Das Schlosshotel Fantast in der Vojvodina – Serbien

„Rustikaler“ Luxus im Herzen der Natur
Das Schlosshotel Fantast in der Vojvodina

Etwa 30 Kilometer von Novi Sad entfernt in der Nähe von Becej im Herzen der Vojvodina liegt das Schlosshotel Fantast. Auf einem Gelände von etwa 65 Hektar erstrecken sich hier mehrere Gebäude, die neben dem Hotel ein Gestüt und eine Kapelle inmitten eines großen Parks mit See umfassen. Ein Einzelzimmer im Schlosshotel Fantast ist bereits ab 3.300 Dinar (etwa 42 Euro) buchbar, ein Doppelzimmer kostet ab 5.600 Dinar (rund 70 Euro) pro Person, jeweils inklusive Frühstück, zu buchen. Auf Wunsch ist Halb- oder Vollpension verfügbar. Weitere Informationen bislang leider nur in serbischer Sprache unter www.fantast.co.yu .
Das Schlosshotel Fantast verfügt derzeit über zwei Appartements und vier Zweibettzimmer – die übrigen Gästezimmer werden aktuell renoviert. Für das kulinarische Wohl steht den Gästen ein Restaurant mit 90 Sitzplätzen sowie eine Café-Bar zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Konferenzsaal für bis zu 80 Personen, ein Festsaal für Feierlichkeiten sowie Parkmöglichkeiten. Hotelgästen stehen außerdem Tennisplätze zu Verfügung.
Auf dem Gelände des Schlosshotels befindet sich zudem ein Park, der auf langen oder auch kürzeren Spaziergängen erforscht werden kann.
Kleine Privatflugzeuge können auf der hoteleigenen Landebahn landen.

Geradezu ideal ist das Schlosshotel Fantast für Pferdeliebhaber: Das Gestüt von Fantast gilt schon lange als eines der bekanntesten Osteuropas. Von hier stammen einige der erfolgreichsten Rennpferde der Geschichte. Heute werden hier neben der reinen Pferdezucht zudem Reitstunden angeboten und es ist möglich, sich Pferde für einen Ausritt über das Gelände und darüber hinaus zu mieten.
Anfang des 20. Jahrhunderts vom damaligen jugoslawischen Großgrundbesitzer Bogdan Dunderski erbaut, stellt das Schlosshotel Fantast mit seinen Nebengebäuden heute ein beeindruckendes architektonisches Gesamtbild dar. Mit einer seltenen Mischung aus barocken, romanischen und neoklassizistischen Elementen und insgesamt vier Türmen bietet die Anlage eine aparte Mischung der Baukunst und bietet in der Kapelle – wiederum erbaut im neubyzantinischen Stil – zudem einige Werke von unschätzbarem Wert des Malers Uroš Predić, der als einer der bedeutendsten serbischen Künstler des Realismus gilt.

Deutsches Bratwurstmuseum erhält die „größte Bratwurst der Welt“

Deutsches Bratwurstmuseum erhält die „größte Bratwurst der Welt“

BUGA-Bratwurstskulptur zieht von Ronneburg nach Holzhausen / Thüringen um

Die BUGA 2007, die erste Bundesgartenschau in Thüringen, zeigte vom April bis zum Oktober 2007 in Gera und Ronneburg auf 90 Hektar die Projekte von Landschaftsarchitekten auf verschiedensten Gebieten. Die Thüringer Landschaftsarchitekten gestalteten im Arboretum, der Kernzone Ronneburg, die „Thüringer Welten“. In zwölf Themengärten wurden einige Besonderheiten Thüringens für den Besucher erlebbar gemacht. So konnte man beispielsweise das „Grenzland“ oder die „Muschelkalkhänge des Saaletales“ wie auch den „Hainich“, durchstreifen. Ein Themengarten war dem leckersten Kulturgut des Freistaates, der Thüringer Bratwurst, gewidmet. Neben einer großen begehbaren Bratwurstskulptur waren ein Schweinestall, verschiedene Gewürze, Senf und Getreidefelder zu sehen. Im Zuge der Übernahme des Geländes durch die Weltentor GmbH, diese eröffnet auf dem Gelände einen Fantasy-Themenpark im mittelalterlichen Ambiente, ist nun für die Bratwurstplastik kein Platz mehr auf dem Gelände. Nachnutzungen solcher für ein bestimmtes Ereignis geplanter Bauten sind durchaus üblich, so hatte der Christuspavillion im Jahr 2001 seine Reise vom Expo-Gelände in Hannover in das 200 km entfernte Kloster Volkenroda angetreten. Nur etwa 100 km wird der Bratwurstpavillion nun zurücklegen, bevor er in Holzhausen am Fuße der Wachsenburg seinen dauerhaften Standort finden wird.

