Kevin Fehling

Unser kulinarisches Jahr im Sternebereich startete im La Belle Epoque in Travemünde bei Kevin Fehling. Dort werden Sie ihn jedoch nicht mehr vorfinden. Fehling wagte den Sprung in die Selbstständigkeit und eröffnete im August dieses Jahres sein Restaurant „The Table“ in Hamburg.
Die Neueröffnung war ein Aufsehen erregender Vorfall. Ein Paukenschlag!

Ziehen wir doch einfach ein paar Quellen zu Rate:
„Es ist wohl die gastronomisch spektakulärste Neueröffnung des Jahres“ (Guide Michelin 2016).
„Mit der kompromisslosen Neuausrichtung seines Erlebniskonzepts empfängt er seit August 2015 seine Gäste in der trendigen Hafencity“ (Schlemmer Atlas)
„Hochküche als Genusstheater mit Unterhaltungsfaktor: Eine moderne glamouröse Bühne für aufregende, weltläufige Gerichte, die hier die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen gebührt“ (DER FEINSCHMECKER Heft 10, Oktober 2015).

Die Ausrufung zum „Restaurant des Jahres“ vom FEINSCHMECKER kann ich trotz der flotten Entscheidung in der Sache nachvollziehen.
Bei der Präsentation des neuen Guide Michelin, von der ich berichtet habe, wurde die Auszeichnung von drei Sternen für das Restaurant als so erwartet aufgenommen. Der Gault&Millau 2016 für Deutschland zieht sich mit 17 Punkten in den Schmollwinkel zurück.

Das Restaurant:
In der „trendigen“ Hafencity begeben wir uns auf einen recht untredigen Fußmarsch durch und um die Baustellen in der Shanghaiallee.

Das Restaurant ist hell, groß, modern, eine interessante Location mit Blick zur Küche und Nähe zu den Tischnachbarn. Wer möchte, kommt schnell ins Gespräch, wer seine Ruhe sucht, wird auch diese finden. Dies alles wurde in der kurzen Zeit seit der Eröffnung im August so oft beschrieben, dass man den Eindruck gewinnen konnte, die Immobilie sei der Star und nicht das Essen. Mag sein, dass Kreativität und Handwerkskunst der Fehlingschen Küche derart unumstritten sind, dass man sich bei den Berichten eher am Konzept orientiert. Dieses Konzept ist zeitgemäß, modern und einladend. Doch wer glaubt, dass allein das Ambiente eine gewisse Zwanglosigkeit und Lässigkeit einkehren lässt, liegt falsch. Wer es leger und lässig mag, muss hierzu seinen eigenen Beitrag leisten. Je internationaler das Publikum ist, umso näher ist man der entspannten Atmosphäre. Die Küchencrew ist mit der streng choreographierten Performance zu sehr beschäftigt um die Stimmung auch noch aufzulockern und die distinguierten Hamburger Gäste tauen ohnehin nur langsam auf.

Das Restaurant ist eine gelungene Alternative zum traditionellen Gourmetrestaurant. Es fällt mir jedoch noch immer schwer zu glauben, dass dies wegweisend für die moderne Sternegastronomie sein wird. Warum auch. Vielfalt ist angesagt. Darin liegt doch die eigentliche Bereicherung. Vielleicht mag die Zukunft mich widerlegen.

Das Menü:
Matjesbrötchen
Hummer „Thermidor“
Hamachi „Japanisch“
Geflämmter Saibling, Tatar & Kaviar
Wagyu-Bun

