MIXOLOGY BAR AWARDS & BAR GUIDE 2012

5. AWARD VERLEIHUNG ZU EHREN DER BARKULTUR

Am gestrigen Abend wurden die MIXOLOGY BAR AWARDS im Berliner Goya verliehen. Es war ein fulminanter Abschluss der Messe BAR CONVENT BERLIN, für die jährlich Bartender aus der ganzen Welt nach Berlin pilgern. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Verleihung wurde auch die Neuerscheinung des MIXOLOGY BAR GUIDE gefeiert, der als umfassender Führer über die besten Adressen der deutschen und international renommierten Barszene neue Maßstäbe setzt.

In Berlin gab sich das Who-is-who der nationalen und internationalen Barszene gestern Abend die Ehre. Anlass war die Verleihung der angesehenen MIXOLOGY BAR AWARDS im Goya, dessen historische Räumlichkeiten den perfekten Rahmen für die Verleihung boten. Mehr als tausend Gäste erwarteten gespannt die Bekanntgabe der Preisträger in zehn Kategorien, die für ihre hervorragenden Leistungen in der Welt des Bartendings geehrt wurden. Nach der Preisverleihung feierte das Publikum bis in die frühen Morgenstunden.

MIXOLOGY – das Magazin für Barkultur – ist ein führendes Sprachrohr der Bar-Branche. Die Herausgeber und Veranstalter der MIXOLOGY BAR AWARDS Helmut Adam, Jens Hasenbein und Bastian Heuser von Barworkz, laden jährlich eine unabhängige Jury von ausgesuchten Experten ein, um die besten Bartender und Bars zu ehren. Die diesjährige Jury bestand aus Jörg Meyer von Le Lion in Hamburg, Gregor Scholl aus der Bar Rum Trader in Berlin, Stefan Stevanescz von der Firma Barbrain in Linz und Markus Blattner aus der Widder Bar in Zürich. Sie wurden unterstützt von einem Jurybeirat aus 20 umtriebigen Persönlichkeiten aus der Bar- und Spirituosenindustrie, der für die Vorschläge der Nominierten verantwortlich war.

Die begehrten MIXOLOGY BAR AWARDS wurden den Gewinnern der ausgelobten Kategorien unter großem Beifall übergeben. Den Preis für das Barteam des Jahres gewann die Frankfurter Gekkos Bar, deren Bartender zusammen mit ihren Kollegen vom Schwesterlokal Roomers eine Rekordzahl an Nominierungen verbuchen konnten. Die MIXOLOGY BAR AWARDS verstehen sich als Förderer und Unterstützer der Barkultur, weshalb gestern erstmals für das nach dem kürzlich verstorbenen Berliner Bartender Hans Schröder benannte Hans-Schröder-Stipendium gesammelt wurde. Talentierte Bartender aus sich entwickelnden Märkten sollen damit in den Genuss einer beruflichen Fortbildung in deutschen Bars kommen. Die Hälfte der am Award-Abend eingenommenen Gelder wird außerdem an die Berliner Tafel gespendet, die sich um die Weitergabe von Lebensmitteln an Bedürftige in soziale und karitative Einrichtungen der Hauptstadt bemüht.

MIXOLOGY BAR AWARDS GEWINNER

Bar Team Gekkos (Frankfurt)
Newcomer Henning Neufeld – Les Trois Rois (Basel)
Mixologe Klaus St. Rainer – Goldene Bar (München)
Gastgeber Frank Kettlitz – Fasanen 47 (Berlin)
Bar Stagger Lee (Berlin)
Hotelbar Les Trois Rois (Basel)
Lebenswerk Joe Gilmore – ehemaliger Bartender des Savoy Hotel (London)
Spirituose Smith & Cross Rum
Bartender’s Choice Bollinger Champagner
City Award Vienna Bar Community

