Gewichtszunahme durch Fertiggerichte

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass ultrahochverarbeitete Lebensmittel dazu verleiten, zu viel zu essen, was wiederum einen Anstieg des Gewichts begünstigt. Zum Schutz und für die Behandlung von Übergewicht kann somit geraten werden, weniger ultrahochverarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte und Instant-Produkte zu verzehren und stattdessen häufiger auf unverarbeitete Lebensmittel zurückzugreifen.

Fertiggerichte
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Dick durch falsches Denken

Amerikanische Forscher deckten mithilfe von Online-Befragungen auf, welche Denkweisen Personen über Gelegenheiten, bei denen deutlich mehr gegessen wird als üblich, und deren Auswirkungen auf das Gewicht haben. Die Auswertung zeigte, dass Menschen sich Denkweisen angeeignet haben, die ein Anstieg des Gewichts fördern und erfolgreiches Abnehmen hindern können.

Gesundes essen

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Dr. Fanta: Zuckerbrause macht nicht dick

Eine gemeinsame Literaturanalyse der Universität
Navarra in Spanien und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung
(DIfE) zeigt nun erstmals: Systematische Übersichtsarbeiten, bei denen
ein finanzieller Interessenkonflikt aufgrund industrieller Förderung
angegeben war, kommen fünfmal häufiger zu dem Ergebnis, dass kein
Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke und
einer Gewichtszunahme besteht, als Studien, bei denen kein
Interessenkonflikt vorlag. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre
Daten jetzt in der Fachzeitschrift PLOS MEDICINE (Maira Bes-Rastrollo et
al.: 2013).

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Studien, die den Einfluss von
zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken auf die Körpergewichtszunahme
untersucht haben. Da die Studienergebnisse unterschiedlich ausfielen,
gaben sie Anlass für heftige Diskussionen, nicht nur in der
Wissenschaft, sondern auch in der Öffentlichkeit. Um zu klären, ob
finanzielle Interessenkonflikte mit der Nahrungsmittelindustrie die
Studienergebnisse beeinflusst haben könnten, führte das
spanisch-deutsche Wissenschaftlerteam eine umfangreiche Literaturanalyse
durch. So erfassten die Forscher zunächst alle in der PubMed-, Cochrane-
und Scopus-Literaturdatenbank aufgeführten systematischen
Übersichtsarbeiten, die seit Gründung der Datenbanken bis zum 31.
August 2013 zum Thema „Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckerhaltiger
Getränke und Übergewicht“ erschienen waren. In sechs der 17
identifizierten Artikel gaben Autoren finanzielle Interessenkonflikte
an. Nachdem die Forscher aus den Manuskripten alle Hinweise auf die
Finanzierung oder auf angezeigte finanzielle Interessenkonflikte
entfernt hatten, werteten zwei Wissenschaftler unabhängig voneinander
die Studien hinsichtlich ihrer Ergebnisse aus.

83,3 Prozent der systematischen Übersichtsarbeiten, die in den
Manuskripten ohne Interessenkonflikt beschrieben waren, kamen zu dem
Schluss, dass ein hoher Konsum von zuckerhaltigen Getränken direkt mit
einer Gewichtszunahme oder Übergewicht verbunden ist. Dagegen kamen
ebenso 83,3 Prozent der Arbeiten, bei denen Interessenkonflikte
angegeben waren, zu dem entgegengesetzten Ergebnis, dass die
vorliegenden Daten keinen Zusammenhang belegen.

„Obwohl unsere Untersuchung nicht darauf ausgerichtet war, zu klären,
welche Interpretation der verfügbaren Daten richtig ist, stimmen die
Ergebnisse uns doch bedenklich, da sie annehmen lassen, dass finanzielle
Interessenkonflikte die Schlussfolgerungen einer Übersichtsarbeit
beeinflussen können“, sagt Matthias Schulze, Co-Autor und Leiter der
Abteilung Molekulare Epidemiologie am DIfE. So sei auffällig, dass
industriell geförderte Studien oft über einen fehlenden Zusammenhang
zwischen dem Konsum von zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken und
Übergewicht berichteten, obwohl dies im Widerspruch zu den
Ergebnissen der Originalarbeiten stehe, erklären die Autoren weiter. Die
neuen Befunde machen somit darauf aufmerksam, dass wissenschaftliche
Aussagen, die auf industriell geförderte Studien zurückgehen,
möglicherweise Ungenauigkeiten beinhalten.

