ÖKO-TEST Ratgeber Essen und Trinken

Den aktuellen ÖKO-TEST Ratgeber Essen & Trinken mit dem Titel Leidenschaft für Lebensmittel gibt jetzt es im Zeitschriftenhandel. Er kostet 6,90 Euro.

Leidenschaft für Lebensmittel: Gute Lebensmittel und Menschen, die sich dafür engagieren, stehen im Mittelpunkt des neuen ÖKO-TEST-Ratgeber Essen & Trinken. Zum Beispiel Hans Heinrich Driftmann vom Haferflocken-Hersteller Kölln-Werke, einem Familienunternehmen, das in Generationen denkt und nicht in Quartalszahlen. Alle vorgestellten Firmen wollen dafür sorgen, dass wir auch in Zeiten von Fast Food und Convenience-Produkten nicht nur Nahrungs- sondern L e b e n s mittel bekommen, und dass essen mehr bedeutet, als satt zu werden. Deshalb thematisiert das Heft natürlich auch all jene Themen, die bei der Herstellung von Lebensmitteln zum Problem werden können – weil sie auf unseren Tellern landen: Pestizide, die in der konventionellen Landwirtschaft immer noch reichlich verwendet werden, gehören dazu. Oder Rückstände von Mineralölen, die aus der Verpackung stammen und in Lebensmittel übergehen können. Davor kann man sich aber schützen – indem man konsequent auf Bio setzt. Denn meistens haben die untersuchten Bio-Produkte deutlich besser abgeschnitten als die Lebensmittel aus konventioneller Produktion. Dem neuen ÖKO-TEST-Ratgeber Essen & Trinken liegt noch eine CD bei. Darauf: Eine Liste von E-Nummern, die erklärt werden. Außerdem das Jahrbuch für 2014 und das Kompakt Vitamine.

Die Tests:
• Gute Lebensmittel: Wer mit Genuss essen will, findet in diesem Test für alle Gelegenheiten – vom Frühstück bis hin zum Dessert – Produkte, die in den aufwendigen Untersuchungen ohne Fehl und Tadel waren.

