Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer

Von Cayenne bis Szechuan

Im Gewürzregal und im Internet werden viele verschiedene
Pfeffer-Spezialitäten angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht
unbedingt um „echten Pfeffer“, der in schwarz, weiß und grün zu
haben ist. Echter Pfeffer wird stets vom immergrünen Pfefferstrauch
(/Piper nigrum/) gewonnen.

Manche Varianten sind eng mit dem echten Pfeffer verwandt. Sie
stammen von einer anderen Art aus der Familie der Pfeffergewächse wie
zum Beispiel der Lange Pfeffer (/Piper longum/) und Java-Pfeffer
(/Piper retrofractum/). Die Beeren sind zu einer etwa drei Zentimeter
langen Stange verwachsen und schmecken süß-säuerlich und noch
schärfer als echter Pfeffer. Meist werden die Stangen ganz mitgegart
und anschließend entfernt. Es können aber auch Stücke abgebrochen
und im Mörser zerkleinert oder zermahlen werden. In der
traditionellen indischen Medizin Ayurveda wird der Lange Pfeffer
eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und den Körper zu reinigen.

Kubeben-Pfeffer (/Piper cubeba/) war im Europa des 16. Jahrhunderts
ein preiswerter Ersatz für echten Pfeffer. Die schwarzbraunen Körner
mit kurzem Stiel haben einen scharfen und bitteren Geschmack mit einer
leichten Eukalyptusnote und sind Teil der marokkanischen
Gewürzmischung „Ras el Hanout“. Sie werden gerne mit echtem
Pfeffer und Zimt kombiniert und sollten sparsam verwendet werden.

Szechuan-Pfeffer wird von Arten wie /Zanthoxylum piperitum/ aus der
Familie der Rautengewächse gewonnen. Man bricht die getrockneten
Kapselfrüchte auf, um die Samenkörner zu entfernen. Diese
„Pfeffer-Variante“ schmeckt beißend scharf bis prickelnd und
leicht nach Zitrone. Sie würzt in der fernöstlichen Küche
Geflügel, Tofu und Fisch und harmoniert sehr gut mit anderen
Gewürzen wie Knoblauch und Ingwer. Bei der Dosierung sollte man
allerdings vorsichtig sein.

Der bekannte Cayenne-Pfeffer hat nichts mit echtem Pfeffer zutun: Das
fein gemahlene Pulver stammt von der Chilisorte Cayenne (/Capsicum
annuum/). Es gehört zu den schärfsten Gewürzen und wird in fast
allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten
verwendet.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://www.aid.de/inhalt/wo-der-pfeffer-waechst-5937.html

Walnüsse

Was wären Weihnachten und Advent ohne Walnüsse? In manch einer Familie ist gemeinschaftliches Nüsseknacken ein Adventsritual. Mit einem Zangennussknacker lässt sich die Naht zwischen den beiden Hälften der harten, hellbraunen Walnussschale am besten öffnen. Auch wenn es mühsam ist – es lohnt sich, die helle Samenhaut von den frisch geknackten, zwei bis drei Zentimeter großen, weißgelben Kernen zu entfernen. Ihr leicht bitterer Geschmack ist nicht jedermanns Sache.

Zur Dekoration oder im Salat sind halbe Kerne mit ihrer faszinierenden, unregelmäßigen Form begehrt. Als Backzutat oder als gesunde Zwischenmahlzeit, zur Veredelung von Konfitüren, Sirup oder Honig können auch Bruchstücke gut zum Einsatz kommen. Klassische Partner sind Zimt, Vanille, Honig, Schokolade und Marzipan. In der Riege der Salate sind diejenigen mit Obst oder mit leicht bitteren Blättern wie Chicorée und Radicchio typische Walnuss-Kandidaten.

