Christiane Pretz

Christiane Pretz zur Verlagsleiterin der gastronomischen Fachmedien berufen

Zum 1. Januar 2016 wird Christiane Pretz (53) Verlagsleiterin für die gastronomischen Fachmedien der dfv Mediengruppe. Ihr obliegt damit künftig die kaufmännische Verantwortung für die Titel food-service, FoodService Europe & Middle East und gv-praxis. Pretz übernimmt die Funktion im Rahmen eines Generationswechsels in der Führung: Gretel Weiß (65), Chefredakteurin und bisherige Gesamtverantwortliche für das operative Geschäft des Verlagsbereiches, scheidet – wie berichtet – aus diesen Funktionen zum Jahreswechsel aus und bleibt Herausgeberin. Bereits zum 1. Juli 2015 hat Andrea Lottmann (40) die Chefredaktion von food-service und FoodService Europe & Middle East übernommen.

Christiane Pretz hat Betriebswirtschaftslehre an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main studiert. 1991 startete sie mit einem Trainee-Programm bei der dfv Mediengruppe. Es folgten mehrere Stationen im Anzeigenverkauf bei den gastronomischen Titeln. Seit 2001 ist Pretz hier als Objektleiterin tätig.

„Wir kennen Christiane Pretz als kompetente und starke Führungspersönlichkeit, sie genießt in der Branche und in ihrem Team eine große Akzeptanz. Am Markt hat sie eine Reihe von Projekten sehr erfolgreich platziert. Daher freuen wir uns darauf, weiterhin mit ihr die gastronomischen Fachmedien der dfv Mediengruppe voranzutreiben“, erläutert der zuständige dfv Geschäftsführer Markus Gotta.

Deutscher Systemgastronomie-Preis 2014 an Gretel Weiß

Traditionell lädt der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) seine Mitglieder, Fördermitglieder sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft am Tag vor dem Wiesnstart zum Mittagsempfang nach München ein. Beim diesjährigen Branchentreffen kamen über 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland zusammen, um Themen rund um die Systemgastronomie-Branche zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen, die die Branche der Systemgastronomie derzeit bewegen und beschäftigen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte BdS-Präsident Wolfgang Goebel zwei neue Verbandsmitglieder: Das Stuttgarter Unternehmen Yaz GmbH & Co KG, Anbieter orientalischer Speisen, und die Verkehrsgastronomiekette Autogrill Deutschland GmbH. In seiner Ansprache ging Wolfgang Goebel auf aktuelle Herausforderungen der Systemgastronomie ein. „Wir als Verband wollen gemeinsam mit unseren Mitgliedern Zukunft gestalten. Ob Fachkräftesicherung, gesetzlicher Mindestlohn oder neue Regulierungsideen, ich bin sicher, dass wir zu allen Themenbereichen Lösungen für die Branche finden werden“, so Wolfgang Goebel, BdS-Präsident.

Den Gesichtspunkt der Regulierung ergriff in seinem Vortrag Gastredner Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft e.V. (ZAW). Er beleuchtete die Konsequenzen, welche Werberestriktionen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen haben können. Mit Blick auf aktuelle Forderungen nach weiteren Werbeeinschränkungen sagte Parteina: „Werbeverbote sind ein Anachronismus. Eine Politik der staatlichen Bevormundung ist mit dem realen Bild des aufgeklärten Verbrauchers nicht in Einklang zu bringen. Sie beschädigt ein ausbalanciertes System, von dem alle Marktbeteiligten gleichermaßen profitieren.“

Höhepunkt des BdS-Mittagsempfangs war die Verleihung des Deutschen Systemgastronomie-Preises 2014 an Gretel Weiß, Chefredakteurin und Herausgeberin der Wirtschaftsmagazine „food-service“ und „FoodService Europe & Middle East“. BdS-Vizepräsident, Alexander van Bömmel, hob in seiner Laudatio Gretel Weiß‘ passionierten Einsatz für die Systemgastronomie-Branche hervor. „Gretel Weiß hat es geschafft, der Systemgastronomie Flair zu geben. Ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Systemgastronomie als eigenständige Form der Gastronomie anerkannt und wahrgenommen wird.“

Der Deutsche Systemgastronomie-Preis wird seit 2011 verliehen. Mit ihm werden Personen, Unternehmen, Initiativen oder Einrichtungen in Deutschland geehrt, die sich in besonderer Weise um die Branche Systemgastronomie verdient gemacht haben. Preisträger in den vergangenen Jahren waren die Bundesagentur für Arbeit, zwei Lehrer der Berufsschule Elmshorn und im letzten Jahr der ehemalige Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.

