Werner Licht

Kochkunst trifft Braukunst – Bayerische Bierspezialitäten als Zutaten und passendes Getränk

Die Qualität eines Produktes beginnt bei der sorgfältigen Auswahl und Prüfung der Zutaten und hängt maßgeblich von der Art und Weise der Zubereitung und von der hochwertigen gekonnten Präsentation ab. In einem Workshop „Kochen mit bayerischen Bierspezialitäten“ haben Sternekoch Werner Licht, Haralds Kochschule, München, und Brauingenieur Walter König, Bayerischer Brauerbund e.V., München, die Philosophien der Braukunst und der Kochkunst vereinigt.

Zur Erweckung der Lebensgeister vor üppigen Mahlzeiten eignen sich schlanke, leichte, hopfenbetonte Biere, die durch einen hohen Kohlensäuregehalt appetitanregend wirken. Ein leichtes oder helles Weißbier oder ein hopfenbetontes, trockenes Pils serviert im 0,2 l-Glas bieten sich hier an. Raffinierter wirkt der Aperitif, wenn das Weißbier mit einem Schuss Holundersirup versüßt oder bei der Pilsauswahl ein Grünhopfen-Pils bzw. ein Pils mit ausgeprägter Aromanote ausgewählt wird.

Vorspeise:
Suppen mit zweierlei Einlagen haben in Bayern Tradition. Zur Bouillon mit zweierlei Geflügelnocken als Vorspeise gilt es jedoch ein Bier auszuwählen, das die feine Geflügelbrühe und den zarten Geschmack der Geflügelnocken sowie der Gemüseeinlage nicht überdeckt, sondern ergänzt und fördert. Ein helles Exportbier oder ein Bayerisch Pale Ale, welches eine interessante, fruchtaromatische Ergänzung zur Geflügelkomponente liefert, harmonieren hier perfekt.

Zwischengericht:
„Wer mit Bier kocht, muss ein paar Grundregeln beherrschen“, erklärt Sternekoch Werner Licht: „Das Bier wird in der Küche weniger als Zutat, sondern als Gewürz verwendet – also die Mengenangaben in den Rezepten beachten.“ Auch ist darauf zu achten, dass unterschiedliche Biersorten mehr oder weniger Hopfenbitterstoffe enthalten. Beim Reduzieren von Saucen oder Dressings konzentrieren sich die Inhaltsstoffe und intensivieren ihren Geschmack, was bei Bitterstoffen bis zur Ungenießbarkeit eines Gerichtes führen kann. Der Trick besteht darin, Bier als Abrundung erst am Ende zu Saucen und Dressings hinzuzugeben und danach nicht mehr zu reduzieren.

Während der Zubereitung des in Weißbier marinierten Saiblingsfilets mit Senfkörnerbiersauce demonstriert Werner Licht diese Grundregeln. Die Saiblingsfilets nehmen den würzigen Geschmack der Marinade auf und werden durch die im Weißbier enthaltene Kohlensäure zart. Die Senfkörnerbiersauce wird lediglich am Ende mit hellem Weißbier zur Verbesserung der Konsistenz und des Geschmacks der Sauce abgeschmeckt und nicht mehr reduziert. Als passendes Begleitgetränk empfiehlt Walter König ein bernsteinfarbenes, etwas kräftigeres und fruchtaromatisches Weißbier, das sich gekonnt mit der würzigen Sauce und den angebratenen Fischfilets vereinigt.

Hauptgericht:
Für Schmorgerichte aus hellem oder dunklem Fleisch eignen sich sowohl als Kochzutat als auch als Begleitgetränk kräftigere, malzbetonte und stärkere Bierspezialitäten. Die karamellbetonten, nussigen Aromakomponenten dieser Biersorten unterstreichen die Röstnoten, die durch das scharfe Anbraten der Fleischstücke entstehen und harmonieren gut mit kräftigeren Gewürzen wie Thymian und Rosmarin. Trotz der Zubereitungsart ist bei Kalbfleisch darauf zu achten, dass die gewählte Bierspezialität nicht zu kräftig im Geschmack ist und das zarte Fleisch seinen Eigengeschmack noch ausreichend zur Geltung bringen kann. Mit Beginn der Herbstfeste sind Märzenbiere in Bayern allerorten erhältlich. Ob Oktoberfestbier oder Festmärzen, die in der kalten Jahreszeit als Winter-, Weihnachts- und Festbierspezialitäten im Markt erhältlich sind, eignen sich allesamt perfekt für dieses Gericht.

