Laugengebäck teils mit Aluminium belastet

Betroffene Bäcker und Gesundheitsministerium setzen Maßnahmen

Schon lange wird über einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und dem Auftreten von Alzheimer oder der Entstehung von Brustkrebs spekuliert. Auch wenn es bisher an gesicherten Studien mangelt, ist man sich über eines einig: Je weniger Aluminium der Körper aufnimmt, desto besser. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat nun mit Laugengebäck ein Lebensmittel unter die Lupe genommen, das aufgrund der Herstellungsweise sehr leicht höhere Aluminiumwerte aufweisen kann. Die in der KONSUMENT-Septemberausgabe veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Sechs von 24 untersuchten Proben, die anonym bei großen Bäckereiketten und in Backwarenabteilungen des Handels gezogen wurden, waren mit Aluminium belastet. Zwei Drittel der Proben waren in Ordnung, bei zwei Herstellern wurde ein erhöhter Wert festgestellt. In einem extremen Fall lag der gemessene Wert 20-fach über den Empfehlungen des deutschen Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR). Zwar bedeutet dieser Wert laut österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) keine unmittelbare Gefährdung. Dennoch ist Handlungsbedarf gegeben.

Problematik leicht zu vermeiden
„Aluminium steckt von Natur aus in vielen Lebensmitteln, aber auch in Verpackungen, Kosmetika und einigen Arzneimitteln. Umso unnötiger ist es, wenn Lebensmittel noch zusätzlich mit Aluminium belastet werden, dies aber leicht verhindert werden könnte“, so VKI-Ernährungswissenschafterin Katrin Mittl. „Wird Laugengebäck auf Aluminiumblechen gebacken kann die Natronlauge, welche für die charakteristische Färbung und den Geschmack des Gebäcks sorgt, das Metall aus den Blechen herauslösen. Mit der Verwendung von beschichteten Aluminiumblechen oder besser noch Blechen aus Edelstahl oder Stahlblech wäre dieses Problem beseitigt.“

Alu-Höchstwert in Bayern
In Bayern gibt es aufgrund dieser Problematik seit 1999 einen Grenzwert für den Verwaltungsvollzug von 10mg Aluminium pro Kilogramm Laugengebäck (bezogen auf das Frischgewicht). Backwaren, die über diesem Höchstwert liegen, gelten als nicht für den Verzehr geeignet. Anders als in Bayern gibt es EU-weit und damit auch in Österreich keinen Grenzwert, obwohl das BfR bereits seit 2002 maximal 10 mg/kg empfiehlt. Zum Vergleich: Der höchste gemessene Wert im VKI-Test lag bei 214 mg/kg. Zwei Drittel der Proben lagen aber auch immerhin bei einem guten Wert von unter 5mg/kg. Alle genannten Werte beziehen sich auf das Frischgewicht.

Reaktionen auf Test
Die betroffenen Bäckereien (insbesondere Schwarz und Der Mann) haben umgehend auf die Ergebnisse des Tests reagiert und die Produktion umgestellt bzw. die Kontrollmaßnahmen verschärft. Das Gesundheitsministerium erarbeitet bereits seit einiger Zeit eine Leitlinie zur Herstellung von Laugengebäck. Als Reaktion auf den Test wird fürs Erste zudem eine Aussendung des Ministeriums an alle österreichischen Bäcker erfolgen. Darin wird auch nochmals auf jene im österreichischen Codex für Gebrauchsgegenstände veröffentlichte Empfehlung hingewiesen, bei der Herstellung von Laugengebäck keine Aluminiumbleche zu verwenden. Darüber hinaus hat das Gesundheitsministerium die AGES beauftragt, einen sogenannten Aktionswert für Aluminium zu definieren. Bei Überschreitung dieses Wertes sollen künftig Gespräche mit Produzenten geführt werden, wie hohe Aluminiumgehalte abgesenkt werden können.

Auskunft für Konsumenten
Was aber können Konsumenten selbst tun? „Liebhaber von Laugengebäck können sich bei ihrem Bäcker oder ihrer Backfiliale erkundigen, ob diese auf Aluminiumblechen gebacken werden“, rät Mittl. „Darüber hinaus haben wir im Zuge unseres Tests aber auch erhoben, welche Bleche von den getesteten Bäckereien und Backfilialen benutzt werden.“ Diesen Überblick gibt es in der September-Ausgabe von KONSUMENT sowie ab sofort online unter www.konsument.at

Grünkohl-Chips statt Pommes?