Warsteiner Preis für Gretel Weiß

Auszeichnung am 21. Februar 2011 in Berlin für „herausragende Verdienste in der
passionierten, analytischen wie zukunftweisenden fachjournalistischen Begleitung
der gastgebenden Branche in Deutschland und Europa“. – Auf der Bühne im Tipi
auch die Nominierten für den Deutschen Gastronomiepreis 2010 aus Berlin, Düsseldorf,
Leipzig und Nürnberg.

Gretel Weiß, Chefredakteurin und
Herausgeberin der Wirtschaftsfachzeitschriften „food-service“ und
„FoodService Europe & Middle East“ der Verlagsgruppe Deutscher
Fachverlag, erhält am 21. Februar 2011 in Berlin den Warsteiner
Preis 2010 aus den Händen von Catharina Cramer, Geschäftsführende
Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe und
Schirmherrin des Warsteiner Preises. Die renommierte Fachjournalistin
wird damit nach Prof. Dr. Alfred Biolek im Jahr 2010 die
zweite Trägerin des Ehrenpreises, den die unabhängige Expertenjury
für herausragende Verdienste um die Gastronomie vergibt.
Anders als beim Deutschen Gastronomiepreis sind bei diesem
Special Award keine Bewerbungen möglich.

Gretel Weiß „verdient den Ehrenpreis für ihre jahrzehntelange
passionierte, analytische wie zukunftweisende fachjournalistische
Begleitung der gastgebenden Branche in Deutschland und Europa“,
so die Begründung der Jury, die sich zusammensetzt aus Vertretern
der Verbände, der Wirtschaft und Presse sowie der Getränke- und
Gastronomiebranche. Die Laudatio wird Dr. David Bosshart halten,
CEO des GDI Gottlieb Duttweiler Instituts in Rüschlikon/Zürich und
Autor zahlreicher internationaler Publikationen über Konsum, gesellschaftlichen
Wandel, Globalisierung und politische Philosophie.

Auf der Bühne des „Tipi“ in Berlin stehen am 21. Februar auch die
Nominierten für den Deutschen Gastronomiepreis 2010: Klaus Kobjoll
vom Schindlerhof in Nürnberg und Bernhard Rothenberger vom
Presseinformation Warsteiner Preis 2010 für Gretel Weiß, Seite 2 von 2
Auerbachs Keller in Leipzig in der Kategorie Food sowie Johanna
Ismayr vom Bundespressestrand in Berlin und Petros Siamitras vom
Riva in Düsseldorf in der Kategorie Beverage. Die unabhängige Jury
aus elf Branchenexperten, ergänzt um die beiden Vorjahres-
Preisträger, nominierte die vier Gastronomen aus einer Vorauswahl
von 51 qualifizierten Bewerbern.

Mit dem „Food-Preis“ zeichnet die
Warsteiner Brauerei gastronomische Unternehmerinnen und Unternehmer
aus, die mit außergewöhnlichen Küchen- und Serviceleistungen
im Restaurant- oder Cateringbereich Vorbilder für die Branche
sind. In der Kategorie Beverage geht es um hervorragende Persönlichkeiten
und Leistungen in den Bereichen Bar, Theke, Lounge und
Erlebnis-Gastronomie. „Diese vier Unternehmerpersönlichkeiten gehören
in jedem Fall zu den Top-Gastronomen, unabhängig davon,
wem die Jury am Ende die Auszeichnung zuspricht“, hebt Lothar
Menge, Warsteiner-Vertriebsdirektor Gastronomie und Juryvorsitzender,
die Leistung aller Nominierten hervor.

