Eine Fastenkur gibt Impulse für eine gesündere Lebensweise

Fasten als Startsignal

Eine Fastenkur gibt Impulse für eine gesündere Lebensweise

Die Fastenzeit kann Anlass sein, zu neuer, gesünderer Lebensweise aufzubrechen. „Das Fasten ist eine bewusste Unterbrechung eingeschliffener Lebensgewohnheiten und fördert dadurch langfristig ein positives Gesundheitsverhalten“, sagt Professor Andreas Michaelsen, Chefarzt der naturheilkundlichen Abteilung des Immanuel-Krankenhauses, Berlin, in der „Apotheken Umschau“. Von absoluter Nulldiät raten Michaelsen und andere Experten ab. Sie empfehlen das „modifizierte Fasten“. Dabei nimmt der Fastende maximal 500 Kilokalorien pro Tag zu sich – als Saft, Gemüsesuppe, Molke oder Buttermilch. Dazu muss reichlich getrunken werden: mindestens drei Liter am Tag kalorienfrei als Tee oder Wasser. Eine Fastenkur sollte idealerweise mindestens sieben und nicht länger als 14 Tage dauern. Michaelsen sieht bei diesem Vorgehen keine nachteiligen Effekte: „Mangel ist für unseren Organismus leichter zu tolerieren als Überfluss. Genetisch sind wir dafür besser ausgestattet, als täglich dem übervollen Kühlschrank ausgeliefert zu sein.“ Das modifizierte Fasten unter professioneller Anleitung gilt als ein idealer Einstieg für Übergewichtige, die eine langfristige Gewichtsreduktion anstreben. Menschen, die einmal unter einer Essstörung gelitten haben, sollen auf Fasten verzichten.

Infos rund um das Thema gesunde Ernährung unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung

Eckart Witzigmann

Eckart Witzigmann über Kochshows im TV: „Mit der Arbeit am Herd wird niemand reich“

Die Klasse von Köchen wird heute an der Zahl der TV-Auftritte gemessen

Ohne die Prominenz und Merchandising-Erlöse aus den TV-Auftritten würden viele Köche wirtschaftlich kaum über die Runden kommen. Gegenüber dem Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 11/2009, EVT 29. Oktober) sagte der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, „mit der Arbeit am Herd wird niemand reich – der Spruch ‚viel Arbeit und wenig Brot‘ könnte für unsere Zunft erfunden worden sein“. Vernünftiges Geld, so Witzigmann, verdiene man letzten Endes nur durch Werbung und Lizenzprodukte. „Dafür muss man aber einen gewissen Status erreicht haben und sehr präsent sein.“ Die Masse an Köchen, die sich jeden Abend am eigenen Herd die Seele aus dem Leib kocht, würde von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

Witzigmann verglich das Geschäft der Köche laut ‚impulse‘ mit dem der Kabarettisten. Erst wenn sie sich über TV-Auftritte mediale Präsenz verschaffen, strömen die Massen und lassen den Wohlstand ausbrechen. Heutzutage werde die Klasse eines Kochs in einer anderen Währung gemessen: an Fernsehauftritten, Event-Shows und Partnerschaften mit Nahrungsmittel- und Küchengeräteherstellern. „Jeder, der es schafft, heiß und kalt zu unterscheiden, gilt sofort als Star“, so Witzigmann.

Der ganze Hype um die Koch-Shows habe aber „einen entscheidenden Pferdefuß“, erklärte Witzigmann. „Noch nie wurde in den Medien so viel über Ernährung, Kochen und frische Produkte schwadroniert, und noch nie wurden so viel Tiefkühlkost und Fertigprodukte gekauft“, klagte der im November vor 30 Jahren als erster vom Guide Michelin mit drei Sternen ausgezeichnete deutschsprachige Koch und fügte hinzu: „Kochen verkommt zu einer Durchgangsmode ohne jede Nachhaltigkeit.“

Derzeit befinden sich Professor Witzigmann und Ralf Bos auf Äthiopien Tour, um dort die von den meist ganz normalen Köchen eingesammelten Spenden richtig einzusetzen. Mehr Infos unter www.skfa2009.de

