Japan-Knigge für Touristen

In kaum einem Land sind die Spielregeln so herrlich anders

Beheizte Toiletten, vollautomatische Taxitüren, historische Samurai-Städte und paradiesisch weiße Strände – das alles ist Japan. Ein Sehnsuchtsland für aufgeschlossene Reisende, die in ihrem Urlaub fremde Kulturen entdecken und in eine andere Welt eintauchen möchten. Für Reiseexpertin Franziska Helmle vom DER Reisebüro in Konstanz ist Japan zur zweiten Heimat geworden. Insgesamt vier Jahre hat sie auf der großen Pazifikinsel gelebt, spricht fließend Japanisch und weiß, welche westeuropäischen Eigenschaften man besser ablegen und welche Benimmregeln man sich während der Reise aneignen sollte:

Niemals Vierer-Sets verschenken
Besonders für Businessreisende bietet Japan neben ganz großen Deals auch jede Menge Fettnäpfchen-Potential. Angefangen bei der Begrüßung, zu der man sich nicht die Hände schüttelt, sondern sich vor dem Gesprächspartner verbeugt, bis hin zu den Visitenkarten, die man mit beiden Händen übergibt und empfängt, aufmerksam liest und dann sorgfältig verstaut. „Respekt, Höflichkeit und Anstand haben in Japan einen hohen Stellenwert“, weiß Franziska Helmle. „Und das gilt auch für das Geschäftsessen.“ Denn wer nicht mit Stäbchen umgehen kann, sollte lieber nach Messer und Gabel fragen, bevor die Soße auf dem weißen Hemd landet. Was bei einer Essens-Einladung ebenfalls nicht fehlen darf, ist ein kleines, hübsch verpacktes Geschenk für den Gastgeber. „Besonders beliebt sind Süßigkeiten aus der Heimat. Aber Achtung: Bloß keine Vierer-Sets verschenken, denn das japanische Wort für die Zahl Vier bedeutet Tod und gilt deshalb im japanischen Kulturkreis als Pechzahl“, weiß die Reiseexpertin.

Vor dem Baden das Duschen nicht vergessen
Nach einem anstrengenden Arbeitstag sind nicht nur die weltweit bekannten Karaoke-Bars eine beliebte Freizeitbeschäftigung, sondern auch die sogenannten Onsen-Bäder. Damit man sich in den traditionellen Mineralquellen nicht daneben benimmt, hat die Japan-Expertin Franziska Helmle ein paar Tipps parat: „In den nach Geschlechtern getrennten Bädern ist Kleidung verboten und auch Tattoos sind nicht gerne gesehen. Ganz wichtig ist auch, sich vor dem Baden mit viel Schaum gründlich abzuduschen – am besten so, dass es alle sehen und sich davon überzeugen können, dass man auch wirklich sauber in die heißen Quellen steigt.“

Schlürfen ja, schnäuzen und laut lachen nein
In den Onsen-Bädern, wie auch in japanischen Zügen, werden laute Gespräche und lautes Lachen nicht gerne gesehen. „Japaner halten sich beim Lachen die Hand vor den Mund, drücken aber bei lachenden Touristen auch mal ein Auge zu. Gleiches gilt für Nase schnäuzen in der Öffentlichkeit, denn das finden Japaner eklig und ziehen lieber die Nase so lange hoch, bis sie sich in einen Waschraum zurückziehen können.“ Geräuschvoll geht es aber beim Essen zu: Nudelsuppen werden generell geschlürft, um die Brühe noch möglichst heiß genießen zu können. Gewöhnungsbedürftig, aber wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten und die gilt es zu erkunden. Schließlich hat Japan so viel mehr zu bieten als Sushi und Hello Kitty.

