Schottlands neue Gourmetküche

Zwischen Haggis und Haute Cuisine

Schottland hat sich zu einem Feinschmecker-Reiseziel gemausert. Junge, welterfahrene Küchenchefs bringen traditionelle Gerichte, exzellente regionale Produkte und kontinentale Sterneküche zusammen und geben dem Ganzen einen frischen Dreh. Diese Häuser lohnen 2017 einen kulinarischen Zwischenstopp.

– 21212 Restaurant with Rooms: Paul Kitchings neue Weltküche –
Paul Kitching ist ein Shooting-Star der neuen schottischen Küche, auch wenn er das Etikett für sein Haus eigentlich nicht mag. Er spricht lieber von „neuen Gedanken zur Weltküche”. Nachdem er in verschiedenen Top-Restaurants gearbeitet hatte, investierte Kitching zusammen mit seiner Partnerin Katie O’Brien 4,5 Millionen Pfund in die Erfüllung eines Lebenstraumes namens „21212“.

Bei Kritikern und Publikum wurde das 2009 in Edinburgh eröffnete „Restaurant mit Zimmern“ ein großer Erfolg. Bereits 2010 folgte die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern. Seit 2013 zählt das 21212 mit vier Rosetten der Automobile Association (AA) zu den besten Restaurants in Großbritannien. Personenkult und Selbstinszenierung sind Kitching fremd. Er selbst beschreibt sich so: „Nichts Besonderes. Schuhgröße 45. Bundweite 81. Und alles eigene Zähne.“

– Airds Hotel & Restaurant: Meeresfrüchte-Paradies –
Einst war das Airds eine urige Fährwirtschaft. Heute ist es ein Landhaushotel mit Sternerestaurant. Unter britischen Kulinarikern ist es bekannt für herausragende Meeresfrüchtegerichte. Die Zutaten dafür haben einen kurzen Weg. Das Airds Hotel steht direkt am Ufer einer Meeresbucht auf der Appin-Halbinsel, 50 Kilometer südwestlich von Fort William. Das Panorama ist spektakulär, ebenso wie die Qualität der Großen Jakobsmuscheln und Kaiserhummer, die hier an Land gebracht werden. Sie gelten als die besten ganz Großbritanniens.

Das Airds ist schon seit über 40 Jahren im Good Food Book verzeichnet und hat zahlreiche begehrte schottische Gourmetpreise gewonnen: darunter Best Gourmet Dining, Best Tasting Menu und Best Head Chef. Seit etwa zwei Jahren schreibt der 34 Jahre junge Küchenchef Chris Stanley die kulinarische Erfolgsgeschichte des Hauses weiter. Er beschreibt seinen Stil als „moderne schottische Küche mit französischem Einschlag“. Sein Flagschiffgericht sind sautierte Hummermedaillons mit gerösteten Tomaten, Spinat und Brioche.

– Boath House: Wild im Herrenhaus –
Das Boath House ist ein Geheimtipphotel im nordschottischen Auldearn unweit von Inverness. Das architektonische Juwel aus der Regency-Ära steht auf weitläufigem Privatgrund unweit der Burgen- und Whiskystraße. Seine heutigen Eigentümer, Don und Wendy Matheson, hatten das damals baufällige Haus Anfang der 1990er Jahre entdeckt, erworben und mit großem Aufwand wieder zum Strahlen gebracht. 1997 eröffneten sie es als kleines Luxushotel.

Es ist nicht nur ein Ort für Liebhaber des schottischen Landhausstils. Mit einem Michelin-Stern und 4 AA-Rosetten zählt das Restaurant des Hauses seit Jahren zur Top 10 schottischer Gourmet-Adressen. Das ist der Hauptverdienst des Chefkochs Charlie Lockley, der mit dem Haus und das Haus mit ihm weit über die Grenzen der Region bekannt geworden ist. Die Gegend bietet unter anderem Lamm, Wild und Krustentiere von überragender Qualität. Lockleys Spezialität: geräucherter Lachs mit Roter Bete und Wachtelei.

– Knockinaam Lodge: Michelin-Rekord im Süden –
Südlicher und abgelegener geht es in Schottland nicht: Dumfries & Galloway ist die südlichste Verwaltungseinheit des Landes. Geografisch gesehen sind es die Southern Uplands. In dieser Ecke Schottlands ging die High Society Englands gern zur Jagd. Noch heute findet man hier elegante Landsitze. Einer der schönsten ist Knockinaam Lodge.

Mit moderner britischer Kochkultur hat der seit 1994 hier tätige Küchenchef Tony Pierce mit großem Erfindungsreichtum das hiesige Restaurant zu einer kulinarischen Institution in Schottland gemacht. Mehr als 20 Jahre in Folge konnte das Haus seinen Michelin-Stern verteidigen – ein Rekord für Schottland. Das schottische Fremdenverkehrsbüro VisitScotland hat das Haus unlängst mit dem „Taste Our Best Award“ prämiert, die AA mit drei Rosetten. Pierce‘ Spezialität: sanft gegartes Filet vom Angus-Rind aus der Speyside-Region.

– The Torridon: Luxushotel mit Farm –
Eigene Hochlandrinder, eigene Tamworth-Schweine und eine 8000 Quadratmeter große Anbaufläche für Obst, Gemüse und Küchenkräuter: Nein, The Torridon ist kein gewöhnliches Landhaushotel. Das mehrfach als „Schottisches Hotel des Jahres“ ausgezeichnete Haus – liegt umgeben von weitläufigem Park- und Waldland an der zerklüfteten Küste am Meeresarm Upper Loch Torridon im Nordwesten Schottlands.

