Sanddorn

Im Spätsommer leuchten orangerote Früchte an den Sanddornbüschen. Die Beeren haben ein weiches Fruchtfleisch und einen herb-samtigen, aber kräftig-sauren Eigengeschmack. Daher werden sie in der Regel nicht pur gegessen, sondern zu Marmelade, Gelee, Sirup oder Mus verarbeitet. Die Früchte lassen sich wunderbar mit Aprikosen, Orangen oder Äpfeln kombinieren. Die nordische Spezialität schmeckt als Brotaufstrich, in einem exotischen Smoothie oder einem pikanten Chutney zu Lamm und Wild. Für Saft werden die Beeren gewaschen und mit Wasser und etwas Honig kurz aufgekocht. Anschließend filtert man den heißen Saft durch ein Passiertuch und füllt ihn ab. Ein Genuss ist eine Kürbissuppe mit einem Schuss Sanddornsaft. Das Mark der Früchte verfeinert Müsli, Jogurt oder Quark, Obstsalat, Kuchen und Gebäck.

Sanddorn soll das Immunsystem stärken und bei Appetitmangel helfen. Wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts wird er auch „Zitrone des Nordens“ genannt. Zudem enthalten die Früchte Provitamin A, Vitamin B12, Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide). Vitamin B12 ist in nur wenigen pflanzlichen Nahrungsmitteln zu finden.

Sanddorn ( Hippophae rhamnoides ) wird auch Weidendorn oder Rote Schlehe genannt und gehört zu den Ölweidengewächsen. Die Sträucher wachsen an den Ufern von Gebirgsbächen, in Flusstälern und vor allem an den Küstenstreifen von Nord- und Ostsee. Im Garten braucht der Sanddorn ausreichend Platz, da er bis zu fünf Meter hoch und vier Meter breit werden kann. Im Garten muss man mindestens zwei weibliche und ein männliches Exemplar pflanzen. Denn sie sind keine Selbstbestäuber. Nur die weiblichen Pflanzen bilden Früchte, alle zwei Jahre mit gutem Ertrag.

Die Beeren wachsen traubig direkt an den dornigen Zweigen und platzen schnell. Daher ist die Ernte mühsam, aber lohnenswert. Die Beeren können gepflückt, abgeschüttelt oder abgestreift werden. Die Ernte sollte nicht zu spät erfolgen, da mit zunehmender Fruchtreife Säure- und Vitamin-C-Gehalt abnehmen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Das isst Dubai

Soul-Food, Macarons und Social Restaurants

Dubai isst, schlemmt, genießt und experimentiert – hier ein paar News aus der Foodszene:

Noch in diesem Jahr wird das zweite Soulfull Outlet in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnen: Unter der Leitung von Thomas Klein International wird es im The Emirates Financial Towers-Restaurant Gerichte geben, die mit dem Zusatz „gut fürs Herz“ oder „stärkt das Immunsystem“ versehen sind. Es werden ausschließlich frische Zutaten verwendet und Lebensmittel, die am Ende des Tages übrig sind, werden in soziale Einrichtungen gebracht. www.thomaskleingroup.com

Im Jahr 1802 eröffnete Dalloyau das erste Geschäft in der Pariser Rue du Faubourg Saint-Honoré. Nun haben die Konditoren und Chocolatiers auch Einzug in Dubai gehalten: In der Mall of the Emirates gibt es die legendären Macarons und das traditionelle „Pain du Roy“, aber auch französische Köstlichkeiten wie Croque Monsieur oder Angus Beef mit Béarnaisesauce. Weltweit gibt es bereits über 400 Geschäfte und jedes Jahr kreieren die Gourmetexperten mindestens 500 neue Rezepte. www.dalloyau.com

Vom 14. bis 23. Mai findet die vierte Jumeirah Restaurant Week statt. Insgesamt beteiligen sich über 40 Restaurants daran, darunter das Pier Chic, Paj Thai und The Noodle House im Madinat Jumeirah oder Junsui und Al Iwan im Burj Al Arab. Infos unter www.jumeirah.com

