Eric Werner

Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel im Wasserturm gewinnt für sein Restaurant „Himmel un Äd“ einen der jüngsten Zwei-Sterne-Köche Deutschlands. Eric Werner hatte sich mit gerade einmal 26 Jahren schon zwei Michelin-Sterne als Küchenchef der Essener „Résidence“ erkocht. Als das Traditionshaus schließt, stehen ihm alle Türen offen. Umso glücklicher schätzt sich das Hotel im Wasserturm, den bodenständigen Star als Küchenchef für sich gewonnen zu haben.

„Ich find’s gut, wenn der Gast sieht, was er isst, und nicht darüber nachdenken muss, was das jetzt wohl sein soll“, erklärt Eric Werner. Für ihn ist es die größte Herausforderung, ein sehr reduziertes Gericht perfekt anzurichten. „Häufig lenkt zu vieles auf dem Teller vom Hauptdarsteller ab, statt ihn zu unterstützen. Das Mutige ist, auf solches „Chichi“ zu verzichten.“
Diese Grundhaltung ist ganz im Sinne des Restaurantkonzepts. Der Name „Himmel un Äd“ soll nicht nur den regionalen Bezug der Küche zum Ausdruck bringen, sondern auch die Verbindung zwischen einer himmlischen Genussküche und einem guten Schuss Bodenständigkeit vermitteln.

Die Zusage des lebenslustigen Kölnliebhabers Werner, kam für das Hotel im Wasserturm beinahe zeitgleich mit der Aufnahme in der Kooperation „Romantik Hotels & Restaurants International“. Unter diesem Label finden sich Häuser mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Genuss-Schwerpunkt.

„Genau genommen haben wir jetzt drei Sterne unter einem Dach“, erklärt Wasserturm- Geschäftsführer Stefan Sandweg augenzwinkernd. Denn der bisherige Küchenchef Mathias Maucher ist bereits mit einem Michelin-Stern für seine kreative Küche dekoriert. Maucher wird sich ganz auf die kulinarische Neukonzeption des Restaurants „d/\blju ‚W’“ im Erdgeschoss und die Bankettküche des Hotels konzentrieren, bevor er sich mit einem eigenen Restaurant in Köln in die Selbstständigkeit begibt.

Natürlich muss Eric Werner seine Auszeichnungen als Küchenchef in Essen zurücklassen. Doch in der 11. Etage des Hotels im Wasserturm wird er ab dem 19.01.2017 sicher neue Sterne vom Kölner Himmel holen.

Lebenslauf Eric Werner
Geboren 1985 in Halle an der Saale
Nach der Ausbildung Koch im Restaurant „Sao Gabriel“ in Portugal
2008 – 2009 Koch bei Berthold Bühler in der „Résidence“ in Essen
2009 – 2010: Sous Chef bei Heiko Antoniewicz
2010 – 2011: Sous Chef bei Clara von Krüger im „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
(ein Michelin-Stern)
2012 – 2014: gemeinsam mit Erik Arnecke Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)
2015 – 2016: alleiniger Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)

Auszeichnungen
2011: Ein Michelin-Stern für den „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
2015: Zwei Michelin-Sterne für die „Résidence“ in Essen

Lebenslauf Mathias Maucher
Geboren am 1983 in Radolfzell a. Bodensee
Ausbildung als Koch in der „Schwarzwaldstube“,
Hotel „Traube Tonbach“, Baiersbronn
2012 – 2014: Küchenchef im Restaurant „W“, Hotel im Wasserturm
2014 – 2016: Küchenchef im „Himmel un Äd“, Hotel im Wasserturm
Auszeichnung
2014: ein Michelin-Stern für das „Himmel un Äd“ in Köln