• Mineralwasser: Eine große Auswahl an „sehr gut“ und „gut“ getesteten Mineralwässern erleichtert die Suche nach einem empfehlenswerten Produkt aus der eigenen Region. Doch einige Wässer haben es auch ganz schön in sich. ÖKO-TEST kritisiert etwa Pestizidmetaboliten – das sind Abbauprodukte von Pestiziden. Einige Produkte sind mit Uran, Bor oder Barium belastet.
• Multivitaminsäfte: Der einzige Lichtblick in diesem Test sind die Bio-Säfte. Sie kommen ohne künstliche Vitamine aus – und konnten rundum überzeugen. Anders die konventionell hergestellten Multivitaminsäfte. So enthalten sieben untersuchte Marken isoliertes Betacarotin, das sich in Studien als kritisch erwiesen hat: Raucher, die isoliertes Betacarotin aufnahmen, erkrankten deutlich häufiger an Lungenkrebs als Studienteilnehmer, die ein Scheinmedikament einnahmen.
• Kaffeekapseln: Nur ein einziges Produkt ist „sehr gut“ – eine nachfüllbare Kaffeekapsel. Alle anderen schnitten schlechter ab – zum einen, weil sie jede Menge Müll erzeugen. Aber auch der abgefüllte Kaffee kann nicht immer überzeugen, lediglich fünf Anbieter sind bemüht, dass den Plantagenarbeitern der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wird und bei der Produktion die ILO-Kernarbeitsnormen eingehalten werden. Zwei Kaffeekapseln konnten im Praxistest nicht rundum überzeugen.
• Haferflocken: Durch die Verwendung von Altpapier gelangt Mineralöl in Recyclingpapier – und über Verpackungen in Lebensmittel. In einigen Haferflocken-Produkten hat ÖKO-TEST Rückstände von aromatischen Kohlenwasserstoffen nachgewiesen, das ist deshalb problematisch, weil sich darunter auch Substanzen befinden können, die schon in geringsten Mengen Krebs hervorrufen können. In fast jeder zweiten Probe aus konventionellem Anbau wurden Rückstände des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat gefunden.
• Olivenöl: Ein solides Ergebnis im Sensoriktest, keine relevanten Schadstoffe: Dafür bekamen acht Olivenöle das Testurteil „gut“. Andere untersuchte Produkte konnten da nicht mithalten. Ausgerechnet das teuerste Testprodukt von Starkoch Schuhbeck entpuppte sich als ranzig. In einigen Ölen fand ÖKO-TEST Pestizide, in fast allen Produkten wurden Weichmacher nachgewiesen.
• Hochwertige Öle: Die Liste der teuren Öle mit einem „sehr guten“ und „guten“ Testurteil ist überschaubar klein. Viele sind leider von richtig schlechter Qualität, sie enthielten Weichmacher, bis zu 14 verschiedene Pestizide, krebserregende PAK und sogar Erdöl.
• Balsamico: Alle konventionell hergestellten Balsamicos enthalten Schwefelverbindungen, und fast alle sind gefärbt. Die Essige von Jamie Oliver und der Firma Kattus erfüllen nicht einmal grundlegende EU-Vorgaben – sie rangieren mit einem „ungenügend“ ganz am Ende des Testfeldes.
• Margarine: Nur wenige Anbieter konnten nachweisen, dass sie sich um eine verantwortungsvolle Palmölproduktion bemühen. Denn alle Produkte im Test enthalten Palmöl oder Palmölprodukte, die oft in gewaltigen Monokulturen erzeugt werden. Solche Ölpalmenplantagen sind anfällig für Schadstoffe, deshalb werden aggressive Chemikalien gespritzt. Aber Probleme bereiten auch die Inhaltsstoffe vieler untersuchter Margarinen: Es werden häufig Vitamine und Aromen zugesetzt. Auch Fettschadstoffe sind ein Thema.
• Tiefkühlspinat: Bio ist am besten. In neun Proben steckte zu viel giftiges Cadmium. Leider ist auch Nitrat ein großes Problem in dem eigentlich gesunden Gemüse. Die Rückstände stammen häufig aus der Düngung, viele Produkte wurden deshalb abgewertet.
• Apfelmus: Nur an drei Testprodukten hatte ÖKO-TEST etwas mehr auszusetzen. Einem Apfelmus wurde Vitamin C zugesetzt, was völlig überflüssig ist. Zwei Anbieter bewerben ihre Produkte mit Selbstverständlichkeiten und gaukeln dem Verbraucher einen Mehrwert vor, den das Produkt nicht bietet. Vielen Produkten ist außerdem Zucker zugesetzt, was völlig unnötig ist, denn die verwendeten Äpfel sind ja schon von Natur aus recht süß.

Aus dem Inhalt:
• Richtig gut essen: Während für die einen der Grillabend mit reichlich Fleisch ein kulinarischer Höhepunkt ist, ernähren sich die anderen mit großer Begeisterung streng vegetarisch oder vegan. Volle Teller oder ausgewählte Köstlichkeiten? Genussvoll schlemmen oder ganz bewusst auswählen? Das eine schließt das andere nicht aus.

• Mineralwasser und Umweltschutz: Jedes Mineralwasser ist ein Spiegelbild seiner Region und des Gesteins, durch das es geflossen ist. Der Marktführer unter den deutschen Marken-Mineralbrunnen heißt Gerolsteiner – und tut eine Menge dafür, dass auch künftige Generationen sauberes Wasser genießen können.

• Bio-Säfte: Bio-Rohstoffe, Kontinuität und faire Preise – das sind die Zutaten für Voelkel-Säfte. Der Firmenchef und sein Sohn reisen viel, um vor Ort sicherzustellen, dass die hohen Qualitätsanforderungen eingehalten werden.

• Mit einer guten Idee gegen den Marktführer: Zwei Milliarden Kaffeekapseln werden die Deutschen in diesem Jahr verbrauchen. Und damit neue Müllberge produzieren. Das muss doch auch anders gehen, dachte sich der Schweizer Uhrmacher Erwin Meier. Und erfand eine Mehrwegkapsel für Nespresso-Automaten.