Noch mehr Insider-Tipps von Japan-Expertin Franziska Helmle gibt es auf www.der.com

Gin 1495

Philip Duff, renommierter Bartender und einer der bekanntesten „Gin-Ologen“, entdeckte vor zwei Jahren ein Gin-Rezept aus dem Jahre 1495. Das Originalmanuskript wurde vor über 500 Jahren vom britischen Physiker und Sammler Sir Hans Sloane verfasst und wird in der British Library in London aufbewahrt. Duff hatte seitdem die verrückte Idee, diesen vermutlich ersten „recreational gin“ der Geschichte originalgetreu zu reproduzieren. Zusammen mit den Gin-Koryphäen Dave Wondrich, Gary Regan und Dave Broom sowie unter der Schirmherrschaft des Master-Destillateurs und Gründer von EWG, Jean-Sébastian Robicquet, entstand so eine historische Spirituose von außergewöhnlichem Geschmack und Charakter.

Internationale Medienvertreter, Historiker und Freunde des Hauses besichtigten die British Library mit dem Originalmanuskript von Sir Hans Sloane, konnten Gin 1495 bei einer exklusiven Verkostung probieren und diskutierten bei einer Soirée im Londoner Restaurant L’Escargot über die Geschichte und Entwicklung von Gin.

Dieser extrem hochwertige Gin 1495 ist nicht für den Handel bestimmt. Die 100 exklusiven Flaschen des Originalrezepts und seiner zeitgemäßen Interpretation, werden nun Museen in aller Welt zur Verfügung gestellt oder zugunsten karitativer Zwecke an Gin-Liebhaber versteigert.

„Gin 1495 steht für das Fundament unseres Geschäfts. Er repräsentiert den Wunsch nach Weisheit, das Streben nach Perfektion und den Stellenwert des Handwerks, das unserer langen Tradition entspringt. Mit Gin 1495 rekapitulieren wir die Geburt des Gin, als eine Spirituose auf Basis von Wein, und vollziehen die Entwicklung von 1495 bis heute nach. Wir lieben den Geist der Renaissance, das Gestalten der Zukunft mit dem Wissen der Vergangenheit, das Entdecken, Bewahren und Verbessern eines außergewöhnlichen Produkts – all das macht heute unsere Produkte aus,“ erklärt Jean-Sébastian Robicquet die Motivation für diese einzigartige historische Arbeit.

www.gin1495.com

Morgen Weinblütenfest in Düsseldorf

Am morgigen Sonntag, 9. Juni 2013 verwandelt sich der beschauliche und zugleich historische Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth in eine Open Air-Genussmeile. Insgesamt zehn Sterne- und sterneverdächtige Köche zaubern unter freiem Himmel ihre Kreationen und verwöhnen von 12.00 bis 20.00 Uhr die Gaumen der rund 30.000 erwarteten Feinschmecker. Bei der 15. Auflage des Weinblütenfestes besteht nicht nur die Möglichkeit auf hohem Niveau zu schlemmen, sondern zugleich einen Blick hinter die Kochkulissen zu werfen. Die zahlreichen Winzer runden mit ihren edlen Tropfen die lukullischen Variationen der Spitzenköche ab.

Natürlich darf bei einem guten Essen der edle Tropfen nicht fehlen und somit werden die Menükreationen der Sterneköche durch Wein aus ganz Europa abgerundet. Die Champagner Galerie, das Weingut Herbert Engist und der UTECA Weinfachhandel ergänzen mit ihren außergewöhnlichen Cuvées und exklusiven Champagnersortiment das umfangreiche Getränkeangebot. Korrespondierend zum Wein präsentiert sich das LIZ Mineralwasser, das mit seiner ausgewogenen und harmonischen mineralischen Zusammensetzung die perfekte Vorbereitung auf ein weiteres Geschmackserlebnis ist. Zudem dekoriert Blumen Selders aus Meerbusch auch in diesem Jahr wieder den historischen Stadtkern mit Weinreben und zahlreichen Blumen. Und neben dem hochdekorierten Jordan Olivenöl präsentiert sich auch der neue Feinkosthandel Wajos mit ihren hochwertigen Produkten auf dem Weinblütenfest.