Jakobsmuschel „Wiener Art“ Gänseleber “Tom Kha Gai”
mit Garnele & Mango

Bouillabaisse auf 3 Arten

Trüffelei mit Kalbsgraupen, Pilzen & Dashi

Challans Entenbrust „Sushi“
mit Kimchi-Maki, Ingwer-Hollandaise & Sojajus

Dattel
mit Lorbeereis, Safranperlen, Kumquat & Hummuscreme

“Wundertüte”
mit Lavendel, Blaubeere, Sternanis & Kardamom

Pina Colada Macaron
Martini Cocktail mit Olive

Technische Perfektion, handwerkliche Präzision, kreative Intuition und eine durchdachte Organisation verbinden sich zu einem einzigartigen Genusserlebnis.
Dabei darf man nicht bierernst auf die Teller starren, so manches kommt eher augenzwinkernd daher.
Die Grundlagen französischer Klassik werden in einem wahren Fusionsfeuerwerk zeitgemäß präsentiert.
Auf nach Hamburg! Übrigens, Kevin Fehling arbeitet mit CHROMA HAIKU Kuroushi Kochmesser.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

The Table Kevin Fehling – Neueröffnung des Jahres 2016

Einen mutigen Schritt gehen und zur richtigen Zeit die richtigen Weichen stellen – diesen Weg ist Kevin Fehling von der Ostsee in die Hansestadt Hamburg gegangen! Mit der kompromisslosen Neuausrichtung seines Erlebniskonzepts empfängt er seit August 2015 seine Gäste in der trendigen Hafencity. Diesen Mut und die Bereitschaft selber Unternehmen sein zu wollen, belohnt der Schlemmer Atlas mit der Auszeichnung „Neueröffnung des Jahres“.

Kevin Fehling stellt seine Küche zur Schau und er hat allen Grund dies zu tun: Er moderiert eine Equipe aus talentierten Köchen, die stundenlang vor den Augen der Gäste akkurat und kunstvoll arrangiert, platziert, flambiert – bevor der Service die Teller übernimmt. Dann sehen die Gäste von vorne – denn kein Kellner „schleicht“ sich hier von hinten an – ein Esskunstwerk auf sich zukommen, dessen Gestaltung sie 20 oder gar 30 Minuten mitverfolgen durften. Entertainment pur auf höchstem gastronomischen Niveau.

„Wir setzen auf eine legere Wohnzimmeratmosphäre und verzichten ganz bewusst auf viele sonst übliche Details“, sagt der 38-jährige Kevin Fehling. Tatsächlich sucht man im „The Table“ in Hamburgs teurer Hafencity vergebens Silberbesteck, gestärkte Tischdecken oder einen Käsewagen. Stattdessen mäandert ein einziger Tisch durch den Restaurantraum, an dem bis zu 20 Gäste wie an einer Perlenkette aneinandergereiht sitzen, locker mit ihren Nachbarn kommunizierend. Die Speisen sind so, wie wir sie aus Fehlings Hand kennen: kreativ auf oberstem Level, mit Anleihen aus der ganzen Welt und konzipiert ohne jegliche Produktscheu. Nur ein Menü steht geschrieben, bleibt lediglich die Frage, ob mit Weinbegleitung oder ohne. Für alle Fälle steht Weinexperte David Eitel bereit.

Kevin Fehling ist Perfektionist, er plant, probiert und formt. Sein fünfköpfiges Köcheteam funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk und war schon früher eine eingespielte Mannschaft. Er setzt etwas Neues in Szene: Perfekte Speisen im reduzierten Umfeld und deren spektakulärer Zubereitung zum Zuschauen. So etwas begeistert das verwöhnte Publikum. Uns auch.

Kevin Fehling verlässt das Belle Epoque

Kevin Fehling schreibt auf seiner Facebook Seite:

Nach zehn unglaublich intensiven und erfolgreichen Jahren im Restaurant La Belle Epoque im Columbia Hotel Casino Travemünde ist es nun Zeit, einen weiteren Schritt nach vorne zu gehen, den in die Selbständigkeit.
Ich werde im Sommer ein einzigartiges Chefs Table Restaurant in der Hamburger Hafencity eröffnen, das es so in Deutschland noch nicht gibt. Wir werden dabei unserer weltoffenen Küchenstilistik, die durch Kreativität und dem Streben nach Perfektion geprägt ist, weiterhin treu bleiben.