Mit einem Fettanteil von 62,5 Prozent gehören Walnüsse zu den besonders energiereichen Nüssen. „Die gute Nachricht ist, dass es sich dabei um wertvolle Fette handelt“, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid. „Walnüsse besitzen einen sehr hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.“ Das ändert allerdings nichts daran, dass die leckeren Nüsse mit rund 670 Kilokalorien pro hundert Gramm ziemlich gehaltvoll sind. „Genuss in Maßen ist also auch bei Walnüssen eine gute Devise.“

Ursprünglich stammt die Walnuss aus Asien. Heute wird sie weltweit in Ländern mit gemäßigtem Klima kultiviert. Hierzulande reifen die kugeligen bis ovalen Schalenfrüchte ab September. Nur in der Erntezeit sind in den Anbauregionen frische, ungetrocknete grüne Nüsse (Schälnüsse) zu haben. Die Hauptangebotszeit für getrocknete Walnüsse in Schale dauert etwa von Oktober bis Januar. Aus Übersee – vor allem aus den USA – sind die Früchte jedoch mittlerweile ganzjährig erhältlich. Das gilt auch für Backzutaten wie geschälte oder gemahlene Nusskerne.

Beim Kauf von getrockneten ganzen Nüssen gilt das Hauptaugenmerk der Schale. Eine unverletzte Hülle ist ein wichtiges Qualitätszeichen. Gleichmäßig helle Farbe kann darauf hinweisen, dass die Früchte chemisch behandelt wurden. An einem kühlen, dunklen Lagerplatz sind Walnüsse in der Schale monatelang haltbar, solange sie ausreichend Luft bekommen.
Eva Neumann, www.aid.de

Gewürznelke

Der süßlich-scharfe Duft von Gewürznelken erinnert an Weihnachten. Die feurigen Blütenknospen verfeinern Lebkuchen, Pfeffernüsse, Spekulatius und Heißgetränke wie Glühwein und Früchtepunsch. Sie geben aber auch Wild, Lamm, Geflügel und Fisch, Chutneys, Gewürzreis, Suppen und Eintöpfen eine würzige Note. Ein Klassiker sind ganze Nelken im Rotkohl und Sauerkraut, die sparsam verwendet und vor dem Verzehr wieder entfernt werden. In der niederländischen Provinz Friesland werden die getrockneten Knospen für die Produktion des Friesischen Nelkenkäses verwendet, der aus Magermilch hergestellt wird. Zudem sind Nelken ein Bestandteil des Currypulvers. Eine frische Orange, bespickt mit einer Handvoll Nelken, erfüllt den Raum mit einem dezenten Adventsduft.

Gewürznelken sind die getrockneten Knospen des Gewürznelkenbaumes ( Syzygium aromaticum ) aus der Familie der Myrtengewächse. Der Baum stammt ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe im Pazifik und erreicht eine Höhe von über zehn Metern und ein Alter von etwa 100 Jahren. Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden. Beim anschließenden Trocknen werden sie braun und verlieren drei Viertel ihres Gewichts.

Gewürznelken können bis zu 15 Prozent ätherische Öle enthalten, wobei der Hauptbestandteil das Eugenol ist. Nelkenöl wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und bremst das Bakterienwachstum. So wird traditionell bei Zahnschmerzen empfohlen, eine Nelkenblüte vorsichtig auf dem betroffenen Zahn zu zerkauen.

Am besten kaufen Sie frische Nelken, die sich fettig anfühlen und etwas Öl absondern, wenn man mit dem Fingernagel gegen ihren Stiel drückt. Nelkenpulver sollte stets dunkel und gut verschlossen aufbewahrt werden, da es durch Licht, Wärme und Feuchtigkeit rasch an Aroma verliert.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kardamom

Was wären Pfeffernüsse und Spekulatius ohne Kardamom? Das edle Gewürz verfeinert auch Kuchen, Brot, Tarte, Obstsalat, Früchtekompott und Milchdesserts. In Skandinavien werden die getrockneten Samen für Feingebäck, Pasteten und Wurst verwendet. Kardamom gibt Reisgerichten mit Lamm und Geflügel, Suppen, Soßen, Chutneys sowie Gemüsepfannen eine orientalische Note. In arabischen Ländern werden Kaffee und Tee mit einer Messerspitze des Gewürzes aromatisiert. Kardamom ist ein Bestandteil vieler bekannter Gewürzmischungen wie Currypulver und „Garam Masala“ zur Zubereitung von indischen Currys.