MIXOLOGY BAR GUIDE 2012

Seit dem 12. Oktober 2011, ist erstmals der MIXOLOGY BAR GUIDE erhältlich. Nach dem Start der Cocktailbuch-Serie „Cocktailian“ im letzten Jahr wartet der Mixology Verlag diesen Herbst erneut mit einem neuen Produkt für Barflys und Connaisseure auf. Auf den 160 Seiten des neuen Gastro-Führers findet der Leser die Adressen von 300 Bars in Deutschland, Wien, Zürich und anderen großen internationalen Cocktail-Metropolen wie New York, London, Paris und Schanghai. Integriert in den MIXOLOGY BAR GUIDE werden ab sofort die Gewinner der bekannten MIXOLOGY BAR AWARDS. Der diesjährige MIXOLOGY BAR GUIDE 2012 beinhaltet ein ausführliches Special über Gin, in dem neben der Geschichte dieser traditionsreichen Spirituose ein Buying Guide die wichtigsten Marken und Rezepte vorstellt.

Bibliografische Angaben
Titel:
Mixology Bar Guide 2012
Bestellink: ISBN-13: 9-78-394164-163-1

Versessen auf Essen

ZDF NEO, Samstag, 09.01. um 13:45 Uhr

Versessen auf Essen

Gesunde Kost aus Fernost – Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts, und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich allein, bewaffnet mit der Kamera auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte. Gert Anhalt trifft Seetang-Fischer auf Hokkaido, die das nahrhafte und vitaminreiche Meeresgemüse in mühevoller Handarbeit ernten und trocknen, lernt die beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen kennen, die den Blutdruck senken, und ergründet in Mito die wundersame Welt der gegorenen Sojabohne, die als so genannter Natto auf jeden japanischen Frühstückstisch gehört. Ein für Nicht-Japaner eher spröder Genuss – jedoch verhindert dieser Natto nach Expertenmeinung die Bildung von Blutgerinnseln. Die japanische Hauptstadt Tokio erlebt der Reporter als die essensversessenste Stadt der Welt und begreift, dass Japaner auch deswegen so gut und gesund essen, weil sie nicht wie wir an der Ernährung sparen: Die Deutschen wenden im Durchschnitt gerade mal 8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel auf. Die Japaner aber bis zu 25 Prozent. Und das nicht nur, weil ein hochklassiges Rindersteak in diesem Land auch gerne mal 300 Euro kosten kann. In der Stadt Matsusaka begleitet Gert Anhalt einen Rinderzüchter mit seinen teuren Kobe-Kühen zur Fleischauktion und erforscht in der alten Kaiserstadt Kyoto die erlesenen Genüsse der raffinierten japanischen Hochküche. Deren wichtigster Regel würde jeder Ernährungsberater begeistert zustimmen: Nur Lebensmittel aus der Saison und aus der Region kommen auf den Tisch. Und man isst sich hier nicht prall satt, sondern isst sich nur zufrieden – gesünder geht“s nicht. Und schöner auch nicht. Meisterkoch Konishi erklärt, warum die Dekoration ein so wichtiger Teil des japanischen Essgenusses ist. Herr Konishi kann nicht nur kochen, sondern ist auch Meister einer uralten Kunst, die in seiner Familie seit 28 Generationen gepflegt wird: das shiki bocho – die Kunst, einen Fisch zu filetieren, ohne ihn dabei zu berühren. Über die im ganzen Land bekannten Imbissbuden der Stadt Fukuoka im Norden Kyushus führt der Weg weiter nach Okinawa, dessen Bevölkerung selbst im langlebigen Japan noch eigene Maßstäbe setzt: Nirgends auf der Welt gibt es mehr Hundertjährige als hier. Drei hinreißende Damen vom Altenclub auf der Insel Ishigaki kochen für den müden Reporter am Ende einer langen Reise das, was als das gesündeste Essen der Welt gelten muss. Japan von Nord nach Süd, eine Reise durch Küchen und Kuhställe, Restaurants und Imbissbuden, auf der Gert Anhalt Nudelesser und Reiskneter, Tofuschnitzer und Sushimeister trifft. „Versessen auf Essen“ – ein bunter Bilderbogen von einer lehrreichen und unterhaltsamen „Speisereise“ durch das Land der aufgehenden Sonne.