Mein allergrösster Dank gilt meinen jetzigen Mitarbeitern und all denjenigen, die in den vergangen 10 Jahren mit voller Leidenschaft und Aufopferung unser Restaurant La Belle Epoque zu dem gemacht haben, was es heute ist: eines der besten Restaurants der Welt.
Und keine Angst, Liebe Gäste, David Eitel und viele mehr unseres genialen Teams werden mit von der Partie sein.

Kevin Fehling

Jonas Pfiffner, Hamburg

Auch im Restaurant HEIMAT des Hamburger 25hours Hafencity steht mit Jonas Pfiffner ein neuer Küchenchef an den Kochtöpfen. Das Thema Hafen bestimmt die Küche und das, was aus den unterschiedlichen Häfen angrenzender Länder nach Hamburg getragen wird und dort als regionale Delikatesse gilt. Mit der Winterkarte hat der gebürtige Schweizer einen vielversprechenden Start hingelegt: Etwa mit dem Fondue Chinoise aus der Schweiz, Miesmuscheln nach Bretonischem Rezept, warmem Pulpo auf Tomatencarpaccio oder dem fast schon legendären HEIMAT-Burger.

„Seit über zehn Jahren arbeite ich jetzt schon als Koch – und wenn ich dabei eines gelernt habe, dann dass es ganz gleich ist, woher die Rezepte stammen: Die Qualität der Zutaten muss stimmen und mit Liebe und Spaß an der Arbeit zubereitet sein“, erklärt Pfiffner. Damit spricht er der Hoteldirektorin Nina Quitmann aus der Seele, die ergänzt: „Unser Restaurant heißt HEIMAT, denn für uns ist Heimat kein Ort, sondern ein Gefühl. Wir möchten, dass der Gast bei uns sehr gut und lecker isst und sich durch das Essen bei uns ein bisschen wie zu Hause fühlt. Wir freuen uns sehr, Jonas an Board zu haben, da er mit seiner Energie, seinem Know-how sowohl als Koch, als auch durch seine Arbeit mit jungen Menschen ein großer Mehrwert für unser HafenCity Team ist.“

Nach seiner Ausbildung im Hotel Restaurant Engel im Schweizer Frick war Jonas Pfiffner drei Jahre in München bevor er über das Restaurant Rösterei in Zürich und dem Schweizer Edel-Caterer Gamma Catering zur Stiftungskette kam: Ein Restaurantprojekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, psychisch und körperlich benachteiligten jungen Menschen die berufliche Integration zu ermöglichen.

ELBJAZZ Festival Hamburg

2 Tage – 10 maritime Bühnen – 50 Konzerte: Der Hamburger Hafen ist vom 25. bis 26. Mai Umschlagplatz für Jazz aus aller Welt. Konzerte an ungewöhnlichen Orten wie einem Werftdock oder einem alten Stückgutfrachter erleben, das Flair des Hamburger Hafens genießen, mit dem Boot von Konzert zu Konzert schippern – das ist ELBJAZZ an Pfingsten. Mit der Pauschale „Jazz ‘n‘ stay“ bietet die Hamburg Tourismus GmbH ein komplettes Angebot für einen Besuch zum Festival in Hamburg an.

Internationaler Jazz an ungewöhnlichen Orten

An Pfingsten verwandeln sich der Hamburger Hafen und die HafenCity Hamburg zur Spielstätte für Jazzmusik aus aller Welt.Mit einer gelungenen Mischung aus etablierten Stars, Newcomern der Szene, internationalen Bands und Lokalmatadoren öffnet sich das Festival einem breiten Publikum. Zehn Spielorte laden zur Erkundung des Hafens ein, darunter u.a. die Werfthalle von Blohm + Voss oder die Open Air-Bühne in der HafenCity Hamburg. Alle Spielstätten sind bequem zu Fuß oder mit Barkassen zu erreichen.