Link zum wissenschaftlichen Artikel:
http://www.plosmedicine.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pmed.1001578

Maira Bes-Rastrollo, Matthias B Schulze, Miguel Ruiz-Canela, Miguel A
Martinez-Gonzalez:
Financial conflicts of interest and reporting bias for the association
between sugar-sweetened beverages and weight gain: a systematic review
of systematic reviews. PLOS MEDICINE; 31st Dec. 2013

Eiweißreiche Kost

Die Ergebnisse einer großen europäischen
Ernährungsstudie weisen nun darauf hin, dass eine proteinreiche
Ernährung mit magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten sowie
Hülsenfrüchten und wenig raffinierten Stärkeprodukten wie
beispielsweise Weißbrot dem Jojo-Effekt entgegen wirkt. An der von der
EU mit 14,5 Millionen Euro geförderten Diogenes-(Diet, Obesity, and
Genes)-Studie sind acht europäische Forschungszentren beteiligt. Zu
diesen zählt auch das Deutsche Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

Die gesamte Diogenes-Studie wird von Wim H.M. Saris vom Maastricht
University Medical Centre in den Niederlanden koordiniert. Arne Astrup
von der Faculty of Life Sciences der Universität Koppenhagen in Dänemark
koordiniert den Ernährungsstudienteil.

Die Wissenschaftler publizierten ihre Daten gestern in der renomierten
Fachzeitschrift The New England Journal of Medicine (Larsen et al.,
2010).

Vielen Erwachsenen und auch Kindern fällt es heute schwer, ihr Gewicht
im Normalbereich zu halten und somit eine übermäßige Gewichtszunahme zu
verhindern. Besonders nach Gewichtsreduktionsdiäten nehmen die meisten
schnell wieder zu und bringen dann sogar mehr Pfunde auf die Waage als
vorher. Dieser Effekt ist auch als Jojo-Effekt bekannt.

Im Rahmen der Diogenes-Studie haben Wissenschaftler des DIfE unter der
Leitung des Ernährungsmediziners Andreas F. H. Pfeiffer untersucht,
welche Ernährungsfaktoren für eine Gewichtszunahme eine Rolle spielen.
Ziel der Studie ist es, bestmögliche Ernährungsempfehlungen von ihren
Ergebnissen abzuleiten.

Insgesamt nahmen 772 europäische Familien mit 938 übergewichtigen
Erwachsenen und 827 Kindern teil. Zu Beginn der Diogenes-Studie mussten
die übergewichtigen, erwachsenen Studienteilnehmer mit Hilfe einer
achtwöchigen Reduktionsdiät (800 kcal/Tag) zunächst abnehmen. Von den
938 Studienteilnehmern beendeten 773 diese Gewichtsreduktionsphase.
Durchschnittlich verloren die Teilnehmer dabei etwa 11 Kilogramm
Körpergewicht. Im folgenden Interventionsteil der Studie musste dann
die gesamte Familie eine von fünf vorgegebenen Diäten für einen Zeitraum
von sechs Monaten einhalten, die per Zufallsprinzip ausgewählt wurde.
Zur Auswahl standen:

1. eine Kost mit erhöhtem Eiweißanteil (25 Prozent Eiweißanteil)
und niedrigem Glykämischen Index,
2. eine Kost mit erhöhtem Eiweißanteil und hohem Glykämischen
Index,
3. eine Kost mit normalem Eiweißanteil (13 Prozent Eiweißanteil)
und niedrigem Glykämischen Index,
4. eine Kost mit normalem Eiweißanteil und hohem Glykämischen
Index.

Bei der fünften Diät handelte es sich um eine „Kontroll-Diät“, die
sich an den bestehenden Ernährungsempfehlungen orientierte.

Während der Studie unterstützten und berieten Ernährungswissenschaftler
die Familien. Zudem sammelten die Forscher Blut- und Urinproben der
Studienteilnehmer.

Von den ursprünglich 773 Teilnehmern beendeten 558 Teilnehmer die
sechsmonatige Diätphase. Dies entspricht einer Erfolgsrate von ca. 72
Prozent. In den Gruppen, welche die proteinreichen und
niedrig-glykämischen Kostformen verfolgten, gab es weniger
Studienaussteiger als in den Gruppen, deren Diäten einen
dreizehnprozentigen Proteinanteil und einen hohen Glykämischen Index
aufwies.

Nach der Gewichtsreduktionsphase stieg innerhalb der nächsten sechs
Monate das durchschnittliche Körpergewicht nur in der Gruppe signifikant
wieder an, die eine Ernährungsform mit einem hohen Glykämischen Index
und mit einem niedrigen Proteinanteil verfolgte. Das Gewicht erhöhte
sich hier durchschnittlich um 1,67 Kilogramm. Am günstigsten war die
Kombination von niedrigem Glykämischen Index und hohem Proteinanteil. In
dieser Gruppe war auch noch nach sechs Monaten kein Jojo-Effekt zu
beobachten.