• Olivenölproduktion: Die Ölmühle Moog feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Familienunternehmen aus verschiedenen Ländern liefern die Olivenöle. Chefin Judith Faller-Moog erzählt, wie man heute eine Olivenöl herstellt, dass mit höchster Qualität überzeugen kann.

• Bio-Lebensmittelgroßhändler: Alnatura ist Platzhirsch im Naturkostfachhandel. Die Bio-Supermarktkette kam aber auch wegen schlechter Arbeitsbedingungen ins Gerede – und hat schnell reagiert.

• Direktvertrieb von Tiefkühlprodukten: Die Firma Bofrost legt viel Wert auf Qualität. Doch wie kann man es heute schaffen, die Kunden von einem Sortiment zu überzeugen, das es mittlerweile in jedem Supermarkt gibt? Das Zauberwort heißt Service.

Gourmet-Urlaub für Hunde mit eigener Speisekarte

In diesem Urlaub werden die Hunde zu
Gourmets. Sie, oder stellvertretend ihr Frauerl oder Herrchen, wählen
aus der Hundespeisekarte die Leibspeisen aus, die das Küchenteam des
Sonnenhotel Zaubek exklusiv für Hunde zubereitet.

Rindfleisch mit Haferflocken und Karottenraspel, Lachs mit
Kartoffeln und Blattspinat, Pute mit 5-Korn-Flocken und Reis, jeweils
als kleine, mittlere oder große Portion sowie die Wurstsemmel „Rex“
für den kleinen Hunger zwischendurch – das sind einige der
Leibgerichte von Vierbeinern, die sie im Sonnenhotel Zaubek genießen
können. Alle Gerichte sind hundeerprobt und von Hotel-Haushund Alfi
mehrfach verkostet worden, bevor sie es auf die Hundespeisekarte
geschafft haben.

Alfi, Hunde-Gastgeber und Haushund im Sonnenhotel Zaubek, ist ein
echter Feinschmecker-Hund. Speziell für ihn wurde „Alfi’s best“
kreiert. Nach vielen Verkostungen und Probierdurchläufen steht es nun
in vier Varianten – Rind, Lamm, Pute und 5er Mix – zur Verfügung. Und
da Alfi klar ist, dass größere Hunde noch viel mehr Hunger haben als
er, gibt es zusätzlich zur 200 Gramm Dackelportion auch eine 800
Gramm Portion.

Die kulinarischen Genüsse für Hunde sind nur eines der
Spezialangebote für Vierbeiner im Sonnenhotel Zaubek auf der
Gerlitzen Alpe (1.500 m). Der Alm-Hunde-Führerschein ist ein
weiteres, das die ganze Sommersaison über angeboten wird. Dabei
werden im Rahmen spezieller Trainings- und Theoriestunden Hund und
Halter auf die Herausforderungen, die sie auf Almen, im Wald und am
Berg erwarten, vorbereitet. Die Prüfung zum Alm-Hunde-Führerschein
wird von einer ÖKV-Hunderichterin geleitet.

Ballaststoffe

Der Begriff Ballaststoffe klingt im ersten Moment etwas negativ.
Doch Ballaststoffe sind sehr wichtig für unseren Körper.
Als Ballaststoffe bezeichnet man Teile pflanzlicher Nahrungsmittel, die der menschliche Körper nicht verwerten kann. Ballaststoffe (auch Faserstoffe oder Pflanzenfasern) sind Gerüst- und Stützsubstanzen von Pflanzen.

Tierische Produkte sind praktisch frei von Ballaststoffen.
Sie sind für den Körper absolut notwendig und wirken im Körper sehr unterschiedlich.