Der Verein „Freunde der Thüringer Bratwurst e.V.“ hatte sich bereits unmittelbar nach dem Ende der BUGA für eine mögliche Nachnutzung der Plastik beworben und erhielt vor wenigen Tagen den Zuschlag für die Umsetzung. Die Demontage wird in den kommenden Tagen erfolgen, bevor der Bratwurstpavillion dann im kommenden Jahr als größte begehbare Bratwurstplastik der Welt seinen Platz in unmittelbarer Nachbarschaft zum 1. Deutschen Bratwurstmuseum finden wird. Die Bratwurst ist ca. 25 m lang und 3,50 m im Durchmesser, über 6 Millionen Thüringer Bratwürste würden in ihrer Hülle Platz finden. Sie wird zukünftig, eingebunden in das Gelände des Museums, Platz für Sonderausstellung, Lesungen und kulinarische Projekte bieten. Umrahmt wird die Plastik dann von Gewürzbeeten und Gehegen mit alten Schweinerassen. Unterstützt wir das Projekt bisher von der Stadt Ronneburg (kostenlose Übereignung), der Wachsenburghaus AG (Planung), der Firma Hannighofer (Transport), der AGROLAND Agrar e.G. Thörey (Lagerung) und dem Landratsamt des Ilmkreises. Da die Skulptur aber durch Witterungseinflüsse und Vandalismus stark sanierungsbedürftig ist, bedarf es weiterer engagierter Bratwurstfreunde um die Bratwurstskulptur kurzfristig in neuem Glanze aufbauen zu können. Über Hilfestellungen beim Korrosionsschutz, beim Stahlbau und bei der Neugestaltung der Außenhülle, sowie über finanzielle Unterstützungen würden sich die „Freunde der Thüringer Bratwurst“ freuen.

Quelle: bratwurstmuseum.net

1. Olivenernte im Rheinland

Der 21. November 2007 wird ein historisches Datum: zum ersten Mal werden im Rheinland Oliven geerntet.

Der Olivenhain – der einzige seiner Art nördlich der Alpen – wurde vor über 2 Jahren angelegt.
Seit dem ersten Spatenstich im Mai 2005 wurde die Anlage im Frühjahr 2007 auf über 1500 m²
erweitert. Dort stehen nun 110 junge Olivenbäume im Alter von 3 bis 6 Jahren aus
verschiedenen Regionen Italiens.

Initiiert wurde dieses Olivenhain-Projekt von dem Kölner Olivenölhändler Stephan Marzak, der
mit seinen Partnern Michael + Heinz Becker dieses Projekt auf dem Gelände der Baumschule
Becker in Pulheim-Stommeln (bei Köln) realisiert hat.

Das Gelände der Baumschule liegt noch im Einzugsbereich der Kölner Bucht, die für ihr mildes
Klima bekannt ist – und der erstklassige Lößboden, auf dem die Baumschule liegt, bietet für
hiesige Verhältnisse, hervorragende Bedingungen für den Olivenbaum.

Die Bäume stehen mit einem Abstand von 3,50 m in der Reihe und einem Reihenabstand von
4,0 m in offenem Gelände – und nur zum Teil durch andere Kulturen etwas windgeschützt.
Der Abstand von Baum zu Baum ist bewußt etwas geringer gewählt, als er in den klassischen
Anbauregionen des Mittelmeerraumes üblich ist. Die Bäume sollten einen etwas kompakteren
Hain bilden. Nach dem bisherigen gezeigten Wuchs der ältesten Bäume, wäre dies nicht
notwendig gewesen.