„Field to fork“ – „vom Feld auf die Gabel“ – ist die Maxime des Küchenchefs David Barnett. Rind- und Schweinefleisch kommen aus eigener Produktion. Mit Fasan, Ente und Reh kehrt der Jäger von Streifzügen über das 58 Hektar große Privatgelände zurück.

Auch wenn Barnett Schotte ist und zu 90 Prozent mit regionalen Zutaten arbeitet: Eindeutig schottisch würde er seine Küche nicht nennen. Seine Techniken und Rezepte hat er auf der ganzen Welt gesammelt. Typisch schottisch sei jedoch sein Wildkaninchengericht: mit vor Ort gesammelten Winterpfifferlingen, Kohl aus dem Garten, Kaninchen-Haggis und Röstgerstenbrühe.

– Chez Roux-Restaurants: Frankreich in Schottland –
Wer sich mit Schottlands feiner Küche beschäftigt, kommt an Albert Roux nicht mehr vorbei. Roux, 1935 in Frankreich geboren, ist einer der bekanntesten Köche Großbritanniens. Das von ihm und seinem Bruder gegründete und ursprünglich betriebene Le Gavroche in London gilt als Speerspitze französischer Haute Cuisine auf der Insel. Es war 1982 das erste Drei-Sterne-Restaurant im Vereinigten Königreich. Längst hat Roux die Leitung des Gavroche an seinen Sohn Michel übergeben.
Er selbst kehrt mit einer Reihe von Restaurants unter seinem Namen kulinarisch zu seinen gastronomischen Wurzeln zurück: in das Frankreich seiner Kindheit. Gutes Essen und ehrliche, erschwingliche Landküche ist die Maxime seiner „Chez Roux“-Restaurants. In den vergangenen Jahren hat er auch in einigen der spektakulärsten Landhaushotels Schottlands Dependancen eröffnet. Darunter berühmte Adressen wie das Cromlix nahe Dunblane im Herzen des Landes, das Greywalls nahe Edinburgh, Inver Lodge im hohen Norden bei Ullapool und das Roxburghe nahe der Grenze zu England.
Albert Roux ist zwar hier durch seine Vision, seine Rezepte und seinen Qualitätsanspruch präsent. Mit Interpretation und Umsetzung betraut er jedoch die neuen britische Köchegeneration: Darin Campbell im Cromlix, Ryan McCutheon im Greywalls, Patryk Stanalowski im Inver Lodge, Olivier Borja im Roxburghe.

Ein Klassiker, der in jedem der Chez Roux-Restaurants auf der Karte steht, ist das Soufflé Suissesse. Es ist Rouxs Jahrhundertkreation: ein doppelt gebackenes Käsesoufflé in einem Bett aus Sahne. Die köstliche Kalorienbombe ist ein Publikumsliebling aus der Le Gavroche-Zeit. Schon Queen Mum hatte eine Schwäche dafür.

Links zu allen im Artikel beschriebenen Häusern finden sich unter www.luxuryscotland.co.uk

Alexandre Couillon

Alexandre Couillon war gerade 22 Jahre alt, als er 1999 gemeinsam mit seiner Frau Céline das Restaurant La Marine auf der französischen Atlantikinsel Île de Noirmoutier eröffnete. Heute zählt es mit zwei Michelin-Sternen zu den besten in ganz Frankreich und der immer noch junge Küchenchef zu jenen Spitzenköchen, denen die Zukunft der französischen Haute Cuisine gehört.

Es gibt Restaurants, deren Name völlig bedeutungslos ist. Solche, bei denen man einfach nicht darauf kommt,
was sich der Besitzer bei der Benennung gedacht hat. Und schließlich gibt es Restaurants, deren Name
Programm ist. Zu dieser Sorte gehört das Restaurant La Marine. Aufgrund seiner Lage am äußersten Zipfel der
Insel Noirmoutier, einer wilden Atlantik-Schönheit nahe der französischen Westküste, hat man von den Tischen
des Restaurants den Hafen und das Meer stets im Blick.
Das kleine, aber überaus feine Restaurant ist jedoch nicht nur wegen seiner idyllischen Lage einen Besuch wert.
Denn hier erlebt man einen der wichtigsten Vertreter der neuen französischen Haute Cuisine bei der Arbeit.
Alexandre Couillon, ein Schüler von Michel Guérard und Thierry Marx, eröffnete es im Alter von 22 Jahren. Mit
nicht einmal 30 hatte er seinen ersten Stern im Guide Michelin erkocht. Eine Ehre, die er im Jahr 2013 mit dem
zweiten Stern verdoppeln konnte.

Lange als eines der vielversprechendsten Kochtalente Frankreichs gefeiert, hat er heute den Schritt zum seriösen
Spitzenkoch längst geschafft. Gemeinsam mit seinem hingebungsvollen Team nimmt Couillon einen geradlinigen,
modernen Kurs auf die französische Küche, basierend auf den Produkten der Insel und darauf, was ihm die
Natur rund um das Restaurant schenkt – und das sind vorwiegend herrlich frischer Fisch und Meeresfrüchte.