Im Sommer wird das InterContinental Dubai Marina mit neun verschiedenen Bars und Restaurants eröffnen. Dazu gehören das Marina Social Restaurant und The Social Room Bar unter der Leitung des Küchenchefs Jason Atherton. Dahinter steckt die Idee, Michelin Sterne-Küchenqualität in unprätentiösem Ambiente anzubieten – Gäste sollen sich eingeladen fühlen, auch nur für einen kleinen Lunch oder einen Drink vorbeizuschauen. www.ihg.com/intercontinental/hotels/de/de/dubai/dxbpl/hoteldetail/about-the-hotel/dining

Ein „must visit“ ist der Ripe Night Market Dubai, der jeden Samstag von 16 bis 21 Uhr im Al Barsha Pond Park stattfindet. Ob indische oder mexikanische Küche, Rohkost oder vegan – hier kommt jeder auf seine Kosten. Mit Live-Musik und kleinen bunten Laternen wird der Markt zu einem wöchentlichen Fest im Park. www.ripeme.com/night-market

Fett- und Kohlenhydratverzehr beeinflussen die innere Uhr des Menschen

Wie ein Forscherteam um Olga Pivovarova und
Andreas F. H. Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung
(DIfE) im Rahmen einer Studie an 29 normalgewichtigen Zwillingen*
beobachtete, beeinflusst die Ernährungsweise erheblich unsere innere
Uhr. Nachdem die Studienteilnehmer ihre Ernährung von einer
kohlenhydratbetonten auf eine fettreiche umgestellt hatten, veränderte
sich bereits nach einer Woche der tägliche Rhythmus der
Cortisol**-Ausschüttung sowie das Aktivitätsmuster verschiedener Gene,
welche die innere Uhr und den Stoffwechsel beeinflussen. Die Forscher
veröffentlichten ihre Ergebnisse kürzlich in der Fachzeitschrift Journal
of Clinical Endocrinology & Metabolism (Pivovarova et al., 2015; DOI:
http://dx.doi.org/10.1210/jc.2014-3868).

Unsere innere Uhr steuert die Ausschüttung von Hormonen sowie
Stoffwechselvorgänge und Körperfunktionen, die einem annähernd
24-stündigen, also circadianen Rhythmus, unterliegen. So genannte
Zeitgeber-Gene regulieren dabei den Takt der Uhr und steuern
gleichzeitig durch rhythmisch verknüpfte Stimulations- und Hemmzyklen
ihre eigene Synthese. Darüber hinaus beeinflussen aber auch Umweltreize
wie das Tageslicht die Aktivität dieser Gene. Untersuchungen lassen
zudem annehmen, dass auch die Energiemenge, die wir über die Nahrung
aufnehmen sowie das Körpergewicht eine Rolle für die circadiane Rhythmik
spielen. Inwieweit die Nährstoffzusammensetzung unseres Essens ebenso
Einfluss nimmt, ist bislang nur wenig erforscht.

Daher führten die Wissenschaftler unter Führung des Mediziners und
Endokrinologen Andreas F. H. Pfeiffer eine Ernährungsstudie mit
eineiigen und zweieiigen Zwillingspaaren durch. Zunächst mussten alle
Studienteilnehmer sechs Wochen lang eine kohlenhydratbetonte Diät
einhalten. Der Kohlenhydratanteil lag dabei bei 55, der Eiweißanteil bei
15 und der Fettanteil bei 30 Prozent der Gesamtenergiezufuhr. Danach
erhielten die Teilnehmer für weitere sechs Wochen eine fettreiche Kost,
wobei die Forscher den Anteil der Kohlenhydrate auf 40 Prozent senkten
und gleichzeitig den Fettanteil von 30 auf 45 Prozent erhöhten, um eine
gleichbleibende Energieversorgung zu gewährleisten. „Diese isokalorische
Ernährung war wichtig, da Unter- oder Überernährung selbst eine starke
Stoffwechselantwort auslösen und so das Untersuchungsergebnis
verfälschen können“, erklärt Pfeiffer.