Kardamom ist eine mehrjährige Staude mit dicken Wurzelstöcken und zugespitzten Blättern. Die Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist in Südindien und Sri Lanka beheimatet. Die erste Ernte erfolgt im dritten Jahr, wobei nicht die Wurzel, sondern die Frucht genutzt wird. In den dreikantigen Kapseln, die wie an Schnüren über den Boden wachsen, befinden sich die braunschwarzen klebrigen Samen. Sie werden kurz vor der Reife per Hand gepflückt und entfalten erst beim Trocknen ihr Aroma. Die Samen enthalten ätherische Öle, die appetitanregend und verdauungsfördernd wirken. Sie sollen auch bei Blähungen und Magenschmerzen helfen.

Kardamom ist auch heute noch eines der teuersten Gewürze der Welt. In deutschen Supermärkten findet man eher den grünen Kardamom – als ganze Kapseln oder gemahlenes Pulver. Er hat einen leicht blumigen Geschmack mit einer süßlichen Schärfe, die an Eukalyptus erinnert. Die schwarze Variante kennzeichnet ein erdiges Aroma mit Räuchernote, die sich eher für Pikantes eignet.
Die beste Wahl sind ganze Kapseln, da sie das Aroma der darin liegenden schwarzen Samen bewahren. Erst kurz vor dem Verzehr werden die Samen aus der Kapsel gelöst und zermahlen. Man kann sie aber auch mit dem Mörser leicht öffnen, im Ganzen mitkochen und anschließend wieder entfernen. Beim Einkauf sollte man auf unversehrte Kapseln mit limettengrüner Färbung achten. Wenn man sie trocken, kühl und lichtgeschützt lagert, sind sie rund ein Jahr haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Pasta selbst gemacht

Ob Pappardelle, Fusilli, Ravioli oder Farfalle – Pasta bringt ein Stück Italien in die eigenen vier Wände. Wer ein bisschen Zeit hat, sollte auf die getrockneten Nudeln aus dem Supermarkt verzichten und selbst zur Nudelmaschine greifen. Die Excellence Kochschule Kochbar Berlin bietet passende Kurse an und hat Expertentipps für Nudelteig, Füllungen, Pesto und Co.

„Für einen schlichten Pastateig reichen schon Mehl, Salz und Eier – selbst Anfänger können hier nicht viel falsch machen“, erklärt Alo Theis von der Kochbar Berlin. Für den Teig wird das Mehl auf einem Holzbrett gehäuft, eine Mulde hineingedrückt und das Salz und die Eier hinzugegeben. Anschließend wird alles mit einer Gabel verrührt und mit den Händen zu einem festen Teig geknetet. Nach der Ruhezeit heißt es dann ausrollen und sich für eine Nudelform entscheiden.

Die Nudelmaschine
Noch einfacher wird die Herstellung von Pasta mit ein paar kleinen Küchenhelfern. „Nudelmaschinen sparen insbesondere beim Ausrollen des Teiges eine Menge Zeit. Die Walze formt die Masse in schöne, dünne Platten, die sich hervorragend weiterverarbeiten lassen“, weiß Experte Alo Theis. Raviolistecher und Teigrädchen bringen den Teig in die richtige Form. Ob rund, eckig, mit glattem oder gezacktem Rand – die kleinen Helfer erleichtern die Arbeit enorm. Alternativ kann die Teigtasche natürlich auch mit einem Glas ausgestochen werden.

Richtig gekocht
Sind die Nudeln in Form gebracht, sollten sie in reichlich Salzwasser gekocht werden. Bei frischen Nudeln reichen meist schon wenige Minuten. Generell gilt: Nudeln sollten nicht kalt abgeschreckt werden, es sei denn, sie sind für einen Salat oder Auflauf angedacht. Und auch auf Öl im Wasser sollte verzichtet werden – dieses sorgt dafür, dass die Sauce nicht an den Nudeln haften bleibt.

Alles zum Thema selbst gemachte Pasta erfahren Kulinarik-Freunde in den Kochkursen der Excellence Kochschulen: Rezeptanregungen und nützliche Tricks gibt es beispielsweise in den „Pasta – Basta“ Kochkursen in der Kochbar Berlin. Hier stehen die Teigspezialitäten im Mittelpunkt.