Und so hält auch die Speisekarte, was der Name des Restaurants verspricht: Rührei mit Seeigel; Seeteufel mit
einer wunderbaren Stange weißen Spargels, vollendet mit einer Sauce aus Räucheraal und Birne; Kabeljau, überzogen
mit einer leichten Ziegenkäsesauce, mit Zucchini und Charentais-Melone – um nur einige der maritimen
Köstlichkeiten zu nennen, die aus Alexandre Couillons Küche kommen. Das Menü wird dabei stets an den Fang
des Tages angepasst, den der Küchenchef direkt am nur 50 Meter entfernten Fischmarkt im Hafen bezieht.
Jedes Gericht ist ein mit viel Akribie erschaffenes geschmackliches Meisterwerk und kommt als farbenfroher
Kontrast zum modernen schwarz-weißen Dekor des Restaurants auf die Tische – perfekt begleitet von einem
lokalen Wein aus der Vendée. Céline, die Restaurantleiterin und Frau des Küchenchefs, unterstreicht mit ihrer
freundlichen und stets zuvorkommenden Art das Bestreben der Couillons, dem Gast ein harmonisches, ja heimeliges
Genusserlebnis zu bescheren.

So stellt ein Besuch im Restaurant La Marine eine angenehme Abwechslung zur bisweilen übermäßig durchexerzierten
französischen Haute Cuisine dar, ohne dass der Gast dabei aber auf absolute Perfektion und höchste
Qualität verzichten müsste. „Das Kochen ist meine Art der Kunst“, unterstreicht Alexandre Couillon. „Diese
Kunst ermöglicht es mir, schöne Dinge zu erschaffen.“
Im Juni 2016 stellt Alexandre Couillon seine Kunstwerke der kulinarischen Moderne in Salzburg aus: als
Gastkoch des Restaurant Ikarus im Hangar-7.

Dominique Crenn im Hangar 7

„Women can kick ass, too!“ Man muss den Satz nicht übersetzen, um zu verstehen, was Dominique Crenn
meint. Sie ist schließlich selbst der beste Beweis dafür. Als erster weiblicher Küchenchef in den USA wurde
sie mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. In ihrem Atelier Crenn in San Francisco zelebriert die gebürtige
Französin eine moderne Haute Cuisine, die so leger wie die Kunst und so präzise wie die Wissenschaft funktioniert
– und das gänzlich ohne Widerspruch.

Ihre oft wilde Frisur, die lässige Kleidung und der tätowierte Unterarm würden perfekt auf ein Rockstar-
Poster passen. Ihr perfektes Äußeres, gepaart mit starkem Charisma, ließe wohl auch so manche Hollywood-
Schauspielerin neben ihr erblassen. Eine Begegnung mit Dominique Crenn erweckt viele Assoziationen, dass
sie eine erfolgreiche Küchenchefin ist, würde aber wohl kaum jemand vermuten, der ihr zum ersten Mal gegenübersteht.
Mit Schubladen kann Dominique Crenn aber ohnehin wenig anfangen. Sie ist schließlich auch nicht „nur“ eine
Köchin, sondern auch Bastlerin, Wissenschaftlerin und vor allem Künstlerin. Und genauso vielschichtig wie
sie selbst ist auch ihr Restaurant, das nicht zufällig den Namen Atelier Crenn trägt. Ein offener Ort, an dem die
Kunst und das Kochen zelebriert werden. Ein Ort, an dem sie gemeinsam mit einem kleinen Team ihre Vision
von moderner, handwerklich präziser, nachhaltiger und saisonaler Haute Cuisine verfolgt.

So gibt es etwa bei Dominique Crenn keine herkömmliche Menükarte. Lieber beschreibt sie ihre „Tasting
Menus“ mit einem selbst verfassten Gedicht – eine Zeile für jeden Gang. Und die Gerichte, die sie wie herrliche
Stillleben auf den Tellern arrangiert, tragen Namen wie „Spaziergang im Wald“ oder „Das Meer“.

Die Poesie ist für sie der perfekte Weg, um ihre persönliche Beziehung mit ihren Speisen zum Ausdruck zu
bringen. „Essen muss für mich von innen kommen“, erklärt sie. „Es geht um Transparenz, Authentizität und die
Botschaft, die du dem Gast damit vermitteln möchtest.“ Aus ethischen Gründen findet man deshalb in ihren
Menüs auch kaum Fleisch. Meeresfrüchte und Gemüse verwendet sie dagegen überaus gerne.

So offen und unkonventionell Dominique Crenn sich der gehobenen Gastronomie auch nähert – in der Küche
bearbeitet ihr Team die Zutaten so präzise wie in einem wissenschaftlichen Labor. Bei der Kreation der Speisen
setzt Crenn sich und ihren Köchen wiederum bewusst keine Grenzen. Geschmäcker und Techniken werden
beliebig gemixt – mit dem einzigen Ziel, den Gästen ein neues, alles übersteigendes Geschmackserlebnis zu
bieten.

In der Praxis entstehen dadurch kulinarische Kunstwerke wie „Trout Marmitako“, Crenns außergewöhnliche
Annäherung an ein klassisches baskisches Gericht: mit exakt drei Tage lang getrocknetem Fisch und einem
Kompott aus traditionellen Tomatensorten, die geschält und 24 Stunden lang dehydriert wurden, um einen noch
intensiveren Geschmack zu erlangen. Die beiden Hauptzutaten sind in Kombu-Seetang, getrockneter Petersilie
und dünnen, ebenfalls dehydrierten Knoblauch-Kartoffelscheiben eingebettet.