Folgenden Restaurants freuen sich am Sonntag auf Sie:
Catalogna Cologne Catering
Dorfstube
Hummerbude
Im Schiffchen**
Le cheval blanc
Maritim Hotel*
Monkey’s West*
Nöthel’s Restaurant
Rossini
Victorian*

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Datum: Sonntag, 9. Juni 2013
Uhrzeit: 12.00 bis 20.00 Uhr
Adresse: Kaiserswerther Markt, Düsseldorf-Kaiserswerth
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Kommen Sie vorbei und genießen Sie das Ambiente und lassen sich von den lukullischen Kreationen der Köche verwöhnen!

Luis Haller

Ein einzigartiger Mix aus edlem Jagdschloss-Ambiente, verträumter Idylle zwischen Wäldern und Wiesen hoch über Meran, feiner Wellness und exquisiter Küche zeichnet das Genießerhotel Castel Fragsburg aus, Südtirols kleines Relais & Chateaux-Luxushotel.

Bereits die Anfahrt über eine Panoramastraße hinauf zum 4-Sterne-S-Hotel erweist sich als unvergleichliches landschaftliches Erlebnis. Das historische Jagdschloss schwebt, einem Adlerhorst ähnlich, förmlich auf einem Felsvorsprung über dem Talkessel samt überwältigendem Fernblick. Die bis zu 70 qm großen Komfortzimmer und Suiten sind mit Zirbenholz, prächtigen Holzvertäfelungen, erlesenen Stoffen und kunstvollen Antiquitäten ausgestattet. Entspannung garantiert der 10.000 qm große Privatpark mit Pool, vielfältige Beautybehandlungen werden im „Alpine Healthcare Spa“ angeboten.
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Höchste kulinarische Genüsse erleben Gäste in atemberaubendem Ambiente: Die gläserne Veranda und breite Panoramaterrassen mit einzigartiger Aussicht auf Meran und die umliegende Bergwelt bilden den theatralisch schönen Rahmen für das mit Michelin-Stern und 2 Gault Millau-Hauben ausgezeichnete Restaurant, das zugleich 2013 von Gault Millau auch mit dem „Service-Award“ ausgezeichnet wurde. Unter der Leitung von Luis Haller zaubert die Küchencrew feinste Kreationen auf den Tisch – eine gelungene Kombination mediterraner und alpiner Elemente auf Basis hochwertigster, regionaler Produkte.

Rund um Castel Fragsburg eröffnen sich fantastische Wander-, Rad- und Ausflugsmöglichkeiten und auch Golfer finden in naher Umgebung ideale Voraussetzungen. Meran und Bozen lohnen mit besten Shoppingadressen sowie historische Sehenswürdigkeiten jederzeit einen Besuch. Die Kurstadt Meran verfügt zudem über eine topmoderne Therme (reduzierte Tarife für Hotelgäste).

WELLNESS-WOCHENENDE (19.4. bis 22.4., 26.4. bis 29.4. und 8.11. bis 10.11.2013):
2 Übernachtungen inkl. Frühstück, eine Teilmassage sowie eine Maniküre oder Pediküre pro Person im Doppelzimmer De Luxe ab € 379,- bzw. in der Suite De Luxe ab € 409,-.

Genießerhotel Castel Fragsburg ****S,
I-39012 Meran, Fragsburger Straße 3,
Tel. +39 0 473 / 24 40 71, info@fragsburg.com, www.fragsburg.com

15 Jahre Kempinski Grill, Berlin

Das Restaurant KEMPINSKI GRILL –
feiert im Februar 2013 sein 15 jähriges Jubiläum.
Das Gourmetrestaurant Kempinski Grill im legendären Kempinski Hotel Bristol am Berliner Kudamm lädt im Februar alle Berliner ein mit einem 5-Gang-Geburtstagsmenü zum Preis von 60 EUR inkl. menübegleitender Weine zu feiern. Das Geburtstagsmenü ist gültig von heute, 28. Januar bis zum 28. Februar 2013. Das Menü kann auch mit einer historischen Hausführung „Berlin und sein Kempi: Mythos und Geschichte einer Grande Dame“ kombiniert werden.