USA entdecken Grünkohl als „Gesundmacher“

Viele Trends kommen aus den USA irgendwann auch nach Europa und Deutschland, doch manchmal ist es auch umgekehrt: wie im Fall von traditioneller Hausmannskost. Grünkohl ist aktuell der „Renner“ auf dem Speiseplan gesundheitsbewusster Amerikaner; und zwar in allen möglichen denkbaren Varianten: als Salat, in Form von Smoothies oder sogar gebacken als Chips.

Die Schere der Essgewohnheiten von US-Bürgern scheint dabei immer weiter auseinander zu klaffen. Auf der einen Seite sind noch immer die notorischen Fast-Food-Liebhaber, die häufig zu einer eher einseitig unausgewogenen Ernährung mit viel Fett und Zucker tendieren. Und auf der anderen Seite die fast fanatisch wirkenden Fitness- und Ernährungsbewussten Konsumenten. Seit sich Michelle Obama für das Thema „Gesunde Ernährung“ einsetzt, haben aber auch Nahrungsmittel eine Chance, deren Namen der durchschnittliche US-Amerikaner vor zwei Jahren kaum hätte nennen können.

„Kale“, also Grünkohl, ist nun auf dem Vormarsch und aus dem Sortiment nicht mehr wegzudenken. Er wird regional angebaut und auf den Wochenmärkten an großen Ständen angeboten. Selbst in vielen Supermärkten wird inzwischen kostbarer Regalplatz für das sperrige Grünzeug freigeräumt. Seine vergleichsweise üppige Ausstattung mit Calcium, Vitamin C und Eisen erklärt neben der prominenten Fürsprache den aktuellen „Run“ fast von selbst.

Was in Deutschland zwar beliebt ist, aber als gedünstetes Alltagsessen nicht besonders „trendy“ daherkommt, erfährt durch neue Zubereitungsideen jenseits des Atlantiks einen wahren „Hype“. In Internetforen tauschen meist junge Frauen Smoothie-Rezepte aus und regen auf Twitter an, dass auch Mc Donalds Grünkohlchips als Beilage zum Burger servieren möge. Insbesondere die jüngere Generation fühlt sich davon angesprochen, wenn Grünkohl in trendigen Mixgetränken angeboten wird – selbst wenn die leicht bräunliche Farbe nicht besonders appetitlich wirkt: „Keine Angst, es schmeckt nicht nach Gras“, beruhigt ein Forumsteilnehmer.

Auch wenn mit Fast Food, Coffee to go und Convenience-Produkten in den vergangenen Jahrzehnten einige Trends zu uns gekommen sind, haben wir Europäer offenbar dazu beigetragen, dass neben Körnerbrot und Käse nun auch Kohl Einzug in die amerikanischen Haushalte genommen hat. Man darf allerdings gespannt sein, ob die Grünkohl-Welle als besondere „Neuheit“ wieder zu uns zurück schwappt – dann vielleicht unter dem Label „Neuer Trend aus den USA“.
Friederike Heidenhof aus Washington D.C., www.aid.de

Bratapfel

In der Vorweihnachtszeit ist der Bratapfel eine gesunde und leckere Alternative zu Lebkuchen, Christstollen und Plätzchen. Die heißen Früchte können im Ofen, aber auch einfach und schnell in der Mikrowelle zubereitet werden.

Für die winterliche Köstlichkeit eignen sich am besten feste, säuerliche Apfelsorten wie der rote Boskoop, Cox Orange oder Gravensteiner. Ursprünglich wurde der gewaschene Apfel ganz im Ofen gebacken bis die Schale aufplatzt und anschließend mit etwas Zucker und Zimt bestreut. Heute wird in der Regel das Kerngehäuse mit einem spitzen Messer oder einem Apfelausstecher entfernt.

In den Hohlraum kann man ganz nach Geschmack unterschiedliche Zutaten geben: zum Beispiel geröstete Mandelblättchen, Haselnüsse, Rosinen, Korinthen, Müsli und etwas Honig. Auch Marzipan und Nougat, Pflaumenmus, ein Schuss Rum und weihnachtliche Gewürze wie Zimt und Nelken können den Bratapfel verfeinern. Mit Butterflöckchen wird der Apfel nicht zu trocken. Für einen „Käsekuchen-Bratapfel“ gibt man Quark, Eigelb, Vanillezucker und getrocknete Cranberrys in das Innere. Schinkenwürfel mit Zwiebeln oder Camembert mit Speckstreifen – herzhafte Füllungen sind eine interessante Alternative und bestechen durch die Kombination aus Süß und Pikant.