Versessen auf Essen

ZDF Infokanal, Mittwoch, 23.12. um 20:45 Uhr

Versessen auf Essen

Gesunde Kost aus Fernost – Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz 3) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich allein, bewaffnet mit der Kamera auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte. Gert Anhalt trifft Seetang-Fischer auf Hokkaido, die das nahrhafte und vitaminreiche Meeresgemüse in mühevoller Handarbeit ernten und trocknen, lernt die beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen kennen, die den Blutdruck senken und ergründet in Mito die wundersame Welt der gegorenen Sojabohne, die als sogenannter Natto auf jeden japanischen Frühstückstisch gehört. „Versessen auf Essen“ – ein bunter Bilderbogen von einer lehrreichen und unterhaltsamen „Speisereise“ durch das Land der aufgehenden Sonne.

Von Soya bis Goya – Eine Speisereise durch Japan

Phoenix, Dienstag, 09.12., 19:15 – 20:00 Uhr

Von Soya bis Goya – Eine Speisereise durch Japan

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz drei) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie bestimmte Krebsarten.
Gert Anhalt trifft Seetang-Fischer auf Hokkaido, die das nahrhafte und vitaminreiche Meeresgemüse in mühevoller Handarbeit ernten und trocknen, lernt die beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen kennen, die den Blutdruck senken und ergründet in Mito die wundersame Welt der gegorenen Sojabohne, die als so genannter Natto auf jeden japanischen Frühstückstisch gehört. Ein für Nicht-Japaner eher spröder Genuss – jedoch verhindert dieser Natto nach Expertenmeinung die Bildung von Blutgerinnseln.
Die japanische Hauptstadt Tokio erlebt der Reporter als die essensversessenste Stadt der Welt und begreift, dass Japaner auch deswegen so gut und gesund essen, weil sie nicht wie wir an der Ernährung sparen: Die Deutschen wenden im Durchschnitt gerade mal acht Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungsmittel auf. Die Japaner aber 25 Prozent. Und das nicht nur, weil ein hochklassiges Rindersteak in Japan gerne mal 300 Euro kostet. In der Stadt Matsusaka begleitet Gert Anhalt einen Rinderzüchter mit seinen teuren Kobe-Kühen zur Fleischauktion und erforscht in der alten Kaiserstadt Kyoto die erlesensten Genüsse der raffinierten japanischen Hofküche. Deren wichtigster Regel würde jeder Ernährungsberater begeistert zustimmen: Nur Lebensmittel aus der Saison und aus der Region kommen auf den Tisch. Und man isst sich hier nicht prall satt, sondern isst sich nur zufrieden – gesünder geht’s nicht.
Über die im ganzen Land bekannten Imbissbuden der Stadt Fukuoka im Norden Kyushus führt der Weg weiter nach Okinawa, dessen Bevölkerung selbst im langlebigen Japan noch eigene Maßstäbe setzt. Nirgends auf der Welt gibt es mehr Hundertjährige als hier. Drei hinreißende Damen vom Altenclub auf der Insel Ishigaki kochen für den müden Reporter am Ende einer langen Reise das, was als das gesündeste Essen der Welt gelten muss…

Gesunde Kost aus Fernost

ZDF Dokukanal, Donnerstag, 09.10. um 11:00 Uhr

Versessen auf Essen: Gesunde Kost aus Fernost
Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt.

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz 3) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte.

Versessen auf Essen – Gesunde Kost aus Fernost

Versessen auf Essen: Gesunde Kost aus Fernost
Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt.

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz 3) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte.

Gesunde Kost aus Fernost

ZDF dokukanal, Montag, 06.10. um 09:50 Uhr

Versessen auf Essen: Gesunde Kost aus Fernost
Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt.

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz 3) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte.

Versessen auf Essen – Gesunde Kost aus Fernost

Sonntag, 05.10. um 14:00 Uhr

Versessen auf Essen: Gesunde Kost aus Fernost
Auf Speisereise mit Gert Anhalt

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt.

Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japanerinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz 3) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung. Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall und bestimmte Krebsarten. Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte.