Wie die Wissenschaftler anhand von Blutzellanalysen feststellten,
veränderte die Ernährungsumstellung innerhalb von sieben Tagen die
Aktivitätsmuster von vier zentralen Zeitgeber-Genen. „Besonders bei
eineiigen Zwillingen waren die Aktivitätsmuster auffallend ähnlich. Wir
gehen daher davon aus, dass die Art und Weise erblich vorherbestimmt
ist, wie das Zeitgeber-Gen-System auf unterschiedliche
Nahrungskomponenten reagiert“, sagt Olga Pivovarova, Erstautorin der
Studie. Die im Tagesverlauf veränderte Aktivität der Zeitgeber-Gene war
dabei eng mit Modulationen im Fett- und Energiestoffwechsel verbunden.
Ebenso änderte sich das Aktivitätsmuster bestimmter Gene, die für
Entzündungsreaktionen eine Rolle spielen. Die beobachteten
Veränderungen waren jedoch nicht nur auf die Gene beschränkt, auch
die Tagesrhythmik der Cortisol-Ausschüttung, die vom Gehirn über die
Hirnanhangsdrüse gesteuert wird, war verschoben.

„Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Art unserer Ernährung sich
nicht unerheblich auf unsere innere Uhr auswirkt. Wie unsere Ergebnisse
darüber hinaus bestätigen, besteht ein enges Wechselspiel zwischen den
circadianen biologischen Rhythmen und den Stoffwechselwegen, die daran
beteiligt sind, den Energiestoffwechsel und auch unser Immunsystem an
das Nahrungsangebot anzupassen“, so Pfeiffer. „Wenn es durch weitere
Studien gelingt, die Mechanismen, die diesen Zusammenhängen zugrunde
liegen, noch besser zu verstehen, wird es vielleicht zukünftig möglich
sein, konkretere Ernährungsempfehlungen zu geben, die besser auf die
innere Uhr und individuellen Bedürfnisse eines Menschen abgestimmt
sind.“

Hintergrundinformation:

* Zwölf eineiige, zwei zweieiige Zwillingspaare und eine Einzelperson
haben an der Studie teilgenommen.

** Cortisol ist ein Stresshormon, das abbauende Stoffwechselvorgänge
aktiviert und so dem Körper energiereiche Verbindungen zur Verfügung
stellt. Seine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem wird in der Medizin
häufig genutzt, um überschießende Reaktionen zu unterdrücken und
Entzündungen zu hemmen (Quelle: Wikipedia).

Eier – unentbehrlich für den Körper?

Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura.

„Ob gekocht, gebraten oder als Zutat in Backwaren: Eier finden in unterschiedlichsten Formen Verwendung. Dabei glänzt das prominenteste aller Lebensmittel mit einer Vielzahl an lebenswichtigen Nährstoffen. Ein Ei enthält circa sechs Gramm Eiweiß, das der Körper für lebenswichtige Stoffwechselprozesse benötigt. Vitamin A, E und Beta-Carotin fördern eine Reihe grundlegender Abläufe wie Wachstum, Bildung von Haut und Schleimhäuten sowie das Immunsystem. Als eine von wenigen Nahrungsquellen versorgen Eier den Körper zudem mit dem knochenbildenden Vitamin D. Auch stimmungsaufhellende Tryptophane sowie für die Gesundheit der Augen verantwortliche Carotinoide gehören zu den Nährstoffen.