5-Gang-Geburtstagsmenü inklusive menübegleitender Weine
Speziell zum 15jährigen Jubiläum hat der Küchenchef Frank Hokamp noch ein Geburtstagsmenü kreiert. Es erwartet Sie ein kulinarisches 5-Gang-Geburtstagsmenü inklusive menübegleitender Weine zum Geburtstagspreis von 60 EUR pro Person. Das Menü ist gültig vom 28.01. – 28.02.2013. Das Restaurant Kempinski Grill ist täglich von 12 Uhr bis 24 Uhr geöffnet. Tischreservierungen sind ab 12 Uhr unter
Tel (030) 8843 4767 möglich.

Das 5-Gang-Geburtstagsmenü beinhaltet:
Petit fours von Hirschkalb und Taube auf Ananas-Carpaccio mit Rumbeerenschaum
Falsche Schildkrötensuppe à la „Lady Curzon“
Gebratene Pastete von der Riesengarnele im Sesam-Mantel mit Mango-Kokos-Sauce
Gebratenes Kalbsfilet unter der Kräuter-Ladokruste an Kürbis-Kartoffelroulade im Filoteig
Geburtstagsdessert

Preis: 60 EUR pro Person inkl. menübegleitender Weine

Historische Hausführungen
„Berlin und sein Kempi: Mythos und Geschichte einer Grande Dame.“
Wer sich auch für die 116 jährige Entstehungsgeschichte von Kempinski und über die 60jährige Hotelgeschichte des Kempinski Hotel Bristol interessiert, dem sei die historische Hausführung „Mythos und Geschichte einer Grande Dame“ empfohlen: An folgenden Sonntagen im Februar: 03., 10., 17. und 24. geht es um 14 Uhr und um 16 Uhr auf eine eineinhalbstündige, geführte Tour durch das Hotel. Im Gepäck ein Haufen amüsanter Anekdoten und Anekdötchen zu den zahlreichen berühmten Gästen des Hauses. Die Hausführung kostet 6 EUR pro Person. Eine historische Hausführung inkl. Kaffee & Kuchen in der Gobelin Halle kostet 12 EUR. Telefonische Anmeldungen unter Tel (030) 8843 5090 möglich.

Küchenchef Frank Hokamp und sein Team zaubern wechselnde kulinarische Spezialitäten der Region auf den Lavasteingrill und von dort auf die Teller der Gäste. Die Kreationen von Frank Hokamp brillieren mit eleganter Klarheit und zeigen bei jedem Gericht den Reichtum der klassischen Küche. Spitzenprodukte von besten Erzeugern, vornehmlich aus der Region, werden nach französischer Tradition kombiniert, jedoch leichter und moderner interpretiert. So sind auch Salz, Pfeffer und frische Kräuter für Frank Hokamp die wichtigsten Gewürze in seiner Küche. Dabei liegt es dem Team besonders am Herzen, den Gast in diese Entstehung mit einzubeziehen. Von tranchierten Hauptgängen bis hin zu flambierten Desserts, soweit wie möglich wird alles direkt am Tisch zubereitet. Die offen gestaltete Küche gewährt dabei Einblicke in die Entstehung der essbaren Kunstwerke. So wird Essen zum Erlebnis für die Sinne. Mit dem hauseigenen Weinkeller gelingt es dem Kempinski Grill die aufgetischten Speisen jederzeit mit den passenden Weinen abzustimmen. Insgesamt 166 Weine stehen zur Auswahl. Der Kempinski Grill ist täglich von 12:00 bis 24:00 Uhr geöffnet. Tischreservierungen sind unter
(030) 8843 4767 möglich.

Eine besondere Beachtung in den wichtigen Restaurantführern hat der Grill in den letzten 15 Jahren jedoch nicht gefunden.

Dirk Maus

Auf dem Sandhof bewegt sich etwas.