Ganze Bandbreite des Jazz vor maritimer Kulisse

Mehr als 50 Bands sind für das Festival bestätigt. Klassischer Jazz und Big Band-Sound, von Modern über Avantgarde bis hin zu Elektro-Swing und diversen DJ-Sets: Das ELBJAZZ Festival präsentiert die ganze Bandbreite internationaler Jazzmusik.

Ganz vorne mit dabei ist Helge Schneider – Multiinstrumentalist, Showtalent sowie Unterhaltungskünstler – der an beiden Festivaltagen auftritt. Hier trifft er zum ersten Mal auf den Jazzpianisten Michael Wollny und erneut auf den Rapper und Klaviervirtuosen Chilly Gonzales.

Caro Emerald, die derzeit wohl erfolgreichste Jazz-Sängerin Europas, wird ebenfalls im Hamburger Hafen auftreten. In Deutschland hat sie sich mit ihrem Hit „A Night Like This“ in alle Radio-Playlisten und sogar in die Top 5 der Charts gesungen. Auf ihrem aktuellen Album hat es die Niederländerin geschafft, Swing, Pop und Jazz mit modernen Beats zu mischen.

Von den erfolgreichsten Brüdern der deutschen Jazzgeschichte – dem Pianisten Joachim und dem Klarinettisten Rolf Kühn – wird es zwei verschiedene Ensembles im Hafen zu hören geben. Und auch die norwegische Band Katzenjammer hat ihren Auftritt bestätigt. In den vergangenen Monaten sorgte die Band international für Aufsehen – im Gepäck haben sie Musik ihres aktuellen Albums „A Kiss Before You Go“.

Desweiteren treten auf: Zara McFarlane. Jazzanova live feat. Paul Randolph, Jeff Cascaro, Ian Shaw, Juan de Marcos Afro-Cuban All Stars, Hamel, Viktoria Tolstoy, Kenny Wheeler, die NDR Bigband & Omar Sosa, Kammerflimmer Kollektief, Axel Zwingenberger & Lila Ammons, Chuck Loeb feat. Lizzy Loeb, Rocket No. 9, Francesco Bearzatti Quartet, Gabriel Coburgers FAT JAZZ, Jazzkantine, Feindrehstar, Blue Touch Paper, Rob Gallagher, Mojo Club sowie Anke Helfrich feat. Nils Wogram und weitere Künstler. Das gesamte Line-up und der Bühnenplan mit allen Spielzeiten stehen unter www.elbjazz.de zur Verfügung.

Mit der Pauschale „Jazz ‘n‘ stay“ ab 209 Euro Hamburg und ELBJAZZ live erleben

Die Hamburg Tourismus GmbH hat zum ELBJAZZ Festival ein attraktives Angebot geschnürt, mit dem sich die Besucher auf spannende Konzerte freuen können. Neben einem Festivalticket für das ELBJAZZ Festival für beide Tage, sind darin zwei Übernachtungen im Hotel der Wahl inklusive Frühstück, sowie eine Hamburg-Card für freie Fahrt mit Bus und Bahn und ermäßigtem Eintritt bei über 150 Angeboten enthalten.

Weihnachtsmärkte in Hamburg

Wer zur Weihnachtszeit in Hamburg über die vielfältigen und stimmungsvoll gestalteten Weihnachtsmärkte schlendert, der spürt, warum Hamburg die Weihnachtshauptstadt des Nordens ist. Allein neun Weihnachtsmärkte gibt es in der Innenstadt zu entdecken, die für Groß und Klein, Alt und Jung, von familiär bis frivol die passende Weihnachtsstimmung bieten.

Die Hamburger Weihnachtsmärkte: so facettenreich wie die Stadt selbst

Auf den insgesamt 16 Hamburger Weihnachtsmärkten wird vom 21. November bis zum 31. Dezember Abwechslung groß geschrieben.

