Langnese macht Überstunden

Heiß, heißer, Deutschland – die ganze Nation fährt momentan unter dem Eindruck der anhaltenden Hitzewelle das tägliche Tempo runter. Ganz Deutschland? Nein! In einer kleinen Stadt in Hessen fahren die Menschen zur Zeit Sonderschichten. Im Langnese-Werk in Heppenheim arbeiten 750 Mitarbeiter momentan mit voller Kraft und sorgen Tag und Nacht dafür, dass auch in den nächsten Tagen genügend Eis in der Eistruhe sein wird. Täglich verlassen momentan 50 LKW-Ladungen Magnum, Calippo, Flutschfinger & Co. das Werksgelände – dies entspricht umgerechnet mehr als drei 50-Meter-Swimming-Pools randvoll mit Langnese-Eis am Tag! Die Deutschen essen soviel Eis wie schon lange nicht mehr – die vergangene Woche übertraf in puncto Eisverkauf sogar den Jahrhundertsommer von 2003. In den ersten zwei Juli-Wochen hat durchschnittlich fast jeder Deutsche ein Langnese-Eis gegessen.

„Das ist schon jetzt ein Rekordsommer! Pro Minute werden in unserem Werk in Heppenheim 500 Liter Langnese-Eis produziert. Unsere Mitarbeiter erbringen Höchstleistungen, damit Deutschlands Eis-Hunger gestillt werden kann“, so Oliver Ackermann, Sourcing Unit Director, Werk Heppenheim im Gourmet Report Gespräch. Ein Turm aus den wöchentlich produzierten Capris, Cremissimos, Magnums und Co. übereinander gestapelt, wäre 110 Mal so hoch wie der Hamburger Michel.

Die Renner des Sommers sind Magnum Gold und Cornetto Enigma. Das erste goldene Eis am Stiel der Welt und die neue Cornetto Kreation mit dem weichen Kern übertreffen alle Erwartungen – nicht nur wegen des Wetters. „Wir verkaufen zur Zeit bis zu fünf mal mehr Eis als an kühleren Sommertagen“, verrät Alexander Kühnen, Category Director Ice cream D-A-CH, Unilever Deutschland GmbH.

Natürlich sind auch die erfrischenden Wassereise in diesem Sommer wieder heiß begehrt: Allein der Langnese Klassiker Capri geht im Jahr über 12 Millionen mal über die Ladentheke.

Mittelalterliches Ambiente und Bergsträßer Wein

Noch bis zum 6. September 2009 bringt Intendant Thomas Richter in der malerischen Kulisse
des Kurmainzer Amtshofes im südhessischen Heppenheim täglich das Programm der Freilicht-
Festspiele zur Aufführung: Die Mantel- und Degenkomödie „Die Sklavin ihres Geliebten“, die
Komödie „Das Sparschwein“ und das „teuflische Jahrmarktsspiel Faust“ mit dem Darmstädter
Kikeriki Theater.

Über 30.000 Besucher jährlich genießen die
Theaterabende, die wegen ihrer lockeren
Atmosphäre im mittelalterlichen Ambiente
überregional bekannt sind. Das „Theater
im Hof“ ist dem Shakespeareschen Theater
nachempfunden: Die Zuschauer sitzen wie zu
Zeiten des englischen Dichters an Tischen und
Bänken und genießen den Schauspielabend
mit Bergsträßer Wein.

Festspiele Heppenheim GmbH,
Spessartstraße 2
64646 Heppenheim
Tel.: +49 06252 78203
Fax: +49 06252 78587
mailto:info@festspiele-heppenheim.de
www.festspiele-heppenheim.de

Gutsausschank inmitten der Rheingauer Weinberge

Umgeben von den Weinbergslagen Baiken, Gehrn und Wülfen findet man in ländlicher Umgebung die nötige Ruhe jenseits der Hektik des Alltags. Der Gutsausschank im Baiken (http://www.baiken.de ) im Rheingau nahe Kiedrich und Eltville besticht durch ein reichhaltiges Angebot an Weinen aus allen berühmten Lagen der Hessischen Staatsweingüter von Assmannshausen bis Heppenheim.
Die Küche bietet Gerichte aus Produkten der heimischen Landwirtschaft, wobei den Betreibern der persönliche Kontakt zu den Erzeugern und Produzenten unerlässlich ist. Baiken ist in diesem Jahr zum ersten Mal auch im Winter geöffnet. An jedem Donnerstag im Winter präsentiert sich der „Baikentisch“ mit einer Speisefolge in drei Gängen, die auf Platten angerichtet auf dem Tisch serviert werden und nur 20 € kosten (ohne Getränke). Die Gäste bedienen sich selbst.
Der Gutsausschank im Baiken wird von der Consortium Gastronomie GmbH / Die 11te Generation betrieben (Eltville/Wiesbaden, siehe http://www.consortium-gastronomie.de ). Die drei Sterneköche Egbert Engelhardt, Kazuya Fukuhira und Rolf Laudenbach haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensmittel zu entwickeln, die ursprünglich in der Verarbeitung, natürlich in der Zusammensetzung und herausragend im Geschmack sind.

