Deutschlands beste Bio-Läden 2017 gesucht

Es ist wieder soweit: Das Naturkostmagazin Schrot&Korn ruft ab November erneut zur Wahl für Deutschlands beste Bio-Läden 2017 auf. Kunden können wieder ihr Lieblingsgeschäft bewerten. Davon profitieren Bio Läden und Kunden gleichermaßen. Den Teilnehmern winken tolle Preise: Ein E-Bike, eine Wanderreise in die Berge sowie viele Geschenkpakete. Die Bio-Läden erhalten viele individuelle Hinweise, was sie noch verbessern können und was sie schon richtig gut machen.
 
Die Teilnahmekarten zur Wahl der „Besten Bio-Läden 2017“ liegen bundesweit in allen mitmachenden Bio-Läden aus. Die Aktion läuft bis zum 7. Dezember 2016. Abgestimmt werden kann auch online unter www.besterbioladen.de. Hier gibt es dieses Jahr sogar eine extra Chance: Es werden täglich weitere Preise verlost sowie sechs Wochenhauptpreise.

Gewählt werden Bio-Geschäfte in Deutschland, in vier Kategorien unterteilt: Hofläden, kleine Bioläden, mittlere Biofachgeschäfte sowie Bio-Supermärkte. Bei der Wahl können unter anderem der Gesamteindruck, die Sortimentsvielfalt und die fachkundige Beratung mit Schulnoten bewertet werden. Im vergangenen Jahr äußerten sich auf diesem Weg über 51.000 Teilnehmer zu „ihrem“ Bio Laden. In jeder Kategorie wird das Geschäft mit den besten Noten als „Bester Bio-Laden 2017“ ausgezeichnet.
 
Besonderheit: individueller Dialog
Eine Besonderheit der Schrot&Korn Leserwahl ist, dass die Verbraucher individuelle Bemerkungen auf ihren Teilnehmerkarten oder auch online hinterlassen können. Dies gibt den Händlern neben ihren Noten individuelle Rückmeldung über das, was ihren Kunden wichtig ist. Die Bemerkungen werden vom bio verlag erfasst und den Läden in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Damit erhalten die Läden Impulse, wo sie ihren Service und Angebot noch weiter verbessern können und auch Rückmeldung zu ihren Stärken.
 
Die Preise im Einzelnen
Der Hauptpreis ist ein weißes E-Bike des Herstellers „Flyer“ im Wert von 3.400 Euro. Ein tiefer Schwerpunkt sorgt für eine gute Wendigkeit des Rades. Es besitzt einen Li-Ion-Mangan-Akku mit einer Ladedauer von 3,5 Stunden. Das Rad eine Tretunterstützung mit vier Varianten bis 25 km/h.
Als 2. Preis wird eine ganz besondere Reise in die Dolomiten ausgelost: Bei dieser einwöchigen Wanderreise des Veranstalters „Sento Wanderreisen“ im Wert von 2.700 Euro können zwei Personen das italienischen Cadore-Tal rund um den Berg Antelao erkunden, einem der Dolomitengipfel.
Als 3. Preis lockt ein Kaffeeautomat von „Krups“, der einen flugs zum Barista in den eigenen vier Wänden werden lässt. Per Smartphone wird die Kaffee- und Milchmenge sowie die Kaffeestärke ausgewählt. Per Drag & Drop lassen sich die Kaffeespezialitäten in Echtzeit an die Maschine senden. Der Barista-Traum hat einen Wert von 1.300 Euro.
Der 4. bis 99. Preis sind leckere Feinkost-Pakete der Firma „La Selva“. Darin befinden sich Spezialitäten wie pikante Auberginencreme oder frisch ein-gemachte Tomatenpolpa. Ergänzt wird dies durch einen kräftig-eleganten Naturland-Rotwein.
 
Bekanntgabe der Gewinner und Verleihung der Urkunden finden am 16.02.2017 auf der Weltleitmesse für Bioprodukte, der BioFach 2017, in Nürnberg statt.

NEXT ORGANIC BERLIN am Sonntag

In einer der imposantesten Locations der Hauptstadt, der Haupthalle des Flughafens Berlin Tempelhof, kommen am 10. Mai 2015 auf 4.500 qm Entscheider und Multiplikatoren aus Hotellerie, Gastronomie, Catering, Naturkost- und Feinkosthandel zusammen. Mehr als 180 Aussteller, davon viele kleine Manufakturen, präsentieren auf der Food-Fachmesse NEXT ORGANIC BERLIN die neuesten Produktinnovationen. „Was morgen kommt, entscheiden wir heute. Wir inspirieren Macher aus allen Ernährungsbereichen dazu, gemeinsam neue regionale Food- und spannende Produktkonzepte zu entwickeln.“ Davon ist der Initiator der genussorientierten Fachmesse, Jiro Nitsch, überzeugt. Der Erfolg gibt ihm recht: Bereits zum dritten Mal vernetzt die Plattform, nachhaltiges, ethisches und biologisch-landwirtschaftliches Handwerk mit Einkäufern aus der Gastronomie und dem Feinkosthandel.

Die NEXT ORGANIC BERLIN hat sich seit 2013 immer weiter professionalisiert: Ausstelleranfragen steigen,  Fachvorträge und Workshops nehmen einen großen Stellenwert ein – und auch der Show- und Schulungscharakter ist gewachsen. Die Veranstaltung ist nicht nur eine „Ausstellung verschiedener Ideen und Produkte“. Sie ist zu einem wichtigen Aushängeschild für eine ganze Branche gereift. Hieraus resultiert wirtschaftliches Wachstum und Vielfalt, Stärkung der landwirtschaftlichen Regionen und seiner Öko-Betriebe, Einhaltung der Tierwürde sowie eine wichtige Schärfung des Bewusstseins für gute, nachhaltige Lebensmittel beim Verbraucher.

Themenschwerpunkte 2015: Raw Food, Fleisch und der Erzeugermarkt
Healthy Raw Food, verantwortungsvoller Umgang mit Fleisch und der Erzeugermarkt „From Farm to Kitchen“ stehen 2015 im Mittelpunkt der Fachmesse. Hierbei präsentieren Experten wie der Wagyu-Züchter und Fleischexperte Lucki Mauer als Fleischbotschafter und Köche wie Boris Lauser als Raw Culinary Artist oder Sophia Hoffmann als vegane Köchin ihre Kreationen in Degustationen, Workshops und Themenrundgängen und informieren über Vielfalt, Einsatzmöglichkeiten und Herkunft von Lebensmitteln. Der Erzeugermarkt „From Farm to Kitchen“ bringt Erzeuger und Manufakturen auf direktem Weg mit Caterern und Gastronomen zusammen – schnell, lokal, ohne langwierige Handelswege. Ein Zukunftsthema für die Branche!

What´s NEW: GASTORGANIC!
GASTORGANIC ist ein neues, interdisziplinäres Netzwerk für die Gastronomie: Hersteller aus dem Food- und Nonfood-Bereich bieten gemeinsam ganzheitliche, nachhaltige Lösungen rund um die Kulinarik in Gemeinschaftsverpflegung, Hotellerie, Gastronomie und Catering. Auf der NEXT ORGANIC BERLIN werden in der Gastrolounge aktuelle Themen wie z.B. „grüne“ Tischkultur „Made in Germany“ oder nachhaltige Gar-Technologien vorgestellt. Kontinuierlich werden unter der Dachmarke GASTORGANIC Workshops, Schulungen, Sales- und Messekonzepte organisiert und dabei zukunftsweisende Food-Themen und Zubereitungstechniken beleuchtet. Die Partnerunternehmen und Förderer des Konzepts sind in der Regel inhabergeführte Unternehmen, die sich aktiv für Nachhaltigkeit engagieren. Kriterien wie Zertifizierungen, Made in Germany, fair-soziale Herstellungsprozesse und eine ökologische Ausrichtung sind in der Zusammenarbeit besonders wichtig.

Die Live-Cooking-Station des Rieber Food Lab, Sponsoringpartner in Sachen nachhaltiger und innovativer Küchentechnik, präsentiert Lucki Maurer, die Gebrüder Eggert und Björn Moschinski, die auch im Deutschen Pavillon auf der Expo 2015 im Oktober 2015 in Mailand ihr Handwerk gemeinsam vorführen werden.

