Vorsicht bei unreifen Tomaten

Saftig, prall, herrlich aromatisch – Tomaten schmecken in den Sommermonaten am besten. Von der Sonne verwöhnt entwickeln sie im reifen Zustand ihr volles Aroma. Ist bei der eigenen Ernte versehentlich eine noch unreife grüne Tomate dazwischen geraten, sollte sie erst einmal beiseitegelegt werden. Die unreifen Früchte eignen sich nicht zum Verzehr, da sie giftiges Solanin enthalten. Solanin ist eine natürliche Verbindung, die insbesondere in den grünen Pflanzenteilen wie Blättern und Stängel vorkommt. Der Pflanze dient sie zur natürlichen Abwehr von Schädlingen. Gleichzeitig hemmt sie das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen.

Die Dosis macht das Gift – auch bei Solanin. Vergiftungserscheinungen treten ab einer Konzentration von 1 mg/kg Körpergewicht auf, die tödliche Dosis liegt zwischen 3 und 6 mg/kg Körpergewicht. Insbesondere Kinder sind daher gefährdet. In unreifen Tomaten wurden zwischen 9 und 30 mg/100 g gemessen. Bei einem dreijährigen Mädchen mit 15 kg Körpergewicht können also theoretisch schon nach dem Verzehr einer kleinen unreifen Tomate Vergiftungserscheinungen auftreten.

Typische Symptome bei zu hoher Solaninaufnahme sind Kopf- und Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Kratzen und Brennen im Hals. In schlimmen Fällen kann es zu Störungen der Kreislauf- und Atemtätigkeit sowie Schädigungen des zentralen Nervensystems, also zu Krämpfen und Lähmungen, kommen. Unreife grüne Tomaten sollte man daher nicht essen – auch nicht daraus hergestellte Würzsoßen sowie grüne süß-sauer eingelegte Tomaten. Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Frühstück einmal anders bei „eat & meet“

Ein gutes, frisches und abwechslungsreiches Frühstück ist der beste Start in den Tag. Das wissen auch die GastronomInnen in der Salzburger Altstadt und lassen sich deshalb im Rahmen des vierten Kulinarik-Festivals „eat & meet“ etwas ganz Besonderes einfallen: Cosmopolitan Brunch und Batuca Brunch im republic, Film:Genuss im Café Wernbacher, ein „giftiges“ Frühstück im Stadtcafé oder Film & Frühstück im Coffee Symphony laden Genießer zu kulinarischen Höhenflügen.  

Frühstück einmal anders: Warum nicht einmal ein ausgedehntes Frühstück am Wochenende mit Musik, Kultur oder Film kombinieren? Das beliebte republic Café überrascht seine Gäste an den Wochenenden im März mit einem aufregenden Mix aus Frühstück und verschiedensten musikalischen Einflüssen. Klassiker der österreichischen und mediterranen Küche wurden von den KöchInnen im republic überarbeitet, verfeinert und modern interpretiert. Dampfender Kaffee, Croissants und frisches Obst hüllen sich jeden Samstag und Sonntag in ein eigenes Flair aus afrikanischen, südamerikanischen, cosmopolitischen, rockigen und bluesig-jazzigen Klängen und Rhythmen.  

Film:Genuss  
Bernhard Huemer und Das Kino laden am 4., 11., 18. und 25. März zu einem Sonntag, wie er sein soll: Vorher ein herzhaftes Frühstück im Café Wernbacher und dann ins Kino oder für Spätaufsteher – zuerst ins Kino und dann zum Café Wernbacher – ganz nach Belieben. Aktuelle Kinofilme wie „Sommer in Orange“, „Eine dunkle Begierde“ oder „Rubbeldiekatz“ sorgen für jede Menge Spaß und Unterhaltung und machen Appetit auf herzhafte Frühstücksvariationen.  
Dass man sich bei Marmelade, Cornflakes & Co bestens von aktuellen Filmen berieseln lassen kann, weiß auch Claudia Reinthaler vom Coffee Symphony und bietet deshalb am 11., 18. und 25. März ein Film-Frühstück der besonderen Art. Zu den Filmen „Ratatouille“, „Zimt & Koriander“ und „Charlie und die Schokoladenfabrik“ werden süß und saure Köstlichkeiten wie Prosciutto Crudo, Käse, Schinken, Nutella, Tomaten, Früchte- und Schokomüsli, Joghurt, verschiedene Gebäcke, Heißgetränke, ein Glas Sekt und vieles mehr aufgetischt.  