Dessert:
Ein absoluter Klassiker beim Kochen mit Bierspezialitäten ist das Biertiramisu, welches Werner Licht mit einem Apfelragout, das er mit dunklem Doppelbock ablöscht, paart. Zu Süßspeisen harmonieren kräftige, malzbetonte Starkbiere, die die Süße der Speise aufnehmen und eine ergänzende Harmonie zwischen Speise und Getränk erzeugen. Werner Licht verwendet für die Creme im Biertiramisu einen fruchtaromatischen Weizenbock mit leichten Karamell- und Beerennoten, für die dunkle Tränkflüssigkeit der Biskuitstangen einen untergärigen Doppelbock. Bei der Wahl des Tischgetränks hat man hier die Qual der Wahl, weil sowohl ein heller Weißbierbock als auch der dunkle Doppelbock passende Begleiter dieses Desserts sein können.

Die Rezepte der Speisen sowie Fotos der zubereiteten Gerichte mit den passenden Begleitgetränken finden Sie auf der Internetseite des Bayerischen Brauerbundes unter www.bayrisch-bier.de

Carnivor bietet stilvollen Genuss für Fleischliebhaber

Zu Fleisch trinkt man(n) gerne Wein. So weit, so gut. Auf jedem Esstisch wird aus dieser Kombi ein Doppelsieg, wenn ein Wein ausgeschenkt wird, der allein vom Namen her untrennbar mit Steak, Braten & Co. verbunden ist: Carnivor. Das lateinische Wort Carnivore bedeutet Fleischfresser, und da hochwertiges Fleisch als Trendthema in aller Munde ist und der Genuss vielerorts ausgiebig zelebriert wird, passt der ausdrucksstarke Name perfekt. Carnivor ist ein stilvoller Rotwein und hervorragender Begleiter für alles von Kobe bis Lamm und Tenderloin bis Ribs. Ein zu dominantes oder kompliziertes Geschmacksbild brauchen Genießer allerdings nicht zu fürchten, denn weiche Tannine und ein voller, fruchtbetonter Charakter sind typisch für Carnivor. Noten von Eichenholz, Karamell, Espresso und Schokolade, die mit Aromen dunkler Beeren harmonieren, machen ihn zu einem starken Wein, zu dem besonders Männer gerne greifen. Durch Anteile von Petite Syrah und Merlot erhält Carnivor eine intensiv purpurrote Farbe. Nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern auch während der Grillsaison dürfte der Rotwein ein optimaler Partner sein: Carnivor passt zu delikaten Röstaromen, würzigen Marinaden und deftigen Beilagen.

Die verwendeten Trauben stammen aus den Weinbergen der für den Weinanbau bekannten kalifornischen Stadt Lodi. Im Lodi-Delta reifen sie besonders intensiv, da das mediterrane Klima für warme Tage und kühle Nächte sorgt. Die Lage fördert außerdem einen hervorragenden natürlichen Säuregehalt und die Entwicklung intensiver Fruchtaromen. Um die höchste Qualität zu erzielen und die Farb- und Geschmackscharakteristiken zu verstärken, erfolgt die Traubenernte während des Reifehöhepunkts. So entfalten sich die Aromen am intensivsten. Neben anderen Kriterien hat der Jahrgang 2012 wegen seines samtweichen Abgangs eine Goldmedaille bei der Challenge International du Vin 2014 gewonnen, auch bei weiteren internationalen Wettbewerben wie der AWC Vienna konnte Carnivor Gold holen.

Pistazie: Königliche Frucht und köstlicher Genuss

Die Königin von Saba muss Pistazien sehr geliebt haben, denn sie soll die köstliche Knabberei zur königlichen Frucht erklärt und deren Verzehr für das einfache Volk verboten haben.