Axel-Bohl-Preis

Axel-Bohl-Preis

Angesprochen werden sollen alle Nachwuchskräfte, die sich professionell mit
der Gemeinschaftsverpflegung beschäftigen. Gefragt sind neue und originelle
Lösungsansätze, -modelle und Ideen, die geeignet sind, der Branche positive
Impulse zu verleihen

Das Deutsche Institut für Gemeinschaftsverpflegung e.V. (DIG) möchte den
Wissenstransfer zwischen Hochschulen und der GV-Branche stärker fördern. „Es
geht uns primär um die Möglichkeit, wichtige Arbeiten, Inhalte und
Erkenntnisse für unsere Branche transparent und zugänglich zu machen“, so
DIG-Präsident Martin Straubinger. Deshalb hätten sich die über 80 Mitglieder
des Deutschen Instituts für Gemeinschaftsverpflegung e.V. entschieden, zum
vierten Mal den Axel-Bohl-Preis auszuschreiben. Doch mindestens ebenso
wichtig ist den Initiatoren und Juroren des Branchen-Preises, größeres
Interesse an einer spannenden Branche zu wecken.

Angesprochen werden sollen alle Nachwuchskräfte, die sich professionell mit
der Gemeinschaftsverpflegung beschäftigen. Gefragt sind neue und originelle
Lösungsansätze, -modelle und Ideen, die geeignet sind, der Branche positive
Impulse zu verleihen. Alle Arbeiten sind willkommen – egal, ob es sich um
hygienische, technologische, ernährungswissenschaftliche oder ökonomische
Ansätze handelt.
Neben den genannten Themenbereichen kann sich jede eingereichte Arbeit aber
auch auf das konkrete Thema 2010 beziehen: „Informieren, Präsentieren &
Probieren – frische Ideen für unsere Gäste“.

Jeder Mitmacher hat also zwei Möglichkeiten der Teilnahme: Die Arbeiten
können aus der betrieblichen Praxis stammen oder im Rahmen einer Projekt-
oder Diplomarbeit entstanden sein. Wichtig ist der Bezug zur
Gemeinschaftsverpflegung.
Mitmachen kann jeder, Einzelpersonen der Branche, Studierende wie
Absolventen von Fach- und Hochschulen, aber auch Teams mit bis zu drei
Mitgliedern aus den genannten Bereichen. Einsendeschluss ist der 2. November
2009.

Es werden bis zu drei Preisträger ausgezeichnet. Die Preise sind wie folgt
dotiert: 1.500 € (1. Preis), 1.000 € (2. Preis), 500 € (3. Preis). Außerdem
werden die Preisträger zum WinterWorkshop des Instituts vom 24. bis 26.
Januar 2010 in Berlin (Fachtagung, Abendveranstaltungen, Übernahme der
Reise- und Übernachtungskosten) eingeladen. Die Preisverleihung findet am
25. Januar 2010 im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung statt.

Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort angefordert werden:
per Fax 069.7595-1507 oder e-mail dig@dfv.de

Internationaler Spirituosen Wettbewerb 2009

Renommierter Wettbewerb geht in die sechste Runde – Ausschreibung hat begonnen

Bereits zum sechsten Mal findet vom 27. bis 28. Mai 2009 der Internationale Spirituosen Wettbewerb ISW in Neustadt/Weinstraße statt.

Der Wettbewerb bietet Produzenten, Importeuren und Vermarktern von Spirituosen die Möglichkeit, die Qualität und Klasse ihrer Produkte im direkten Vergleich bewerten zu lassen, und ist eine wertvolle Hilfe bei der Vermarktung der prämierten Destillate. Der Finanzkrise und den Diskussionen um Alkoholwerbeverbote zum Trotz will der Wettbewerb die Position der Spirituose weiter festigen und ihr neue Impulse verleihen. In der Vielfalt der Spirituosen am Markt soll er dem Verbraucher eine sinnvolle Orientierung für Qualitätsunterschiede an die Hand geben.