Für Menschen, die vollkommen auf tierische Produkte verzichten, bieten Ei-Ersatzpulver einfach zu verwendende und gesunde Alternativen. Sie eignen sich besonders als Bindemittel beim Backen und Kochen, enthalten weder Geschmacksverstärker noch künstliche Aromen, Farbstoffe, Antioxidationsmittel oder Konservierungsmittel. Ei-Ersatzprodukte gibt es sogar in Bio-Qualität auf Basis von Lupinenmehl im Reformhaus. Sie sind gentechnikfrei und liefern viel wertvolles pflanzliches Eiweiß, das für eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar ist.“

www.natura.de

Mango

Die Mango schmeckt süß, aber gleichzeitig leicht pikant und ist eine Bereicherung für den Speiseplan. Feinschmecker genießen die exotischen Früchte pur, im Salat und in fruchtigen Getränken wie Saft und Bowle. Die Mango ist aber auch in süßen Speisen wie Jogurt, Milchreis und Kuchen ein Genuss. Das Obst lässt sich sehr gut zu Konfitüre verarbeiten, am besten in Kombination mit einer säurehaltigen Frucht wie Rhabarber oder Maracuja. Die Säure verhindert dabei, dass das Fruchtfleisch der Mango braun wird. Auch herzhaften Speisen verleiht die Mango eine exotische Note. Die Steinfrucht mildert den leicht bitteren Geschmack von Blattsalaten wie Rauke, Chicoree und Radicchio. Sie verfeinert Suppen, Eintöpfe sowie Reisgerichte und ein pikantes Mangochutney harmoniert zu Fisch, Geflügel, Lamm und Wild.

Die Mango hat ein saftiges Fruchtfleisch, dessen süßer bis fein-säuerlicher Geschmack leicht an Pfirsich erinnert. Die Steinfrucht kommt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Indiens. In ihrer Heimat wird sie bereits seit 4.000 Jahren angebaut und als Frucht der Götter verehrt. Mangobäume können bis zu 45 Meter hoch und über hundert Jahre alt werden. Die Früchte sind leicht verdaulich und reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie vor allem Vitamin A und seiner Vorstufe Beta-Karotin, Vitamin C und Kalium. Somit unterstützt der Verzehr Sehkraft, Immunsystem und Stoffwechselprozesse im Körper.

Beim Zubereiten der Mango empfiehlt sich eine Küchenschürze, da sich Saftflecken nur schwer entfernen lassen. Die Frucht wird mit einem scharfen Messer in der Mitte eingeschnitten, bis man auf den Kern stößt. Der Kern wird mit einem Löffel herausgelöst. Dann schneidet man das Fruchtfleisch gitterförmig ein, ohne die Schale zu verletzen und biegt die Schale nach außen. Dann lassen sich die Mangostücke einfach herauslösen.

Mangos sind ganzjährig im Handel erhältlich. Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die Früchte sollten nicht zu fest und nicht zu weich sein und einen angenehmen süßlichen Geruch verströmen. Die Haut fühlt sich etwas ledrig an und gibt bei Fingerdruck leicht nach. Die Farbe sagt hingegen nichts über Geschmack und Reifegrad aus. Sind schwarze Flecken auf der Schale, ist die Frucht bereits überreif. Am besten werden die Exoten bei Zimmertemperatur aufbewahrt und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Obst“, Bestell-Nr. 61-1002, Preis: 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de

Die Tomate – der bunte Pausensnack

Nach sechs Wochen Ferien geht der Ernst des Lebens in die nächste Runde. Und damit auch die Diskussion: Was gehört in die Brotdose? Lecker und süß soll es sein, meint der Nachwuchs. Gesund und ausgewogen, kontern die Eltern. Doch warum nicht beides auf einmal?

Knackige, süße Snacktomaten sind mehr als lecker: Durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und dem wertvollen Lykopin hilft die Tomate auf natürlichem Weg das Immunsystem zu stärken und damit, die Abwehrkräfte zum Beispiel gegenüber Infektionen zu mobilisieren. Eine mittelgroße Tomate liefert fast 40 mg Vitamin C, was allein etwa 50 Prozent des Tagesbedarfs eines erwachsenen Menschen entspricht. Schulkindern hilft das Vitamin auch bei der Konzentration.