„Himmel un Äd“ – das Restaurant“ im Hotel im Wasserturm
Im einst größten Wasserturm Europas befindet sich heute ein außergewöhnliches Fünf-Sterne-Superior-Hotel, das historisches Gemäuer mit exklusiver Modernität vereint.
Errichtet wurde der Turm vor 140 Jahren. Nach der teilweisen Zerstörung im 2. Weltkrieg ist er in den 1990er Jahren wieder aufgebaut worden und steht heute unter Denkmalschutz.
Im 11. Stock dieses Kölner Wahrzeichens, liegt das Restaurant „Himmel un Äd“. Hier erwarten den Gast eine regionale Sterneküche sowie ein atemberaubender Blick über ganz Köln – sowohl vom Restaurant aus als auch auf der 360°-Panorama-Dachterrasse.

85 Jahre Tiefkühlkost

Die Produkte aus der Kälte feiern Jubiläum

Vor 85 Jahren wurden am 6. März 1930 in einem kleinen
Lebensmittelgeschäft in den USA erstmals tiefgekühlte Produkte
verkauft. Damit war eine neue Art – und die größte Innovation – in
Sachen Haltbarmachung von Lebensmitteln geboren: Die Schockfrostung.
Bis heute gibt es keine schonendere Art der Konservierung und das
ganz ohne Zugabe von Konservierungsstoffen. Die ersten Lebensmittel,
die es tiefgekühlt zu kaufen gab, waren Gemüse, Obst und Fisch. Die
darauf folgende weltweite Erfolgsgeschichte tiefgekühlter Produkte
war sicherlich auch der Grund, warum der amerikanische Präsident
Ronald Reagan im Jahr 1984 erstmals den „Frozen Food Day“ ins Leben
rief, der seitdem jedes Jahr am 6. März gefeiert wird.

In Deutschland wurden Tiefkühlprodukte (TK-Produkte) 1955 erstmals
vorgestellt. Heute steht für 90 % der Deutschen fest: TK-Produkte
haben die Vorratshaltung einfacher gemacht und das Kochen
erleichtert.*

So frisch wie frisch gefangen
Erfinder der Tiefkühlkost ist der Amerikaner Clarence Birdseye.
1915-1922 unternahm der Meeresbiologe mehrere Forschungsreisen nach
Labrador in Neufundland. Dort beobachtete er die einheimischen Inuit
dabei, wie sie ihre frischen Lebensmittel einfroren. Der frische Fang
oder die gerade erlegte Beute wurde dazu in den eisigen, bis zu minus
45 Grad Celsius kalten Wind, gehängt. Schon in kürzester Zeit waren
Fisch und Fleisch tiefgefroren. Die tiefgekühlten Lebensmittel
hielten den ganzen Winter über und schmeckten nach dem Auftauen auch
nach Wochen und Monaten noch genauso frisch wie gerade erst gefangen
oder erlegt.

Lebensmittel ohne Geschmacks- oder Qualitätsverlust für einen
längeren Zeitraum haltbar zu machen, faszinierte Birdseye. Mit sieben
Dollar Startkapital erstand er sein Equipment bestehend aus Eis, Salz
und einem Ventilator mit Elektroantrieb. Mit diesen geringen Mitteln
tüftelte er so lange bis die erste Schockgefrieranlage entstand. Dank
dieser gelang es ihm erstmals ganze Fische, Fischfilets, Gemüse,
Fleisch und andere Lebensmittel innerhalb kürzester Zeit schonend
tiefzukühlen – so wie in der arktischen Kälte Neufundlands.

Erst 25 Jahre nach dem Erstverkauf in den USA, im Jahr 1955, wurden
auf der größten internationalen Lebensmittelmesse anuga in Köln
erstmals TK-Produkte – Fisch und Gemüse – einem breiten Fachpublikum
aus dem Handel vorgestellt. Heute bietet der deutsche Handel dem
Verbraucher in seinen Tiefkühltruhen bundesweit sage und schreibe
mehr als 17.000 gefrorene Artikel an. Da ist für jeden Geschmack
etwas dabei! Kein Wunder also, dass der Pro-Kopf-Verbrauch jedes
Bundesbürgers mittlerweile bei über 41 Kilogramm liegt. 1960 lag der
nämlich noch bei durchschnittlich 400 Gramm. Eins ist also sicher:
Die Lust der Deutschen auf das Lebensmittelangebot aus der Kälte ist
ungebrochen!

*Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum „Tag der
Tiefkühlkost“, die der Verein „Die Lebensmittelwirtschaft e.V.“ in
Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tiefkühlinstitut e.V. im Februar
2014 in Auftrag gegeben hat. (Befragungszeitraum: 27.02.-01.03.2014;
Befragte 1001; TNS Infratest)

Simon Wu, Peking

Simon Wu ist neuer „Chinese Executive Chef“ im Huang Ting

Simon Wu, in Hongkong geboren, ist ein Meister der kantonesischen Küche. Jetzt kocht er als neuer Chinese Executive Chef im Gourmet-Restaurant Huang Ting des Peninsula Beijing seinen Gästen extravagante Neuauflagen klassischer kantonesischer Gerichte wie Meeresschnecken-Suppe, geschmorte Seegurke oder Abalone mit Jade-Melone und delikater Trüffelsauce. Das bildschöne Ambiente des Huang Ting – sein Name bedeutet „Phönixhof“ – mit Antiquitäten aus der Qing-Dynastie, prächtigen Seidenstoffen und schicken Neuinterpretationen des Ming-Designs setzt die kulinarische Genusswelt von Chef Simon gekonnt in Szene.

Neben den innovativen Signature-Gerichten von Chef Simon, darunter seinen berühmten Dim Sum-Spezialitäten, spielen gesunde, mit chinesischen Heilkräutern zubereitete Speisen eine wichtige Rolle. Der Meisterkoch und sein Team integrieren die alten Philosophien der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihre gesundheitlichen Wohltaten in ihre Menüs. „Die Nutzung von Heilkräutern in unseren Speisen ist zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens gedacht“, erklärt Chef Simon. „Genutzt werden Substanzen, die dabei helfen, die Kräfte Yin und Yang in Balance zu halten“.

Gäste des Huang Ting können 14 Gerichte aus dem Kräutermenü wählen – etwa geschmortes Hühnchen in chinesischem Wein mit Engelwurz und Chuan Qiong. Engelwurz zählt zu jenen Heilkräutern, die das Blut nähren sollen. Chuan Qiong (deutsch: Szechuan-Liebstöckel) wird in China seit dem 14. Jahrhundert bei Kopfschmerzen eingesetzt.

Simon Wus kulinarische Handschrift ist durch seine Biografie geprägt. Als jüngstes von fünf Geschwistern geboren, entdeckte er mit 18 Jahren seine Leidenschaft für das Kochen, als ihn sein Bruder mit zur Arbeit in ein Restaurant nahm. Unermüdlich arbeitete er in den folgenden fünf Jahren daran, die unterschiedlichen chinesischen Kochmethoden zu erlernen. Besonders prägten ihn die Kochkünste seiner Großmutter und die vielen Facetten der kantonesischen Küche.

Nach den Lehrjahren zog es Simon Wu 1995 nach Beijing. Dort zählten das Kempinski und das Hilton zu seinen ersten Stationen. Mit der Beförderung zum Executive Banquet Chef kam der Wechsel ins Shangri-La, wo er für den gesamten Bankettbereich zuständig war. Eine kolossale Turandot-Opernveranstaltung direkt an der Chinesischen Mauer mit einem Catering für mehr als 10.000 Menschen ist nur ein Highlight seiner Karriere. 2002 zog es Simon Wu wieder zurück nach Hongkong. Dort lancierte er renommierte Events, unter anderem für Happy Valley Clubhouse und Cathay Pacific Airlines. Für den Hong Kong Jockey Club war er in dieser Zeit zudem als Chinese Executive Chef tätig. Im August 2014 schließlich folgte Meisterchef Simon dem Ruf des Peninsula in Beijing.