The Food Entrepreneurs Club (FEC) goes NEXT ORGANIC
Der Food Entrepreneurs Club (FEC) vernetzt eine neue Generation passionierter, qualitätsbewusster Food-Unternehmer und bietet eine attraktive Plattform, um sich über Herausforderungen und Möglichkeiten zeitgemäßer Food Betriebe auszutauschen. Anlässlich der NEXT ORGANIC BERLIN wurde ein Begleitprogramm entwickelt. Der FOOD ENTREPRENEURS CLUB präsentiert 3 Panels, 14 Speaker, 6 Experten im Ping Pong-Einzelgespräch und jede Menge praktische Tipps und motivierende Denkanstöße für Food Start-Ups und junge Marken. Bereits zugesagt haben Akteure, wie Christian Baier (Marketing und Unternehmensstrategie Bio Company), Jörg Reuter (Geschäftsführer, Grüne Köpfe), Barbara Kappel-Weber (Inhaberin Barbara´s Küche) Lea Brumsack (Gründerin Culinary Misfits) und Hans Möller (Geschäftsführung, De Öko Melkburen). EXTRA ANMELDUNG ERFORDERLICH!: www.foodentrepreneursclub.com

Start-UP Wettbewerb macht´s möglich: Newcomer wirbeln alteingesessene Foodbranche auf
Zum dritten Mal veranstaltete das Team der NEXT ORGANIC BERLIN bereits im März 2015 den wichtigsten Nachwuchswettbewerb der Foodbranche: Mit fachkundiger Begeisterung und unermüdlichem Verkostungseinsatz kürte eine hochkarätig besetzte Jury aus 45 nationalen und internationalen erfolgversprechenden Bewerbungen absoluter Newcomer, die noch vor dem Markteintritt stehen, vier Gewinner in den Kategorien Speisen, Getränke sowie Dienstleistung. Start-Ups und Gründer erhielten die Chance, einen begehrten Ausstellerplatz auf der NEXT ORGANIC zu gewinnen, sowie einen eintägigen Beratungsworkshop zu Vertriebschancen, Marketingoptimierung, Finanzierungsmodellen, PR und Social Media. Für eine Teilnahme am Wettbewerb wurde eine maximale Transparenz hinsichtlich Inhaltsstoffe, Produktionsort, Nachhaltigkeit, Herkunft und Qualität der Rohstoffe sowie eine bisherige Finanzierung vorausgesetzt.
 
Namhafte Spezialisten aus verschiedensten Geschäftsbereichen des F&B-Segments fanden sich zur Selektion der Sieger-Ideen zusammen: Marketingspezialist und Gründer des Foodlabs “The Science Kitchen” mit Sitz in Berlin, David Marx; der Chefkoch des legendären vegetarischen Restaurants Cookies Cream bzw. Crackers, Stephan Hentschel; der Unternehmensberater, Blogger und ehemalige Geschäftsführer der weltweit größten Foodplattform „chefkoch.de“, Robert Franken; Gastro-Journalist Nikolas Rechenberg, Jury-Mitglied der Berliner Meisterköche und Herausgeber der Online Genussportals „Gourmetwelten“, Martina Merz, seit 25 Jahren Leiterin der umweltorientierten Designagentur „mërzpunkt“ sowie der Produktmanager im Marketing der ersten sozial-ökologischen Bank GLS, Christian Eichbauer, komplettierte das Expertenteam.

Die Gewinner der NEXT ORGANIC Start-Up-Competition 2015 sind:
– „Brüder Gleich“ aus Hamburg, Produkt: Reisgurt – eine Alternative aus Reis zu Joghurts auf Milch- oder Sojabasis in veganer Bio-Qualität
– „Schwarzwald-MISO“ aus Villingen-Schwenningen, Produkt: fermentierte Miso-Gewürzpasten in veganer Bio-Qualität
– „Trenkle Food“ aus Berlin, Produkt: Plantwich – ein veganes Club-Sandwich aus Weizenvollkorn-Toast in veganer Bio-Qualität
Der vierte Gewinner wurde nicht von den Juroren, sondern von der Facebook-Community entschieden. Die meisten LIKES innerhalb einer Woche erhielt Mulaté Organic Chocolates von Chocolate Naive aus Litauen.

Als Premium-Sponsor des Wettbewerbs stiftet die GLS Bank die Preispakete für die vier auserwählten Start-Ups und unterstützt damit die Intention der NEXT ORGANIC BERLIN bei der Förderung junger, vielversprechender Unternehmen nachhaltig.
„Newcomer aus der Food-Branche kämpfen oftmals mit Startschwierigkeiten“, bestätigt Jiro Nitsch. „Banken, Behörden, Vermieter und Investoren verfügen zumeist über ei
ne geringe Berater- und Finanzierungslaune gegenüber innovativen Ideen im Bereich Lebensmittel oder Gastronomie. Die Start-Ups verleihen mit ihren frischen Ideen jedoch nicht nur der Fachmesse – sondern auch dem gesamten Lebensmittelsegment – wichtige Impulse in den Bereichen Kreativität, Nachhaltigkeit und Transparenz.

Veranstaltungsort: 
Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin
Öffnungszeiten: 
Sonntag, 10. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr.
www.nextorganic-berlin.de

Flüge der Zukunft

Skyscanner Bericht zum Reisen der Zukunft prognostiziert technische Revolution an Flughäfen innerhalb der nächsten zehn Jahre
 
Der Weg vom eigenen zu Hause bis zum eigentlichen Urlaubs- oder Businessort wird sich im kommenden Jahrzehnt nachhaltig vereinfachen und somit deutlich komfortabler für Reisende werden. Ist dieser erste Schritt in den Urlaub heute oftmals noch zeitaufwendig und stressig, so wird er schon bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Das prognostiziert Skyscanner, eine der führenden Reisesuchmaschinen der Welt, in ihrem aktuellen Studie zur Zukunft des Reisens.

Filip Filipov, Head of B2B bei Skyscanner, zum Zukunfts-Report: „Durch neue Technologien hat der Weg von zu Hause bis zur Zieldestination das Potenzial bis 2024 eine stressfreie und angenehme Erfahrung zu werden. Flughäfen und Flüge werden nicht länger der Preis sein, den wir zahlen, um zu reisen. Stattdessen werden sie den Beginn unseres Urlaubs markieren und Orte schaffen, an denen sich Passagiere ganz nach ihren Bedürfnissen wohl fühlen können – egal, ob sie privat oder geschäftlich unterwegs sind.“

Skyscanner sagt mit Hilfe von renommierten Experten voraus, dass sich Flughäfen bis 2024 zu intelligenten öffentlichen Räumen entwickeln werden, die Gästen schon vor Abflug ein Gefühl des Wohlbefindens vermitteln werden. Passagiere werden in der Lage sein, einen stressfreien und schnellen Check-in, gefolgt von einem entspannenden und maßgeschneiderten Flug zu genießen. Terminals und Kabinen werden dabei zu Cyber-Hubs, in denen Reisende Wohlfühloasen finden, die ihren Geschäfts-oder Urlaubs-Bedürfnissen angepasst wurden.

Der Flughafen der Zukunft: reibungslos bis zum Abflug
Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle und dichtes Gedränge gehören am Flughafen der Zukunft der Vergangenheit an. Ein völlig automatisierter Prozess wird Dank Molekularscannern und Gesichts-Erkennungssoftware die heutigen Check-in-Schalter und Warteschlangen in die Vergangenheit katapultieren und somit den kompletten Prozess vor dem Abflug beschleunigen. Passagiere werden im Café einchecken und ihr Gepäck aufgeben können, während sie Kaffee kaufen. Sie nutzen ihre Smartphones, um die Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu überwachen, während sie den besten Weg zum Gate angezeigt bekommen. Ein weiterer Schlüsselbegriff ist das „Internet der Dinge“, durch das immer mehr Produkte und Geräte mit dem Internet und miteinander verbunden sein werden, um miteinander „zu kommunizieren“. So werden beispielsweise voreingestellte digitale Gepäckanhänger und Koffer alle Flugdaten und Zielinformationen enthalten und es Passagieren erlauben, ihr Gepäck während ihrer Reise zu verfolgen. Diese zukunftsweisenden Systeme werden zusammen mit biometrischen Datenkarten, die Reisepässe ersetzen und das Flughafenerlebnis in nicht einmal zehn Jahren effizienter, angenehmer und schneller gestalten.

Die Entstehung von „Aerovilles“
Der Flughafen der Zukunft wird ein Ort zum Genießen und Wohlfühlen – ein sogenanntes „Aeroville“ – das Reisende nach der Sicherheitskontrolle in stimmungsvolle Räume voller Kunst, Kultur und Natur entführt. Neben 3D-Kinos und Swimmingpools auf dem Dach erleben Wartende Entspannung in Yoga-Zentren zum Beispiel in einem künstlich angelegten Wald. An einigen großen Flughäfen dieser Welt, wie zum Beispiel Changi in Shanghai oder Schiphol in Amsterdam, sind Teile davon bereits heute Realität.