Berlin erhält neues Museum für surreale Kunst

Am 10. Juli 2008 wird die Sammlung
Scharf-Gerstenberg Berlin im Beisein von
Kulturstaatsminister Bernd Neumann offiziell
eröffnet, einen Tag später empfängt
Berlins neuestes Museum seine ersten
Gäste.

Für die Sammlung Scharf-Gerstenberg
wurde der sogenannte östliche Stülerbau
gegenüber dem Schloss Charlottenburg,
in dem bis 2005 das Ägyptische Museum
seinen Sitz hatte, unter der Leitung des
Architekten Gregor Sunder-Plassmann
grundlegend saniert und umgebaut. Das
neue Museum wird durch ein lichtdurchflutetes
Foyer mit großzügigem Eingangsbereich
und einer gastronomischen Einrichtung
auf dem Marstall-Hof erschlossen
– eine Blickachsen-Verbindung zu den
Museumsbauten auf der gegenüberliegenden
Straßenseite wird dadurch architektonisch
erlebbar, wo im westlichen Stülerbau
das Museum Berggruen mit der
exquisiten Sammlung „Picasso und seine
Zeit“ untergebracht ist.

Unter dem Titel „Surreale Welten“ werden
im östlichen Stülerbau mehr als 250 hochkarätige
Werke des Surrealismus präsentiert.
Das Spektrum reicht von Francisco
de Goya, André Masson und Odilon
Redon bis zu Salvador Dalí, René Magritte
und Max Ernst. Mit der Eröffnung der
Sammlung Scharf-Gerstenberg gegenüber
dem Museum Berggruen entsteht in Charlottenburg
durch die Kooperation der
Nationalgalerie mit privaten Sammlern ein
Museumsquartier der klassischen Moderne.
Dort findet die aus dem legendären
Bestand Otto Gerstenbergs hervorgegangene
Sammlung seines Enkels Dieter
Scharf, deren Ausgangspunkt die um
1910 entstandene Sammlung von Otto
Gerstenberg bildete, einen würdigen und
kunsthistorisch folgerichtigen Ort. Otto
Gerstenberg hatte in Berlin eine der
größten und wichtigsten Gemälde- und
Graphiksammlungen seiner Zeit zusammengetragen,
deren Spektrum von den
alten Meistern bis zum Impressionismus
reichte.

Die Sammelleidenschaft Gerstenbergs
wurde von seinen Enkeln Walther und Dieter
Scharf geteilt. Letzterer übernahm die
graphischen Zyklen von Piranesi, Goya
und Klinger als Fundament seiner eigenen
Sammlung, die sich auf das Phantastische
und Surreale konzentrierte. Zielstrebig und
konsequent baute er eine herausragende
Sammlung auf, die er kurz vor seinem
Tode in eine Stiftung umwandelte, deren
Besitz nun dauerhaft in Berlin gezeigt wird.

Temporäre Kunsthalle Berlin auf
dem Schlossplatz eröffnet am 18. Oktober
2008
Der Palast der Republik geht – die Temporäre
Kunsthalle Berlin kommt. Am 6. Juni
haben die Bauarbeiten für die Kunsthalle
begonnen und schon Mitte September
wird die Außenfassade, gestaltet von Documenta
Künstler Gerwald Rockenschaub,
zu sehen sein. Bereits Mitte Oktober
eröffnet die erste Ausstellung mit Werken
der in Berlin lebenden südafrikanischen
Künstlerin Candice Breitz.
Das Zeitfenster zwischen dem Abriss des
Palastes der Republik und dem Baubeginn
für das Humboldt-Forum nutzt die Temporäre
Kunsthalle Berlin, um mit Ausstellungen
der jungen bildenden Kunst der Kreativität
der Stadt ein prominentes Forum in
der absoluten Mitte der deutschen Hauptstadt
zu bieten. Berlin hat sich kontinuierlich
zum größten europäischen Zentrum
für zeitgenössische Kunst entwickelt.
Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt
zieht es nach wie vor hierher. Einige der
weltweit bekanntesten Künstler leben hier
und es gibt eine international viel beachtete
große und sehr agile junge Szene
junger Künstler, deren Schaffen nur zum
Bruchteil in den inzwischen über 400
Galerien zu sehen ist. Mit einer solchen
überwältigenden Dichte können in der
Welt nur noch New York, London und Paris
aufwarten.