Kaffee oder Tee?

SWR, Mittwoch, 22.10., 16:05 – 17:00 Uhr

Mein Grüner Daumen: Gemüsegarten
Mit Peter Berg, Gärtnermeister
16.06 Uhr
Filmbeitrag: Hierzuland – Gau-Heppenheim
16.15 Uhr
Kochen live am Mittwoch: Küchenklassiker – Kaninchenbraten
16.25 Uhr
Mit Timo Böckle, Küchenmeister und Frank Gahler, Zuschauer

Hessen kulinarisch – entlang von Themenrouten

Hessische Apfelweinstraße

Von Frankfurt nach Hanau führt die rund 40
Kilometer lange Hessische Apfelweinstraße,
vorbei an idyllischen Fachwerk-Dörfern,
urigen Kneipen und quer durch die „Streuobstwiesen“,
dem traditionellen Anbaugebiet
für die Apfelwein-Äpfel seit Kaiser Karl
dem Großen. Ihm wird die Erfindung des
hessischen „Stöffsche“ zugeschrieben und
er soll für die Produktion eigens Apfelgärten
angelegt haben. Der hessische Apfelwein
unterscheidet sich vom Cidre, da er
keine Kohlensäure enthält, es ist ein reiner
Fruchtwein mit einem Anteil von fünf bis
sechs Prozent Alkohol. Getrunken wird der
herbe Wein pur, als „Süßgespritzer“ mit
einem Viertel Anteil Orangenlimonade
oder als „Sauergespritzter“ mit ebenso viel
Mineralwasser.

Besonders schön ist es, die Route der
Hessischen Apfelweinstraße im Frühling
zur Baumblüte oder im Spätsommer kurz
vor der Erntezeit mit dem Rad zu befahren.
Dann schmücken die goldgelben und roten
reifen Äpfel die Felder. Startpunkt der Hessischen
Apfelweinstraße ist der legendäre
Frankfurter Nightlife-Bezirk Sachsenhausen
am südlichen Mainufer. Über den Frankfurter
Norden, genauer gesagt das ehemalige
Dörfchen Bergen-Enkheim, geht es weiter,
immer Richtung Osten durch die Felder und
das Naturschutzgebiet Enkheimer Ried bis
nach Bischofsheim.

Hinweisschilder „Hessische
Apfelweinstraße“ weisen den Weg.
Bei Hochstadt zeugen die Produktionsanlagen
von Höhl, der größten Apfelweinkelterei
Deutschlands, von der ungebrochenen
Beliebtheit des volkstümlichen Getränks.
Wer es bis Schloss Philippsruhe und Hanau
geschafft hat, wird am südlichen Mainufer
zurück nach Frankfurt-Sachsenhausen
geleitet. Dort lädt kurz hinter der Stadtgrenze
die vor kurzem neu erbaute Traditions-
Wirtschaft Gerbermühle zum abschließenden
Umtrunk ein. Angeblich fand Johann
Wolfgang von Goethe dort die Inspiration
zu seinem „Osterspaziergang“. Natürlich
hält die Küche typisch hessische Spezialitäten
zur Stärkung bereit: Den „Handkäs mit
Musik“, einen eiweißreichen und besonders
fettfreien Käse aus Sauermilch mit rohen
Zwiebeln in einer Marinade aus Essig und
Öl, dazu wird Bauernbrot gereicht. Besonders
beliebt zum Apfelwein sind auch die
berühmten Frankfurter Würstchen mit
Senf und Brot.

Die Bergstraße

Die Bergstraße ist seit den Römern bekannt
dafür, dass sie aufgrund der geographischen
Lage hervorragende Bedingungen für
den Weinbau bietet. Der Frühling setzt
meist früher ein als in anderen Regionen
Deutschlands und im Herbst bleibt es
hier ebenfalls länger warm. 1.500 Sonnenstunden
jährlich lassen auch Mandelbäume
und vielerlei Obstsorten hervorragend
gedeihen. Am Westrand des Odenwaldes
zieht sich die Straße entlang, von Darmstadt
nach Wiesloch. Sie verläuft am Übergang
der Rheinebene zum Westrand des Odenwaldes.
Der nördliche Abschnitt zählt zu
Hessen, der südliche zu Baden-Württemberg.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten
zählen Heidelberg mit Schloss und Altstadt,
das Jugendstilzentrum Darmstadt mit der
berühmten Mathildenhöhe und eine Reihe
von Burgen am Rande des Odenwaldes,
zum Beispiel die Burg Frankenstein, das
Auerbacher Schloss und die Starkenburg
bei Heppenheim. Malerische Altstadtkerne
wie zum Beispiel die fast völlig erhaltenen
Altstadtkerne von Heppenheim und
Zwingenberg, Bensheim und Weinheim sind
gern besuchte touristische Highlights. Die
aus karolingischer Zeit stammende Torhalle
des untergegangenen Kloster Lorsch gehört
sogar zum UNESCO Weltkulturerbe.