Mit dem Huang Ting präsentiert das Peninsula Beijing Tradition und Moderne in einem einzigartigen Ambiente: Als Hommage an die “imperialen Innenhöfe” jahrhundertealter Pekinger Courtyard-Paläste ist das Interieur von der traditionellen Architektur Chinas und dem zeitgenössischen Design des modernen Asiens geprägt. Täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr für Lunch und von 18 bis 22 Uhr für Dinner geöffnet. Reservierung über: www.peninsula.com

Daniel Nöller

Daniel Nöller ist Küchenchef im Hotel Lindenwirt in Rüdesheim

Daniel Nöller ist Rheingauer. Geboren in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis machte er sich nach seiner Ausbildung zum Koch auf den Weg in die Welt hinaus. Seine Lehrzeit absolvierte er im Restaurant Laukenmühle in Lorch im Wispertal. Bereits hier lernte er für viele hungrige Gäste zu kochen. Besonders an den Wochenenden musste man alles geben. Das hat er schon als Azubi perfekt in die Tat umgesetzt. Auch an seiner neuen Wirkungsstätte ist Zupacken gefragt. Seit Mitte April 2014 ist Nöller Küchenchef im Lindenwirt in Rüdesheim am Rhein. Eine Herausforderung – denn Nöller ist angetreten, der Küche des Traditionshotels in der Rüdesheimer Drosselgasse neue Impulse zu geben. Dabei kommen ihm all‘ die Erfahrungen, die er an seinen bisherigen Stationen gesammelt hat, zugute. Dass er ein Könner ist, davon zeugen die guten Noten, die er bisher bei den Restaurantführern sammeln konnte.

Aus dem Rheingauer Schiefergebirge zog es den jungen Koch in die richtigen Berge – nach Kitzbühel ins Hotel und Restaurant Eggerwirt. Hier arbeitete er als Chef de Partie bis ihn der Ruf nach Brixen ins Restaurant Lendenwirt ereilte, wo er als Saucier anheuerte. Gardemanger, Entremetier, Poissonier – das waren seine Posten im Weißen Rössl am Wolfgangsee. Dann sagte er den Bergen Adieu und kam in die Heimat zurück. Eine Saison lang arbeitete er in der Drosselgasse in Breuers Rüdesheimer Schloss, um sich dann nach Saisonende in Richtung Eltville zu verabschieden. Als Souschef war er dann im Restaurant Alta Villa tätig, wohin er nach einer Zwischenstation in der Gutsküche des Weinguts Kögler, einem Haus mit viel Historie, im Februar 2010 als Küchenchef zurück kehrte.
Im August 2012 wechselte Daniel Nöller die (Rhein)seite und verwöhnte die Gäste von Schloss Sörgenloch mit seinen Kreationen. Er richtete zusammen mit seinem Team viele Feste aus und sorgte mit einer herausragenden Küchenleistung dafür, dass die schöne Location weit übers Rheinhessische Weinland hinaus bekannt wurde. Im Herzen ist Nöller immer Rheingauer und Weltbürger geblieben. Nicht erst seit er zu den Eurotoques Chefs gehört, bringt er das mit Gerichten und Menüs zum Ausdruck, die für seine Kreativität sprechen. Dabei kocht Daniel Nöller am liebsten mit Zutaten aus der Region. Er nutzt die Schätze, die die Natur uns in den verschiedenen Jahreszeiten schenkt. Seine Kompositionen haben Pfiff und zeugen davon, dass er mit beiden Füßen fest auf dem Küchenboden steht. „Kochen ist Handwerk. Schaumschläger sind hier fehl am Platze. Ohne solide Kenntnisse bringt man nichts Überzeugendes auf die Teller. Und schon gar nicht, wenn es schnell gehen und vielen Gästen schmecken soll. Da muss man gute Nerven und viel Erfahrung haben“, sagt Nöller. Sein Geheimnis: Er kocht mit Herzblut und hört nie auf, neue Ideen auszuprobieren. „Wenn ich keine Lust mehr auf Neues habe, dann höre ich auf“ – so der Rheingauer, der wieder zu Hause angekommen ist.
Daniel Nöller ist 34 Jahre alt und hat die Nachfolge von Franz Möhnig angetreten, der lange Jahre Küchenchef im Lindenwirt war. Derzeit arbeiten beide Köchen noch Seite an Seite.