Das gefüllte Obst wird in einer feuerfesten Form im Ofen bei 160 Grad etwa 30 bis 40 Minuten gebacken. Wenn die Schale aufplatzt, ist der Apfel fertig. Falls es schnell gehen muss, klappt es auch in der Mikrowelle: Je nach Größe werden ein bis zwei Äpfel in einer Schüssel für drei bis fünf Minuten bei 600 Watt erwärmt und anschließend zwei Minuten stehen gelassen. Die heißen Früchte lassen sich wunderbar mit Vanille- oder Weinschaumsoße, einer kleinen Portion Vanilleeis oder gerösteten Esskastanien kombinieren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Die 450 besten Cafes in Deutschland

DER FEINSCHMECKER präsentiert die 450 besten Cafés und Röstereien in Deutschland
 
 Es ist nicht zu übersehen: In manchen Einkaufsstraßen lockt alle 25 Meter ein Café, der Kaffeebecher to go wird so selbstverständlich wie eine Handtasche getragen, und süße Teilchen gibt es überall auch dazu.

Überall wird gebacken und geschichtet, gebrüht und geröstet, aber wo sind die wirklich guten Cafés? Wo wird noch mit Liebe und Sachverstand gebacken – und nicht nur aufgebacken? Und wo gibt es Espresso aus schonend gerösteten Bohnen? Wo einen wirklich aromatischen Filterkaffee?

Diesen Fragen ist das Magazin DER FEINSCHMECKER in monatelanger Recherche nachgegangen, Redakteure und freie Mitarbeiter haben hunderte von Cafés, Konditoreien und Röstereien getestet. Ohne Rücksicht auf Kalorien oder Cholesterin. Ohne Angst vor Butterstreusel, Schlagsahne und Schwarzwälder Kirsch – ob in jungen Szene-Läden oder in nostalgischem Ambiente. Schließlich ist „Kaffee & Kuchen“ ein wunderbares Ritual – und typisch deutsches Kulturgut.

Die besten 450 Adressen zwischen Kiel und Konstanz werden in einem Taschenbuch vorgestellt, das der März-Ausgabe von DER FEINSCHMECKER beiliegt. Neben einer Beschreibung der ausgewählten Cafés und Röstereien sowie Warenkunden zu den Themen Kaffee, Tee und Kuchen hat die Redaktion auch 16 Landessieger unter den Cafés ausgelobt. Folgende Betriebe sind jeweils „erste Sahne“ in den Bundesländern:

Baden Württemberg
„Café König“, Baden-Baden

Bayern
„Café Widmann“, München

Berlin
„Werkstatt der Süße“

Brandenburg
„Kaffeehaus Morgenrot“, Hohen Neuendorf

Bremen
„Café Hauptmeier“

Hamburg
„Café Schmidt“

Hessen
„L’Art sucré“, Bad Homburg und Wiesbaden

Niedersachsen
„Konditorei Cron und Lanz“, Göttingen

Mecklenburg-Vorpommern
„Café Senf“, Wismar

Nordrhein-Westfalen
„Café Wild“, Wermelskirchen

Rheinland-Pfalz
„Café Sixt“, Neustadt an der Weinstraße

Saarland
„Café Lolo“, Saarbrücken

Sachsen
„Café Kreutzkamm“, Dresden

Sachsen-Anhalt
„Wiecker am Markt“, Wernigerode

Schleswig-Holstein
„Café Niederegger“, Lübeck

Thüringen
„Goldhelm Schokoladenmanufaktur“, Erfurt

Die März-Ausgabe von „DER FEINSCHMECKER“ mit der Taschenbuchbeilage „Die besten Cafés, Konditoreien und Röstereien“ ist ab dem 12. Februar im Zeitschriftenhandel erhältlich und kostet 9,95 Euro.
Ab Anfang April wird das Taschenbuch „Die besten Cafés, Konditoreien und Röstereien“ auch als Hardcover im Buchhandel erhältlich sein und kostet dann 14,95 Euro.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Die Küche in Ostwestfalen-Lippe – Kräftig, deftig und immer wieder süß …