Wenngleich Schubladen wie erwähnt unerwünscht sind, drängen sich bei derart ausgeklügelten Kreationen
natürlich Assoziationen mit der Molekularküche auf. Dem widerspricht Crenn auch gar nicht, merkt aber an:
„Wir probieren schon gerne etwas Neues aus, aber wir manipulieren nicht einfach die Dinge, ohne das eigentliche
Produkt auf den Teller zu bringen. Wer bei uns Pilze schmeckt, hat auch Pilze im Mund. Manche sind
vielleicht getrocknet oder anders bearbeitet – aber es sind Pilze.“
Geboren und aufgewachsen in Frankreich, bezeichnet sich Dominique Crenn selbst als eine Autodidaktin am
Herd. Ihr früh verstorbener Vater war ein französischer Politiker, Maler und angesehener Restaurantkritiker.
Von ihm erbte sie nicht nur die künstlerische Ader, sondern lernte bei gemeinsamen Reisen zu den besten
europäischen Restaurants auch die subtilen Nuancen und einzigartigen Geschmäcker qualitativ hochwertiger
Zutaten zu schätzen.

Ihre formale Lehre als Köchin begann Crenn nach ihrem Umzug nach San Francisco Ende der 1980er-Jahre.
Während dieser Zeit arbeitete sie unter anderem im Restaurant Stars unter Jeremiah Tower und Mark Franz. 1997
wechselte Crenn für ein Jahr nach Indonesien und schrieb in der Küche des International Hotels in Jakarta kulinarische
Geschichte als erster weiblicher Executive Chef des Landes. Nach ihrer Rückkehr in die USA arbeitete
sie acht Jahre lang als Executive Chef im Manhattan Country Club in Manhattan Beach und als Opening Chef
im Abode Restaurant & Lounge in Santa Monica. Zurück in San Francisco, übernahm Crenn als Küchenchef das
Restaurant Luce im Intercontinental Hotel, wo sie 2009 mit ihrem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.
Der starke Wunsch, endlich ihr eigenes, zutiefst persönliches Projekt in die Tat umzusetzen, führte im Jahr 2011
schließlich zur Eröffnung des Atelier Crenn. Eine Entscheidung, die den Namen Dominique Crenn endgültig in
die höchsten Sphären der US-amerikanischen Kulinarik katapultieren sollte. Nur ein Jahr nach der Eröffnung
wurde Crenn die erste Frau in den USA, deren Arbeit mit zwei Michelin-Sternen geehrt wurde. Daneben erlangte
Crenn durch Auftritte im Fernsehen auch größere nationale und internationale Aufmerksamkeit, etwa durch
ihren Sieg in der TV-Kochshow The Iron Chef.

Im März 2016 kehrt Dominique Crenn nun endlich auch wieder nach Europa zurück – wenn sie einen Monat lang
als Gastköchin das Zepter in der Küche des Restaurant Ikarus im Salzburger Hangar-7 übernimmt.

Matteo Maenza

Lefay Vital Gourmet: Italienische Haute Cuisine für Körper und Geist
 
In der malerischen „Riviera dei Limoni“ oberhalb Gargnanos bietet das Lefay Resort & SPA Lago di Garda Gästen ein ganz besonderes Wellness-Erlebnis auf höchstem Niveau. Um die Nachhaltigkeit und das gelebte Wellbeing im Resort optimal zu unterstützen, wurde hierfür ein besonderes kulinarisches Konzept entwickelt: Lefay Vital Gourmet verbindet traditionelle italienische Haute Cuisine mit neuesten ernährungswissenschaftlichen und gesundheitlichen Erkenntnissen.
 
Lefay Vital Gourmet bietet vitale Küche, die geschmackvoll und leicht zugleich ist. Die Philosophie des Konzepts verkörpert den Rhythmus der Natur und der Jahreszeiten und basiert auf der Suche nach qualitativen Rohstoffen und dem Verständnis für frische Zutaten. Das Gourmetkonzept mit dem Fokus auf gesunder Küche richtet sich nach den Prinzipien der mediterranen Diät, die sich vor allem durch die Verwendung von besonders nativem Olivenöl auszeichnet. Das hochwertige Olivenöl extra Lefay Vital Gourmet wird vom Resort selbst in eigenen landwirtschaftlichen Betrieben am Gardasee und in der Toskana produziert.
 
Die perfekte Ergänzung zur Lefay SPA Method
Küchenchef Matteo Maenza zaubert köstliche mediterrane Kreationen nach dieser Philosophie, die er sowohl im eleganten Restaurant La Grande Limonaia als auch in der authentischen Trattoria La Vigna mit ihrer großen Terrasse mit Blick auf den immer blauen See serviert. Dort können Gäste gesunde und traditionelle italienische Gerichte aus Zutaten der Region genießen.
 
Das Kulinarik-Konzept umfasst fünf wesentliche Aspekte:
·         Mediterrane Diät: Zentraler Bestandteil der Diät ist besonders natives Olivenöl
·         Saisonalität: Die verwendeten Zutaten und Rezepte richten sich nach den Jahreszeiten, sodass stets die besten und frischesten Gerichte serviert werden
·         Italienische Handschrift: Die Menüs bestehen aus den feinsten Zutaten der Region und typisch italienischen Produkten.
·         Verantwortungsbewusstsein: Die Gerichte des Lefay Vital Gourmet Konzepts enthalten kein Fleisch vom Aussterben bedrohter Tiere genauso wenig wie Produkte, die durch gewalttätige Methoden entstanden sind.
·         Qualitative Zulieferer: Bevorzugt werden lokale Partner, die ökologischen Anbau betreiben.
 