Heute bleiben Pistazien glücklicherweise nicht mehr nur Königen vorbehalten –mit ihrem milden Nussgeschmack sind die kleinen, leicht grünlichen Pistazien eine beliebte Knabberei. Pistazien können roh, geröstet oder gesalzen verspeist werden. Sie harmonieren gut mit herzhaften Gerichten und geben Süßspeisen ein unverwechselbares Aroma.

Das Wertvolle der Pistazie ist aber ihr enthaltenes Öl: Es enthält einen hohen Anteil an Vitamin A sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Weiterhin ist es besonders reich an den lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren, die Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen, indem sie Blutfettspiegel und Bluthochdruck regulieren. Die Omega-Fettsäuren verdünnen das Blut und wirken damit auch den gefürchteten Thrombosen entgegen.

Das aromatisch duftende Pistazienöl (z. B. von La Tourangelle / Feinkost Dittmann) hat einen edlen, mild-nussigen Geschmack mit angenehmer Röstnote. Es eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Desserts, Gemüse-, Nudel- und Fischgerichten. Auch grüne Salate werden – abgeschmeckt mit Pistazienöl und dem Saft von Zitrusfrüchten oder sehr milden Essigen – zum perfekten sommerlich-leichten Genuss.

Für das Feinschmecker-Pistazienöl von La Tourangelle werden in der Ölmühle von Saumur (Loire-Tal) nur die besten Pistazien von Hand geröstet und anschließend kalt gepresst. Die Königin der Nussöle ist ab sofort bundesweit im gut sortierten Lebensmittel-Einzelhandel erhältlich (250 ml-Schmuckdose für ca. 9,49 EUR / EVP).

Die Soße bestimmt den Wein

Die Wahl des passenden Weines kann ein Essen erst so richtig rund machen. Für viele wohl die Überraschung: Nicht das Fleisch, sondern die Soße bestimmt, welcher Wein am besten harmoniert, sagt Ernst Büscher, Experte vom Deutschen Weininstitut in Mainz im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“.

Dunkle, geschmacksintensive Soßen harmonieren besser mit den Gerbstoffen des Rotweins, helle Soßen besser mit Weißwein. Bei einer scharfen Speise sollte er mild sein, denn Alkohol verstärkt die Schärfe. Allgemein vertragen sich süß und süß gut, aber sauer und sauer harmonieren schlecht.

„Zu einer Vinaigrette trinkt man am besten keinen Riesling“, sagt Büscher, „sondern etwas Mildes, etwa einen Silvaner oder einen Grau- oder Weißburgunder.“
Quelle:Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“

Schweizer Weine und Edelbrände im Internet kaufen

Schweizer Weine und Edelbrände harmonieren perfekt mit Kaffee aus der Schweiz

. Peter W. Müller, Betreiber des Internet-Webshops schweizerweineonline.de, bestätigt es: „Unsere exzellenten Schweizer Edelbrände harmonieren perfekt zu einer Tasse Schweizer Schümli oder Espresso.“ Deshalb freut sich Müller, selbst gebürtiger Schweizer, seinen Kunden den neuen Kooperationspartner, den Online-Shop kaffischopp.de, vorstellen zu können. Das Kaffi Schopp bietet neben ausgesuchten Schweizer Gourmet Schokoladen auch Bohnenkaffees, Schümli und Espresso, aus 8 Röstereien der Eidgenossenschaft. „Aber auch zum Abschluss eines hervorragenden Essens, zu dem man Schweizer Weine getrunken hat, passen die Röstkaffees aus dem Nachbarland hervorragend.“, sagt Johannes Lacker vom Kaffi Schopp.

Die beiden Online Shops wollen den deutschen Feinschmeckern den Genuss aus der Schweiz noch näher bringen. „Ja, wir beide sind bekennende Eidgeniesser und wir wollen, dass unsere Kunden das auch werden“, sagt Peter W. Müller. Obwohl Schweizer Weine schon häufig international prämiert wurden und hervorragend schmecken, sind sie in Deutschland noch weitgehend unbekannt. „Das gleiche gilt auch für den Kaffee aus der Schweiz. Die Schweizer Röstereien entdecken den deutschen Markt erst langsam für sich, obwohl ihre Kaffees vor allem durch ihre Bekömmlichkeit und ihren aromatischen Geschmack überzeugen.“, betont abschliessend Johannes Lacker.

www.schweizerweineonline.de

www.kaffischopp.de

Koch doch mit Alexander Herrmann

BR, Sonntag, 27.07. um 16:30 Uhr

Koch doch
Thema: Gegrillter Pfirsich mit Zitronenricotta und Mandelhonig

Dauer: 30 Minuten

Der besondere Tipp: Auch Aprikosen, Melonen und Birnen lassen sich gut grillen. Aprikosen harmonieren geschmacklich mit groben Bratwürsten und Senf, Melonen mit Parmaschinken. Zu Birnen passt am besten Ziegenkäse.