Wirkung von Ballaststoffen:
– füllen den Magen und wirken sättigend
– lassen den Blutzucker langsam ansteigen und beugen so Heißhungerattacken vor
– sorgen für eine geregelte Verdauung
– binden Gallensäure und senken so den Cholesterinspiegel
– hemmen fettspaltende Enzyme, wodurch weniger Fette aus der Nahrung aufgenommen werden
– transportieren Giftstoffe aus dem Körper
– Ballaststoffreiche Nahrung muss gründlich gekaut werden, d. h. es wird mehr Speichel gebildet und so werden die Zähne auf natürliche Weise gereinigt
– Ballaststoffe helfen bei Diabetes: Sie können den Blutzucker auf Normalniveau halten und die Insulinempfindlichkeit erhöhen

Insgesamt kann eine ballaststoffreiche Ernährung Magen- Darm- Erkrankungen wie z. B. Verstopfung, Divertikulose und Darmkrebs vorbeugen.

Genauso können Ballaststoffe auch Stoffwechselerkrankungen wie z. B. Fettsucht (Adipositas), Diabetes mellitus und Herz- Kreislauf- Erkrankungen wie z. B. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Bluthochdruck vorbeugen.

Die heutige Empfehlung für Ballaststoffe lautet mindestens 30 g täglich.
Den Tagesbedarf kann man optimal durch Vollkornprodukte, Haferflocken, Sesam, Obst, Gemüse und Salat decken.
Ballaststoffe sind kalorienarm. Lösliche Ballaststoffe liefern nur 1,5-2,5 kcal pro Gramm. Kohlenhydrate und Eiweiß liefern 4 kcal pro Gramm und Fette liefern 9 kcal pro Gramm.

Ballaststoffreiche Lebensmittel haben meist eine hohe Nährstoffdichte und liefern so neben wichtigen Ballaststoffen lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe, die unser Immunsystem schützen.
Tipp: Bitte langsam von einer ballaststoffarmen zu einer ballaststoffreichen Kost umstellen und mind. 2 Liter Flüssigkeit in Form von SEP Minerale, Mineralwasser oder ungesüßten Kräutertees täglich trinken.
Gewürze wie Kümmel, Fenchel, Anis und Ingwer unterstützen die Verdauung.

Cholesterinsenken natürlich

Täglicher Verzehr von 3 Gramm Hafer-Beta-Glucan hat cholesterinsenkenden Effekt

„Hafer-Beta-Glucan verringert nachweislich den Cholesteringehalt im Blut“ – diese Aussage ist im Rahmen der EU-Verordnung über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben jetzt europaweit zugelassen. An die Nutzung sind feste Bedingungen geknüpft: Das mit dieser Angabe ausgelobte Lebensmittel muss pro Verzehrportion mindestens ein Gramm des Ballaststoffs Beta-Glucan enthalten. Das Beta-Glucan muss aus Hafergetreide stammen. Beta-Glucan ist auch in Obst oder Gemüse enthalten, für diese Produkte gilt die Aussage nicht. Der Lebensmittelhersteller muss die Zusatzinformationen geben, dass ein hoher Cholesterinwert zu den Risikofaktoren für die koronare Herzerkrankung gehört und dass sich die positive, das heißt cholesterinsenkende Wirkung bei einer täglichen Aufnahme von drei Gramm Hafer-Beta-Glucan einstellt.

Beta-Glucan ist ein natürlicher löslicher Ballaststoff, der vor allem in den Randschichten des Haferkorns enthalten ist. Daher sind gerade Hafer-Vollkornprodukte, z. B. Haferflocken, sowie Haferspeisekleie für die Beta-Glucan-Aufnahme wichtig. Alle natürlichen Bestandteile des Korns sind mitverarbeitet: der Mehlkörper im Korninneren, die Randschichten und der Keim. Haferkleie besteht vorrangig aus Randschichten und Keim. Der Ballaststoffanteil in Haferflocken beträgt zehn Prozent, der Anteil in Haferspeisekleie 18 Prozent. Mit diesen altbekannten natürlichen Lebensmitteln kann man also auf ganz natürliche Weise positiv auf den Cholesterinspiegel einwirken. „Wir freuen uns, dass das traditionelle Ernährungswissen über Hafer nun auch durch das wissenschaftliche Gutachten der EFSA und die EU-Verordnung offiziell anerkannt ist“, sagt Ulrich Schumacher, der Vorsitzende der deutschen Hafermühlen.