Bei der Auswahl der Sorten wurden schwerpunktmäßig kälteresistentere Sorten gewählt:
51 Leccino, 20 Olivastra Seggianese und 10 Pendolino aus der Toskana, 20 Taggiasca aus
Ligurien aber auch 6 Tonda Iblea sowie 3 Biancolilla aus Sizilien. Bisher haben erst zwei junge
Bäumchen den ersten Winter 2005/2006 nicht überstanden.

Die nun ältesten Bäume haben – natürlich bedingt durch den milden Winter 2006/2007 und die
warmen Temperaturen in den Frühlingswochen 2007, sehr viele und starke Blütentriebe
ausgebildet. Die Blüte und die Bestäubung wurde durch Regentage in den Mai- und
Juniwochen etwas beeinträchtigt. Dennoch konnte sich viele Früchte ausbilden.

Die italienischen Freunde und Lieferanten von Stephan Marzak – natürlich alle selber
Olivenölproduzenten und Besitzer von großen + alten Hainen, zollten ihren Respekt für die
bisherigen Ergebnisse, wenn sie bei ihren Besuchen in Köln einen Abstecher zum rheinischen
Olivenhain machten. Bäume in diesem Alter sehen weder in der Toskana noch in Sizilien
stattlicher aus.

Am Mittwoch den 21. November 2007 wird zum ersten Mal geerntet.
Traditionell von Hand – wie in der Toskana.
Treffpunkt: Olivenhain auf dem Gelände der Baumschule Heinz Becker in Pulheim-Stommeln
– um 12.00 Uhr.
Was mit den Oliven geschehen wird? Diese werden in Salz entbittert und später in Olivenöl
eingelegt und den Besuchern des 3. Olivenblütenfestes am … Juni 2008 präsentiert.
Und wann gibt es frisches Olivenöl? Am selben Tag, (noch) nicht aus eigener Ernte, sondern
frisch per Lkw aus Sizilien.

Rach, der Restauranttester

Die Küche versinkt im Chaos, das Essen schmeckt nicht, der Chefkoch ist völlig überfordert und die Gäste bleiben aus. Solche harten gastronomischen Problemfälle sind für Sterne-Koch Christian Rach eine echte Herausforderung.

Der Mühlenhof liegt idyllisch in Westerdeichstrich, direkt am Nordseeheilbad Büsum. Auf 8.000 qm Grundstück bietet das Gelände eigentlich alles für ein florierendes Geschäft: Das Restaurant in der alten Mühle, ein Hotel mit 20 Zimmern, großzügige Rasenflächen, direkten Zugang zu einem kleinen Angelteich und nicht zu vergessen, die direkte Nähe zur Nordsee.

Doch die Realität sieht ganz anders aus! Christian Wöhrmann ist Pächter und Koch des Mühlenhofs und betreibt diesen seit 2004 mit seiner Lebensgefährtin Carola Jäger. Das gesamte Gelände wirkt verwahrlost, dreckig und lieblos. Kein Wunder eigentlich, dass die Gäste ausbleiben, doch Christian Wöhrmann sieht die Schuld bei allen, nur nicht bei sich selbst.

Der Sternekoch Christian Rach wird versuchen innerhalb einer Woche dem selbst ernannten Koch Christian Wöhrmann, der eigentlich gelernter Hotelfachmann ist, die Augen zu öffnen und damit die bevorstehende Pleite abzuwenden. Er stößt dabei auf fehlendes Fachwissen, Lethargie, Ignoranz und Faulheit. Wird es Christian Rach gelingen, den Mühlenhof vor dem Aus zu bewahren?