www.lindenwirt.com

Biographie Steffen Henssler

Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren. Gemeinsam mit seinem Vater führt er in Hamburg seit 2001 das Restaurant „Henssler Henssler“. 2009 eröffnet er außerdem ein zweites Hamburger Restaurant namens „ONO by Steffen Henssler“.

Daneben ist der Starkoch immer wieder auf den deutschen Bühnen und in zahlreichen TV-Shows zu sehen. Mit seinem ersten Bühnenprogramm „Meerjungfrauen kocht man nicht – Liebe geht durch den Magen“ kann Steffen Henssler bundesweit rund 80.000 Zuschauer begeistern. Sein zweites Live-Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ ist im Frühjahr 2014 erfolgreich gestartet und wird 2015 mit weiteren Terminen fortgesetzt.

Im ZDF war der Hamburger u.a. als Moderator der Show „Topfgeldjäger“ (2010-2014) zu sehen. Seit 2013 hat er bei VOX seine eigene Show „Grill den Henssler“, von der Anfang 2014 die zweite Staffel ausgestrahlt wurde. Die dritte Staffel ist für Herbst 2014 geplant. Bereits im Januar 2014 startete „Der Restauranttester“ auf RTL – neue Folgen werden im Herbst 2014 ausgestrahlt. Im Juli 2014 gehen mit „Die Steffen Henssler Challenge – Guter Geschmack gewinnt“ und „Henssler hinter Gittern“ gleich zwei neue Formate bei RTL auf Sendung.

Des Weiteren ist Steffen Henssler Autor mehrerer Bücher. Im August 2013 ist sein viertes Kochbuch „Einfach Henssler – schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“ erschienen (Dorling Kindersley).

Steffen Henssler hat außerdem im April 2013 Englands Starkoch Jamie Oliver erfolgreich herausgefordert. Nur mit einem Messer ausgerüstet, hackt er mehr Chili-Schoten in 30 Sekunden als der Engländer und stellt damit einen offiziellen GUINNESS WORLD RECORDS Rekord auf.

Henssler im Gourmet Report Archiv: www.gourmet-report.de/archiv/Henssler/

Sascha Stemberg

Saacha Stemberg schreibt uns:

Ich war vor Jahren in den USA und hab da coole Shirts von Köchen für Köche gesehen! Dieses Ding verfolgt mich seitdem, denn ich kann diese Shirts mit den Totenköpfen,Kochmützen und Messern nicht mehr sehen!
Mit dieser Idee bin ich vor 6 Monaten an einen befreundeten Shirt Designer mit Sitz in Köln ran getreten.
Ich habe meine ersten fünf Ideen zu Papier gebracht und entstanden sind erstmal fünf stylishe Shirts in coolen Farben und guter Qualität. Geboren war die Firma „Lekker Klamotten“ by S.Stemberg.
Ich konnte glücklicherweise den Spass daran bei meinem Freund Ralf Bos wecken. So sind die Shirts ab nächster Woche bei Bos Food, bei uns im Restaurant und bei www.charlottje-jesper.de
erhältlich!