Bereits mit einem Frühstück aus drei bis vier Esslöffeln Haferflocken mit Milch und Obst und einer Zwischenmahlzeit mit Joghurt, in den zwei Esslöffel Haferkleie – oder alternativ ein Löffel Haferkleie und ein Löffel Haferflocken – eingerührt werden, erreicht der Verbraucher drei Gramm Hafer-Beta-Glucan und kann etwas für einen reduzierten Cholesterinspiegel tun. Weitere Faustregeln machen es leicht, den täglichen Hafer-Beta-Glucan-Verzehr zu berechnen: Ein Esslöffel Haferflocken sind rund zehn Gramm; darin ist ein Gramm Ballaststoffe enthalten, und von diesen macht das Beta-Glucan ca. 0,45 Gramm aus. Ein Esslöffel Haferspeisekleie sind rund zehn Gramm; darin sind 1,75 Gramm Ballaststoffe enthalten, und von diesen macht das Beta- Glucan ca. 0,81 Gramm aus.

www.alleskoerner.de

Weihnachtliche Stimmung mit Äpfeln

Äpfel sind aus der Weihnachtszeit kaum wegzudenken. Ob als Schmuck oder Leckerei – das Lieblingsobst der Deutschen ist seit jeher Teil der weihnachtlichen Atmosphäre und steht für Tradition und Heimat. Ihre Rolle, die eng mit der Brauchtum des Weihnachtsbaums verknüpft ist, hat sich jedoch über die Jahre verändert.

Der Christbaum geht auf das mittelalterliche Paradiesspiel in der Kirche zurück, das später durch das Krippenspiel abgelöst wurde. Die Schauspieler zeigten, wie die Sünde in die Welt kam und pflückten schließlich eine Frucht von dem immergrünen Baum. Diese Frucht war nach zeitgenössischer Vorstellung ein Apfel. Dieser „Baum der Erkenntnis“ wurde mit den Jahren immer aufwendiger geschmückt: Die Äpfel wurden schließlich sogar in Silber- und Goldfolie gewickelt, was dem Baum eine noch „paradiesischere“ Anmutung verlieh. Im 16. Jahrhundert tauchte der Baum – mitsamt Apfelschmuck – erstmals außerhalb der Kirche auf, zum Beispiel bei Feiern von Zünften und Bruderschaften. Der Weg bis in die Wohnstuben war nun nicht mehr weit. Als Gegensymbol zur katholischen Krippe wurde der Baum schon bald zum weihnachtlichen Symbol evangelischer Familien.

Neben Äpfel wurde der Baum mit Süßigkeiten behängt, der von den Kindern am Ende der Weihnachtszeit, also am 6. Januar geplündert werden durfte. In seinem Märchen vom „Nussknacker und Mausekönig“ beschreibt E. T. A. Hoffmann auf überschwängliche Weise einen Weihnachtsbaum: „Noch nie hatte der Weihnachtsbaum solch‘ reiche Früchte getragen […], dazwischen mancher goldene Apfel aus den Gärten der Hesperiden“. Auch als der Weihnachtsbaum von der einfachen Landbevölkerung übernommen wurde, behielt man den Apfelschmuck bei. Diese waren günstig und konnten später sogar noch gegessen werden.

Von echten Äpfeln zu Holz- und Glasäpfeln
Schließlich kam die Industrie auf die Idee, dauerhaften Christbaumschmuck herzustellen und so tauchten ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Äpfel aus Holz auf und 1884 erstmals aus Glas. Bei den reicheren Familien waren die Glasäpfel schnell sehr beliebt, während die ärmeren die Holzäpfel nutzten. Heute werden kleine rote Äpfel als Baumschmuck hauptsächlich bei Familien eingesetzt, die ihren Baum kindgerecht mit Spielzeug und Strohsternen schmücken wollen. Dass es sich stets um rote Äpfel handelt, hat einen Grund, denn rot und grün sind die Farben von Weihnachten. Grün symbolisiert die Hoffnung, das erwachende Leben und die Geburt des Erlösers; rot erinnert an sein Blut, das er für die Erlösung der Menschheit vergossen hat.