Eine aktuelle Umfrage von Skyscanner ergab, dass 43 Prozent der Passagiere gern einen Open-Air-Park oder einen Strand an ihrem Wunsch-Airport sehen würden. Dieser Wunsch nach einer offenen Bauweise wird das Design der neuen Aerovilles bestimmen, die laut Skyscanner bis 2014 Standard sein werden. Der Bericht prognostiziert zudem, dass der Flughafen der Zukunft mit interaktiven Einkaufswänden ausgestattet sein wird, die eine völlig neue Einkaufs-Erfahrung möglich machen. Neue haptische Technologien ermöglichen es Passagieren Produkte zu riechen, zu fühlen und zu sehen, während sie auf der Dachterrasse entspannen. „Phygitale“ Technologien – also eine Mischung aus analogen und digitalen Techniken – erlauben es zudem, Waren mit einer einfachen Handbewegung oder einem Sprachbefehl zu bestellen.
 
Zehn Dinge, die den Flughafen der Zukunft ausmachen werden:
Gesichtserkennung, die den Reisepass ersetzt
Biometrische Körper-Scanner beschleunigen den Gang durch die Security
Digitale Shopping-Wände ersetzen Duty Free Shops
Persönliche Guide Systeme, die Passagiere durch den Airport navigieren
Digitale Gepäck-Etiketten
Holografische Mitarbeiter, die Fragen beantworten und den Weg weisen
Visuelle Erlebnisse in den Flughafenhallen (z.B. Reiseimpressionen aus aller Welt)
Kunst, Skulpturen und Kultur verschönern den Airport der Zukunft
Innovative Architektur
Grünflächen in der Abflughalle
 
Die Flüge der Zukunft
Holografische Flughafen-Mitarbeiter geleiten den Reisenden in den 2020er Jahren reibungslos an Bord, wo er in einem Sitz Platz nimmt, der sich seinem Körper anpasst. Standardmäßig wird der Passagier Zugang zum Internet sowie zu 3D-Multimedia-Systemen inklusive personalisierten Filmen, Musik und Daten haben. Flugzeugsitze werden zu einer Kombination aus mobilem Wohnzimmer und virtuellem Büro, die unterschiedlichste Komfortstufen auf Basis persönlicher Vorlieben versprechen. Hologramm-Systeme im Skype-Stil machen 3D-Konversationen mit Familie und Geschäftspartnern während des Fluges zur Normalität. Im Sitz eingebaute Schallschutzsysteme verhindern, dass Mitreisende durch Gespräche gestört werden. Mit haptischen Handschuhen ist sogar das Händeschütteln mit einem Geschäftspartner möglich, denn durch diese Technologie ist das Spüren der Berührung in dem Moment, in dem sie geschieht, keine Zukunftsmusik mehr.

Der Bericht wurde in Zusammenarbeit mit The Future Laboratory und einem 56-köpfigen, internationalen Team bestehend aus Experten der Reise- und IT-Branche sowie Futurologen erstellt. Dazu wurden bestehende Publikationen, Unternehmensberichte aus den Bereichen Technik, Reisen und Zukunftsforschung, Zitate und Dokumente aus Print- und Onlinequellen analysiert und ausgewertet.

 www.skyscanner.de/

Andreas Becker

Deutschlands Köche haben Andreas Becker aus Trier zum neuen Präsidenten des VKD gewählt – Becker ist Küchenleiter der Vereinigten Hospitien in Trier – Oppeneder kandidierte nicht mehr

Die 19. Generalversammlung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD), ging am 14. September in Karlsruhe zu Ende. Die Neuwahlen des Präsidenten, des Präsidiums und des Vorstandes sowie Satzungsänderungen und Berichte zu Verbandsaktivitäten standen auf der Tagesordnung. Rund 200 Köche und Köchinnen nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil, die vom Verein der Köche Karlsruhe 1898 e.V. unter der Regie von Klaus Müller bestens vorbereitet wurde.

Der Verband der Köche Deutschlands hat einen neuen Präsidenten: Andreas Becker, Küchenleiter Vereinigte Hospitien Trier wird für die nächsten vier Jahre die Geschicke des größten Berufsfachverbandes der weißen Zunft lenken. Robert Oppeneder, der nach einer erfolgreichen Legislaturperiode nicht mehr kandidierte, wünschte seinem Nachfolger Kraft und Besonnenheit für seine neuen Aufgaben. Andreas Becker setzte sich gegen seine beiden Mitbewerber Andreas Rohde, Eventorganisation Landgut Gühlen, Küchenleiter Rehaklinik Hohenelse, Rheinsberg und Ralf Meneghini, Schulungsleiter und Anwendungscoach bei Palux AG, Bad Mergentheim um das höchste Amt der deutschen Köche durch. Mit 856 Stimmen wurde er von den Mitgliedern zum neuen Präsidenten gewählt.

Das Präsidium wurde ebenfalls durch Briefwahl im Vorfeld der Generalversammlung bestimmt. Karl Haaf aus Calw sicherte sich als einziger Kandidat von Block Süd wieder seine Position als Vizepräsident. Detlef Richter, Ausbildungsleiter Akademie Berlin-Schmöckwitz, Berlin, einziger Kandidat von Block Ost, wechselte seine Aufgaben als Vorstandsmitglied zum Vizepräsidenten. In Block Nord behauptete sich Johann Grassmugg, Betriebsleiter Restaurant Marina im Yachtclub Travemünde. Block West steht im Moment noch ohne Vizepräsident da und wird einen Kandidaten nachmelden. Andreas Becker hatte sich in seiner Region West sowohl als Präsident wie auch als Vize aufstellen lassen.

In seiner ersten Antrittsrede appellierte Andreas Becker unter großem Beifall der Delegiertenversammlung an den Teamgeist: „Es geht nicht ohne Euch und Euer Wissen“. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinem Vorgänger, der in den letzten Jahren „mit viel Herzblut“ den VKD geleitet hat. In Zukunft wird der Berufsverband noch stärker mit Fachthemen und seinen Koch-Mannschaften in der Öffentlichkeit auftreten. Nachwuchsförderung ist immer noch oberstes Ziel des Vorstandes.

Andreas Becker versteht sich als Teamplayer und legt großen Wert auf enge Kooperation zwischen seinen Präsidiums- und Vorstandskollegen. Für die Amtsperiode 2013-1017 steht ihm dabei eine Mannschaft zur Seite, die sich aus einer Reihe neuer sowie alter Mitglieder im Vorstand zusammensetzt.

Den VKD-Gesamtvorstand vervollständigen die sechs Leiter der VKD-Fachausschüsse. Gewählten wurden sie direkt in offener Wahl von den Delegierten in Karlsruhe.

Rainer Werchner, Geschäftsführer Hela Gewürzwerk Hermann Laue in Österreich als FA-Vorsitz Jugend-Ausstellungen-Wettbewerbe -Kochkunst (JAK)

Karl Nafz, Produkt und Qualitätsmanager beim Universitätsklinikum Tübingen übernimmt wieder sein Amt als FA-Vorsitz Groß- und Betriebsverpflegung, Catering, Systemgastronomie (GVS)

Bernd Malter, Produktentwicklung und Qualitätssicherung sowie Schulungen bei Enchilada Franchise GmbH Gräfelfing und Geschäftsleitung Kochstudio Malter, Mertingen übernimmt wieder sein Amt als FA-Vorsitz Gastronomie-Messen-Verbände-Firmen/Partner (GMF)

Siegfried Wintgen, Inhaber von „Gesundheitsbewusstes Kochen“, Salzburg für den FA-Vorsitz Ernährung und Gesundheit (EuG)

Prof. Dr. Gerald Wetzel, Leiter des internationalen Institutes für Hospitality am Baltic College in Schwerin übernimmt wieder sein Amt als FA-Vorsitz für Berufliche Aus- und Weiterbildung, Prüfungs- und Seminarwesen (BAP)

Andreas Buss, Marburg für den FA-Vorsitz für Mitgliederbetreuung, Medien, Kommunikation, Marketing, EDV (MEK).

Zum Sprecher der Landesverbände wurde von den Landesverbandsvorsitzenden Franz Naß, Inhaber Ferienpark Fichtenweg/Winterberg bestätigt.