Diesmal gucken die beiden WDR-Fernseh-Köche Martina und Moritz in die Töpfe einer Region ganz im Nordosten von NRW: Ostwestfalen-Lippe. Dort wird eine ganz eigenständige Küche mit meist einfachen Zutaten gepflegt: Kartoffeln, Eier und Mehl. Aus diesen drei Dingen verstand man es, immer wieder verschiedene und doch ähnliche Gerichte zuzubereiten. Sogar ohne große Küchenausstattung. So wurde zum Beispiel der Pickert direkt auf der Ofenplatte gebacken. Für diesen Pickert – eine der wichtigsten Speisen in Ostwestfalen-Lippe – gibt es fast ebenso viele Rezepte wie Haushalte. Da wird gestritten, ob Rosinen hineinkommen oder ob er mit oder ohne Hefe zubereitet wird. Ob es ein großer Fladen ist, der sogenannte Lappenpickert, kleine Küchlein aus dem Teig gebacken werden, oder ob die Teigmasse in einer Kastenform zu einer Art Brot gebacken wird. Martina und Moritz zeigen deshalb nicht nur eine Variante. Außerdem bereiten sie eine Potthucke zu, einen Pfefferpotthast, die berühmte Lippische Palme -wie man dort liebevoll den Grünkohl nennt – und schließlich ein sehr feines Pumpernickel-Soufflé. Klingt alles ziemlich ungewöhnlich, oder? Da kann man gespannt sein.

Redaktion: Klaus Brock

Kochen mit Martina und Moritz – WDR Fernsehen, Samstag, 16. März 2013, 17.20 – 17.50 Uhr

www.martinaundmoritz.wdr.de

Osterbräuche aus aller Welt

Ostern steht vor der Tür und damit das Ende der Fastenzeit. Das bedeutet Vorfreude auf buntgefärbte Ostereier, Hefezopf und Lammbraten. Zumindest hier zu Lande. Doch was kommt eigentlich in anderen Regionen zu Ostern auf den Tisch? REWE Feine Welt stellt Traditionen rund um den Globus vor und bietet passende Rezepte für einen internationalen Osterbrunch.

Die Osterfeiertage sind der ideale Anlass, die Familie oder gute Freunde einzuladen und in geselliger Atmosphäre kulinarische Köstlichkeiten zu genießen. In Deutschland dürfen zu diesem Anlass die allseits beliebten Ostereier nicht fehlen.

The British way zu Ostern
Das englische Pendant zum deutschen Osterzopf wird traditioneller Weise bereits am Karfreitag gebacken. Das süße kleine Hefebrötchen, mit Gewürzen wie Nelken, Zimt, Muskatnuss, Korinthen oder Rosinen verfeinert, trägt den Namen „Hot Cross Buns“. Jedes Brötchen wird in Erinnerung an die Kreuzigung Jesu mit einem kleinen Kreuz aus Zuckerglasur verziert. Ein weiterer beliebter Osternachtisch ist der „Simnel Cake“. Ein klassischer britischer Früchtekuchen, der aus hochwertigen getrockneten und kandierten Früchten gemacht wird. Charakteristisch ist die Verzierung – eine Marzipandecke und elf Marzipankugeln. Jede Kugel soll einen Apostel Jesu symbolisieren. Der Verräter Judas wird dabei bewusst nicht mitgezählt.

Tipico italiano, tipico köstlich
Für die italienische Variante des Osterkuchens muss man ein bisschen Zeit einplanen. Die „Colomba Pasquale“ ist ein kaltgegangener Hefeteigkuchen. Das Aufgehen bei Kühlschranktemperatur dauert länger, dafür entwickelt der Teig ein ganz besonders feines Hefearoma. Übersetzt bedeutet der Begriff „Colomba Pasquale“ Ostertaube. Darum wird der Kuchen auch in einer speziellen Backform gebacken, die wie eine Friedenstaube geformt ist. Neben dieser süßen Versuchung kommen in Italien auch gerne herzhafte Gerichte auf die reich gedeckte Ostertafel. Die „Torta Pasqualina“ ist zum Beispiel eine würzige Pastete mit Eiern, Blattspinat, Ricotta, Parmesan und vielen anderen erlesenen Zutaten. Auf Italienisch heißt Ostern übrigens Pasqua, was auch den Namen der Pastete erklärt. In Italien ist es Brauch, die „Torta Pasqualina“ am Ostermontag bei einem großen Picknick im Freien zu genießen.