Eingereicht werden können Spirituosen, Liköre, verstärkte Likörweine, Wermutweine und alkoholhaltige Mischgetränke in Flaschen aus allen Ländern der Erde. Einsendeschluss der Proben ist der 17. April 2009. Die Teilnahmegebühr beträgt Euro 140,00 pro eingereichte Probe.

Die Verkostung und Bewertung der Prämierungsproben erfolgt durch eine Jury von renommierten Experten – Qualitätsfachleute aus der Industrie, Wissenschaftler aus Lehr- und Forschungsanstalten, erfahrene Barkeeper und Destillateure aus dem In- und Ausland. Die sensorische Beurteilung basiert auf dem 100-Punkte-Schema der internationalen Organisation für Rebe und Wein für die Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack, Harmonie / Gesamteindruck.

Die Anzahl der zu prämierenden Produkte ist auf ein Drittel der teilnehmenden Proben beschränkt. Die Prämierungsstufen sind Großes Gold, Gold und Silber. Daneben werden zusätzliche Auszeichnungen in den Kategorien Spirituose des Jahres, Weinbrand des Jahres, Whisk(e)y des Jahres, Rum des Jahres, Obstdestillat des Jahres, Tresterbrand des Jahres, Klare Spirituose des Jahres, Aromatische Spirituose des Jahres, Likör des Jahres, Kräuterlikör des Jahres, Marken-Spirituose des Jahres und Spirituosen-Importeur des Jahres vergeben.
Weitere Infos und Ausschreibungsunterlagen unter: www.mundusvini.de/isw

Über den ISW
Der Internationale Spirituosen Wettbewerb ISW wurde 2004 von der Weinakademie MUNDUSvini in Neustadt a. d. Weinstraße ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Position der Spirituose zu festigen und ihr neue Impulse zu geben. Bei der Prüfung der Spirituosen wird ein strenges Muster eingehalten. Einer Bewertung der Farbe und Klarheit folgt die Beurteilung der Sensorik, bei welcher zunächst der Geruch und anschließend der Geschmack genau untersucht werden. Aus dem Gesamteindruck bildet eine internationale Fachjury bestehend aus erfahrenen Destillateuren, Qualitätskontrolleuren und Barkeepern abschließend das Urteil.

Privater Konsum gibt Impulse

Je aktueller, desto pessimistischer sind die Prognosen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2009. Der private Konsum dürfte nach den Prognosen aller Wirtschaftsforschungsinstitute aber einen positiven Wachstumsbeitrag leisten.

Denn der durch die Lohnabschlüsse des Jahres 2008 erzielte Kaufkraftzuwachs wird 2009 voraussichtlich nicht so stark von der Inflation geschmälert. Die Inflation wird sich 2009 nach den jüngsten Prognosen spürbar auf eine Jahresrate von gut einem Prozent verringern, bedingt durch die nachgebenden Nahrungsmittel- und Energiepreise sowie den Aufbau eines beträchtlichen Produktionsüberhangs.

Ernährungswirtschaft krisenfest

Nahrungsmittel gehören zum Grundbedarf und sind somit krisenfester als andere Produkte. Der finanzielle Spielraum durch die Lohnerhöhungen sowie durch günstigere Nahrungsmittel, Energie und Kraftstoffe wird dadurch noch vergrößert, dass die Haushalte sich bei langlebigen Konsumgütern zurückhalten.

Dämpfer für die Kauflaune

Die Sorge um den Arbeitsplatz trübt allerdings die Ausgabenbereitschaft. Das wirkt sich nach Daten des Marktforschungsinstitutes GfK auf die Kauflaune von immerhin rund 32 Prozent der Bundesbürger im erwerbstätigen Alter aus.

Jagt weiterhin eine Hiobsbotschaft zur Wirtschaftsentwicklung die andere, so werden sich noch mehr Menschen bedroht fühlen und in Kaufzurückhaltung üben. In dieser Situation wird erfahrungsgemäß der Lebensmitteleinzelhandel durch attraktive Sonderangebote um die Kunden werben und den Preiskampf verschärfen, mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Rentabilität der vorgelagerten Stufen.