Hoffnung auf den Frühling
Eine weitere weihnachtliche Tradition rund um den Apfel sind die Barbara-Zweige, die schriftlich seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen werden können. Dabei handelt es sich um Zweige von Obstbäumen – je nach Region und Brauch waren es Apfelbaumzweige – die am 4. Dezember, Tag der heiligen Barbara, geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Wenn diese Zweige dann an Weihnachten blühten, wurde dies als glückliches Omen gedeutet. Oft heftete man auch die Namen der Familienmitglieder an die einzelnen Zweige. Wessen Barbara-Zweig besonders schön blühte, hatte im kommenden Jahr viel Glück zu erwarten, bei Mädchen bedeutete es eine baldige Heirat. Heute erfreut man sich einfach mitten im Winter an den Frühling verheißenden Blüten!

Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet!
Im kulinarischen Bereich ist der Apfel als Bratapfel die unangefochtene Nummer eins. Auf vielerlei Varianten ist der duftende, heiße Apfel zuzubereiten: Ob mit Nüssen und Rosinen, Marzipan, Dominosteinen, Haferflocken, ob mit Vanille-, Schokosauce, Cidre oder Rum serviert – er findet immer einen glücklichen Abnehmer. Viele Familien pflegen auch ihr eigenes, traditionelles Rezept. Anregungen zur Variation von Bratäpfeln gibt es in der Rezept-Kategorie unter www.genau-dein-obst.de

Eine wichtige Rolle spielen Äpfel zur Weihnachtszeit auch auf pikante Art: Kein Rotkraut ohne Apfelstückchen, keine gebratene Ente oder Gans ohne Apfelfüllung! Weniger bekannt, aber unbedingt einen Versuch wert, sind winterliche Apfelsuppen, zum Beispiel mit Lauch, Karotten, Kartoffeln, Kürbis, Pastinaken, Rosenkohl oder Sellerie. Dank weiteren Zutaten wie Ingwer, Speck, Schinken, Majoran, Meerrettich, Maronen, Salbei oder Curry lassen sie sich zahllos variieren.

Magic Cookies für gestresste Großstädter

Mind Cookies – Das Gaspedal für Körper und Geist! sind hochwertige Knusper-Kekse mit Haferflocken und Effekt-Glasur. Die Kekse sind jetzt in den Varianten „Active“ und „Happy“ verfügbar. Hauptzielgruppe für Mind Cookies „Active“ (der Name ist Programm) sind kreative, erfolgs- und leistungsorientierte Personen. Die Kekse enthalten u.a. Guaraná, Magnesium und Vitamine, wodurch eine Unterstützung der kognitiven Fähigkeiten erreicht wird.

Mind Cookies „Happy“ – fördern das Wohlbefinden und ein emotionales Gleichgewicht.

Hoher Leistungs- und Erfolgsdruck führt bei vielen Menschen zur Häufung von Symptomen wie Müdigkeit, Lustlosigkeit oder ständig nachlassender Leistungsfähigkeit. Genau dieses Problem unserer leistungsorientierten Gesellschaft lag im Focus der Produktentwicklung von Mind Cookies „Happy“. Das Geheimnis hinter dem Produkt ist eine speziell ausgewählte und patentierte Gewürz- und Kräutermischung. Die Wirksamkeit der Kräutermischung gegen leichte und mittlere Depressionen, ist wissenschaftlich belegt und wurde in Studien nachgewiesen. Mind Cookies „Happy“ sind damit bestens geeignet, um nach „harten“ Arbeitstagen die eigene Balance wiederzufinden. Für die Entwicklung des Produktes standen dem jungen Gründerteam ein Lebensmittelsachverständiger und ein Fachanwalt für Nahrungsmittelrecht beratend zur Seite.

Die Produktion erfolgt durch eine erfahrene Event- und Werbekonditorei. Es werden ausschließlich hochwertige, natürliche, pflanzliche und zertifizierte Rohstoffe verwendet.