Osterbrot aus Griechenland
Als „Tsoureki“ bezeichnen die Griechen ihr österliches Hefegebäck, eine Mischung aus Brot und Kuchen. Es eignet sich bestens als Nachtisch, zur Kaffeetafel oder als Frühstücksbrot. Die enthaltenen Gewürze wie Mastix, Felsenkirsche oder Piment sind in der Regel besonderen Feiertagen vorbehalten. Diese Tradition macht das Gebäck zu einem besonders feinen Genuss. In seiner ursprünglichen Form wird es mit roten Eiern dekoriert.

Vive la Osterfeiertage!
Während das gebackene, süße Osterlamm und der Osterhase sich hier zu Lande großer Beliebtheit erfreuen, spielen sie in Frankreich eher eine untergeordnete Rolle. Die Franzosen lieben es zu Ostern herzhaft. Das absolute Highlight jedes mehrgängigen französischen Ostermenüs ist ein köstliches Lammgericht mit dem Namen „Gigot d´agneau“. Verfeinert wird es mit Rotwein, frischem Ingwer, Knoblauch und Pfifferlingen.

Fisch- und Fleischsuppe statt Ostereier in Peru
Auch in Peru gibt es typische Ostergerichte. Am Karfreitag darf die „Chupe de Viernes Santo“ nicht fehlen. Dabei handelt es sich um eine Suppe aus Fisch, Meeresfrüchten, Kartoffeln und Gemüse. Am Ostersonntag gibt es „Caldo Blanco“ oder „Sopa de siete carnes“, ein deftiger Eintopf mit verschiedenen Fleischsorten.

www.rewe-feine-welt.de

Cru-de-Cao-Awards, CHEF-SACHE, Köln

Zwei Dessert-Sieger des Cru-de-Cao-Awards und ein Showcooking mit Sternekoch Volker Drkosch erlebten die Besucher der Chef-Sache auf der KitchenAid-Bühne am vergangenen Sonntag und Montag. Zum vierten Mal hat sich die Crème de la Crème der Gastronomieszene in Köln versammelt, um die Trends der Branche und der Haute Cuisine aufzuspüren.

Die Cru-de-Cao-Desserts „Fenchel, Apfel und Ghana Kuvertüre Coppeneur“ von Junior-Kandidat Steve Flügge und „Schokolade am Strand“ von Marco D’Andrea in der Master-Kategorie haben die Jury am Sonntag überzeugt. Mehrere Stunden lang haben die sechs Teilnehmer des Cru-de-Cao- Awards an den KitchenAid Groß- und Kleingeräten ihre Schokoladenkreationen geköchelt, gebacken, gekühlt und mit Stickstoff geeist.

Am Montag servierte Sternekoch Volker Drkosch den Besuchern an der 40 Quadratmeter großen KitchenAid-Bühne Filet vom Neuseelandhirsch mit Süßkartoffelpüree, exotischem Chutney und Kokos-Limetten-Crumble.

Ganz und gar regional ging es hingegen bei Sternekoch Robert Stolz zu, der für den Zusammenschluss Feinheimisch aus Schleswig-Holstein die Bühne betrat.
„Die Chef-Sache ist für KitchenAid die erste Adresse, wenn es darum geht, die Innovationsfreude der Branche zu erleben und sich immer wieder weiterzuentwickeln“, erklärt Burkhard Mölleken, Sales & Marketing Manager KitchenAid MDA Germany. „Deshalb arbeiten wir seit jeher eng mit Michelin-Sterneköchen zusammen. So haben wir beispielsweise mit dem Chef Touch ein Konzept entwickelt, mit dem anspruchsvolle Köche auf Sterneniveau kochen können. Chef Touch besteht aus einem Dampfgarer, einem Vakuumierer und einem Schockfroster und ermöglicht das von der Sterneküche inspirierte Sous-Vide- Garen in der eigenen Küche.“

POLETTOS Kochschule

Ofenkartoffeln sind ein Klassiker der schnellen Küche. Cornelia Poletto macht aus der Knolle eine Delikatesse mit Lachs und Kräutern. Für Co-Moderator Dennis Wilms gibt es eine süße Zwetschgenpizza mit Zimtsahne.