Löwenzahn

Löwenzahn: die Delikatesse von der Wiese

Im Frühling blüht der Löwenzahn und sorgt für leuchtend gelbe Farbtupfer auf den Wiesen. Dabei ist die Pusteblume nicht nur schön anzuschauen, sondern auch in der Küche vielseitig einsetzbar. Blätter, Knospen, Blüten und sogar die Wurzeln sind essbar.

Löwenzahn – wissenschaftlich Taraxacum officinale – zählt zu den bekanntesten Wildkräutern und ist vor allem auf stickstoffreichen Böden zu finden. Er bevorzugt einen sonnigen und hellen Standort wie Wiesen und Ackerränder. Die Pflanze enthält reichlich Vitamin C, Vitamin A, Magnesium, Kalzium sowie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und hat viele positive Wirkungen auf den Körper. So soll sie Entzündungen hemmen und den Appetit, Stoffwechsel und Verdauung anregen.

Die zarten gezackten Blätter des Löwenzahns schmecken im Salat und auch in Kombination mit anderen Wildkräutern. Dabei lässt sich der etwas herbe Geschmack durch einen Schuss Sahne oder Schmand im Dressing abmildern. Die Blätter können auch ähnlich wie Spinat kurz blanchiert und als Gemüse verwendet werden. Der bitter-würzige Frühlingsbote ist dabei als Wildkräuterrisotto und Pesto, in der Suppe, in Eierspeisen und im Quark ein Genuss. Für ein Löwenzahnpesto beispielsweise werden ein Bund Löwenzahnblätter, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft, geröstete Sonnenblumenkerne und Parmesan püriert und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Wer es süß mag, kann die frischen Blüten zu einem Gelee oder einem honigartigen Sirup für einen Brotaufstrich verarbeiten. Aus den getrockneten Wurzeln des Löwenzahns lässt sich Tee und aus den jungen Knospen „Kapern“ herstellen. Für Kapern gibt man die Löwenzahnköpfchen mit Essig, Estragon, Petersilie, Knoblauch und Zwiebelringen in ein verschließbares Glas. Nach acht bis zehn Wochen können Feinschmecker die eingelegten Blütenknospen genießen.

Am besten sammeln Sie Löwenzahn im eigenen Garten oder von Wiesen an verkehrsarmen Straßen. Jetzt im Frühling sprießen die jungen zarten Triebe aus der Erde. Diese enthalten weniger Bitterstoffe und sind daher besonders schmackhaft. Am besten wird vor der ersten Blüte geerntet. Grundsätzlich sollte man Wildkräuter gründlich reinigen und möglichst noch am selben Tag verarbeiten und essen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Exotische Datteln süß und pikant genießen

In der kalten Jahreszeit sind Datteln beliebt. Die exotischen Früchte lassen sich sowohl in süßen als auch in pikanten Speisen verwenden. So schmeckt die Dattel im Obstsalat, in süßem Gebäck und gefüllt mit einer Paste aus Nüssen, Zimt, Orangenschale und etwas Butter. Wer es herzhaft mag, genießt die aromatischen Früchte als Beilage zu Schwein, Lamm und Rind oder mit Speck in einer Kartoffel-Lauch-Suppe. Aus der arabischen Küche ist der gemischte Schmortopf mit Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Datteln und anderen Trockenfrüchten aus der „Tajine“ bekannt.

Eine klassische Vorspeise sind Datteln im Speckmantel. Dazu werden die getrockneten Früchte entkernt und mit einer Speckscheibe eingewickelt. Anschließend beträufelt man sie mit einer Marinade aus Olivenöl und zerstoßenem Knoblauch und lässt sie im Backofen oder auf dem Grill knusprig braten. Feinschmecker können das Obst auch mit einer Mischung aus Frischkäse und Walnusskernen füllen und als Appetitanreger zu einem Glas Rotwein servieren.