Die 19. Generalversammlung des VKD stand unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup, der in seiner Rede das Engagement der Karlsruher Köche in seiner Stadt würdigte. An der Versammlung nahmen auch Vertreter der Industrie teil, wie Katrin Moos-Achenbach von Delikatessen-Manufaktur Rudolf Achenbach, Walter Seubert von Feinkost Seubert erhielt für 50 Jahre Mitgliedschaft während der Tagung die Ehrennadel. Grüße aus der Schweiz überbrachten Georges Knecht, Präsident von der Hotel und Gastro Union und Andreas Bader. Wieland Kniffka. Geschäftsführer der Messe Erfurt und Bereichsleiterin Anke Fischer waren ebenso erste Gratulanten des VKD-Vorstandes.

www.vkd.com
www.kochrebellen.de

Kleine Warenkunde zum Südtiroler Speck

Was Sie schon immer über Südtiroler Speck wissen wollten
Kleine Warenkunde zum Südtiroler Speck g.g.A.
 
Aus der Genussregion Südtirol kommen eine ganze Reihe traditionsreicher regionaler Spezialitäten, auch der fein-würzige Südtiroler Speck ist dies- und jenseits der Grenzen ausgesprochen populär. Das mag daran liegen, dass er eigentlich gar kein Speck ist, sondern magerer Rohschinken aus bestem Schweinefleisch, leicht geräuchert und in der reinen Alpenluft getrocknet. Gesund, nährstoffreich und vielseitig kombinierbar, wird er auch in der modernen, leichten Küche gerne verwendet. Nicht umsonst trägt der Südtiroler Speck das Qualitätssiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe) – verdankt er doch seinen besonderen Charakter und typischen Geschmack seinem Ursprungsland Südtirol.
Der Südtiroler Speck profitiert von einem idealen Klima in den Alpentälern Südtirols und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seine Herstellung vereint mediterrane und nordeuropäische Traditionen, wie es typisch ist für Südtirol. Das EU-Gütesiegel garantiert die Herkunft und Qualität des Südtiroler Specks, in der Küche ist er ein Multitalent – vielseitig einsetzbar und bekömmlich. Aber warum eigentlich? Der Versuch einer Erklärung:
 
Das Beste aus zwei Welten – der Weg zur regionalen Spezialität
Südtirol liegt zwischen zwei Kulturen, hier am Südrand der Alpen trifft Nord auf Süd und alpin auf mediterran – landschaftlich, kulturell, kulinarisch. Die Grenzregion nimmt eine Sonderstellung ein, die sich auch in ihren Erzeugnissen widerspiegelt. Gleich in zweierlei Hinsicht ist der Südtiroler Speck seiner Herkunft eng verbunden: Zum einen sind die frische Bergluft und das spezielle Klima der Alpentäler eine wichtige Voraussetzung für seine Herstellung. Zum anderen laufen in der Herstellung selbst zwei Traditionen der Fleisch-Konservierung zusammen: Während im Mittelmeerraum luftgetrockneter Rohschinken erzeugt wird, räuchert man im Norden Europas normalerweise – Südtiroler Speck hingegen wird sowohl geräuchert als auch an der Luft gereift.
Durch das Zusammentreffen der Kulturen entstand so die typische Spezialität aus Südtirol, unverwechselbar im Geschmack, die nach der traditionellen Regel „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ hergestellt wird. Damit höchste Qualität gewährleistet ist, werden nur beste Rohstoffe verwendet und bei der Herstellung setzt man auf viel Sorgfalt und überliefertes handwerkliches Können. 
Schon bei der Auswahl des Fleischs greifen strenge Qualitätskriterien. Für den Südtiroler Speck g.g.A. werden nur magere, vollfleischige Schlegel von Schweinen aus artgerechter Haltung von anerkannten europäischen Fleischlieferanten verwendet. Diese werden nach traditionellen Methoden zugeschnitten und mit dem Datum des Produktionsbeginns markiert. Nachdem die Schlegel mit einer Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Wacholder, Rosmarin und Lorbeer eingerieben wurden, werden sie drei Wochen lang in kühlen Räumen gepökelt. Die Gewürzmischung ist je nach Hersteller unterschiedlich und ein von Generation zu Generation überliefertes, gut gehütetes Geheimrezept. 
Anschließend werden die Schlegel im Wechsel ca. eine Woche lang getrocknet und geräuchert – letzteres nur leicht, bei maximal 20° C. Sein mildes, fein-würziges Aroma erhält der Südtiroler Speck auch, weil ausschließlich mit harzarmem Holz geräuchert wird. Reine Südtiroler Bergluft durchströmt die Räume, in denen die Schlegel später reifen, je nach Gewicht fünf bis sechs Monate lang. Während der Reifezeit verliert der Speck etwa ein Drittel seines Ursprungsgewichtes und bekommt so seine typische, feste Struktur. Eine natürliche, aromabildende Schimmelschicht rundet den charakteristischen Geschmack des Südtiroler Specks ab und wird – da rein oberflächlich – nach der Reifung einfach abgewaschen. Die fertig gereiften Schlegel werden ab jetzt „Hammen“ genannt.
 
Südtiroler Speck g.g.A. – garantierte Qualität
Südtiroler Speck ist ein Markenprodukt und trägt das europäische Gütesiegel g.g.A. – also „geschützte geografische Angabe“. Diese Auszeichnung vergibt die europäische Union an ausgewählte Produkte, die nach traditioneller Methode in einem bestimmten Gebiet herge-stellt werden. So garantiert die Bezeichnung „Südtiroler Speck g.g.A.", dass man eine regionale Spezialität aus Südtirol genießt, denn so darf nur jener Speck heißen, der aus dem Schlegel nach traditionellem Verfahren in Südtirol hergestellt wird. Nur wenn alle Qua-litätskriterien erfüllt sind, wird das Südtirol-Zeichen vier Mal in die Schwarte eingebrannt.
Authentizität und Qualität des Südtiroler Speck g.g.A. unterstehen einem rigiden Kontrollsystem, das das Südtiroler Speck Consortium in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Kontrollinstitut INEQ (Istituto Nord Est Qualità) entwickelt hat. Von der Auswahl des Fleisches bis hin zum fertigen Speck wird in allen Arbeitsphasen die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien überwacht. Die Kontrolleure haben jederzeit freien Zutritt zu den Produktionsstätten, wo sie die Reifezeit, das ausgewogene Verhältnis von Mager- und Fettanteil, den Salzgehalt, die Konsistenz, den Geruch und natürlich den Geschmack überprüfen. So kann die traditionelle Arbeitsweise bei der Speckherstellung in allen Phasen lückenlos garantiert werden.
 
Eine Erfolgsstory vom Alpenrand
Der Begriff „Speck“ ist in Südtirol seit 300 Jahren dokumentiert, damals war Südtirol, genau wie Ost- und Nordtirol, Teil des Habsburgerreichs. Allerdings kommt er in anderen Umschreibungen bereits um 1200 in Handelsregistern und Metzgerordnungen vor, als Tirol noch eine bayerisch-langobardische Grafschaft war. Der ursprüngliche Zweck der Speckherstellung war ein äußerst pragmatischer: Das Fleisch der zur Weihnachtszeit geschlachteten Schweine musste für das nächste Jahr haltbar gemacht werden. In der traditionellen Südtiroler Küche war der Speck für die Bauern bestimmt, denen er als Protein- und Kraftquelle für die Feldarbeit diente. Schnell begann er, eine immer wichtigere Rolle auf Festen und Zusammenkünften zu spielen. Die Familien, die Speck herstellten, gaben ihre Traditionen stolz über die Jahrhunderte weiter.
Heute, da Südtirol zu Italien gehört, ist der Südtiroler Speck die beliebteste Südtiroler Marende (Zwischenmahlzeit), serviert mit Brot und Wein. Er wird nicht nur für regionale Gerichte, sondern auch in der internationalen, modernen Küche gern verwendet. Das jährliche Speckfest feiert die beliebte Südtiroler Spezialität und zieht Gourmets und Touristen in das Dorf St. Magdalena in Villnöss, direkt am Fuße der Geislergruppe, mit einem malerischen Blick in die Südtiroler Bergwelt. 2012 findet das Fest bereits zum 10. Mal statt, vom 28. bis 30. September 2012 wird es dort wieder meisterlich aufgeschnittene Speck-Kreationen zu bestaunen geben, begleitet von einem Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten und alpiner Folklore.
 