Bohnen und Wein – zwei vielseitige Partner

Als Sommergemüse sind sie ebenso beliebt wie wertvoll und dank ihrer guten Haltbarkeit lassen sie sich auch zu köstlichen Wintergerichten verarbeiten – die Bohnen.

Angebaut seit mehr als 7000 Jahren zählen sie zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Sie haben fast den gesamten Globus erobert und bereiten uns in über 100 verschiedenen Variationen immer wieder genussvolle Überraschungen. „Vor allem, wenn man Bohnengerichte mit deutschem Wein kombiniert, offenbaren sich ihre zahlreichen verborgenen Talente“, versichert Ernst Büscher vom Deutschen Weinin-stitut. Die deutschen Rebsorten liefern zu jeder Bohne den passenden Tropfen.

Weiße Burgunder – idealer Lockstoff für Aromen
Allen voran sind es die weißen Burgundersorten mit ihren frischen und leicht nussigen Aromen, die mit den grünen Bohnen besonders gut harmonieren. Ob zum knackigen Bohnensalat mit Speckwürfeln oder zu zartem Bohnengemüse, mit Dörrpflaumen und Schinken überbacken – ein aromatischer Weißburgunder oder ein frischer, kräftiger Silvaner bringen die Noten der Schoten sehr schön zur Geltung.

Delikates Bohnengemüse, etwa aus milden gelben Wachsbohnen zubereitet, sucht dagegen eher die Begleitung von zurückhaltendem Silvaner. Mit seinen dezenten bisweilen grünen und an Heu erinnernden Aromen korrespondiert dieser Wein auf angenehme Weise mit dem feinen Bohnenaroma. Treten Bohnen dagegen als eine von vielen Zutaten in Eintöpfen auf, wie etwa im traditionellen Gemüseeintopf, sind auch beim Wein herzhafte Noten gefragt. Ein junger trockener Dornfelder etwa oder ein fruchtbetonter Spätburgunder fügen diesem aromatischen Konzert gerade die richtige Note bei.

Auch ohne Hülle kulinarische Karriere

Außerhalb der Frischesaison lässt die Bohne schnell ihre Hüllen fallen und macht als getrocknete Hülsenfrucht kulinarische Karriere. Dann sind statt der feinen leichten Weine kräftige Tropfen gefragt. Denn statt dem grünen frischen Charakter der Bohne geben nun ausdrucksvolle warme und nussige Noten den Ton an, die der Genießer jetzt auch im Wein sucht. Im Barrique ausgebaute Weißweine verleihen aromatischen Bohnengerichten, wie etwa Bohnenpüree mit sautierten Pilzen und gebratenem Zander das berühmte Tüpfelchen auf dem „i“. Mediterran zubereitet, beispielsweise mit Salbei und fruchtiger Tomatensauce harmonieren Bohnen hervorragend mit Frühburgunder oder St. Laurent.

Bohnen kulinarisch zu entdecken, lohnt sich. Auf ihrer Reise rund um den Globus haben sie sich in einer wunderbaren Rezeptvielfalt verewigt. Und da ein Gläschen Wein dazu den Genuss noch erhöht, hier ein paar Tipps des Deutschen Weininstituts.