Zum Lefay Vital Gourmet Konzept gehört außerdem das Lefay SPA Menü. Diese Komposition aus köstlichen, leichten und entgiftenden Gerichten orientiert sich an den Prinzipien der Lefay SPA Method. Ein gesundes Menü, das nur natürliche Zutaten enthält, die nur kurz gekocht werden und so ihre ursprünglichen Eigenschaften behalten. Mit Gewürzen wird bewusst gespart, um die natürlichen Aromen zu erhalten, die einen sehr wichtigen Bestandteil der Klassischen Chinesischen Medizin darstellen. Diese Aromen bringen große Energiereserven zu den entsprechenden Organen, denen sie zugeordnet werden können. Das Lefay SPA Menü ist in erster Linie köstlich, leicht verdaulich, folgt den Prinzipien gesunder und vorbeugender Diät und wird als perfekte Begleitung für die Lefay SPA Method angeboten.
 
www.lefayresorts.com

"Culinary & Wine Voyages" an Bord von Silversea

Auf den neuen Themenkreuzfahrten von Silversea können Gäste nicht nur erlesene Haute Cuisine auf hoher See genießen, sondern auch hinter die sonst geheimen Gourmetkulissen blicken. Die monegassische Luxusreederei bietet Liebhabern der exquisiten Küche zahlreiche Möglichkeiten ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Ob Tipps und Tricks vom Meisterkoch während der „Culinary Voyages“ oder ganz besondere Degustationen im Rahmen der „Wine Voyages“ – Silversea kreiert für jeden Geschmack das passende Erlebnis.

Bei den Culinary Voyages für die Saison 2015/16 wird die l‘École des Chefs, die Kochschule von Relais & Châteaux, zum schwimmenden Klassenzimmer von David Bilsland: Der ehemalige Dozent an der renommierten Londoner Kochschule „Le Cordon Bleu“ weiht angehende Gourmets in seine Geheimnisse ein. Gäste können sich hierbei grundlegende Küchenterminologien zur Patisserie oder der Kreation perfekter Saucen aneignen und außerdem mitfiebern, wenn Meister Bilsland und das Silversea-Küchenteam mit ihren Kochkünsten live gegeneinander antreten.

In der Küche von Relais & Châteaux
Während eines „Lunch and Learn“-Events bereiten Gäste in kleinen Gruppen köstliche Gerichte zu, die sie mithilfe von Rezepten auch zuhause nachkochen können. Exklusive, begleitete Landgänge sehen unter anderem den Besuch eines traditionellen lokalen Marktes vor, auf dem frische, regionale Zutaten eingekauft und anschließend gemeinsam an Bord oder in einem ortsansässigen Relais & Châteaux®-Lokal zu Gourmetkreationen verarbeitet werden. „Die neuen Culinary & Wine Voyages bereichern das Reiseerlebnis an Bord unserer Schiffe“, so Tina Kirfel, General Manager Europe, Middle East and Africa (EMEA). „Sie schaffen außerdem ein tieferes Verständnis für die jeweilige Kultur und Kulinarik der bereisten Länder.“

Geschmackvoll in Rot und Weiß – die „Wine Voyages“
Die neuen Wine Voyages sind speziell den Wünschen und Interessen von Gästen mit einer Leidenschaft für erlesende Weine gewidmet. Spannende Fakten zur Tradition und Kunst der Weinherstellung und exklusive Verkostungen besonders gereifter und seltener Weine stehen im Zentrum dieser Reisen. Workshops mit dem ehemaligen Winzer und Weinexperten Lawrence d’Almeida sowie Landausflüge in einige der prestigeträchtigsten Weinregionen der Welt machen diese ausgewählten Kreuzfahrten zu unvergesslichen Erlebnissen. Eine exquisite Auswahl an Rot- und Weißweinen zu Lunch und Dinner ist für alle Gäste außerdem im Service inkludiert.

Für das Rundum-Gourmeterlebnis wird das Beste aus den Culinary und den Wine Voyages auf ausgewählten Kreuzfahrten auch vereint: So überquert beispielsweise die Silver Spirit ab dem 9. November 2015 in 15 Tagen den atlantischen Ozean von Barcelona nach Fort Lauderdale (Voyage 5534). Ab dem 25. Januar 2016 dagegen, führt die Voyage 5603 in 21 Tagen von Barbados nach Buenos Aires.

Alle 24 Culinary & Wine Voyages können auf einen Blick online eingesehen werden: www.silversea.com/de/an-bord/silver-perspectives/culinary-and-wine-reisen/

ChefAlps 2015 in Zürich

Den bereits spannenden Kreis der diesjährigen ChefAlps-Protagonisten komplettiert der spanische Avantgardekoch Andoni Luis Aduriz. Damit steht das Detailprogramm an den beiden Tagen des International Cooking Summit nun fest: Insgesamt werden neun Spitzenköche aus sieben verschiedenen Ländern auf der Showbühne am 7. und 8. Juni 2015 an der ChefAlps in Zürich ihre wegweisenden kulinarischen Konzepte präsentieren.

An der vierten ChefAlps-Ausgabe stehen diesmal Bühnenshows kontrastreicher Spitzenköche auf dem Programm, die nicht dem Mainstream folgen und gerade dadurch grosse Erfolge in der Haute Cuisine verbuchen können – dank einer auffallend eigenständigen kulinarischen Handschrift oder teils sehr ungewöhnlichen Restaurantkonzepten. Zu den bereits kürzlich im Einzelnen vorgestellten Protagonisten kommt als spannender neunter Gastkoch nun Andoni Luis Aduriz aus Spanien hinzu. Unter den besten Köchen der Welt gilt er als der fortschrittlichste seiner Zunft – mit seinem Landrestaurant Mugaritz nahe San Sebastián belegt der gebürtige Baske Platz sechs in der „World’s Best Restaurants“-Liste.

