Tomaten haben die Nase vorn

Unter den ersten fünf Plätzen in der Rangliste der am häufigsten gekauften Gemüsearten finden sich drei Fruchtgemüsearten, nämlich Tomaten, Gurken und Paprika.

Zusammen stellen diese Drei gut ein Drittel der Gemüseeinkaufsmenge. Nimmt man die weniger bedeutenden Fruchtgemüsearten wie beispielsweise Zucchini, Auberginen und auch andere hinzu, so sind es sogar 40 Prozent. Es folgt das Wurzelgemüse mit 15 Prozent. Die Möhren belegen als prominentester Vertreter dieser Gruppe den zweiten Platz in der Rangliste. Zwiebelgemüse bringt es auf 14 Prozent der Einkaufsmenge, wichtige Vertreter sind hier die Zwiebeln und der Porree/Lauch. (ZMP)

Einkäufe beim Discounter nehmen ab

Die Discounter haben ihren Zenit
offenbar überschritten. Die Einkaufs-frequenz hat sich abgeschwächt.
Gingen 2005 noch 89 Prozent der Befragten wenigstens einmal im Monat
zum Discounter, sind es 2006 nur noch 85 Prozent.
Zu diesem Ergebnis
kommt das HORIZONT-Markenbarometer, für das das Münchner Institut
Imas International das Einkaufsverhalten der Deutschen unter die Lupe
genommen hat. Befragt wurden 2066 repräsentativ ausgewählte Personen
ab 16 Jahren.

88 Prozent der Frauen haben danach Discounterware mindestens
einmal pro Monat auf ihrem Einkaufszettel. Im Vorjahr waren es 92
Prozent. 65 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent) frequentieren die Märkte
wöchentlich. 7 Prozent (Vorjahr: 4 Prozent) verweigern sich den
Billigheimern völlig. Bei Männern zeigt sich ein ähnliches Bild.

Erste Wahl ist weiterhin Aldi. 50 Prozent der Befragten bezeichnen
Aldi als den Discounter, bei dem sie am häufigsten einkaufen. Nur 22
Prozent nennen Lidl und für 9 Prozent ist Plus der am häufigsten
besuchte Markt. Netto und Penny werden von je 6 Prozent und Norma von
4 Prozent der Befragten als erste Adresse genannt.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Ausgabe 48/2006 von
HORIZONT, Zeitung für Marketing, Werbung und Medien (Deutscher
Fachverlag, Frankfurt am Main), die am Donnerstag, 30. November 2006
erscheint.

„video“ warnt vor Schnäppchen

Viele Unterhaltungselektronikmärkte verwirren
Kunden mit undurchschaubaren Preisangaben / Technische Daten verraten oft wenig über die Qualität des Geräts / „video“-Tipp: Preise zwischen Geräten verschiedener Marken vergleichen und Angebote anderer Händler prüfen

Immer mehr Großmärkte für
Unterhaltungselektronik locken ihre Kundschaft mit angeblichen
Tiefpreisen in den Laden. Doch nicht jedes Prospekt-Angebot ist auch
ein Schnäppchen. Das Fachmagazin „video“ deckt in seiner aktuellen
Ausgabe (2/2006) die häufigsten Fallen auf, die in Werbe-Anzeigen
lauern.

Für Händler gibt es viele Möglichkeiten, mit sensationellen
Preissenkungen zu werben, obwohl das Produkt bei der Konkurrenz nicht
teurer sein muss. Das Problem: Ob sich hinter dem gern als Referenz
angegebenen höheren Preis ein aktueller oder ehemaliger Listenpreis
des Herstellers oder ein früherer eigener Preis des Händlers
verbirgt, erfährt der Kunde – wenn überhaupt – nur als kleingedruckte
Fußnote. „video“-Tipp: Käufer sollten vor Ort die Preise zwischen
Geräten verschiedener Marken vergleichen und auch überprüfen, was
andere Händler für das gleiche Gerät verlangen. Nur so ist es
möglich, die echten Schnäppchen zu erkennen. Darüber hinaus empfiehlt
„video“, beim Kauf nach einem Barzahlungsrabatt zu fragen.

Für Verwirrung in Werbeanzeigen für TVs sorgt vor allem das so
genannte HD-ready-Logo. Dieses sagt lediglich aus, dass das
Fernsehgerät in der Lage ist, hoch auflösende Bilder (HDTV) zu
verarbeiten. Wie gut das Gerät diese Aufgabe erfüllt, verrät das
Gütesiegel laut „video“ aber nicht. Zudem verschweigen viele
Prospekt-Schreiber, dass für die Darstellung von HDTV-Bildern ein
zusätzliches Empfangsgerät, ein HDTV-fähiger Receiver, benötigt wird.

Ein weiteres Lockmittel ist die unter dem jeweiligen Gerät
abgedruckte Liste an technischen Daten, die oft nur wenig
Aussagekraft besitzt. So verraten etwa Kontrast- und Helligkeitswerte
bei TV-Geräten, nicht weiter kommentierte Camcorder-Pixelzahlen,
astronomisch hohe Wattzahlen bei Verstärkern und Lautsprechern sowie
Format-Aufzählungen bei DVD-Playern und -Recordern fast nichts über
die Qualität, so „video“.