Salate …
aus grünen Bohnen werden meist mit jungen Buschbohnen zubereitet und sind ein Klassiker der deutschen Küche. Die feinen grünen Aromen, unterstrichen von einem milden Dressing, harmonieren bei Tisch mit Rivaner oder auch Kerner Classic, Weine übrigens, die sich unkompliziert mit den übrigen Bestandteilen eines eher deftigen Menüs vertragen. Ein Hauch Restsüße balanciert die milde Säure im Salat und unterstreicht den typischen Bohnengenuss.
aus hellen Wachs- oder Butterbohnen – ihr Name verrät es bereits, ist eine feine, eher delikate Variante. Die hellen Schoten sind geschmacklich milder, wollen nur wenig gewürzt sein und harmonieren perfekt mit einem eleganten rheinhessischen Silvaner.
aus dicken Bohnen, etwa mit Thunfisch und grünem Salat – ein köstliches sommerliches Rezept, lässt sich ideal mit weißem Burgunder z.B. aus Baden kombinieren. Das milde und frische Aroma der Hülsenfrucht zeigt leicht buttrige, entfernt an Macadamia-Nüsse erinnernde Nuancen, die man auch im Weißburgunder oder einem frischen Chardonnay findet.
aus den kleinen weißen oder dunklen Bohnenkernen zählen zu den herzhaften Gerichten, die der Bekömmlichkeit wegen auch häufig kräftig gewürzt sind. Kümmel, eine leichte Schärfe oder mediterrane Kräuter wie Salbei, Thymian oder Oregano, geben diesem Gericht jeweils die individuelle Note. Der passende Wein darf fruchtig und ausdrucksvoll auftreten: Pfälzer Spätburgunder Weißherbst beispielsweise, gibt diesem Miteinander den letzten Pfiff. Aber auch herzhafter Württemberger Trollinger oder St. Laurent (im Sommer immer leicht gekühlt) oder Schwarzriesling sind ideale Tischpartner.

Gemüse …
aus grünen Bohnen – ihr „grünes“ Aroma wird gerne mit deftigem Speck kombiniert. Sei es, dass man die kleinen, feinen Böhnchen bündelweise in Speck wickelt, oder daraus eine Spezialität macht, wie das Hamburger Traditionsgericht Bohnen, Birnen und Speck. In diesem Fall nimmt ein kräftiger Silvaner, etwa aus Franken, sowohl die Rauchnote vom Speck wie auch die feine Süße der Birne auf. Variieren lassen sich die „Bohnenbündel“ übrigens mit frischen Feigen oder Datteln. Dann sind jedoch kräftige badische Weißburgunder oder nussige Grauburgunder Wunschpartner.
von dicken Bohnen mit Tomatensauce und mediterranen Gewürzen – häufig mit Knoblauch und Rosmarin. Das südlich anmutende Aromenspektrum wird am besten mit leichten, fruchtbetonten Rotweinen kombiniert. Trollinger beispielsweise, der selbst mitunter Nuancen grüner Bohnen, aber auch Noten von Johannisbeeren und Sauerkirschen mitbringt – eine fruchtige Fülle, die übrigens auch einen rheinhessischen Portugieser zum Wunschpartner avancieren lässt. Sein Plus: Mitunter fügt er noch die feine Würze von schwarzem Pfeffer hinzu.
aus Hülsenfrüchten – wie die bekannten südamerikanischen „gebackenen“ Bohnen sind weich gekochte, helle Bohnenkerne, mit Cumin und frischen Tomaten abgeschmeckt. Der nussige, warmwürzige und doch auch fruchtige Geschmack sucht im Wein ebenfalls warme und feinwürzige Aromen. Fruchtiger, an dunkle Beeren erinnernder Dornfelder oder Württemberger Lemberger kann bei dieser Fülle leicht mithalten. Wer dazu Weißwein bevorzugt, findet mit einem im Barrique gereiften Grauburgunder aus Baden oder der Pfalz einen passenden Partner.

Eintöpfe …
aus grünen Bohnen, nach alter Tradition gerne mit Rindfleisch oder auch Lamm zubereitet, lassen sich gerne von kräftigen Weißweinen wie Grauburgunder etwa von der Nahe oder – für Rotweinfreunde – mit einem fruchtbetonten Spätburgunder beispielsweise aus dem Rheingau begleiten.
aus roten Bohnen, wie etwa das beliebte „Chili con Carne“, feurig gewürzt, mit fruchtigem Tomaten-Paprika-Aroma und geröstetem Hackfleisch gebieten wegen ihrer Schärfe Vorsicht beim Wein. Hier sollte man lieber auf leichte Weine mit wenig Säure wie fruchtigen rheinhessischen Portugieser oder Spätburgunder Rosé zurückgreifen, da Säure und Alkohol die Schärfe noch zusätzlich betonen.

