Santa Claus

Santa Claus should be at the top of the U.S. Food And Drug Administration’s “naughty list” according to Benjamin England, a 17-year veteran of the FDA and Founder of www.FDAImports.com.

According to England Santa Claus has broken almost every rule in the book and violated numerous food, drug, facility registration and import laws, regulations and standards over the years as he has illegally imported millions of dollars worth of merchandise to children in the United States, albeit as gifts. Since all imports coming into the United States must comply with United States Customs regulations, Santa’s activities every December 24th are cause for both alert and action, especially as the number of gift-hungry American children grows each year.

“I feel bad for the guy,” said England in a recent interview. “Nobody wants to poo-poo on his gift-giving and good cheer but he needs to realize that the FDA’s going to come after him at some point.” Mr. England cited three primary ways that Santa Claus’ activities would likely be targeted by FDA and its new risk-based screening system, PREDICT.

Undeclared food, drug and cosmetic imports. Many children request edible gifts for Christmas such as chocolate or candy- others request cosmetic products including make-up kits or lip-gloss. By bringing these products into the United States and failing to have them undergo proper FDA screening and inspection, Santa is in fact out of compliance, no matter how big or small the quantity. “They call that smuggling, folks,” England was heard saying.
Facility registration and inspection. It’s a known fact that at the North Pole Santa employs thousands of workers and operates a series of factories and warehouses- many of which produce food products, beverages, medical devices (such as kids sunglasses), and pet chews, or involve hazardous chemicals in production (such as with plastics). According to Benjamin England these facilities must be properly registered with the FDA as well as have a U.S. Agent with whom FDA can correspond regarding the safety of the products and inspection of these facilities. After a rigorous search of FDA’s data systems, it is apparent that at the current time none of Santa’s overseas manufacturing plants are registered with the FDA.
Labels and packaging. With 2.2 billion children in the world receiving at least 1 gift per Christmas, one can imagine how many packages and labels accompany the gifts and what kinds of claims, ingredients and instructions must be present. Gifts received by 59 million American children (62,889,723 children – 5% naughty = 59,745,237) must all have compliant labels and packaging, says Mr. England, especially the claims and statements on products like candy, cosmetics or medical devices which minors might be receiving this Christmas. No one can be certain if all of the products that Santa delivers have labels and packaging that are compliant with current U.S. FDA regulations and the Food Safety Modernization Act. Recent cases include the popular “Live Forever Juice” product that guarantees its drinkers total immortality and violates countless FDA labeling requirements.

“Just because you’ve been doing something a long time without having any FDA detentions or refusals before doesn’t mean you’re doing it right,” said Mr. England in reference to Santa Claus’s past history of successful importing. “I know for a fact that there are no in-house attorneys working for Mr. Clause at the North Pole because lawyers hate the cold,” Mr. England stated. When asked how Santa could become compliant again and get back on the FDA’s “nice list” Mr. England explained that a partnership with a competent FDA consulting firm could do wonders, especially in regard to the facility registrations and labeling compliance. “His heart is in the right place,” offered Mr. England, “I just hope that he will take the compliance side of things more seriously before the FDA really cracks down on him.” Mr. England’s firm has extended an offer to help with Mr. Claus’s import compliance program before FDA puts Claus and his North Pole operation on FDA import alert, but has not received word back.

Was tun bei angefaultem Obst

Ausschneiden oder wegwerfen? Kleine Entscheidungshilfe bei angefaultem Obst

Soll man angefaultes Obst wegwerfen oder nur die schadhafte Stelle rausschneiden? Entscheidend ist der Wassergehalt der Frucht, heißt es in der “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Wissenschaftler des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe.

In Weintrauben oder Pflaumen etwa mit ihrem hohen Flüssigkeitsanteil könne sich das Gift des Schimmelpilzes weit ausbreiten. Einmal von diesem befallen, sollte es nicht mehr verzehrt werden. Untersuchungen an Äpfeln haben jedoch gezeigt, dass die schädlichen Substanzen sich nur in einem Bereich von ein bis zwei Zentimetern um die schadhafte Stelle verteilen. Bei kleinen braunen Flecken reicht es also, sie großzügig zu entfernen.