Sternekoch Dirk Maus hat die historische Zehntscheune in Heidesheim gekauft und mit Zustimmung und Unterstützung der Denkmalpflege den Dachstuhl grundsaniert (ausgebessert, was auszubessern war und vom alten, geflößten Gebälk erhalten, was noch zu erhalten war). So konnte ein einmaliges Beispiel regionaler Handwerkskunst erhalten werden. Die Biberschwanzziegel der 1. Stunde die noch auf der klostereigenen Ziegelhütte vor 250 Jahren gebrannt worden waren, mussten ersetzt werden. Leider ging damit auch die typische jahrhundertealte Patina verloren, berichtet die Webseite www.historischesheidesheim.de

Nach einer moderaten Umgestaltung des Innenbereichs – die alte, denkmalgeschützte Mühle aus den Jahren nach 1800 wird erhalten – soll hier u.a. ein modernes Kochstudio entstehen, so die Gerüchteküche.

www.dirk-maus.de

Arizona Food Tours

FoodiesLikeUs.com bietet Feinschmeckern dank einer Social-Network-Gruppe an, in einer neuen Weise untereinander in Verbindung zu treten. Gourmet Jay Pizarros hat mit seiner Idee einer Online-Community eine Plattform geschaffen, auf der kulinarische Erfahrungen über Restaurants mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ausgetauscht werden können. Zusätzlich sind auf der Plattform auch Ansprechpartner für soziale und bildende Veranstaltungen sowie „Hinter-den-Kulissen-Touren“ durch Arizonas Restaurants und Meetings mit angesehenen Chefköchen aus der Region zu finden. Mehr Informationen unterwww.foodieslikeus.com

Arizona Food Tours feiert Arizonas Kulinarik sowie deren Geschichte und bietet einen delikaten Insider-Blick in die Restaurants Scottsdales. Die kulinarisch historische „Taste of Old Town Scottsdale“-Tour führt Feinschmecker durch den Stadtteil Old Town und eröffnet dabei mit dem jeweiligen Geschmack die fünf Sinne für den historischen Teil der Region. Teilnehmer der Tour wandern durch die berühmt-berüchtigten Straßen, die einst Treffpunkt für einige der größten Cowboys des Westens um 1900 waren, und lassen sich dabei von Erzählungen begeistern. Anschließend wird im Restaurant „Mission“ ( www.themissionaz.com ) gestoppt, wo Besucher moderne lateinamerikanische Gerichte verkosten dürfen.

Danach lädt das historische Viertel in den „Rusty Spur Saloon“ ( www.rustyspursaloon.com ), den ältesten Saloon Scottsdales, wo ein traditionelles Cowboy-Essen auf die Gäste wartet. Pro Person kostet die historisch kulinarische Tour 42 US-Dollar. Mehr Informationen unter www.arizonafoodtours.com

Die weltgrößte klassische Spirituosen-Sammlung soll verkauft werden!

Die weltgrößte klassische Spirituosen-Sammlung soll für 6 Millionen Euro verkauft werden!

Der Niederländer Bay van der Bunt hat sich den Titel als Besitzer der “weltgrößten klassischen Spirituosen-Sammlung” verdient. Er ist aber dazu bereit, diesen Titel für 6 Millionen Euro aufzugeben. Die historische Sammlung besteht aus mehr als 5,000 abgefüllten Getränken wie zum Beispiel 250 Jahre alten Kognak, Whisky, Armagnac, Portwein, Madeira sowie andere seltene Spirituosen.

Der 63 Jahre alte holländische Sammler, der merkwürdigerweise kein Alkohol verträgt, hat sein Leben dem Zweck gewidmet, die seltensten und besten alkoholischen Getränke der Welt zu finden. Viele der Kognaks reichen sogar bis in das Jahr 1789 zurück, also zum Zeitpunkt der französischen Revolution und George Washingtons Ernennung zum ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Laut Bay hat weder er noch seine Frau irgendwelche Kinder oder Nachkommen, die diese wertvolle Sammlung erben könnten.
“Also muss ich sie leider aufgeben,” sagte er mit etwas Bedauern in seiner Stimme.