Aber die Tomate kann noch mehr: Sollte die Schulbank insbesondere den kleinen I-Dötzchen ein wenig Angst einflößen, sorgt die rote Frucht für gute Laune: Tomaten enthalten Stoffe, wie das Glückshormon Serotonin und sorgen so für ein Lächeln auf dem Pausenhof.
Tipp: Ein Spieß aus Gurken, Pumpernickel-Talern mit Frischkäse, gelben und roten Tomaten schmeckt lecker und bringt Farbe in die große Pause.

Weitere Informationen rund um die Tomate finden sich auf www.tomateninfo.de

Scharfe Speisen stärken das Immunsystem

Gerade zu Beginn der kalten und feuchten Jahreszeit lohnt es sich, einiges für den Körper zu tun. Viele Menschen nehmen dann wegen des hohen Vitamin-C-Gehalts vermehrt Obst zu sich. Es gibt jedoch noch weitere Lebensmittel, die eine günstige Wirkung auf das Abwehrsystem des Menschen haben. Dazu gehört zum Beispiel die Ingwerwurzel. Das Nachrichtenportal news.de verrät mehr zu diesem Thema.

In Bezug auf die Heilkräfte der Natur können die Menschen viel lernen. So hat beispielsweise Ingwer positive Auswirkungen auf die Gesundheit ( http://www.news.de/… ), denn seine Inhaltsstoffe Gingerol und Shogaol stimulieren das Immunsystem. Zudem wird der Ingwerwurzel eine antibakterielle Wirkung zugesprochen, daher ist sie beispielsweise beim Kampf gegen Husten und Halsentzündungen hilfreich. Ingwerwickel und Ingwertee sind bewährte Methoden gegen Schüttelfrost und Hustenreiz. Des Weiteren wirkt die Knolle schleimlösend.

Ein weiterer Helfer ist der Meerrettich, der zum einen aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts sehr gesund ist und zum anderen die Abwehrkräfte stärkt. Am besten soll dazu täglich ein Teelöffel Meerrettich mit Honig gemischt und beispielsweise mit Brot gegessen werden. Die Inhaltsstoffe Allicin und Sinigrin entfalten eine ähnliche Wirkung wie Penicillin.

Das antibakteriell wirkende Allicin ist auch im Knoblauch enthalten und bekämpft Viren, Bakterien und Pilze. Als weitere Unterstützer für das Abwehrsystem gelten Zwiebeln und Chili.

Abwechslungsreiche Kost hält fit

Abwechslungsreiche Kost hält fit

Eisige Kälte draußen und überheizte Räume drinnen schwächen leicht die Abwehrkräfte. Doch Halsschmerzen und Schnupfen müssen nicht sein. Ein intaktes Immunsystem ist ein perfekter Schutzwall des Körpers gegen Viren und Bakterien. „Grundlage dafür ist eine gesunde Ernährung“, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag lautet die allgemeine Empfehlung. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. So ist der Körper mit ausreichend Vitaminen versorgt.

Generell erzielt eine dauerhaft gesunde und bewusste Ernährung beachtliche Effekte bei der Krankheitsvorbeugung. Besonders im Winter zählen Vielfalt und Ausgewogenheit: Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sollten ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. „Da Fertiggerichte meist viel Fett und wenig Nährstoffe enthalten, ist es besser, selbst zu kochen und dabei frische Zutaten zu verwenden“, rät die Arbeitsmedizinerin. Schnell und einfach ist zum Beispiel ein Gemüseeintopf zubereitet. Er wärmt den Körper nicht nur von innen, sondern versorgt ihn auch mit notwendigen Nährstoffen. Wintergemüse wie Wirsing, Grün-, Rot- oder Rosenkohl, Rote Beete oder Pastinaken sind außerdem regelrechte Vitaminbomben. Karotten, Spinat und Brokkoli enthalten überdies viel Provitamin A, das die Schleimhäute schützt. Damit der Körper es aufnehmen kann, sollte ein wenig Fett an die Speisen gegeben werden. Denn: Provitamin A ist fettlöslich und wird zu Vitamin A umgewandelt. Hilfreich bei Erkältungen sind auch Früchte und Gemüse mit hohem Vitamin-C-Gehalt. „Vitamin C verhindert zwar keine Erkältung, kann aber die Dauer und Schwere mindern“, betont die Expertin. Darum öfter mal zu Kiwis, Zitrusfrüchten, grüner Paprika oder Sauerkraut greifen.