Die Alkoholdosis macht das Gift

Die Alkoholdosis macht das Gift

Studien zum Einfluss moderater Alkoholmengen auf das Risiko von Demenz und anderen Beeinträchtigungen des Nervensystems weisen dem Genussmittel eine vorbeugende Wirkung zu. Der tägliche Alkoholkonsum ist dennoch nicht empfehlenswert.

Zwischen Nutzen und Schaden einer Substanz entscheidet häufig allein die Dosis. Alkohol ist da keine Ausnahme. Neben dem weitbekannten schädlichen Einfluss des Genussmittels auf Körperzellen weisen viele Untersuchungen dem gemäßigten Alkoholkonsum auch eine krankheitsvorbeugende Wirkung zu.

Ein Expertentreffen der Research Society of Alcoholism fasste jetzt entsprechende Ergebnisse zusammen. Aus in vitro-Experimenten sind verschiedene alkoholassoziierte Mechanismen bekannt. So wirkt Alkohol blutgefäßerweiternd und aktivierend auf zelluläre Schutzprogramme wie beispielsweise entzündungshemmende Prozesse. Epidemiologische Studien zum Einfluss auf Erkrankungen des Nervensystems erbrachten bisher uneinheitliche Resultate. Zahlreiche Arbeiten präsentierten ein eindeutig vermindertes Demenzrisiko durch gemäßigten Alkoholkonsum im Vergleich zu Abstinenzlern. Einige Studien fielen allerdings gegenteilig aus.

Die Grenze zwischen moderater Alkoholmenge und schädlicher Dosis ist fließend. Als gesundheitlich verträglich gelten für Frauen 10 Gramm pro Tag, für Männer 20 Gramm. Das entspricht in etwa einem beziehungsweise zwei Gläsern eines alkoholischen Getränks. Allerdings sind Schäden am Nervensystem und in den Körperorganen beim täglichen Konsum von zehn Gramm Alkohol langfristig nicht ausschließbar. Ein Glas Wein ab und an ist nicht verwerflich. Vom täglichen Alkoholkonsum zum Schutz der Gesundheit ist hingegen abzuraten, zumal eine Vielzahl andere demenzvorbeugende Möglichkeiten bekannt sind. So sind Grüner Tee, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und ausreichend Bewegung weit weniger risikobehaftet und daher die bessere Alternative für einen langen Erhalt der geistigen Gesundheit.

Abgespeist

Das neue Buch von Thilo Bode – Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können

Gift in Lebensmitteln ist legal, Konsumenten werden systematisch betrogen. Gesunde Lebensmittel, die nicht die Umwelt zerstören, gibt es nur für Leute mit Geld. Dagegen können sich Verbraucher nicht wehren – schon gar nicht mit einer »Politik des Einkaufswagens« –, denn sie sind recht- und machtlos. Die Ursache dafür ist nicht die viel gescholtene »Geiz ist geil«-Mentalität der Verbraucher, sondern verantwortlich sind die Regeln des Lebensmittelmarktes, die vor allem den Interessen der Nahrungsmittelindustrie dienen.

Der Umwelt- und Verbraucherschutzaktivist Thilo Bode rollt in dem Buch erstmals systematisch die politischen Hintergründe dieser Zustände auf. Er fordert Verbraucherrechte als fundamentale Bürgerrechte und zeigt, was sich politisch ändern muss. Sein Appell: Verbraucher müssen sich gemeinsam zur Wehr zu setzen und für ihre Rechte kämpfen.