Insbesondere das experimentelle Spiel der optischen Täuschung, Verwandlung und Provokation beherrscht der spanische Avantgardekoch virtuos. Bereits vor dem ersten Bissen sind seine Gerichte ein hochästhetischer Augenschmaus. Legendäre Kreationen wie die „Essbaren Steine“ haben ihn weit über die Grenzen von Nordspanien hinaus berühmt gemacht. Mit diesem und weiteren raffinierten Rezepten setzt Aduriz weltweit neue Standards in der Haute Cuisine. Auch die experimentelle Entwicklung und Führung seines Restaurants hat Vorbildcharakter.

Kreative Denkanstösse
Profis aus Hotellerie und Gastronomie sowie Nachwuchstalente und ambitionierte Gourmethobbyköche können sich mit diesen neun wegweisenden Gastköchen auf kreative Denkanstösse für ihre eigene Arbeit und auf anregende Diskussionen freuen! Auch einige von den Botschaftern der ChefAlps, darunter Andreas Caminada aus der Schweiz sowie Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer aus Österreich, die mit ihrem Namen hinter dem International Cooking Summit und seinem hohen Nutzen stehen, werden im Auditorium am 7. und 8. Juni in Zürich anzutreffen sein.

Markthalle und Galerie bieten Ausgefallenes für die Gourmetküche und jede Menge Networking
Bereits vor dem Beginn der Bühnenshows und in den Pausen dazwischen bieten sich die Markthalle und die Galerie als ideale Orte der Begegnung an. An den Ständen namhafter Anbieter und Unternehmen haben die Symposiumsteilnehmer hier Gelegenheit, im Rahmen von Livedemonstrationen und Degustationen neue und nichtalltägliche Produkte und Zutaten sowie exklusive Ausstattungen für die gehobene Gourmetküche kennenzulernen.

Tickets online erhältlich – Übernachtungen zu Spezialkonditionen im Swissôtel Zürich
Auch die vierte Ausgabe des International Cooking Summit bietet einen echten Mehrwert für alle, die von Trendsettern in der Haute Cuisine dazulernen wollen. In den letzten drei Jahren nutzten jeweils rund 1’300 Teilnehmer an beiden Symposiumstagen diese Gelegenheit. Um dem Andrang an der Tageskasse zu entgehen, empfiehlt es sich, sich im Vorfeld online ein Ticket via Starticket unter www.chef-alps.com/de/tickets zu sichern. Auswärtige ChefAlps-Besucher können von Spezialkonditionen für Übernachtungen im Swissôtel Zürich profitieren. Das Partnerhotel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Veranstaltungsorts. Buchungsdetails unter www.chef- alps.com/besucher/unterkunft.

European Food Journal 2014

Sechs bedeutende Sterneköche sprechen über ihr kulinarisches Europa

Das European Food Journal hat sechs überragende europäische Michelinsterne-Köche auf ihrer persönlichen kulinarischen Reise durch Europa begleitet. Am spektakulärsten ist das Restaurant im Heißluftballon der niederländischen Starköchin Angélique Schmeinck. Mit der vom Ballonbrenner erzeugten heißen Luft wird das Essen gekocht.
„Der Heißluftballon ist wahrscheinlich der größte Ofen der Welt“, sagt Ballonrestaurant-Besitzerin Angelique Schmeinck im Gespräch mit European Food Journal. An Bord ihres Ballonrestaurants CuliAir Skydining serviert sie ihren Gästen Hummer, Fisch oder Hühnchen hoch über den Niederlanden oder den Alpen.

Massimo Bottura: “Pfusch nicht an Omas Rezepten herum”
Der Avantgardist und Dreisterne-Koch aus Italien, Massimo Bottura, hat sich selbst vor die äußerst schwierige Aufgabe gestellt, die traditionelle italienische Küche zu transformieren, damit sie überleben kann. Großmutters Rezepte – ja, bitte. Aber wie sie aussehen, wenn sie zukunftstauglich sein sollen, ist etwas völlig anderes. Schauen Sie sich einmal seine Zitronentarte an, die eine krasse Veränderung erfahren hat – und der Teller, auf dem sie gelegen hatte, gleich mit.

Chüngel-Revival in der Schweiz
Unsere kulinarische Reise führt auch in die Schweiz, wo uns Kaninchenbotschafter und Pilzpapst Thuri Maag vom Foto „zuprostet“, neben ihm Prinz Albert von Monaco. Es ist Thuri Maags Humor und seine Gabe, „vom Aussterben bedrohte“ schweizerische Nationalgerichte wie den Chüngel (Kaninchen) wieder aufleben zu lassen, mit der er auch die weltbekannte Prominenz in seinen Bann zieht. Das „Bambi-Syndrom“ bei ausländischen Touristen aus Asien oder den USA, welche Kaninchenfleisch nicht essen wollen, hält Maag für nicht ehrlich. Kaninchen gelten als Kuscheltiere, aber niedliche kleine Ferkel und Kälber würden trotzdem gegessen.

Tamás Széll: “Wir nennen es nicht ‘Goulash’, sondern ‘Gulyás’”
Auch Ungarn ist schon längst im ‚Sterne-Himmel‘ angekommen. Einer der wohl bekanntesten Sternekoch-Vertreter Ungarns ist Tamás Széll. Er räumt im Interview mit European Food Journal mit falschen Klischees über die ungarische Küche auf.

TV-Koch Zacherl kämpft gegen „Geiz ist Geil-Mentalität“ an
Der deutsche TV-Koch Ralf Zacherl verrät uns seine persönlichen regionalen kulinarischen Highlights aus Deutschland. Bei unserer Frage, ob es ein Pendant für das Sprichwort „Essen wie ein Gott in Frankreich“ gibt, muss Zacherl passen. In seinem Land sei die Geiz-ist-Geil-Mentalität noch zu weit verbreitet, weswegen Frankreich seinem Heimatland ein Sprichwort voraus habe. Mit seiner Frische-Küche will Zacherl aber das Image der deutschen Küche aufpolieren.