Prague Food Festival

Stellen Sie sich wahre Delikatessen vor: Coq au vin, St. Jakobsmuscheln oder echtes Sushi. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: ein romantischer Park mit Blick auf die Moldau und Karlsbrücke. Nein, Sie sind nicht in einem Prager Luxusrestaurant, sondern auf dem ersten Prague Food Festival. Delikatessen der 30 besten Chefkochs aus der Tschechischen Republik gibt es vom 7. bis 9. September 2007 auf dem Areal des Kampa-Museums sowie im gleichnamigen Park zu kosten.

Das Prague Food Festival ( www.praguefoodfestival.com ) knüpft an ähnliche Aktionen in anderen Ländern der Erde an. Es ist ein Fest der Gastronomie, der Kunst von Chefköchen und Produzenten von Speis und Trank, aber auch der Stadt Prag, der Werke tschechischer Architekten, Künstler oder Musiker.

Die Köche werden Ihnen an diesen drei Tagen Spezialitäten der tschechischen, thailändischen, französischen, japanischen und mediterannen Küche servieren. Zum Trinken haben Sie die Wahl zwischen dem weltberühmten tschechischen Bier, Wein oder Sekt. Keine Sorge, dieses kulinarische Erlebnis wird Sie nicht in den finanziellen Ruin treiben: der Eintritt kostet 350 CZK (12,5 €), den Verzehr in einem Wert von 250 CZK (9 €) inbegriffen.

Zu den gastronomischen Wundern wird ein einfallsreiches Kulturprogramm geboten. Bei der Gestaltung hatten sich die Dramaturgen das interessante Ziel gesetzt, dass die musikalische Begleitung mit den einzelnen Restaurants harmonieren soll (so wird z. B. Tam-Tam Batucad für brasilianische Rhythmen sorgen). Außerdem können Sie sich auf eine etwas andere Modeschau freuen. Die tschechischen Designerinnen Liběna Rochová oder Eva Janoušková haben nämlich spezielle gastronomische Modelle entworfen. Nicht weniger beeindruckend ist das Kampa-Museum selbst ( www.museumkampa.cz ), in dem eine Ausstellung der Siebdrucke von Andy Warhol zu sehen sein wird.

Die Vorbereitung der Köstlichkeiten wurde Küchenmeistern aus Restaurants anvertraut, die es unter die TOP 100 des Gastronomieführers Maurerův výběr GRAND RESTAURANT 2007 geschafft haben. Eine Liste finden Sie auf www.praguefoodfestival.com/festivalove-restaurace.php

Cognac Cuisine

Zu einem hochwertigen Menü gehört ein edler Wein – oder ein feiner Cognac. Denn Cognac glänzt nicht nur als traditioneller Digestif oder als Basis für Cocktails und Longdrinks, sondern auch als Begleiter zu vielen Gerichten. Insbesondere die gehobene Gastronomie entdeckt immer mehr Varianten, einen guten Cognac auch zum Essen zu servieren. Doch wie bei einem guten Wein gilt: Damit die kulinarische Überraschung gelingt, müssen alle Zutaten harmonisch aufeinander abgestimmt sein.

Da Cognac aus Weißweintrauben destilliert wird, erbt er die vielschichtige Bandbreite natürlicher Aromen des Weins – eine Parallele, die ihn zum ausgezeichneten Begleiter vieler Speisen macht. Und eine kulinarische Eigenschaft, die sich immer mehr Gastronomen wie Köche zunutzen machen. Denn das subtile Zusammenspiel von Essen und Cognac eröffnet dem Gast ganz neue originelle Geschmackswelten. Dressings mit Cognac statt Essig, gegrillter Fisch serviert mit HENNESSY V.S oder ein HENNESSY FINE DE COGNAC mit gecrushtem Eis zu fruchtig-frischen Desserts wie Mousse, Eiscreme oder Sorbet – das kreative Spiel mit den verschiedenen Geschmacksrichtungen, Texturen und Temperaturen belebt jede Küche.