„Die Diogenes-Studie zeigt, dass die gegenwärtigen
Ernährungsempfehlungen nicht ideal sind, um einer erneuten
Gewichtszunahme übergewichtiger Personen vorzubeugen“, sagt Andreas
Pfeiffer, Leiter der Abteilung Klinische Ernährung am DIfE. „Eine
Kostform mit einem etwas höheren Proteinanteil als der, der derzeit
empfohlen wird, und einem niedrigen Glykämischen Index, erleichtert es
übergewichtigen Personen nach einer Reduktionsdiät, ihr vermindertes
Körpergewicht längerfristig beizubehalten. Zudem scheint es den
Studienteilnehmern leichter zu fallen, ihre Ernährungsweise dauerhaft
auf eine solche Kostform umzustellen“, erklärt Pfeiffer.

Referenz:
1. “Diets with High or Low Protein Content and Glycemic Index for
Weight-Loss Maintenance”
Thomas Meinert Larsen, PhD, Stine-Mathilde Dalskov, MSc, Marleen van
Baak, PhD, Susan Ann Jebb, PhD, Angeliki Papadaki, PhD, Andreas F.H.
Pfeiffer, MD, J. Alfredo Martinez, PhD, Teodora Handjieva-Darlenska, MD,
PhD, Marie Kunešová, MD, PhD, Mats Pihlsgård, PhD, Steen Stender, MD,
PhD, Claus Holst, PhD, Wim H.M. Saris, MD, PhD, and Arne Astrup, MD,
DrMedSc, for the Diet, Obesity, and Genes (Diogenes) Project; New
England Journal of Medicine, published online 25 Nov. 2010.

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Donnerstag, 14.01. um 11:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Allergenkennzeichnung mangelhaft

Viele Übergewichtige versuchen jeden Tag verzweifelt zu kontrollieren, was sie essen. Sie verkneifen sich Leckereien und zählen Kalorien. Aber gerade dieses gezügelte Essen ist häufig die Ursache für eine Gewichtszunahme.

Meldungen über Erbrechen, Durchfall und sogar Gelbsucht nach dem Verzehr von Muscheln haben viele Verbraucher verunsichert. Servicezeit: Essen & Trinken hat stichprobenartig das hiesige Angebot untersucht. Sind die Muscheln mikrobiologisch einwandfrei, kann man sie unbeschwert genießen? Kräuterteemischungen sind sehr beliebt: Im vergangenen Jahr haben die Deutschen mehr als 16 Tonnen davon aufgebrüht. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee. Längst vorbei sind die Zeiten, als man beim Stichwort Kräutertee nur den faden roten, meist kalten Tee aus der Jugendherberge vor Augen hatte. Heute gibt es Tees mit klangvollen Namen für beinahe jede Gemütslage und körperliche Verfassung. Ob die Tees aber halten, was sie versprechen?

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Mittwoch, 13.01. um 14:30 Uhr

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Thema: Allergenkennzeichnung mangelhaft

Viele Übergewichtige versuchen jeden Tag verzweifelt zu kontrollieren, was sie essen. Sie verkneifen sich Leckereien und zählen Kalorien. Aber gerade dieses gezügelte Essen ist häufig die Ursache für eine Gewichtszunahme.

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WDR, Montag , 11.01. um 14:00 Uhr

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Viele Übergewichtige versuchen jeden Tag verzweifelt zu kontrollieren, was sie essen. Sie verkneifen sich Leckereien und zählen Kalorien. Aber gerade dieses gezügelte Essen ist häufig die Ursache für eine Gewichtszunahme.

Meldungen über Erbrechen, Durchfall und sogar Gelbsucht nach dem Verzehr von Muscheln haben viele Verbraucher verunsichert. Servicezeit: Essen & Trinken hat stichprobenartig das hiesige Angebot untersucht. Sind die Muscheln mikrobiologisch einwandfrei, kann man sie unbeschwert genießen? Kräuterteemischungen sind sehr beliebt: Im vergangenen Jahr haben die Deutschen mehr als 16 Tonnen davon aufgebrüht. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet die Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee. Längst vorbei sind die Zeiten, als man beim Stichwort Kräutertee nur den faden roten, meist kalten Tee aus der Jugendherberge vor Augen hatte. Heute gibt es Tees mit klangvollen Namen für beinahe jede Gemütslage und körperliche Verfassung. Ob die Tees aber halten, was sie versprechen?

Warum Sie Ihr Festmahl nicht bereuen sollten

Warum Sie Ihr Festmahl nicht bereuen sollten

Jedes Jahr nach Weihnachten ein sich gleichendes Szenario in vielen Badezimmern: Ängstlich steigt er/sie auf die Waage und traut sich kaum hinzugucken. Waren es vor ein paar Tagen nicht noch 5 Kilo weniger? Oh Schreck!