Die eigens vom Roncalli-Direktor Bernhard Paul entworfene Marktarchitektur des Historischen Weihnachtsmarkts vor dem Rathaus ist mit thematisierten Gassen in Deutschland einzigartig. Mehr als 3 Mio. Menschen zieht es jährlich zum Rathausmarkt, um den extra entwickelten Glühwein zu kosten oder den Weihnachtsmann über die Dächer der Nasch- und Spielgasse fliegen zu sehen (täglich um 16:00,18:00 und 20:00 Uhr).

Hanseatisches Lebensgefühl kommt dagegen auf dem Fleetinsel-Weihnachtsmarkt oder beim Winterzauber am Jungfernstieg auf. Direkt an der Alster und deren Fleeten gelegen, sorgen das Nostalgie-Riesenrad an Hamburgs Prachtboulevard oder die kulinarischen Köstlichkeiten auf der Fleetinsel fernab von Straßenlärm für Festtagsstimmung am Wasser.

Der Hafencity Weihnachtsmarkt im Überseequartier hält in diesem Jahr eine Reihe an Überraschungen bereit: So lädt eine große Eislaufbahn vor dem Alten Hafenamt zu vorweihnachtlicher Ertüchtigung ein. Ein illuminierter Adventskalender an der Fassade des Alten Hafenamts öffnet allabendlich um 18 Uhr ein Türchen mit einem Geschenk, das die Besucher des Weihnachtsmarktes gewinnen können. Ein Nostalgiekarussell, ein festliches Adventssingen, der Verkauf von Tannenbäumen, eine Weihnachtsbäckerei sowie ein Laternenumzug runden das weihnachtliche Programm in Hamburgs Hafencity ab.
Die etwas andere Weihnachtsatmosphäre herrscht auf Deutschlands einzigem Ü-18-Weihnachtsmarkt Santa Pauli auf der Reeperbahn. Ob gebrannte Mandeln, Live-Musik und Varieté oder frivol benannte Drinks – auf diesem Markt ist von allem etwas zu finden.

Wenn Kinderaugen leuchten

Die Alsterdampfer verwandeln sich vom 25.11. bis 23.12. fast schon traditionell in traumhafte „Märchenschiffe“. Angrenzend an den Weihnachtsmarkt am Jungfernstieg können Kinder an Bord der Schiffe Kekse backen, Weihnachtsgeschenke basteln oder Theater spielen (Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr).
Die große Weihnachtsparade, die an allen Adventssamstagen durch die Hamburger Innenstadt zieht, verzaubert mit 120 Teilnehmern in fantasievoll-weihnachtlichen Kostümen Groß und Klein (jeweils 13 und 17 Uhr in der Mönckebergstraße).

Weihnachtliches Kulturprogramm
Auch die Kultur steht ganz im Zeichen des Weihnachtsfestes. In der Hamburgischen Staatsoper werden die Klassiker „Der Nussknacker“, „Hänsel und Gretel“, „Die Zauberflöte“ und natürlich das traditionelle Weihnachtsoratorium des Hamburg Ballett gezeigt. Im Thalia Theater steht „Der gestiefelte Kater“ nach den Gebrüdern Grimm oder für die Jugendlichen „Reckless“ nach dem Roman von Cornelia Funke auf dem Programm.
> In der Laeiszhalle endet das Jahr 2011 am 31. Dezember traditionell mit dem großen Silvesterkonzert „Salut“ unter der Leitung von Simone Young. Weihnachtliche Veranstaltungen gibt es auch in den Museen der Stadt: Im Museum für Völkerkunde findet beispielsweise vom 25. bis zum 27. November 2011 ein Norddeutscher Christkindlmarkt mit internationalen Kunsthandwerkern statt.