Ein Kapitel von Thilo Bodes Buch „abgespeist“ beschäftigt sich mit der alltäglichen und legalen Verbrauchertäuschung im Supermarktregal. Mit Werbelügen, leeren Versprechen und dem irritierenden Begriffswirrwarr, mit dem die Lebensmittelindustrie Verbraucher darüber im Dunkeln lässt, was sie wirklich essen. Dieses Kapitel haben wir zum Anlass genommen, uns intensiv mit dieser Art der Verbrauchertäuschung auseinanderzusetzen. abgespeist.de ist ein eigenständiges Projekt, keine „Webseite zum Buch“. Mit euch gemeinsam und mit euren Produktvorschlägen wollen wir es weiterentwickeln und gestalten.

www.abgespeist.de

So warnt die Webseite vor gefährlichen Kinderdrinks:
Milchdrinks für Kinder geben gern vor, besonders gesund zu sein – je mehr man trinkt, desto besser für den Körper, wollen die Hersteller glauben machen. Doch das „Trinkjoghurterzeugnis Biene Maja“ von Bauer enthält auf 100 Milliliter satte 16,4 Gramm Zucker, was etwa 4,4 Stück Würfelzucker entspricht, pro Liter also 44 Stück! Dagegen nimmt sich Coca Cola fast wie ein Diätgetränk aus, denn sie enthält „nur“ 28 Stück Würfelzucker auf einen Liter. Bauers „Kinderdrink“ ist also eine richtige kleine Zuckerbombe, in der sich drei verschiedene zugesetzte Zuckerarten verstecken: Zucker, Glukose-Fruktose-Sirup, Traubenzucker. Da nützen dann auch die Vitamine nicht mehr viel, die dem Ganzen einen gesunden Anstrich geben sollen

Greenpeace-Kampagne sorgt für gesünderes Obst in Supermärkten

Die Belastung von Tafeltrauben mit
giftigen Pestiziden ist in einem aktuellen Greenpeace-Test auf ein
Sechstel der Werte aus den Vorjahren gefallen. Nur noch 8 Prozent der
geprüften Ware beurteilt Greenpeace als „nicht empfehlenswert“, da
gesetzliche Grenzwerte überschritten wurden. Insgesamt hat die
Umweltorganisation 71 Proben von Tafeltrauben aus neun großen
Supermarktketten in neun deutschen Großstädten untersuchen lassen.
Die erfreuliche Entwicklung im Angebot der Supermärkte ist ein Erfolg
der Greenpeace-Kampagne „Kein Gift im Essen“.

Einzig der Discounter Norma hat sich als schwarzes Schaf erwiesen:
44 Prozent der Proben sind zu hoch belastet. Die Früchte von Rewe und
Kaisers-Tengelmann schneiden dagegen am besten ab. Aldi, Edeka,
Kaufhof, Lidl, Penny, Plus und Real liegen im Mittelfeld. Zwar sinken
die Werte, doch noch immer finden sich in 90 Prozent der
konventionell angebauten Ware Rückstände von Pestiziden. Die
Tafeltrauben stammten großteils aus Italien, Griechenland und
Spanien. Die Bioware im Test erwies sich in allen Fällen als
pestizidfrei und wird von Greenpeace ohne Abstriche empfohlen.

„Endlich gibt es Anzeichen für eine Trendwende bei der
Giftbelastung im Tafelobst“, sagt Manfred Krautter, Chemie-Experte
bei Greenpeace. „Unter dem Druck unserer mehrjährigen
Pestizidkampagne haben die Supermarktketten ihre Standards und
Kontrollen deutlich verschärft. Die Maßnahmen beginnen offenbar zu
greifen. Jetzt kommt mehr gutes Obst und weniger Gift auf unsere
Teller. Gerade die Gesundheit der Kinder wird damit besser
geschützt.“

Noch 2005 und 2006 musste Greenpeace glatt die Hälfte der
Traubenproben als zu hoch belastet einstufen. „Tafeltrauben waren
bislang das Gift-Obst per se: In den Vorjahren fanden wir häufig
Extremwerte, mit denen sogar akute Gesundheitsschäden bei Kindern
möglich waren. Im aktuellen Test gab es solche Fälle nicht mehr“,
freut sich Krautter über die Fortschritte. „Doch es bleibt viel zu
tun: Von Alarmstufe Rot springen wir jetzt auf Gelb.“