Ein „giftiges“ Frühstück  
Spannend und genüsslich zugleich wird es am 4. März im Stadtcafé und im Haus der Natur. Nach einem köstlichen Schlemmerfrühstück mit frisch gepresstem Orangensaft, kann man bei der anschließenden Führung durch den Reptilienzoo im Haus der Natur Boa, Mamba, Agame & Co hautnah erleben. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie sich die Haut einer Schlange oder der lustige Bart einer Bartagame anfühlt, darf dieses „giftige“ Frühstück nicht verpassen – auch für Kinder ab 3 Jahren geeignet!  
Wer lieber mehr über bunte Fische anstatt über schaurige Schlangen erfährt, darf sich auf das Submarine Frühstück am 17. März im Stadtcafé freuen. Hinter den Kulissen des Aquariums des Haus der Natur mit dem artenreichen Süßwasser- und Meeresbecken erzählt die Aquarienleiterin Inge Illich bemerkenswerte Geschichten…  

Um Reservierung wird erbeten:  
– Samstag, 3. März 2012, 11.00 Uhr:   Brunch & more  
Samstag, 10. März 2012, 11.00 Uhr:   Cosmopolitan Brunch  
Samstag, 17. März 2012, 11.00 Uhr:   Worldmusic Brunch  
Samstag, 24. März 2012, 11.00 Uhr:   Batuca Brunch  
Samstag, 31. März 2012, 11.00 Uhr:   Zulu Brunch  
Ort: republic café, Anton-Neumayr-Platz 2  
– Sonntag, 4. März 2012, 9.00 Uhr:   Ein „giftiges“ Frühstück  
Ort: Stadtcafé & Haus der Natur, Museumsplatz 5  
– Sonntag, 4. März 2012, ab 9.00 Uhr:   Film:Genuss  
Ort: Café Wernbacher & Das Kino, Franz Josef Straße 5  
Folgetermine:   11.03.2012, 18.03.2012 und 25.03.2012, ab 9.00 Uhr  
– Sonntag, 4. März 2012, 10.00 Uhr:   Singer-Songwriter-Frühstück  
Sonntag, 11. März 2012, 10.00 Uhr:   Blueswuzln – Blues Frühstück  
Sonntag, 18. März 2012, 10.00 Uhr:   Silke Stein & The Spintmen – Let it Swing Frühstück  
Sonntag, 25. März 2012, 10.00 Uhr:   Cheap Wine Band – Rock & Blues Frühstück  
Ort: republic café, Anton-Neumayr-Platz 2  
– Sonntag, 11. März 2012, 10.00 Uhr: Film & Frühstück  
Ort: Coffee Symphony, Griesgasse 13  
Folgetermine:   18.03.2012 und 25.03.2012, 10.00 Uhr  
– Samstag, 17. März 2012, 9.00 Uhr:   Submarine Frühstück  
Ort: Stadtcafé & Haus der Natur, Museumsplatz 5  

http://www.salzburg-altstadt.at/

ÖKO-TEST Thunfisch

Umweltsünde mit Quecksilber

Thunfisch enthält nicht nur sehr viel giftiges Schwermetall Quecksilber, die Anbieter von Thunfischdosen zeigen sich dem Verbraucher gegenüber alles andere als auskunftsfreudig, wenn es um Informationen zur Thunfischart, den Fanggebieten oder der Fangmethode geht. Darauf macht das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam, das nicht nur 24 Dosen ins Labor geschickt, sondern auch gemeinsam mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) einen umfangreichen Nachhaltigkeitstest durchgeführt hat.

4,5 Millionen Tonnen Thunfisch werden jedes Jahr aus den Weltmeeren geholt. Viele Thunfischbestände sind mittlerweile überfischt oder ausgebeutet. Wenn auch künftige Generationen noch Thunfisch-Pizza oder Sushi essen sollen, bleibt nur, nachhaltig zu fischen. Doch der Nachhaltigkeitstest zeigt, dass viele Fischereien das Thema nicht ernst nehmen. Ob ein Thunfisch nachhaltig gefischt wurde, kann der Verbraucher an den Angaben auf der Thunfischdose meist nicht erkennen.

Manche Labels wie „Dolphin Safe“ bzw. „delphinschondend/delphinfreundlich gefangen“ können sogar als Irreführung der Verbraucher gesehen werden. Denn zum einen steckt in den Dosen meist die Thunfischsorte Skipjack, bei der Delphinbeifang nie ein Problem war. Zum anderen dürfen auch Fische, die mithilfe von Lockbojen gefangen werden, das Siegel tragen. Doch diese Fischereimethode lockt neben Thunfischen andere Tiere wie Meeresschildkröten, Hochseehaie und Schwertfische an. Dieser Beifang wird schwer verletzt oder getötet ins Meer zurückgeworfen.

ÖKO-TEST warnt zudem vor dem hohen Quecksilbergehalt des Thunfischs. Dieses giftige Schwermetall reichert das Tier in seinem Leben nach und nach an. Schwangere und Stillende sollten deshalb nur wenig oder besser keinen Thunfisch essen.

Das ÖKO-TEST-Magazin März 2011 gibt es seit dem 25. Februar 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Grillen ist ein Freiluftspaß

Offenes Feuer in geschlossenen Räumen ist lebensgefährlich

Acht tödlich verlaufene Vergiftungsfälle durch Grillen im Haus registrierte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im vergangenen Jahr. „Offensichtlich weiß ein Teil der Bevölkerung nicht, wie gefährlich offene Feuerstellen in Innenräumen sind“, sagt der Präsident des BfR, Professor Andreas Hensel, in der „Apotheken Umschau“. Beim Verbrennen von Holzkohle entsteht giftiges Kohlenmonoxid, das sich in der Raumluft konzentriert. Auch geöffnete Fenster und Türen bieten keine Sicherheit.