Hotelpreisvergleich für Hamburg: booking.com oder HRS

25hours Hotel Hafencity in Hamburg

Hamburg, die Elbmetropole mit Charme und einer hohen Lebensqualität, kann seinen Besuchern eine große Bandbreite an Hotels unterschiedlichster Stilrichtungen bieten. Mit dem 25hours Hotel Hafencity ist kürzlich im immer lebendiger werdenden Überseequartier – einem neuen Stadtteil, in dem derzeit diverse Gebäude mit Wohnungen, Büros und Einzelhandel entstehen – ein weiteres, außergewöhnliches Design-Hotel hinzugekommen.

Die 25hours Hotel Company, die bisher ausschließlich auf den deutschsprachigen Markt fokussiert ist, eröffnete mit dem 25hours Hotel Hafencity das fünfte Haus dieser Marke. Ein weiteres Haus ist in Planung und soll 2012 in Zürich eröffnen. Die extravagante Einrichtung des jüngsten Hotels korrespondiert einmal mehr mit der Philosophie der kreativen Hotelgruppe, Antworten auf die Anforderungen einer jungen, urbanen und kosmopolitischen Zielgruppe zu suchen.

Die 170 Zimmer, die man treffender Weise als Gästekojen bezeichnet, präsentieren sich durchgängig in maritimem Flair. In verschiedenen Zimmerkategorien begegnen den Gast zahlreiche Elemente und Materialien aus dem Schiffsbau: So dient eine Jakobsleiter an der Wand als Garderobe und eine Seemannskiste als Schreibtisch. Auf den Tapeten werden in Form von Illustrationen reale Seefahrergeschichten von gefährlichen Überfahrten, romantischen Begegnungen und schmerzhaften Abschieden erzählt.

Aber auch technisch entsprechen die Unterkünfte den Erwartungen an ein modernes First-Class-Hotel. Die zwischen 21 und 53 Quadratmeter großen Zimmer bieten zeitgemäße Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Telefon, Flachbild-TV, iHome-Soundsystem für den iPod und Zimmersafe. W-LAN-Zugang wird kostenfrei ermöglicht und im Businessbereich steht eine Skype-Kabine zur Verfügung. Die Atmosphäre der Zimmer und Suiten kann man als warm und gemütlich bezeichnen, die in unterschiedlichen Farben gehaltenen Etagen machen das originelle Outfit ganz im Sinne eines Seemannsheims perfekt.

Das Erdgeschoss mit Lobby, Restaurant und Hotelbar zeigt einen gelungenen Kontrast zu den wohnlichen Gästekojen. Ausgemusterte Accessoires aus Lagerhäusern und Containerterminals sollen hier die reale Welt am Hafen verdeutlichen. Der Wellnessbereich beschränkt sich auf eine Sauna, die sich im 6. Stock befindet. Im Restaurant „Heimat“ mit 105 Plätzen wird internationale Küche mit regionalen Zutaten serviert. Ein 300 Quadratmeter großer multifunktionaler Raum steht für Events aller Art zur Verfügung. Der sogenannte Club Floor, bestehend aus Radio Room, Club Room und Vinyl Room, bietet zudem reichlich Platz für individuelle Runden oder geschäftliche Gespräche.

Fazit: Auch wenn das Hotel keinen Elbblick bietet, da es eingebettet in einen neuen Bürohauskomplex liegt, so sticht es auf Grund seines außergewöhnlichen Design-Konzeptes doch deutlich aus der hiesigen Hotellandschaft hervor. Ein hippes, junges Publikum, dem der traditionelle Hotelstil zu behäbig und konservativ erscheint, wird sich in diesem Lifestyle-Hotel besonders wohlfühlen.