RTL, Sonntag, 16.09., 19:05 – 20:15 Uhr

Arno Dirkers Qualitätsbrände stehen vor ungewisser Zukunft

Arno Dirker hat vor kurzem seine Brennerei verlegt, in ein Gebiet, das momentan noch zu Hessen gehört. Im Zuge eines lange geplanten Ländertausches soll es jedoch demnächst an Bayern übergeben werden. Ob er seine Brände und Geiste in Bayern oder Hessen herstellt, könnte dem Edelbrenner eigentlich ganz egal sein, wären da nicht folgende Umstände: Beamte der hessischen Monopolverwaltung in Neu Isenburg hatten ihm die Bauweise eines Brennkessels genehmigt, die auch auf dem neuen Gelände die hohe Qualität seiner Destillate sichern und einen ungestörten Betriebsablauf garantiert. Sollte der Dirkersche Betrieb nun demnächst unter die Aufsicht des bayerischen Oberzollamts in Schweinfurt fallen, darf Dirker seine mehrfach prämierten Edelbrände nicht in der Form destillieren, wie sie das qualitativ beste Ergebnis erzielen. Die Bauweise des Brennkessels, den Dirker auf der Basis seiner 20-jährigen Brennkarriere hat anfertigen lassen, gefällt den bayerischen Zollbeamten nicht.

Regeln fern der Realität

Eine weitere Vorschrift, auf der die Schweinfurter Beamten bestehen, ist die "Ein-Tür-Regelung“, welche besagt, dass ein Destillateur in einer Abfindungsbrennerei nur eine Außentür haben darf, damit er beim Schwarzbrennen nicht entkommen kann. Arno Dirker brennt jedoch nicht schwarz. Im Gegenteil, er nimmt sämtliche Vorschriften sehr genau und zahlt seit Anfang der 90er Jahre seine nicht unerhebliche Branntweinsteuer stets vier Wochen vor Frist. "Das waren vom Jahr 2000 bis dato immerhin cirka 750.000 – die ich gezahlt habe“, sagt Dirker. Zudem hat er bei der "Ein-Tür-Regelung“ brandschutztechnische Bedenken und sieht seine fünf Mitarbeiter im Falle eines Brands gefährdet. Was den passionierten Unternehmer besonders trifft, ist die Tatsache, dass er seine steuerbegünstigte Abfindungsbrennerei nicht – wie im Jahr 2000 bewilligt – auf das neue Gelände verlegen darf, so dass Abfindungs- und Verschlussbrennerei nebeneinander liegen. Nicht nur, dass die Hälfte seines Unternehmens nun an einem anderen Ort verbleiben muss, er wird seine Abfindungsbrennerei sogar entweder stilllegen oder an Dritte verpachten müssen. Laut Brennereiordnung dürfen nämlich auf ein und demselben Gelände nicht zwei Brennereien stehen. Dass dies jedoch in vielen deutschen Betreiben dennoch der Fall ist, kümmert die Entscheidungsträger im Fall Dirker wenig. Zudem würde er sein Abfindungsbrennrecht verlieren, sobald er die neue Verschlussbrennerei in Betrieb nimmt, denn ein Gewerbetreibender darf keine zwei Brennrechte besitzen. "Ich muss nun die Brennerei, die sich auf dem Gelände meiner Eltern befindet, an eine fremde Person verpachten und habe kein Mitspracherecht mehr, was die Brandherstellung oder irgend eine andere wirtschaftliche Entscheidung betrifft“, erklärt Dirker.

Ein Schildbürgerstreich

Aber Dirker kämpft gegen den Amtsschimmel und hofft, dass am Ende alles gut wird. Aus Protest hat er am 1. März 2007 seinen Erstwohnsitz auf dem Gelände des neuen Betriebes angemeldet. Er nimmt an, dass er dadurch den Ländertausch verhindern kann und sein Grundstück in Hessen bleibt. Die zuständige Flurbereinigungsbehörde macht ihm da allerdings wenig Hoffnung. Der Ländertausch sei beschlossene Sache und zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzuhalten, so die Beamten. "Ich möchte lediglich, dass ich die mir im Jahr 2000 zugesagten Baumaßnahmen umsetzen und meine Brände in bester Qualität herstellen kann“, fordert Dirker. "Mein Betrieb kann in jedem Jahr zehn Prozent Umsatzzuwachs einfahren, meine Produkte wurden mit zahlreichen Medaillen prämiert und ich sorge nebenbei auch noch dafür, dass das heimische Obst verwertet wird und zahlreiche Menschen in Lohn und Brot stehen.“ Aber diese Argumente zählen bei den Beamten nicht.