Datteln sind die Früchte der Dattelpalme, die im Orient beheimatet ist. Die getrockneten Früchte sind ganzjährig im Handel erhältlich und bis zu ein Jahr haltbar, wenn sie kühl, trocken und luftig lagern. Im Herbst und Winter haben einige Bioläden und Feinkostgeschäfte auch frische Datteln im Sortiment, die saftiger und weniger süß sind.
Heike Kreutz, www.aid.de

Gero Klemm

Das Adina Apartment Hotel Frankfurt Neue Oper startet mit einem kulinarischen Relaunch ins Jahr 2012: Seit dem 1. Januar bietet das beliebte Alto Restaurant & Bar seinen Gästen neben einem großzügigen Frühstücksbuffet und einer vielseitigen Abendkarte auch ein Mittagsmenü aus leichten, frischen Gerichten. Ebenfalls neuen Schwung erhalten hat die Speisekarte des Restaurants. Geprägt von einer europäisch-mediterranen Küche, mit Einflüssen aus dem pazifischen Raum, lassen die abwechslungsreichen Gerichte schon beim Lesen der Karte das Wasser im Mund zusammenlaufen. Verantwortlich für die Neuausrichtung des Alto Restaurant & Bar-Konzepts ist Küchenchef Gero Klemm, welcher im Herbst 2011 ins Adina Frankfurt Neue Oper wechselte.

Von Karotten-Ingwer-Suppe mit gebeiztem Lachs über Lammrücken mit Schwarzwurzelcreme und getrockneten Cranberries bis hin zu Entenbrust auf Ananas-Carpaccio mit Couscous und kurzgebratener Goldmakrele mit Paprika, Artischockenpüree und getrockneten Tomaten – das neue Alto Restaurant & Bar in der Frankfurter Innenstadt punktet mit Vielseitigkeit und kreativer europäisch-mediterraner Küche. Mittags genießen die Gäste leichte, schnelle Küche, abends werden niveauvolle Gerichte für jeden Geschmack serviert. Dabei verzichtet der neue Küchenchef Gero Klemm auf aufwendige Tellerdekorationen und beschränkt sich auf das klassische Kochhandwerk – frei nach dem Motto „Einfach lecker!“. Die saisonale Karte wird ergänzt durch eine kleine, aber feine Weinkarte mit internationalen und regionalen Weinen. Täglich wechselnde Empfehlungen frisch vom Markt und eine Wochenkarte runden das neue Angebot ab.

Nach seiner Ausbildung im Radisson SAS Hotel in Neubrandenburg, arbeitete Gero Klemm unter anderem im renommierten Kempinski Hotel de Bain St. Moritz (16 Gault Millau Punkte, 1 Michelin Stern), im Restaurant Cube in Stuttgart (14 Gault Millau Punkte) sowie im Restaurant Felix in Berlin (15 Gault Millau Punkte) bevor er im Herbst 2011 ins Adina Apartment Hotel Frankfurt Neue Oper wechselte. Kompetente und freundliche Unterstützung im Servicebereich findet Klemm in Silvia Hannemann, welche ihm bereits im Fünf-Sterne Steigenberger Grandhotel & Spa in Heringsdorf zur Seite stand.

2009 als zweites deutsches Adina Apartment Hotel eröffnet, zeichnet sich auch das Frankfurter Haus an der Neuen Oper durch seine zentrale Lage nahe dem Mainufer, exzellenten Service und Adina-typischen Charme aus. 134 klimatisierte, voll ausgestattete und behaglich eingerichtete Apartments bieten auf insgesamt 16 Etagen Geschäftsreisenden und Urlaubern ein komfortables Zuhause in der Ferne, egal ob für eine Nacht, eine Woche oder länger. Im Adina Frankfurt Neue Oper wurde mit der Eröffnung auch das Konzept der Alto Bar Restaurants erstmalig vorgestellt. Mittlerweile in allen deutschen Häusern vorhanden, lässt das Adina Frankfurt sein Alto-Restaurant mit neuem Konzept und neuen Gesichtern frisch aufleben. Gleich geblieben ist die gemütliche Atmosphäre des Restaurants: In erdigen Tönen gehalten, dominieren im Alto Restaurant & Bar in Frankfurt klare Linien und warmes Licht. Abgerundet durch dezente Lounge-Musik, fügt sich das Restaurant nahtlos ins modern-gemütliche Adina-Flair ein.