Dabei zeigt sich, dass Kochen und Energiesparen sehr gut zusammengehen: Zunächst garen die Ofenkartoffel, parallel entsteht die Zwetschgenpizza mit Nüssen und Marzipan. Während die süße Pizza im Ofen gebacken wird, bereitet Spitzenköchin Cornelia Poletto aus Lachs, Meerrettich, Gurke und Dill die Kartoffelfüllung zu. Nach 30 Minuten ist beides angerichtet: einfach, schnell und richtig gut – nicht nur für die Ökobilanz.

NDR, Sonntag, 16:30 – 17:00 Uhr (VPS )

Dr. Oetker Backstudie 2011

So backt Deutschland!

„Backe, backe, Kuchen…“ – Dr. Oetker hat gerufen und
bundesweit über 1.000 Personen durch das
Marktforschungsinstitut forsa befragen lassen. Die
repräsentative Dr. Oetker Backstudie 2011* beweist: In
Deutschland wird gebacken und gerne Kuchen gegessen! Die
Studie liefert umfassende Einblicke in Backverhalten und
-vorlieben der Deutschen. Und zwar vom traditionellen
Kuchenbacken oder mit Hilfe einer Backmischung über das
Dekorieren bis hin zum Kauf und Verzehr von Fertigkuchen.

Geburtstag ist der beliebteste Anlass zum Selberbacken
Butter, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Milch & Co. in eine
Rührschüssel geben, alles verrühren und ab in den Ofen. Wie
Kuchen traditionell gebacken wird, ist in Deutschland bekannt.
Fast jeder zweite Bundesbürger backt gelegentlich bis häufig
einen Kuchen selbst: Im Durchschnitt sind es 23 Kuchen pro
Jahr und davon rund fünf, die mit einer Backmischung
zubereitet werden. Ob erwerbstätig oder nicht spielt dabei keine
Rolle. Auch bei jedem zweiten Jüngeren zwischen 18 und 29
Jahren ist Kuchenbacken beliebt.

Ob jung oder alt, aus Süd-
oder Norddeutschland – Anlass
Nummer eins zum Selberbacken
ist für fast alle „backenden“
Bundesbürger (84 %) der
Geburtstag, gefolgt von
angekündigtem Besuch (76 %)
sowie Ostern und Weihnachten
(70 %). Muttertag (21 %),
Hochzeitstag (17 %) oder
Valentinstag (10 %) werden
seltener zum Anlass
genommen.

Backmischungen sind beliebt und gesellschaftsfähig
Backmischungen für Kuchen, Muffins & Co. sind praktisch und
sparen Zeit: So greifen über die Hälfte aller Befragten, die
Kuchen oder Plätzchen backen, auch gerne mal zur
Backmischung. Deutliche Unterschiede
zeigen sich je nach Region: In
Ostdeutschland verwenden zwei Drittel der
Befragten zumindest selten Back-mischungen. In Nord- und Westdeutschland
sind es etwas mehr als die Hälfte und in
Süddeutschland ist es knapp jeder Zweite.
Genau drei Viertel der Befragten, die Kuchen
auch mal mit Backmischungen backen,
bieten diesen auch ihrer Mutter,
Schwiegermutter oder Nachbarin an. Und die
Mehrheit (82 %) derer, die unterstützend
Kuchenbackmischungen verwenden, verrät
das auch seinen Gästen.

Die Deutschen dekorieren gerne
Die Mehrheit der „Backaffinen“ bedient sich aus dem vielfältigen
und farbenfrohen Dekorangebot, um ihr Selbstgebackenes zu
verzieren. So haben 59% der Befragten einfach Lust am
Dekorieren und ein Viertel dekoriert vor allem zu besonderen
Anlässen. Warum dekoriert wird, ist eindeutig: Kreativität (78 %)
und Individualität (63 %) stehen beim Dekorieren von Kuchen,
Torten und Plätzchen im
Vordergrund. Für jeden zweiten
Befragten ist das Verzieren das
Schönste an der
Weihnachtsbäckerei, so dass jeder
Fünfte nur Weihnachtsplätzchen
dekoriert. Interessant: 11 %
verzieren Gebackenes, um kleinere
Schönheitsfehler zu kaschieren.