Alle zwei Jahre findet an der Bergstraße eine
ganz besondere Veranstaltung statt: An einem
Sonntag wird die Straße von Darmstadt-
Eberstadt bis Heppenheim von 10.00 bis
18.00 Uhr für den Autoverkehr gesperrt und
ist dann Radfahrern, Wanderern und Inline-
Skatern vorbehalten.
www.kreis-bergstrasse.de

Die regionale Küche und
der Bergsträßer Wein

Zu den kulinarischen Höhepunkten eines
Besuchs der Bergstraße zählen der Genuss
von Wild und Forelle aus dem Odenwald
zusammen mit einem guten Bergsträßer
Wein. Besonders die Rebsorten Riesling
und Grauburgunder stechen dabei hervor
und gehören zu den erlesensten Tropfen,
die die Region zu bieten hat. Zu den
wichtigsten Weinbau-Gemeinden zählen
Auerbach, Bensheim und Heppenheim.
Die besten Weinlagen finden sich in den
zum Rheintal hin geneigten, oft steilen
Hängen. Wanderer finden hier ein kleines
Paradies. Alljährlich am 1. Mai laden die
Jungwinzer in die Weinberge zwischen
Heppenheim und Zwingenberg zur Bergsträßer
Weinlagenwanderung ein. Im
Rahmen des Bergsträßer Weinfrühlings
findet auch der Bergsträßer Weintreff in
Bensheim statt. Und auch die größeren
Weinfeste bieten die Möglichkeit, den
außerhalb des Anbaugebiets selten zu
findenden Wein der Hessischen Bergstraße
näher kennen zu lernen.

www.bergstraesser-wein.de

Weinbergswanderung mit einer 8er Weinprobe

Bei einem gemütlichen Rundgang durch die Lage Centgericht probieren Sie den Wein dort wo er wächst, und erfahren wissenswertes über Rebsorten und Weinbau.

Veranstaltungsort:
Rebmuttergarten
Darmstädter Str. 133
64646 Heppenheim

Info und Anmeldung:
Ansprechpartner: Judith Schoenherr
Telefon: 06251-3107
schoenherr@weingut-kloster-eberbach.de

29.07.07 (Sonntag)15:00 Uhr

€ 15,00/Person (inkl. Wein)

www.weingut-kloster-eberbach.de

Südhessen wird zum europäischen Bollywood

Der Süden des hessischen Bundeslandes ist nicht nur bei Ausflüglern oder Wein-Feinschmeckern beliebt – die Region ist zum Dreh- und Angelpunkt für indische Filmproduktionen in Deutschland avanciert. Einige Kino-Projekte sind bereits im Kasten, andere stecken mitten in der Drehphase – und viele weitere werden folgen, wenn es nach dem Willen der Hessischen Filmförderung geht. Die „HESSEN hat was“-Wochenschau zeigt, welchen Reiz die mitteldeutsche Region auf die indische Filmindustrie ausübt und präsentiert auch in dieser Ausgabe weitere Top-Leistungen, Angebote und Veranstaltungen aus Hessen.

Indischer Superstar dreht in Rüdesheim
Das Germania-Denkmal auf dem Niederwald hoch über Rüdesheim am Rhein wird Teil der Kulisse für den indischen Film „Aap Kaa Suroor – The Movie“. In dem Bollywood-Liebesfilm spielt der Musiker Himesh Reshammiya, der in der europäischen Musikpresse immer als „indischer Robbie Williams“ tituliert wird, die Hauptrolle. Der Film handelt überwiegend vom Liebesleben des in Indien berühmten Musikers Reshammiya (Fanpage in englischer Sprache siehe http://www.himesh-reshammiya.com ) und soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.

„Bollywood lebt von exotischen Locations, und deutsche Burgen sind exotisch“, so location-hessen, eine Service-Einrichtung der Hessischen Filmförderung auf Nachfrage. Hessen als Standort für indische Filme: Momentan laufen Verhandlungen mit weiteren Firmen, die „sehr interessiert“ an Filmprojekten in der südhessischen Region seien. Über 50 Inder waren beim Dreh in Rüdesheim vor Ort – die Schauspieler reisten mit ihren Familien an. Das Catering bestand aus der traditionellen indischen Küche.

Dass die Region Südhessen bei indischen Filmemachern beliebt ist, hat seinen Grund: Bereits im vergangenen Jahr wurde das Bollywood-Movie „The Traitor“ in Heppenheim, Bensheim, Viernheim und Wald-Michelbach gedreht. Vinod Kumar Singh, Geschäftsführer der indischen Produktionsgesellschaft „Sigma Films“, hat für zukünftige deutsch-indische Filmprojekte sogar vor kurzem ein Europa-Büro am historischen Marktplatz von Heppenheim eröffnet. Der Film „Aap Kaa Suroor – The Movie“ wird von location-hessen bezüglich der Suche nach den geeigneten Drehorten und Organisation unterstützt.

Weitere Infos und Kontakt: http://www.location-hessen.de