Gewusst wie – Südtiroler Speck richtig genießen
Wie so oft ist auch beim Genuss des Südtiroler Specks die richtige Technik entscheidend – da sich der Geschmack je nach Schnitt verändert. Es gibt viele Möglichkeiten und jede hat ihre Fans: Viele bevorzugen den Speck hauchdünn mit der Maschine geschnitten, andere schwören auf die traditionelle Methode mit der Hand – mit oder ohne Kruste, als Würfel, Scheiben oder dünne Streifen.
Ein paar Faustregeln sollte man allerdings beachten:
    Man sollte den Speck möglichst immer gegen die Faser schneiden.
    Vom großen Stück Speck eine ca. 3 cm dicke Scheibe abschneiden, diese kann entweder in Scheiben, in dünne Streifen oder in Würfel geschnitten werden.
    Wer es lieber milder mag, kann die Gewürzkruste entfernen. 
    Lässt man die Kruste dran, erhält man einen kräftigen und würzigen Geschmack.
Nicht nur der richtige Schnitt, auch die richtige Lagerung ist von Bedeutung. In der Vakuumverpackung hält sich Speck an einem kühlen, dunklen Ort oder im Kühlschrank über mehrere Monate. Einmal geöffnet, sollte der Speck vor dem Verzehr einige Stunden bei Raumtemperatur atmen, damit er sein Aroma entfalten kann. Unverpackt lässt er sich einige Wochen lang in ein Stofftuch gewickelt oder zwischen zwei tiefen Tellern gut aufbewahren. Allerdings sollte man ihn nicht neben Lebensmitteln platzieren, die einen starken Eigengeruch haben, da der Südtiroler Speck für die Gerüche seiner Umgebung sehr empfänglich ist.
 
Südtiroler Speck in der Küche
Trotz – oder gerade wegen – seines charakteristischen Geschmacks ist Südtiroler Speck nicht nur als Snack, sondern auch als Zutat beliebt. Aus der Alpenküche ist er seit Jahrhunderten nicht wegzudenken und wird in jeder erdenklichen Form eingesetzt. Gerichte wie Speckknödel, Speck-Zwiebel-Kuchen, Kartoffelrösti mit Speck oder Specknockensuppe erwartet man auf jeder Südtiroler Speisekarte. Herzhafte Speisen wie diese sind das Richtige nach einem anstrengenden Wandertag, sie lassen sich nirgends besser genießen als auf der Alm. Oder sie verkürzen kalte Herbstabende, etwa in Begleitung eines typischen Südtiroler Rotweins, zum Beispiel eines fruchtigen Vernatsch.
Aber auch die moderne Küche hat den Südtiroler Speck für sich entdeckt, der es ihr dankt und auf dem internationalen Parkett eine gute Figur macht. Daran haben die Südtiroler Spitzenköche mitgewirkt, die regionale Zutaten in ihren kulinarischen Kreationen einsetzten oder Südtiroler Klassiker neu interpretierten und so zum internationalen Bekanntheitsgrad des Südtiroler Specks beitrugen.
Leichte, gesunde Gerichte liegen schon länger im Trend, und mittlerweile löst „regional“„bio“ ab. Das heißt, sowohl in der Sterneküche als auch zuhause am Herd achtet man so sehr wie nie darauf, wo die einzelnen Produkte herkommen. Dabei fühlt man sich aber nicht unbedingt gebräuchlichen Rezepten verpflichtet, sondern experimentiert und kreiert neue Kombinationen aus traditionellen Zutaten. Der Südtiroler Speck ist wie gemacht für diesen Anspruch: Mager, eiweißhaltig, würzig – und bekömmlich – gibt er so manchem leichten Essen seinen Pfiff. Das kann ein einfacher Lauchrisotto mit Speck sein, eine Speck-Kartoffelpizza oder aber Spargelsalat mit Speckcarpaccio.
 
Genussland Südtirol – ein europäischer Sonderweg
Ganz im Sinne der Multikulturalität ist Südtirol das, was man einen Schmelztiegel nennt, und hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Aufgrund seiner strategisch bedeutsamen Lage an zwei zentralen Alpenpässen – je nach Perspektive das Tor nach Süd- oder Nordeuropa – wurde es immer wieder von verschieden Volksgruppen durchquert und besiedelt, die ihre Spuren hinterließen und ihre Bräuche mitbrachten. Ursprünglich wohnte hier das Alpenvolk der Räter, aber mit den römischen Straßen kam die Romanisierung und später, in der Völkerwanderungszeit, ließen sich Langobarden und Bajuwaren hier nieder. Danach gehörte Südtirol zum Frankenreich, zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und zum Habsburgerreich – aber immer bewahrten sich die Tiroler eine Sonderstellung im europäischen Machtgefüge.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Tirol geteilt und Südtirol Italien zugesprochen, aber schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es einen Sonderstatus, der seitdem kontinuierlich  ausgebaut wurde. Südtirol ist heute Teil der italienischen Region Trentino-Südtirol, die aus den zwei autonomen Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino besteht und damit die nördlichste Provinz Italiens, mit etwa 500.000 Einwohnern. Deutsche, Italiener und Ladiner (die Nachfahren der Rätoromanen) leben hier miteinander; alle drei Sprachen sind amtlich. 
Alpine und mediterrane Lebensart haben sich verflochten und Neues entstehen lassen, das sich zu einem facettenreichen Gesamtbild zusammenfügt. Auch die einzigartige Landschaft, vom Weltkulturerbe der Dolomiten über die dichten Bergwälder bis zu den fruchtbaren Alpentälern, trägt zu diesem besonderen Lebensgefühl bei. In Südtirol findet man Europas größtes zusammenhängendes Apfelanbaugebiet, den wärmsten Badesee der Alpen (in Kaltern) – und jeder 12. prämierte italienische Wein stammt aus Südtirol. Das Grenzgebiet
ist bekannt für seine regionale Küche und heimischen Erzeugnisse: die knackigen Äpfel, die aromatischen Weine, die wertvolle Milch – und den würzigen Speck.
 
Botschafter des europäischen Gütesiegels
Neben dem Wein, der als DOC ausgezeichnet ist, sind auch Äpfel und Speck geschützte Südtiroler Qualitätsprodukte und tragen das EU-Gütesiegel g.g.A. (geschützte geografische Angabe). Seit dem Herbst 2011 sind diese drei Produkte die Protagonisten der aktuellen Informations-Kampagne zum europäischen Gütesiegel. Diese wird von der Europäischen Union und vom italienischen Staat gefördert und soll den Bekanntheitsgrad der Herkunftsbezeichnungen in Europa steigern.
Die Kampagne trägt den Titel “Die neue europäische Lebensmittelsicherheit” beugt dem Missbrauch von Ursprungsbezeichnungen vor, indem sie zu Qualitätsprodukten informiert. Auf diese Weise erhält der Verbraucher mehr Sicherheit in Zeiten von Genmanipulation und Massenproduktion. Stellvertretend wurden Südtiroler Speck g.g.A., Südtiroler Apfel g.g.A. und Südtiroler DOC Wein als „Testimonials“ ausgewählt, um der Öffentlichkeit die Vorzüge von geschützten Qualitätsprodukten beispielhaft näherzubringen. Weitere Informationen dazu gibt es hier:  http://www.suedtiroler-originale.info/
 
Südtiroler Speck: Daten & Fakten
Wegen seiner wenigen Kalorien und des hohen Anteils hochwertiger Eiweiße ist der Südtiroler Speck ideal für eine leichte, zeitgemäße Ernährungsweise und stellt eine schmackhafte – und gut verdauliche – Alternative zu Frischfleisch, Ei und Käse dar. Ende 2011 veröffentlichte das Südtiroler Speck Consortium die Ergebnisse einer neuen Studie, die dem Südtiroler Speck sogar noch ein verbessertes Nährwertsprofil bescheinigten:
Die aktuellen Nährwerte pro 100 g Südtiroler Speck:
    Energiewert:  300 Kcal / 1.254 KJ
    Eiweiß:  30,7 g
    Kohlenhydrate:  1,2 g
    Fette:  19,1 g  (davon 6,6 g gesättigte Fettsäuren)
    Ballaststoffe:  0 g
    Natrium:  14.874 mg/kg
Ganz nebenbei bemerkt schlägt sich diese positive Tendenz auch in steigenden Produktions- und Absatzzahlen des Südtiroler Specks nieder, 2011 konnte die Gesamtproduktion von Südtiroler Speck im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent zulegen. Nach Deutschland werden fast 30 Prozent des Südtiroler Speck g.g.A. exportiert, damit ist es nach Norditalien selbst der zweitwichtigste Abnehmer.
Südtiroler Bauernspeck ist noch eine weitere Qualitätsstufe des Südtiroler Specks. Die Schweine werden in kleinen Gruppen auf Südtiroler Bauernhöfen gehalten. Bauernspeck ist nur in begrenzten Mengen erhältlich und ist wegen seines höheren Fettanteils vor allem bei den Südtirolern sehr beliebt. Neben dem Schlegel werden auch Schopf-, Schulter-, Karree- und Bauchteile des Schweins verwertet, ganz wie es die Tradition verlangt.
 