Positive Signale

Optimistische Signale in den Medien hingegen fördern die Arbeitsplatzsicherheit und die Ausgabenbereitschaft. Damit begünstigen sie unter anderen auch den Außer-Haus-Konsum und die Nachfrage nach hochwertigen Produkten beispielsweise aus dem Bio-Sortiment, aus der Region oder aus Fachgeschäften. Dr. Paul Michels |Ilse Mohr, ZMP Bonn

Deutsche Wellnesstage 2009

Vom 6. bis 8. Februar 2009 können Besucher im Kongresshaus in Baden-Baden wieder viele aktuelle Anregungen, Impulse, Ideen und Antworten in puncto Wellness, Ernährung und Gesundheit finden – Der Schweizer 5-Sternekoch Urs Hochstrasser gilt als Eckart Witzigmann unter den Raw Food Experten der Welt, und wird am Stand der „Köstlichen Galerie“ zusammen mit vier weiteren Profis kulinarische Gedichte rein pflanzlich, nicht erhitzt, 100 Prozent biologisch und „kalt“ geliebt, vorstellen

Wohlfühlen von A bis Z/Massagen/Gesichtsbehandlungen/Make-up-Beratung
Sonder-Thema: Well-Food/Workshops mit Tiefgang
Vorträge im Stundentakt/Promi-Talks/Restaurant Medici wird neuer Wellness-Partner

Die Deutschen Wellnesstage starten mit modifiziertem Konzept in die dritte Runde. Vom 6. bis 8. Februar 2009 können Besucher im Kongresshaus in Baden-Baden wieder viele aktuelle Anregungen, Impulse, Ideen und Antworten in puncto Wellness, Ernährung und Gesundheit finden. Das Messeangebot teilt sich dieses Jahr in zwei Segmente: in einen reinen Ausstellerbereich und in ein hochwertiges Kongressprogramm mit Erlebnisräumen, Vorträgen und Workshops. „Denn jeder soll sich angesprochen fühlen: Vom neugierigen Einsteiger, über den interessierten Kongress-Besucher, der sich ohne Berührungsängste tiefer in die komplexen Themen einlassen will“, resümiert Veranstalter Thomas Sura von der One Spirit GmbH Baden-Baden richtig.

Die Top-Themen der Aussteller
Bereits jetzt steht fest: Über 150 Aussteller, fast ein Drittel mehr als 2008, haben sich angemeldet, ein deutliches Plus, das noch mehr Vielfalt und Qualität für den Besucher garantiert. Mit dem Top-Thema Well-Food ist man am Puls der Zeit. Der Schweizer 5-Sternekoch Urs Hochstrasser hat zugesagt. Er gilt als Eckart Witzigmann unter den Raw Food Experten der Welt, und wird am Stand der „Köstlichen Galerie“ zusammen mit vier weiteren Profis kulinarische Gedichte rein pflanzlich, nicht erhitzt, 100 Prozent biologisch und „kalt“ geliebt, vorstellen (Vorträge, Workshops auf der Messe und Rohkost-Seminar am 9. Februar). Nachschlag gibt es nebenan im Partner-Restaurant Medici, berühmt für die besten Sushis weit und breit. An allen Messetagen ist das Restaurant von Kopf bis Fuß auf Wellness eingestellt, z. B. mit einer Saft-Bar, einem Sushi-Buffet und Kochkursen unter der Leitung von Florian Jung (Themen: Molekularküche und Wildkräuter & Rohkost).
Noch stärker als im Vorjahr steht die Messe im Zeichen der Schönheit. Ein großer Teil im Untergeschoss des Kongresshauses wird zu einer Beauty-Oase umgewandelt, wo man(n) in eine Sphäre der Ruhe und Entspannung eintritt.

Namhafte Kosmetikhersteller bzw. Kosmetikinstitute mit Affinität zu Naturkosmetik kommen nach Baden-Baden, z. B. Biodroga, Klapp-Cosmetics, Piroche Cosmetiques, Purell/Chris Farrell, de Biocome, Academie, Beauty-Tempel Eberle, Süda-Fußpflege oder Jean d’Arcel. An ihren Beauty-Ständen können, hinter Paravents geschützt, spontane und kostenlose Gesichtsbehandlungen, Make-up-Beratungen, Handmassagen, Hot-Stone-Demonstrationen oder Fuß-Verwöhnbehandlungen von Spezialisten durchgeführt werden.