Gleichzeitig gibt es auch mehr Lebensmittel-Transparenz bei den
Kontrollbehörden. Nachdem Greenpeace den Bundesländern schwere
Defizite bei ihrer Überwachungsarbeit nachgewiesen hatte, beginnen
diese jetzt umzudenken. Am Mittwoch hat Nordrhein-Westfalen als
erstes Bundesland begonnen, seine Pestiziduntersuchungen im Internet
zu veröffentlichen – erstmals in Deutschland mit Nennung von Namen
der Supermarktketten, die unerlaubt hoch belastete Ware verkauften.
Heute will auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin einen Trend-Bericht über die
Pestizidbelastung von Obst und Gemüse vorlegen.

Die detaillierten Testergebnisse, den kostenlosen
Greenpeace-Ratgeber „Essen ohne Pestizide“ und die
Überwachungs-Studie „Pestizide außer Kontrolle II“ finden Sie auf
http://www.greenpeace.de

China Restaurants in Deutschland

Reis mit Sch…

Geschwächt von Glutamat, halb vergiftet von übelstem Soja-Gebräu schaffte es SPIEGEL-ONLINE-Besseresser Ulrich Fichtner gerade noch, eine Warnung auszusprechen: Meiden Sie den schnöden China-Mampf. Und fahren Sie zum Genießen nach China!

Ich frage mich allerdings, was passieren würde, wenn ein paar Strafrichter aus dem Reich der Mitte einmal auf Deutschland-Visite kämen und die hiesigen China-Restaurants besuchten. Ich fürchte, danach wären noch ein paar mehr Verurteilungen fällig. Es geht dabei nicht darum, dass uns die hiesigen Chinesen etwa Gift ins Essen mischten, aber nein! Es geht darum, dass sie die großartigen Küchen ihres Landes zur Karikatur verzerren, dass sie eine große Kultur lächerlich machen und dass sie nun wirklich dem Ansehen ihrer Nation schaden.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei Spiegel-online:
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,497958,00.html

oder buchen Sie gleich einen China Flug bei Opodo

Heißgetränke im Test

Glühwein, der fertig gewürzt im Handel angeboten wird, ist mikrobiologisch einwandfrei. Auch die Qualität des Weins ist in der Regel angemessen, hat eine Untersuchung von Stiftung Warentest gezeigt. In alkoholfreien Punschen hingegen ließen sich für die Gesundheit bedenkliche Schadstoffe nachweisen.

Die Lebensmittelprüfer nahmen 25 Glühweine aus Rotwein und 8 alkoholfreie Punsche unter die Lupe. Erfreulicherweise waren alle Produkte frei von bedenklichen Hefen und Schimmelpilzen. Die Glühweine enthielten kaum Fuselöle, bei deren Abbau im Körper Giftstoffe entstehen, die zum „Kater“ mit Kopfschmerzen und Übelkeit führen können.

Die Qualität der Kinderpunsche ließ hingegen zu wünschen übrig. Ein Produkt überschritt den gesetzlich festgelegten Grenzwert für ein Gift bestimmter Schimmelpilze. Zudem fanden die Tester in den Getränken häufig geringe Mengen Cumarin. Dieser als krebserregend eingestufte Aromastoff ist vor allem in preisgünstigem „Cassia-Zimt“ enthalten. Wer das vorweihnachtliche Getränk selbst herstellt, kann es bewusst mit hochwertigem „Ceylon-Zimt“ aus Reformhäusern und Apotheken würzen.
(aid, Heike Heinrichs)

Gift Card de Luxe

Four Seasons Hotels and Resorts stellen neue Gift Card vor
Gutschein der anderen Dimension: Mit der Four
Seasons Gift Card führt die kanadische Luxushotelgruppe ab sofort eine neue Form
des Schenkens ein. Ob anlässlich von Geburtstagen, Hochzeiten oder einfach nur
als Dankeschön ist die Gift Card eine ganzjährige Geschenkidee für geschätzte
Menschen, die nach Four Seasons Manier verwöhnt werden wollen.

Erhältlich ist die
Gift Card ab 100 US-Dollar und kann in jedem Four Seasons Hotel und Resort
eingelöst werden.