Südtiroler Speck
Der Südtiroler Speck verdankt seinen besonderen und charakteristischen Geschmack vor allem der geografischen Lage Südtirols. Nur in den Bergen und Tälern der Alpensüdseite, wo die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft sorgt, kann der typische Südtiroler Speck entstehen. Hier trifft alpin auf mediterran und der Südtiroler Speck kombiniert das Beste aus beiden Welten: Wie im Norden wird der Schinken ge-räuchert und wie im Süden an der Luft getrocknet. Dabei folgt man dem Grundsatz „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ und verwendet nur bestes mageres Schweinefleisch.
Das Südtiroler Speck Consortium vertritt die Interessen der Südtiroler Speckhersteller seit 1993, zu seinen Aufgaben gehören die Qualitätspolitik und der Schutz der Marke. Mit der Marke „Südtiroler Speck g.g.A" darf nur jener Speck ausgezeichnet werden, welcher nach traditionellen Methoden von einem der 28 anerkannten Produzenten hergestellt wird. Für weitere Informationen: http://www.speck.it/

Tipp vom Küchenchef Martin Hegar

Lachsforellenfilet unter der Apfel-Meerrettichkruste auf Wurzelgemüse

Immer und jederzeit ein leichtes Gericht. Statt Wurzelgemüse verwendet man im Sommer das frische Angebot vom Markt, die Apfel-Meerrettichkruste ist ebenfalls jederzeit zuzubereiten. Die Kruste ist der besondere Pfiff, sie gibt dem Filet eine süß-säuerliche Frische. Auch wenn ein Hobby-Koch etwas mehr als 20 Minuten für die Zubereitung benötigt, die Gäste werden Ihren Aufwand zu schätzen wissen.

Einkaufsliste, für vier Personen

4 Lachsforellenfilet a 150 g
½ Zitrone
2 Scheiben frisches Toastbrot
½ Apfel ( Boskop)
50 g frischer Meerrettich
25 g Butter, Salz und Pfeffer, etwas Butterschmalz
Für das Gemüse:
1 Karotte, ¼ Sellerieknolle, 1 Petersilienwurzel, ½ Stange Lauch (nur das weiße und hellgrüne), 1 Thymianzweig
10 g Butter, Salz und Pfeffer
Ruck-Zuck serviert – Zubereitungszeit 20 Minuten

Das Gemüse schälen, den Lauch waschen und alles in gleichmäßige Rauten oder Würfel schneiden. Die Gemüserauten in gesalzenem Wasser gar kochen, dann in Butter mit den Blättchen vom Thymian farblos anschwitzen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Apfel-Meerrettichkruste die Rinde des Toastbrotes entfernen und die entrindeten Scheiben auf einer Küchenreibe zusammen mit dem geschälten Apfel und dem geschälten Meerrettich reiben. Das Ganze mit der Butter und etwas Salz und Pfeffer vermengen.

Die Lachsforellenfilets mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zitrone beträufeln.
In einer vorgeheizten Pfanne mit etwas Butterschmalz auf beiden Seiten anbraten, die Apfel-Meerrettichkruste auf den Filets verteilen und unter dem Grill mit Oberhitze fertiggaren, bis die Kruste eine leichte Bräunung bekommt. Die Lachsforellenfilets auf dem Gemüse anrichten und servieren.

http://www.halde.com/

WeltGenussErbe Bayern zu Gast auf der Kieler Woche

Eine Woche lang schlugen sich fünf „Bayern“ auf der Kieler Woche bei
Regen, Sturm und Sonnenschein durch. Hinter den fünf Bayern steckten nicht weniger als
die weltweit geschützten Produkte Allgäuer Bergkäse, Allgäuer Emmentaler, Bayerisches

Bier, Nürnberger Rostbratwürste und Bayerischer Meerrettich.Anlässlich der Kieler Woche
präsentierten sich diese urtypischen bayerischen Schmankerl auf der Ländermeile.
Von der EU gefördert werben diese fünf Produkte derzeit mit dem Programm

„Weltgenusserbe“ für Produkte mit geschützten Herkunftsangaben.Die fünf Bayern
standen in Konkurrenz zu vielen anderen Köstlichkeiten, doch ihre Einzigartigkeit fand
regen Zuspruch unter den 3 Millionen segelbegeisterten Besuchern. Hans Epp,
Vorsitzender Milchwirtschaftlicher Verein u. Dr. Maria Linderer, Landvereinigung d. Bayer.
Milchwirtschaft, mischten sich unter die Besucher und diskutieren eifrig über Allgäuer
Käse und dessen Herstellung im Allgäu.

www.kieler-woche.de

THÜRINGER ORIGINALE: Wurst mit Biss, Stil und Charakter



Leipziger FleiFood präsentiert namhafte regionale Wurstspezialitäten – wie die Thüringer Rostbratwurst, deren Ruhm schon über 600 Jahre währt

Kaum ein regionales deutsches Lebensmittel ist so beliebt wie die Thüringer Rostbratwurst. Was den Wert des leckeren Thüringer Kulturguts ausmacht, wie man sich zwischen Eichsfeld, Ilmkreis und Altenburger Land um die Qualität des geschütztes Markenprodukts sorgt und welche herzhaften Genüsse außerdem zur Familie der THÜRINGER ORIGINALE gehören – das erfahren Wurst-Liebhaber auf der Leipziger Messe für Fleischerhandwerk und Verbraucher FleiFood. Vom 4. bis 6. September 2011 lädt der Branchentreff zum zweiten Mal dazu ein, sich über die Leistungen des mitteldeutschen Fleischerhandwerks zu informieren und regionale Genuss-Traditionen hautnah zu erfahren.

Sie ist schlank und schmeckt vorzüglich. In der Hitze des Grills wird sie knusprig braun und knackig. Und wie verführerisch sie riecht! Doch sie sieht nicht nur appetitlich aus, sondern hat auch Biss, Stil und Charakter. Nicht umsonst gehört ihr Name zu den bekanntesten in Deutschland: die Thüringer Rostbratwurst. Laut Umfrage eines großen Lifestylemagazins steht sie unter allen regionalen deutschen Marken-Lebensmitteln sogar an erster Stelle – noch vor der Schwarzwälder Kirschtorte.

„Als Mittagsgericht essen wir die Bratwurst gern mit Kartoffelbrei und Sauerkraut. Weiter westlich in Thüringen ist lauwarmer Kartoffelsalat eine beliebte Beilage“, sagt Karl Luthardt, Fleischermeister aus Lichte am Rennsteig. „Wer etwas Neues ausprobieren möchte, kann sie zum Beispiel als pikante Torte genießen. Dazu wird ein einfacher Mürbeteigboden mit Bratwurstscheiben belegt und mit einem Guss aus Créme Fraiche, Eiern, Senf und Schnittlauch überbacken. Ich persönlich mag meine Rostbratwurst am liebsten ganz traditionell – frisch, gegrillt, in einem aufgeschnittenen hellen Bäckerbrötchen, mit mittelscharfem Senf“, so der Fachmann, der anlässlich des Museumsfestes im 1. Deutschen Bratwurstmuseum Holzhausen soeben mit dem „Thüringer Bratwurstpreis“ gekürt wurde.

Für Karl Luthardt ist das auch „Roster“ oder „Thüringer“ genannte Produkt ein Stück Heimat, ein Stück regionale Identität. Etwas, worauf man stolz ist und das man erhalten möchte. Diesen Stolz teilt der Fleischermeister mit den meisten Menschen in seinem Bundesland. Nicht erst seit heute: Eine Probstei-Rechnung des Arnstädter Jungfrauenklosters aus dem Jahre 1404 beurkundet mit dem Vermerk „ein Groschen für Bratwurstdärme“, dass die Tradition der Thüringer Rostbratwurst mindestens schon über sechs Jahrhunderte währt. Auch viele Nichtthüringer schwärmen für das leckere Fleischerzeugnis.