In der asiatischen Küche ist die Kombination aus Essen und Cognac bereits zu großer Beliebtheit gelangt. Die europäische Küche ist hier noch verhaltener, nicht zuletzt wohl in Ermangelung von Rezepten oder Empfehlungen, wie es sie für Wein schon lange gibt. Dabei ist die Auseinandersetzung mit den kulinarischen Finessen von Cognac unbedingt ein Gewinn für jede Gastronomie. Als Wegweiser können hierbei die folgenden Kombinationsempfehlungen dienen:

Stark gewürzte Speisen benötigen einen Cognac, der sich nicht in den kräftigen Aromen der Gewürze verliert. Die blumig-pikante Note von Richard HENNESSY passt ausgezeichnet zu herzhaften Gerichten. Stärker gewürzte Gerichte benötigen einen aromareichen und kraftvollen Cognac wie HENNESSY X.O, dessen Unterton von Eiche, schwarzem Pfeffer, Schokolade und Nelke einen effektvollen Kontrapunkt zu der Intensität des Gerichts bietet.

Schalentiere wie Hummer, Muscheln und Fischsorten wie Zander, Hecht und Barsch harmonieren besonders gut mit HENNESSY V.S. Beide Cognacs unterstreichen in herausragender Weise den dezent-salzigen Geschmack dieser Meeresfrüchte.

Milde, liebliche Speisen wie Gänseleberpastete, fettreiche Fischsorten wie Lachs, Thunfisch und Makrele, aber auch Schwein sind typisch für die traditionelle europäische Küche. In Kombination mit Hennessy Cognacs entfalten diese Speisen eine faszinierende Note. Probieren Sie zu verschiedenen Gerichten einmal HENNESSY PARADIS EXTRA (gekühlt auf -15° C) oder HENNESSY FINE DE COGNAC (bevorzugt bei Raumtemperatur) und gönnen Sie Ihren Gästen ein wahres Geschmackswunder.

Gegrillter oder geräucherter Fisch und gegrilltes rotes Fleisch kommen besonders gut zur Geltung, wenn sie mit HENNESSY V.S (für stärker gegrillte Speisen) oder HENNESSY PRIVAT RESERVE 1865 (für leicht gegrillte Speisen) serviert werden. Beide Cognacs zeichnen sich durch einen rauchigen, holzigen Grundton aus, welcher den kräftigen Geschmack dieser Speisen auf natürliche Weise transportiert.

Verschiedene Gemüse wie Tomaten, Kopfsalat, aber auch Früchte wie Ananas, grüne Äpfel, rote Johannisbeeren und Zitrusfrüchte harmonieren ausgezeichnet mit den blumigen und fruchtigen Noten von HENNESSY FINE DE COGNAC. Servieren Sie diesen Cognac gekühlt, on the rocks oder mit gecrushtem Eis und unterstreichen Sie dadurch die Frische dieser Speisen.

Kalten wie warmen Desserts verleiht HENNESSY PARADIS EXTRA mit seiner eleganten Anmutung von Zitrusfrüchten, Brioche, Honig, Trüffeln und gerösteten Mandeln eine feine Balance.

Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Kombinationen und lassen Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten inspirieren. Etwas Vorsicht gilt allein bei Kombinationen mit grünem Gemüse wie Spinat, Spargel und Kohl. Auch sehr kräftige Gewürze wie Knoblauch, Zwiebeln, Schalotten sowie Zimt, Lakritze, Anis und Muskatnuss sollten Sie in Kombination mit Cognac nur sparsam einsetzen, besonders wenn sie roh verwendet werden – sie könnten die Aromen des Cognacs übertönen.

Die Kombination von Cognac und Essen bewegt sich auf einem kulinarischen Grat zwischen Tradition und Innovation. So wurde jüngst bei einer Präsentation im k47-Keyclub Vienna ein Glas HENNESSY X.O mit einem Soufflé serviert, dessen Kern aus flüssiger Schokolade bestand. Die Gäste waren sich einig: Diese Komposition ist mit keinem Wein – und sei er noch so edel und vielschichtig – zu übertreffen.