Alain Ducasse revolutioniert die Haute Cuisine
Frankreich. Das Land der Revolutionen. Auch die Haute Cuisine erfährt gerade große Umwälzungen – eingeleitet durch den außergewöhnlichen Dreisterne-Koch Alain Ducasse – den Unternehmer unter den europäischen Starköchen. Er verschmilzt Haute Cuisine mit dem Konzept ‘naturalness’ und begründet diesen Schritt folgendermaßen: “Sich auf eine gesündere und natürlichere Art zu ernähren ist eine Erwartung und Notwendigkeit, die jetzt in die Haute Cuisine implementiert werden sollte.”

Alle Köche, mit denen wir gesprochen haben, versorgen uns zudem mit wertvollen Insider-Tipps darüber, was sich auf dem kulinarischen Kontinent Europa alles entdecken lässt: Rezepte, die schönsten Märkte, Nationalgerichte, Spezialitäten. Das European Food Journal 2014 ist im Internet in englischer Sprache kostenlos zum Download verfügbar:
http://www.european-business-journal.com/epaper/

Ulrich Heimann

Ulrich Heimanns Leidenschaft ist die Perfektion und so ist für den kreativen Kopf des Fine Dining-Restaurants LE CIEL das Beste gerade gut genug. Seit 2005 lenkt der passionierte Sternekoch die kulinarischen Geschicke im InterContinental Berchtesgaden Resort und verbindet modern interpretierte Haute Cuisine mit regionalen Genüssen. Wie erfolgreich diese Kombination ist, belegen nun auch die kürzlich bekanntgegebenen Bewertungen der beiden wohl bedeutendsten Restaurantführer, „Gault&Millau“ und „Michelin“, die das LE CIEL nun mit zwei Hauben und einem Stern belohnten.

Einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bestätigt der aktuelle „Gault&Millau“ Ulrich Heimann und seiner exklusiven Küche. Dabei zeigte sich der Restauranttester besonders beeindruckt von Heimanns wohltuend bodenständigen Kreationen aus hauptsächlich regionalen Zutaten und lobt: „Heimann bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden und weiß, dass für die meisten Gäste der gute Geschmack nach wie vor an erster Stelle steht“. Dafür wurde das LE CIEL mit beeindruckenden 15 von 20 möglichen Punkten belohnt und darf fortan zwei Hauben führen. Auch der „Michelin Guide 2015“ ist vom Berchtesgadener Geheimtipp überzeugt und belohnt Ehrgeiz und harte Arbeit bereits zum neunten Mal in Folge mit einem Stern. Bewertungskriterien der beiden renommierten Gourmet-Führer sind die gleichbleibende Qualität der Zutaten und ihre Frische, die fachgerechte Zubreitung, die Harmonie und geschmackliche Komposition der gewählten Zutaten, sowie Innovation und Einzigartigkeit der Gerichte, die sich in Kreativität und persönlicher Note widerspiegeln.

Dabei ist es der Geschmack einer Kindheit auf dem Land, der Heimanns Perfektionismus gefördert hat und der ihn noch heute begleitet: Kräuter, Gemüse und Obst direkt aus dem heimischen Garten, Fleisch vom nahe gelegenen Bauernhof, Mutters jahreszeitlich geprägte Küche und hausgemachte Spezialitäten – was im kulinarisch anspruchsvollen Schwarzwald begann, setzt Ulrich Heimann auch als angesehener Sternekoch weiter fort. Seine Kreationen der modern interpretierten Haute Cuisine verfremden nicht – sie veredeln und bringen den reinen Geschmack ausgewählter Zutaten vor allem aus der Region Berchtesgaden optimal zu Geltung.

Ulrich Heimann, und seine Familie sind im Berchtesgadener Land heimisch geworden. Nach langen Jahren in Hamburg als Küchenchef der Sterne-Restaurants Seven Seas und Prinz Frederik Room im Hotel Abtei genießt er nun das Leben inmitten alpenländischer Natur. Skitouren, Klettern, Mountainbiken und Wandern bilden für ihn den perfekten Ausgleich zu den intensiven Arbeitstagen in der Küche des LE CIEL.

Im April wird aus dem Intercontinental ein Kempinski. Ulrich Heimann wird dem Haus weiterhin, auch unter der neuen Flagge, treu bleiben.

Gregor Hauer

Gregor Hauer erneut mit Michelin-Stern ausgezeichnet –
Fine Dining Restaurant in der Wutzschleife behauptet sich als kulinarische Top-Adresse –
Auch Hotel-Restaurant „Spiegelstube“ überzeugt die Inspektoren

Er hat es wieder geschafft: Gregor Hauer, Küchenchef des „Gregor’s Fine Dining“ im Resort Die Wutzschleife, konnte auch in diesem Jahr die Inspektoren des „Guide Michelin“ überzeugen und seinen Stern verteidigen. Der 31-Jährige bestätigt die höchste gastronomische Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge. Besonders stolz ist der Küchenchef im Resort Die Wutzschleife auch auf die Auszeichnung des Hotelrestaurants „Spiegelstube“, das im Guide Michelin weiterhin mit dem Siegel „Bib Gourmand“ geführt wird und für hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis steht. „Beide Auszeichnungen bestätigen, dass wir all unsere Gäste auf höchstem Niveau bewirten“, sagt Gregor Hauer. Mit gleich zwei Nennungen im renommierten Michelin-Führer behauptet sich die Wutzschleife weiterhin auch überregional als kulinarische Top-Adresse.