25hours Hotel Hafencity
www.25hours-hotels.com/hafencity

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website www.varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

Frank Droste

TeeJay-Sessions, Ahoi-Sause ein Kräutergarten, der von Kita-Kindern betreut wird: im 25hours Hotel HafenCity zählt der regionale Faktor. Seit der Hoteleröffnung im Juli ist das entspannte Restaurant HEIMAT Küche + Bar das neue Esszimmer für die die gesamte Hamburger HafenCity und natürlich die Gäste des 25hours Hotels. Das herzhafte Frühstücksbuffet, Mittagsgerichte bis 15 Uhr, DJ Auftritte, Live Musik oder Lesungen locken früh bis spät Hamburger und Hotelgäste in die HEIMAT. Auf den Teller kommen ehrliche Gerichte aus ehrlichen Zutaten, die meisten von ihnen entstammen heimischen Böden und Gewässern.

Entspannte Gastronomie seit 2011

Unter der Leitung von Chefkoch Frank Droste serviert die HEIMAT Küche + Bar moderne Hausmannskost in entspannter Hafen-Atmosphäre – passend zum zeitgemäß interpretierten Seefahrer-Charme des 25hours Hotels. Lagerregale, Bodenmarkierungen, Stapel von Orientteppichen und eine eklektische Auswahl von maritimen Fundstücken sorgen für unprätentiöse Gemütlichkeit. „Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl“, sagt Restaurant-Chef Michael Jäger, „wir servieren einfache Gerichte aus möglichst regionalen Zutaten. Ein bisschen wie zuhause.“ Und weil zuhause an vielen Orten sein kann, bietet die Karte regionale Klassiker aus ganz Europa: Gerösteter Kabeljau, Wiener Schnitzel oder Bretonische Apfeltarte. In Kürze kommen Klassiker wie Labskaus und rote Grütze hinzu.

Jeder Koch weiß: So wichtig wie das Rezept ist die Qualität der Zutaten. Voller Stolz und Vertrauen auf ihre Partner haben die HEIMAT-Macher jedes Rezept mit Herkunftsnachweis versehen. Auch hier zählt die lokale Note – was bei den Gästen ankommt: „Schwer gefragt ist der HEIMAT Burger vom Freesisch Rind, über deren Haltung wir uns persönlich ein Bild auf dem zuliefernden Bauernhof gemacht haben“, erklärt General Manager Henning Weiß. Noch näher ist der Weg zu frischen Kräutern: Die wachsen nämlich im hoteleigenen Überseegarten; ab dem nächsten Frühjahr liebevoll umsorgt von Kindern der benachbarten St.-Katharinen-Kita-HafenCity. Lokalkolorit beweist auch das Kaffee- und Teesortiment mit Produkten der Hamburger Rösterei Elbgold sowie des Teespezialisten Samova, der im 25hours Tee-Cocktailseminare veranstaltet, so genannte TeeJay-Sessions.

Ahoi-Sause und Heimatmusik

Am Wochenende sorgen Live Bands, DJs oder Autorentruppe „Längs“ mit Lesungen dafür, dass die HEIMAT nicht verlassen daliegt. Donnerstags ruft das 25hours Team zur Ahoi-Sause mit Wodka-Shots und Brausepulver auf, freitags krönt „Heimatmusik“ das Abendbrot. In die Saiten greifen lokale Bands wie Feinkost oder Denmantau, die im Gegenzug für ihre Auftritte kostenlos im Gibson Music Room im Hotelkeller proben.

Die HEIMAT Küche + Bar fungiert als Kombüse des 25hours Hotel HafenCity. Das Budget-Deluxe-Hotel versteht sich als Neuinterpretation eines Seemannsheims: In den 170 Kojen, wie die Zimmer hier heißen, erzählen Tapeten und Logbücher die Geschichten von 25 Seemännern; Meetings finden in einem Original Schiffscontainer von Hapag Lloyd statt. Im Vinyl-Room toben sich Hobby-DJs am Plattenteller aus und anstelle eines schicken Spas gibt es eine richtige Hafensauna auf dem Dach. Für echte Seemänner und Süßwassermatrosen!
Öffnungszeiten HEIMAT Küche + Bar: Täglich von 12:00 – 24:00 Uhr.
Die Köche stehen bis 23:00 Uhr am Herd.

www.25hours-hotels.com/hafencity

Stockheim Catering Hamburg eröffnet Thái Công Lounge

Dem Himmel so nah: Stockheim Catering Hamburg eröffnet mit der Thái Công Lounge in der HafenCity neue und gleichzeitig erste eigene Eventlocation.