Kongress ist Trumpf
Der Kongressbereich umfasst neben den im Stundentakt wechselnden Vorträgen und Workshops, hochkarätig besetzt mit Professor Hademar Bankhofer, Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek oder Dr. Marianne Koch, auch fünf verschiedene Erlebnisräume zum großen Thema „holistic-wellness“. Dazu zählen Ayurveda, Reiki, Yoga, Qi Gong sowie kreatives Malen und Schreiben. Über das eigene Erleben kann der Besucher sich von inneren und äußeren Vorstellungen oder gar Vorurteilen frei machen. Neu auf den Deutschen Wellnesstagen ist Qi Gong, eine Übungstechnik und Heilmethode aus der traditionellen chinesischen Medizin. Frage: Was ist Sri Sri Yoga? Antwort: Das mehr dem Körper zugewandte Yoga und damit wird die Spannkraft im Körper und seine Beweglichkeit enorm gefördert. Mehr Körpergefühl und pure Lebenslust vermittelt Yoga und Tanz. Die Kombination von befreiendem Tanzen und sich wiederholenden Bewegungen ist der beste Einstieg in den Wellness-Tag.

Die Weltneuheit unter den Diäten verspricht Abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt. Mit „Body Wave Wellnessen“, von den Krankenkassen anerkannt, geht Abnehmen plus Schlemmen in einem. Der Autor und Lehrer der „Dornmethode“, Gamal Raslan, ist ein weiteres Experten-Highlight im Februar. Bei der „Dornmethode“ wird auf eine sanfte, einfühlsame aber auch kraftvolle Art die verschobenen Wirbel und Gelenke wieder an ihren idealen Platz zurück geschoben. Der Therapeut verwendet meist nur die Hände, also keine Medikamente, Schmerzmittel oder Hilfsgeräte (Vorträge Samstag und Sonntag).

Weitere Infos unter www.deutsche-wellnesstage.de

Gedenkjahr 2009

Gedenkjahr 2009 „Geschichte trifft Zukunft“

100 Projekte aus allen Kultursparten stehen auf dem Programm

Das Gedenkjahr 2009 steht unter dem Motto „Geschichte trifft Zukunft“. „Im Gedenkjahr soll nicht die Heldenverehrung und die Festkultur im Vordergrund stehen, sondern es soll ein breiter zivilgesellschaftlicher Prozess ausgelöst werden, der sich mit der Frage auseinandersetzt, welche Erkenntnisse aus den historischen Konfliktmustern und ihren Symbolfiguren für die Zukunft gewonnen werden können“, erläutert Kulturlandesrätin Beate Palfrader. Die vielfältigen Kulturprojekte wollen dazu einen Beitrag leisten. Mythen und Erinnerungskultur sollen zeitgemäß reflektiert werden. Weiters soll im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation der Blick auf die Gegenwart geschärft werden und es sollen Impulse für die gesellschaftspolitische Zukunftsarbeit entstehen.

Zahlreiche Verbände, Vereine und Einzelpersonen wurden eingeladen, das Gedenkjahr in ihren Initiativen zu thematisieren. „Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Angebot an Veranstaltungen und Projekten ist das Ergebnis“, freut sich LRin Palfrader. Bei der Auswahl der Projekte waren neben dem thematischen Bezug die historische Bedeutung und Nachhaltigkeit, die Ausgewogenheit zwischen Tradition und Innovation sowie zwischen den Kulturbereichen, die regionale Ausgewogenheit sowie die Attraktivität für alle Generationen ausschlaggebend. Darüber hinaus wurde insbesondere den Verbänden die Möglichkeit geboten, ihre Arbeit im Rahmen des Jubiläumsjahres zu präsentieren.