Gesunde Kost aus Fernost

Von Sushi bis Dashi, von Soya bis Goya – die japanische Küche steckt voller Überraschungen und Geheimnisse – und sie gilt als gesündeste Küche der Welt. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 85 Jahren belegen die Japane-rinnen weiterhin Platz eins der weltweiten Langlebigkeits-Charts (die Männer kommen auf Platz 3) und die Experten sind sich einig – das liegt vor allem an ihrer Ernährung.

Mehr noch: Japaner werden statistisch gesehen wesentlich seltener von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die uns so sehr zu schaffen machen: Bluthochdruck und Diabetes, Herzinfarkt und Schlag-anfall und bestimmte Krebsarten.
Höchste Zeit also, den Japanern einmal ausgiebig in ihre Töpfe zu gucken, sagte sich Gert Anhalt, langjähriger Japan-Korrespondent des ZDF, und begab sich allein, bewaffnet mit der Kamera auf einen Gesundheitstrip, der ihn von den sturmumbrausten Küsten der Nordinsel Hokkaido bis hinunter ins subtropische Okinawa führte.

Gert Anhalt trifft Seetang-Fischer auf Hokkaido, die das nahrhafte und vitamin-reiche Meeresgemüse in mühevoller Handarbeit ernten und trocknen, lernt die beliebten Soba-Nudeln aus Buchweizen kennen, die den Blutdruck senken und ergründet in Mito die wundersame Welt der gegorenen Sojabohne, die als sogenannter Natto auf jeden japanischen Frühstückstisch gehört. Ein für Nicht-Japaner eher spröder Genuss – jedoch verhindert dieser Natto nach Experten-meinung die Bildung von Blutgerinseln.

Die japanische Hauptstadt Tokio erlebt der Reporter als die essensversessenste Stadt der Welt und begreift, dass Japaner auch deswegen so gut und gesund essen, weil sie nicht wie wir an der Ernährung sparen: Die Deutschen wenden im Durchschnitt gerade mal 8 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für Nahrungs-mittel auf. Die Japaner aber bis zu 25 Prozent. Und das nicht nur, weil ein hochklassiges Rindersteak in diesem Land auch gerne mal 300 Euro kosten kann. In der Stadt Matsusaka begleitet Gert Anhalt einen Rinderzüchter mit seinen teuren Kobe-Kühen zur Fleischauktion und erforscht in der alten Kaiserstadt Kyoto die erlesenen Genüsse der raffinierten japanischen Hochküche. Deren wichtigster Regel würde jeder Ernährungsberater begeistert zustimmen: nur Lebensmittel aus der Saison und aus der Region kommen auf den Tisch. Und man isst sich hier nicht prall satt, sondern isst sich nur zufrieden – gesünder geht’s nicht. Und schöner auch nicht.

Meisterkoch Konishi erklärt, warum die Dekoration ein so wichtiger Teil des japanischen Essgenusses ist. Herr Konishi kann nicht nur kochen, sondern ist auch Meister einer uralten Kunst, die in seiner Familie seit 28 Generationen gepflegt wird: das shiki bocho – die Kunst, einen Fisch zu filetieren, ohne ihn dabei zu berühren.

Über die im ganzen Land bekannten Imbissbuden der Stadt Fukuoka im Norden Kyushus führt der Weg weiter nach Okinawa, dessen Bevölkerung selbst im langlebigen Japan noch eigene Maßstäbe setzt: nirgends auf der Welt gibt es mehr Hundertjährige als hier. Drei hinreißende Damen vom Altenclub auf der Insel Ishigaki kochen für den müden Reporter am Ende einer langen Reise das, was als das gesündeste Essen der Welt gelten muss.

Japan von Nord nach Süd, eine Reise durch Küchen und Kuhställe, Restaurants und Imbissbuden, auf der Gert Anhalt Nudelesser und Reiskneter, Tofuschnitzer und Sushimeister trifft.

ZDF, Mittwoch, 14.03., 23:15 – 00:00 Uhr (VPS 22:45)