Kann es wirklich sein, dass wir über Weihnachten so zunehmen? Dazu Johannes Biedermann, Personal Trainer und Inhaber des exklusiven Studios für Personal Training Step Up ( www.stepup-motivation.de ) in München: „5 kg Gewichtszunahme über die Weihnachtsfeiertage werden wohl kaum auf 5 kg mehr Körperfett zurückzuführen sein: 1 kg Körperfett entspricht in etwa 7000 Kilokalorien. Bei 5 kg wären das also 35.000 Kilokalorien und zwar zusätzlich zum normalen Tagesbedarf. Da müssten schon einige Weihnachtsgänse verdrückt werden, um das zu schaffen.“

Doch Gewichtszunahme hin oder her: Ein schlechtes Gewissen hilft jetzt auch nicht mehr. Johannes Biedermann: „Es ist wichtig für die Psyche hin und wieder über die Stränge zu schlagen. Man sollte solche Schlemmertage ganz bewusst erleben und genießen – ganz ohne schlechtes Gewissen. Das gibt Kraft für die Umsetzung der guten Vorhaben im neuen Jahr!“

Deshalb wird das Thema Abnehmen bei Step Up auch ganzheitlich betrachtet: Die Motivation ist ein Kernelement des Ernährungsumstellungsprogramms. Und die Motivation benötigt einfach immer mal wieder eine Auffrischung. Kaum jemand hat die Kraft für immer auf gewisse Leckereien zu verzichten. „Deshalb regen wir unsere Kunden an, an bestimmten eingeplanten Tagen einfach mal alle Regeln zu vergessen – und das dann auch zu genießen. Das gibt die nötige Energie für die nächsten Schritte.“, so Johannes Biedermann.

„Abnehmen mit Genuss“ wäre wohl die richtige Umschreibung für diesen Ansatz.

Diätstress vermindert Abnehmerfolg

Warum kleine Sünden zur Ernährung gehören!

Stress erhöht den Blutzuckerspiegel und begünstigt bei vielen Menschen die Gewichtszunahme. Übergewichtige, die mit strengen Diäten abnehmen wollen, scheitern oftmals an auferlegten Nahrungsmittelverboten.

„Du bist zu dick! Wenn du nicht abnimmst, wirst du krank! Und wenn du das isst, kannst du niemals abnehmen!“ Solche oder ähnliche Sätze hören viele Deutsche nicht nur von ärzten, Ernährungsberatern oder aus den Medien, sondern vor allem von ihrem eigenen plagenden Gewissen. Die beste Lösung zum Abnehmen ist eine änderung der Essgewohnheiten – das haben die meisten verstanden. Doch gesunde Ernährung bedeutet für viele, Nahrungsmittel in „erlaubt“ und „verboten“ einzuteilen. Ein auferlegtes Verbot von Süßem oder Fettigem führt jedoch nicht nur zu Heißhungerattacken auf gerade diese Leckereien. Das ständige „ich würde gerne, darf aber nicht“ und „verdammt, jetzt hab ich es ja doch gegessen“, das pausenlose Bewerten der Mahlzeiten und der häufige Kontrollblick auf die Waage, führen langfristig zu Stress. Doch dieser lässt jeden noch so motivierten Abnehmversuch bei vielen scheitern.

Anhaltender Stress führt zur Ausschüttung des Hormons Kortisol, welches die Zuckerneubildung im Körper ankurbelt und den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. In Urzeiten war diese Energiebereitstellung noch praktisch, konnte doch hinter jedem Felsen Gefahr lauern, die der schnellen Flucht bedurfte. Heute läuft allerdings keiner dem Stressauslöser ernsthaft davon und die Energie bleibt ungenutzt. Diese Dauerbelastung wirkt auf den Blutzuckerspiegel wie eine große Portion Nudeln und führt zur Ausschüttung von Insulin, welches dem Fettabbau entgegenwirkt. Zudem senkt Insulin den Blutzuckerspiegel so weit, dass das hungrige Gehirn schnell Nachschub verlangt. Dann steht die Wahl zwischen quälendem Appetit oder der nächsten Zwischenmahlzeit.

Stressabbau spielt also auch beim Thema gesunde Ernährung eine wesentliche Rolle. So ist es nicht nur wichtig, was auf den Teller kommt, sondern auch wie es verzehrt wird. Mahlzeiten frisch vorbereiten, gemütliches Beisammensitzen und Speisen bewusst genießen helfen zu entspannen. Neues Essverhalten erlernt sich zudem leichter, wenn es Spaß macht und nicht von Verzicht geprägt ist. Kleine Sünden sind erlaubt. Wer sich vorwiegend gesund ernährt, darf sich ab und an auch ein Stück Kuchen gönnen. Dies stört den Körper weit weniger, als wenn Heißhungerattacken einen die ganze Torte verspeisen lassen.