Weinseminare mit neuen Entdeckungen

Eine Weinverkostung hat bestimmt schon jeder einmal mitgemacht. Doch die über 4.000 Aromen im Wein versprechen noch weitaus größere Erlebnisse – ganz zu schweigen von der Vielzahl kulinarischer Kombinationen. Welche Entdeckungen man machen kann, zeigen die Weinevents von einfach geniessen, ei­nem Veranstalter besonderer Weinerlebnisse aus München.

Weinseminare werden immer beliebter. Viele möchten dabei mehr erfahren – zu einer Rebsorte, zur Kombination mit bestimmten Gerichten oder zu Anbaugebieten. „Die Welt des Weines ist sehr vielschichtig. Von Seminaren zu sprechen, trifft es nicht mehr, es sind „Entdeckungstouren“ in neue Genuss-Welten“, so Bernhard Meßmer, Gründer von einfach geniessen.

Kein Wunder, dass diese Entdeckungstouren nicht nur für sich selbst gebucht, sondern auch gern verschenkt werden. Jedes Weinseminar greift ein Thema auf, das als roter Faden für die gemeinsamen Entdeckungen fungiert. Die Möglichkeiten sind dabei so vielfältig, wie der Wein selbst.

So kann man etwa mit eigenen Sinnen erleben, welche erfolgreichen Anstrengungen deutsche Winzer beim Rotwein gemacht haben. Internationales Know-how kombiniert mit der zunehmenden Wärme und Sonne in Deutschland holt soviel aus den Trauben heraus, dass sich der Wein nicht mehr hinter seiner ausländischen Konkurrenz verstecken braucht. Es gibt viel zu entdecken. Warum also nicht mal deutschen Rotwein zum Schmorbraten; aber was passt zusammen? Auch diese Fragen werden im Seminar von einfach geniessen geklärt.

In einem anderen Seminar gehen die Teilnehmer auf eine virtuelle Weinreise und erfahren, welche Unterschiede es bei der traditionell-trendigen Rotweinsorte Syrah gibt, die außerhalb Europas meist als Shiraz bekannt ist. Die Reise führt von der nördlichen und südlichen Rhône über das Longuedoc, nach Südafrika, Kalifornien und natürlich Australien. Die erlernte Theorie lässt sich dann in der Praxis anhand von 9 Weinen selbst überprüfen.

Apropos Rotwein: man kann ihn gut zu Käse trinken – das gehört wohl zur kulinarischen Allgemeinbildung. Im Grund passen aber Weißweine oft viel besser zu Emmentaler, Gorgonzola & Co. Auf die richtige Kombination kommt es eben an. Damit dies zukünftig nicht dem Zufall überlassen bleibt, räumt ein Seminar über Wein & Käse mit gängigen Irrtümern auf. Welcher der acht Weine und acht Käsesorten am besten harmonieren, darf man dann wieder selbst herausfinden.

Ein anderes Beispiel für ein ideales Paar ist Wein & Schokolade. Beide sind Traumpartner, die überraschend viel gemeinsam ha­ben. In der passenden Kombination harmonieren und ergänzen sich die bei­den „Glücklichmacher“ wunderbar. Die ausgewählten Paare, wie z. B. trockener Riesling zur hellen Schokolade mit Chilli oder kräftiger Rotwein zu edlen Sorten mit hohem Kakaoanteil, sind eine außergewöhnliche Bereiche­rung der Sinnes-Welt.

Wer die Reise vom Anfang beginnen möchte, startet mit den Grundlagen-Seminaren. Das erste Weinseminar „Wein verstehen und ergründen“ ist ein idealer Einstieg und bildet die Basis, sich besser in der Weinwelt zurechtzufinden und zielsicherer seine Lieblingsweine auszusuchen. Die weiteren Weinkurse „Wein erkennen, erzeugen und lagern“ sowie „Wein auswählen und beurteilen“ runden das grundlegende Weinwissen ab.

Für alle Seminare gilt: Wissenswertes, praktische Tipps und anschauliche Beispiele wechseln sich in einer lebendigen und interaktiven Atmosphäre mit aufschlussreichen Übungen und vielen zu verkostenden, internationalen Weinen ab. So trainiert man die eigene Sensibilität, Ausdrucks- und Beurteilungsvermögen und erfährt seine eigenen, genussvollen Aha-Erlebnisse.

www.einfachgeniessen.de