Fertigkuchen im Schrank, falls unerwartet Besuch kommt
Die Vorliebe für fertig zubereiteten und abgepackten Kuchen
aus dem Supermarktregal ist je nach Region unterschiedlich
stark verbreitet: Am stärksten ausgeprägt ist sie bei den
befragten Ostdeutschen (37 %) im Vergleich zu den
Westdeutschen (27 %). Bei 30 % der befragten Familien mit
Kindern als auch bei Haushalten ohne Kinder kommt er
mindestens einmal im Monat auf den Tisch. Und auch Männer
greifen regelmäßig zum verzehrfertigen Kuchen. Ganz gleich,
ob Marmor, Zitrone oder Schoko Flockina – die Wahl zum
Fertigkuchen erfolgt vorrangig, weil die Zeit zum Selberbacken
zu knapp ist: So hat jeder dritte Befragte Fertigkuchen als
Vorrat zu Hause, falls unerwartet Besuch kommt.

Knapp ein
Drittel verwendet ihn vor allem,
weil er generell wenig Zeit hat.
Und 30 % möchten für den Fall
von Heißhunger auf etwas Süßes
gut gerüstet sein. 22 % der
Befragten finden, dass man
Fertigkuchen vor dem Servieren
mit Dekorartikeln richtig schön
verzieren kann. Auch für
unterwegs werden Fertigkuchen
als süßer Snack (17 %)
verwendet oder auf Partys (9 %)
mitgenommen.

*Die repräsentative Umfrage wurde im September 2011 von
dem Marktforschungsinstitut forsa im Auftrag von Dr. Oetker
durchgeführt. Befragt wurden bundesweit über 1.000 Personen
ab 18 Jahren in Privathaushalten.
Alles über die Marke und die Produkte von Dr. Oetker, Rezepte,
Tipps, Tricks und vieles mehr im Internet unter www.oetker.de

Johann Lafer

Sein Name mag vielen geläufiger sein als der des Bundespräsidenten, kaum ein Koch ist schließlich so präsent auf allen Kanälen wie er. Was aber kaum jemand weiß: Spitzenkoch Johann Lafer hat auch eine ausgeprägte süße Seite – und die kann er im neuen Bookazine der Zeitschrift DER FEINSCHMECKER einmal voll ausleben.

60 Rezepte hat der gebürtige Österreicher exklusiv entwickelt: von Kuchen bis Desserts, von der Eisbombe bis zur kleinen Praline, vom Mozartknödel bis zur Reisecke mit grünem Tee.

Jedes Kapitel ist ein Lockruf, alles auf Zucker zu setzen: Präsentiert werden modernisierte Klassiker wie Linzer- oder Sachertorte, kleine Sünden für den Nachmittag wie Macarons und Mini-Schwarzwälder Kirschtörtchen, Rezepte mit Schokolade und eiskalte Genüsse wie Sorbets. Für den Sommer sind erfrischende Parfaits und Süppchen ideal, Seelentröster aus dem Ofen wie Soufflés und Buchteln machen jetzt im Winter glücklich. Außerdem dabei: Party-Hits wie Mini-Burger und Cocktail-Desserts sowie als Sahnehäubchen: Evergreens und Klassiker, darunter Crème brûlée, Tiramisu oder Mousse au Chocolat.

Ein Kapitel mit Garnituren zeigt darüber hinaus, wie Süßspeisen ohne großen Aufwand attraktiv angerichtet werden, sodass die Gäste nur so staunen ….

Der Clou des Bookazines: Viele Rezepte werden Schritt für Schritt erklärt, alle wurden unter „Hausfrauenbedingen“ nachgekocht und -gebacken und von dem Fotografen Michael Wissing in schnörkelloser, moderner Eleganz in Szene gesetzt.

So sind die Rezepte sowohl für Einsteiger geeignet als auch für erfahrene Hobbyköche, die den gewissen Dreh für das Dessert suchen – sowie für alle, für die Vor-und Hauptspeise eigentlich nur Geplänkel sind, bevor es zum schönen Happy End kommt. Und die jetzt in der Vorweihnachtszeit mit Muße Schokolade und Butter schmelzen, Teige kneten und genussvoll backen wollen.

Das Bookazine „Der süße Lafer“ aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG ist ab morgen, Mittwoch, 9.11. 2011, im Handel erhältlich und kostet 9,95 Euro.