Stockheim Catering Hamburg eröffnete gestern im Herzen der HafenCity eine neue und gleichzeitig die erste eigene Eventlocation: Die Thái Công Lounge. Sie befindet sich im sechsten Obergeschoss im CENTURION Commercial Centre, Großer Grasbrook 9, in der Endetage. Die Räumlichkeit teilt sich in drei separate, durch Schiebetüren getrennte Zimmer und ist insgesamt rund 110 Quadratmeter groß.

Für die Innenarchitektur verantwortlich und gleichzeitig Namensgeber der Lounge ist Thái Công. Der gebürtige Vietnamese, der seit drei Jahrzehnten in Hamburg lebt, gehört mit seinem unverwechselbaren Stil mittlerweile zu Deutschlands gefragtesten Interior-Designern und international anerkannten Photographen. Mit seiner Vorliebe für exquisites Mobiliar und Accessoires schafft er individuelle Raumsituationen, bei denen klassische Eleganz auf Zeitgeist trifft.

Die Räume können sowohl zusammenhängend als auch separat genutzt werden und bieten Platz für bis zu 80 Personen. Die Location ist optimal für kleinere Businessempfänge, Tagungen oder Workshops, aufgrund ihres intimen Charakters aber auch für Galadinner und private Feiern geeignet.

Das offene Entree dient als Empfangsbereich, ist 28 Quadratmeter groß und bietet Zugang zu den beiden anderen Räumen. Das Kaminzimmer misst 26 Quadratmeter, verfügt über einen großen Wandkamin und passende, stilvolle Sitzgelegenheiten, Bücherwand und eine tiefhängende Deckenlampe mit großem schwarzen Schirm. Dunkler Dielenboden, zeitgemäße Holzvertäfelung und eine luxuriöse bronzefarbene Strukturtapete sorgen für eine private Atmosphäre. Der Salon ist mit 42 Quadratmetern der größte der drei Räume. Mit halbhoher Holzvertäfelung, heller karierter Tapete und einer zweiseitigen Glasfront wurde ein einladender, inspirierender Ort geschaffen, der sich durch einen freien Blick auf den neuen Stadtteil auszeichnet. Zudem schmücken preisgekrönte Schwarz-Weiß-Fotografien von Thái Công die Wände dieses Raumes.

Alle drei Räume haben Zugang zu der 90 Quadratmeter großen, umlaufenden Außenterrasse, die in den wärmeren Monaten des Jahres als erweiterte Eventfläche genutzt werden kann. Von hier aus reicht der Blick von den Dächern der HafenCity über die nahegelegene Elbphilharmonie bis hin zum Hafen.

Oberhafen Kantine, Hamburg

Dieter Braatz besucht die Oberhafen Kantine

Für Liebhaber deftiger Hausmannskost ist die „Oberhafen Kantine“ ein Anlaufpunkt in der Hafencity – zunehmend auch für Touristen. Kulinarische Schmankerln modernen Zuschnitts erwartet hier niemand: Das schiefe Häuschen ist immer noch eine „Kaffeeklappe“ mit rustikaler, aber schmackhafter Küche. Übrigens: Man kann hier nicht reservieren, nur vorbeikommen.

Lesen Sie die gesamte Kritik bei WELT online:
www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article8113437/Matjes-mit-Bratkartoffeln-wie-zu-Hause.html

Oberhafen-Kantine
Hafencity, Stockmeyerstr. 39
Küchenzeiten: Di.-So. 12-21 Uhr, Mo. geschlossen