Allein die Optik der Karte ist viel versprechend. Edel verpackt und mit einer bunten
Schleife versehen, lässt die hochwertige
Geschenkbox auf einen exklusiven Inhalt
schließen. Anders als beim gewöhnlichen
Gutschein ist der Karteninhaber nicht
verpflichtet, den Wert einmalig einzulösen,
sondern kann ihn nach und nach aufbrauchen.

Die Four Seasons Gift Card verfügt über kein Ablaufdatum und ist, einmal
verschenkt, ein Leben lang gültig.
Die Karte wird entweder für einen bestimmten Zweck oder über einen ausgewählten
Betrag ausgestellt. Ganz seinem Wunsch entsprechend löst der Empfänger den
Voucher in einem der über 70 Four Seasons Hotels und Resorts ein.

Bestellung und Lieferung der Four Seasons Gift Card gestalten sich
unproblematisch. Unter http://www.fourseasons.com/giftcard kann innerhalb weniger
Minuten Empfänger, Betrag und ein persönlicher Gruß für den Empfänger bestimmt
werden.
Verfügbar sind Gutscheine im Wert von 100, 250, 500, 1.000, 2.500 sowie
5.000 US-Dollar. Die Lieferung erfolgt weltweit innerhalb einer Woche,
Versandkosten exklusive.

Weitere Informationen auch unter www.fourseasons.com

Auch Campina und Landliebe mit Genmilch

Vor der Firmenzentrale des
Molkereikonzerns Campina in Heilbronn protestieren heute 40
Greenpeace-Aktivisten gegen die Milchviehfütterung mit
genmanipulierten Pflanzen. Mit einem acht Quadratmeter großen
„Wahlzettel“ fordern sie den Milchkonzern mit der Marke Landliebe
auf, sich für einen generellen Verzicht auf Gen-Pflanzen zu
entscheiden. In den frühen Morgenstunden hatten Greenpeace-Experten
bei einem Campina-Milchlieferanten in Neutrebbin/Brandenburg eine
Futterprobe gezogen und analysiert. Entgegen der wiederholten
öffentlichen Zusicherung von Campina lässt dieser landwirtschaftliche
Großbetrieb Gen-Mais an Milchkühe verfüttern.

„Landliebe täuscht die Verbraucher“, sagt Alexander Hissting,
Gentechnikexperte von Greenpeace. „Für ein paar Hektar Gen-Mais setzt
Landliebe seinen guten Ruf aufs Spiel. Glaubwürdig wird der Konzern
erst wieder, wenn die Milchlieferungen von Gen-Bauern eingestellt
werden.“

Greenpeace hatte bereits im April 2005 aufgedeckt, dass zwei
deutsche Campina-Milchlieferanten den umstrittenen Gen-Mais anbauen.
In Briefen an Verbraucher behauptete Campina anschließend: „Die
Aussage von Greenpeace, dass Vertragslandwirte von Landliebe
gentechnisch veränderten Mais an ihre Milchkühe verfüttern, ist
falsch.“ Und: „Der bisher von zwei landwirtschaftlichen Betrieben
angebaute gentechnisch veränderte Mais MON810 ist lediglich im
Versuchsanbau angebaut worden und wird nicht für die Verfütterung an
Milchkühe verwendet.“ Mit dem heutigen Nachweis von Gen-Mais im
Kuhfutter überführt Greenpeace Campina der Verbrauchertäuschung.

Auch
die Aussage, dass der Mais nur für Versuchszwecke angebaut würde, ist
falsch. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) wurde auch der Gen-Mais in Neutrebbin
für kommerzielle Zwecke angebaut.