100 Projekte aus allen Kultursparten

Im Bereich Theater wird eine große inhaltliche Palette geboten: von Traditionsstücken der Heimat- und Freilichtbühnen bis zu Projekten der freien Theaterszene und des Tiroler Landestheaters. Im Ausstellungsbereich überwiegen kulturgeschichtliche Themen, wobei sich lokale Museen mit Ereignissen von 1809 in der jeweiligen Region auseinandersetzen. In der Musik stehen neben Konzerten und Initiativen der Vereine und Verbände auch zeitgenössische Impulse beim Festival Klangspuren sowie Publikationen zum Thema auf dem Programm. Filmprojekte und eine Filmreihe im Leokino widmen sich dem Thema Freiheitskampf, wobei hier auch Augenmerk auf die Sicht der Frauen auf die damaligen Ereignisse gelegt wird. Im Bereich Bildung sind ein gesamttiroler Jugendquiz, Aktionen der Servicestelle für Lesepädagogik und Tagungen sowie Vortragsreihen der Einrichtungen der Erwachsenenbildung geplant. Ein Schwerpunkt liegt in der historischen Aufarbeitung des Themas in Publikationen und wissenschaftlichen Projekten. Besonders hervorzuheben sind die vom Tiroler Landesarchiv durchgeführten bzw. koordinierten Projekte, in denen die Ereignisse und der Mythos 1809 aufgearbeitet werden. Weitere interessante wissenschaftliche Projekte werden vom Österreichischen Zeitzeugenarchiv in einem „Virtuellen Haus der Geschichte“ sowie in Forschungsprojekten der Universität Innsbruck durchgeführt.

„Die Vielzahl und Vielfalt der Projekte und Veranstaltungen aus dem Kulturbereich leisten einen wichtigen Beitrag, das Interesse der Bevölkerung am Gedenkjahr zu wecken und sich mit den geschichtlichen Ereignissen und insbesondere mit der kulturellen Identität des Landes auseinanderzusetzen“, ist LRin Palfrader überzeugt.

Die Broschüre finden Sie als Download unter http://www.1809-2009.eu (Freiraum, Info 2009) und http://www.landeszeitung.at

Analyse der 100 besten Franchise-Systeme 2008

‚impulse‘-Analyse der 100 besten Franchise-Systeme 2008: McDonald’s, Fressnapf und Burger King sind die drei Top-Franchise-Geber

Fünf Unternehmen der Top Ten sind Food-Anbieter / Mehr als 5.000 künftige Franchise-Partner gesucht / Gute Chancen für potenzielle Gründer in Nischen-Branchen / Social Franchise als Vorbild für Non-Profit-Organisationen

McDonald’s, Fressnapf und Burger King sind die drei besten Franchise-Systeme in Deutschland des Jahres 2008. Mit Joey’s Pizza (Platz 5), Hallo Pizza (Platz 6) und Subway (Platz 9) gehören allein fünf Unternehmen der Top Ten-Liste der Food-Branche an. Aus den rund 900 am Markt aktiven Franchise-Systemen hat das Wirtschaftsmagazin ‚impulse‘ (Ausgabe 9/2008, EVT 21. August) in einem aufwändigen Analyse-Prozess die 100 besten Franchise-Geber ermittelt. Dabei bewertete ‚impulse‘ in den drei übergeordneten Bereichen Nachhaltigkeit des Franchise-Konzepts, Nachhaltigkeit der Geschäftsidee und Dynamik der Franchise-Idee insgesamt zwölf Kriterien, für die die Jury jeweils maximal zehn Punkte geben konnte.

Die Franchise-Systeme Town & Country Haus, ZGS Schülerhilfe, Studienkreis, Apollo-Optik, Go Dentis und Tee Gschwendner gehören auf den Rängen vier, sieben, acht, neun und die beiden Letztgenannten auf dem geteilten elften Platz zur Spitzengruppe der besten Franchise-Modelle. Mehr als 5.000 neue Franchise-Partner suchen die in der ‚impulse‘-Top-100-Liste aktuell ausgewiesenen Unternehmen und bieten damit potenziellen Gründern einen attraktiven Einstieg in die Selbstständigkeit. Besonders gute Chancen sehen Experten in Nischenmärkten wie etwa Reiterhöfen oder mobilen Hunde-Schulen. Als neuen Trend ermittelte ‚impulse‘ das Social Franchise – also die zunehmende Anlehnung von Non-Profit-Organisationen an Projektsteuerungsmodelle der Franchise-Branche.