Die Kekse stellen eine interessante Alternative zu Lifestyle Produkten wie z.B. Energydrinks, Mategetränken oder „Wachmachern“, wie Kaffee oder Cola, dar. Die ständig steigende Nachfrage in den Segmenten funktionelle Lebensmittel und Lifestyle Food, bewog das Gründerteam Produkte für diesen Markt zu entwickeln. WMS Concepts ist überzeugt, dass dieser Markttrend von Berlin aus mittelfristig auch andere urbane Großstadtdschungel erobern wird.

Bestellen kann man die Kekse über die Webseite www.mind-cookies.de. Der Vertrieb über ausgewählte Exklusivpartner befindet sich derzeit im strukturellen Aufbau.

Rezept

Zutaten für 1 Person:
1 Becher (170 g) fettarmer Joghurt mit Geschmack
1/2 Tasse geschnittenes Obst
1/3 Tasse tropisches Müsli

Zubereitung:
Joghurt, Obst und Müsli schichtweise in ein Saftglas geben. Probieren Sie folgende Kombinationen:
Ananasjoghurt mit Mango- oder Kiwistückchen
Zitronen- oder Pfirsichjoghurt mit Beeren, oder
Vanillejoghurt mit Bananenscheiben

Zubereitung tropisches Müsli:
1/4 Tasse Pflanzenöl
2 Esslöffel brauner Zucker
½ Teelöffel Vanille-Extrakt
2 Tassen Haferflocken
1 Tasse gehobelte kalifornische Mandeln
½ Tasse Kokosflocken
2 Teelöffel Weizenkeime (optional)

Ofen auf 150 °C vorheizen. Öl, braunen Zucker und Vanille-Extrakt in einer mittel-großen Schüssel glatt rühren, dann Haferflocken unterheben. Die Masse in eine Backform geben und etwa 15 Minuten backen. Anschließend Mandeln, Kokosflocken und, falls gewünscht, Weizenkeime unterrühren und weitere 15 bis 20 Minuten backen, bis die Mandeln und Kokosflocken goldbraun sind und duften. Auskühlen lassen und servieren. In einem luftdichten Behälter aufbewahrt ist das Müsli bis zu einer Woche haltbar.

Fine Dining für Lumpi

Nicht nur Herrchen und Frauchen, sondern auch ihre treuen vierbeinigen Begleiter Lumpi, Bello oder Wastl und Co genießen im Maritim Schlossgartenhotel Fulda besten Service und beste Küche. Schon seit einiger Zeit hält das Haus gepolsterte Hundekörbchen im Zimmer bereit und arrangiert gern einen individuellen Gassi-Geh-Service. Seit neuestem bietet es nun sogar eine exquisite Speisekarte für den Hund.

Vier Näpfe stehen zur Auswahl, dabei gibt es neben Rind mit Vollkornreis und Karotten, Kalb mit Vollkornbrot und gekochtem Ei sowie Geflügel mit Haferflocken, geriebenem Apfel und rohem Ei auch ein vegetarisches Menü: Roggen und Haferflocken, gekocht mit Leinsamen und Gemüse. Professionelle Züchter berieten das Hotel bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten, die nach Bestellung an der Rezeption immer frisch zubereitet und appetitlich serviert werden. Der leckere Napf wird gern ins Restaurant geliefert, selbstverständlich kann Lumpi aber auch den Zimmer-Service direkt ans Körbchen in Anspruch nehmen.

Die Preise der kulinarischen Genüsse richten sich nach der Schulterhöhe des Vierbeiners: bis 35 Zentimeter kostet der Napf 5,50 Euro pro Portion, bis 50 Zentimeter 7 Euro und für stattliche Artgenossen wie Schäferhunde, Bernhardiner oder Dalmatiner, die eine stolze Schulterhöhe von mindestens 51 Zentimetern vorweisen können, werden 9 Euro fällig.