Infos zu den Adina Apartment Hotels und Buchungen unter: www.adina.de.com oder www.adina.eu

Preisvergleich bei booking.com oder bei Hotelpreisvergleich

Herbert Edlinger

Heu-Kochkurs und Wildkräuter-Wanderung im Kleinwalsertal

Das würzige Aroma von duftendem Bergheu ist Teil der Kleinwalsertaler Gourmet-Küche. Interessierte können mit Haubenkoch Herbert Edlinger auf Kräuterwanderung gehen und anschließend im Kochkurs lernen, wie aus den getrockneten Berggräsern, Kräutern und Blumen köstliche Gerichte entstehen

Österreichischer Winzersekt mit Sirup vom Walser Bergheu, in Heu gedämpftes Bergwiesenlamm oder Kleinwalsertaler Bergkäse in einer Rahmsuppe aus würzigem Heu: Im Spätsommer und Herbst findet sich auf den Kleinwalsertaler Speisekarten eine ungewöhnliche Zutat. Das frische und wunderbar aromatisch duftende Heu von den Bergwiesen der Region verleiht zahlreichen Gerichten einen unverwechselbaren Geschmack und erinnert an sonnige Sommertage.

Heu-Kochkurs und Wildkräuter-Wanderung mit dem Haubenkoch
Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann im Kochkurs von Wanderführer und Haubenkoch Herbert Edlinger eigene Heu-Gerichte kochen lernen. Doch zuerst werden die Zutaten gesammelt: Edlinger nimmt die Teilnehmer mit auf einen genussvollen Streifzug durch die Natur und zeigt, wo man Bergthymian, Holunder oder wilden Oregano findet. Die gemeinsam entdeckten Zutaten werden anschließend im Kochkurs zu Bergheu-Suppe, Brennessel-Krapfen oder Bärlauch-Gemüse veredelt – unter professioneller Anleitung entsteht ein Vier-Gänge-Menü auf Haubenniveau. Gebucht werden kann der Kurs für 69 Euro pro Person. Im Preis enthalten ist eine Wanderung mit Kräuterlehre, ein Kochkurs und ein selbst zubereitetes Vier-Gänge-Menü. Zusätzlich bekommt jeder Gast eine Kleinwalsertal-Küchenschürze, ein Überraschungsgeschenk und die Rezepte von Herbert Edlinger. Treffpunkt ist bis 12. Oktober 2011 immer mittwochs um 9.30 Uhr beim Walserhaus in Hirschegg, die Reservierung läuft jeweils bis zum Vortag. Mit jedem Urlaubsprospekt versendet das Kleinwalsertal übrigens ein Säckchen mit duftendem Bergheu – zum Fühlen, Riechen und sich auf den Urlaub freuen.

Weitere Informationen unter www.kleinwalsertal.com

Rettung für Mallorcas Mandeln

Manch ein Tourist hat es schon bemerkt: Auf Mallorca blühen immer weniger Mandelbäume. Der Grund ist einfach und bedauerlich, kali­fornische und türkische Mandeln sind billiger, für die mallorquinischen Bauern lohnt sich die mühsame Ernte von Hand immer weniger. Aber Bäume, an denen die reifen Mandeln hängen bleiben, blühen im nächsten Jahr nicht. So einfach ist das.

Jetzt haben sich fünf zielstrebige Mallorquinerinnen, zwei Freundinnen und ihre Schwiegertöchter, zusammengetan, um der Insel-Mandel zu neuer Blüte zu verhelfen. Sie haben aus den Koch­büchern ihrer Großmütter alte Familienrezepte herausgesucht und drei Gewürzmischungen erdacht, die sie jetzt unter dem Namen „Ametlla“ auf den deutschen Markt bringen. Für Fisch und Pasta empfehlen sie die Mischung aus Mandeln, Petersilie, Oregano, Zitronenschale, Ingwer und Safran, für Fleisch oder auch Gewürz­butter die aus Mandeln, Trockentomaten, Rosinen, Orangenschale, Piment und Zimt, für die süße Variante gibt es eine Mischung aus Mandeln, getrockneten Aprikosen und Zitronenschale. Alles sehr einfach zu handhaben, ohne Konservierungs- oder Farbstoffe und ausgesprochen lecker.

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