Verkaufsstart ist am heutigen Montag, dem 1.7.2013

Zu sehen sind die coolen Shirts auf der Gourmet Report FACEbook Seite:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151576170463124.1073741840.168996673123&type=1

Karl und Rudolf Obauer

Die Köche des Jahrzehnts 2004 bis 2013 heißen KARL und RUDOLF OBAUER, Restaurant & Hotel Obauer

Karl und Rudolf Obauer definieren die Werte Tradition, Kontinuität und Verlässlichkeit in der Spitzengastronomie auf ihre Art. Für sie muss gute Küche nicht permanent neu erfunden, jedoch als ein sich ständig erneuernder Kreativitäts- und Arbeitsprozess betrachtet werden. Im österreichischen Gastronomieführer „Gault&Millau 2012“ erreichte das Köche-Duo 19 von 20 möglichen Punkten.

BEGEHRTE AUSZEICHNUNG
Der „Koch des Jahres“ von Gault&Millau ist die begehrteste Auszeichnung in der heimischen Gastronomiebranche und blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 30 Jahren verleiht Gault&Millau diesen Titel, seit 20 Jahren wird der Award durch das Zucker-, Stärke- und Fruchtunternehmen AGRANA unterstützt. Erstmalig dürfen sich Österreichs beste Küchenchefs heuer mit dem Titel „Köche des Jahrzehnts“ schmücken. Der Titel „Koch des Jahres“ wurde an Rudolf und Karl Obauer bereits 1989 verliehen.

Während Karl das traditionsreiche Haus 1979 übernahm, sammelte Bruder Rudolf Erfahrungen bei internationalen Spitzenköchen. Damit stehen für das Brüderpaar internationale Kreationen in keinem Widerspruch zu Regionalität. „Unsere Küche überzeugt mit regionalen Gerichten und Klassikern genauso wie mit Meeresfrüchten und andere exotische Kreationen“, so Rudolf Obauer. „Wir freuen uns wahnsinnig über diese Auszeichnung. Die ständige Weiterentwicklung unseres eigenen Stils hat sich offensichtlich gelohnt“, so Karl Obauer.

Eine gelungene Verbindung aus Tradition und Innovation charakterisiert auch AGRANA, international tätiger Veredler von agrarischen Rohstoffen mit starken österreichischen Wurzeln. „So, wie Karl und Rudolf Obauer bei der Zubereitung ihrer Gerichte das Traditionelle mit dem Außergewöhnlichen perfekt kombinieren, sind bei AGRANA klassische Produkte wie Zucker mit starker kultureller Bindung und modernste Technik kein Gegensatz, sondern eine Notwendigkeit“, erläutert AGRANA-Generaldirektor Johann Marihart.

Auch die Herausgeber des Gault&Millau, Martina und Karl Hohenlohe, unterstreichen die besondere Auszeichnung: „Karl und Rudolf Obauer sind unsere längst dienenden Vier-Hauben-Köche, sie verfolgen konsequent eine extrem intelligente Form der Kreativität. Was sie sich ausdenken, hat Hand und Fuß, ist nachvollziehbar und trotzdem immer wieder verblüffend. Ihr Ideenreichtum ist beeindruckend. All das würdigen wir heuer mit dem Titel „Köche des Jahrzehnts“.

DIE AUSGEZEICHNETEN KÖCHE: Karl & Rudolf Obauer
Karl Obauer wurde am 23. August 1953 in Werfen|Ö geboren. Nach seiner Ausbildung im „Restaurant & Hotel Bayrischer Hof“ der Familie Porsche in Salzburg|Ö arbeitete er in den folgenden Jahren, um einige Stationen zu erwähnen, im Hotel „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg, im „Grand Hotel Bellevue“ in Gstaad/Schweiz, im „Hotel Stalheim“/Norwegen, auf der Saga und Vistafjord/Norwegian American Line, und als Stagier in Frankreich, bei Emile Jung, bei Antoine Westermann und bei Jean Paul Lacombe.