Es ist nicht wurst, welche Wurst auf den Tisch kommt

Für Uwe Keith, Geschäftsführer des Herkunftsverbands Thüringer und Eichsfelder Wurst und Fleisch e. V. (HTW), ist es vor allem die Tradition der handwerklichen Herstellung, die das leckerste Thüringer Kulturgut von industriell gefertigter, seelenloser Massenware unterscheidet. „Zu Unrecht gerät die Thüringer Bratwurst immer wieder in den Kontext von technisch genormten Fast-Food-Produkten“, meint der Wurst-Experte. „Zwar unterliegt sie als geschütztes Markenprodukt strengen Vorschriften wie der Frische und Güte der Zutaten. Als typisches Handwerkserzeugnis verfügt sie aber zugleich über einen einzigartigen Charakter, der von Hersteller zu Hersteller variiert und den auch Feinschmecker schätzen. Jeder Fleischer fertigt die Würste nach seinem Rezept, passt sich bei der Würzung, Fleischzusammensetzung und Verarbeitung dem Geschmack seiner Kunden an. Regionale Gepflogenheiten spielen dabei eine wichtige Rolle“, so der Markenschützer.

Was außer Schweine- oder – viel seltener – Kalbfleisch in die Thüringer Wurst hineinkommt, ist den Liebhabern des mindestens 15 bis 20 Zentimeter langen, 100 bis 150 Gramm schweren Leckerbissens alles andere als wurst. Uwe Keith weiß, wie unterschiedlich eine Original Thüringer Rostbratwurst schmecken kann: „Während der Süden Thüringens, vor allem das Gebiet jenseits des Rennsteigs, recht knoblauchlastig ist, bevorzugt man rund um Gera Würste mit viel Kümmel, der zum Teil sogar unzerkleinert ist. Nördlich von Weimar, bis zur Grenze zu Sachsen-Anhalt mit der Majoranhochburg Aschersleben – wo man die Bratwurst auch gern mit Milchreis und Zimt genießt – geht nichts ohne ‚Wurstkraut‘, wie man den Majoran früher nannte. Der Erfurter Raum ist ein Mischgebiet: Hier trifft man verschiedene Würzrichtungen nebeneinander oder miteinander kombiniert.“

Als weiteren Vorzug der Thüringer Rostbratwurst nennt Uwe Keith ihren Fettanteil von 15 bis 25 Prozent. Die Zubereitung auf dem Grill ohne zusätzliches Fett mache ihren Genuss für Kalorienbewusste noch attraktiver. „Auch der Verzicht auf Konservierungsstoffe erhöht den ernährungsphysiologischen Wert der täglich frisch hergestellten Würste“, erklärt der Geschäftsführer.

Thüringer lassen sich die Wurst nicht vom Brot nehmen

Dass leider nicht immer Thüringer drin ist, wo Thüringer draufsteht, ist für Uwe Keith ein Phänomen des freien Marktes. „Dank der Wachsamkeit unseres Verbandes können wir heute erfreulicherweise eine sinkende Tendenz bei Produktfälschung verzeichnen. Seit 2004 haben wir insgesamt 180 Verfahren bestritten. Im letzten Jahr waren nur zehn Abmahnungen erforderlich.“

Muss man beispielsweise an einem Thüringer-Bratwurst-Stand in China sehr wahrscheinlich mit gefakter Ware rechnen, kommen Fans der echten Thüringer dank wachsender internationaler Popularität des Originals sowie des Transports mit moderner Kühltechnik durchaus auch im Ausland auf ihre Kosten. Das wohl bekannteste Beispiel ist Wolfgang Balds Imbiss „Letzte Bratwurst vor Amerika“ am Leuchtturm von Cabo de São Vicente in Portugal am südwestlichsten Zipfel des europäischen Festlands. Seine Thüringer kommen aus Schmölln. Echt!

Wie vielfältig das leckere Kultobjekt ist – davon konnte sich Gabriela Jahn während ihrer zweijährigen Amtszeit als Thüringer Wurstkönigin 2003/2004 ausgiebig überzeugen. Sogar Bratwürste mit Zitronengeschmack, mit Kartoffel- oder Joghurtanteil hat sie probiert. Doch am liebsten mag die Inhaberin der Fleischerei Kaufmann in Königsee (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) das THÜRINGER ORIGINAL, das sie auch selbst herstellt.

„Für das Brät – die Masse – braucht man einen Mager- und einen Fettanteil. Beides wird getrennt ‚gewolft‘, also grob zerkleinert. Der magere Teil kommt in den Kutter. Diese Maschine mit bis zu sechs Messern hackt das Fleisch noch feiner und mischt es zugleich mit dem zugegebenen Eis und den Gewürzen“, erklärt Gabriela Jahn. Schließlich werde das Ganze mit der fettigen Masse vermengt und in Schweinsdärme gefüllt. Nach einer kurzen Ruhepause im Kühlraum sind die Würste bereit für die Ladentheke.

Die „Thüringer Roster“ – alles andere als ein armes Würstchen

„Beim Einkauf sollte man die Thüringer ebenso wie andere frische Fleischprodukte immer für zuletzt aufheben“, sagt die Fleischermeisterin. „Damit die Würste absolut frisch auf den Grill oder in die Pfanne kommen, bieten wir unseren Kunden Kühltaschen an. Falls der Grill nicht schon bereit steht, legt man die Bratwürste zu Hause gleich in den Kühlschrank“, so Jahn.

In einer Schüssel mit kaltem Wasser geht es dann zum Grill. Der sollte nicht zu heiß sein, damit die Würste erst knusprig werden, wenn sie gut durchgegart sind. Etwa 20 Minuten Grillzeit sollte man rechnen. Die Würste mit Bier zu bespritzen, hält die Fachfrau für wenig sinnvoll: „Viel nützlicher für den Geschmack ist es, den Rost zuvor mit einer Speckscheibe abzureiben. Das Bier sollte man besser zum Essen trinken. Ich empfehle ein helles oder dunkles Watzdorfer, das wir als ‚Fleischerbier‘ anbieten. Sehr gut zur heißen Rostbratwurst schmeckt auch unser halbtrockner ‚Metzgersekt‘.“

Soll die THÜRINGER ORIGINAL Mahlzeit perfekt sein, dürfen zwei andere Spezialitäten des Landes nicht fehlen: Thüringer Leberwurst und Thüringer Rotwurst. Beide wurden wie die Thüringer Rostbratwurst 2004 ins Verzeichnis der geschützten geografischen Angaben (g.g.A.) aufgenommen. Angeboten werden die beiden Markenprodukte sowohl im Naturdarm als auch im Glas als Konserve – zum Beispiel vom Fleischereifachbetrieb Antje und Torsten Pfauter in Meuselwitz bei Altenburg.

Es geht immer um die Wurst

„Die charakteristische goldgelbe Farbe und ihre spezielle Geschmacksnote erhält die Thüringer Leberwurst durch das Buchenholz, über dem sie nach dem Kochen geräuchert wird. Hergestellt wird sie aus frischem Schweinefleisch und frischer Leber sowie einer Gewürzmischung, in der Majoran und Pfeffer dominieren“, erklärt Antje Pfauter. Auch für Thüringer Rotwurst gehören Schweinefleisch und etwas Schweineleber zu den Zutaten. Hinzu kommen frisches Schweineblut sowie – für den herzhaften Geschmack – Zwiebeln, Majoran und Pfeffer, der eigenhändig frisch gemahlen wird.

„Thüringer Rot- und Leberwurst schmecken wunderbar zu frischem Brot oder Brötchen, sauren Gurken oder Radieschen. Wer mag, isst Senf dazu. Ich bevorzuge es, mir den Gaumen vom Originalgeschmack kitzeln zu lassen. Beide Wurstsorten lassen sich auch als warmes Gericht mit Salzkartoffeln genießen. Hervorragend zu heißen neuen Pellkartoffeln schmecken Leberwurst und Kräuterquark“, empfiehlt die Expertin. Während ihrer Amtszeit als Wurstkönigin 2005/2006 überzeugte die junge Unternehmerin selbst den damaligen Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer von den Vorzügen der THÜRINGER ORIGINALE, als sie ihn im Bundestag davon kosten ließ.

Seinerzeit steckte in ihrem Korb auch eine Greußener Salami, der bereits 1998 das g.g.A.-Zeichen gewährt wurde. Die seit 140 Jahren nur in der kleinen thüringischen Stadt Greußen hergestellte Dauerwurst ist die erste und bislang einzige in Deutschland, der die Europäische Union das Zeichen für geschützte geografische Angabe gestattet. Hergestellt aus hochwertigem regionalem Rind- und Schweinefleisch sowie Speck, mit Pfeffer und natürlichen Gewürzen verfeinert, wird die Wurstspezialität schonend verarbeitet und geräuchert. Dem schließt sich eine lange Reifezeit von acht Wochen an, bis schließlich das volle Aroma mit einer leicht pfeffrigen Note entwickelt ist. Die günstigen klimatischen Gegebenheiten mit milder, wenig feuchter Luft fördern seit alters her den Reifeprozess.