“Im Laufe der letzten 35 Jahre besuchte ich regelmäßig weltweite Auktionen wie Christie’s und Sotheby’s. Ich kaufte auch bei bekannten Restaurants wie Maxim’s und La Tour d’Argent in Paris oder Le Cirque in New York, als diese ihre Keller räumten. Manche Kognaks gehörten sogar dem Duke of Windsor,” fügte er hinzu.

Nachdem er anmerkte, dass die Ansammlung einer Kollektion wie dieser allein schon mehr als 3 Jahrzehnte dauern würde, sofern es diese Tropfen überhaupt noch in der Öffentlichkeit gibt, muss dazu auch gesagt werden, dass es sich hierbei um eine Sammlung mit Geschichte handelt – Bay erbte die frühe Sammlung von seinem Vater, der sie wiederum von seinem eigenen Vater erhielt.
“Mein Großvater hatte hunderte Flaschen die mein Vater an mich weitergab. Das Sammeln ist also etwas, mit dem ich aufgewachsen bin,” sagte Bay, der mehr als 10 Jahre lang seine Leidenschaft für alte Spirituosen auf www.oldliquors.com mit dem Rest der Welt teilte.

Obwohl er bereits zugab, seine Sammlung eigentlich nicht verkaufen zu wollen, sagte Bay: “nun zwingt mich das Alter, nachzugeben.”
Er hofft aber auf einen Sammler, der seine Leidenschaft mit ihm teilt und die gesamte Sammlung inklusive seltener Flaschen, die in ihrer Form einzigartig oder die letzten ihrer Art sind, übernimmt.
Andererseits werden die Spirituosen in die Hände von Liebhabern, Restaurants oder Adel aus der ganzen Welt finden.
“Das Sammeln von Kognaks und anderen Spirituosen war sehr zeitaufwändig und kostete mich ein Vermögen – schlussendlich war es aber die beste Investition meines Lebens,” gab Bay zu.

Einzigartige Verkostung: Hundert Riesling Auslesen aus hundert Jahren

„Kulturelles Erbe von europäischen Rang“

In einer von Experten als historisch eingeschätzten Verkostung präsentierten am vergangenen Wochenende auf Einladung von FINE Das Weinmagazin und großzügig unterstützt von der UBS Deutschland AG die Hessischen Staatsweingüter im Kloster Eberbach einen stets sorgsam gehüteten Schatz ihrer Keller: einhundert Riesling Auslesen aus einhundert Jahrgängen. Die kostbaren Flaschen der im Rheingau bei Kiedrich beheimateten Staatsdomäne entstammten sechs erstrangig klassifizierten Lagen des Weinguts (Rauenthaler Baiken, Erbacher Marcobrunn, Hochheimer Domdechaney, Rüdesheimer Rottland, Heppenheimer Centgericht, Steinberg) und repräsentierten die Jahrgänge von 1911 bis 2010.

Sechzehn Weinjournalisten und -experten aus sechs Ländern ließen sich in der Hospital-Stube des Klosters von der über ein Jahrhundert gehaltenen klaren stilistischen Linie beeindrucken, wobei, so Dieter Greiner, Geschäftsführer der Staatsweingüter, eine „gewisse Nervosität“ in den siebziger und achtziger Jahren nicht verkannt wurde. Erstaunlich erschien auch die prägnante Unterschiedlichkeit des jeweiligen Terroircharakters der sechs Lagen.

Höhepunkt der Verkostung waren die 29 Auslesen der Paradelage Steinberg, wobei die Weine des letzten Durchgangs, der historische Jahrgänge konzentriert versammelte, das äußerste Interesse beanspruchte. Nach der Verkostung so glorreicher Jahrgänge wie 1911, 1920, 1929, 1934, 1947, 1951, 1959 und 1964 bekundete Angelo Gaja, die Piemonteser Winzerlegende, diese Weine seien „ein wichtiger Teil des europäischen Kulturerbes, terroirgeprägt und mit einer einzigartigen Signatur versehen.“ Sie getrunken zu haben, erscheine ihm „als ungewöhnlich beeindruckende Erfahrung, die man wohl nur einmal im Leben macht.“