Die ‚impulse‘-Untersuchung basiert auf einer Befragung der Franchise-Unternehmer. Die Bewertung erfolgte anhand der so ermittelten Angaben und der Expertise von Juroren wie Prof. Heinz Klandt von der European Business School in Oestrich-Winkel, den Franchise-Beratern Felix Peckert und Reinhard Wingral sowie dem Inhaber der Franchise-Unternehmensberatung Syncon Hubertus Boehm.

Alle relevanten Informationen zu den 100 besten Franchise-Unternehmen sind ab sofort im Internet unter www.impulse.de/franchise abrufbar. Dazu gibt es Hinweise auf die wichtigsten Franchise-Jahrbücher und Branchen-Portale.

fish international 2008

„Eine nachhaltige Nutzung unserer globalen Fischbestände ist unverzichtbar, um auch künftige Generationen mit dem qualitativ hochwertigen und gesunden Lebensmittel Fisch zu versorgen. Das erfordert entsprechendes Handeln aller Beteiligten, vom Fischer über die Verarbeitungsindustrie und den Handel bis hin zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern“, sagte Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz anlässlich der Eröffnung der elften Fachmesse für Fisch und Meeresfrüchte am heutigen Sonntag, 10. Februar, in der Messe Bre-men. Sie freue sich, dass die Fachmesse fish international dem wichtigen Thema Nachhaltigkeit einen breiten Raum einräume.

„Die fish international ist das herausragende Branchenereignis für die deutsche Fischwirtschaft“, so Bremens Senator für Wirtschaft und Häfen, Ralf Nagel. Mit rund 4.000 Beschäftigten im Bereich der Fischwirtschaft sei Bremerhaven der mit Abstand wichtigste Fischverarbeitungs- und Umschlagplatz in Deutschland. Bekannte Unternehmen setzten hier mit wegweisenden Produkten wichtige Trends und gäben neue Impulse.

Trends und Impulse dürfen die Fachbesucher auch von der fish international 2008 erwarten. „Rund 400 Aussteller aus 40 Nationen zeigen an drei Tagen eine große Bandbreite an neuen Fischereierzeugnissen, technischen Innovationen und Best-practise-Beispielen. Darüber hinaus haben wir mit Polen erstmals ein osteuropäisches Partnerland gewonnen“, macht Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der veranstaltenden MGH Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH, deutlich.

Über 100 Frischfisch- und Seafood-Sorten, wie zum Beispiel Barrakudas, Shrimps, Cobia und Mahi-Mahi, stellt das Fisch-Informationszentrum auf einem sechs Meter langen Fischbett vor, die „Deutsche See“ zeigt Bio-Fisch und Bio-Meeresfrüchte sowie Feinkost aus Aquakulturen. Mit neuen Produkten in den Bereichen Weich-, Schalen- und Krustentieren ist Stöver Frischdienst vertreten. Und ganz im Trend der „Ready-to-Eat-Produkte“ präsentiert die Laschinger Aqua Group seine Produktinnovationen.

In der Sonderschau Fischfachhandel gibt es die neuesten Thekenkonzepte, im Kulinarium können Gourmetfans Sternekoch Kolja Kleeberg live „über die Schulter“ schauen. Erstmals wird auf der Fachmesse der „Seafood-Star“ verliehen. Eine Expertenjury prämiert das beste Verkaufskonzept im Lebensmittelhandel sowie im stationären und mobilen Fachhandel.

Im Rahmenprogramm greift die Fachmesse zukunftsweisende Themen wie Nachhaltigkeit und Aquakultur auf und stellt Fisch-Erfolgskonzepte im Außer-Haus-Markt sowie aktuelle Umfrageergebnisse über die Rolle von Fisch und Seafood in der Gemeinschaftsverpflegung vor.

Die fish international 2008 findet von Sonntag, 10., bis Dienstag, 12. Februar 2008, in der Messe Bremen für Fachbesucher statt. Veranstalter ist die Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.fishinternational.com.