. Januar 2010 fiel der Startschuss für die umfangreichen Renovierungsarbeiten im Hamburg Marriott Hotel, das auch in Zukunft zu den gefragtesten Hotels in Hamburg gehören soll. Seitdem wird auf Hochdruck gearbeitet: In allen Fluren werden Teppiche, Tapeten, Beleuchtung und Gardinen ausgetauscht. In sämtlichen Zimmern sollen neue Bilder gehängt, moderne Flatscreens installiert sowie das Mobiliar erneuert bzw. aufgearbeitet werden und die Bäder umfassend saniert. „Hinterher wird man die Zimmer kaum wieder erkennen“, schwärmt Madeleine Marx, im Führungsteam des Hamburg Marriott Hotel sowie des Schwesterhauses Renaissance zuständig für Sales & Marketing.

Für das gestalterische Konzept des neuen Hamburg Marriott Hotel zeichnet der Münchner Interior-Designers Harry Asbeck von „raum concept“ verantwortlich. Die sechs Etagen werden in umgekehrter Reihenfolge, also von oben nach unten, renoviert.

Nachdem 2005 das Restaurant und 2006 Lobby, Piano Bar sowie Konferenzräume vollständig neu gestaltet wurden, bekommen nun auch die Zimmer ein exklusives Facelifting. So sehr sich das Interior auch ändern mag – van Rossens Erfolgsrezept bleibt dasselbe: „Wir erfüllen unseren Gästen jeden noch so kleinen Wunsch!“

Hotelpreisvergleich

AIDA Cruises weiter auf Wachstumskurs

2009: AIDA Cruises weiter auf Wachstumskurs

Das Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises ist im Jahr 2009 wieder deutlich gewachsen. Die Ergebnisse aus dem letzten Rekordjahr wurden erneut übertroffen. Der Umsatz stieg um 27,6 Prozent auf 722,1 Millionen Euro. 414.000 Gäste reisten 2009 auf den Schiffen der AIDA Flotte, also rund 23,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Auch in 2010 wird AIDA Cruises weiter wachsen. Am 5. Januar 2010 wird das neueste Schiff der Flotte, AIDAblu, auf der Meyer Werft in Papenburg ausgedockt. Die Ems-Passage erfolgt am 16. Januar 2010. Am 9. Februar 2010 wird AIDAblu feierlich in Hamburg von der international bekannten Designerin Jette Joop getauft.

Bis 2012 wird das Kreuzfahrtunternehmen jedes Jahr ein neues Schiff erhalten. Alle Neubauten werden bei der Meyer Werft in Papenburg gebaut. Damit investiert AIDA Cruises insgesamt mehr als zwei Milliarden Euro in sein Neubauprogramm und sichert mehr als 5.000 Arbeitsplätze deutschlandweit. Im Jahr 2012 werden neun Clubschiffe zur AIDA Flotte gehören und Reisen im Mittelmeer, rund um die Kanaren, in Nord- und Ostsee, der Karibik, in Süd- und Mittelamerika, in Dubai, Nordamerika sowie in Asien anbieten.

Weine aus der brasilianischen Campanha

Weine aus der brasilianischen Campanha nun bei Vicios Brasileiros

Vicios Brasileiros investiert weiter in Weine aus Brasilien. Die zwei neuesten Weine im Sortiment kommen aus dem Weinanbaugebiet „Campanha“. Die „Campanha“ im Süden des Landes gelegen, direkt an der Grenze zu Uruguay, bringt hervorragende Weine auf den Markt. Das Interessante ist, dass die Universität Kalifornien in den 80ger Jahren zu dem Ergebnis kam, daß dieses Gebiet zu den drei meistbegünstigsten Weinanbaugebieten der Welt gehört. Die zwei neuen Weine vom Weingut Miolo, welches auch den berühmten Lote43 herstellt, haben bereits mehrere Auszeichnungen gewonnen. Der Tannat aus dem Jahre 2006 gewann die Silbermedaille auf dem „Wine Brasil Award 2005“ und die Goldmedaille auf dem „Tannat Wine Award 2006“. Der Tempranillo aus dem Jahr 2006 gewann die Bronzemedaille auf der ANUGA 2007 in Köln. Diese beiden Weine sind nun im Online-Shop www.vicios-brasileiros.de erhältlich.

Japanische Küchenmesser und Geleebohnen

DMAX, Mittwoch, 24.06. um 11:30 Uhr

So wird’s gebaut!

Japanische Küchenmesser und Geleebohnen

Von der Milchschokolade bis zur E-Gitarre, von der Glasmurmel bis zum High Tech-Laufschuh – unser Leben ist voller Gegenstände, die mehr oder minder alltäglich erscheinen, aber höchst knifflig in der Herstellung sind. Erfinder und Entwickler haben hier tief in die Trickkiste gegriffen und jede Menge Hirnschmalz investiert, um unser Dasein zu bereichern. Die Doku-Serie „So wird’s gemacht“ zeigt sehr unterhaltsam, welch geniale Ideen hinter Alltagsgegenständen stecken, und begleitet ihren Herstellungsprozess vom Reißbrett bis zum Fließband.

Diese Episode von „So wird’s gebaut!“ beschäftigt sich mit dem Herstellungsprozess von japanischen Küchenmessern und Geleebohnen.