Das Maritim Schlossgartenhotel Fulda im Park des Fuldaer Schlosses verfügt über 112 Zimmer inklusive einer Suite, das Restaurant „Dianakeller“ sowie das prächtige Barockrestaurant „Apollo-Saal“, eine Hotelbar, einen Biergarten und ein Schlossgartencafé mit großer Freiterrasse. Das Orangerie-Kongresszentrum mit dem frisch renovierten Festsaal und Bühne fasst bis zu 950 Personen, außerdem können zehn weitere Club- und Tagungsräume für zehn bis 200 Personen genutzt werden. Ein Pool, Sauna und Solarium sind ebenfalls vorhanden. Die Tiefgarage des Hauses bietet 226 Stellplätze.

www.maritim.de

Tipps für gesunde Weihnachtsbäckerei

„In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…“ – wenn die
Weihnachtslieder erklingen und es wieder himmlisch nach Zimt,
Vanille, Anis und Mandeln duftet, beginnt die gemütliche Adventszeit.
Wer dabei an die vielen Kalorien denkt, muss sich keine Sorgen
machen: Denn Plätzchen, Kekse & Co. können sogar zum gesunden
Naschvergnügen werden. Hierzu gibt Alexandra Krotz,
Ernährungsexpertin bei der Techniker Krankenkasse (TK), folgende
Tipps:

* Weniger Zucker ist mehr: Bei fast allen Rezepten kann der
Zuckeranteil um etwa ein Drittel reduziert (zum Beispiel anstatt 150
Gramm nur 100 Gramm Zucker) werden, ohne dass der gute Geschmack
verloren geht. Eine süße Note verleihen den Leckereien auch Gewürze
wie Anis oder Trockenfrüchte. Diabetiker sollten ihr Gebäck mit
Fruchtzucker, Süßstoff oder Honig backen. Ideal ist Zimt, da es einen
Pflanzenstoff enthält, der den Blutzuckerspiegel um bis zu 30 Prozent
senken kann.

* Fett einsparen: Von der in den Rezepten angegebenen Butter-,
Margarine- oder Schmalzmenge einfach einige Gramm weglassen oder
durch einen Teil Buttermilch ersetzen. Außerdem gibt es die
Möglichkeit, Fette gegen Pflanzenöle auszutauschen (zum Beispiel
statt 100 Gramm Butter oder Margarine 80 Gramm Öl). Das gilt auch für
alle Naschkatzen, die mit einem erhöhten Cholesterinspiegel zu
kämpfen haben. So enthält zum Beispiel Rapsöl kein ungesundes
Cholesterin. Grundsätzlich sind Rezepte auf Hefe-, Biskuit- und
Quark-Öl-Teig-Basis fettarm.

Statt fetthaltiger Füllungen aus Nuss-Nougat-Creme oder einem
Schokoladenüberzug kann man einfach Marmelade verwenden. Nüsse sind
zwar nicht gerade kalorienarm, allerdings sehr gesund: Sie enthalten
viel Vitamin B – stärkt die Nerven und macht schöne Haut – und
ungesättigte Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen
und die Blutfettwerte senken. Eine fettarme Alternative sind
geröstete Haferflocken. Fett kann auch eingespart werden, indem man
das Backblech oder die Form nicht fettet, sondern einfach mit
Backpapier auslegt.

* Allergiker können bestimmte Zutaten, die als häufige
Allergieauslöser gelten, austauschen: Nüsse können durch
Kokosraspeln, feine Haferflocken oder Rosinen ersetzt werden. Statt
Weizenmehl eventuell Dinkel-, Mais- oder Buchweizenmehl verwenden,
soweit nicht auch hierauf allergische Reaktionen bekannt sind. Bei
Kuhmilchallergie nimmt man statt Milch einfach Leitungswasser oder –
soweit keine Unverträglichkeit vorliegt – ein Ersatzprodukt wie einen
Soja-Drink. Eier, die den Teig auflockern oder binden sollen, lassen
sich gut durch Quark oder zerdrückte Banane (etwa ein gefüllter
Löffel pro Ei) austauschen. Vorsichtig sollten Allergiker bei
Gewürzen sein. Vor allem Mischungen wie Lebkuchengewürz können
Bestandteile enthalten, auf die man allergisch reagiert. Häufig lösen
Fenchel, Anis und Koriander Allergien aus. Am besten einzelne Gewürze
verwenden, von denen man weiß, dass man sie verträgt. Zimt und
Vanille gelten als seltene Allergieauslöser.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tk-online.de