„Campina wirbt mit naturnaher Landwirtschaft, unterstützt aber den
Anbau von Gen-Mais“, sagt Hissting. „Der Konzern kann sich nicht mehr
länger mit dünnen Erklärungen aus der Affäre ziehen, er muss auf die
Risikotechnik im Futtertrog von Milchkühen verzichten.“

Kurz vor der diesjährigen Anbausaison für Gen-Mais haben deutsche
Landwirte 1800 Hektar im staatlichen Standortregister des BVL
angemeldet. Das sind nur etwa 0,1 Prozent der deutschen
Maisanbaufläche. Mindestens 134 Hektar davon gehen auf das Konto von
Campina/Landliebe-Vertragslandwirten, die auch dieses Jahr wieder
Gen-Mais aussäen wollen. Diese Betriebe liegen in Brandenburg in den
Ortschaften Heinersdorf, Neutrebbin, Prädikow und Wölsickendorf.

Der umstrittene Gen-Mais MON810 der Firma Monsanto produziert ein
Gift, das auf Schädlinge wie den Maiszünsler tödlich wirkt. Das
Bt-Gift kann jedoch auch geschützte Insekten schädigen und sich im
Boden anreichern. Die Schweiz, Österreich, Ungarn, Griechenland und
Polen haben den Anbau des Gen-Maises wegen ungeklärter Risiken
verboten.

Gift-Preis für Lidl und Metro

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren
heute vor den Konzernzentralen der Handelsketten Lidl in Neckarsulm
und Metro in Düsseldorf gegen den Verkauf von stark mit giftigen
Pestiziden belastetem Obst und Gemüse. Die Aktivisten überbringen den
Konzernleitern einen Preis-Pokal für die „Maximale Pestizidbelastung
2005“. Lidl und Metro mit seiner Supermarktkette real schnitten bei
dem am 28. November vom Greenpeace-EinkaufsNetz veröffentlichten
Supermarkt-Ranking zur Pestizidbelastung von Obst und Gemüse am
schlechtesten ab. In dem Großtest wurde bei 19 Prozent der real- und
bei 21 Prozent der Lidl-Ware sogar die zulässige gesetzliche
Höchstmenge für Pestizide erreicht oder überschritten.

„Bei Lidl und real bekommen die Verbraucher beim Obst- und
Gemüsekauf am meisten Gift fürs Geld“, sagt Manfred Krautter,
Chemieexperte von Greenpeace in Düsseldorf. „Die Konzerne müssen
jetzt garantieren, dass ihre Ware zumindest die gesetzlichen
Anforderungen erfüllt. In Zukunft sollten sie möglichst pestizidfreie
Lebensmittel verkaufen“, fordert Swati Jangle vom
Greenpeace-EinkaufsNetz in Neckarsulm.

Für den bisher umfangreichsten Pestizidtest hatte das
Greenpeace-EinkaufsNetz im September 658 Obst- und Gemüseproben der
führenden Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz
gekauft und auf rund 300 Wirkstoffe untersuchen lassen. Die
Unterschiede zwischen den Ketten sind beachtlich. Im Vergleich am
besten schnitten der Discounter Aldi und der österreichische
Marktführer Billa ab. Im Mittelfeld lagen die Vollsortimenter
Edeka/Spar, Tengelmann, Rewe und der Regionalanbieter tegut. Die
Ergebnisse veröffentlichte das Greenpeace-EinkaufsNetz in dem
kostenlosen Ratgeber „Pestizide aus dem Supermarkt“.

Untersucht wurden bei allen Handelsketten acht identische
Produktgruppen aus konventionellem Anbau: Birnen, Tafeltrauben,
Pfirsiche/Nektarinen, Tomaten, Gurken, Paprika, Karotten und
Kopfsalat. Gefunden wurde eine Vielzahl von Pestiziden, die Nerven
schädigen, Krebs auslösen oder das Immun- und Hormonsystem stören
können. Wenn gesetzliche Höchstmengen überschritten wurden,
erstattete Greenpeace Anzeige bei den zuständigen Behörden.

Keiner der getesteten Supermärkte konnte mit seinem Obst- und
Gemüseangebot wirklich befriedigen. „Wer sich gesund und ohne
gefährliche Pestizide ernähren will, sollte eher zu Bioware greifen.
Denn nur Bioware ist in der Regel frei von Spritzmittelresten“, so
Manfred Krautter.