Lagerfeuer-Nostalgie trifft Haute Cuisine
In der Küche des traditionsreichen Familienbetriebs Die Wutzschleife verbindet Gregor Hauer den Anspruch von Haute Cuisine mit kulinarischer Originalität. Sein Erfolgsrezept: Emotionale Küche, besondere Gefühle zum Probieren und Genießen. „Ein Abend im Restaurant ist mehr als eine Menüfolge oder ein Tellergericht. Für uns und unsere Gäste ist es ein Erlebnis“, ist Gregor Hauer überzeugt. „Wer denkt beim Stockbrot-Grillen am Tisch nicht an Lagerfeuerromantik?“ Mit regionalen Traditionen und Spezialitäten bleibt er seinen Wurzeln auch in der Sterneküche treu. „Meine liebsten Rezepte sind Variationen unserer Familiengerichte, für die ich fast ausschließlich Produkte aus der Region verwende. Wir arbeiten zum Beispiel seit Jahrzehnten mit unserem Hausmetzger zusammen, der bereits meinen Opa beliefert hat.“

Adventsromantik und Silvestergala
Wer Appetit bekommen hat auf Gregor Hauers emotionale Küche, gönnt sich jetzt mit seinen Liebsten eine Auszeit vom Alltag. In der Adventszeit zeigt sich das Resort Die Wutzschleife von seiner besinnlichen Seite und bietet kuschlige Arrangements mit Wohlfühlcharakter an. Zum Jahreswechsel wird es festlich: Bei der Silvestergala lädt das Küchenteam um Sternekoch Gregor Hauer zur Küchenparty mit 20 Gängen im Miniaturformat. Anschließend locken singende Party-DJs zum Tanz, bevor um Mitternacht das Feuerwerk über dem Glasdach der Piazza den Jahreswechsel einläutet. Nicht fehlen darf ein spätes Katerfrühstück für Langschläfer, um ganz entspannt ins neue Jahr zu starten.

www.wutzschleife.com

Christian Le Squer

3-Sterne-Koch Christian Le Squer, zuletzt im Restaurant Ledoyen, bringt ab dem 28. Oktober 2014 seine umfangreiche Expertise auf dem Feld der französischen Haute Cuisine als neuer Executive Chef im Four Seasons Hotel George V in Paris zur Anwendung.

Die Auszeichnung mit drei Michelin Sternen seit nunmehr zwölf Jahren in Folge unterstreicht die herausragende Qualität und Kontinuität von Christian Le Squer. Er ist ein zielstrebiger Küchenchef und sieht sich selbst als Schöpfer von Aromen und Geschmacks-Komponist dazu sammelt und formt er Zutaten, um sie stets zu verfeinern und nur das Beste aus ihnen zu ziehen. Meeresaromen aus seiner bretonischen Heimat dienen als Basis, aus der er kontinuierlich außergewöhnliche Geschmackserlebnisse kreiert und harmonisch-kulinarische Kunstwerke erschafft.

Im Four Seasons Hotel George V, eines der prestigeträchtigsten Hotels der französischen Hauptstadt und eines der luxuriösesten Häuser weltweit, setzt Christian Le Squer – heute ein Pariser – alles daran, die französische Lebensart mittels seiner Küche zu verbreiten. Hierfür präsentiert er eine sich stets weiterentwickelnde Haute Cuisine und vermittelt eine Leichtigkeit, die sich klar abgrenzt von der Opulenz der traditionellen Paläste der Stadt.

Christian Le Squer wird eigens für das Four Seasons Hotel George V Signature Gerichte kreieren, die im Einklang mit der repräsentativen Geschichte und Stellung des Hauses in der Welt stehen. Seine besondere Note zeigt sich in seiner Küche, die traditionelle mit modernen Elemente zeitgemäß vereint: ästhetisch, elegant und farbenfroh. Er ist besonders stolz darauf, den Signature-Gerichten – die Momente schaffen und Empfindungen hervorrufen – seinen eigenen Schliff zu geben und seinen Gästen ein hochklassiges gastronomisches Erlebnis zu bieten.

José Silva, seit Juni 2014 General Manager des Four Seasons Hotel George V, zeigt sich begeistert: „Wir sind erfreut, einen Mann mit einem so großen Namen in unserem Hotel willkommen zu heißen. Im Four Seasons Hotel George V bieten wir Christian Le Squer die ideale internationale Bühne für sein Talent und seine Leidenschaft. Während der letzten fünfzehn Jahre hat sich das Haus einen sehr hohen Standard aufrechterhalten. Mit der Berufung von Christian Le Squer schreiben wir ein völlig neues Kapitel dieser Erfolgsgeschichte und bieten unseren Gästen unvergessliche und feierliche Momente. Wir sind überzeugt, dass unser neuer Executive Chef dieses ehrgeizige Ziel erreicht und freuen uns darauf, dieses Abenteuer gemeinsam mit ihm zu begehen.“

Christian Le Squer tritt die Nachfolge von Eric Briffard an, der seit 2008 als Executive Chef im Four Seasons Hotel George V tätig war. Dank Eric Briffard und seiner klassischen sowie anspruchsvollen Kochkunst mit den feinsten Zutaten zählte das Le Cinq stets zu den elegantesten und edelsten Restaurants von Paris. „Ich möchte Eric Briffard für die letzten vier Jahre danken, in denen er einen exzellenten Ruf des Four Seasons Hotel George V und seinem Restaurant Le Cinq etabliert hat“, so José Silva.

www.fourseasons.com
http://fr.wikipedia.org/wiki/Christian_Le_Squer