In seiner Rede auf dem festlichen Gala-Diner in der modernen Kelterhalle des Steinberg-Kellers bekannte sich der Gastgeber des Abends, der frühere hessische Ministerpräsident und Vorsitzende des Aufsichtsrats der Staatsweingüter, Roland Koch, vor mehr als sechzig prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien zur Verantwortung, dieses historische Erbe zu pflegen. Sein Bekenntnis zum Qualitätswein schloss er mit der Feststellung nur so könne der frappante Aufschwung, den der deutsche Wein in den letzten zwanzig Jahren genommen habe, genutzt werden, damit das internationale Interesse an Weinen aus Deutschland, Weißen wie Roten, weiter wachse.

FINE Das Weinmagazin wird sich in seiner Dezember-Ausgabe ausführlich mit dieser Verkostung befassen.

FreizeitCARD für Rheinland-Pfalz & Saarland

Den Westerwald entdecken mit der FreizeitCARD für Rheinland-Pfalz & Saarland

Mit der FreizeitCARD für Rheinland-Pfalz & Saarland wird die Ferien- und Sommerzeit noch erlebnisreicher. Mehr als 168 Einrichtungen, darunter Sehenswürdigkeiten, Museen, Jugendherbergen und Freizeitparks in beiden Bundesländern gewähren Inhabern der FreizeitCARD während der gesamten Laufzeit (1. April bis 31. März) freien Eintritt. Wer möchte, kann mehrere Attraktionen kombinieren und interessante Tagesausflüge in eine der zehn rheinland-pfälzischen Regionen unternehmen – zum Beispiel in den Westerwald. Einmal gekauft, erlebt man mit der 24-Stunden-Karte ein abwechslungsreiches Programm, bei dem man die Tradition und die Geschichte des Westerwaldes auf vielfältige Weise kennen lernt.

Los geht der Tag mit der FreizeitCARD im Herzen des Westerwaldes. Im Tertiär-Industrie-Erlebnispark Stöffel-Park in Enspel werden 25 Millionen Jahre Erdgeschichte und mehr als 100 Jahre Industriegeschichte rund um den Basaltabbau und -verarbeitung lebendig. Weiter geht es auf den geschichtlichen Spuren der Region im Landschaftsmuseum Westerwald im idyllischen Hachenburg.

In reizvoller Parklandschaft erlebt man dort bäuerliches Wohnen, Leben und Arbeiten wie es noch bis ca. 1960 üblich war. Ausstellungen zeigen alte Handwerkstechniken sowie Heil- und Kräutergärten. Zwischen Mai und September finden regelmäßig Familientage mit einem großen Sonderprogramm statt. Um historische und zeitgenössische Kunst und Keramik geht es bei der nächsten Station im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen. Auf rund 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Keramikmuseum salzglasiertes Steinzeug aus Handwerk und Industrie sowie historische und moderne Exponate im Bereich Kunst und Design. Wechselnde Sonderausstellungen, didaktische Angebote für die ganze Familie, ein Cafe und ein Museumsshop ergänzen das Angebot. Tierisch gut wird es dann bei der letzten Station in Neuwied. Im Neuwieder Zoo erwartet die Besucher unter anderem die größte Herde von Grauen Riesenkängurus außerhalb Australiens, Seehunde, Geparden und ein großes Affenhaus.

Mit der 24-Stunden-FreizeitCARD spart ein Erwachsener bei dieser Tour 6,50 Euro gegenüber den normalen Eintrittspreisen. Die 24-Stunden-Karte gibt es für Erwachsene (14 Euro) und Kinder (10 Euro). Sie gilt ab der ersten Nutzung an 24 aufeinander folgenden Stunden innerhalb der Saison.
Weitere Tourenvorschläge und ausführliche Informationen zur FreizeitCARD, den verschiedenen Kartenlaufzeiten, Preisen und teilnehmenden Partnern gibt es unter www.freizeitcard.info