1979 übernahm Karl Obauer den damaligen Gasthof „Lebzelter“ in Werfen. In den ersten fünf Jahren seiner Selbständigkeit in Werfen arbeitete er während der Winterbetriebssprerre fünf Wintersaisonen als Küchenchef im Hotel „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg. Seit 1984 ist das nunmehrige Restaurant und Hotel Obauer ganzjährig in Betrieb.

Rudolf Obauer wurde am 17. Februar 1961 in Werfen|Ö geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er im Salzburger Hotel „Goldener Hirsch“ unter Küchenchef Adolf Meindl sowie im „Zürserhof“ in Zürs am Arlberg. Durch weitere Engagements in Frankreich, Dänemark und Belgien erwarb sich Rudolf Obauer tiefreichende Kenntnisse in der klassischen und kreativen Küche auf höchstem Niveau, unter anderem bei Emile Jung, Alain Chapel, Alain Dutournier und den Brüdern Troisgros.

Kochbuch: Heimat auf dem Teller

Im Herzen Münchens hat sich ein besonderes Wirtshaus etabliert: „Der Pschorr“ bietet traditionelle Gastlichkeit im zeitgemäßen Gewand. Hier kennt der Wirt seine Lieferanten noch persönlich und weiß, welche Qualität auf den Tisch kommt. Dieses Buch zeigt, wie die heimischen Produzenten arbeiten und leben, und es verrät auch die Rezepte, mit denen im „Pschorr“ Heimat auf den Teller gelangt.

Direkt am Viktualienmarkt setzen Inka und Jürgen Lochbihler mit ihrem Prinzip der konsequenten Regionalität neue Standards. Hier schaut man sehr genau hin, woher ein Lebensmittel kommt, wie es zustande kam und wie es schmeckt. Denn gutes Essen kann nur entstehen, wenn auch die Bauern und Viehzüchter, die Jäger, Metzger und Fischer, die die Zutaten erzeugen, ihr Handwerk verstehen und es ehrlich ausüben. Ob Fisch, Fleisch oder Käse, hier stehen die Produzenten selbst für die Qualität ein. Beim Ehepaar Lochbihler kann man dann im „Pschorr“ all die nachhaltig erzeugten Produkte in Form original bayerischer Gerichte genießen.

Folgerichtig finden sich in diesem Buch nicht nur klassische Rezepte der bayerischen Küche, sondern auch spannende kulinarische Erlebnistouren:zu den Züchtern, die sich im Förderverein zur Erhaltung des Murnau-Werdenfelser Rindes zusammengeschlossen haben, zum Arche-Hof Schlickenrieder, wo das braune und das schwarze Bergschaf zu Hause sind, zu den Obstgartenschweinen in den Pergerschen Apfelplantagen oder zur Naturkäserei TegernseerLand und zur Wurstmanufaktur Gut Kerschlach. In atmosphärischen und heiteren Reportagen taucht der Leser in den Alltag dieser ungewöhnlichen Menschen ein, teilt ihre Gedanken und ihr Wissen über das Essen, das Vieh und das Dasein. „Man könnte dieses Buch auch eine kulinarische Liebeserklärung an die Region nennen“, sagen Inka und Jürgen Lochbihler. Neben deftigen Traditionsgerichten machen raffinierte Vorspeisen wie Tatar vom geräucherten Saibling mit Kartoffelchips und Orangen-Crème-fraîche und süße Leckereien wie Gebrannte Creme mit hausgemachtem Pralineneis Lust auf bayrische Heimatküche. „Heimat auf dem Teller“ ist ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte über regionale Lebensmittel und zeigt, wie schmackhaft diese von Hobbyköchen und Profi-Gastronomen umgesetzt werden kann.