Neue Wege gehen

Dirker kann nicht verstehen, warum in seiner Brennerei auf unpraktikablen Amtvorschriften bestanden wird, wenn es außerdem zahlreiche Brennereien in Deutschland gibt, bei denen diese Vorschriften nicht eingehalten werden müssen. "Das deutsche Brennrecht ist extrem restriktiv“, sagt er,"es ist schade, dass einem so viele Vorschriften die Arbeit erschweren“. Sollte der Ländertausch in geplanter Weise vollzogen werden und sein Betrieb in Zukunft der Aufsicht des Schweinfurter Zollamtes unterstehen, will Dirker seinen Betrieb schließen. "Ich verlasse meine Heimat zwar ungern, aber ich habe viele Anfragen aus aller Welt und kann mir gut vorstellen, dass ich hier alles verkaufe und mich zum Beispiel in China niederlasse“, sagt Dirker. Seine Fangemeinde, zu der unter anderem auch die besten Köche Deutschlands zählen, wäre sicher sehr traurig über diesen Verlust.

www.dirker.de

Stierkampfarena Campo Pequeno

Wiedereröffnung der Stierkampfarena Campo Pequeno
Modernisierter Bau bietet vielseitige Freizeit- und Nutzungsmöglichkeiten

Die Lissabonner Stierkampfarena Campo Pequeno wurde nach fünf Jahren Renovierungszeit am 16. Mai 2006 offiziell wiedereröffnet.
Die Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung standen im Zeichen des portugiesischen Stierkampfes mit einer Aufführung des Künstlers Filipe La Féria und dem Auftritt des namhafte Stierkämpfers João Moura.

Die eindrucksvolle Arena aus dem 19. Jahrhundert soll jedoch auch für andere Veranstaltungen wie Musik- und Theateraufführungen, Fernsehaufzeichnungen oder Kongresse genutzt werden. Eine bewegliche Dachkonstruktion erlaubt dabei verschiedene Arten von Events für bis zu achttausend Zuschauer durchzuführen.

Für fünf Jahre war das Gebäude geschlossen und wurde in dieser Zeit von Grund auf saniert und umgebaut. Zu dem umgestalteten Komplex gehört auch ein neu errichtetes Shoppingcenter. Auf zwei Etagen finden die Besucher 60 Geschäfte, Restaurants und Bars sowie ein Kino mit acht Sälen. Der große Turm, der der Avenida da República zugewandt ist, wird ein Luxusrestaurant beherbergen. Darüber hinaus ist eine Tiefgarage mit 1.250 Parkplätzen auf drei Ebenen entstanden. Das Gelände um die Arena wurde zu einem abwechslungsreichen Bereich mit Brunnen und Gärten umgestaltet, der die Besucher zum Verweilen einlädt.

Ein Museum für Stierkampf befindet sich im Erdgeschoss direkt über den Boxen, wo sich die Stiere vor ihrem Auftritt in die Arena aufhalten. Somit können die Besucher aus nächster Nähe hinter die Kulissen des Stierkampfes blicken. Der portugiesische Stierkampf zeichnet sich dadurch aus, dass das Spektakel nicht mit dem Tod des Stieres vor den Augen der Zuschauer endet und der Stierkämpfer seine Geschicklichkeit auf dem Pferd demonstriert.

Die erste Stierkampfarena Lissabons wurde 1831 auf dem Campo de Santana errichtet. Nach einigen Jahren wurde der Platz zu klein und die Stadtverwaltung von Lissabon bestimmte ein neues Gelände im Bereich des Campo Pequeno.

Auf dem Gelände des Campo Pequeno wurden bereits im 18. Jahrhundert Stierkämpfe ausgetragen. 1891 wurde mit dem Bau der großen Arena begonnen und am 18. August 1892 wurde die prächtige Stierkampfarena eröffnet. Die Architektur ist verspielt pseudomaurisch, an den vier Ecken der Arena erheben sich große Türme. Der kreisrunde Innenraum hat einen Durchmesser von 40,7 m.

www.kprn.de