Darüber hinaus bilden Trockenfrüchte wie Datteln, Apfelringe oder Pflaumen einen vollwertigen Knabberspaß. Gleichzeitig sorgen Nüsse – speziell Wal- und Paranüsse – für einen nährstoffreichen Energiekick. Wer zudem rund zwei Liter Wasser, ungesüßte Säfte oder Tee am Tag trinkt, schützt seine Schleimhäute vor dem Austrocknen: Sie wirken als eine erste Barriere gegen Infekte von außen. Viel Alkohol ist jedoch tabu. Dafür erzeugt ein erwärmter Johannisbeer- oder Holundersaft mit Glühpunschgewürz winterliche Stimmung.

Frisches Gemüse stärkt das Immunsystem

Ernährung im Winter: Abwechslungsreiche Kost hält fit

TÜV Rheinland rät: auf vitaminreiche Nahrung achten

Frisches Gemüse stärkt das Immunsystem

Eisige Kälte draußen und überheizte Räume drinnen schwächen leicht die Abwehrkräfte. Doch Halsschmerzen und Schnupfen müssen nicht sein. Ein intaktes Immunsystem ist ein perfekter Schutzwall des Körpers gegen Viren und Bakterien. „Grundlage dafür ist eine gesunde Ernährung“, sagt Dr. Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag lautet die allgemeine Empfehlung. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. So ist der Körper mit ausreichend Vitaminen versorgt.

Generell erzielt eine dauerhaft gesunde und bewusste Ernährung beachtliche Effekte bei der Krankheitsvorbeugung. Besonders im Winter zählen Vielfalt und Ausgewogenheit: Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte sollten ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. „Da Fertiggerichte meist viel Fett und wenig Nährstoffe enthalten, ist es besser, selbst zu kochen und dabei frische Zutaten zu verwenden“, rät die Arbeitsmedizinerin. Schnell und einfach ist zum Beispiel ein Gemüseeintopf zubereitet. Er wärmt den Körper nicht nur von innen, sondern versorgt ihn auch mit notwendigen Nährstoffen. Wintergemüse wie Wirsing, Grün-, Rot- oder Rosenkohl, Rote Beete oder Pastinaken sind außerdem regelrechte Vitaminbomben. Karotten, Spinat und Brokkoli enthalten überdies viel Provitamin A, das die Schleimhäute schützt. Damit der Körper es aufnehmen kann, sollte ein wenig Fett an die Speisen gegeben werden. Denn: Provitamin A ist fettlöslich und wird zu Vitamin A umgewandelt. Hilfreich bei Erkältungen sind auch Früchte und Gemüse mit hohem Vitamin-C-Gehalt. „Vitamin C verhindert zwar keine Erkältung, kann aber die Dauer und Schwere mindern“, betont die Expertin. Darum öfter mal zu Kiwis, Zitrusfrüchten, grüner Paprika oder Sauerkraut greifen.

Darüber hinaus bilden Trockenfrüchte wie Datteln, Apfelringe oder Pflaumen einen vollwertigen Knabberspaß. Gleichzeitig sorgen Nüsse – speziell Wal- und Paranüsse – für einen nährstoffreichen Energiekick. Wer zudem rund zwei Liter Wasser, ungesüßte Säfte oder Tee am Tag trinkt, schützt seine Schleimhäute vor dem Austrocknen: Sie wirken als eine erste Barriere gegen Infekte von außen. Viel Alkohol ist jedoch tabu. Dafür erzeugt ein erwärmter Johannisbeer- oder Holundersaft mit Glühpunschgewürz winterliche Stimmung.