Die Autoren:
Jörg Steinleitner, geboren 1971, ist eigentlich Rechtsanwalt. Seine Liebe zum Schreiben entdeckte er auf der Journalistenschule. Seitdem schrieb er u. a. für das Süddeutsche Zeitung Magazin und veröffentlichte mehrere Bücher. Steinleitner lebt und arbeitet in München sowie auf einem 200 Jahre alten Bauernhof am Riegsee im Blauen Land.
Jan Roeder, geboren 1964, fotografierte für den Münchner Merkur und für die Süddeutsche Zeitung. Seit 2001 arbeitet er vor allem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Roeder betreibt ein Fotostudio in Krailling bei München mit den Arbeitsschwerpunkten Image-, Portrait- und Werbefotografie.

Heimat auf dem Teller. Heimische Produzenten – Ehrliche Produkte – Schmackhafte Rezepte
von Jörg Steinleitner
Bestelink-ISBN 978-3-941641-11-2 (portofrei)

Ernest Buck

Zweieinhalb Jahre lang ging es bei Ernest Buck nur um die Wurst. Um eine Luxusbratwurst. Als Erfinder lässt sich der 55-Jährige nicht gerne bezeichnen. Eher als eine Kombination aus Unternehmer, Gourmet und Visionär. „Und dann kann man in einer lauen Sommernacht bei einem Glas Rotwein schon einmal auf die Idee kommen, eine Wurst aus Fisch und Fleisch herstellen zu wollen“, erzählt er. „Die Anregung dafür bekam ich bei einem Restaurantbesuch. Die Kombination aus Steak und Garnelen ist einfach grandios. Ich musste einfach versuchen, das Ganze in einem einzigen Gericht zu vereinen.“ So wurde die Idee der Gourmetmarke Surf & Turf geboren, mit der Ernest Buck und sein Team 2012 den Durchbruch anstreben. Mit acht verschiedenen Produkten gehen sie auf der Gastronomiemesse Internorga im März in Hamburg an den Start.

Lesen Sie die gesamte Story von Ernest Buck im Hamburger Abendblatt:
www.abendblatt.de/wirtschaft/article2139003/Surf-Turf-Wuerste-aus-Fleisch-und-Fisch.html

Fanta wird 70

Ein Welthit „made in Germany“

1940 erblickte Fanta das Licht der Welt – in Essen.
Ein Getränk, eigentlich aus der Not geboren: Knappe Rohstoffe in Deutschland während des zweiten Weltkrieges beeinträchtigten auch die Produktion der schon damals in Deutschland etablierten Coca-Cola. Darum entwickelten findige Mitarbeiter zunächst aus Molke und Apfelfruchtfleisch ein neues Getränk: Fanta war geboren.

1955 startete die Limonade, nunmehr mit neuer Orangenrezeptur, ihren Siegeszug außerhalb Deutschlands: zuerst in Italien, dann in Australien und den USA. Heute, an ihrem 70. Geburtstag, gibt es Fanta in mehr als 200 Ländern weltweit und – abhängig von den jeweiligen nationalen Vorlieben – in mehr als 70 Geschmacksrichtungen. Und seit 2009 erfrischt Fanta dank einer leicht veränderten Rezeptur ganz ohne künstliche Farbstoffe und Aromen.

Legendäre Fanta Sorte kommt wieder – den Fans zuliebe

Coca-Cola bringt im Frühjahr 2011 einen Fanta Klassiker zurück auf den deutschen Markt.

Worum es sich handelt, wird noch nicht verraten. „Es sind über Jahre hinweg regelmäßig Anfragen nach dem Getränk bei uns eingegangen – im Internet sind sogar Fangruppen entstanden“, berichtet Claudia Wurm, Managerin Consumer Care der Coca-Cola GmbH. „Manchmal geht es auch wildromantisch zu: Ein junger Herr hatte versprochen, seiner Freundin einen Heiratsantrag zu machen, sobald diese Fanta Sorte wieder erhältlich ist.“ Bald dürfen die Hochzeitsglocken läuten: Die Produkt-Wiedereinführung ist beschlossene Sache.