FleiFood 2011

Als Fachforum für Fleisch und Ernährung zeigt die FleiFood vom 4. bis 6. September 2011 das Neueste an Technik, Rohstoffen und Dienstleistungen für die Branche und stellt die Bedeutung des Fleischerhandwerks für eine ausgewogene Ernährung dar. Rund 80 Unternehmen präsentieren ihre Innovationen. Als ideelle Träger der Messe fungieren die Fleischerverbände Sachsen, Thüringen, Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Parallel werden die Gastgewerbe-Fachmesse GÄSTE sowie die Genießertreff LE GOURMET veranstaltet, die gemeinsam mit der FleiFood unter der Dachmarke „Messen mit Raffinessen“ stehen. Die FleiFood 2011 ist vom 4. bis 6. September täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Tageskarte, die auch für GÄSTE und LE GOURMET gültig ist, kostet 12,00 Euro.

Qatar Airways mit 2 Tickets zum Preis von einem

 

Qatar Airways

Zur Einführung des 100. Flugziels innerhalb des weltweiten Streckennetzes bietet die Airline ihren Passagieren in einer 48-stündigen Preisaktion zwei Tickets zum Preis von einem
Das streng gehütete Geheimnis wird endlich gelüftet: Qatar Airways startet zur Einführung der weltweit 100. Verbindung, die die Airline ab 6. April 2011 in die syrische Stadt Aleppo führt, die größte Preisaktion in der 14-jährigen Unternehmensgeschichte mit einem einmaligen „Zwei Tickets zum Preis von einem“- Angebot.

Die 48-stündige Aktion beginnt am 6. April um Mitternacht (00:01 Uhr) und endet am 7. April 2011 um 23:59 Uhr. In dieser Zeit können Passagiere unter qatarairways.com/100 zwei Tickets zum Preis von einem buchen. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen*. Die Buchungszeiten richten sich jeweils nach der Zeitzone, in der der Kunde sich befindet. Das einmalige Angebot ist gültig für alle Flüge zwischen dem 1. Mai und dem 10. Juni 2011. Die Reise muss bis zum 10. Juni 2011 abgeschlossen sein.

Akbar Al Baker, CEO von Qatar Airways: „Die Einführung unserer 100. Verbindung weltweit ist ein großer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von Qatar Airways und bietet uns die perfekte Gelegenheit, sich bei unseren Kunden, geschätzten Partnern sowie Geschäfts- und Urlaubsreisenden dafür zu bedanken, dass sie mit Qatar Airways fliegen. Mit dieser weltweiten Preisaktion können wir unseren Kunden etwas zurückgeben und den historischen Moment mit ihnen zusammen feiern. Für Neukunden ist die Aktion außerdem eine günstige Gelegenheit, Qatar Airways zu testen und selbst zu erleben, wie sehr sich der Fünf-Sterne Service der Airline von dem anderer Fluggesellschaften abhebt.“

Die großartige Preisaktion ist das ultimative Highlight aus einer Reihe von Angeboten, die Qatar Airways zur Einführung der weltweit 100. Verbindung startet. Passagiere können sich zudem bis zum 16. April 2011 online auf qatarairways.com/100 registrieren und eines von 100 Tickets für Zwei zu einem Ziel ihrer Wahl innerhalb des weltweiten Streckennetzes von Qatar Airways gewinnen. Wer das Angebot an seine Freunde weiterleitet, kann seine Gewinnchancen noch weiter steigern. Zudem bietet Qatar Airways Mitgliedern des Bonusprogramms Privilege Club 10.000 Bonus-Qmiles sowie einen Rabatt von 25 Prozent auf Prämienflüge, die über qmiles.com eingelöst werden.

* Allgemeine Geschäftsbedingungen für das “Zwei für eins-Angebot”

  • Angebot nur gültig für Buchungen auf qatarairways.com/100
  • Reisezeitraum: 1. Mai bis 10. Juni 2011, Rückflug muss bis 10. Juni erfolgt sein
  • Verkaufszeitraum: 6. und 7. April 2011, Verkaufszeitraum bezieht sich auf die Ortszeit des Abflughafens
  • Das Angebot bezieht sich auf den Netto-Flugpreis. Die anfallenden Steuern und Gebühren müssen für jeden Reisenden entrichtet werden
  • Nur gültig auf Flügen, die von Qatar Airways durchgeführt werden
  • Angebot nur gültig für Flüge in der Economy Class
  • Angebot nur gültig für Hin- und Rückflug, nicht für One-Way-Flüge
  • Angebot gilt nicht für Flüge zwischen Sao Paulo und Buenos Aires, sowie für Flüge von Houston, New York oder Washington nach Doha
  • Die angegebenen Preise auf den Seiten Preis- & Datumsoptionen und Flug- & Tarifauswahl gelten pro Person
  • Umbuchungen innerhalb des Reisezeitraums gegen Gebühr möglich
  • Angebot nur gültig bei gemeinsamer Buchung und Durchführung der Flüge durch die Reisepartner, die Reisepartner dürfen nicht auf unterschiedlichen Flügen reisen
  • Nicht rückerstattbar, Stornogebühr 100%
  • Keine Kinderermäßigung, Kinder reisen zum Preis eines Erwachsenen
  • 80% Ermäßigung auf den Netto-Tarif einer erwachsenen Person für Kleinkinder unter 2 Jahren, zuzüglich anfallender Steuern und Gebühren
  • Sitzplatzangebot begrenzt und abhängig von Verfügbarkeit
  • Es gelten weitere Bedingungen, bitte beachten Sie die Bedingungen zum Zeitpunkt der Buchung

Mit „Get More NYC” beim New York Besuch sparen

 

 

 

 

 

NYC & Company, das offizielle Fremdenverkehrsamt der Stadt New York, hat  die neue Winterkampagne Get More NYC in der Hudson-Metropole vorgestellt. Mit ihr können Besucher im Januar und Februar bei Übernachtungen, beim Einkauf und erstmals auch bei Musicals sparen. Informationen rund um die Angebote sind ab sofort auf der Website http://www.nycgo.com/getmorenyc zu finden.

Mehr als 80 Hotels nehmen an Get More NYC teil und bieten im Januar und Februar bis zu 35 Prozent Rabatt auf die beste verfügbare Rate an. Gebucht werden kann bis zum 2. November über http://www.nycgo.com/getmorenyc . Zu den teilnehmenden Hotels gehören Luxuslegenden wie das Hotel Plaza Athenée oder das The Pierre, aber auch Mittelklassehotels wie das Hampton Inn Manhattan Times Square North. Auch nach dem 2. November sind bis zum 28. Februar weitere Hotel-Specials verfügbar, die von Hotel zu Hotel variieren.

Erstmals wird es vom 24. Januar bis 10. Februar eine eigene Broadway Week geben. Für 40 angesagte Broadway Shows können Musical-Fans ab dem 3. Januar zwei Karten zum Preis von einer kaufen und Stars wie Christina Ricci und Daniel Radcliffe live auf der Bühne erleben. Bereits ab dem 2. November sind über http://www.nycgo.com/getmorenyc Tickets für Kid’s Night on Broadway buchbar. Für Broadway-Vorstellungen zwischen dem 6. und 10. Februar erhält man dabei beim Kauf eines regulären Tickets eine kostenlose Eintrittskarte für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zur selben Show.

American Express-Kunden können darüber hinaus mit Get More NYC vom 24. Januar bis 28. Februar in mehr als 250 Geschäften, Restaurants und Museen der Stadt dreifache Bonuspunkte sammeln.

 

Get More NYC ist Teil der internationalen Kommunikationskampagne New Yorks See More. Be More. This is NYC, die im Juni dieses Jahres gelauncht wurde. Sie basiert auf Public Private Partnerships und kommt bei einem Kampagnenwert von 30 Millionen US-Dollar fast ohne öffentliche Gelder aus. Ein Ziel der Kampagne ist, im Jahr  2012 50 Millionen Gäste in der Metropole zu begrüßen.

Allgemeine Informationen über New York City – auch in deutscher Sprache – sind unter http://www.nycgo.com/ bzw. http://www.nycgo.com/german erhältlich.