Von Honig bis Lebkuchen – in Gyula und Zalaegerszeg, Ungarn

Auch wer über Land reist, wird in der Weihnachtszeit das ein oder andere winterliche Festival in Ungarn entdecken. Etwa in Gyula in der südlichen Tiefebene oder in Zalaegerszeg in Westtransdanubien, nordwestlich des Balaton gelegen.

Vom 3. bis 5. Dezember 2010 geht es in Zalaegerszeg nämlich sehr süß zu – dann wird dort am 2. Adventwochenende das Honigfestival gefeiert. Auch wenn das breit gefächerte Programm unter anderem Fachprogramme rund um den Bienennektar enthält, es vor allem Honig- und Imkerprodukte zu bestaunen gibt und der Zug des Honig-Ordens durch den Ort zieht; es geht an den drei Tagen auch lockererer zu. Passenderweise gibt es etwa eine Ausstellung rund um Lebkuchen und einen Adventswettbewerb des Lebkuches. Gefeiert wird auf dem Ball des Ritterordens.

Eine Woche später stehen Honig und Lebkuchen dann auch im Südosten Ungarns im Mittelpunkt. Am 3. Advent (10. bis 12. Dezember 2010) lädt Gyula, unweit der rumänischen Grenze gelegen, ein, in die Fußstapfen von Hänsel und Gretel zu treten. Während der drei Festtage kommen aber nicht nur Honig und Lebkuchen als Leckereien zu Ehren, auch Kosmetika und Wettspiele rund um den Honig sowie Geschmacks- und Schönheitswettbewerbe zum Lebkuchen sind eingeplant. Für Kids gibt es zudem eine Backstube und eine Spekulatius-Werkstatt, für Abwechslung sorgt ein Marionettentheater. Die Großen informieren sich auf der Imker-Messe oder bei den Fachvorträgen und Ausstellungen.

Für auswärtige Besucher gibt es ein Adventsprogramm im Burgmuseum sowie Ausstellungen und Kostproben im Erkel-Haus (erinnert an den ungarischen Komponisten), Ladics-Haus (bekannt für den Zopfstil von Antal Czigler), Hentes Museum und der 100-jährigen Feinbäckerei (ebenfalls erbaut von Czigler, zum Teil noch mit Originalausstattung wie alten Thonetstühlen oder Tischen mit weißen Karrara-Marmorplatten). Außerdem wird extra eine Gyulaer Honigwurst kreiert.

Lebkuchenhaus

Knusper, Knusper, Knäuschen
Ein Lebkuchenhaus selbst gemacht
Lebkuchenhaus

Ein buntes Knusperhäuschen aus Lebkuchen ist besonders bei Kindern beliebt. Mit etwas Geschick lässt sich das vorweihnachtliche Gebäck, das auf das Märchen von Hänsel und Gretel zurückgeht, selbst herstellen. Den Lebkuchenteig bereitet man am besten einen Tag vor dem Backen zu, damit er über Nacht ruhen kann.

Dann werden auf Pappe die Formen für das Häuschen aufgemalt und ausgeschnitten. Man braucht eine Schablone für die Vorder- und Rückwand und je eine Form für die zwei Seiten- und zwei Dachteile. Anschließend wird der Teig etwa drei Millimeter dick ausgerollt. Die Pappvorlage bestreuen Sie mit etwas Mehl, legen sie auf den Teig und schneiden aus. Wer möchte, kann noch kleine Quadrate für Fenster ausstechen. Aus den Teigresten lassen sich ein Schornstein oder ein Zaun für den Garten formen. Vor dem Backen wird der Lebkuchen noch mit etwas Milch bestrichen und dann geht’s ab in den Ofen.

Nun ist Zeit, die Spritzglasur aus Eiweiß und Puderzucker herzustellen. Sie dient als „Klebstoff“ für die Einzelteile und optisch als Schnee. Sind alle Teile fertig gebacken und ausgekühlt, werden sie vorsichtig auf einer stabilen Unterlage zusammengeklebt und mindestens einen Tag getrocknet. Dann lässt sich das Hexenhäuschen nach Belieben mit Mandeln, Nüssen, Rosinen oder selbst gemachten kleinen Plätzchen verzieren.